Hallo Peter, Vielen Dank fuer deinen Bericht und die tollen Fotos! 4 Stunden fuer Mkhuze GR ist halt schon etwas wenig, aber doch besser als nichts! Die meisten Tiere sehen wir allerdings dort auch von den Hides aus, vor allem von kwaMalibala und kuMasinga
Der erste unbekannte Vogel ist ein White-winged Widowbird, non-breeding male. Der andere ist ein Eastern Nicator.
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201914. Apr. 2022 ·
Vielen Dank, Maddy für die Unterstützung. Dies sind zwei Erstsichtungen für mich und ich habe sie auch nicht gefunden in meinem schlauen Buch... St. Lucia war wieder ganz toll - da geht's dann wieder richtig los! Ich wünsche dir erholsame Osterfeiertage! glG Peter
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201917. Apr. 2022 ·
Reisetag 49 (19. September 2021) – Nibela Lake Lodge – Hluhluwe – Emdoneni Cats Project
Als wir am Morgen aus dem Fenster blicken, strahlt uns die Sonne entgegen – nur mehr weit draußen auf dem See sind letzte Wolkenfetzen zu erkennen… Auch für die kommenden Tage ist die Wetterprognose wieder sehr günstig, das Tiefdruckgebiet hat sich wieder verzogen und wir steuern Tagen mit Sonnenschein entgegen. Das erste Mal können wir nun von unserem Chalet aus die Schönheit der Umgebung ermessen…
Das Frühstück schmeckt heute auch besser, wir bleiben deutlich länger bei Rührei, Saft und Cafe sitzen. Auch am heutigen Tag haben wir keine besondere Eile, denn die Entfernung nach Hluhluwe, wo wir im Anew-Hotel für die kommenden beiden Tage einchecken werden, ist mehr als überschaubar. Ich kann mich dennoch nicht aufraffen, eine weitere Runde durch das Lodge-Gelände zu gehen, zu groß waren die Enttäuschungen der letzten Tage. Am späten Vormittag packen wir unsere Sachen ein und fahren dann direkt nach Hluhluwe weiter.
Im Anew-Hotel, wo wir nach nur einer Stunde Fahrzeit ankommen, sind kurz vor Mittag die Zimmer noch nicht fertig. Wir setzen uns in den Garten und genießen die wärmenden Strahlen am Swimming-Pool. Bald entdecke ich einen Baum, an dessen Blüten Nektarvögel herumschwirren. Selbst hier gibt es einen Birdhide, der auch als solcher zu erkennen ist… Im Hotelgarten fotografiere ich einen Cabanisweber (Lesser Masked Weaver), einige Kleine Bindennektarvögel (Purple-banded Sunbird), Rotbrust Glanzköpfchen (Scarlet-chested Sunbird) und Gelbbauch Feinsänger (Yellow-breasted Apalis).
Nach einem kleinen Snack, den wir im Hotel einnehmen und einem Einkaufsstopp beim Spar-Markt, um uns für die nächsten beiden Tage mit Lebensmitteln einzudecken, fahren wir heute noch ein kurzes Stück zur Emdoneni Lodge, wo es ein interessantes Projekt zur Rettung von Kleinkatzen gibt. In dieser Lodge, wo man natürlich auch nächtigen kann, werden Karakale, Servale und Wildkatzen gehalten. Begonnen wurde das „Cats Project“ 1994 mit drei Geparden. Verwundete oder verwaiste Katzen werden seither hierher gebracht, wo sie aufgezogen und im besten Fall später wieder ausgewildert werden. Für uns ist dies eine Möglichkeit, sehr nahe an die sonst kaum zu sehenden Katzen zu kommen und dementsprechend auch Bilder davon zu knipsen. Zunächst sehen wir die Afrikanischen Wildkatzen, hier dürfen wir sogar in das Gehege hineingehen, da die Gefahr, die von diesen Kleinkatzen ausgeht, überschaubar ist.
Die scheuen und sehr aggressiven Karakale lassen einen Besuch im Gehege natürlich nicht zu. Diese Tiere, die als „Sprungwunder“ bekannt sind, müssen wir aus der Distanz beobachten, während sie die ihnen vorgelegten Hühnchen zerbeißen.
Begeistert sind wir auch von den Servalen. Auch sie sind – ähnlich wie die Karakale – in der Lage aus dem Stand bis zu drei Meter hochzuspringen. Da wir diese Katzen in der freien Wildbahn bisher noch nie gesehen haben, sind wir besonders neugierig.
Von Emdoneni geht es schließlich wieder zurück ins Hotel von Hluhluwe, wo wir auch das Abendessen einnehmen. Die wunderbaren Begegnungen mit den Klein-Katzen tragen sicher auch dazu bei, dass wir uns schon sehr auf einen Besuch im Hluhluwe Nationalpark am kommenden Tag freuen.
