Bushcamper oder Dachzelt?

33 Antworten · 11,4k Aufrufe · gestartet 02. Jan. 2020 von LissyundThomas
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46 Beiträge · seit 201708. Jan. 2020 · #21
Guten Morgen,

wir sind grosse Dachzelt-Fans und mieten bei Safari Car Rental. Sind dort immer zufrieden gewesen (Das Standarddachzelt ist dort 1,40 breit was fuer mich und meinen Mann einfach besser ist) auch bei Fahrzeugproblemen haben wir direkt Hilfe bekommen und wurden nicht im Stich gelassen. Unsere naechste Reise startet am 19.Mai und wir fliegen fuer 25 Tage, bereisen ausschliesslich Namibia.
Aus Erfahrung kann ich Euch nur den Rat geben nicht zu viel Strecke zu fahren. Wir haben bei unseren letzten 2 Namibia/Botswana Reisen auch enger geplant als jetzt und was soll ich Euch sagen... uns fehlte Zeit. Zeit vor Ort an unseren einzelnen Stationen... Zeit alles zu geniessen und einfach mal zu entspannen. Es gibt nichts schlimmeres als in Namibia auf die Uhr gucken zu muessen weil man die Zeit im Nacken hat.
Bedenkt bitte auch, dass es zu Eurer Jahreszeit frueher dunkel ist und Euch tagueber ein paar Stunden "fehlen".
Durch unsere letzten 2 Reisen kann ich Euch nur empfehlen, wenn es moeglich ist, mindestens 2 Naechte auf einer Campsite zu bleiben. Ueberlegt Euch was Ihr an den Tagen unternehmen wollt, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt und rechnet auf die Fahrzeit die Euch Google rauswirft noch 10-15% oben drauf, plus Zeit eventuell mal anzuhalten und einfach nur den Ausblick zu geniessen.
Themenstarter7 Beiträge · seit 202008. Jan. 2020 · #22
Danke für die ausführlichen Antwort.
Angefragt habe ich mehrere Fahrzeuge und bisher sind noch alle da.

Googlemaps hat mir da wohl einen Streich gespielt, den ich übersehen habe... Fahren natürlich durch Chobe und Moremi - ist schon ein straffes Programm... Wollen halt auch noch die Victoria Falls mitnehmen, daher der Weg durch den Caprivi-Streifen nach Kasane. Hatten überlegt eventuell Sesriem und/oder Swakopmund wegzulassen und von Windhoek direkt nach Etosha zu fahren.

Lade heute Abend die Datei mit Ergänzungen als PDF hoch, danke für den Tipp.
7'263 Beiträge · seit 200608. Jan. 2020 · #23
Wenn Ihr in den Moremi fahrt, müsst Ihr im Juni mit Wasserdurchfahrten rechnen. Da würde ich kein Fahrzeug ohne Schnorchel nehmen. Der 2.5 Liter Diesel Hilux möchte ich zu der Zeit und in dem Gebiet nicht gerne fahren. Deshalb würde ich eines der grösseren Fahrzeuge ohne Kabine nehmen.

Bei Youtube findest Du einige Filme. Z.B.
https://www.youtube.com/watch?v=Y4Dfj8mxE7I
Keine Ahnung ob das im Juni ist. Aber es könnte recht gut passen.

Wir haben übrigens unter Know-How einige Karten die bei der Zeitberechnung helfen. Diese sind in etwas besserer Form auch hier zu finden: https://map.tracks4africa.de/

Lasst Swakopmund und Sossusvlei auf jeden Fall weg. Das reicht zeitlich nicht. Fahrt z.B. von Windhoek an den Waterberg und dann in die Etosha.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2020
1'941 Beiträge · seit 201111. Jan. 2020 · #24
Hallo allerseits,
ich bin momentan selten im Forum, deshalb im Nachhinein danke für alle Antworten.

Ich reise allein und möchte ziemlich sicher einen singel cab mit Pop Up-Dach nehmen. Ich bin nun aber verunsichert, ob ich es schaffe, das Zelt runter zu ziehen. Freshy meinte, dass dies ein Kraftakt ist, wenn ich es richtig verstanden habe. Da ich jeden Morgen früh los möchte, ev. sogar noch bei Dunkleheit, muss es schnell und einfach gehen.
Bin für alle Ratschläge oder Erfahrungen dankbar.
Tja, die Alternative wäre dann nur Kabine, aber ich bin sowas noch nicht gefahren. Ich werden in Namibia die C22 und umliegende Ds fahren und im KTP halt die üblichen Strecken inkl. der Camps Rooiputs und Poletswa. Was meint ihr dazu?

