Botswana & Namibia im Frühling 2025 neuer Versuch

12 Antworten · 2'281 Aufrufe · gestartet 07. Juli 2024 von babsflix
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Themenstarter18 Beiträge · seit 201907. Juli 2024 · #1
Liebe Fomis

5 Jahre nach unserer gescheiterten Botswana-Namibia-Reise sind wir wieder zurück und wagen es noch einmal.
Wieder habe ich mich eingelesen. Vielen Dank für die Fülle der hilfreichen Informationen, die tollen Reiseberichte und die wunderschönen Bilder!

Mein Mann Felix und ich, inzwischen 57, mit unseren beiden Töchtern, 22 und 25 Jahre, konnten uns fürs 2025 wieder so organisieren, dass wir zusammen für 4 resp. 8 Wochen unterwegs sein können.
Unser Focus liegt in Botswana vor allem auf der Tierwelt, deshalb auch so lange und relativ gemütlich in den Parks.
Für den Reisebeginn wollte ich meine Familie zu einem Fahrtraining verknurren. Die Ababis Gästefarm passt leider nicht in unsere Reiseroute und sonst habe ich nichts gefunden. Mein Mann kennt sich aus, bei unseren Töchtern wird es dann learning by doing werden, ich selber fahre nicht.

Unterwegs sind wir mit 2 Fahrzeugen von Bushlore, ab/bis Windhuk, vom 22. April bis 22. Mai 25 resp. 19. Juni 2025.
Eigentlich dachte ich mir zuerst, dass wir, da nicht in der Hochsaison, nichts vorbuchen würden. Das ist mir jetzt doch zu riskant und ich habe bereits in den Parks angefragt. Diese Übernachtungen sind alle möglich. Für den Caprivi-Streifen wollten wir uns dann alles offenlassen. Gute Idee?

Reiseprogramm:
22.4 Übernahme Bushcamper Windhuk, wohl erst nachmittags, je nach Flug
23.4. Einkaufen Windhuk (ohne Fleisch, Gemüse, Früchte), Fahrt bis Kalahari Bush Breaks oder ähnlich
24.4. Kalahari Bush Breaks - Grenze Botswana - Ghanzi: SIM Chip kaufen, Früchte, Gemüse, Geld wechseln, Übernachtung in Gegend, Ghanzi, oder El-Fari Campsite oder Weiterfahrt. Gibt es weitere Campingplätze zwischen El-Fari und Maun?
25.4. Ghanzi - Maun - Vet Fence - Boteti River Camp: Problem mit Gemüse/Früchten/Yoghurt mitnehmen, ist wohl nicht erlaubt?
Was ist mit UHT-Milch im Tetrapack? Darf die mit?
26.4. Boteti River Camp – Khumaga Campsite
27.4 Khumaga - Nxai South Camp
28.4 Nxai South Camp -Baines Baobab
29.4 Baines Baobab - Maun
30.4 Maun, evtl. Flug über das Delta, oder nachmittags bereits Weiterfahrt zur Kaziikini Campsite
1.5 Maun- South Gate
2.5 Xakanaxa Camp Site
3.5 North Gate
4.5 - 6.5 Mbudi Campsite, Morkoro Tour und Tag zum Relaxen
6.5 - 8.5 Mogotho Campsite
8.5 - 10.5 Savuti Campsite
10.5 -12.5 Kasane oder Senyati Campsite, Ausflug zu den Vic Falls
ab hier würden wir dann je nach Verfügbarkeit und Lust und Laune uns etwas treiben lassen. Lassen sich Campingplätze finden, wenn man etwas 2 Tage vorher anruft oder auch einfach vor Ort eintrifft?
12.5 vor Ort schauen, ob Ihaha möglich, dann 1 Nacht, ansonsten Fahrt Chobe Riverfront nach Muchenje oder Katima Mulilo
13.5 - 15.5 da wollten wir eigentlich zu Dan von Mashi River Safaris. Mit Schrecken habe ich dann hier gelesen, dass es Probleme gab und er wohl jetzt nicht mehr in Namibia ist. gibt es da irgendwelche Neuigkeiten? Gibt es Alternativen für vergleichbare Flusssafaris?
Unterkunft alternativ zu Mavunje Campsite ist gemäss Fomis Mukola Camp?
16.5 Nambwa Campsite
17.5 - 18.5 Divundu
18.5 - 20.5 Divundu - Grashoek Living Museum: lohnt sich das
20.5 Grashoek -Otjiwarongo: Besuch Cheetah Conservation Fund: lohnt sich das?
21.5 Otjiwarongo - Windhuk
22.5 Windhuk Abgabe 1 Bushcamper

Weiterfahrt Namibia zu dritt mit einem Fahzeug.