Hallo Peter, Sorry, ich schon wieder, wenn ich darf... Schoen, die Katzen - Caracal und African Wildcat habe ich in freier Natur noch nie gesehen! Der erste Sunbird ist nicht ein Neergards, aber ein Purple-banded Sunbird.
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201917. Apr. 2022 ·
Hallo Maddy, vielen Dank für die Korrektur - du darfst nicht nur, du sollst sogar, wenn dir eine Unregelmäßigkeit auffällt - du bist die Expertin! Ich bin froh, etwas dazulernen zu dürfen, nochmals vielen Dank, ich werde das sofort ausbessern! Beste Grüße und Frohe Ostern! Peter
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201918. Apr. 2022 ·
Reisetag 50 (20. September 2021) – Hluhluwe NP
Halbzeit! Wenn man bedenkt, wieviel ich in den letzten Wochen bereits erleben durfte, dann kann ich mir nicht ausmalen, was noch auf mich zukommen wird – werden die kommenden Wochen ähnlich überragend? Wird mir die Reise zu viel? Werden mich die Eindrücke erschlagen? Es bleibt jedenfalls spannend, denn die Zeit bisher ist extrem schnell vergangen. Heute verzichten wir auf das Frühstück, denn wir wollen mit Gateöffnung im Hluhluwe Game Reserve sein, wollen erst nach einer längeren morgendlichen Pirschfahrt im Hilltop-Camp das Frühstück einnehmen. Das Hluhluwe Game Reserve ist aus meiner Sicht ein extrem spannender Ort und wir freuen uns bereits auf möglichst viele Tiersichtungen. Der Ort ist andererseits aber auch immer eine kleine Wundertüte, denn es gab auch schon Besuche, da war es sehr mühsam, hier Tiere aufzuspüren, denn der Busch ist teilweise sehr dicht. Wir wollen heute ausschließlich im Hluhluwe-Teil bleiben und erst am darauffolgenden Tag weiter nach Umfolozi fahren, wenn wir dort auch im Mpila-Camp nächtigen werden.
Wir sind das erste Auto, das durch das Gate rollt – das ist in diesem Fall nicht schwer, denn außer uns ist niemand am Tor, alle anderen kommen offenbar später. Wir fragen uns schon, ob wir etwas falsch machen, doch im Nachhinein betrachtet machen wir, denke ich, sehr viel sehr richtig…
Bevor wir in den Park fahren, knipse ich noch rasch die Gebäude am Eingang mit ihren typischen Mustern.
Das erste Tier, das wir im Park sehen, ist ein wunderbarer Nyala-Bock, der sich aus dem Gebüsch wagt.
Wir müssen aber nicht lange fahren und sehen nur kurz später die ersten Nashörner. Die Breitmaulnashörner sind es, die diesen Park so bekannt machen. Eines dieser stattlichen Tiere reibt sich an einem Stein, der bereits richtig rund zugeschliffen ist. Wir sehen später auch Holzstämme, die offenbar direkt an den Wanderrouten dieser Kolosse liegen und immer wieder zur Hautpflege verwendet werden…
Jetzt geht es Schlag auf Schlag, wir begegnen ständig weiteren Nashörnern und wir haben bisher kaum Strecke zurückgelegt. Drei dieser gewaltigen Tiere stehen eng zusammen und kommen immer weiter zur Straße, sodass wir sie gut beobachten können.
In Hluhluwe sind wir aber nicht nur von den Tieren fasziniert, es ist auch die traumhaft schöne Landschaft, die diesen Nationalpark auszeichnet. Wenn am Morgen die Sonnenstrahlen auf die grünen Hügel fallen, ist es tatsächlich unglaublich eindrucksvoll…
Der erste Elefant ist noch nass am Rücken, denn die Regengüsse der letzten Tage haben die dichten Blättervorhänge durchtränkt. Auch ein weiterer Nyala labt sich am satten Grün.
Auch eine Schwarzbauchtrappe (Black-bellied Bustard) kauert noch im hohen Gras, ebenso wie ein Impala.
Wir sehen eine Nilgans (Egyptian Goose) und eine Bronzeflecktaube (Emerald-spotted Wood Dove), zudem kreuzt ein weiterer Elefant den Weg.
Völlig überraschend sehen wir auch hier ein kleines Rudel Löwen. Die Tiere liegen dicht an dicht am Boden, nur eine Löwin ist auf der Straße anzutreffen und marschiert direkt vor uns dahin. Leider ist auch sie mit einem Sender markiert – wie fast alle Katzen in diesem Park.
Sie verlässt dann aber den Weg und widmet sich einer Gruppe Büffel, die weiter entfernt auszumachen sind. Obwohl wir die Katze angestrengt verfolgen, verlieren sie bald aus den Augen.
Die Büffel ziehen auf der gegenüberliegenden Talseite den Hang entlang und haben die Gefahr offenbar noch nicht gewittert…
Wir beobachten die Tiere eine Zeit lang, aber es geschieht nichts – auch die Löwin taucht nicht wieder auf. Inzwischen haben sich die Sonnenstrahlen durch die Restbewölkung durchgefressen, wir steuern auf einen wunderschönen Tag zu! Hügelauf und Hügelab geht es bei uns weiter durch das herrliche Reservat.
