4 Wochen Costa Rica im Nov/Dez 2021

Reisebericht 132 Antworten · 16,5k Aufrufe · gestartet 15. Jan. 2022 von JP K
Themenstarter387 Beiträge · seit 202124. Jan. 2022 · #21
Tortuguero Nationalpark Tag 2
Morgens um ca halb fünf wurden wir freundlich geweckt. Nein, das Tagesprogramm beginnt noch nicht, aber die Howler Monkeys sind der Meinung, sie müssen Ihre Gebietsansprüche gegenüber den ersten Motorbooten des Tages lautstark durchsetzen.

Heute ist Nationalparktag, wir haben insgesamt 2 Freifahrten auf dem Boot, die wir an einem Tag nehmen, denn dann fallen nur einmal Nationalparkgebühren an. Früh um 6:00 Uhr beginnt unsere erste Tour und dauert etwa 2 Stunden. Die Sichtungen machen der Guide und der Skipper vorne, kaum eine Chance für die Passagiere etwas vor den beiden zu entdecken.

Pale Billed woodpecker
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Grüner Leguan
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Semiplumbeous hawk
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Unsere erste Tukan-Sichtung, ein Keel-Billed Tucan / Fischertukan, hoch oben in den Bäumen. Man weiss ja nie, ob wir nochmal diese schönen Vögel zu Gesicht bekommen werden, also Foto machen auch wenn er noch so weit weg ist. Diese Sorge stellte sich aber als gänzlich unbegründet heraus.
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Northern Jacana
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Grüner Basilisk
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Wattled Northern Jacana juvenile
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Purple Gallinule / Zwergsultanshuhn
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noch ein Basilisk
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Die winzig kleinen Proboscis Bats (Nasenfledermaus) hingen am Gebälk einer Bootsanlegerüberdachung.
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Zurück an der Lodge gibt’s Frühstück. Die Lodge hat einen eigenen Naturpfad, etwa 1 ½ Kilometer lang, auf dem Führungen angeboten werden. An diesem Tag bin ich einfach mal auf eigene Faust losgegangen, allerdings traf ich dann schnell auf insgesamt 3 Gruppen, kein Wunder dass sich kein Tier blicken lies. Insgesamt allerdings, und das nicht nur hier, waren die Ausflüge in den Wald ohne Guide nicht sehr ergiebig von den Sichtungen her, der Wald verdeckt vor lauter Bäumen jedes Getier, eine Weitsicht wie in der afrikanischen Savanne ist nicht gegeben.
Zumindest auch ohne Gebrüll sind die Howler Monkeys auf dem Gelände schnell ausfindig zu machen. Die sind an die Menschengruppen gewöhnt und geben keinen Laut mehr ab tagsüber. Diese Fotos sind an der Waldgrenze am Lodge-Pool aufgenommen.
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Blaue Landkrabbe
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zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2022
8'703 Beiträge · seit 201024. Jan. 2022 · #22
Hallo JP K,

ich lese interessiert hier mit - war ich doch 2019 auch in Costa Rica 🙂 . Jetzt schon beneide ich dich um einige Vogelsichtungen!
JP K schrieb:
Semiblumbeus hawk - richtig?
Richtig - auch wenn man ihn mit "p" schreibt und ein "o"fehlt 😉 ! Also Semiplumbeous Hawk (Möwenbussard).


Hier lege ich ein Veto ein:
Wattled Jacana
058CostaRicaNov2021TortugueroNP-wattledJacanaRotstirn-Blatthühnchen.JPG
Das ist ein junges Northern Jacana.

Vielen Dank fürs Berichten - liebe Grüße von Bele
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zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2022
Themenstarter387 Beiträge · seit 202124. Jan. 2022 · #23
Der zweite Tukan der Reise (es werden noch viele mehr folgen, aber das weiß man ja nicht, wenn man noch nie in diesem Land war), wieder ein Keel-billed Toukan, hockte in einer Palme am Pool. Eine Gruppe von Leuten erfreute sich einige Zeit seines Anblicks, bis ein paar junge Mädels mit ihren Smartphones vorbeikamen und von dem Vogel Fotos schiessen wollten; aufgrund der geringen Brennweite muss man natürlich nah ran ans Motiv… das wars mit dem schönen Anblick.
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Gartered Trogon female
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Weiter auf dem Lodgegelände. Die Manakins, hier ein white-collared Manakin / Weißbandpipra, sind berühmt wegen ihrer aufwändigen Balztänze. Dieses männliche Manakin schiesst sich von Baum zu Baum hin und her, es gibt Videos davon auf YouTube, die sind sehenswert. Wenn die männlichen Manakins mit den Flügeln schlagen, macht das einen Sound wie bei einer Knallerbse oder einem überspringenden Funken, teilweise auch ratternd mehrfach hintereinander.
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white-collared Manakin female
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Slaty-tailed Trogon
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Der lodge-eigene bare-throated tiger heron / Nacktkehlreiher hielt sich immer am Bootsanleger auf und starrte ins Wasser.
212CostaRicaNov2021TortugueroNPBare-throaghtedtigerheron.JPG


