MSMicha s.Themenstarter13 Beiträge · seit 202320. Jan. 2023 · #1Hallo Ihr Lieben,
nach vielem Lesen und bewundern hier im Forum, steht bei uns fest... auch wir müssen in dieses wunderbare Land.
Wir, die liebste aller Ehefrauen (51) und ich (49), sind bisher 2x durch die GardenRoute in SA mit dem Mietwagen. Sonst war es das aber auch in Afrika mit selbstorganisiertem Reisen.
Beide sind wir eher keine Camper, es darf nett sein, muss aber kein Luxusaufenthalt werden. Auch ist kein spezielles "Birding" o.ä. geplant.. wir wollen einfach Flora & Fauna bestaunen.
Da es unsere erste Reise in diese Gefilde wird, haben wir uns eine Tour planen lassen, ich habe die mal unten angehängt. Ende Oktober 2023 soll es dann für 16 Nächte vor Ort losgehen, für euch wohl eher ein Kurztrip ;=); Der Zeitraum ist leider nicht länger möglich.
.
Als Auto soll es ein Fourturner werden, nicht weil wir den Platz brauchen, sondern zum besseren sehen. Auch soll er ein wenig Reserve haben und nicht gleich bei jedem Stein/Schlagloch an seine Grenzen kommen.
Wir wollen damit auch nicht hart ins Gelände, da würden wir dann Gamedrives machen.
Unser Tourplan sieht derzeit wie folgt aus
Tag 1 Ankunft 09:00 in Windhoek / Übernachtung Otjiwa Safari Lodge
Tag 2 Etosha Nationalpark / Rastlager Okaukuejo (Etosha National Park)
Tag 3 Mushara Bush Camp
Tag 4 Mushara Bush Camp
Tag 5 Hakusembe River Lodge
Tag 6 Ndhovu Safari Lodge
Tag 7 Ndhovu Safari Lodge
Tag 8 Camp Kwando
Tag 9 Camp Kwando
Tag 10 River View Lodge
Tag 11 River View Lodge
Tag 12 Pelican Lodge ???? Nata Lodge ist leider ausgebucht
Tag 13 Gomoti River Lodge
Tag 14 Gomoti River Lodge
Tag 15 Symponia Guesthouse
Tag 16 Africa Awaits
Tag 17 Nachtflug (Windhoek) 22:00 Uhr
Ich freu mich auf ein paar Hinweise von euch was unterwegs so nicht unbedingt im Reiseführer steht.
Auch haben wir derzeit was die Übernachtung bei Nata angeht noch eine "Baustelle". Die gewünschte Nata Lodge ist leider ausgebucht, zur Pelican Lodge habe ich sehr unterschiedliches gelesen.
Wenn noch jemand einen schönen Tipp in der Ecke hat... gerne her damit.
Burkhard485 Beiträge · seit 202020. Jan. 2023 · #2ich würde zumindest darauf achten, dass es ein Fortuner mit 4x4 wird, auch wenn es vermutlich für die meisten Strecken - km nicht notwendig sein wird. Die Anfahrten zu einigen Lodges abseits der Hauptwege können kabbelig werden, da ist der 4x4 einfach besser und Baustellen hatte ich auch auf Hauptwegen bereits genug, die man irgendwie neben der Straße umfahren musste im Sand.
Der Fortuner wird auch gerne mal nur als 2x4 vermietet, ist manchmal etwas mühsam zu suchen in den Beschreibungen der Vermieter.
MSMicha s.Themenstarter13 Beiträge · seit 202320. Jan. 2023 · #3Hallo,
Danke für den Hinweis … steht auch so im Angebot mit 4x4 , Automatik, Diesel wenn verfügbar.
Ist über Europcar … da hab ich schon gelesen dass es wohl spezialisiertere Anbieter gäbe.
Die Route müsste aber im ganzen ziemlich asphaltiert sein.
Gruß Micha
H.Badger1'822 Beiträge · seit 201620. Jan. 2023 · #4Hallo Micha,
herzlich willkommen im Forum!