Weit entfernt sehen wir eine weitere Büffelherde weiden.
Ein Burchellkuckuck (Burchell’s Coucal) sitzt nahe der Straße auf einem Ast und lässt uns gewähren, als wir die Fenster am Auto öffnen.
Hoch über uns kreist ein Felsenbussard (Jackal Buzzard).
Es dauert nicht lange und wir treffen auf das nächste Breitmaulnashorn, das mehrfach vor uns die Straße kreuzt, uns zudem ein langes Stück des Weges begleitet. Wir bleiben insgesamt wohl mindestens eine halbe Stunde mit diesem Tier zusammen und sind begeistert, diesen wunderschönen Koloss so lange beobachten zu dürfen. Dabei entsteht eine ganze Reihe Bilder…
Irgendwann entscheiden wir uns dann aber doch dazu, uns wieder zu von ihm zu trennen – wir wollen nun zur Hilltop-Lodge aufbrechen, um dort ein Frühstück einzunehmen, denn die Zeit ist inzwischen weit fortgeschritten.
Wir fahren ein weiteres Stück über eine Schotterstraße und kommen dabei auch an einer schönen Flusslandschaft vorbei.
Dabei sehen wir einen weiteren Nyala-Bock und ein weiteres Breitmaulnashorn.
Das Frühstück im Hilltop-Restaurant besteht aus einem kleinen Buffet, die Auswahl an Speisen und Getränken ist überschaubar, aber jeder findet sich etwas, die Bedienung ist sehr zuvorkommend. Wir sind überrascht, dass doch relativ viele Leute hier sitzen, denn im Park haben wir bisher eigentlich kaum andere Autos gesehen. Wir bleiben hier einige Zeit sitzen, denn wir hatten am Morgen ausreichend Gelegenheit Tiere gut zu beobachten. Wir entscheiden uns dazu, heute nicht den gesamten Tag im Park zu bleiben, denn auch die kommenden beiden Tage in Umfolozi werden wir weitere Gelegenheiten dazu haben, ausreichend Tiere zu beobachten. Vielmehr wollen die beiden Damen den Nachmittag am Swimmingpool des Hotels in der Sonne verbringen… Nach dem Frühstück machen wir uns also gleichsam wieder auf den Rückweg nach Hluhluwe. Fast unmittelbar am Hotel sehen wir dabei die nächsten Breitmaulnashörner:
Wir stoppen dann auch noch bei einem Schwarzbauch-Glanzstar (Black-bellied Starling) und bei einem Trauerdrongo (Square-tailed Drongo), die beide fast direkt an der Straße sitzen.
Mit der Ausbeute am heutigen Tag sind wir natürlich mehr als zufrieden, eigentlich hatten wir keine besonders hohen Erwartungen, weil die dichte Vegetation in diesem Park durchaus ein Spielverderber sein kann.
Gefahrene Tageskilometer: 98
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201919. Apr. 2022 ·
Reisetage 51 und 52 (21. und 22. September 2021) – Hluhluwe NP – Umfolozi NP
Auch heute gibt es kein Frühstück für uns – wir verstehen nicht, warum man in einem Hotel ein Frühstück ab 07:30 Uhr anbietet, wenn doch bekannt sein sollte, dass die Gäste überwiegend deshalb hier sind, weil sie in den Nationalparks Tiere beobachten wollen… Die Morgen- und Abendstunden sind zumindest uns dabei sehr wertvoll, dass wir lieber auf diese Mahlzeit verzichten. Wir müssen zunächst wieder durch den Hluhluwe Teil des bereits 1885 gegründeten Naturschutzgebietes. Damit ist der Nationalpark der älteste nicht nur Südafrikas, sondern des gesamten afrikanischen Kontinents. Den größten Teil der Zeit werden wir aber im Umfolozi-Bereich (auch iMfolozi) verbringen, wo sich auch das Mpila-Camp befindet, in dem wir die kommenden beiden Nächte verbringen werden.
Wir treffen neben Tieren in beiden Parks auch auf interessante Blumen, die zu den sogenannten „Blut-Lilien“ (Haemanthus-Arten) gehören. Jedenfalls sind sie ein Blickfang in dieser ansonsten von Grün- und Brauntönen dominierten Landschaft.
Auch heute sind es zunächst wieder Breitmaulnashörner und Nyala-Böcke, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Aber auch viele kleinere und größere Vögel sind in den Morgenstunden unterwegs: Wir beobachten einen Zwergspint (Little Bee-eater), einen Weißflanken-Schnäpper (Chinspot Batis) und einen Weißschopf-Brillenwürger (White-crested Helmetshrike).
