Cats&Kills in der Mara - Mom&Daughter auf Abwegen

Reisebericht 162 Antworten · 20,2k Aufrufe · gestartet 26. Nov. 2021 von Flash2010
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201508. Feb. 2022 · #141
Kapitel 12 Fortsetzung

Nach dem Mittagessen geht es genauso entspannt weiter. Viele Tiersichtungen gibt es nicht, das holt aber die Landschaft wieder raus. Noch immer suchen wir übrigens nach einem Büffelschädel, den ich für ein bestimmtes Foto missbrauchen muss...
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Bald werden wir fündig, schauen uns aber erstmal am Ufer um, denn George meint, hier lebt eine große Speikobra. Welche genau kann er mir leider nicht sagen. Wir entdecken aber einige riesige Krokodile im und am Fluss.
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Dann nähere ich mich dem Büffelschädel, trete vorsichtig dagegen, im sicher zu gehen, dass darunter keine Überraschung wartet und versuche, ein Bild nachzustellen, das Petra 1989 unbedingt von meinem Vater aufnehmen musste, der an einer Stelle ausgestiegen ist, die nicht wirklich einsichtig war und den Guide damals ziemlich nervös gemacht hat. Mitgenommen hätte er ihn auch am liebsten... Dieser hier bleibt natürlich auch an Ort und Stelle, allein schon deswegen, weil ich ihn kaum anheben kann. Das Gewicht habe ich definitiv unterschätzt 😄
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Ein kleines Stück weiter halten wir am Ufer und haben einen guten Blick auf ein fettes Krokodil, das hier faul am Ufer rumhängt.
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Einige Vögel umgeben uns, halten aber kaum still für Fotos.
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Hier hätten wir nochmal zwei wunderschöne UFOs 🙂
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An der nächsten Stelle, an der wir halten, dürfen wir wieder aussteigen und entdecken auf der anderen Flussseite noch größere Krokos...
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Bis uns George auf etwas aufmerksam macht. Tatsächlich ruht etwa 2 Meter unter uns ein Krokodil, was gefühlt 6 Meter groß ist, aber man übertreibt bei so etwas ja gerne mal 😄 Aber Spaß beiseite, es ist wirklich sehr beeindruckend, diesem Monster so nahe sein zu können, ohne in Gefahr zu sein, denn wir stehen auf einem Hang.
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Auch hier liegt ein Büffelschädel und Petra möchte nun auch ein Erinnerungsfoto!
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Am Nachmittag haben wir schon wieder ein kleines Tief, aus dem uns aber eine Leopardin im Baum mit ihrem Riss schnell wieder erwachen lässt! Das kam unerwartet. Ich frage George nach ihrem Namen und er antwortet, es wäre Bella ll. Kein Massai Name, "only a stupid name". Ahja.
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Auch sie ist wohl in anderen Umständen, scheint sich aber irgendwie an uns zu stören, obwohl wir ihr nicht sehr nahe kommen. Sie verlässt mit dem kleinen Rest ihres Risses den Baum und verschwindet in den Büschen. Weg ist sie.
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George scheint sich ein bisschen zu ärgern und ich raune ihm sarkastisch zu "that's only because you gave her a stupid name!". Wir müssen lachen.

Der Himmel zieht sich immer weiter zu und unser letzter Abend in der Masai Mara schenkt uns keinen schönen Sonnenuntergang mehr.
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Natürlich war's das für heute noch nicht. So wie der Tag startete, so endet er auch. Nämlich mit Geparden. Neema und ihre drei Halbwüchsigen halten sich in der Nähe des Camps auf und wir verbringen noch eine gute halbe Stunde fast alleine mit ihnen. Das Licht und dadurch die Qualität der Bilder halten sich in Grenzen, aber diese Zeit ist alleine nochmal zum Genießen da.
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Zurück im Camp ist für uns ein besonderer Tisch zum Abendessen angerichtet, nämlich weitab von den anderen und im Grünen. Ein wundervoller Abschluss!
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Die Geduld von Petra wird nochmal auf eine harte Probe gestellt, wenn am Haarwaschtag kein Wasser aus den Leitungen kommt und bis 22 Uhr immer wieder die Handwerker durchs Zelt laufen. Natürlich kann dafür keiner was und es wird sich ja direkt gekümmert. Also wird mal dreckig ins Bett gegangen und gehofft, dass es morgen wieder einwandfrei funktioniert.

Lala Salama!
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zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2022
5'479 Beiträge · seit 200909. Feb. 2022 · #142
Hallo Laura,

mit Genuss habe ich Deine bisherigen Erlebnisse gelesen. Was Ihr in den wenigen Tagen gesehen habt, ist schon etwas ganz besonderes.

