Schnorcheln in MOZ

9 Antworten · 4'608 Aufrufe · gestartet 30. Sept. 2019 von Leo14
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Themenstarter26 Beiträge · seit 201630. Sept. 2019 · #1
Hallo zusammen,
kann mir jemand sagen ob man eine Schnorchelausrüstung vor Ort mieten oder kaufen kann.
Gibt es da etwas zu berücksichtigen?
Wir haben noch nie geschnorchelt, deshalb würden wir gerne für den Einstieg etwas am Stand üben, habt ihr da Tipps wo es dafür ideal wäre?

Da wir sonst im Bush herumreisen ist das für uns neuland.
Sind froh um jeden Tipp.
Gruss Sasch
Gast30. Sept. 2019 · #2
Guten Abend die Leos, ich war auch so ein Schnorcheltschapperl wie du, und weiter habe ich es auch nie gebracht und das ist auch schon lange her. Einige Jahre davon reichen aber, um ein grundsätzliches Missverständnis, so vorliegend, auszuräumen.
Die „Strände“ an den dortigen Küsten sind zum Schnorcheln nicht wirklich geeignet, wegen Wellen und Sicht und im Surf gibt es auch nichts zu sehen und viel weiter draußen ist nix für Anfänger. Manche Strände sind auch zu gefährlich zum Schwimmen, wegen Wellen und Strömungen usw. Also IMMER Leute mit Ortskenntnis fragen und nur dort Schnorcheln wo es alle tun, Schilder beachten udgl.
Schnorcheln für Anfänger geht am besten an strandnahen Riffen/Felsen bei Niedrigwasser. Wo das in MOZ ist, werden dir bald Fomis sagen; es haben hier schon öfters Wassersportler mit Fachwissen und Erfahrung geschrieben.
Grüße
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2019
8'054 Beiträge · seit 200830. Sept. 2019 · #3
Guten Abend Sasch,

Mosambik ist ein riesiges Land. Diving und snorkeling spots gibt es viele.

Ich habe Vilanculos/Bazzaruto Archipelago sehr genossen. Man kann an Ort und Stelle "mask and fins" mieten.

Es gruesst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
925 Beiträge · seit 201601. Okt. 2019 · #4
Hallo,
wir hatten unsere Sachen selbst dabei. Für die Walhaie in Tofo konnte man Ausrüstung leihen, ebenso meines Wissens für Touren im Bazaruto Archipel (da waren wir aber nicht).

Ich würde mir fürs nächste Mal wohl nichts mehr mitnehmen,höchstens vl Maske u Schnorchel, aber nur wenn ich da was besonders gutes eh zu Hause habe (außer man fährt länger nach Bazaruto oder zu den Quirimbas). Mosambik ist mehr zum tauchen als zum Schnorcheln geeignet. Du hast fast überall starke Strömung und Wellengang, die Riffe liegen soweit draußen, dass du ohne Hilfe nicht sinnvoll hin kommst bzw. sie nicht mal findest - ganz abgesehen von den Risiken. Dann liegen sie aber in 10-25m Tiefe.

Einfach so vom Strand weg wirst du nicht sehr glücklich werden. Wir haben viel im Vorfeld recherchiert, am Ende waren entweder die Wellen immer viel zu hoch, um zur vermuteten Stelle des Riffs rauszuschwimmen oder die Strömung zu heftig, als dass wir uns das getraut hätten. Mit Ausnahme der Tour in Tofo sahen wir nahezu nichts. Ich würde es mir also wie gesagt sparen 🙂