Fragen:
Was meint Ihr zu Reisezeit Ende April für Makgadikgadi NP am Boteti River und Nxai Pan?
Moremi Ende April/Anfang Mai? Wenn das Wetter keine Kapriolen macht, alles machbar?

Wir wären dann 9 Nächte im Moremi, Khwai Concession und Chobe unterwegs.
Jetzt sind mir doch noch Zweifel gekommen, ob diese Strecke mit einer Tankfüllung machbar ist. Je mehr Tage man unterwegs ist, desto mehr Zeit hat man für Extrakilometer. Was meint Ihr? Lieber noch eine Nacht in Khwai Concession kürzen?

Anregungen für Umstellungen bei der Reiseroute, Campingplätze?

Auf der Webseite ioverlander.com sind ja viele/alle? Campingplatze eingezeichnet, auch solche, die mit Wild Camp bezeichnet werden.
Ich dachte, dass wildcampen gar nicht erlaubt ist? oder erlaubt und nicht empfehlenswert? Da habe ich etwas für die Strecke Ghanzi - Maun gesucht, falls zu müde zum Weiterfahren...

Wir macht ihr das denn jeweils mit der leidigen Angelegenheit der Vet Fences? Von Maun nach Makgadikgadi darf man ja kein rotes Fleisch, Früchte, Gemüse, Joghurt und dergl. mitnehmen. Muss man dann von Nudeln mit Tomatensauce leben?

Hat jemand noch eine "Pistenkuh" DVD, die er nicht mehr braucht, günstig abzugeben (vorzugsweise in der Schweiz).

Ich würde mich über die eine oder andere Rückmeldung freuen. Hoffentlich bis bald

Liebe Grüsse, Babs
16,9k Beiträge · seit 201207. Juli 2024 · #2
babsflix schrieb:
16.5 Nambwa Campsite
17.5 - 18.5 Divundu
18.5 - 20.5 Divundu - Grashoek Living Museum: lohnt sich das
Hallo Babs,

in diesem Bereich hätte ich noch einen relativ unbekannten Übernachtungstipp: White Sands Lodge and Camping

Vorteile: direkt an den Popa Falls gelegen (östliche Seite) quasi mitten im Bwabwata Park, individuelle Bootstouren sind möglich und ein Living Museum gibt es dort auch und Ihr bräuchtet nicht den Abstecher nach Grashoek zu machen, zumal dort auch wieder ein Vetfence zu passieren wäre (sehr bettelfreudiges Personal 😵 ).
babsflix schrieb:Hat jemand noch eine "Pistenkuh" DVD, die er nicht mehr braucht, günstig abzugeben (vorzugsweise in der Schweiz).
Gibt´s gerade für magere 5 € in deren Online Shop

LG
Logi
zuletzt bearbeitet 07. Juli 2024
224 Beiträge · seit 202407. Juli 2024 · #3
Ich würde die ersten Tage eurer Reise etwas straffer angehen und die frei gewordene Zeit lieber in den tierreichen Gegenden verbringen.

Tag 1 könntet ihr z.B. schon zum Einkaufen nutzen, wobei ihr nicht unbedingt groß in Windhoek einkaufen müsst, sondern nur so viel, wie ihr bis Maun braucht. Wenn ihr an Tag 2 einigermaßen früh los kommt, schafft ihr es ja locker bis über die Grenze, da würde ich den Stop in Kalahari Bush Breaks gar nicht machen. Würde bis nach Ghanzi durchfahren.

In Nxai Pan würde ich eine Nacht dranhängen, allein schon damit sich die relativ beschwerliche Fahrt relativiert. Wenn ihr am Anfang eine Nacht einspart, sollte sich das ausgehen.