Das mit Deinem Orientierungssinn ist wirklich schade, denn so kann man bei vielen Deiner Erlebnisse leider nicht nachvollziehen, wo das genau war. Trotzdem hatte ich zumindest bei Euren Picknickplätzen einige Deja Vus, da wir diese für unsere lange Mittagspause genutzt haben. Der Platz am Sandriver hat uns auch sehr gut gefallen. Campen darf man dort aber nicht. Ist nirgends im Masai Mara National Reserve erlaubt. Der Platz wird aber von den umliegenden Luxuscamps gerne für Bush Barbeques genutzt. Daher auch die Feuerstellen. Am Mara River bei den Musiara Swamps haben wir ebenfalls lange Mittagspause gemacht. Die meiste Zeit waren auch bei uns Elefanten in Sichtweite. In der Nähe der großen Crossingpoints liegen an mehreren Stellen Büffelschädel in Ufernähe. Damit sind kleine versteckte Picknickplätze in der Ufervegetation gekennzeichnet. Auch von diesen Plätzen haben wir einen für eine ausgiebige Mittagspause genutzt.

Hatte der Talek so wenig Wasser, dass Ihr ihn furten konntet, um in die südlichen Gebiete wie z.B. Lookout Hill oder Sanddriver zu kommen, oder musstet Ihr dafür über das Talek Gate fahren?

Es kam ja auch hier zwischenzeitlich das Thema auf, welche Gebiete in Afrika am ergiebigsten hinsichtlich Tiersichtungen sind. Da möchte ich auch gerne meinen Senf dazu geben.
Ich halte es für ganz wichtig zu unterscheiden, ob man als Selbstfahrer oder mit Guide unterwegs ist. Wenn man mit einem lokalen Guide unterwegs ist, ist die Masai Mara mit Sicherheit das beste Gebiet für Tiersichtungen in Afrika. Nirgends können die Guides Ihren Heimvorteil so gut ausspielen, wie hier. Das Gebiet ist relativ klein, sehr übersichtlich und viele der Tiere recht standorttreu. Die Guides sind sehr gut vernetzt und fast täglich im Gebiet unterwegs. Dadurch wissen Sie immer recht genau, wo sich die Hauptattraktionen gerade aufhalten.
Wenn man auf eigene Faust unterwegs ist und sich nur auf seine Intuition und die eigenen Augen verlassen muss, sieht es schon anders aus. Auf Basis meiner Erfahrungen aus jeweils mehreren Reisen kommt die Mara für mich deshalb erst an dritter Stelle, nach Serengeti/Ngorongoro und Chobe/Moremi.

Ein weiteres Deja vu hatte ich hinsichtlich des Fotografierens. Ich war auch mit einer Sony RX10IV unterwegs, die ich 3 Jahre lang nicht angerührt hatte. Da brauchte ich auch erst einmal eine Woche, um mich wieder rein zu finden und auch danach sind mir noch einige ärgerliche Fehler unterlaufen.

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1'835 Beiträge · seit 201509. Feb. 2022 · #143
Hallo Laura,
Ich denke du hast das Rätsel wegen eurer Müdigkeit gelöst. Wenn ihr nach einem vollen Tag Game driving mit George von bis vor Sonnenaufgang bis nach Sonnenuntergang unterwegs seit aber das nach nur 5 Stunden Schlaf, ist das ja kein Wunder dass ihr so totmüde wart. Und ein Nickerchen am Nachmittag kann den versäumten Schlaf nicht einholen. Ich brauche mindestens 7, besser aber 8-9 Stunden Schlaf um normal zu funktionieren, aber auf Safari werden es leider auch weniger Stunden als gewohnt. Obschon ich auf Safari häufig mit Ohren Stöpsel schlafe, bin ich doch immer mehr wach da ich mich um Vieles sorge was am andern Tag schiefgehen könnte… so blöd, diese Sorgen die ich so prophezeie. Muss ich mir schnell angewöhnen!
Danke für die schönen Landschaftsbilder sowie Neema mit den drei Kindern. Die haben wir auf erfolgreicher Jagd gesehen. Scheint schon so lange her seit September!
Liebe Grüsse von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201511. Feb. 2022 · #144
Hallo lieber Thomas,