Leider ist es teilweise sehr schwer, nahe an diese kleinen gefiederten Freunde heranzukommen. Da ist es mit den Nashörnern doch wesentlich leichter, die erhalten wir zumeist bildfüllend…
Wenn auch gelegentlich, zumindest im Hluhluwe-Teil, mit ein paar zu vielen Sträuchern vor den Gesichtern. Die Farben in der Landschaft sind am Morgen tatsächlich magisch, vor allem entlang der zahlreichen kleineren Flussläufe gibt dominieren unzählige Grünschattierungen.
Ein Zistensänger (Cicistola) ist zu erahnen, ebenso wie ein Zimtspornpieper (African Pipit) und ein weitere Kräuselhauben-Perlhuhn (Crested Guinea Fowl).
Wir sehen Warzenschweine, daneben einige weibliche Nyala an einem kleinen Wasserloch und vor allem wieder Nashörner…
Auch heute gelingt es uns wieder Büffel zu sehen, daneben Giraffen und einige vereinzelte Elefanten.
Im Gegensatz zu gestern, wo wir fast ausschließlich auf der Hauptstraße unterwegs waren, fahren wir heute die Piste parallel zum Hluhluwe-Fluss und kommen so auch nicht am Hilltop Resort vorbei.
Nach längerer Fahrt ohne besondere Sichtungen geht es dann vorbei am Nyalazi Gate, wo wir den Park schließlich Richtung St. Lucia verlassen werden. Erst bei der Querung des Black-Imfolozi-Flusses treffen wir wieder auf weitere Tiere. Hier sehen wir weit entfernt einige Büffel im Flussbett stehen und auch ein Elefant frisst sich am Uferbewuchs satt. Einige interessante Früchte fallen uns auch auf.
Der Umfolozi-Teil ist, vor allem westlich des Mpila Camps, doch wesentlich offener und damit leichter einzusehen als der Hluhluwe-Bereich. Das kommt dem Betrachter doch zugute, außerdem ist es in diesem Parkteil auch wesentlich trockener, sodass die Tiere wieder mehr zu den Wasserstellen kommen müssen. Wir checken im Mpila Camp ein, das zu unserer Verwunderung ausgebucht ist. Gott sei Dank sind die Zelte aber groß genug und so wird in unsere Hütte eine Zusatzmatratze für unsere Tochter geliefert – ich hatte nämlich vergessen, auch hier Bescheid zu sagen, dass wir zu dritt reisen werden… Vom Camp aus, wo man in einem Shop auch das Notwendigste kaufen kann, unternehmen wir die Pirschfahrten. Auch im Umfolozi-Bereich sind es natürlich zunächst einmal die Nashörner, denen wir begegnen. Ich werde in diesem Bericht nicht alle fotografierten Tiere zeigen, denn es sind doch einige, über die wir in den knapp zwei Tagen im Reservat stolpern werden… Das erste Tier ist aber dennoch ein Impala, erst dann zeigen sich gleich mehrere Breitmaulnashörner an einer kleinen Wasserstelle.
Wir beobachten die beiden Kolosse einige Zeit, denn obwohl das Mpila-Camp voll sein soll, stoßen wir kaum je auf ein anderes Auto… Wir sehen weitere Impala und immer wieder auch interessante Pflanzen mit wunderbaren Vögeln – hier ein Weißbauch-Nektarvogel (White-bellied Sunbird) und ein Flötenwürger (Southern Boubou). Auch ein Fiskalwürger (Southern Fiscal) sitzt etwas weiter entfernt in einem Busch
Fortsetzung folgt...
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201920. Apr. 2022 ·
Fortsetzung Reisetage 51 und 52
Impala und Breitmaulnashörner bleiben die gesamte Zeit über die Hauptakteure im Park, sie zeigen sich regelmäßig.
Daneben beobachten wir ein Schopffrankolin (Crested Francolin) und einen weiteren Zwergspint (Little Bee-eater).
Wir sehen auch Kudus und immer wieder auch Ausblicke auf den Black Imfolozi-Fluss.
An einem einzigen Tag stoßen wir hier auf 47 (!) Nashörner, leider ist kein einziges Spitzmaulnashorn darunter. Wir hoffen, dass diese Tiere hier wenigstens einigermaßen sicher sind, denn alle tragen hier noch ihre Hörner – im Gegensatz zu vielen anderen Parks im Land. Es ist äußerst erfreulich, dass immer wieder auch Jungtiere darunter sind.
An einer Stelle treffen sogar vier Nashörner direkt aufeinander – es interessant zu beobachten, wie sich die gewaltigen Kolosse beschnuppern, um dann wieder ihrer Wege zu ziehen.
Besonders freuen wir uns über die Sichtung eines Weißkehlwarans, da es sich dabei um eine Erstsichtung für uns handelt.
Wir sehen einen Hagedasch-Ibis (Hadada Ibis), eine Rotschnabeldrossel (Kurrichane Thrush), einen Rußkopf-Bülbül (Dark-capped Bulbul), eine weitere Bronzeflecktaube (Emerald-spotted Wood Dove) und einen Goldweber (Eastern Golden Weaver) beim Nestbau.