Wir sind vor vielen Jahren (2009...) eure Tour in groben Zügen ganz ähnlich gefahren, hatten aber ein paar mehr Tage Zeit zur Verfügung, die wir vor allem in Etosha und am Chobe verbracht haben. An einigen der Orten waren wir vor kurzem erst wieder: Auf Hakusembe und Ndhovu könnt ich euch freuen - auch wenn es euch nicht speziell um Birding geht.
Und auch Mushara Bush Camp ist eine gute Adresse. Und mindestens (!) eine Nacht würde ich auch auf jeden Fall in einem der "Wasserloch"-Rastlager im Park verbringen.
Wenn ich mich an unsere Tour damals erinnere, fand ich den Teil nach dem Chobe NP im Vergleich zur ersten Hälfte eher langweilig. Natürlich mit der Ausnahme Okavango Delta - bei euch also die Tage in der Gomoti River Lodge, die ich nicht kenne.
Die Strecken von Kasane nach Nata, von Nata nach Maun, von Maun nach Ghanzi und dann über Gobabis zurück nach Windhoek ziehen sich und es fühlte sich damals auch durch viele Eine-Nacht-Aufenthalte wie eine "lange Rückreise" an, die zum Glück unterbrochen wurde durch einen tollen Ausflug ins Delta. Wenn euch das Delta von Maun aus nicht unbedingt wichtig ist, würde ich überlegen, ob ich mir den Weg "außen herum" sparen wollte.
Bedenken würde ich außerdem, dass ihr mit zwei Übernachtungen am Chobe plant. Wenn ihr vom Kwando kommt, werdet ihr wahrscheinlich erst am Nachmittag dort sein. Dann habt ihr einen vollen Tag am Chobe für Gamedrive, Bootsfahrt oder Besuch der Victoriafälle. Je nachdem, was ihr machen wollt, könnte das knapp werden.
Den Caprivi-Teil finde ich wunderbar. Wie gesagt: Die gewählten Unterkünfte sind toll und man kann hier eine Menge unternehmen. Im meinem aktuellen RB erzähle ich ein wenig über Hakusembe und Ndhovu - bezüglich letzterem bekommt ihr einen Überblick über mögliche Aktivitäten.
Viel Spaß bei der weiteren Planung!
Sascha
Website:
www.picturesgonewild.de
SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025
Alle Reiseberichte unter:
https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Champagner8'672 Beiträge · seit 201020. Jan. 2023 · #5Hallo Micha,
hier mal meine Gedanken zur Route.
1. Etosha: ich würde vermutlich auf die Gemülichkeit/den Luxus vom Mushara Bush Camp verzichten und zwei Nächte Okaukuejo und eine Halali (oder umgekehrt) nehmen. Ich fand die Chalets/Zimmer nicht schlecht, bin aber auch kein "Luxusschneckle" 😄 . Der Vorteil ist, dass du den Teil von Etosha zwischen den beiden Gates auf eurer Strecke quasi von West nach Ost abklappern kannst. Wenn du in Mushara übernachtest, musst du halt immer den Park an Ostenende verlassen und dort wieder reinfahren. Da Ihr eh wenig Zeit habt insgesamt, würde mich das stören.
2. Euer Botswanateil macht mir etwas Kopfzerbrechen. Kasane zwei Nächte ist soweit okay, wenn auch nicht üppig. Dann kommen aber zwei ziemlich langweilige Tage, die eigentlich nur aus Fahrt auf Pisten bestehen, die theoretisch aus Asphalt, in der Praxis aber aus sehr vielen Schlaglöchern bestehen. Und das Ganze nur, um dann zwei Nächte Nahe des South Gates zu nächtigen (dazu später mehr). Man könnte statt Nata Lodge die Gweta Lodge nehmen, dann könntet Ihr einen Ausflug in die Salzpfannen machen und würdet wirklich etwas von der Landschaft dort sehen (außer Straße). Aber dazu braucht man eben zwei Nächte. Gefühlt fahrt Ihr an vielen tollen Stellen vorbei für diese zwei Nächte dann in der Nähe von Maun.
Ich vermute, Ihr macht von dort aus geführte Game Drives in den Moremi? Das ist dann aber wohl ja nur einer, während des Tags zwischen den beiden Übernachtungen, richtig? Danach müsst Ihr wieder sehr viel langweilige Strecke fahren.
