VAVazulThemenstarter9 Beiträge · seit 201906. März 2019 · #1
Hallo ich bin neu hier im Forum und habe euch während meiner aktuellen Afrika-Recherchen als sehr informative und freundliche Plattform entdeckt 🙂 Nachdem ich nächstes Jahr Feb. 2020 mit 62 in Vorruhestand darf 🤩 , plane ich mit meiner Frau eine ca. 6 wöchige Reise nach Südafrika+Namibia zum Einstig ins Rentnerdasein. Wir haben in der Vergangenheit bereits 3x Südafrika (garden route) mit jeweils 3 Wochen bereist (immer individuell mit Mietwagen und Guesthouse/Airbnbn) und sind immer wieder begeistert gewesen. Ein Beispiel: eines unserer Lieblingsunterkünfte ist in Wilderness - SUPER schön: http://www.clifftophouses.com/Cliff_Top_Houses/welcome_to_cliff_top_houses_luxury_self_catering_accommodation_in_eco_nature_reserve_on_the_Garden_Route.html
Somit sind wir zwar keine Anfänger, aber mit einem Camper waren wir noch nie unterwegs, so dass ich mich freuen würde, wenn ich von euch erfahrenen Reiseprofis ein paar grundsätzliche Tipps zur Planung bekommen könnte.
Ich bin mir sicher, dass viele meiner Fragen im Forum schon mal gestellt und beantwortet wurden, aber ich hoffe, ihr würdet mir trotzdem helfen, diese zu finden bzw. Erfahrungen auszutauschen.
1) Navigation (neben einer Straßenkarte von KnowHow u/o T4A) - welches Navi ist zu empfehlen: Garmin oder reicht ein Smartphone mit einer freeware app (z.B. mapFactor) ? - reichen die OSM-Karten aus, auch wenn man in Namibia auf D-Straßen unterwegs ist, oder benötigt man T4A-Karten ? - @freshy: mit welchem Tool habt ihr euren tollen Reiseverlauf (Karte + Route + Campsites) erstellt ? http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290573-zwischen-daisies-und-dassies.html 2) Camper - Buschcamper oder Toyota Hilux 4×4 mit Dachzelt - wenn man Aug/Sep von SA aus losfährt, ist ja noch recht kalt ? - Versicherung ist natürlich immer eine individuelle Entscheidung, aber lohnt sich eine 100% Versicherung überhaupt, wenn man nicht gerade einen Totalschaden als worst case annimmt ? - wer hat Erfahrung mit one way trips (WDH - CPT oder umgekehrt) - sind die Kosten fix oder verhandelbar ? - reicht die Standard Camper-Ausrüstung vom Vermieter aus, oder sollte man hilfreiche Zusatzsachen besorgen (z.B.: Öllampe, Verlängerungskabel für Strom, Filter-Kaffeesieb, ..) - ist ein Porta Potti zu empfehlen, um Nachts nicht immer aus dem Camper steigen zu müssen ? - ist ein zusätzlicher Elektro-Heizofen zu empfehlen bzw. bringt es genug Leistung, um sich bei Bedarf aufwärmen zu können ? 3) Unterkünfte/Campsites - ist es möglich die campsites direkt vor Ort anzufahren oder sollte man immer vorbuchen ? Wir möchten flexibel reisen, also Vorbuchungen aus Deutschland eher vermeiden - sollte man sich die möglichen Unterkünfte schon in Deutschland aussuchen oder kann man diese auch vor Ort via Internet suchen und buchen ? 4) Internet + Technik - welche SIM-Card (Vodacom) mit welchem Datenvolumen sollte man sich in SA/Namibia besorgen ? - kann man zusätzliches Datenvolumen bei Bedarf unterwegs einfach nachkaufen und wie/wo ? - ist die SIM-card, egal in welchem Land man startet, für beide Länder gültig und nutzbar ? - um auch das Notebook (Reisebericht, Bilder) unterwegs nutzen zu können, nutzt ihr da einfach euer Smartphone als Hotspot ? - Was soll man alles mitnehmen/berücksichtigen zum Laden des IT-Equipments (Laden über Autobatterie, Merhfachsteckdose,..)? 5) Literatur - reicht Stefan Loose oder benötigt man Spezial-Literatur, bzw. bekommt man bei den Touri-Highlights genug Material ? - T4A Karte/Self Drive Guide empfehlenswert oder geht es auch ohne ? 6) Route - Startpunkt in Windhuk oder Kapstadt, um das beste Klima/Wetter auszunutzen ?