Nachmittags ging es wieder auf Bootstour im Nationalpark.
White-faced Capuchin / Kapuzinerallen
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Die Pachira Blüte, namensgebend für unsere Lodge und Geruchsgrundlage für Parfums
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Little blue Heron
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Kaiman
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zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2022
8'703 Beiträge · seit 201024. Jan. 2022 · #24
Ich schon wieder - und wieder mit einem Veto 😉

Die Trogons sind tückisch - da muss man auch ganz genau auf den Schwanz schauen.
JP K schrieb:
Black-headed trogon
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Das ist kein Black-headed, sondern ein Gartered Trogon, und zwar das Weibchen.

Beim Slaty Trogon war ich kurz irritiert, bis mir klar wurde, dass der schwarze Streifen im Schwanz wohl ein Schatten ist 😄 .

LG Bele
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zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2022
Themenstarter387 Beiträge · seit 202124. Jan. 2022 · #25
Vielen Dank für Deinen Input Bele. Hier sind ja die richtigen Experten unterwegs, sagenhaft toll.

Gartered Trogon: o.k. Diese Spezies gab mein Buch nicht her

Beim Jacana bleibe ich erst einmal beim wattled jacana, es sei denn Du kannst mir die Unterschiede aufzeigen. Laut Recherche sind die Juvenilen beider Arten recht ähnlich. Beide Arten waren an diesem Ort dicht beisammen vertreten, die Situation war im Schilf unübersichtlich, nicht von jeder Art konnte ich von den Erwachsenen auch Fotos schiessen. Daher: es könnte evtl. beides sein, wobei ich mein Objektiv Richtung Rotstirn-Blatthühnchen ausgerichtet hatte weil ich eigentlich die Erwachsenen fotografieren wollte, aber vielleicht waren die Kinder beider Familien ja gemeinsam zum spielen verabredet.

Update:
mmh, wahrscheinlich hast Du recht, da kommt schon das gelbe an der Stirn zum Vorschein, das gibts nicht beim juvenilen Wattled Jacana, oder?
zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2022
8'703 Beiträge · seit 201024. Jan. 2022 · #26
JP K schrieb:
Beim Jacana bleibe ich erst einmal beim wattled jacana, es sei denn Du kannst mir die Unterschiede aufzeigen.
Dein Jacana hat bereits die typische gelbe Platte über dem Schnabelansatz und außerdem keinerlei rot am Schnabel. Ich kann hier keinerlei Ähnlichkeiten mit einem jungen Wattled Jacana feststellen, bin aber wirklich alles andere als eine Expertin 😉 .

LG Bele
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8'703 Beiträge · seit 201024. Jan. 2022 · #27
JP K schrieb:
Update:
mmh, wahrscheinlich hast Du recht, da kommt schon das gelbe an der Stirn zum Vorschein, das gibts nicht beim juvenilen Wattled Jacana, oder?
Genau - siehe meine Erklärung oben!

LG Bele
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6'375 Beiträge · seit 201125. Jan. 2022 · #28
Hoi JP K

Erst mal danke für den Bericht, bin gerne dabei!
Zumal nach unserer 2019er Ost-West-Tour mal eine Nord-Süd-Tour folgen sollte kann ich mir hier einige Infos abholen.
Mit welcher Kamera und gegebenenfalls welchen Objektiv hast Du fotografiert?
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter387 Beiträge · seit 202125. Jan. 2022 · #29
Moin picco, meine Ausrüstung umfasst
Kamera:
- Oly OMD-EM 5 Mark III
- Oly OMD-EM 10 Mark II
Objektive
- Oly 300mm f4 + Telekonverter MC 14
- Oly 12 - 100mm f4