Wie wäre es denn, diese ganze Schleife zwischen Kasane über Nata und Maun nach Windhoek wegzulassen?
Ihr könntet wieder über den Caprivi zurückfahren. Zum Beispiel könnte man auf der Hinfahrt Ndhovu auslassen und direkt zum Camp Kwando fahren (geht gut, haben wir 2015 auch gemacht und hatten sogar noch eine große Panne zwischendurch) und Ndhovu auf dem Rückweg einbauen. Auf dem Weg dorthin von Kasane aus eine Nacht am Zambesi, und nach Ndhovu könntet Ihr einen Abstecher nach Botswana an den Panhandle machen (oder umgekehrt) und dann zurück Richtung Windhoek.
Nur mal so als Alternativ-Idee....
LG Bele
Edit: 😄 Da war Sascha mit ganz ähnlichen Gedanken einen Tick schneller als ich (ist ja aber auch jünger als ich 🤪 😛 ).
Noch ein Nachtrag: wenn man meine Idee von einem Abstecher zum Panhandle weglassen würde, dann wäre tatsächlich noch mehr Zeit für den Chobe - ich stimme nämlich Sascha zu, dass Ihr dort auch eher ein bisschen zu wenig Zeit habt!!! Allerdings würde ich dort dann Geld in die Hand nehmen und sehr individuelle geführte Touren machen, damit Ihr nicht mit der großen Meute unterwegs seid.
Hippie607 Beiträge · seit 201020. Jan. 2023 · #6Hallo Micha,
ich bin auch der Meinung Chobe ist zu wenig Zeit, wenn man da schon hinfährt. Und die Rückfahrt nach Windhoek ist jetzt kein Highlight. Mein Vorschlag wäre, wenn finanziell machbar:
Ein-Weg Miete, Autorückgabe in Kasane
Rückflug über Kasane oder Vicfalls.
Ev. Gabelflug von Europa nach WDH und zurück Vicfalls JNB Europa(falls über WDH nicht möglich).
So hättet ihr am Chobe mehr Zeit. In Kasane muss man nicht unbedingt in eine Lodge gehen. Man kann auch Selbtversorger Unterkünfte gehen und selbst zum Essen in Restaurant gehen. Haben wir in 2021 gemacht, wir sind immer als Selbstversorger unterwegs , haben uns aber vor Ort entschlossen, in Restaurants zu gehen. Das Angebot war nicht so gering. So könntet ihr ein wenig Geld sparen, und hättet 2 - 3 Tage mehr Zeit in der Natur, als auf der Straße nach Windhoek.
Viel Spaß
Wolfgang
MSMicha s.Themenstarter13 Beiträge · seit 202320. Jan. 2023 · #7@ H.Badger, Champagner & Hippie
Wahnsinn... Danke für eure umfassenden Antworten & Ideen !
In der Tat waren wir zuerst noch 2x im EtoshaPark am schauen, da war aber die Empfehlung unserer Agentur in das Mushara BuschCamp zu gehen.
Die Tour komplett umplanen: Das muss ich erstmal sacken lassen...
-Gerade der Moremi steht auf unserer Wunschliste, schade dass es keine Strecke vom Chobe NP dahin gibt. ( Oder keine die ich fahren will 🤩
-Victoria Falls waren wir schon mal... hat uns aber nicht so geflasht dass wir es wiederholen würden. ( hatte ich aber auch euch nicht verraten. war eine Pauschalreise ( Berge & Meer, mit beiden Schwiegereltern.... definitiv KEIN URLAUB), den Abstecher wollen wir aber diesmal nicht machen.
- Daß wir gerade gegen Ende viel fahren war uns auch schon aufgefallen, Flüge sind aber leider schon fix 😣 und die Grundroute ist das was die Liebste sich rausgesucht hat (anhand Beispieltouren von anderen Anbietern).
Meine erste Idee war über Sossusvlei, Skeleton Coast, durch Etosha und den Caprivi nur bis Kongola zu machen und dann umzudrehen. Da kam aber so eine 😐 😊 😘 Reaktion... mit "Botswana muss schon sein".
