Namibia zum ersten - Time does not matter

Reisebericht 63 Antworten · 19,2k Aufrufe · gestartet 13. Mai 2019 von HMEMK
Themenstarter121 Beiträge · seit 201813. Mai 2019 · #1
Hallo zusammen 🙂 ,

mit dem Abstand von einigen Wochen möchte ich ab heute beginnen, unsere 3-Wöchige Namibia Reise revue passieren zu lassen. So langsam hat man das Geschehene weitgehend verarbeitet. Zudem hat mir im vergangenen Jahr das Schreiben über unsere Südafrika Reise (Reisebericht hier) einige positive Erfahrungen gebracht. Wenn man die Reise so erneut erlebt und dem Leser nahe bringen möchte, speichern sich einfach viel mehr Informationen dauerhaft ab, an die man sonst vielleicht gar nicht mehr gedacht hätte.. und einen schönen Text für das Fotobuch hat man damit eben auch gleich fertig.

Es handelte sich bei unserer Reise eben auch um eine klassische Erst-Runde. Das Geschriebene ist vielleicht für Einsteiger interessanter als für die Namibia Profis - entscheidet selbst 🙂. Für uns war die Reise im großen und ganzen so allerdings perfekt - bis auf kleine Details, die es im Laufe des Berichts dann noch lesen gibt. Auch, dass wir aus Zeitgründen den Caprivi nicht besichtigen konnten, liegt mir bis heute schwer im Magen. Ich hoffe, wir kriegen irgendwann die Gelegenheit, das nachzuholen.

Der Titel des Threads ist ein Zitat aus dem Urlaub, welches sich für Afrika erst mal nicht besonders anhört, für uns wieder einen zentralen Afrika Moment dargestellt hat, von dem man seinen Freunden und Verwandten zuhause gerne erzählt, weil er eben doch besonders war. Dazu gibt es ebenfalls zum Ende des Berichts mehr zu lesen. Im Allgemeinen hatten wir wieder viele wunderbare Begegnungen: nette Touristen aus aller Welt; arme Namibianer, die sich die Kolonialisierung zurück wünschen; mit Frans Indongo einen der reichsten Namibianer (leider ohne mit ihm persönlich sprechen zu können); und eben viele weitere..

Die Tour hatte ich mir mit freundlicher Unterstützung des Forums selbst zusammengestellt und gebucht. Ich könnte das niemals von jemand anderem machen lassen. Viel zu gerne beschäftige ich mich selbst mit diesen Dingen, ich liebe einfach diese Planung. Auch dann, wenn es mal knifflig wird.

Und so sah dann die finale Planung aus:
1 Kalahari Anib Lodge
2 Kalahari Anib Lodge
3 Eagles Nest Chalets, Klein aus Vista (The Rock)
4 Eagles Nest Chalets, Klein aus Vista (The Rock)
5 Desert Quiver Camp
6 Desert Quiver Camp
7 Swakopmund, Meikes Gästehaus
8 Swakopmund, Meikes Gästehaus
9 Swakopmund, Meikes Gästehaus
10 Grootberg Lodge, Kunene Damaraland
11 Grootberg Lodge, Kunene Damaraland
12 Dolomite Camp Bush Chalet
13 Dolomite Camp Bush Chalet
14 Okaukuejo Bush Chalet
15 Okaukuejo Bush Chalet
16 Onguma Tree Top Camp
17 Onguma Tree Top Camp
18 Frans Indongo Lodge
19 Okonjima Plains Camp

und am 22.03.2019 sollte es dann los gehen. Damit gehts dann im nächsten Beitrag weiter. Und damit der erste Beitrag nicht zu trocken ist, gibt's hier schon mal eins meiner Lieblingsbilder aus den drei Wochen.
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
Themenstarter121 Beiträge · seit 201813. Mai 2019 · #2
Am Vormittag des 22.03. ging es dann nach 10-Monatiger Wartezeit nach dem Buchen doch tatsächlich los. Selten haben wir uns überhaupt auf irgendetwas so sehr gefreut. Schließlich wusste man jetzt zumindest in etwa, nachdem man in Südafrika schon Erfahrung sammelte, was einen erwartet.
Gebucht hatten wir den Direktflug von Frankfurt nach Windhoek mit Air Namibia (Condor). Da wir noch 400 km nördlich von Frankfurt wohnen, stand also schon vor Beginn der Reise direkt die erste längere Autofahrt an, die auch relativ anstrengend war. Wir hatten bewusst den Freitag gewählt, da wir dann durch das Wochenende keine Urlaubstage verschenkt hatten. Da eine Zugverbindung von hier aus auch nicht wirklich praktisch ist, musste man dann den zähen Verkehr in Kauf nehmen. Diese Autofahrt von und nach Frankfurt war im Nachhinein anstrengender als alles, was wir im Urlaub an Strecke zurück legen werden 😗.