Alternativ sind wir am überlegen, ob wir nicht lieber zuerst 4 Wochen Namibia only (Apr), dann nach Kapstadt fliegen, um dort die verbleibenden 2 Wochen (Mai) zu verbringen und erst mit einer weiteren Reise die SA-Blütenstrasse only besuchen. Wir haben ja dann Zeit (immer vorausgesetzt, dass die Gesundheit es zulässt) 😕
Ich weiss, es sind viele Fragen, aber ich hoffe auf euer Verständnis und eure Unterstützung 🙄 Ich bin schon seit 2 Wochen am recherchieren/planen und je länger ich dran bin, desto mehr Fragen/Optionen kommen bei mir auf. Meine bisherige Planung war Namibia first - via google mymap (1st draft)
Dann stieß ich auf den RB von freshy, da kam mir die Idee von Kapstadt-Windhuk.
Deshalb: mein erster Beitrag !! - ich hoffe es klappt, auch mit den Emojies, dem Link und Attachment als Test.
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200706. März 2019 · #2
Hallo und ein Willkommen im Forum!
Puh, das sind aber wirklich viele Fragen! Vielleicht der Grund, warum du noch keine Antwort bekommen hast.
Navigation: ich denke, dass du gar kein Navi benötigst, eine Straßenkarte würde mir für eure Tour reichen.
Camper. wir sind seit 1995 immer mit Hilux und Dachzelt unterwegs und waren immer zufrieden so. Aber da musst du dich entscheiden. Wir benötigen keine Toilette, allerdings waren wir auch nie in der "kalten" Jahreszeit unterwegs und es war kein Problem, mal schnell nachts zur Toilette zu laufen. Wir haben im Süden von Namibia aber auch im Okt. schon ordentlich gefroren (nicht im Schlafsack), aber abends. Eine Wärmflasche hat uns gereicht. Ein Verlängerungskabel haben wir immer vom Vermieter bekommen (um den Kühlschrank anzuschließen), wir haben zusätzlich noch eine eigene Verlängerung (5 m). Als Lampe haben wir eine eigene LED Lampe (mit Batterien) - gibt es ab und an bei Aldi Süd.
Campsites: Kauft euch "Trummis Liste" da habt ihr alle Angaben zu Campmöglichkeiten mit Tel. Nummern. Wenn ihr nicht buchen wollt, könnt ihr dann immer 2-3 Tage vorher anrufen und nachfragen, ob etwas frei ist. Sossousvlei, Etosha... würde ich aber wahrscheinlich immer vorbuchen.
Internet: kann ich nix zu sagen. Wir reisen ohne Laptop. Letztes Jahr habe ich mich zu einem Smartphone überreden lassen 😉 . Damit habe ich dann bei WiFi - Empfang Nachrichten verschickt per WhatsApp.
Literatur: 1 Reiseführer reicht aus (meine Meinung) Vorher kann man sich gut im Internet informieren und sich Wissenswertes ausdrucken. Ich schreibe unterwegs immer noch Tagebuch per Hand und darin habe ich mir dann zu Hause vorab so einiges vermerkt.
Startpunkt: ich fände es reizvoll von Kapstadt aus zu starten und als Endpunkt Windhoek zu wählen. Allerdings sind die Kosten auch höher (Einweg-Miete, Flug)
Ich hoffe, ich konnte etwas helfen. LG Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
VAVazulThemenstarter9 Beiträge · seit 201907. März 2019 · #3
Wow, es funktioniert tatsächlich. @jambotessy: DANKE für die ersten Tipps.