Generell sehe die Tour mittlerweile aber schon als Einstiegsdroge und abtesten, welche "Ecken" unsere sind.
Wenn es nur halb so wird, wie ich das hier teilweise rauslese wird es definitiv ein Land für zukünftige Urlaubsplanungen.. und dann müssen wir irgendwie in den Jahren mehr Urlaubstage zusammenhalten. Da werden dann auch die Parks mit 3 oder 4 Tagen geplant.
Ich merke aber gerade, dass ich hier eigentlich 2 Monate zu spät mal meine Fragen plaziert habe!
Euer Input ist wirklich super: Euch allen ein dickes Danke an der Stelle und die Bitte Gnade walten zu lassen, wenn ich in teilen resistent bleibe.
Später werde ich mich dann auch mit einem kleinen Reisebericht versuchen... da dann bitte auch schon jetzt Gnade, dass ich nicht so eloquent mit eurem Wortwitz und schon gar nicht den Bildern auf BBC Niveau mithalten können werde. Was hier eingestellt wird ist schlichtweg genial... und waren schon einige schlaflose Nächte im positiven Sinne.
Hajo52409 Beiträge · seit 202220. Jan. 2023 · #8Micha s. schrieb:
Auch haben wir derzeit was die Übernachtung bei Nata angeht noch eine "Baustelle". Die gewünschte Nata Lodge ist leider ausgebucht, zur Pelican Lodge habe ich sehr unterschiedliches gelesen.
Wenn noch jemand einen schönen Tipp in der Ecke hat... gerne her damit.
Elephant Sands etwas nördlich Nata. Ist schon klasse!
binca751'567 Beiträge · seit 201520. Jan. 2023 · #9Hey Micha,
ich kann deine Frau echt verstehen, wollte ich doch letztes Jahr auch unbedingt nach Botswana..., aber wir kennen Namibia auch schon von vielen anderen Reisen. Wir waren 3 Wochen unterwegs und für 16 Tage würde ich mir ehrlich überlegen, ob ihr nicht eine schöne Tour mit Namibias Highlights plant. 😗
Der Botswana-Teil beinhaltet gaaaaaanz viel Weg und Autofahrerei und für mich viel zu wenig Zeit an den Orten, an denen man Zeit braucht...
Vielleicht kommt ihr nochmal wieder...? Die Orte, an denen ihr nur eine Nacht seid, könnt ihr nicht erkunden, weil ihr abends ankommt und morgens wieder los müsst. Für die Salzpfannen habt ihr beispielsweise keine Zeit. Das wäre mir zu schade.
Und von Namibia sehr ihr so im Grunde auch nichts... Ich würde über deinen Ursprungsplan zumindest noch einmal nachdenken... Vielleicht kann sich deine Frau darauf einlassen und ihr kommt für Botswana einfach nochmal wieder...?
Gruß
Bianca
Champagner8'672 Beiträge · seit 201020. Jan. 2023 · #10Micha s. schrieb: Da kam aber so eine 😐 😊 😘 Reaktion... mit "Botswana muss schon sein".
Guten Abend Micha,
ich verstehe - wie Bianca - deine Frau mit ihrem Botswanawunsch sehr gut. Ich fürchte aber, dass sie vielleicht ein bisschen enttäuscht sein könnte, vor allem wenn ich das hier lese:
-Gerade der Moremi steht auf unserer Wunschliste, schade dass es keine Strecke vom Chobe NP dahin gibt. ( Oder keine die ich fahren will 🤩
Ihr werdet vom Moremi so gut wie nichts sehen.... Eure angedachte Lodge ist für mein Gefühl so ein Alibi-Moremi-Aufenthalt, sie liegt außerhalb, d.h. Ihr müsst morgens erst noch Strecke machen und habt dann maximal einen Tag im Moremi. Wenn der Wunsch nach dieser wirklich tollen Ecke Botswanas so groß ist, dann würde ich irgendwas anderes rausschmeißen (auch wenn es hart klingt: ich würde Etosha komplett streichen) und die gewonnenen Tage dann um Maun rum investieren.