herzlichen Dank für dein großes Feedback und die netten Worte! Ja, was soll ich sagen... Ich hatte nur den Lookout, die Löwenberge und die Hügelkette, wo unser Camp war zur Orientierung. Klaudia wollte mal ihr GPS mitlaufen lassen, aber sowas vergisst man dann auch schnell wieder im Urlaubsmodus.
Das mit dem Campen hatte man mir so gesagt. Aber dass es angemeldet sein muss. Naja, haben wir ohnehin nicht vor 😄 Das mit den Büffelschädeln wusste ich nicht, aber leuchtet jetzt ein!
Der Talek hatte (soweit ich das beurteilen kann) wenig Wasser und wir sind einige Male durchgefahren. Durch ein Gate sind wir nur von Narok aus kommend gefahren als wir zum Zebra Plains Camp gefahren sind.
Was die Tiersichtungen angeht gebe ich dir vollkommen Recht! Klar, manch einer nervt der Funkkontakt, aber wir fanden diesen Zusammenhalt der Guides einfach toll. Jeder gönnt dem anderen was und alle können sich gemeinsam über tolle Sichtungen freuen und dass sie ihren Gästen etwas zeigen können. Gerade seit C*-Zeiten ist der Tourismus ja extrem angeknackst. Normalerweise fahren wir auch sehr gerne selbst, aber 1. nicht in Ostafrika und 2. haben wir es sehr genossen, uns auf George verlassen zu können.
Meine Mutter war übrigens 1989 in Tansania und ebenfalls sehr begeistert!
Ja, die Sony ist schon eine kleine Herausforderung. Klaudia ist ab und zu ein wenig mit mir verzweifelt, da man sie natürlich nicht genauso einstellen kann wie eine Spiegelreflex. Dennoch konnte ich durch sie viel besser durchblicken. Und da George sich im das Positionieren kümmerte, konnten wir uns entweder voll aufs Fotografieren konzentrieren oder einfach nur genießen.


Und hallo liebe Katrin,

seit C* und Homeoffice bin ich momentan eher bei durchschnittlich 8 Stunden Schlaf, da ist das schon eine Umstellung. Auch wenn das frühe Aufstehen wesentlich leichter fällt, wenn draußen die Hyänen rufen als wenn der Wecker zuhause dudelt, kann man das kaum dauerhaft aushalten, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist. Wir hatten tatsächlich abends nur noch Zeit, uns sauber zu machen, Bilder zu überspielen und mal eben ein paar Grüße nach Hause zu schicken. Zum Glück gab es in den Zelten auch WLAN. Aber im Urlaub schlafe ich meist fester als zuhause, wahrscheinlich auch weil man den ganzen Tag draußen ist und die vielen Eindrücke machen müde.
Neema ist eine tolle Jägerin! Auch wenn nicht jeder diese Benennung der Tiere mag, finde ich es einfach interessant, sie zu identifizieren und auch bei anderen Fotografen oder so Bilder von ihnen zu sehen. Hätte ich die Namen zu den Leos nicht gehabt, hätten wir wohl gedacht, wir hätten dauernd neue entdeckt und nicht teilweise die gleichen Tiere 😁

Liebe Grüße zurück an euch und das letzte Kapitel folgt in Kürze!
Laura
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zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2022
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201513. Feb. 2022 · #145
Kapitel 13 Abschied nehmen

An diesem Morgen erwachen wir mit großem Wehmut. Ein letztes Mal steigen wir in der Dunkelheit zu George ins Auto und lassen uns zu den Löwenbergen schaukeln. Der Topi Pride hat am Vorabend einen großen Büffel gerissen und diesen Jagderfolg suchen wir nun. Wobei davon nicht mehr allzu viel übrig sein dürfte bei der Größe des Rudels. Wir fahren an der kompletten kleinen Bergkette entlang, aber von Löwen keine Spur. Lediglich ein paar Hyänen deuten an, dass hier gestern ein Tier starb und einiges los gewesen sein muss.

Noch gibt George nicht auf und findet plötzlich etwas ganz anderes! Ein Gepardenmännchen hat sich auf einem Termitenhügel positioniert und man könnte meinen, es hätte nur auf uns gewartet. Für die ersten Bilder dient uns lediglich die Morgenröte als Lichtquelle und zaubert eine einmalige Stimmung.
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George ahnt schnell, wieso das Männchen diesen Platz gewählt hat - es schaut direkt auf eine grasende Impalaherde, die noch nichts von seiner Anwesenheit ahnt. Der Gepard springt mit einer immensen Eleganz vom Hügel herunter und George bringt uns hinter der Impalaherde in Position, sodass wir freie Sicht auf Beute und Jäger haben. Auch das Licht stimmt. Sollte dies nochmal ein ganz besonderes Highlight zum Abschluss werden?
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Bei dem Gepardenmännchen handelt es sich übrigens um Olpadan, den 5. Gepard der berühmten Musketeers! Vor einiger Zeit wurde er von der Gruppe verstoßen, den Grund kennt man nicht. Es wird erzählt, er war der Dominante unter den fünf und galt als der beste Jäger unter ihnen. Nun muss er sich seine Beute alleine suchen. Nachtrag: Ich hatte bis eben total verdrängt, dass er leider vor Kurzem gestorben ist, als er zu den anderen Geparden zurück kehren wollte. Entweder wurde er von ihnen getötet oder von einem Löwen, da ist man sich nicht einig.