- Navi: ich würde auch vornehmlich die Strassenkarte nutzen, aber der Bequemlichkeit halber wäre es nicht schlecht - ich habe für meine Asienreisen und auch für SA mein altes Navi (TomTom) gerne genutzt, leider kann ich damit aber keine OSM-Karten nutzen und neue (teure) Karten möchte ich nicht mehr dazu kaufen wollen. Als Option hätte ich ja immer noch google map dabei (funktioniert ja auch offline) - Camper: für Apr/Mai würde ich wahrscheinlich auch Dachzelt nehmen, aber für Aug/Sep bin ich mir unsicher was besser wäre (gegen Kälte u/o Regen) - Campsites: "Trummis Liste" habe ich schon gefunden gehabt - trotzdem danke nochmal für den Tipp. - Internet/Telefon: für mich ein "muss" - damit ich vor Ort recherchieren/reservieren u/o telefonieren kann und ab und zu auch mal nach Hause WhatsApp-en. - Literatur: OK, das beruhigt - will mich nicht mit einer kleinen Bücherei eindecken. - Gabelflug ist nicht viel teurer als Normaler Flug - auch ohne zusätzlichem Inlandsflug - habe ich schon recherchiert. Nur die Einwegmiete muss ich noch recherchieren, was da auf mich zukommt (300-400 EUR wären OK für mich)
Ich hoffe ja, dass bei 17.700 Mitgliedern noch einige meinen Beitrag finden werden, um noch ein paar Tipps abzugeben 😎
aber für Aug/Sep bin ich mir unsicher was besser wäre (gegen Kälte u/o Regen)
absolute Trockenzeit, keine einzige Wolke am Himmel. Die "Kälte" könnte da schon eher ein Argument sein, wobei das eher im Juli/Aug der Fall ist.
- Internet/Telefon: für mich ein "muss" - damit ich vor Ort recherchieren/reservieren u/o telefonieren kann und ab und zu auch mal nach Hause WhatsApp-en.
4G in den größten Ortschaften, ansonsten - wenn überhaupt Empfang - maximal 3G, meist nur 2G. Auch das WLAN auf vielen ländlichen Unterkünften ist langsam bis sehr langsam. Viel mit recherchieren ist da nicht...
Und zu Deinen Ausgangsfragen:
1) Navigation (neben einer Straßenkarte von KnowHow u/o T4A)
Spielerei, aber definitiv nicht nötig. Wenn, dann scheint außerhalb der Städte ein Garmin mit T4A das Maß aller Dinge zu sein. Ich nutze in Europa etc. immer das kostenlose Android-App "Here", dass auch offline nutzbar ist.l
- Versicherung ist natürlich immer eine individuelle Entscheidung, aber lohnt sich eine 100% Versicherung überhaupt, wenn man nicht gerade einen Totalschaden als worst case annimmt ?
Dazu gibt es hunderte Threads mit tausenden verschiedenen Meinungen. Aber eines vorab: Es gibt in Namibia unter keinen Umständen einen "100% Versicherung". Lass Dir da nicht gegen viel Geld vom Autovermieter etwas andrehen.
- wer hat Erfahrung mit one way trips (WDH - CPT oder umgekehrt) - sind die Kosten fix oder verhandelbar ?
Was willst Du da verhandeln. Einer muss nach CPT von WDH fliegen und das Auto zurückfahren. Rechnen mal mit 6000 Namibia Dollar. 3) Unterkünfte/Campsites
- ist es möglich die campsites direkt vor Ort anzufahren oder sollte man immer vorbuchen ?
Ich würde immer 1-2 Tage vorher anrufen (sofern das geht). Was machst Du, wenn Deine angefahrene Campsite voll ist? Die nächste ist vielleicht weit weit entfernt und Nachtfahrten sind verboten.
- welche SIM-Card (Vodacom) mit welchem Datenvolumen sollte man sich in SA/Namibia besorgen ?
- reicht Stefan Loose oder benötigt man Spezial-Literatur, bzw. bekommt man bei den Touri-Highlights genug Material ?
Ist ein super super super Reiseführer 😉 Als Camper vielleicht noch Trummi's Liste.
- Startpunkt in Windhuk oder Kapstadt, um das beste Klima/Wetter auszunutzen ?
April in Namibia eher noch Regenzeit, Mai in Kapstadt kann schon sehr bescheiden sein.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
freshy3'883 Beiträge · seit 201107. März 2019 · #5
Vazul schrieb: 1) Navigation (neben einer Straßenkarte von KnowHow u/o T4A) - welches Navi ist zu empfehlen: Garmin oder reicht ein Smartphone mit einer freeware app (z.B. mapFactor) ? - reichen die OSM-Karten aus, auch wenn man in Namibia auf D-Straßen unterwegs ist, oder benötigt man T4A-Karten ? - @freshy: mit welchem Tool habt ihr euren tollen Reiseverlauf (Karte + Route + Campsites) erstellt ? http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290573-zwischen-daisies-und-dassies.html Hallo Vazul, Guten Morgen, da bist du ja 🙂 ! Ob Straßenkarte oder Navi, das ist auch eine Sache von Vorlieben. Wir sind zwar konservativ, doch diese Segnungen der Technik nutzen wir gerne 😉 . Wir verwenden seit vielen Jahren für die Bequemlichkeit auf Reisen ein Garmin und für die Übersicht eine Straßenkarte. In Städten und Gemeinden verwenden wir OSM, ansonsten T4A. Die Maps hat meine "bessere" Hälfte selbst gezeichnet. Das ist ein zeitaufwendiges Hobby von ihm.