Immer wieder genießen wir auch die wunderbare Landschaft dieses Reservats.
Wir sehen weitere Warzenschweine, eine weitere Büffelherde und einige wenige Giraffen.
Ein Raubadler (Tawny Eagle) sitzt in der Nähe einer Suhle auf dem Boden, ein etwas sonderbar anmutendes Bild.
Wir sehen (zumindest das Hinterteil) eines Orangebrustwürgers (Orange-breasted Bushshrike) und einen weiblichen Fiskalwürger (eine Fiskalwürgerin, sozusagen - Fiscal Flycatcher) - auch hier wieder ein großer Dank an Maddy für die Expertise!
Aber natürlich dominieren die Breitmaulnashörner das Geschehen…
Sogar in der Suhle dürfen wir die Kolosse beobachten:
Wir sind auch diesmal wieder begeistert von der Schönheit und Vielfalt dieses großartigen Naturschutzgebietes, das uns so viele wunderbare Sichtungen ermöglicht hat. Selbst die Sonnenuntergänge vom Mpila-Camp aus sind grandios…
Bis zur Fortsetzung des Berichtes dauert es jetzt eine Woche - ich genehmige mir eine Woche Auszeit in Rom...
Wow, was für eine Reise 🙂 Wirklich einmalige Erlebnisse und Tiersichtungen. Die Fotos nicht weniger beeindruckend!!!
Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, eine wahre Freude dabei zu sein.
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201920. Apr. 2022 ·
Danke, Steffen für dein positives Feedback, das freut mich natürlich sehr! Hoffentlich bist du auch weiterhin dabei - jetzt gibt's aber zunächst mal eine Woche Pause... glG Peter
Lieber Peter, ich bin total begeistert von deinem ausführlichen Bericht. Alleine schon die Planung- für 100 Tage alle Unterkünfte und Streckenangaben zu finden und zu ermitteln ist eine Wahnsinns Arbeit. 😎 Auch wie du auf die Fotozeit achtest, also wann das Beste Licht für das Motiv ist... Auf deinen Bericht bin ich ( leider ) erst jetzt gestoßen und habe ihn über Ostern geradezu verschlungen. Sehr hilfreich sind auch deine Beschreibungen der Unterkünfte. Als du Anfang des Jahres mit dem Bericht angefangen hast, da sind wir gerade losgezogen, nach Namibia. Und als du deine ( Schreib - ) Pause wegen deinem Amerika Urlaub hattest, da habe ich meinen Reisebericht veröffentlicht. Bei uns lief es nicht ganz so rund... 😕
Auf jeden Fall freue ich mich sehr, wenn ich wieder ein neues Kapitel von dir lese. Einen schönen Urlaub in Rom!
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201928. Apr. 2022 ·
Liebe Petra, bitte entschuldige die verspätete Antwort - aber aus dem Ausland kann ich nicht zugreifen (die Passwörter 😄 ) - jetzt aber verspätet vielen herzlichen Dank für deine tolle Rückmeldung. Ja, der Bericht ist tatsächlich viel Arbeit, habe ich mir auch nicht ganz so vorgestellt - aber da muss ich jetzt wohl durch. Es freut mich, dass dich die Bilder ansprechen, ich bemühe mich zumindest, möglichst zum besten Zeitpunkt vor Ort zu sein, aber die Tiere machen das ja nicht immer so einfach... Ich werde in der nächsten Zeit auch deinen Bericht inhalieren, es interessiert mich immer, was Leute so erleben; leider ist das in letzter Zeit etwas kurz gekommen, aber ich will ja nicht den ganzen Tag vor dem Bildschirm hängen. Das nächste Kapitel wird sicher heute oder spätestens morgen online gestellt - da geht's dann in die wunderbare Gegend rund um St. Lucia. Ganz liebe Grüße, Peter
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201928. Apr. 2022 ·
Vielen Dank, Maddy, ich habe das wieder im Bericht richtiggestellt - du bist eine wahre Perle mit deiner Kenntnis... glG Peter
Luigi15 schrieb:........Das nächste Kapitel wird sicher heute oder spätestens morgen online gestellt - da geht's dann in die wunderbare Gegend rund um St. Lucia.Ganz liebe Grüße, Peter
Peter ist wieder zurück, es geht weiter, toll. 🙂 🙂 🙂 🙂
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201928. Apr. 2022 ·
... ja, brisen, der war in der "Ewigen Stadt" und hat kaputte Häuser fotografiert - zwischendurch Kultur ist auch nicht schlecht... 😄 glG Peter
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201929. Apr. 2022 ·
Reisetage 53 bis 55 (23. bis 25. September 2021) – St. Lucia und Umgebung
In St. Lucia neigt sich unser Familien-Urlaub auch schon wieder dem Ende zu – denn unsere Tochter, die sich sehr kurzfristig zu einer Mitreise entschieden hatte, fliegt ab Durban zurück nach Hause, um Prüfungen an der Universität abzulegen. Das bedeutet natürlich auch, dass wir die drei Tage am Meer noch einmal in vollen Zügen genießen wollen.