Leider gibt er schon nach kurzer Zeit wieder auf. Scheinbar ist er nicht sehr hungrig oder etwas anderes scheint ihn gestört zu haben. Neben uns sind mittlerweile lediglich zwei andere Autos eingetroffen. Als er wieder den Termitenhügel hinaufspringt, fahren wir zu ihm und können dank der aufgehenden Sonne wunderschöne Portraits knipsen. Hier zeigt sich die Natur einmal mehr von ihrer schönsten Seite!
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Nachdem er den Hügel ordentlich markiert hat, streift er ein wenig herum. Auch ein Baum muss dran glauben. Er sucht sich einen weiteren Hügel aus, um sich einen Überblick über die Weite zu verschaffen, bevor er im Gras verschwindet. Mittlerweile sind auch einige weitere Autos eingetroffen und wir fahren weiter.
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Mittlerweile sind auch einige weitere Autos eingetroffen und wir fahren weiter. Die weitere Fahrt bleibt zu Georges Ärgernis ereignislos. Er gibt wirklich alles, aber lediglich dieser hübsche Schopfadler schafft es noch vor unsere Linse.
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Den Rest der Fahrt genießen wir schweigend. Petra ein bisschen leidend, da sie im Camp undbedingt noch die Haarwäsche von gestern Abend nachholen muss bevor wir das Zelt räumen müssen. Daher geben wir George bald zu verstehen, dass es Zeit ist, zum Camp zurück zu kehren. Ihn wurmt die "magere" Ausbeute, wir hingegen sind mehr als glücklich mit dieser wunderbaren Geparden Begegnung.

An unserem letzten Tag frühstücken wir nun das erste Mal im Camp und man hat uns den Tisch besonders schön hergerichtet! Auch mal eine schöne Abwechslung.
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Danach gibt es von Simon eine Entwarnung, wir können uns ruhig Zeit lassen mit dem Zelt Räumen. Petras nächstes Problem lässt allerdings nicht lange auf sich warten. Die Haare sind zwar sauber, aber ab 10 Uhr gibt es keinen Strom mehr für den Fön 😄 Wir setzen uns das letzte Mal auf unsere kleine Terrasse vor dem Zelt und sind uns einig, dass wir 2023 definitiv zurück kommen werden. Die Haare sind irgendwann windgetrocknet und so packen wir die letzten Sachen zusammen und Simon und ein Kollege helfen uns mit dem Gepäck.

So verbringen wir noch einige Zeit im großzügigen und sehr gemütlichen Lounge-Bereich des Camps unsere Zeit mit Warten. Ben, unser fester Kellner des ganzen Urlaubs kommt vorbei und wir machen mit ihm noch ein Erinnerungsfoto.
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Wir essen noch zu Mittag, da ist es auch schon Zeit, aufzubrechen. Während Petra und Klaudia Rechnungen begleichen und die Tipbox großzügig füllen, fühle ich mich zwar sehr wehmütig, aber die Stimmung ist immerhin nicht traurig. George stellt sich neben mich und fragt: "So, we go for the airport or on safari?". Ich habe absolut keine Ahnung, warum, aber da brechen plötzlich alle meine Dämme. Sogar heute noch, wenn ich an diesen Moment zurück denke. Ich antworte ihm, er solle lieber nicht fragen und mir laufen die Tränen.

Auf dem Weg zum Airstrip fahren wir an Georges Zuhause vorbei, welches nun auch bei uns mit tollen Erinnerungen behaftet bleibt. Hoffentlich regnet es bald!

Wir kamen ja in den letzten Tagen schon an anderen Airstrips vorbei und wissen nun, dass hier einfach nur eine lange Landebahn ist und das war's. Immerhin gibt's für den einzigen Mitarbeiter noch einen Baum, der Schatten spendet. Seine Aufgabe ist es, die Landebahn kurz vor dem Eintreffen der Flugzeuge mit dem Motorrad abzufahren um sicher zu gehen, dass sich keine Tiere in den Weg stellen.