Bei den Vet Fences und an den Grenzübergängen wurde bei uns immer nur nach Fleisch geschaut. Obst/Gemüse hat niemanden interessiert, ebensowenig unsere Mandelmilch, die ja zumindest von der Verpackung wie Frischmilch aussieht.
Wir wären dann 9 Nächte im Moremi, Khwai Concession und Chobe unterwegs.
Jetzt sind mir doch noch Zweifel gekommen, ob diese Strecke mit einer Tankfüllung machbar ist. Je mehr Tage man unterwegs ist, desto mehr Zeit hat man für Extrakilometer. Was meint Ihr? Lieber noch eine Nacht in Khwai Concession kürzen?
Wie viel Liter fasst euer Tank? Ich würde die Zeit in der Gegend nicht kürzen, für uns waren das die besten Orte der Reise. Stattdessen würde ich mindestens eine Jerry Can mitnehmen, je nach Fassungsvermögen eures Tanks. Unser Landcruiser hatte 200 Liter und wir sind bei 6 Nächten locker ohne unsere beiden Jerry Cans ausgekommen, bei 9 Nächten kommt eigentlich nicht sooo viel Verbrauch dazu, weil man bei den Game Drives keine riesigen Strecken fährt.
Reisebericht 3.5 Wochen in Simbabwe 2025 Reiserückblick Absolute Beginner in Namibia 2020 Teaser Namibia und Botswana 2024 Teaser Kilimanjaro 2022
2'191 Beiträge · seit 201607. Juli 2024 · #4
Hallo,

ich kann zu Deiner Route nicht viel sagen, aber ab welchem Alter darf man bei Bushlore anmieten? Ich habe bei Safari Car Rental wegen meinem Sohn (zur Reise 21) angefragt und es hieß erst ab 25 Jahre.

LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
2'462 Beiträge · seit 200608. Juli 2024 · #5
Liebe Babs,

ich würde unbedingt zwei Nächte in South Camp, Nxai Pan, bleiben. Die Tiefsandanfahrt ist zwar deutlich breiter als früher, aber immer noch nicht wirklich toll zu fahren. Ansonsten gefällt mir die Route durchaus gut.

Schwieriger finde ich die Reisezeit. Wir hatten im Mai in Moremi, Magkadigkadi, Nxai Pan extrem viel Wasser stehen und die Spuren waren vollgelaufen. Die Pfannen konnten dann nur ganz am Rande befahren werden. Ich bin bei Wasser aber auch eher Schisser. Das Auto aus Sand auszubuddeln, ist eine Sache, aber bei Wasser und Schlamm geht mir die Muffe, das Fahrzeug als Totalschaden zu hinterlassen. In Moremi waren manche Wege gar nicht befahrbar, da sind wir immer wieder durchs Gebüsch geruckelt. In Nxai Pan fuhren die Touristen nicht nach Weg, sondern über nicht zu tiefe Schlammbahnen. Camping hätte ich wegen der häufigen Gewitter (toll anzuschauen) auch nicht haben wollen, wir haben damals in Lodges übernachtet.
Die Reise war toll, aber um die Jahreszeit sieht mich Botswana nie wieder. 😗
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Themenstarter18 Beiträge · seit 201909. Juli 2024 · #6
Hallo zusammen

vielen Dank für eure Inputs!

@Logi:
Den Übernachtungstipp merke ich mir. Und ein Living Museum quasi daneben, super.
Uh, merci für den Hinweis, das mit dem Vet Fence nach Grashoek habe ich glatt übersehen..., und dazu ist der Abstecher schon relativ weit. Dann lassen wir das wohl.
Pistenkuh wird dort bestellt. Danke!

@Akane:
ja, da habe ich extra nicht so straff geplant, zum Angewöhnen. Unsere Mädels fahren zu Hause nicht sooo lange Strecken Auto.
Flüge konnten wir ja noch nicht buchen. Evtl. fliegen wir eine Tag früher, übernehmen den Camper statt nachmittags schon am Morgen und und gewinnen so einen halben Tag. Das wird dann aber sicher Mittag, bis wir ab Windhuk losfahren können. Das schaue ich mir nochmals an.
Einkaufen: da dachte ich, dass in Windhuk vielleicht die Auswahl grösser ist als in Maun?
Bei den Vet Fences weiss man wohl nie so genau, was einem erwartet. Habe schon verschiedenstes gelesen.
Nxai Pan: da haben jetzt schon du und Sanne für eine Nacht mehr plädiert, schaue ich nochmals an.
Unsere Tanks fassen "nur" 150 resp. 160 l bei einem Verbrauch von ca. 9.2 l/100km.
Es ist mir klar, dass man bei schwierigen Gelände und 4x4 fahren mehr Diesel braucht.
Ich habe bei Bushlore nachgefragt. Das war die Antwort:
"Your route is very popular and we have vehicles doing this all the time.
You do not require extra Jerry Cans for this route."
Es scheint also überhaupt kein Problem zu sein!?
Vielleicht doch noch eine oder 2 Jerry Cans mitnehmen, man weiss ja nie. Danke dir.

@Gabi-Muc:
Unsere Tochter wird im März 23 Jahre. Und genau das braucht es auch.
Bushlore sagt dazu: "Minimum driving age is 23."