Ich hab dazu noch diverses Zubehör, was ich immer mitschleppe aber fast nie nutze (u.a. Nahlinse, Graufilter, Kabelfernauslöser, Blitz, Superweitwinkelobjektiv etc). Allerdings 4 Batteriepacks, das ist ganz hilfreich für Safari, und ich habe ein kleines USB-C Ladegerät von Cellonic mit Füllstandsanzeige, das zwei Ladeplätze hat und die Ladung geht auch schneller als mit dem größeren Original-Ladegerät. Ein Zubehör nutze ich allerdings ausgiebig: ein winziger microsd-Adapter auf USB-C, damit kann ich schnell am Tablet schon mal die Guten ins Töpfchen packen und täglich sichern. Geht zwar auch mit WLAN, der Adapter ist mit ein paar einfachen Handgriffen aber schneller. Die zwei Stative hatte ich ja schon im Eingangspost erwähnt.
zuletzt bearbeitet 25. Jan. 2022
Themenstarter387 Beiträge · seit 202125. Jan. 2022 · #30
Tortuguero Nationalpark Tag 3
Es ging mit dem Boot zum kleinen Berg bei der Kanalschleife, dort gab es die kleinen Jeans-Frösche sowie einen Überblick über den Kanal. Das Boot machte kurz nach dem Start einen kleinen Schlenker, da der Bootsführer einen grünen Basilisken sehr fotogen an der Kaimauer einer nahen Lodge entdeckt hatte. Das Foto ist freihändig auf einem wackligen Boot im Stehen bei 840mm Brennweite entstanden, für den Bildstabilisator kann man Olympus auch mal loben.
123CostaRicaNov2021TortugueroNPGrünerBasilisk.JPG

Leider ist der Strawberry poison dart frog (Erdbeerfröschchen) verwackelt, weil es im Wald am Berg dann arg dunkel war. Es werden aber noch bessere Bilder später kommen. Die Frösche sind winzig, und obwohl sie so fotogen sind, sind sie nicht leicht zu erkennen wegen ihrer Winzigkeit.
129CostaRicaNov2021TortugueroNPStrawberrypoisondartfrog-Kopie.JPG

Aussicht auf dem Berg
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132CostaRicaNov2021TortugueroNP-Kopie.JPG

Die Geier kreisten am Berg, auf Augenhöhe am Aussichtspunkt. Hier ein Black Vulture / Rabengeier.
141CostaRicaNov2021TortugueroNPRabengeier.JPG


Wieder in der Lodge

Great Kiskadee
215CostaRicaNov2021TortugueroNP-greatkiskadeeSchwefelmaskentyrann.JPG

Chestnut-sided Warbler female /Gelbscheitel-Waldsänger
220CostaRicaNov2021TortugueroNP-chestnut-sidedwarblerfemaleGelbscheitel-Waldsänger.JPG

Purple-throated Fruitcrow / Purpurbrustkotinga. Die purpurne Brust des Männchens ist bei sehr genauem Hinschauen erkennbar, er singt seine Gattin grade aus voller Kehle an
223CostaRicaNov2021TortugueroNP-purple-throatedfruitcrowPurpurbrustkotinga.JPG

Die Lodge hatte einen recht geräumigen Pool, der kaum benutzt wird, weil die Gäste normalerweise nur 2 oder 3 Nächte bleiben und neben An-und Abreise volles Programm haben.
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der Lodge-eigene Leguan
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Themenstarter387 Beiträge · seit 202125. Jan. 2022 · #31
Nachmittags bin ich wieder nach Tortuguero Town gefahren, meine Frau blieb in der Lodge, sie hat es nicht so mit den Fotos. So konnte ich ausgiebig und in Ruhe meinem Hobby nachgehen. Das Faultier hatte den Baum gewechselt, der Guide wies auf die Stelle im Baum hin wo es jetzt hing, ich habs auch mit Hilfe des Teleobjektivs gefunden, aber ein gutes Bild war bei bestem Willen nicht möglich. Dann halt von diesem juvenilen Basilisken.
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Worauf ich in Vorbereitung dieser Reise eine besondere Vorfreude entwickelt hatte, waren die Leaf-cutter ants / Blattschneiderameisen. Sie sind eigentlich überall im Land anzutreffen, nur im höheren Gebirge ab 2.000m scheinen sie sich nicht wohl zu fühlen. Die ersten Vertreter ihrer Art liefen uns am Bootsanleger in Tortuguero über den Weg. Man kann diese kleinen Tiere gar nicht übersehen, denn trotz ihrer geringen Größe machen sie durch ihre über ihrem Körper getragenen, meist grünen Last auf sich aufmerksam, und wenn man sie trifft, dann sieht man gleich tausende auf ihrer Strasse dahin laufen – der Wald scheint in Bewegung zu sein.
146aCostaRicaNov2021TortugueroNPBlattschneider-Ameisen.JPG