Angekommen am Flughafen hatten wir dann bei der Gepäckabgabe schon einen ersten komischen Moment. Ein durch die schwer bewaffnete Polizei begleiteter, älterer Herr, suchte mit seinem verdächtig aussehendem Koffer ebenfalls den Check-In auf. Offensichtlich handelte es sich hier um einen Jäger, der mit seinem Jagdgewehr ebenfalls in den Urlaub flog und auf dem Weg zur "Gepäckabgabe" war. Schon komisch, dass er damit einfach über den Flughafen rennen darf (ohne dass ich mich genau mit den Vorgaben dort auskenne).
Jedenfalls verlief für uns alles reibungslos und obwohl wir recht früh am Flughafen waren verging die Zeit zum Abflug sehr schnell. Die schlechten Erwartungen, die wir aufgrund vieler negativer Rezensionen von Air Namibia hatten, wurden zum Glück nicht erfüllt.
Das essen war leider wirklich nicht besonders gut, aber damit konnten wir leben, schließlich hatten wir genug Proviant dabei. Bei unseren beiden Plätzen in unserer Zweierreihe hat sogar das Entertainment System funktioniert (damit waren wir allerdings auch eher die Ausnahme)..
Nach wirklich wenig Schlaf, allein aufgrund meiner Größe von 2 Metern und den recht kleinen Plätzen, waren wir am Morgen gegen 6 Uhr in Windhoek gelandet. Die Sonne startete gerade in unseren ersten, schönen Urlaubs-Sonnenaufgang und ich konnte mir es auch trotz drängelndem Flughafenpersonal nicht nehmen lassen, auf dem Rollfeld auf dem Weg zum Terminal ein erstes, unscharfes Foto mit der Handykamera zu knipsen.


Endlich waren wir da 🤩. Das Immigrationspapier hatten wir im Flugzeug bekommen und ausgefüllt, die Einreise funktionierte relativ schnell und unkompliziert 🙂.
Auch den Mietwagen von AVIS (Toyota Fortuner 4x4) haben wir nach einem Video über die Verkehrssituation in Namibia zügig bekommen. Was für eine riesen Karre 🤩


Das Auto und vor allem auch alle Reifen war fast neu. Trotzdem waren da schon einige Macken dran, die wir schnell haben notieren lassen. Dann noch schnell Wagenheber etc. zeigen lassen und dann ging es auch endlich los. Von Müdigkeit ist zu Reisebeginn trotz Schlafmangels natürlich nichts zu spüren.
Wir hatten uns vorher entschieden zum Reisebeginn zum Einkaufen die Marua Mall in Windhoek aufzusuchen. Das kann ich jedem auch so empfehlen. Man findet schnell alles, kann sicher Parken und der Weg und Verkehr dorthin ist auch sehr unkompliziert.
Nach dem wir mit Proviant, Getränken und natürlich auch Bier und Wein eingedeckt waren, sind wir dann wieder zurück zur C23 um über die Gravelroad nach Süden in Richtung Mariental zu fahren, wo wir dann unsere ersten Nächte in der Kalahari Anib Lodge antreten wollten. Es lagen jetzt noch über 400km Fahrt vor uns. Am Anfang war die Strecke noch recht schön, zum Schluss wurde es etwas langweiliger. Unglaublich ist einfach, wie schnell sich in diesem Land immer wieder die Landschaft verändert. Das fiel uns direkt auf. Nach einiger Zeit machte sich aber auch die Müdigkeit bemerkbar.


Hier und da gab es auch die ersten Tiere zu sehen. Vor allem sind uns immer wieder mal Pferde aufgefallen, die alleine im nirgendwo ohne jede Zivilisation standen. Auch ein Farmer bzw. Aufpasser war in der Regel nicht zu finden. Wir mussten an die Wildpferde denken, auch wenn die natürlich überhaupt nicht in diese Region passen. Uns wurde zwar mal gesagt, dass die immer irgendwem gehören, trotzdem war es schwer vorstellbar für uns.


Auch etwas seltsame Kühe bzw. Bullen konnten sich nicht verstecken


..und wenn es ein Pferd?! dann mal nicht geschafft hat, bleibt es eben am Straßenrand liegen.


Nach etwa 5 Stunden fahrt hatten wir dann gegen Nachmittag auch endlich die Kalahari Anib Lodge erreicht und wurden am sehr freundlich am Tor empfangen. Bei dieser Unterkunft hatte meine Frau sich gegen die Bagatelle Kalahari Game Ranch durchgesetzt.
Auf dem Weg hinter dem Gate zur Lodge wurden wir von einem schönen Nyala-Bullen begrüßt 🙂.