Zum Beispiel wie schon gesagt von der Gweta Lodge aus eine Nacht (geführt) in der Nwetwe Pan, nachzulesen zum Beispiel in Sabines Reisebericht:
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/293280-botswana-bush-adventure-light.html?start=138#488699.
Das wäre ein schöner Kontrast zu dem grünen Caprivi.
Und dann mindestens ein, wenn nicht zwei Nächte mehr für Moremi. Vielleicht wäre es eine Überlegung, von Maun aus eine Zweitagestour mit Zelten zu machen, ich glaube, da gibt es Anbieter vor Ort. Dann wärt Ihr nämlich wirklich im Moremi!
Oder Ihr bucht euch ein Quartier in Khwai, da kommt man auf einer Schotterstraße selber recht easy hin (oder man bucht einen Transfer zusammen mit der Unterkunft). Dann wärt Ihr auch ziemlich mitten drin im Geschehen.
In 16 Tagen bekommt Ihr einfach nicht alles unter einen Hut, irgendwas muss weichen. Sonst fehlt - wegen zu kurzem Aufenthalt und zu viel Fahrerei - am Ende der Wow-Effekt von Botswana, da würde ich fast was drauf wetten....
Achja, zu Kasane noch, da hatte Wolfgang den Tipp mit Selbstversorger geschrieben - dem stimme ich zu. Ich kann die Chobe River Cottages empfehlen (falls da noch was frei ist), die können euch auch Bootstouren und Game-Drives organisieren.
Liebe Grüße von Bele
MSMicha s.Themenstarter13 Beiträge · seit 202322. Jan. 2023 · #11Danke euch allen.
Wir haben uns am WE mal das ganze angesehen, eure Ratschläge diskutiert …. und unseren Sturkopf entdeckt.
Nicht böse sein, wir probieren die Tour wie oben, werden aber dabei auch eure Hinweise im Hinterkopf behalten. Ich denke wirklich es wird ein Einstieg für ein paar Wiederholungen!
Da werden wir es es uns dann anders aufteilen.
Liebe Grüße euch allen
Micha
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200622. Jan. 2023 · #12Micha s. schrieb:Da es unsere erste Reise in diese Gefilde wird, haben wir uns eine Tour planen lassen
Wer auch immer diese Tour geplant hat, hat es entweder nicht so gut mit euch gemeint, sich an irgendwelchen komischen Vorgaben orientiert oder einfach keine Ahnung. So Leid es mir tut, aber das ist keine Reise um für ein Land angefixt zu werden.
Ich kann euren Sturkopf verstehen. Hoffe aber, dass euch diese Tour nicht die Lust auf Namibia und Botswana vermiest. Dann könnt ihr ein anders Mal vielleicht mit besserer Planung eine richtig tolle Tour machen.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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Champagner8'672 Beiträge · seit 201022. Jan. 2023 · #13Hallo Micha,
wie schon Chrigu sagt, ist das wirklich keine Tour, um vor allem Botswana lieben zu lernen (aber vielleicht ja ganz gut, dann wird es dort nicht zu voll 😄 ). Nein, jetzt mal ernsthaft - ich greife mal diese beiden Sätze aus deinem ersten Post auf, daran hätte man ja auch schon erkennen können, dass Ihr die Tour nicht umbauen wollt.
Micha s. schrieb:
Wir wollen damit auch nicht hart ins Gelände, da würden wir dann Gamedrives machen.
Ich freu mich auf ein paar Hinweise von euch was unterwegs so nicht unbedingt im Reiseführer steht.
Du hattest ja nicht gebeten, die Strecke zu diskutieren - wenn Ihr aber schon stur bleibt, dann sollte man versuchen, das Beste daraus zu machen. Dazu gehört zum Beispiel, dass man in Kasane individuelle Touren bucht, um Himmels Willen nicht die, die die Lodge für alle Gäste anbietet. Macht Privattouren, egal ob zu Land oder zu Wasser, möglichst zu anderen Zeiten als alle. Entweder bittet Ihr euren - leider nicht sehr genialen - Reiseanbieter, dass er sich darum kümmert oder kümmert euch selber drum. Es gibt einige Anbieter in Kasane, die so etwas machen.