2) Camper - Buschcamper oder Toyota Hilux 4×4 mit Dachzelt - wenn man Aug/Sep von SA aus losfährt, ist ja noch recht kalt ? - Versicherung ist natürlich immer eine individuelle Entscheidung, aber lohnt sich eine 100% Versicherung überhaupt, wenn man nicht gerade einen Totalschaden als worst case annimmt ? - wer hat Erfahrung mit one way trips (WDH - CPT oder umgekehrt) - sind die Kosten fix oder verhandelbar ? - reicht die Standard Camper-Ausrüstung vom Vermieter aus, oder sollte man hilfreiche Zusatzsachen besorgen (z.B.: Öllampe, Verlängerungskabel für Strom, Filter-Kaffeesieb, ..) - ist ein Porta Potti zu empfehlen, um Nachts nicht immer aus dem Camper steigen zu müssen ? - ist ein zusätzlicher Elektro-Heizofen zu empfehlen bzw. bringt es genug Leistung, um sich bei Bedarf aufwärmen zu können ? Wir mieten seit vielen Jahren bei AfriCamper einen Bushcamper und sind damit sehr zufrieden. Er ist zwar teurer als ein Dachzelt, bietet jedoch aus unserer Sicht mehr Wohngefühl. An kalten oder nassen Abenden (z.B. September an der Westküste in SA) haben wir den Campingtisch ins Innere geschoben, das Heizöfchen zu Füßen und es uns gemütlich gemacht. Wir hatten auch schon kalte Nächte, in denen uns das Campingheizöfchen beste Dienste geleistet hat. Nicht nur im August im kalten südlichen Südafrika, sondern auch am Atlantik. Außerdem verwenden wir eigene Daunenschlafsäcke. In diesem Jahr wird beides nicht vonnöten sein, weil wir nach Sambia gehen. Wir brauchen das Porta Potti, denn nachts mag ich den Camper nicht verlassen. Kaffeekochen: Wir haben immer unseren Kaffee, Kaffeefilter, Thermoskanne dabei. Das zählt bei uns zum Wohlgefühl 🙂 . Licht: Zusätzliche Lampen sind sinnvoll. Wir bitten den Vermieter immer um 20m Verlängerungskabel, damit wir rangieren können, bis wir trotz sporadisch angebrachter Steckdosen im Schatten campen können. Versicherung: Ist bei Africamper aus unserer Sicht nicht erforderlich. Es sei denn, du willst die Reifen und die Scheiben absichern. Aber so etwas zahlen wir auch bei unserem eigenen Pkw selbst. One Way: Kostet um 300 - 400 Euro.
3) Unterkünfte/Campsites - ist es möglich die campsites direkt vor Ort anzufahren oder sollte man immer vorbuchen ? Wir möchten flexibel reisen, also Vorbuchungen aus Deutschland eher vermeiden - sollte man sich die möglichen Unterkünfte schon in Deutschland aussuchen oder kann man diese auch vor Ort via Internet suchen und buchen ? In Botswana kommst du z.B. in den Hauptreisezeiten nicht ohne Vorbuchungen zurecht. In Südafrika haben wir für Aug,/Sept. nicht vorgebucht, mit Ausnahme des Kgalagadi Transfrontier NP und für die Zeit der Wildblumenblüte. Wir wurden hier im Forum vorgewarnt, dass in dieser Zeit halb Africa unterwegs sei. Wir haben uns per Internet einen südafrikanischen Campingführer heruntergeladen (Namen leider vergessen 🙁 ) und im Voraus Campingplätze ausgewählt. Manchmal mussten wir spontan umplanen, was auch klappte.