Die Ameisen scheinen sich am Geruch ihrer Artgenossen zu orientieren, denn kommt eine Ameise vom rechten Weg ab, irrt sie orientierungslos umher.

Sie wurden beim ersten Anblick auch meine fotografische Obsession, denn es war eine Herausforderung sie auf den Sensor zu bannen. Meine 840mm fungierten als Makro, das geht bei dem Oly-Objektiv, da die Naheinstellungsgrenze bei nur 1,4 Metern liegt. Die Ameisen hielten aber nicht still, sondern sie rannten mit ihren Blättchen mit einer irren Geschwindigkeit durch den Bildausschnitt, so dass ich zunehmend verzweifelte. Da hilft nur: auf gut Glück draufhalten und hinterher die halbwegs brauchbaren Fotos selektieren. Bei den Kolibris ist es übrigens nicht anders.
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167CostaRicaNov2021TortugueroNPLeaf-cutterants.JPG


Diese Ameisen können das zehnfache des eigenen Gewichts tragen. Wenn ich das könnte, wäre ich mit meiner Mittelgewichtsklasse mit weitem Abstand Olympiasieger beim Superschwergewicht und würde den aktuellen Weltrekord (265kg) um ein vielfaches übertreffen. Und so ein Gewichtheber rennt noch nicht einmal durch den Wald mit seiner Hantel über der Schulter.

Ich reiße mich von dem Gekrabbel am Boden los und schaue in den Himmel. Über dem Strand kreisen wieder die Geier und halten Ausschau, hier die Sandkuhlen der Schildkröten, die Objekte der Begierde. Der Strand war durchzogen von den Sandkuhlen. Noch wenige Wochen oder Tage, dann geht das große Gerenne ums Überleben der Kleinen los.
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Wer eine Schildkröte tötet, hat mit bis zu 3 Jahren Haft zu rechnen, erklärte uns der Guide. Diese Strafe gilt übrigens nicht für die Jaguare, die nachts den Strand nach Schildkröten absuchen in der Eiablage-Saison. Trotz dieses Risikos, so meinte unser Guide, landen immer noch einige Schildkröten in den Küchen der Einheimischen. Apropos Jaguare: wir haben leider keinen gesehen. Der Guide meinte, die ziehen sich eher zurück in das Innere des Nationalparks, südlich von Tortuguero Town, und dort dürfen die Touristenboote nicht hinfahren. Na toll. Immerhin soll es in diesem Nationalpark wieder etwa 25 Jaguare geben, vor einigen Jahrzehnten waren sie wohl fast verschwunden. Augen auf, vielleicht habt ihr ja mehr Sichtungsglück.