Was wurde euch für die Gomoti Lodge, oder wie die heißt, denn als "Ausflüge" angeboten? Das kann sehr entscheidend dafür sein, ob Ihr wenigstens ein bisschen was vom Moremi seht (der ja kurioserweise ganz oben auf eurer Wunschliste steht - hat das euer Planer nicht gelesen?).
Ansonsten ist keine Luft, um sonst noch irgendwas "Besonderes" zu machen. Im Caprivi werdet Ihr wohl die Angebote der Lodges wahrnehmen, so schlecht wird das nicht sein. Im Mahango (von der Ndhovu Lodge aus) kann man aber gut selber fahren (zumindest die normale Strecke), nur mal so als Tipp. Das war's dann aber auch schon.
Wenn Ihr mit der richtigen Einstellung an die Sache rangeht, nämlich dass euch bewusst ist, dass Ihr sehr viel langweilige Straßen vor allem in Botswana fahren werdet, dass Ihr - auch wieder in Botswana - keine bzw. seeeehr wenig Zeit für die schönen Ecken haben werdet, dann könnt Ihr diese Teile vielleicht gelassener ertragen. So wird es wenigstens keine unangenehmen Überraschungen in dieser Hinsicht geben.
Gruß Bele
P.S.: Es wäre dann wirklich auch interessant zu erfahren, wie Ihr die Reise empfunden habt!
Burkhard485 Beiträge · seit 202022. Jan. 2023 · #14Micha s. schrieb:Wir haben uns am WE mal das ganze angesehen, eure Ratschläge diskutiert …. und unseren Sturkopf entdeckt. Nicht böse sein, wir probieren die Tour wie oben, werden aber dabei auch eure Hinweise im Hinterkopf behalten. Ich denke wirklich es wird ein Einstieg...
Macht das einfach so, es wird euch gefallen .... 😎 , funktionieren wird es ja vermutlich ..... genießt es ....
Bin selber reiner Lodge-Hopper und finde ich das alles gar nicht so schlecht, klar gibt es immer (gute) Vorschläge , aber die eigenen Wünsche gehen nun mal vor. Ich bin selber noch nie im Moremi gewesen, und nach den viele naturnahen Berichten in diesem Forum werde ich da vermutlich auch nie hinfahren (ist kein Vorwurf, aber es liegt mir persönlich vermutlich nicht....) . Zu lang gezogene einzelne Aufenthalte an einem einzelnen Ort haben mir selber noch nie gefallen, da fahre ich lieber das Auto durch die Gegend, auch wenn ich vieles vermutlich verpasst habe, mich stört(e) es nie 😎 .
Eine feste Unterkunft, ab da dann Stipvisiten, abends zurück zur Dusche und zum Abendessen, warum nicht.....
Jeder Jeck ist anders .....
und bei der nächsten Tour geht man da vielleicht teilweise anders ran .... 😄 .. oder auch nicht...
Sadie1'835 Beiträge · seit 201523. Jan. 2023 · #15Ich finde es schade dass ihr nicht die guten Hinweise der Experten folgen wollt…
Aber wie du sagtest, es wäre besser wenn du vor zwei Monaten danach gefragt hättest.
Nun, it is what it is.
Mein Verbesserungsvorschlag ist die Hakusembe Lodge zu Gunsten von einem weitern Tag im Etosha zu streichen.
Kasane: Bootstour und Chobe Game Drive
Dann nach Kasane würde ich in der Elephants Sands Lodge übernachten denn dort gibt es massenweise Elefanten am Wasserloch.
Für den Moremi würde ich die fancy Lodge streichen und selber nach Khwai Village fahren und von dort Game drives machen, oder aber in Maun einen 3 tägige oder so Safari mit einem outfitter organisieren. So werdet ihr das Delta erleben können. Auch lohnt sich ein Morgen oder Abend Flug über das Delta von Maun aus. (Mack Air)
Viel Glück und bitte berichtet wie es euch ergangen ist.
LG Katrin
P.S. Vergiss nicht dass euer Anbieter euch das anbietet wo er selber am meisten Geld macht!