Das Wetter ist weiterhin etwas wechselhaft und so werden wir hier „situationselastisch“ mit unserem Programm vorgehen und das unternehmen, wo wir die größten Chancen sehen, möglichst ohne viel Regen durchzukommen. Ich fasse diese drei Tage in St. Lucia in unserem Reisebericht zusammen, weil mir das am sinnvollsten erscheint. Ein Besuch im iSimangaliso-Nationalpark mit einer Fahrt zum Cape Vidal steht ebenso am Programm wie eine Küstenwanderung bei St. Lucia, wo der gleichnamige See aufgrund der Dünen zur Zeit unseres Besuches gerade nicht das Meer erreicht. So gibt es hier im Bereich des Mündungsdeltas einen großartigen Lebensraum für viele Wasservögel. Ganz besonders wichtig ist mir in dieser Ecke Südafrikas die Vogelfotografie und deshalb haben wir als Unterkunft auch wieder die Kingfisher-Lodge gewählt, die am Rand (und doch in Gehdistanz) der Ortschaft liegt. Von hier ist der See nicht weit, aber auch der Mündungsarm mit seinen Wäldern liegt unmittelbar neben dem Hotel – ein Paradies für meine Zwecke… (nur die Mücken sind gelegentlich ein Spielverderber).
Die Kingfisher Lodge hat einen fantastischen Garten, eigentlich kann man auch hier vor Ort bereits viele Vögel beobachten. Das Hauptgebäude, in dem Rezeption und Frühstücksraum untergebracht sind, wird flankiert von den über eigene Zugänge erreichbaren Zimmern, die von üppigem Grün umgeben sind. Wir fühlen uns hier extrem wohl und ich kann diese Unterkunft allen Naturliebhabern wirklich nur empfehlen.
Vom Umfolozi-Nationalpark sind nur knapp mehr als 50 km bis nach St. Lucia zurückzulegen, jener Stadt, die dafür bekannt ist, dass hier nächtens die Flusspferde durch den Ortskern marschieren. St. Lucia ist an sich ein Ferienort, der überwiegend aus Hotels, Kneipen, Restaurants und Einfamilienhäusern besteht, von denen aber auch viele als Gästehäuser fungieren. Im Ort kann man sich sehr sicher fühlen – außer wenn eben die Flusspferde nach Einbruch der Dunkelheit aus dem nahegelegenen See die Grünflächen des Ortes stürmen…
Im Ort gibt es außer Souvenirs (einige davon werden von örtlichen Künstlern aus Monkey-Apple-Früchten kunstvoll geschnitzt) auch viele tropische Früchte, die rund um die Stadt gedeihen.
Im Laufe unseres Aufenthaltes in St. Lucia bin ich mehrfach in unmittelbarer Nachbarschaft des Hotels unterwegs, um dort durch die Wälder zu streifen. Hier gibt es mehr oder weniger gut markierte Wege, jedenfalls aber eine ungeheure Artenvielfalt meiner „gefiederten Freunde“. Ich bin nach einem starken Regenguss genau so unterwegs wie in den frühen Morgenstunden oder am Nachmittag – es gibt immer etwas zu entdecken… Für mich ist das einer der absoluten Tophotspots der Vogelfotografie… Hier entdecke ich Kräuselhauben-Perlhühner (Crested Guineafowl), einen Goldschwanzspecht (Golden-tailed Woodbecker), einen Schneeballwürger (Black-backed Puffback), ein Natal-Rotkehlchen (Red-capped Robin-Chat), einen Gelbbauch-Bülbül (Yellow-bellied Greenbul), ein Kleinelsterchen (Bronze Mannikin), einen weiblichen Weißstirnweber (Thick-billed Weaver) oder den Klaas-Kuckuck (Klaas’s Cuckoo).
Ich liebe es, durch diese Wälder zu spazieren und Neues zu entdecken – gelegentlich tauchen sogar ein Baumhörnchen oder ein scheuer Roter Wald Duiker auf…
Es gibt auch wahre Glücksmomente zu erleben, etwa wenn ich den sehr scheuen und meist nur kurz verweilenden Narinatrogon erspähe, der durch seine markanten Rufe auf sich aufmerksam macht. Dieser bunte Vogel entschädigt auch für den einen oder anderen Mückenstich…
Ein anderer Vogel, der meist hoch oben in den Baumkronen zu Hause ist, macht ebenfalls durch seine Laute aufmerksam, vor allem dann, wenn er in Gruppen auftritt. Der Trompeterhornvogel (Trumpeter Hornbill) fällt nicht nur durch sein charakteristisches Aussehen auf!