Liebe Grüße
Solitaire
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3'883 Beiträge · seit 201111. Jan. 2020 · #25
solitaire schrieb:Freshy meinte, dass dies ein Kraftakt ist, wenn ich es richtig verstanden habe. Da ich jeden Morgen früh los möchte, ev. sogar noch bei Dunkleheit, muss es schnell und einfach gehen.
Bin für alle Ratschläge oder Erfahrungen dankbar.
Liebe Grüße
Solitaire
Hallo Solitaire,
was hältst du davon, den Anbieter des Bushcampers (das war AfriCamper, glaube ich) selbst zu kontaktieren und zu fragen, ob du das schaffen kannst. Wichtig wäre dein Gewicht, die Größe und wie fit du bist. Es mag von Fahrzeug zu Fahrzeug durchaus unterschiedlich sein, wie sehr man/frau sich anstrengen muss.

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
1'941 Beiträge · seit 201111. Jan. 2020 · #26
Da hast du Recht, freshy. Das werde ich machen.
Ich bin einfach grundsätzlich noch unsicher, ob ich einen Camper mit Pop up-Dach nehmen soll oder einen mit Kabine. Ich denke mir, der mit Kabine ist vielleicht schwieriger zu fahren, andererseits sind die "normalen" pads in KTP, also nicht die 4x4 Trails, nicht so schwierig zu befahren. Deshalb wäre es für mich interessant zu erfahren, ob schon jemand mit Kabine dort gefahren ist.
Ich habe ja noch ausreichend Zeit, denn ich fahre (leider) erst in 11 Monaten.

Liebe Grüße
Solitaire
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547 Beiträge · seit 201412. Jan. 2020 · #27
Hallo Solitaire

Ich habe diesen Herbst zum ersten Mal Erfahrungen gesammelt mit einem Camper mit 'Pop-Up'-Dach von Savanna. Als Frau mit ca. 60kg Körpergewicht konnte ich das Zelt 'knapp' alleine schliessen. Ich musste mich einfach beinahe mit dem gesamten Gewicht dran hängen. Etwas Kraft braucht es auch, ist alleine jedoch sicherlich machbar (auch wenn nicht so elegant wie bei meinem Partner 😗 )

Davon würde ich mich nicht abschrecken lassen.

Gruss
Stefanie
Aktueller Reisebericht: 8 Wochen Botswana, Namibia und KTP Reisebericht "Breakfast with Lions" - Kapstadt - KTP November 2018, Reisebericht Südafrika Nordosten 2017/18, Mehr Fotos auf unserer Facebook-Seite "We travel not to escape life, but for life not to escape us."
1'941 Beiträge · seit 201112. Jan. 2020 · #28
Hallo Stefanie,
danke, das hört sich gut an. Ein paar Kilo futtere ich vielleicht noch rauf 😄 , zur Not hänge ich mir noch die Gasflasche um 😄
Bezüglich Eleganz-Note brauche ich als Alleinreisende keine Bedenken haben, sieht mich ja keiner, wie ich mich verrenken und plagen muss 😄

Ich bin oft noch unschlüssig, ob Kabine oder Pop up-Dach, aber ich glaube, in einem Pop up-Dach hat man einen tollen Überblick.

Liebe Grüße
Solitaire
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2'610 Beiträge · seit 200712. Jan. 2020 · #29
Hallo Solitaire,

du solltest auch bedenken, dass es zu deiner Reisezeit ziemlich heiß sein wird und da heizt sich eine geschlossene Kabine enorm auf. Nachts gibt sie die Wärme nur langsam ab und du schwitzt in deinem Bett. Unsere 1. Reise durch Namibia haben wir auch in einem kleinen Camper (geschl. Kabine) verbracht - niemals wieder zu einer heißen Jahreszeit (und wenn du eine gewichtigere Person zum Schließen des Pop up Dach brauchst, nimm mich mit; ich schaffe das 😗 )