An der Lodge selbst gab es einen Welcome-Drink und dann einen kleinen Rundgang bis zu unserem Zimmer. Die Zimmer sind wirklich schön, sauber und modern. Einsam ist man allerdings hier leider nicht, da die Lodge im Ganzen relativ groß und touristisch ist. Trotzdem würden wir jederzeit wieder hier nächtigen.
Hinten raus aus unserem Zimmer hatten wir ein Blick in die Kalahari und auf den kleinen Zweit-Pool der Lodge. Hier lief sich dann erstmals unser Sichtungsglück warm und es standen 20-30 Marabus nur wenige Meter von uns entfernt. Tolle Tiere, die wir vorher noch nie gesehen hatten.


Auch unterschiedlichste Antilopenarten ließen sich immer wieder an einem Wasserloch dort blicken


Wir hatten uns entschieden, den restlichen Nachmittag nach über 30 Stunden Anreise bis dorthin entspannt am Pool ausklingen zu lassen.

Beim Abendessen hatten wir dann an einem Wasserloch weitere Tiere beobachten können. Wenige Meter neben der Außenterasse des Restaurants ist ein weiteres Wasserloch, an dem abends sich sogar Löffelhunde blicken ließen. Leider gibt es davon keine BIlder in brauchbarer Qualität. So kann man sich aber zumindest vorstellen, wie nah man tatsächlich diesen Tieren während des Essens ist:


Bei einer Flasche Chenin Blanc ließen wir unseren ersten Abend ausklingen. Zu essen gibt's in der Lodge Buffet. Einerseits ist das aufgrund der Auswahl sehr gut. Andererseits habe ich so kein Stück fleisch bekommen, was wirklich toll auf den Punkt gegart war. Trotzdem ließen wir uns unser erstes Oryxfilet sehr gut schmecken und fielen frühzeitig nach dem essen hundemüde in unser bequemes bett..
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
zuletzt bearbeitet 13. Mai 2019
4'984 Beiträge · seit 201613. Mai 2019 · #3
Hi,
kleine Anmerkung:
der euch begrüßende Bulle ist kein Kudu 😉
Gruß Gina
796 Beiträge · seit 201513. Mai 2019 · #4
Hallo,

noch eine Ergänzung zum Vorredner, es handelt sich um ein Nyala.





Liebe Grüße
Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
zuletzt bearbeitet 13. Mai 2019
Themenstarter121 Beiträge · seit 201813. Mai 2019 · #5
Oh, wie peinlich. Ihr habt natürlich völlig recht. Habe mich etwas davon blenden lassen, dass es Nyalas eigentlich in Namibia nicht gibt, zumindest nicht ursprünglich.

Jetzt weiß ich zumindest schon mal, dass meine Texte aufmerksam gelesen werden. Danke für die Korrektur, ich passe es oben an, wenn es noch geht 🙂
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
zuletzt bearbeitet 13. Mai 2019
460 Beiträge · seit 201814. Mai 2019 · #6
Hallo! Ich hab aus dem SA-Forum hergefunden in deinen RB. 😄 Ich freue mich sehr auf deinen Bericht, der für mich (auch Namibia-Ersttäter) sicher sehr interessant ist. Den Fortuner hatten wir mal in Südafrika und waren sehr zufrieden damit. Endlich mal genügend Platz fürs Gepäck, was? 😄
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
1'042 Beiträge · seit 201614. Mai 2019 · #7
Hallo,
HMEMK schrieb:
Nach wirklich wenig Schlaf, allein aufgrund meiner Größe von 2 Metern und den recht kleinen Plätzen,
eine gewissen masochistische Veranlagung scheint mir da vorhanden zu sein... 😉
HMEMK schrieb:
wo wir dann unsere ersten Nächte in der Kalahari Anib Lodge antreten wollten. Es lagen jetzt noch über 400km Fahrt vor uns. Am Anfang war die Strecke noch recht schön, zum Schluss wurde es etwas langweiliger. Unglaublich ist einfach, wie schnell sich in diesem Land immer wieder die Landschaft verändert. Das fiel uns direkt auf. Nach einiger Zeit machte sich aber auch die Müdigkeit bemerkbar.
Die B1 zu fahren ist doch direkt eine Folter vor allem wenn man die Nacht davor schlecht geschlafen hat. Vor allem für den Fahrer extrem anstrengend dass da nicht die Augen zu fallen... 😣

Ich freue mich auf die Fortsetzung des Berichts... 😉

Gruß Markus,

der aber auch schon häufiger direkt am Ankunftstag nach einem Langstreckenflug los gefahren ist.
17 Beiträge · seit 201714. Mai 2019 · #8
Hallo, ich komme auch aus dem Schwestern-Forum 😉
Wir sind nun mehrmals in SA gewesen und strecken die Fühler auch etwas nach Namibia. Bisher waren mir die Fotos in den Namibia-RBs immer etwas zu 'staubig und trocken'. 😕 Bin gespannt, was in deinem RB so vor die Linse kam und was ihr alles erlebt habt! 🙂
LG
Andrea
Themenstarter121 Beiträge · seit 201814. Mai 2019 · #9
Hallo zusammen,