4) Internet + Technik - welche SIM-Card (Vodacom) mit welchem Datenvolumen sollte man sich in SA/Namibia besorgen ? - kann man zusätzliches Datenvolumen bei Bedarf unterwegs einfach nachkaufen und wie/wo ? - ist die SIM-card, egal in welchem Land man startet, für beide Länder gültig und nutzbar ? - um auch das Notebook (Reisebericht, Bilder) unterwegs nutzen zu können, nutzt ihr da einfach euer Smartphone als Hotspot ? - Was soll man alles mitnehmen/berücksichtigen zum Laden des IT-Equipments (Laden über Autobatterie, Merhfachsteckdose,..)? SIM-Card oder Datenvolumen bekommst du bei den Shops am Flughafen. In NAM verwenden wir MTC, in Südafrika Vodafon. Fürs Internet verwenden wir seit einigen Jahren den mobilen Router von Huawei, nachdem wir mit dem USB-Stick Probleme hatten. Nachkauf von Daten ist möglich, wir versuchen jedoch unseren Bedarf im Vorfeld abzuschätzen. Für den Kontakt mit daheim und zum Speichern unserer Fotos haben wir einen alten eeeLaptop dabei. Südafrikanischer bzw. namibischer Adapter ist erforderlich.
5) Literatur - reicht Stefan Loose oder benötigt man Spezial-Literatur, bzw. bekommt man bei den Touri-Highlights genug Material ? - T4A Karte/Self Drive Guide empfehlenswert oder geht es auch ohne ? Außer z. B. regionalen Maps und Reiseführer haben wir Natur- und Pflanzenführer zusätzlich dabei. Das eine oder andere kaufen wir unterwegs.
6) Route - Startpunkt in Windhuk oder Kapstadt, um das beste Klima/Wetter auszunutzen ? Bestimmte Highlights sind an bestimmte Termine gebunden. Wegen der Wale bei Hermanus und der Wildblumenblüte an der West Coast sind wir in der winterlich frischen 2. Augusthälfte in Kapstadt gestartet und nach Norden gefahren.
Alternativ sind wir am überlegen, ob wir nicht lieber zuerst 4 Wochen Namibia only (Apr), dann nach Kapstadt fliegen, um dort die verbleibenden 2 Wochen (Mai) zu verbringen und erst mit einer weiteren Reise die SA-Blütenstrasse only besuchen. Wir haben ja dann Zeit (immer vorausgesetzt, dass die Gesundheit es zulässt) 😕 Das ist eine private Entscheidung, die euch hier niemand abnehmen kann. 🙂
Ich weiss, es sind viele Fragen, aber ich hoffe auf euer Verständnis und eure Unterstützung 🙄 Ich bin schon seit 2 Wochen am recherchieren/planen und je länger ich dran bin, desto mehr Fragen/Optionen kommen bei mir auf.
Du bist nicht der Einzige, dem es so ergeht. Am Anfang ist alles ein Chaos, das sich mit den Informationen nach und nach lichtet 😄 . Ich hoffe, wir können dir erste hilfreiche Hinweise geben. Es kommen mit Sicherheit noch weitere und andere Vorschläge, aus denen es auszuwählen gilt. Gute Entscheidungen wünscht dir freshy
VAVazulThemenstarter9 Beiträge · seit 201907. März 2019 · #6
@freshy: viele lieben Dank für deine ausführlichen und hilfreichen Bemerkungen.
1) Navi: auch ich nutze gerne die Vorteile dieser Technik. Natürlich werden wir uns größtenteils an der Straßenkarte orientieren, aber beim Aufsuchen von campsites in der Pampa denke ich, dass es manchmal hilfreich ist, nach GPS-Koordinaten navigieren zu können (sollte man es mal nicht finden). Ich werde klar kommen 🙂
2) Camper: ich bin inzwischen auch von anderen Reiseberichten überzeugt worden, dass ein Buschcamper das bequemere Fahrzeug ist, so dass wir uns das auch mieten werden. Ich wollte eigentlich bei bushlore mieten (auch wenn teuerer), da die Fahrzeuge angeblich am besten ausgestattet und am zuverlässigsten sind, aber ich werde mir nun auch bei AfriCamper erkundigen. Warum bist du der Meinung, dass bei AfriCamper keine Versicherung notwendig ist? Ist es im Preis enthalten oder habt ihr demnach die volle Kaution hinterlegt ? Reifen/Glas wäre jetzt auch für mich nicht so wichtig. Habt ihr schon mal einen Schaden mit AfriCamper gehabt ?
3) Unterkünfte: sobald ich mich für meine Route festgelegt habe, werde ich mir eine Liste möglicher campsites auf der Strecke zusammenstellen und bei Zeiten vorbuchen - wenn man es mal nicht schaffen sollte oder man die Tour kurzfristig ändert, kann man sicherlich auch stornieren 😉
4) Internet: danke für die konkreten Tipps - werde ich auch so machen.