Der Vogel, für dessen Anblick ich wirklich viel in Kauf genommen habe und bei dem es besonders lange gebraucht hat, ihn vor die Linse zu bekommen, ist der Langschopfturako (Livingstone’s Turaco). Diese bunten Geschöpfe schlagen auch viel Lärm, sind aber meist sehr schnell wieder weg, sobald man sich zu ihnen durchgeschlagen hat…
Alle diese Bilder sind im Laufe der Spaziergänge am Ortsrand von St. Lucia entstanden – ein wahres Paradies.
Direkt in St. Lucia gibt es auch den sogenannten „Estuary Bordwalk“, der von einem großen Parkplatz weg zunächst zum Strand am Indischen Ozean und dort entlang bis zur vermeintlichen Mündung des St. Lucia Sees führt. Wir sind zwei Mal hier unterwegs, zunächst nach einem kurzen, aber heftigen Regenguss und dann schließlich am darauffolgenden Tag nochmals, denn der schwere, nasse Sand war nur bedingt geeignet, um darin zu wandern. Am ersten Tag hängen noch schwere Wolken über den Sanddünen, die durch den heftigen Regen aber wunderbar eingefärbt sind.
Das tosende Meer braust mit wilder Gischt gegen die Küste.
Wir kommen nicht weit, kehren bald wieder zum Auto um. Am darauffolgenden Tag erleben wir ein wahres Kontrastprogramm: Zunächst bewundern wir die Goldweber (Eastern Golden Weaver), die im Schilf nahe des Parkplatzes ihre Nester bauen. Mit ungeheurem Geschick zupfen sie die Fasern von den Halmen, die sie anschließend kunstvoll verflechten…
Über den Treppelpfad gehen wir Richtung Meer, nicht ohne darauf hingewiesen zu werden, was wir hier alles nicht tun sollten…
Nicht alle halten sich an die Vorschriften, Familien nützen den herrlichen Tag und die Kinder lieben das Wasser…
Wir stapfen über den Dünenkamm und weiter entlang des Ozeans Richtung Mündungstrichter.
Dort, wo die Dünen das Wasser des St. Lucia Sees zurückstauen, hat sich ein weiter Brackwasserbereich gebildet, der auf viele Vögel eine magische Anziehungskraft ausübt… Wir sehen hier Kolonien der Eilseeschwalben (Swift Tern), dazwischen ist aber auch die eine oder andere Russseeschwalbe (Sooty Tern) zu erkennen.
Auf einer anderen Halbinsel haben sich die Säbelschnäbler (Pied Avocet) breit gemacht, die in großen Mengen auch über uns hinwegsegeln…
Aber auch noch andere Wattvögel - wie ein Regenbrachvogel (Whimbrel), ein Weißstirnregenpfeifer (White-fronted Plover) – oder Möwen sind anzutreffen!
Glueckwunsch zu dem tollen Bild vom Narina Trogon!! 🤩 Auch den Livingston's Turaco und den Eastern Golden Weaver hast du besonders schoen erwischt! Und der Red Duiker - Glueck gehabt!
Weißstirnweber (Thick-billed Weaver) – in der brütenden und nicht-brütenden Variante
Der zweite, ja, ist ein weiblicher Thick-billed Weaver, aber der vorher ist ein Bronze Mannikin.
Schoen zu hoeren, dass die Sooty Tern immer noch dort ist! Wir haben die das erste mal im August 2019 dort gesehen! Das Schwimm-Verbot gilt nur fuer das Estuary, nicht das Meer. Momentan ist uebrigens das Estuary offen zum Meer hin, wir hatten so viel Regen kuerzlich dass es natuerlich aufgebrochen ist!
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201929. Apr. 2022 ·
Vielen Dank, Maddy, dass du mir die Korrekturen so prompt schickst, das ist eine große Hilfe... Ich hatte eigentlich relativ viele Duiker gesehen, leider sind die Tiere extrem scheu und im Wald ist man immer zu Fuß unterwegs, da ist es noch schwieriger - wenn man aber ruhig geht, kann man sie gelegentlich überraschen 😉 Den Sooty Tern hab ich tatsächlich erst bei der Bearbeitung der Bilder gesehen - der hat sich unter die Eilseeschwalben gemischt... Es muss sehr schön sein, wenn das Estuary nun wieder bis an das Meer reicht, der Regen muss ja tatsächlich heftig gewesen sein, wir haben nur die schlimmen Bilder der eingestürzten Hütten udgl. gesehen - hoffentlich ist bei euch alles ok?! glG Peter
Luigi15Themenstarter411 Beiträge · seit 201929. Apr. 2022 ·
Fortsetzung Reisetage 53 bis 55 – St. Lucia und Umgebung
Während eines Besuches in St. Lucia steht bei uns immer auch ein Ausflug vom Cape Vidal auf dem Programm. Die Fahrt von der Stadt in den iSimangaliso-Nationalpark ist landschaftlich sehr lohnend, es gibt ständig etwas zu entdecken. Dieses Jahr ist der Zeitpunkt aber schwierig zu wählen, denn morgens ist das Wetter immer etwas trüb, während der Nacht gibt es häufig schwere Regenfälle. Da wir natürlich möglichst im Trockenen unterwegs sein wollen, achten wir ganz genau darauf, wie sich das Wetter entwickelt. Die Strecke zwischen der Stadt und dem Kap ist nur rund 30 km lang, dementsprechend natürlich leicht machbar. Aber es bietet sich natürlich an, möglichst zeitig am Morgen aufzubrechen, denn wir wollen schließlich auch Tiere entlang der Strecke beobachten.