es freut mich, dass sich ein paar interessierte eingefunden haben. Ich werde versuchen heute Nachmittag den ersten vollen Tag in Angriff zu nehmen.
eine gewissen masochistische Veranlagung scheint mir da vorhanden zu sein... 😉
was für eine Alternative hat man denn in meiner Größe 😄 ? Ich quäle mich lieber durch eine schlechte Nacht und habe für die 1500€ die ich dadurch gespart habe (pro Person) ein paar zusätzliche Nächte am Urlaubsziel. Der Aufpreis steht leider für mich nicht im Verhältnis zur Leistung.
Die B1 zu fahren ist doch direkt eine Folter vor allem wenn man die Nacht davor schlecht geschlafen hat. Vor allem für den Fahrer extrem anstrengend dass da nicht die Augen zu fallen... 😣
Die Müdigkeit war schon etwas hart. Ich hatte allerdings nie das Gefühl, dass mir die Augen zu fallen. Als die erste Strecke geschafft war, war ich dann aber doch ganz froh.
Bisher waren mir die Fotos in den Namibia-RBs immer etwas zu 'staubig und trocken'. 😕
Viel wird sich da bei uns wahrscheinlich auch nicht ändern. Aber es gibt keinen Grund dieses "trockene" für negativ zu empfinden. Es hat durchaus sogar einige Vorzüge, gerade was Tiersichtungen angeht. Vielleicht findest du ja noch gefallen an der Trockenheit 🙂
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
Themenstarter121 Beiträge · seit 201814. Mai 2019 · #10
Der erste volle Tag in Namibia 🤩 . An der Rezepetion der Lodge gab es einen Handzettel mit einigen Trails, die man auf eigene Faust erkunden konnte. Das hatten wir neben einem Sundowner Drive für heute geplant und um der großen Hitze aus dem Weg zu gehen, sind wir auch relativ früh aufgestanden um zu frühstücken. Das Frühstück war reichhaltig und gut. Der Start für die Wanderpfade hingegen war erst nach einer kurzen Nachfrage zu finden, als wir ihn dann hatten ging es aber auch schon los.
Da wir beide nicht die großen Wanderer sind und auch die Sonne und Hitze nicht unterschätzen wollten, sind wir mit dem kleinen Trail gestartet, der glaube ich mit ca. 4km und ca. 2 Stunden angegeben war. Zu sehen gab es zu Beginn relativ wenig. Auch die Landschaft dort war jetzt nicht gerade atemberaubend. Ein paar Antilopen und Vögel ließen sich dann irgendwann aber doch noch finden 🙂.












und auch die ersten putzigen Erdhörnchen sind dabei und halten sich rund um die Lodge auf 🙂. Auch die Marabus waren an gewohnter Stelle am kreisen.




Der kurze Trail war für den Start ausreichend. Die Sonne ist schon vormittags sobald sie hoch genug steht gnadenlos. Für das erste hatten wir damit genug. Die Mittagszeit haben wir dann wieder am Pool verbracht, der wirklich schön war. Es war so genau richtig, um entspannt in den Urlaub zu starten.

Nachmittags startete dann der Sundowner Drive. Als ich die Touristenmassen vor den Fahrzeugen der Lodge gesehen habe, die ebenfalls diese Tour gebucht hatten, wollte ich am liebsten wieder umdrehen. Eine komplette Busladung war nur vorbei gekommen, um am Drive teilzunehmen und am Abend in der Lodge zu essen. Unser Glück war, dass die Gruppe genau 4 Fahrzeuge voll gemacht hat. Wir konnten mit weiteren vier Holländern (am Tag wo Deutschland gegen Holland gespielt hat 😄 ) unseren Sundowner Drive genießen und das Gesprächsthema war auch vorprogrammiert, zumindest zu Beginn 🙂. Beim Drive gab es dann auch erste Strauße, Giraffen, Gnus und sogar ein "originales" Straußennest.














..und dann ging es zum Sundowner. Hier sind dann auf einer Düne leider alle Fahrzeuge wieder zusammen gekommen. Bestimmt 40-50 Leute wuselten da plötzlich durch die Gegend und als endlich das "Buffet" mit Biltong, Nüssen, Chips und Getränken eröffnet war, stürzten sich die Menschen darauf, als gäbe es kein Morgen mehr. Das ganze hatte etwas von Einkaufen vor einem Feiertag. Genießen konnten wir diesen Sundowner so wirklich nicht. Wir haben uns mit einem Bier dann etwas von der Masse weg bewegt und das beste daraus gemacht. Hier wäre es eindeutig besser gewesen, man hätte die Fahrzeuge auch für den Sundowner getrennt geparkt.




Auf dem Rückweg gab es dann sogar wieder Löffelhunde zu sehen, die für ein Foto wieder viel zu schnell verschwunden waren. Leider sollte sich das bis zum Ende der Reise nicht ändern. Löffelhunde gibt's also nur in den Erinnerungen, nicht auf Bildern 🙂.