Ahhhhhrrghh – ich stürze ab!
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Egal wo in Costa Rica, wenn man gen Himmel schaut, ist es eigentlich nicht möglich, keine Geier zu sehen. Sie kreisen überall, ob am Meer, über landwirtschaftlich genutzter Fläche oder in den Bergen. Man kann ihnen nicht entkommen. Dabei sind sie nicht einmal majestätisch, sie sind relativ klein und benötigen viele Flügelschläge bei ihrem Flug, ihre Gleitphase finde ich relativ kurz.
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Tortuguero Town
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194CostaRicaNov2021TortuguerotownLeguan.JPG
6'375 Beiträge · seit 201126. Jan. 2022 · #32
Hoi JP K
JP K schrieb:Moin picco, meine Ausrüstung umfasst
Kamera:
- Oly OMD-EM 5 Mark III
- Oly OMD-EM 10 Mark II
Objektive
- Oly 300mm f4 + Telekonverter MC 14
- Oly 12 - 100mm f4
Aha, auch Du ein MFTler wie doch schon einige hier!
Ich reise auch immer mit 3 Bodys und einigen Objektiven, seit kurzem mit
-Panasonic Lumix G91 & Panaleica 100-400
-Olympus OMD-E-M5 Mark II & Olympus 12-100
-Olympus OMD-E-M5 & Panasonic 7-14
Dazu hab ich noch das 12-50 Kitobjektiv und eine Tauchhülle für die OMD-E-M5, und zwei lichtstarke Festbrennweiten 25/f1,8 und 45/f1,8 dabei.
Mein liebstes Zubehör ist der Olympus EE‑1 Dot Sight, ein Aufsatz auf den Blitzschuh, mit dem man mit Hilfe einer kleinen Optik bewegliche Objekte auch mit ausgestreckten Armen anvisieren kann, hilft bei der Verfolgung von Vögeln ungemein!
JP K schrieb:...und ich habe ein kleines USB-C Ladegerät von Cellonic mit Füllstandsanzeige, das zwei Ladeplätze hat und die Ladung geht auch schneller als mit dem größeren Original-Ladegerät.
Hast Du einen Link dazu?
JP K schrieb:Das Foto ist freihändig auf einem wackligen Boot im Stehen bei 840mm Brennweite entstanden, für den Bildstabilisator kann man Olympus auch mal loben.
Definitiv! Wobei Panasonic auch nicht schlecht ist.
Der Dualbildstabi ist ja auch der Grund weshalb ich einen Panasonic-Body dazugekauft habe. die besseren Videooptionen nehm ich gerne gratis dazu...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter387 Beiträge · seit 202126. Jan. 2022 · #33
Hi picco, on cellonic sehe ich das Teil grade nicht. Allerdings scheint das so eine China-Fertigung zu sein, ein Importeur erwirbt es und klebt dann das Logo seiner Firma drauf. Drinnen müsste es dann jeweils gleich sein. Es sieht so aus, und hier ein Link https://www.idealo.de/preisvergleich/Typ/4065705332340.html
Es kostet nur um die 10 Euro.
vhbw-dual-usb-ladegeraet-kompatibel-mit-olympus-bls-5-bls-50-ps-bls5-kamera-camcorder-action-cam-akk-2f917c431f600284,1,4,2,103c2dc9,0.jpg

Mit dem Dot-Sight hatte ich auch mal geliebäugelt, es aber dann sein gelassen.

Vor drei Jahren wurde bei uns eingebrochen, ich hatte schon für unsere Botswana-Reise meine Kamera-Ausrüstung auf der Kommode bereitgelegt, das war wenige Tage vor der Abreise. Der Einbrecher hat sich dann die Filetstücke davon rausgesucht, u.a. 300mm f4 und OMD-EM 1 und das Pana 12-35mm f2,8. Die Pana-Linse fand ich sehr genial, das dazugehörige 35-100mm hat er liegen gelassen. Das Pana Leica 45mm Makro war auch weg, super scharf, leider ein bisschen wenig Brennweite. Seitdem habe ich einige Objektive als Second Hand im Internet gekauft bei vertrauenswürdigen Händlern, ich hatte keine Beanstandungen. Ein paar hundert Euro konnte ich so sparen.
Gruss
JP
zuletzt bearbeitet 26. Jan. 2022
Themenstarter387 Beiträge · seit 202127. Jan. 2022 · #34
Tortuguero Nationalpark Tag 4
Der Tag plätschert so vor sich hin, kein gebuchtes Programm, Pool am Vormittag und nachmittags wieder Tortuguero Town. Und weil‘s so schön ist (zumindest für mich), kommen noch ein paar Ameisen-Photos als Bonus. Andere posten 12 Elefantenfotos hintereinander, bei mir gibt’s das gleiche in Ameise.
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Es ist doch unerhört! Der Kollege müht sich mit dem Tragen ab, und da erdreistet sich eine faule Socke von Ameise, einen Free Ride zu beanspruchen und setzt sich noch oben drauf aufs Blatt – oder? Es gibt in einem Ameisenstaat viele verschiedene Tätigkeiten auszuführen, und es gibt Gruppen, die sich auf den Abtransport der Blattstücke spezialisieren, es gibt die Schneider, es gibt Kundschafter, die geeignete Pflanzen ausfindig machen und eine Duftspur legen. Und es gibt die Wächter, die sitzen während des Transports auf dem Blatt.
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Wenn man Wikipedia bemüht, so steht da, dass Wächter die Aufgabe haben, Buckelfliegen während des Transport abzuwehren. So wie King Kong auf dem Empire State Building, der sich gegen Hubschrauber oder Stukas wehren musste. Unser Guide hatte allerdings eine andere Erklärung für die Existenz von Wächtern gegeben: Die Wächter untersuchen die Blätter auf Parasitenbefall, denn die Parasiten befallen in der Folge auch die Ameisen, so dass sie daran zugrunde gehen. Vor solchen Parasiten ist vor allem die Königin zu beschützen. Mmmh, welche der beiden Erklärungen findet ihr plausibler? Mir sind jedenfalls keine Fliegerangriffe auf den Ameisentreck aufgefallen.
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Was machen die Ameisen eigentlich mit den Blättern? Nein, nicht selber essen, sondern sie schleppen die Blattstücke in ihren unterirdischen Bau, um jemand anderes damit Nahrung zu geben. Die Ameisen legen in ihrem Bau Pilzgärten an, und dieser Pilz (Leucoagaricus) benötigt als Nahrung diese Blattstücke. Der Pilz wiederum dient als Nahrung für die Ameisen. Die Ameisen sind also Farmer, sie legen Gärten an, hegen und pflegen den Pilz, geben ihm Nahrung, und ernten ihn zum essen. Dafür werden wieder darauf spezialisierte Arbeiter abgestellt.