Das Chaos lichtet sich so langsam, je mehr ich in die Details einsteige. Was halt bei dieser Reiseplanung neu ist für mich, dass Zeit keine Rolle spielt 🤪
freshy3'883 Beiträge · seit 201108. März 2019 · #7
Vazul schrieb:@freshy: viele lieben Dank für deine ausführlichen und hilfreichen Bemerkungen. 2) Camper: ich bin inzwischen auch von anderen Reiseberichten überzeugt worden, dass ein Buschcamper das bequemere Fahrzeug ist, so dass wir uns das auch mieten werden. Ich wollte eigentlich bei bushlore mieten (auch wenn teuerer), da die Fahrzeuge angeblich am besten ausgestattet und am zuverlässigsten sind, aber ich werde mir nun auch bei AfriCamper erkundigen. Warum bist du der Meinung, dass bei AfriCamper keine Versicherung notwendig ist? Ist es im Preis enthalten oder habt ihr demnach die volle Kaution hinterlegt ? Reifen/Glas wäre jetzt auch für mich nicht so wichtig. Habt ihr schon mal einen Schaden mit AfriCamper gehabt ?
Guten Tag Vazul, von Bushlore habe ich bisher nichts Negtives gehört bzw. gelesen, außer dass die Firma teuer ist. Wir haben für dieses Jahr dort gebucht, weil sie im Gegensatz zu Africamper ein afrikaweites Netz von Filialen haben. Es stimmt, dass die Fahrzeuge gut ausgestattet sind, was ich bei den Preisen auch erwarte. Bei AfriCamper mieten wir immer ein paar Kleinigkeiten (längeres Kabel, zusätzlich Unterlegkeile, Matte vor dem Eingang zur Kabine) oder kaufen Dinge, die wir hinterher an Angestellte von Unterkünften verschenken. Africamper blockt auf unserer CC einen relativ kleinen Betrag, der aus der Website zu ersehen sein müsste. Aber das war's dann auch schon. Alles andere deckt deren Versicherung ab, so dass wir keine Versicherung für den Selbstbehalt abschließen müssen. Der Service ist spitze, kein Gerangel darum, wer in welchem Fall Kosten tragen muss, erforderlich. 2017 hatten wir 2 Schäden angerichtet, und diese rechtzeitig gemeldet. Außerdem musste im Caprivi das Fahrzeug ausgewechselt werden. Die Reparaturkosten für unsere Schäden wurden uns durch die Kostenvoranschläge der Werkstätten belegt und vom geblockten Betrag abgezogen. Für das defekte Fahrzeug startete zeitnah ein Ersatz aus Johannesburg (reine Fahrzeit 18 Stunden), so dass wir in der Mahangu Safari Lodge im Caprivi ein neues Fahrzeug bekamen. Wir haben 2 Tage verlorenen Urlaub angegeben, die anstandslos erstattet wurden. So weit unsere Erfahrungen.
Nachtrag von meiner "besseren" Hälfte: 1. Campingplätze in SA: www.caravanparks.com s. Anhang
Zum Navi: Wir finden es u.a. nützlich beim Suchen von Einkaufsmöglichkeiten. Läuft bei uns jeden Tag mit. Nach einigen Tagen wird die tatsächliche Tour (current.gpx) vom Navi auf dem Notebook gespeichert. Dient als Basis für den tatsächlichen Tourverlauf für spätere Karten. Hat man ein Navi, das 4 Stunden mit Batterie läuft, ist es bei Wanderungen, Scenicflügen oder Bootstouren ein nützlicher Begleiter. Alle Tourziele haben wir daheim in Mapsource bzw. BaseCamp aufgesucht (teilweise auch aus BaseCamp bei Google Earth überprüft), gespeichert und zum Schluss auf das Garmin übertragen.