Das Abendessen direkt im Anschluss war wieder gut. Es kamen heute sogar Zebras an das Wasserloch. Auch hier hatten wir leider aber wieder unsere Probleme mit den anderen Besuchern. Als eine Herde Gnu's mit ihren Jungtieren am trinken war, ist doch tatsächlich eine (deutsche!) Frau von dem Plateau runter in Richtung Wasserloch gestiefelt. Als Sie dann bis auf 5 Meter an die Tieren heran gekommen war und mit dem Handyblitz fotografieren wollte, stürme die verschreckte Herde davon. Hoffnung gibt mir, dass die Frau keinen leichten Rückweg hatte und ordentlich Sprüche von anderen Besuchern einstecken musste. Trotzdem blieb uns die Frage "wie kann man nur?". 20 Meter Distanz zu wilden Tieren halte ich für keine schlechte Idee. Auch sicherheitstechnisch war die Frau von jeglichen Bedenken befreit. Die Gnu Herde jedenfalls war natürlich für den restlichen Abend verschwunden.




Wir ließen uns vor allem als die Gruppe wieder los musste den Wein schmecken und gegen ein kleines Trinkgeld noch einen Cocktail von der Bar holen. Leider kamen den Abend kaum noch Tiere zum Wasserloch, was uns dann irgendwann in Richtung unseres Zimmers getrieben hat. Schließlich stand morgen auch wieder eine längere Fahrt an 🙂.
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
zuletzt bearbeitet 14. Mai 2019
4 Beiträge · seit 201814. Mai 2019 · #11
Hallo,
auch ich war in den letzten Jahren überwiegend im „Schwester-Forum“ unterwegs und habe euren Südafrika Reisebericht mit großem Interesse gelesen. Eure Reise 2018 hatte sehr viele Übereinstimmungen mit unserer letzten Südafrikareise im gleichen Jahr.
Jetzt soll es bei uns auch im September/Oktober 2020 nach Namibia gehen. Die Planung läuft bereits und das Forum ist eine große Hilfe. Und wiederum gibt es sehr viele Übereinstimmungen bei unseren Planungen mit eurer Reise. Bin sehr gespannt auf Eure Erlebnisse.

LG
Jo
Themenstarter121 Beiträge · seit 201816. Mai 2019 · #13
Am heutigen Montag sollte es für uns weiter nach Klein-Aus Vista in die Eagles Nest Chalets gehen. Nach dem ausgiebigen Frühstücksbuffet haben wir dann unsere Sachen eingeladen und die offene Summe an der Rezeption beglichen. Schade finde ich, dass das Abendessen in Namibia i.d.R. nicht mit im Zimmerpreis enthalten ist, obwohl man oft gar keine Alternative hat (keine Kochmöglichkeiten und man kommt nicht weg).. aber vielleicht gibt es ja doch einige Leute, die Abends fertige Sandwiches dabei haben.
Die Fahrt heute ging komplett über die Autobahnen B1 und B4, also fast eine reine Teerstrecke. Das war für uns auch ganz angenehm. Irgendwie hatten wir uns noch nicht so richtig an die Gravelroads gewöhnt. Warum das auch schwer Möglich war, durften wir erst einige Tage später in Sesriem rausfinden.
Da wir immer mal wieder Schilder mit der Aufschrift "Wargraves" gesehen haben, sind wir irgendwann einfach mal abgebogen und wollten schauen, was sich dahinter verbirgt. Kann man mal machen, ein großer Umweg dafür lohnt sich aber aus unserer Sicht nicht. Es ist aber schon komisch, diese Gräber irgendwo in der Wüste.


Vorab hatten wir geplant, auf dem Weg einen Stop beim Giant's Playground und beim Quivertree Forest einzulegen. Das passte ganz gut, da es sich so ziemlich auf halbem Weg befand und eine willkommene Pause ohne großen Umweg war. Die Permits dafür kauft man auf dem Weg dorthin bei einer dazugehörigen Lodge. Hier gab es für uns dann eine schöne Überraschung 🤩 .
Wir wollten eigentlich nur an die Rezeption gehen um die Karten zu kaufen, auf dem Weg dahin wurde uns von einer jungen Frau zugerufen, dass diese leider gerade nicht besetzt ist.. und dann wurden wir gefragt, ob wir nicht auch Lust hätten die Geparden zu sehen.
Geparden? 😮 . Diese standen neben Leoparden doch noch ganz oben auf unserer Wunschliste, weil wir diese in Südafrika im vorherigen Jahr noch nicht zu Gesicht bekamen. Wir halten zwar nichts davon, wenn Geparden als Haustiere gehalten werden bzw. eventuell sogar für touristische Zwecke ausgenutzt werden, das hier war aber irgendwie anders. Niemand wollte dafür Geld. Diese Begegnung gehörte eher in die Kategorie "zur richtigen Zeit am richtigen Ort".
Die beiden Tiere waren noch nicht ganz ausgewachsen und wurden von dem Hund der Lodge, der zeitgleich Junge hatte, aufgezogen und gesäugt. Die Mutter der Geparden wurde von einem Farmer erschossen, als die kleinen erst 5 Tage alt waren.
Da die Gelegenheit jetzt unverhofft da war, haben wir uns darauf eingelassen und die Geparden auch gestreichelt. Lange nicht so weich, wie man es vermuten würde.