Mit 30 Minuten Verspätung landet unsere Maschine. Jetzt heißt es endgültig Abschied nehmen von George, der zu einem tollen Freund geworden ist. Wir drücken ihn alle ganz fest und wünschen ihm und seiner Familie nur das Beste!
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Im Flieger ist es für Petra und mich erstmal sehr beengend, da es unser erster Flug mit so einer kleinen Maschine ist. Besonders Petra graut es ein wenig vor dem Start, zumal heute auch noch ein sehr rauer Wind weht. Ihre Sorgen sind aber unbegründet und wir heben mit Leichtigkeit und ohne Probleme ab. Wie das öfter der Fall ist, müssen wir noch zwei Passagiere an einem anderen Airstrip einsammeln und so landen und starten wir erneut. Ganz schön abenteuerlich! Über der Mara mache ich noch ein paar Bilder, bis mir irgendwann die Augen zufallen. Immerhin kann ich hier nichts verpassen und kämpfe nicht dagegen an.
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Petra weckt mich als wir uns etwa 45 Minuten später auf dem Landeanflug nach Nairobi befinden.
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An dem kleinen Flughafen sammeln wir rasch unser Gepäck ein, statten den Sanitärraumen einen Besuch ab und machen uns auf den Weg zum Giraffencenter zum Abschluss. Dabei haben wir nicht bedacht, dass dieses bereits um 17 Uhr schließt und wir durch die Flugverspätung ganz schön Zeit verloren haben. Andererseits sind die meisten Besucher schon weg und es nicht so viel los auf dem großen Steg. Leider bleibt keine Zeit mehr, sich die Infotafeln usw. durchzulesen.
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Fazit: Kann man mal gesehen haben. Zuhause boykottiere ich Zoos. Hier scheint zwar alles sehr weitläufig, aber die Tiere sind sehr eingefallen und fressen natürlich größtenteils die gepressten Pellets der Besucher.

Danach drehe ich noch eine Runde durch den angrenzenden kleinen Park, in dem man den Giraffen auch ohne Zaun über den Weg laufen kann. Schade, dass wir hier keine Zeit mehr haben, den das ist echt schön gemacht. Wahrscheinlich ist es aber auch so schön, weil ich fast die einzige hier bin.
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Unser Fahrer nimmt uns nun mit auf eine kleine Tour durch Nairobi, das man auch mal gesehen haben sollte. Und es verringert die Wartezeit nachher am Flughafen ein wenig.

Am Jomo Kenyatta Airport geht alles recht zügig voran und schon befinden wir uns beim Duty Free und anderen Einkaufsmöglichkeiten. Hier kann man endlich mal nach ein paar Souvenirs stöbern. Da Klaudia dies alles kennt, begeben wir uns aber zuerst zur Boarding Area und so passt sie freundlicherweise auf alles auf, während Petra und ich in Ruhe durch die sehr engen und kleinen Läden schlendern. Ein paar Kleinigkeiten wie Magnete und Aufkleber für meinen Koffer sind Pflicht, aber sonst hüpft nur noch eine Tasse in den Einkaufskorb.

Jetzt beginnt der nervigste Teil. Warten. Immerhin gibt es funktionierendes WLAN. Wir beobachten andere Mitreisende und geben es irgendwann auf, uns über Kinnwindeln oder ganz fehlende Masken aufzuregen. Zum Boarding müssen wir recht lange anstehen, da es anscheinend nur einen Shuttlebus gibt, der uns alle zur Maschine fährt. Das sind die Momente die dank C* immernoch unangenehm sind, vor allem für Petra.

Wir nehmen unsere Plätze ein und stellen mit Erstaunen fest, dass die Maschine absolut nicht ausgelastet ist. Als es heißt, Boarding complete, schnappt Petra sich die Fensterreihe vor mir und Klaudia ergattert den beliebten Notausstieg-Platz. Die Stewardessen müssen nun alle Platzänderungen der Passagiere notieren für eine eventuelle Kontaktnachverfolgung. Oh, wie nervig, denke ich mir. Aber sie lassen sich nichts anmerken. Wir fliegen hier zwar mit der gleichen Maschine wie beim Hinflug, allerdings ist diese hier anders bestuhlt und man hat weniger Beinfreiheit. Was uns drei zum Glück egal sein kann. Die Verpflegung ist wieder vegetarisch, was mich sehr freut und völlig ausreichend.

In völliger Dunkelheit landen wir nach einem sehr ruhigen Flug in Frankfurt und sind entsetzt als wir in der Ankunftshalle stehen. Menschenmassen bis zum Abwinken und wir können uns das nur anhand der extrem gestiegenen Inzidenzen erklären. 😮 Schnell erkennen wir, dass die automatischen Grenzkontrollen außer Betrieb gesetzt wurden und so müssen wir uns in die endlosen Schlangen anstellen. Alleine bis die Schalter besetzt sind, dauert es mind. 20 Minuten und am Ende brauchen wir für die Einreise über eine Stunde, was normalerweise in wenigen Minuten abgehakt ist. Zu allem Überfluss werden dank Personalmangel an den Schalter nun Azubis eingesetzt, die natürlich und verständlicherweise noch nicht die Routine besitzen. Sie dürfen sich einiges von den Mitreisenden anhören, obwohl sie für die Situation absolut nichts können. Da wir zu allem Übel auch noch in der falschen Reihe stehen (ähnlich wie mit den Kassen im Supermarkt), läuft schon das Gepäckband nicht mehr und wir können unsere Koffer direkt schnappen.