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Green Macaw / Soldatenara
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Chestnut-mandibled Tucan / Swainson's Tukan
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Baltimore Oriole / Baltimoretrupial
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zuletzt bearbeitet 27. Jan. 2022
2'168 Beiträge · seit 200928. Jan. 2022 · #35
Hallo JP,

Total faszinierend, diese Blattschneider Ameisen! Die Traeger sind auch deutlich groesser als die anderen...
Vielen Dank fuer die Bilder!
Die Voegel und das andere Getier erfreuen mich natuerlich auch sehr! Costa Rica wuerde mir definitiv auch gefallen, leider ist das unerreichbar fuer uns. Herzlichen Dank fuer's teilen!

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
1'394 Beiträge · seit 200928. Jan. 2022 · #36
Hallo JP,

die Aufnahmen der Blattschneideameisen finde ich klasse - tja und die einen arbeiten, die anderen ruhen sich aus 😁

Sind am Strand dort immer so viele Menschen unterwegs oder hat gerade ein Boot diese Menge ausgespuckt?

Viele Grüße
Sabine
Themenstarter387 Beiträge · seit 202130. Jan. 2022 · #37
Hi Sabine, ja den Eindruck hatte ich dass am Strand immer so viel los war, mE werden dort ständig Touristengruppen über den Strand geführt.
Hi Maddy, Vögel und anderes Getier kommt jetzt. Man sollte immer Träume haben, vielleicht wird dann einer davon wahr.
JP
zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2022
Themenstarter387 Beiträge · seit 202130. Jan. 2022 · #38
Tortuguero Nationalpark Abreise
Nach dem Frühstück besteigen wir um 9:30 Uhr die Boote, es geht auf dem gleichen Weg zurück wie wir hingekommen sind. Es regnet heftigst, keine Sichtungen während der Fahrt, keine Bilder. An der Anlegestelle angekommen, müssen wir recht lange warten, die Busse mit den ankommenden Gästen sind noch nicht da. Der Regen hat aufgehört, die Zeit bis zur Busfahrt wird mit Fotografieren totgeschlagen.
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Das Schild lädt natürlich zum Gegenteiligen ein, allerdings habe ich keine Schlange entdecken können.
Variable Seedeater male / Mohrenpfäffchen
301CostaRicaNov2021amBootsanlegervomTortugueroNP-VariableSeedeaterMohrenpfäffchen.JPG

Variable Seedeater female / Mohrenpfäffchen
305CostaRicaNov2021amBootsanlegervomTortugueroNP-VariableSeedeaterfemaleMohrenpfäffchen.JPG

Montezuma Oropendola / Montezumastirnvogel
315CostaRicaNov2021amBootsanlegervomTortugueroNP-MontezumaOropendolaMontezumastirnvogel.JPG

Chestnut-headed Oropendola
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Der Bus bringt uns wieder zum gleichen Restaurant wie auf der Hinfahrt, es gibt ein leichtes Lunch. Und das Federvieh ist auch wieder da, weil auch wieder mit Bananen gefüttert wird.
Red-legged honeycreeper / Türkisnaschvogel
328CostaRicaNov2021amRastplatzaufdemWegzurückvomTortugueroNP-red-leggedhoneycreeperTürkisnaschvogel.JPG