Nach ein paar Minuten ging es dann aber weiter zum Quiver Tree Forest. Begrüßt wurden wir direkt von einem kleinen Klippschliefer 🙂.



Es ist schon irgendwie beeindruckend, diese riesen "Bäume" dort in dieser trockenen, felsigen Gegend zu sehen. Auch die Fläche auf der sich der Wald erstreckt, ist riesig.








Überall an den Bäumen hingen Webervögel Nester. Teilweise auch riesengroße. Dieses Nest hat uns besonders beeindruckt. Es war unfassbar viel Betrieb am Nest. Auch den ein oder anderen Streit zwischen den Webervögeln und den Liebesvögeln konnte man beobachten 😄








Als ich mich endlich bei den Vögeln los reißen konnte, sind wir zum Giants Playground aufgebrochen. Ein paar Minuten weiter fährt man durch ein Tor und steht mehr oder weniger mitten drin. Vor allem die Weite über die sich das Playground erstreckt, ist der Wahnsinn.




Nachdem wir den kleinen Trail in größter Mittagshitze beim Giants Playground hinter uns gebracht hatten, sind wir dann in Richtung Klein Aus Vista aufgebrochen. An der Straße immer wieder das übliche Bild. Sehr gerne hätte ich tatsächlich mal einen Anhalter mitgenommen. Uns wurde aber immer wieder überall davon abgeraten, deshalb habe ich von meiner Frau das Verbot bekommen.


Nach etwa 6 Stunden inkl. der Pause waren wir dann in Klein Aus. Den Check In erledigt man an der Rezeption für das Desert Horse Inn Hotel, um von dort aus 7 km weiter ins nichts zu den Chalets zu fahren. Ein Braai Paket hatten wir von zuhause aus ebenfalls vorbestellt. Das mussten wir nur noch einladen und dann ging es weiter zum "The Rock". So hieß unsere Hütte. Die Anfahrt dorthin war noch etwas holprig und das letzte Stück zum Parkplatz sehr steil und eng, aber auch mit dem Fortuner gut machbar.
Das Chalet an sich war riesig, die Aussicht, vor allem von unserer Terasse, unfassbar.




Die Vögel um das Chalet wussten, wie sie an Futter kommen. Sie waren extrem zutraulich.


Wir haben es uns dann erst mal gut gehen lassen 🙂.




Leider wurde es zum Abend hin sehr windig. Das Grillen ging zwar gut, man musste aber aufpassen, dass alles auf dem Tisch bleibt. Wir hatten für das Braaipaket natürlich viel zu viel bestellt. Aber die Qualität war überragend und alles war sehr lecker.
Wir mussten uns Abends dann aber von unserer Terasse in eine Ecke am Haus verkriechen, da es sonst zu windig war und auch da konnten wir es nur bedingt genießen. Somit ging es dann für uns an diesem Abend wieder recht früh ins Bett 🙂. Ich habe vorher aber als absoluter Anfänger am späten Abend noch mal an der Astrofotografie probiert. Leider habe ich es nie zu 100% scharf gestellt bekommen. Das mit dem Fokus muss ich also noch üben. Aber auch hier sei noch mal erwähnt: Der Nachthimmel dort ist atemberaubend schön.


Nach den ersten Proben haben wir uns dann in das gemütlich Bett verkrochen. Am morgigen Dienstag wollten wir zu den Wildpferden, Kolmanskuppe und nach Lüderitz fahren 🙂.
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
zuletzt bearbeitet 16. Mai 2019
725 Beiträge · seit 201716. Mai 2019 · #14
Quivertree steht bei uns auch auf dem Plan, incl. Übernachtung.
Dann haben wir den ganzen Tag Zeit, für die Köcherbäume, den Spielplatz und Zeit um relaxen 😗
Gruß Gabriele (Reisebericht 1. Namibia Reise 2022 / Süden) http://www.stenders-reisen.de/Namibia%202022/Namibia_2022.html
18 Beiträge · seit 201916. Mai 2019 · #15
Tolle Fotos. Vielen Dank. Steigert die Vorfreude extrem und Euer Überraschungserlebnis ist einfach toll. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort stimmt da wirklich.
Freun uns schon auf den nächsten Bericht
Grüße
Martha und Martin
Themenstarter121 Beiträge · seit 201822. Mai 2019 · #16
Jetzt war schon Dienstag und wir hatten heute einiges an Programm vor uns. Wir wollten über Kolmanskuppe nach Lüderitz fahren. Auf dem Weg dorthin kommt man auch an dem Viewpoint für die Wildpferde vorbei. Die Erwartungen an diesen Tag waren bei uns sehr hoch - und wir wurden nicht enttäuscht und hatten einen der schönsten Tage des Urlaubs.