Draußen warten wir auf Klaudias Mann, der uns freundlicherweise auch wieder abholt (viiiielen lieben Dank auch an dieser Stelle nochmal!) und wir sind alle erleichtert, dass der blödeste Teil des Urlaubs, nämlich die Rückreise überstanden ist. Langsam wird es hell, aber vor allem ist es kalt...

Zuhause freuen sich die Katzen und Baby Kater Ferdi rastet etwa eine halbe Stunde lang komplett aus vor Freude. Ich begutachte alle Schäden, die er trotz super Betreuung verursacht hat und bin auch froh, wieder zuhause zu sein. Vor allem freue ich mich auf mein Bett mit richtiger Bettdecke!

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Fazit: Die Mara hat uns verzaubert. Sowohl landschaftlich, aber eben vor allem die Tierwelt, auf der unser Fokus liegt. George hat uns täglich bewiesen, wie gut er seine Heimat kennt und mit welch einer Leidenschaft er seinen Beruf oder eher gesagt seine Berufung ausübt.

Es war genau die richtige Entscheidung, den Weg von Nairobi in die Mara zu fahren, so konnte man wenigstens ein bisschen was von Land und Leuten sehen und den Rückweg zu fliegen. Hier haben wir extra nicht die letzte Maschine gewählt, da wir ein Problem gehabt hätten, wäre diese defekt gewesen oder ähnliches. Normalerweise sollten wir um 14:45 Uhr starten, was ein guter Zeitpunkt war.

Das Zebra Plains Camp können wir nur loben. Es war nicht nur ein Camp, es war unser Zuhause. Die Gastfreundlichkeit und die Freude über uns als Gäste war überwältigend in dieser nach wie vor schweren Zeit des Tourismus.

Wir würden diese Planung immer wieder so machen und können dies nur weiter empfehlen. Es muss nicht zwingend eine Unterkunft IN der Mara sein, um früh an bestimmten Zielen zu sein, das haben wir schnell gemerkt. Außerdem hat man im Zebra Plains einen wunderschönen Weitblick.

Wir kommen zurück, definitiv!

Asante Sana Kenia!

Und Asante Sana an alle Mitgereisten, Kommentierer, Vogelexperten, Danke-Drücker, stillen Mitleser und gedanklichen Begleiter. Es war toll, endlich mal wieder eine tolle Afrikareise mit euch teilen zu können nach so langer Abstinenz! Ihr seid ein tolles Forum!
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zuletzt bearbeitet 07. März 2022
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201513. Feb. 2022 · #146
Und als Nachtrag für alle, die so tapfer durchgehalten haben, gibt es unseren kleinen Film als tolle Zusammenfassung dieser wundervollen Zeit in der Masai Mara!

Bei YouTube ansehen ↗

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1'068 Beiträge · seit 201313. Feb. 2022 · #147
Danke für den schönen Bericht!
In den letzten Tagen konnte ich ja nur sporadisch reinspinxen, aber das wird noch nachgeholt.
Bei dem letzten Geparden dachte ich erst, wie witzig, genau das hatten wir auch gerade erst gesehen, Gepard auf Hügel, Impalas und dann ging alles ganz schnell.
Es war allerdings nicht derselbe. Die Geschichte vom fünften Musketier hat man uns auch erzählt, allerdings hat er wohl versucht zu den anderen zurückzukehren und wurde dabei von den verbleibenden Vier gekillt!
Euer Airstrip, war das der Olera? Sah unserem jedenfalls sehr ähnlich.
Unser eigentlich Vorgesehener war wegen zu starkem Regen nicht zu erreichen.
Insgesamt hat es in der letzten Zeit recht viel geregnet, so dass es teils recht schlammig-rutschig war, dafür abef aucv super grün und mit viel Blümeleins.
Viele Grüße
Mabe
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201513. Feb. 2022 · #148
Hallo Mabe,

stimmt, das ergänze ich noch, dass der Gute leider vor Kurzem gestorben ist. Es gibt zwei Versionen davon. Einmal deine und einmal dass es Löwen waren. Man wird es wohl nie erfahren.

Ja, ich glaube der Airstrip war es. Vielleicht weiß das auch eher Klaudia.

Wir haben auch viele kleine Blümchen gesehen und ich habe die Regenschauer sehr genossen in den ersten Tagen. Es war genau der richtige Mix.