Squirrel von hinten. Es mochte sich nicht umdrehen und war irgendwann verschwunden
329CostaRicaNov2021amRastplatzaufdemWegzurückvomTortugueroNP-Squirrel.JPG

Palm tanager / Palmentangare
332CostaRicaNov2021amRastplatzaufdemWegzurückvomTortugueroNP-PalmtanagerPalmentangare.JPG

Passerini tanager male and female / Passerini Tangare
337CostaRicaNov2021amRastplatzaufdemWegzurückvomTortugueroNP-PasseriniTanagerPasserinitangare.JPG

Black-cheeked woodpecker - Schläfenfleckspecht
338CostaRicaNov2021amRastplatzaufdemWegzurückvomTortugueroNP-black-cheekedwoodpeckerSchläfenfleckspecht.JPG

Green honeycreeper juvenile / Kappennaschvogel
346CostaRicaNov2021amRastplatzaufdemWegzurückvomTortugueroNP-greenhoneycreeperjuvenileKappennaschvogel.JPG

Great Kiskadee - Schwefelmaskentyrann
350CostaRicaNov2021amRastplatzaufdemWegzurückvomTortugueroNP-GreatKiskadeeSchwefelmaskentyrann.JPG

Ruddy ground dove / Rosttäubchen
352CostaRicaNov2021amRastplatzaufdemWegzurückvomTortugueroNP-RuddygrounddoveRosttäubchen.JPG

Chestnut-mandibled tucan / Swainson's Tukan
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rufous-tailed hummingbird / Braunschwanzamazilie
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Wir sind dann zu unserem Drop-off Punkt am Flughafen gebracht worden mit dem Bus. Wir waren die letzten, entsprechend lange hat es gedauert. Allerdings stellte sich heraus, dass unser Autovermieter Sixt nicht im Terminal sein Büro hatte, sondern etwas ausserhalb vom Flughafen. Ehe wir dies herausgefunden hatten und ehe wir vom Sixt-eigenen Auto abgeholt wurden und das Auto in Empfang nehmen konnten, war es bereits 17 Uhr, kurz vor der Abenddämmerung. Dann war just auf dem Autobahnstreckenabschnitt vom und zum Flughafen aufgrund von Bauarbeiten (die anscheinend seit einem Jahr bestehen und noch sehr lange weiter anhalten werden) auf beiden Seiten Stau. Wir mussten zuerst in die entgegen gesetzte Richtung auf die Autobahn Route 1, um dann die Seite wechseln zu können, so dass wir in beide Richtungen den Stau jeweils voll mitgenommen haben. Irgendwann gab es ein Hinweisschild zum Vulkan Arenal, dachte aber es wird noch eine zweite Möglichkeit geben, die aber nicht kam. Schon in der Dunkelheit, habe ich die erste Bekanntschaft mit einem immensen Schlagloch auf der Route 1 gemacht. Irgendwann umgedreht, um dann brav den Hinweisschildern zum Vulkan Arenal zu folgen. Die Strecke dorthin war dann tatsächlich gut ausgeschildert, allerdings in der Dunkelheit die erste Fahrt mit dem Mietwagen in Costa Rica ist nicht der beste Einstieg. Schmale Strasse, keine Beleuchtung, Speed Bumps überall, unbeleuchtete Fahrradfahrer und Fussgänger, bergig, teilweise neblig – ich kam um 22 Uhr recht ausgepowert in La Fortuna an. Wir sind dann auch schnell in die Heia und haben uns auf einen entspannten nächsten Tag gefreut.
zuletzt bearbeitet 30. Jan. 2022
Themenstarter387 Beiträge · seit 202131. Jan. 2022 · #39
La Fortuna
Der Tag beginnt im Baldi Hot Springs & Spa mit einem guten Frühstücksbuffet. Im Hotel waren viele US-amerikanische Gäste, die mit dem Tragen von Masken nicht allzu vertraut schienen. Eine enddreissiger Mutter wurde im Beisein ihres Sohnes vom Personal aufgefordert, im Restaurant eine Maske zu tragen. Sie tat sehr unschuldig und meinte, sie hätte nicht gewusst, dass hier Maskenpflicht besteht (ihr Sohn hatte eine Maske auf) und daher hätte sie die Maske auf dem Zimmer gelassen. Es hat keine 15 Sekunden gedauert, bis das Hotelpersonal ihr eine frische Maske vor die Nase gehalten hat. So geht das in Costa Rica, ich habe diese kleine Begegnung mit Genugtuung registriert. Ich vermeide das Maskentragen ja selber wo es nur geht, weil ich das nervig finde, aber – wat mutt, dat mutt!
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Ich kann nicht sagen, dass das Hotel ruhig ist, es plärrt ständig Musik aus den Lautsprechern der Bar, es ist eher auf Party getrimmt, auch wenn das typische Partyvolk jetzt nicht zu Gast war während unserer Zeit. Jemand, der Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, sollte dieses Hotel meiden und evtl. eine Tageskarte für 40 Dollar erwägen, um die Pools zu nutzen. Trotzdem haben wir uns hier wohl gefühlt mit dem sehr geräumigen Zimmer mit Balkon, Airconditioning, Pools, Restaurant etc. Wir sind täglich mindestens einmal in einen der Pools gestiegen. Jeder der diversen Pools hat seine eigene Temperatur, die zwischen 25 und 45 Grad Celsius liegt. Bei den heissen Pools kommt man sich vor wie in einem japanischen Onsen, nur dass niemand im Baldi ein kleines Händehandtuch auf dem Kopf platziert. Wir hatten 5 Nächte gebucht, entsprechend ruhig haben wir es angehen lassen. Die nächste Unterkunft in Boca Tapada war nicht eher buchbar, daher mussten wir länger im Baldi bleiben als das Gebiet um La Fortuna hergibt.