Zuerst haben wir beim Desert Horse Inn das Frühstücksbuffet besucht. Auch hier fehlte es an nichts und wir hatten ein umfangreiches Frühstück, welches wir guten Gewissens weiterempfehlen können. Beim Frühstück draußen mit schönem Ausblick haben wir uns dann etwas über einen Mitarbeiter des Hotels amüsiert, der unermüdlich mit einer kleinen Gießkanne Bäume und Kakteen inmitten der Wüste gegossen hat. Auch das passt wieder so gut zu Afrika 😄


Nach dem Frühstück wollten wir dann weiter die B4 nach Lüderitz fahren. Nach einigen Kilometern stand plötzlich wieder ein einsames Pferd direkt an der Straßenseite. Wir vermuten, dass es sich hier um das erste Wildpferd handelte. Die Kratzer und Spuren im Fell sprechen aus meiner Sicht zumindest dafür, obwohl es einige Kilometer vor dem Viewpoint stand.


Beim Viewpoint haben wir uns dann entschieden, nicht abzubiegen, sondern weiter nach Kolmannskuppe zu fahren und den Viewpoint auf dem Rückweg zu besuchen. Wir wollten vor den großen Busgruppen bei Kolmanskuppe sein um schöne Bilder schießen zu können. Zwischendurch sieht man schon immer wieder Häuser, die auf Kolmanskuppe hindeuten.


Nach etwa einer Stunde Fahrt waren wir dann auch frühzeitig angekommen.


Diesen Ort kann man kaum beschreiben. Das was man in Kolmanskuppe sieht, ist einfach magisch und unvorstellbar. Wie kann man etwas derartiges, an dieser Stelle, mit den damalig zur Verfügung stehenden Mitteln, auf die Beine stellen? Alleine über diesen Ort könnte ich ein eigenes Fotobuch erstellen. Die Motive und das perfekte Fotolicht dort sind endlos und deshalb lasse ich es mir an dieser Stelle nicht nehmen, einfach die Bilder sprechen zu lassen, viele Bilder, auch wenn es schon so viele davon gibt 🙂.








Bei diesem Bild am besten mal auf den Text zoomen. Die Einwohner konnten sich aus Deutschland einfach kommen lassen, was sie wollten.


























Nach einigen Stunden mussten wir Kolmanskuppe dann wieder verlassen. Es wurde langsam unangenehm bei der Hitze durch den unebenen Tiefsand zu wandern und wenn man jedes Haus sehen möchte, kommt auch etwas an Strecke zusammen. Wir werden nicht vergessen, wie zwei Deutsche Touristinnen sich aufgebracht darüber unterhalten haben, dass sie nach einer Stunde schon wieder zurück zum Bus mussten weil es weiter ging 😄. Hier weiß man gleich wieder, warum man Individualtourist ist und seine Touren selbst plant! 🙂. 3-4 Stunden kann man für diesen Ort auf jeden Fall einplanen.

Kurz hinter Kolmanskuppe vor Lüderitz kamen wir dann in unsere erste Polizeikontrolle. Ein netter Herr hat sich den Führerschein zeigen lassen und uns dann noch gratuliert, dass wir es als Deutsche in nicht so großen Schwierigkeiten stecken wie Theresa May .. na dann! 😄
In Lüderitz sind wir dann erst ein mal mit dem Auto durch die Gegend gefahren, da wir kein bestimmtes Ziel hatten.


Am Wasser haben wir dann direkt einen Delfin gesehen, der dort umher geschwommen ist. Leider haben wir von dem Delfin selbst so schnell kein Foto machen können.


Eigentlich wollten wir dann gerne ein Eis essen, aber klassische Eisdielen gibt es dort und überhaupt so weit ich weiß nicht bzw. kaum. Wir sind dann am Hafen in ein Cafe gegangen um etwas zu trinken und auch ein paar schlichte Kugeln Eis hat man uns auf Nachfrage gebracht 🙂. Der Ausblick war dazu auch nicht schlecht.


Nach der Erfrischung hatten wir uns mit dem Handy online einen Lüderitz-Rundgang rausgesucht. Ich wollte zudem noch in diesen kleinen Laden, der mal hier im Forum erwähnt wurde, wo man handgedrehte Zigarren kaufen konnte (Link finde ich dazu leider gerade nicht). Dieser lag glücklicherweise bei dem Rundgang auf dem Weg. Der Inhaber war total nett und wir haben bestimmt noch eine halbe Stunde geplaudert. Ein kleiner Stop hier lohnt sich für interessierte auf jeden Fall. Bei uns war der Laden allerdings noch mehr oder weniger in der Umzugsphase. Ein paar Zigarren habe ich dort trotzdem kaufen können 🙂.