Liebe Grüße
Laura
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2'398 Beiträge · seit 201113. Feb. 2022 · #149
Hallo Laura,
das war ja noch mal ein schöner Abschluss durch den Geparden, der sich für die Fotosession zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank für diesen lebendigen RB, der mir viele bekannte Ecken wieder vor Augen geführt hat.
LG aus Puerto,
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
5'050 Beiträge · seit 201413. Feb. 2022 · #150
Liebe Laura,

es hat wieder sehr viel Spaß gemacht mit euch auf Safari zu gehen! Bei all den tollen Sichtungen ist es mir sehr schwer gefallen ein "Dankebild" auszuwählen. Nachdem ich mich nicht zwischen Gepard, Löwe, Leopard, Hyäne und Co. entscheiden konnte, habe ich mich spontan für das hier entschieden.
Fash2010.jpg
Vielen Dank auch für den schönen Film!

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html
2'192 Beiträge · seit 201613. Feb. 2022 · #151
Hallo,

Auch von mir herzlichen Dank für den tollen Bericht. Ich finde das Mutter Tochter Gespann echt toll. Die Mara steht weit oben auf meiner Wunschliste. Mal sehen ob es spontan dieses Jahr bei uns klappt.

LG Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
405 Beiträge · seit 202114. Feb. 2022 · #153
Hallo Laura,

ein dickes Dankeschön auch von mir für deinen überaus kurzweiligen, lebendigen Marabericht, der uns nun endgültig zu einer konkreteren Planung für die Mara inspiriert hat; leider aber erst Anfang des nächsten Jahres. Aber die Vorfreude....das kennt ihr ja alle.
Alles Gute für euch!

Claudia
1'835 Beiträge · seit 201515. Feb. 2022 · #154
Liebe Laura,
Besten Dank für all deine Mühe so einen schön bebilderten Bericht zusammenzusetzen. Es war sehr gute “armchair safari” Unterhaltung für mich, auch deshalb da ich George und das Mara Reserve nun auch kenne. Viele deiner Bilder sind wirklich gut und auch das Video ist unterhaltsam. Für euch war es “zauberhaft” wie du schreibst, aber für uns war es eher eine schwierige Reise, mit auch etwas Zauber hie und da hinein gespritzt. So ist es halt mit selber fahren, kochen, campen, usw. Vor der Kenya Reise dachte ich dass dieses Land nun my go-to safari Destination sein würde, aber ich glaube eher doch nicht. Ausser denn wir würden es so machen wie ihr… Was mich am meisten beeindruckt hat sind die Maßen von Tieren und Raubtieren die man in der Mara eigentlich sehr leicht finden kann. Landschaftlich war es bei euch schöner, da es ja meistens schon grün war.
Bei uns geht es im September wieder in den Krüger… nicht gerade abenteuerlich, aber Safari immerhin. Und Mom and Daughter? Habt ihr auch was geplant?
Liebe Grüsse aus Florida von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
1'824 Beiträge · seit 201615. Feb. 2022 · #155
Liebe Laura und Petra,
wie schön, dass ihr uns mit auf eure sehr ereignisreiche Reise genommen habt.
Die Sichtungsdichte und Güte lässt sich wohl nur schwerlich überbieten - das war schon großes Kino!
Für eine mögliche Rückkehr in die Mara habe ich mir eure Reisezeit (naja - wir sind ja feriengebunden...) gemerkt. Und auch euren Guide habe ich auf meine imaginäre Liste gesetzt.
Es freut mich, dass ihr eine so gute Zeit hattet und jeden Tag in Kenia so genießen konntet.
Dieses Jahr steht dann wieder Etosha im Juni auf dem Programm, oder?

Herzlich grüßt
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
769 Beiträge · seit 201715. Feb. 2022 · #156
Hallo Laura, was für ein grandioser Abschluss von deinem tollen Reisebericht. Beim Anschauen deines Videos bekam ich richtig Gänsehaut. Grosses Kompliment! Herzlichen Dank, und ich freue mich schon auf eure nächste Reise! Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
Themenstarter1'425 Beiträge · seit 201516. Feb. 2022 · #157
Ihr Lieben,

habt großen Dank für euer tolles Feedback und die lieben Worte 🙂

@Karsten
Schön, dass wir ein paar Erinnerungen bei dir wecken konnten!

@Konni
stimmt, es müssen nicht immer die Katzen sein, die Afrika repräsentieren 🙂 wobei so eine Katze im Sonnenuntergang nach wie vor auf der Wunschliste stehen bleibt 😗 und danke für die eifrige Bestimmungshilfe!

@Gabi
oh, ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass es klappt!