Das Wetter war durchwachsen, ab und zu ein kleiner Schauer, und die Sicht auf den Vulkan klarte erst nachmittags auf.
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Jeder Wanderweg muss hier anscheinend bezahlt werden. Der Vulkan Arenal Nationalpark liegt sehr weit rückseitig von La Fortuna aus, dh man muss an diversen anderen Wandermöglichkeiten, die alle 15 Dollar pP oder mehr Eintritt verlangen, vorbei. Diese privaten Anbieter haben dann neben den Wanderwegen alle möglichen anderen Freizeitaktivitäten im Programm, Ziplines, Quadbikes, Pferde etc. Wir haben uns für den Nationalpark entschieden, außer wandern ist dort nichts im Angebot. Dafür erhält man noch Zugang zu einem separaten zweiten Abschnitt des Parks, am See.
Squirrel Cuckoo / Eichhörnchenkuckuck ?
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Broad-winged hawk / Breitflügelbussard mit Beute
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Jeder Wanderabschnitt bietet einen Waldweg sowie einen Lavatube-Weg an, ich glaube da gibt’s keine großen Unterschiede zwischen den Anbietern. Der Vulkan selber darf nicht bestiegen werden, man kommt auf den Wanderwegen nicht näher als bis zum Fuss des Berges.
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Agouti
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Crested Guan / Rostbauchguan
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Am Parkplatz des Parks hatte ein deutscher Tourist ein Faultier in einem Baum entdeckt, es war sogar aktiv und hat den Baum gewechselt, allerdings war die Sicht durch dichten Busch und Baum weitgehend verdeckt. Bei der Geschwindigkeit, die das Faultier vorlegt, bekommt man fast Mitleid und möchte dem Tier wie bei einem gebrechlichen Greis zu Hilfe eilen.
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Passerini Tanager female
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Buff-rumped warbler / Schmätzerwaldsänger
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zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2022
Themenstarter387 Beiträge · seit 202131. Jan. 2022 · #40
Auf einem Schotterstück angrenzend an eine Strassenkurve haben wir unseren ersten Nasenbär gesichtet. Er scheint dieses Stück Erde gepachtet zu haben, auch zwei Tage später haben wir ihn dort gesehen. Er hat anscheinend eine Geschäftsidee draus gemacht, dort auf Touristen zu warten, eine natürliche Scheu hat er nicht gehabt. Ich denke, es lohnt sich für ihn, sicherlich stecken ihm einige Touris Bananen oder andere Leckereien zu.
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Ein Rabengeier gesellte sich dazu in der Hoffnung, das etwas für ihn abfallen könnte. Allerdings gabs von uns weder für den einen noch für den anderen etwas.
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So sehen die Pools, die bis 22 Uhr geöffnet sind, mit Beleuchtung aus.
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zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2022