LG
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
390 Beiträge · seit 201713. Jan. 2020 · #30
Jambotessy schrieb:Hallo Solitaire,

du solltest auch bedenken, dass es zu deiner Reisezeit ziemlich heiß sein wird und da heizt sich eine geschlossene Kabine enorm auf. Nachts gibt sie die Wärme nur langsam ab und du schwitzt in deinem Bett. Unsere 1. Reise durch Namibia haben wir auch in einem kleinen Camper (geschl. Kabine) verbracht - niemals wieder zu einer heißen Jahreszeit (und wenn du eine gewichtigere Person zum Schließen des Pop up Dach brauchst, nimm mich mit; ich schaffe das 😗 )

LG
Jambotessy
Zumindest der Camper von Bobo hat einen Lüfter im Dach, und Fliegengitter vor den Fenstern, die du aufmachen kannst. Da bekommst du es rasch angenehm.
2'779 Beiträge · seit 200713. Jan. 2020 · #31
Mit ein wenig Gymnastik (Beine gegen die geschlossene Hintertür stemmen) gepaart mit graziöser Akrobatik (Arme ganz ausstrecken und Oberkörper in die waagerechte Lage bringen) ist das Schliessen des pop-up-tent ein Kinderspiel bei 55kg Körpergewicht. Es erfordert jedoch Kalkül rechtzeitig zu bremsen bevor das Zelt ganz zuklappt damit du die Falten seitlich rein stopfen kannst. Ab dem 3. Morgen bist du Profi!
Gruss Leona
925 Beiträge · seit 201613. Jan. 2020 · #32
Bei uns klappte es bei ebenfalls ca 55kg trotz mehrerer Versuche nicht. Vielleicht lag es an fehlerhafter Technik, vielleicht waren unsere Federn stärker eingestellt. Auf jeden Fall ist das eine Schwachstelle bei dem Aufbau. Insgesamt ist Popup Dach vs Dachzelt primär eine Frage von Komfort / Kosten. Da Kosten für Autos je nach Jahreszeit, Buchungsdatum u. Anbieter sehr unterschiedlich sind, würde ich die Entscheidung künftig primär von den konkreten Mehrkosten zum Zeitpunkt der Anfrage abhängig machen.

Viele Grüße
Fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Themenstarter7 Beiträge · seit 202013. Jan. 2020 · #33
Wir haben uns gestern übrigens für einen Camper von Savanna entschieden.
Preislich liegt das Angebot für 19 Tage bei etwa 1500€ für das GLDSC-Modell. Damit sollten wir hoffentlich auch für Moremi gewappnet sein. Was wir auch noch gut fanden, ist, dass Airport Shuttle und ein Zweitfahrer inklusive sind. Lediglich Grenzübertritt muss bei Savanna bezahlt werden.
1'941 Beiträge · seit 201114. Jan. 2020 · #34
@ Leona: Ich werde mit deinem detaillierten Trainingsprogramm sofort beginnen. Ich sehe mich mal um, ob in meiner Bekanntschaft jemand eine Dachbodenaufstieg hat, bei dem ich üben kann 🙂 Dann sind auch die blauen Flecken und der Muskelkater, die wahrscheinlich unvermeidbar sind, bis zur Reise wieder abgeheilt 😄

@ Jambottessy: Danke für den Tipp bzgl. Hitze. Wenn oben genanntes Trainingsprogramm nichts bringt, melde ich mich bei dir zwecks Assistenz 😉

@ fidel: Ja, die Kosten sind unterschiedlich, und ich bin immer noch unsicher, was besser ist. Aber mittlerweile gefällt mir am Dachzelt auch, dass man einen guten Überblick hat. Danke für deine Erfahrung. Vielleicht bringt auch dich Leonas Trainingsprogramm weiter 😄 Aber der Hinweis auf die Feder ist gut. Vielleicht kann man die anders einstellen. Ich lasse mir das Ganze auf jeden Fall ganz genau zeigen und wenn es schwierig ist, hoffe ich, eine technische Lösung zu finden, also dass man die Feder vielleicht lockerer stellt.

Trotz allem würde ich Jamotessy bitten, mal die Flüge zu checken, falls trotzdem Unterstützung notwendig ist 😄

@ Lissy: Schön, dass ihr jetzt eine Entscheidung getroffen habt.
Euer Beitrag hat mir sehr geholfen. Vielen Dank.
Alles Gute und schöne Reise.

Schönen Abend allerseits
Solitaire
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