Clamat1'425 Beiträge · seit 201308. März 2019 · #8
Hi Vazul, wir waren letztes Jahr 9 Wochen mit dem Bushcamper von Bushlore in Südafrika und Namibia unterwegs und es hat alles prima geklappt. Sehr guter Service und auch eine sehr gute ausführliche Einweisung (wichtig wenn man das 1. Mal mit so einem Teil unterwegs ist). Auch bei Bushlore kannst du dir Zusatzausstattung wie längeres Kabel etc. dazu leihen. Wir haben uns für Bushlore entschieden, da diese uns 10% Nebensaisonrabatt geboten haben, was bei 9 Wochen schon einiges ausmacht. Falls ihr nicht an bestimmte Zeiten gebunden seid, dann würde ich euch die Zeit nach den südafrikanischen Sommerferien (Anfang/Mitte Januar zu Ende) empfehlen. Dort ist es noch schön warm (klar, ab und zu kann schon mal ein Regenschauer kommen) und vor allem total ruhig. Wir hatten keinerlei Campsites vorgebucht und ohne Probleme überall etwas bekommen. Zum Teil waren wir alleine auf den Campsites. In der Zeit sieht man zwar keine Wildblumenblüte oder Wale, dafür aber ziemlich viele Jungtiere. Unsere letztjährige Reise findest du unter https://clamat2018.blogspot.com/ Die restlichen Reisen (auch die Strecke von Kapstadt bis in den KTP , allerdings als Lodgehopper) findest du unten in der Signatur. Wir fahren übrigens fast ausschließlich ohne Navi, nur mit Karten und sind bislang überall angekommen, wo wir hin wollten. Mach aber nie den Fehler und frage Einheimische nach dem Weg. Bei drei Anfragen hast du 4 verschiedene Richtungen 🤩 Zu den Sim-Karten wurde ja schon geschrieben (MTC und Vodacom). Hierzu ist noch anzufügen, dass das Datennetz in Namibia grottenschlecht ist, es hat aber trotzdem soweit funktioniert, dass wir unseren blog schreiben konnten, zwar ab und zu mit viel Gefluche oder mal 1 - 2 Tage später, aber es ging. Wir benutzen übrigens hierzu unser Handy als Hotspot. Falls ihr in Südafrika mehrere Nächte in NPs verbringen wollt, solltet ihr euch eine Wildcard von SAN-Parks https://www.sanparks.org/wild_new/ zulegen. Sie ist 1 Jahr lang gültig. Diesem Umstand war auch unser letztjähriger Urlaub geschuldet. Wir haben die Wildcard wirklich bis auf den letzten Gültigkeitstag ausgenutzt (Nein, wir sind keine Schwaben, nur sparsame Badner 😛 ). Auf der SAN-Parks-Seite kannst du auch die Verfügbarkeit aller Unterkünfte in den SAN-Parks (auch Campsites) in Echtzeit abrufen. LG Claudia
Viele Tipps und Hinweise zu deinen Reiseländern findest du in der kostenfreien App iOverlander. Zur Navigation nutzen wir seit 2014 MapsME(Beispiel aus MapsME, hier haben wir uns zur Wildblumenblüte zwei Tage verwöhnen lassen und von einem Guide die Zeichnungen erklären lassen) , ebenfalls eine kostenfreie offline Navigationsapp mit allen Straßen, Pisten, Camps ect..., Sprachansage, auch über Bluetooth und Autoradio. Probier sie daheim mal aus. Mit einem kleinen Spannungswandler 12Volt auf 220Volt (Beispiel, unseren gibts schon nicht mehr) laden wir während der Fahrt von der Autosteckdose Kameraakkus und auch den Laptop. Rolf Gesendet von iPad mit Tapatalk
...wir auch weltweit zuverlässig und offline zu nutzen. Karten von OSM
Grüessli
Malbec
VAVazulThemenstarter9 Beiträge · seit 201908. März 2019 · #11
freshy schrieb: ... Camper: Bei AfriCamper mieten wir immer ein paar Kleinigkeiten (längeres Kabel, zusätzlich Unterlegkeile, Matte vor dem Eingang zur Kabine) oder kaufen Dinge, die wir hinterher an Angestellte von Unterkünften verschenken. Africamper blockt auf unserer CC einen relativ kleinen Betrag, der aus der Website zu ersehen sein müsste. Aber das war's dann auch schon. Alles andere deckt deren Versicherung ab, so dass wir keine Versicherung für den Selbstbehalt abschließen müssen. Der Service ist spitze, kein Gerangel darum, wer in welchem Fall Kosten tragen muss, erforderlich. ... Navi: Alle Tourziele haben wir daheim in Mapsource bzw. BaseCamp aufgesucht (teilweise auch aus BaseCamp bei Google Earth überprüft), gespeichert und zum Schluss auf das Garmin übertragen.