@picco
auch dir Danke für's Durchhalten und Korrigieren 🙂

@Claudia
das freut mich sehr für euch! Ein Jahr geht so schnell rum. Und wie du schreibst, die Vorfreude ist alles und ich zehre tatsächlich noch immer von all den Erlebnissen.

@Katrin
ich denke auch, dass gerade in Kenia die Art zu reisen den großen Unterschied macht. In Namibia lieben wir es, selbst zu fahren (gut, als Sissys in Lodges und ohne camping, aber immerhin), in Kenia hingegen oder generell Ostafrika würden wir Petra und ich als zwei Frauen uns das überhaupt nicht zutrauen. Der größte Punkt, uns fahren zu lassen ist in der Mara aber, dass unser größter Fokus hier auf der Tierwelt liegt. Und als Selbstfahrer bist du da aufs reine Glück angewiesen. Wenn man dann noch eine Leidenschaft fürs Fotografieren und Filmen hat, rundet ein Guide die ganze Sache noch ab, indem er genau weiß, wie er das Auto zu parken hat, damit man die besten Bilder rausholen kann. George beschäftigt sich auch ein bisschen mit den Kameras, lässt sich das ein oder andere zeigen und fragt im Vorfeld, was für eine Brennweite man hat, damit er noch besser abschätzen kann, wie er parken muss.
Für uns geht es zu unserer gewohnten Zeit im Juni wieder nach Namibia!

@Sascha
ja, feriengebunden ist natürlich nochmal eine kleine Herausforderung. Ich finde es so toll, wie ihr euren Mädels die Welt zeigt und bin gespannt, wann ihr ihnen mal das "König der Löwen - Afrika" zeigen könnt! Für Juni sind wir diesmal sehr zuversichtlich, aber ich bin ehrlich. Das Fernweh hält sich bei mir immer noch in Grenzen, das gab's noch nie 😄 dafür ist Kenia verantwortlich. Im Etosha werden wir nur Vögel suchen, haben wir uns vorgenommen 😄 nie wieder verkrampfte Flecken- oder Katzen-Suche! Wenn wir im Juni fliegen, waren wir drei Jahre lang nicht dort. Hätte man uns das 2019 gesagt, wäre ich aus dem Heulen wohl nicht mehr raus gekommen...

@Caroline
vielen Dank für das Kompliment, ich finde es toll, wenn selbst andere dadurch Gänsehaut bekommen 😊


Liebe Grüße und bleibt gesund!
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
49 Beiträge · seit 201817. Feb. 2022 · #158
Liebe Laura,
auch von mir ein ganz herzliches Dankeschön für diesen wundervollen Bericht. Wie ich dir schon geschrieben hatte, ich bin restlos infiziert. Dort müssen wir hin. Wenn wir dann auch nur ein Bruchteil eurer Sichtungen haben und mir das eine oder andere schöne Foto gelingt, bin ich völlig zufrieden.
Eure Erlebnisse sind einfach unbeschreiblich faszinierend. George muss der perfekte Guide sein.
Also, vielen, vielen Dank für deine Mühe
Liebe Grüße
Sonja
6'152 Beiträge · seit 200617. Feb. 2022 · #159
hallo Laura,
vielen vielen Dank für diesen grandiosen Reisebericht. Es freut mich sehr, dass alles bei Euch so gepasst hat, die Unterkunft , Guide und dann die tollen Tiersichtungen in dieser endlos weiten Landschaft, ich konnte mich an den Bildern nicht sattsehen, mir hat das alles sehr gutgetan , auch wenn man weiß, das bleibt ein Traum.....weiss ich zu schätzen, wenn jemand sich die Zeit nimmt und gerne mit uns teilt.
Man merkt bei Euch Beiden wo Ihr euer Herz verloren habt ,-nicht in Heidelberg - 😛 ja den einen erwischt es- andere nicht, mich hat das Virus 1996 erwischt und habe jede Reise auch in vollen Zügen genossen. Ich gönne Euch weiterhin so tolle Reisen, bleibt gesund das wünscht Dir und Petra herzlichst die Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
3'383 Beiträge · seit 200917. Feb. 2022 · #160
Hallo Laura,

da schließ ich mich doch gleich an die liebe Hanne und allen anderen Vorrednern an:

ein toller RB, mit unglaublichen Tiersichtungen. Wirklich ein Wahnsinn, was Ihr in dieser Zeit alles gesehen habt. Das Sichtungsglück war ganz bei Euch. 🙂

Heute Abend werde ich mir dann noch Deinen Film am großen Fernseher anschauen. Wird auch bestimmt spannend.

Hab vielen Dank für diesen wirklich sehr schönen Reisebericht. 🙂

der bayern schorsch
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