Nach einem schönen Tag in Kolmanskuppe und Lüderitz sind wir dann wieder in Richtung Klein Aus aufgebrochen. Wir wollten ja noch einen Stopp bei den Wildpferden einlegen. Die Touristen, die bei Kolmanskuppe keine Zeit mehr hatten, saßen jetzt übrigens seit Stunden in dem Cafe in dem wir waren. Ein schlechtes Zeitmanagement lässt grüßen 😄

Bei dem Viewpoint haben wir leider dann (fast) keine Pferde mehr gesehen 🙁 . In einigen Kilometern Entfernung konnte man mit dem Fernglas nur Umrisse von 1-2 Tieren erkennen. Meine Frau hat dann schnell darauf plädiert, am nächsten Morgen noch mal dort vorbei zu schauen. Ich hatte erst meine Schwierigkeiten damit und wollte ungerne vor dem nächsten längeren Trip noch einen Umweg fahren und musste mir das noch genau überlegen 😄.
Wir sind dann ohne Wildpferde wieder weiter gezogen. Nur das eine Tier von heute morgen stand fast an der gleichen Stelle. Wildpferd?


Zum Abendessen gab es wieder ein super leckeres Grillpaket. Heute war es zum Glück nicht so windig. Dafür war es heute vor allem in unserem Bungalow fürchterlich heiß. Eine Klimaanlage gibt es dort nicht. Türen zum Lüften aufstehen lassen ist auch keine gute Idee, da sich in der Gegend Affen aufhalten können und auch sonstige Tiere ins Haus rennen könnten. Auch wenn wir in den zwei Tagen außer Vögel gar nichts in der Gegend gesehen haben.
Am Abend hatte ich mich noch wieder an der Sternenfotografie versucht, was leider weitgehend gescheitert ist. Also sind wir dann nach einer Runde Rummikub in unser Bett gestiegen.

Zur Unterkunft: Die Eagles Nest Chalets werden hier im Forum oft ziemlich gehypt, daher möchte ich meine persönliche Meinung darüber los werden:
Ja, die Unterkunft ist super, das stelle ich nicht in Frage. Es gibt kaum Orte, an denen man einsamer sein kann. Aber das Preis-Leistungs-Verhältnis hat für uns hier irgendwie nicht gepasst. Es war für uns eine der teuersten Nächte im Urlaub. Dafür keine Klima-Anlage und auch kein Pool ist in der Nähe (nur beim Haupthaus kilometerweit entfernt), wo man sich mal abkühlen kann und dann ist man eben auch noch Selbstversorger und zahlt alle Getränke aus dem Kühlschrank und das Abendessen wieder extra. Das weiß man alles vorher, aber trotzdem hat uns diese Unterkunft im Großen und Ganzen eher enttäuscht. Die Lage ist der Hammer, der Sternenhimmel, die Aussicht. Aber das ist sie an vielen anderen Stellen auch, die dann vielleicht ein paar Euro günstiger sind. Für uns jedenfalls hat es hier einfach nicht so richtig "klick" gemacht. Die nächste Unterkunft hat uns dagegen ziemlich begeistert... 🙂
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558
zuletzt bearbeitet 22. Mai 2019
460 Beiträge · seit 201822. Mai 2019 · #17
Tolle Bilder von Kolmanskop! Sehe ich das richtig, dass ihr keine Führung gemacht habt? Wie viele Leute waren da etwa unterwegs? Da ich gerne in Ruhe und ausführlich fotografiere, bin ich immer noch unentschlossen, ob wir da vormittags oder nachmittags hin sollten (ich weiß, nachmittags geht's nur mit Fotopermit).
Reisebericht "In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania" Reisebericht "Zwei Warmduscher auf Camping-Reise in Botswana"
Themenstarter121 Beiträge · seit 201823. Mai 2019 · #18
Wir haben keine Führung gemacht. Haben auch nie darüber nachgedacht. Ich würde auch immer wieder früh anreisen, alleine aufgrund der Temperatur. Das Licht ist am Morgen / Vormittag schon super, wie man sieht.

Als Tipp: Einige Gebäude sind nur über die Fenster zu erreichen, da eine Tür gar nicht mehr zu finden ist. Man kann bis auf 1-2 Gebäude alle anderen betreten. Gerade in den schlecht zugänglichen Gebäuden hat man seine Ruhe - wir waren oft ganz alleine. Im Krankenhaus bspw. wo auch jede geführte Tour und jeder Touri durch rennt, muss man eventuell etwas Geduld haben, aber auch da bekommt man diese einsamen Bilder hin 🙂.
Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297587-namibia-zum-ersten-time-does-not-matter.html?start=60#567558