@Sanne:
Nxai Pan South Camp werde ich, wenn möglich, noch eine Nacht anhängen.
Zur Reisezeit: wenn man im Reiseführer liest, wird Mai als gute bis sehr gute Reisezeit angesehen. nach Statistik regnet es im Mai auch fast nicht mehr. Aber Papier erträgt viel und vor Ort kann es dann auch ganz anders aussehen..., leider. Es war mir schon klar, dass es noch etwas feucht sein kann. Ein Fahrzeug im Schlamm ertränken möchte ich natürlich auch nicht. Ich habe auch schon gelesen, dass der Moremi Ende April geschlossen war.
Wir müssen es wohl einfach wagen und hoffen, dass das Wetter "normal" sein wird...

Gibt es auch Fomis, die Ende April/Anfang Mai im Nxai Pan und Moremi gute Erfahrungen gemacht haben?

Allen vielen Dank, liebe Grüsse
Babs
8'684 Beiträge · seit 201009. Juli 2024 · #7
babsflix schrieb:
Gibt es auch Fomis, die Ende April/Anfang Mai im Nxai Pan und Moremi gute Erfahrungen gemacht haben?
Allen vielen Dank, liebe Grüsse
Babs
Hallo Babs, schau doch mal in den aktuellen Reisebericht von Martina und Ralf rein, da ist zwar Nxai Pan nicht dabei, aber Moremi und Khwai, dann bekommst du einen Eindruck (auch wenn es jedes Jahr anders sein kann).

https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304959-nam-bot-2024-nicht-immer-wie-geplant.html

Wir waren 2017, in dem extremen Regenjahr, als der Moremi mehr oder weniger geschlossen war, ab Mitte April dort. Da gab es schon einige sehr schlammige Passagen auch außerhalb des Moremis. Aber es fing alles an, abzutrocknen. Teilweise waren eher die angetrockneten, sehr harten und tiefen Fahrspuren dann das Problem.

Ich votiere übrigens auch für eine zusätzliche Nacht Nxai Pan South Camp 😉 , es ist sonst schon sehr viel Tiefsandfahrerei für die kurze Zeit.

In der Gegend Ghanzi/Maun würde ich ehrlich gesagt nicht wild campen.... 🙄

Die Anfahrt würde ich auch etwas straffen, auch wenn deine Mädels lange Strecken nicht gewohnt sind. Es ist eine gute ausgebaute Teerstraße. Da werden sie an anderen Stellen wesentlich mehr stöhnen 😄 . Die Gegend dort ist halt auch nicht so reizend, dass man sich unbedingt länger als nötig aufhalten muss. Aber ich finde den Gedanken, für eventuelle Müdigkeitsanfälle einen eventuellen Zwischenstop auf einer Campsite einzuplanen, schon richtig.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 09. Juli 2024
6 Beiträge · seit 202409. Juli 2024 · #8
Hallo! Ich war letztes Jahr genau zu der Zeit im Moremi (Anfang Mai). Dort war es sehr trocken, Pfützen gab es keine und der Wasserstand im Delta war so niedrig, dass wir nur an einer Stelle mal umdrehen und einen anderen Weg wählen mussten, weil es zu tiefes Wasser hatte.
Es hat in der Zeit einmal geregnet, aber nur ein paar Tropfen, das hatte lediglich die Auswirkung, dass der Sand was besser befahrbar war. 🙂
LG
Fabian
224 Beiträge · seit 202410. Juli 2024 · #9
Unsere Tanks fassen "nur" 150 resp. 160 l bei einem Verbrauch von ca. 9.2 l/100km.
Es ist mir klar, dass man bei schwierigen Gelände und 4x4 fahren mehr Diesel braucht.
Welches Fahrzeug habt ihr denn? Wir hatten einen V8 Landcruiser und der ist im Verbrauch natürlich alles andere als sparsam. Würde aber auch damit rechnen, dass weniger stark motorisierte Modelle einiges schlucken.
Einkaufen: da dachte ich, dass in Windhuk vielleicht die Auswahl grösser ist als in Maun?
Ja, ist schon besser, aber nicht um Welten. Die Auswahl bei Käse und frischen Kräutern ist schon deutlich besser, alles andere bekommt man aber auch im ziemlich gut sortierten Spar in Maun. Aber Einkaufen schafft ihr sicher auch an Tag 1 - vorher eine ordentliche Liste schreiben, ab zum Supermarkt, und dann geht das relativ schnell über die Bühne.
Gibt es auch Fomis, die Ende April/Anfang Mai im Nxai Pan und Moremi gute Erfahrungen gemacht haben?
Wir waren diesen Mai da, Nxai Pan und Moremi in der ersten Mai-Hälfte. Es ist ein trockenes Jahr und wir hatten wirklich nirgendwo Schlamm. Wasserdurchfahrten kann man gut umgehen.
Ich denke aber, dass es immer schwieriger wird, das vorherzusagen. Wenn es im nächsten Jahr viel regnet, kann es eben auch ganz anders aussehen. Ein gutes Auto schafft aber auch so einiges, man sollte sich halt mit den Mechanismen vertraut machen und sich nicht überschätzen.
Reisebericht 3.5 Wochen in Simbabwe 2025 Reiserückblick Absolute Beginner in Namibia 2020 Teaser Namibia und Botswana 2024 Teaser Kilimanjaro 2022
Themenstarter18 Beiträge · seit 201915. Juli 2024 · #10
@Bele
Vielen Dank für den Hinweis auf den Reisebericht von Martina und Ralf. Habe ihn schon mal überflogen, schaut doch wettermässig für dieses Jahreszeit ganz gut aus! Aber ja, wie du sagst, es kann jedes Jahr ganz anders sein.
Und bei deiner Reise im 2017 tönt es wettermässig ja auch ganz gut.