Grundsätzlich gäbe es hier die Big Five zu sehen, die sind mir bisher aber noch nie über den Weg gelaufen – Büffel ausgenommen… Der Tag, an dem wir Richtung Cape Vidal aufbrechen, startet mit einem wolkenverhangenen Morgen, es ist drückend schwül. Da es tiermäßig eher ruhig ist achten wir während der Fahrt Richtung Norden mehr auf die Landschaft und genießen es, durch die üppigen Wälder fahren zu können. Immer wieder gibt es die Möglichkeit anzuhalten.
Die Nebel hängen teilweise noch über dem satten Grün.
Wir sind froh, dass es zumindest nicht mehr regnet, irgendwie bahnt sich doch eine Wetterberuhigung an. Die Variante an Grüntönen ist tatsächlich einzigartig.
Je weiter wir Richtung Cape Vidal vorstoßen, desto mehr scheinen sich die Wolken zu verziehen, immer wieder ergeben sich schöne Ausblicke auf die wirklich tolle Umgebung.
Ein noch etwas nasser Burchell’s Kuckuck sitzt im Gebüsch.
Bald sehen wir auch die ersten Buschböcke, die aus dem Unterholz auf die Freiflächen drängen, um sich zu trocknen.
Auch ein Roter Duiker ist wieder zu erspähen, der huscht aber sofort wieder ins Gehölz.
Wir sind begeistert, denn langsam aber sicher bahnen sich die ersten Sonnenstrahlen ihren Weg durch die aufklarende Wolkendecke. Ein Sekretär schreckt auf und läuft, mächtig mit den Flügeln schlagend, weg.
Entlang des Weges sehen wir weiters ein etwas zerzaust guckendes Kräuselperlhuhn, Impala, Zebra, eine junge, durchtränkte Rauchschwalbe (Barn Swallow), eine Stanley-Trappe (Denham’s Bustard) und einen etwas weiter entfernt sitzenden Schopfadler (Long-crested Eagle). Sogar ein Kudu ist direkt an der Straße.
Wir kommen auch an einigen kleineren Seen vorbei, in denen sich Flusspferde tummeln.
Je weiter wir in den Norden vordringen, desto besser wird das Wetter – inzwischen ist die Sonne bereits dominant und so können wir nach Herzenslust fotografieren. An einem der Tümpel gibt es unzählige Seerosen. Ein Skarabäus versucht aus dem frischen Kot einen Ball zu drehen – aller Anfang ist schwer!
Ein Wollhalsstorch (Woolly-necked Stork) fischt neben einem riesigen Krokodil, während ein Teichwasserläufer (Marsh Sandpiper) am Ufer entlangspaziert. Ein Schwarzhalsreiher (Black-headed Heron) ist damit beschäftigt, einen eben gefangenen Frosch zu verschlingen.
Daneben sehen wir auch einen Kronenducker, weitere Zebras und sogar einige Büffel.
Kurz vor Cape Vidal entdecken wir zudem einige der scheuen Diadem-Meerkatzen, die fast nur noch hier vorkommen.
Der Ausblick auf die umliegende Landschaft ist fantastisch – auch kleinere Gruppen von Flusspferden tummeln sich an den Seen.
In etwas größerer Entfernung sieht man sogar die großen, roten Dünen leuchten. Der Regen der letzten Stunden ist in diesem Fall eine große Hilfe…
Am Strand rund um das Kap sind verhältnismäßig viele Menschen unterwegs – der Campingplatz ist gut gebucht und alle scheinen gierig nach Sonnenschein! Dennoch kann man auch hier ein einsames Plätzen finden… Einige wagen sich sogar in die Fluten.
Wir bummeln am Strand entlang und sind fasziniert von der Schönheit der Landschaft. Dabei bestaunen wir auch die Flugkünste der Graukopfmöwen, die immer aufflattern, sobald wir ihnen zu nahekommen.
Wir genießen mehrere Stunden in der herrlichen Sonne, ehe wir die Rückfahrt nach St. Lucia antreten. Ein Aufenthalt hat sich mehr als gelohnt und wir hätten gerne noch länger in der Umgebung dieses wunderschönen Fleckens Erde verbracht. Nicht umsonst ist der iSimangaliso-Nationalpark auch UNESCO Weltnaturerbe… abschließend noch einige Eindrücke vom Strand.
Tageskilometer rund um St. Lucia: 89 / 15 / 82
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100 Tage quer durch das Südliche Afrika · Seite 12 · Namibia-Forum