Viele Grüße
Fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Gast01. Okt. 2019 · #5
Hallo Leo, ein PS @ strandnahes Schnorcheln für Anfänger
In Ponta Malongane und den "Pontas" nördlich davon gibt es kleine strandnahe Riffe, die bei Ebbe für Anfänger sicher für Schnorcheln sind. Für Geübte zu unergiebig, aber für Anfänger gut genug, für mich war's das jedenfalls. Ansonsten sind die meisten Riffe an dieser Küste "tiefe" Riffe und weit draußen (Nachtrag: wie schon oben von fidel gesagt).
Allerdings liegt das im äußersten Süden von Mozambique
Werner
zuletzt bearbeitet 01. Okt. 2019
131 Beiträge · seit 201702. Okt. 2019 · #6
Maske und Schnorchel würde ich mir zu Hause im Fachgeschäft kaufen. Die passen dann sicher auf dein Gesicht und hygienischer ist es auch. Flossen und Neoprenanzug kannst du vor Ort mieten, im Gepäck nehmen diese Sachen recht viel Platz weg.
466 Beiträge · seit 201002. Okt. 2019 · #7
Moin,
wir fahren ja schon seit ein paar Jahren nach MOZ, auch zum Schnorcheln...

Zunächst zur Ausrüstung - ich habe Brille, Schnorchel und Flossen dabei da Leihen vor Ort kaum möglich ist. In den touristischen Zentren wie Tofo ist das Leihen aber kein Problem. In kleineren Orten gibt's aber keine Verleiher...Ich überlege mir noch eine Tauchboje anzuschaffen, da viele SA ihre Jet Skis und Motorboote mitbringen!
Auf die Gefahren ist hier ja schon hingewiesen worden. Die Küstengewässer von MOZ sind nichts für Anfänger; starke Strömungen und Wellen sind nicht zu unterschätzen und treiben einen schnell raus wenn man zur falschen Zeit ins Wasser geht. Am offenen Meer gibt immer nur ein kleines Zeitfenster - kurz vor Tiefststand kann man sich mit dem ablaufenden Wasser rausziehen lassen, hat dann ca. 30min am Riff und schwimmt mit auflaufenden Wasser wieder an den Strand zurück.
Das klappt aber nur wenn Wind und Wasser ruhig sind - dann ist auch die Sicht gut. Wenn das Wasser unruhig ist, sieht man nichts unter Wasser.
Erreichbare Riffe an der offenen See finden sich z.B. bei Morungulu, Bonito Bay (nichts für Anfänger/wenig Geübte!) oder bei der Zavora Lodge (bei Niedrigwasser leicht zu erkunden). Lagunen finden sich z.B. bei Bilene - meiner Meinung nach besonders geeignet für Anfänger da seicht und so gut wie keine Strömung. Im "Einzugsgebiet" von Bazaruto Island werden Schnorchelfahrten angeboten, z.B. von Inhassoro oder Vilanculos - lohnenswert!
Zu sehen gibts es viel unter Wasser, an den Riffen tummeln sich aber nur kleine Fische, Seesterne, Langusten usw. wenn man Glück hat sieht man jagende Fische in den Wellen - mir reicht das 🙂
Wir bereisen Moz immer im Dezember/Januar und das Wetter ist zu dieser Jahreszeit ehr unberechenbar. Manche Jahre war ich fast jeden Tag im Wasser; auf anderen Reisen in den 30 Tagen fast gar nicht da es einfach zu stürmisch und somit zu gefährlich war! Ich freue mich schon auf die nächste Reise und den nächsten Schnorchelgang...
Grüßle Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
785 Beiträge · seit 200802. Okt. 2019 · #8
Hi,

Gebe erst mal den Vorrednern Recht, Schnorcheln ist anspruchsvoll in Moz., bitte nicht unterschätzen und immer nur mit Flossen sonst hat man gegen die Strömung keine Chance!

Wir waren im August in Villanculos, sind von dort aus zum Tauchen an das 2 Mile Reef gefahren, meine Frau war als Schnorchler mit an Bord, war das erste Mal dass sie überhaupt geschnorchelt ist und sie war absolut begeistert! Ausrüstung konnte hier vor Ort gemietet werden, ansonsten wohl ehr schwierig.