Bin am Straffen bei der Anfahrt und am Organisieren für eine weitere Nacht im Nxai Pan South Camp.
Wild Campen zwischen Ghanzi und Maun wäre nur die absolute Notlösung. Ich probiere mal anders zu planen.
Das Dumme ist nur, dass ich die Flüge immer noch nicht buchen kann und alles andere schon quasi fix ist.

@Fabian
Vielen Dank, macht wieder etwas Mut!

@Akane
Wir haben nur die ganz normalen Toyota Hilux DC von Bushlore, einmal mit Dachzelt und einmal als Bushcamper. Die scheinen im Verbrauch im Vergleich zu einem Landcruiser schon etwas sparsamer zu sein, mindestens auf dem Papier.
zum Einkaufen: eine gute Liste ist sicher das A und O beim Einkaufen. Wir sind dann ja auch zu Viert, dann kann man sich vielleicht aufteilen...

und ja, das Wetter macht ja überall, was es will. So einen feuchten Frühling/Sommer hatten wir in der Schweiz schon lange nicht mehr

Vielen lieben Dank euch allen.
Liebe Grüsse
Babs
299 Beiträge · seit 201816. Juli 2024 · #11
babsflix schrieb:Hallo zusammen
Unsere Tanks fassen "nur" 150 resp. 160 l bei einem Verbrauch von ca. 9.2 l/100km.
Es ist mir klar, dass man bei schwierigen Gelände und 4x4 fahren mehr Diesel braucht.
Ich habe bei Bushlore nachgefragt. Das war die Antwort:
"Your route is very popular and we have vehicles doing this all the time.
You do not require extra Jerry Cans for this route."
Es scheint also überhaupt kein Problem zu sein!?
Vielleicht doch noch eine oder 2 Jerry Cans mitnehmen, man weiss ja nie. Danke dir.
Babs
Hallo Barbara

Der Verbrauch ist eher für Teer und ohne grossen Aufbau.

Unsere Lotti (ex. Bushlore Bushcamper 2.4Liter) nimmt sich gerne 14/15Liter auf Sand und im Tiefsand z.B. NaixPan auch gerne mal 19Liter. Ihr werdet wohl, da der 2.4er kaum zu beschaffen war, dann den 2.8er bekommen.

Jedoch ist die Aussage von Bushlore nicht falsch da reicht normalerweise der Longrange Tank.
Und haltet es nach dem afrikanischen Motto "Tanke wenn du tanken kannst" 😎

Viele Grüsse
René
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
zuletzt bearbeitet 16. Juli 2024
768 Beiträge · seit 201716. Juli 2024 · #12
Hallo, wir waren 2018 Anfang Mai im Moremi und es war kein Problem.
Viel Spass bei der Planung! Acht Wochen sind ja toll! LG Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Themenstarter18 Beiträge · seit 201922. Juli 2024 · #13
Hallo René
Merci für deine Infos, sehr interessant.
Sooo viel schlucken die Autos in Wirklichkeit, wow! Also bei extremen Verhältnissen etwas das Doppelte!

Bei Bushlore kann man ja den 2.8er im Voraus für noch mehr Geld bestellen. Ich habe es so verstanden, dass dann die nicht im Voraus bestellten mehr oder weniger zufällig verteilt werden...?

2.8er, stärkerer Motor, schluckt noch mehr Diesel?
Ja, das afrikanische Motto befolgen wir auch!

Liebe Grüsse, Babs