Hallo freshy, viel Danke für die sehr hilfreichen Tipps. Wegen Camper habe ich mich schon entschieden, dass es ein Bushcamper werden soll. Wie ich auf der Website von AfriCamper gesehen habe, ist die Versicherung bereits eingepreist, was ok ist. Damit hat sich das Thema Versicherung erledigt 🙂 Ich muss jetzt nur noch Angebote einholen, was aber noch nicht geht, da ich für Apr/Mai nächste Jahr noch keine Gabelflüge gefunden habe (Preise hören im März auf) und somit noch keine festen Termine angeben kann. Werde es sodann nach meinem Mini-Urlaub Anfang April (10 Tage Mallorca Solaire) angehen. Navi: auf der Website von AfriCamper steht, dass ein Garmin in der Grundausstattung enthalten sei. Wenn dem so wäre, kann ich damit navigieren und evtl. die Reise auch aufzeichnen, ansonsten nutze ich mein Smartphone (Strom über Zigarettenanzünder). Vielen Dank nochmals für die Tipps 🙂 Los geht es aber leider erst im nächsten Jahr 🙁
freshy3'883 Beiträge · seit 201109. März 2019 · #12
Vazul schrieb: Los geht es aber leider erst im nächsten Jahr 🙁
Viel Spaß im Kurzurlaub und danach erfolgreiche Planung für die Reise durchs südliche Afrika. Ein dazu passendes Sprichwort lautet: "Der frühe Vogel fängt den Wurm." 😉 🙂
VAVazulThemenstarter9 Beiträge · seit 201909. März 2019 · #13
Cheldon schrieb:Viele Tipps und Hinweise zu deinen Reiseländern findest du in der kostenfreien App iOverlander. Zur Navigation nutzen wir seit 2014 MapsME[IMG]https://uploads.tapatalk-
Hallo Cheldon, diese App war mir neu, klingt aber sehr gut - werde ich auf Mallorca schon mal ausprobieren. Danke für den Tipp.
VAVazulThemenstarter9 Beiträge · seit 201909. März 2019 · #14
Cheldon schrieb:Mit einem kleinen Spannungswandler 12Volt auf 220Volt (Beispiel, unseren gibts schon nicht mehr) laden wir während der Fahrt von der Autosteckdose Kameraakkus und auch den Laptop.
Was hat das für einen Vorteil gegenüber einen normalen KFZ USB-Adapter ?
VAVazulThemenstarter9 Beiträge · seit 201909. März 2019 · #15
Malbec schrieb:Zur Navigation nutzen wir seit 2014 MapsME ...wir auch weltweit zuverlässig und offline zu nutzen. Karten von OSM
Hallo Malbec, Nachdem ich in im April auf Mallorca einen Kurzurlaub verbringen werde, werde ich die Gelegenheit nutzen, alle Navi-Apps mal auszuprobieren 😎 .
VAVazulThemenstarter9 Beiträge · seit 201909. März 2019 · #16
Clamat schrieb: ... Falls ihr nicht an bestimmte Zeiten gebunden seid, dann würde ich euch die Zeit nach den südafrikanischen Sommerferien (Anfang/Mitte Januar zu Ende) empfehlen. Dort ist es noch schön warm (klar, ab und zu kann schon mal ein Regenschauer kommen) und vor allem total ruhig. Wir hatten keinerlei Campsites vorgebucht und ohne Probleme überall etwas bekommen. Zum Teil waren wir alleine auf den Campsites.
Hallo Clamat, Jan 2020 geht bei mir leider nicht, da ich erst Ende Feb. in die passive Altersteilzeit entlassen werde. Danach wollte ich noch 3-4 Wochen Vorbereitung einplanen, bevor es dann losgeht. Geplant habe ich als Start Ende März/Anfang April (die Nächte werden also schon kälter). Wo ich mir aber noch unsicher bin, ob bzw. welche campsite man (wieviel vorher ?) vorab buchen soll/muss. Ich würde auch am liebsten erst vor Ort während der Reise spontan entscheiden wollen, wann und welche campsite wir als nächstes anfahren wollen.
Hat jemand Erfahrung für diese Jahreszeit ?
Gromi1'415 Beiträge · seit 201409. März 2019 · #17
Hallo Vazul, ich werfe noch die Variante "Reisemonat August" in den Ring 😗 Falls ihr von CT startet. Da hättet ihr den gewaltigen Frühlingsblütenrausch von Citrusdal bis Namaqualand frei Haus 🤩 zum geniessen.
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Yoda911873 Beiträge · seit 201610. März 2019 · #18
Vazul schrieb:Was hat das für einen Vorteil gegenüber einen normalen KFZ USB-Adapter ?
Für viele Geräte, z.B. die meisten Laptops, reicht kein USB-Anschluss zum Aufladen, sondern eine 'echte' 240V-Steckdose.
Vazul schrieb:