Gruß Markus
Themenstarter26 Beiträge · seit 201602. Okt. 2019 · #9
Hallo zusammen

Vielen vielen Dank für die vielen Antworten und vor allem diese die wir als Anfänger sehr gut gebrauchen können.
Wir gehen nicht mit grossen Erwartungen nach MOZ zum schnorcheln, sondern da wir sonst immer abseits im Bush reisen und nun mal das Meer haben, möchten wir das mal ausprobieren und somit reicht schon eine einfache Stelle mit zwar keinen Highlights um ein Gefühl zu bekommen. Damit wir danach auch evtl. mit einem Boot hinaus auf ein geführter Schnorchel-Trip gehen können und evtl. sogar etwa die grossen Meerestiere sehen werden. ;o)

Auf jeden Fall haben mich die letzteren Antworten wieder etwas positiver gestimmt und zeigen, dass es doch Orte zum Schnorcheln gibt, jedoch gewisse Regeln vor allem als Anfänger einhalten muss.

Merci

LG Sasch 🙂
71 Beiträge · seit 202120. Jan. 2021 · #10
Hallo Sasch,

habt ihr dann wie geplant in Moz geschnorchelt? Wo überall, und wie war es?

Ich war vor Jahren mal zum Tauchen in Tofo weil man dort angeblich gut Mantas sehen können soll. Da hatte ich aber leider Pech: auf 15 Tauchgängen habe ich nicht einen einzigen Manta gesehen. Davon abgesehen waren die Tauchgründe aber durchaus sehenswert. Ich bin ansonsten reiner Tropentaucher (Malediven, Thailand, Indonesien, Philipinen), da war die doch ziemlich andersartige Kaltwasser-Rifflandschaft mit ihren Bewohnern vor Tofo eine interessante Abwechslung.

Ich war dann auch Schnorcheln, zunächst in Tofo, später auch noch im Bazaruto Archipel. Vor Tofo fand ich es ganz gut, man musste allerdings ziemlich weit raus schwimmen um an die interessanten Stellen zu kommen, im Prinzip bis vor die Bucht von Tofo. In der Bucht ist es seicht, es gibt kaum was interessantes zu sehen, man kämpft mit der Brandung, die zu allem Übel auch noch den Sand vom Grund aufwirbelt und so die Sicht einschränkt.

In Tofo werden auch Schnorchelausfahrten mit dem Boot angeboten, aber die typischen Oberflächenschnorchler, die nicht abtauchen (können) kamen da nicht recht auf ihre Kosten. Denn an den interessanten Stellen war es überall mindestens 5 Meter tief. Da ist man an der Oberfläche einfach zu weit weg um gut zu erkennen was da alles so kreucht und fleucht schwimmt. Für mich war es ideal, ich gehe beim Schnorcheln auch mal 15 oder 20 m tief wenn es da was interessantes zu beobachten gibt. Ich kann mich erinnern wie einer der anderen Schnorchler mich fragte wie ich so lange so tief unten unten bleiben kann 😄

In Bazaruto fand ich es nicht so toll, obwohl die Veranstalter der Tagesausfahrt ja drauf schwörten wie toll es dort sei. Bazaruto liegt so gerade noch am Rande der Tropen, daher ist die Rifflandschaft dort schon anders als in Tofo und man sieht etliche der typisch bunten Tropenriffbewohner. Aber wenn man - wie ich - perfekt gewachsene, von Massen bunter Fische umschwärmte tropische Rifflandschaften kennt, dann ist Bazaruto doch eher nur ein müder Abklatsch.

Allen die auch mal schön schnorcheln gehen wollen und nicht schon Erfahrung damit haben empfehle ich vor Abreise Schnorcheln zu lernen, etwa in einer Tauschschule oder auch im lokalen Tauchclub. Wenn man's schon kann hat man vor Ort dann einfach viel(!!!) mehr davon.

Und noch ein Tipp: man muss nicht bis nach Südostasien fliegen (wo sicherlich die schönsten Tauch- und Schnorchelreviere weltweit zu finden sind), an der ägyptischen Rotmeerküste liegen auch ganz tolle Riffe. Und falls beim Schnorcheln Lust auf mehr entsteht gibt es dort auch zahlreiche Tauchschulen.

Diese Fotos habe ich beim Schnorcheln im roten Meer gemacht:

Wimpelfische
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Junger Rotfeuerfisch
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Tüpfeldrücker
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Delfine
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meine HP: www.wolfgangsphotos.de leave nothing but footprints, take nothing but memories
zuletzt bearbeitet 20. Jan. 2021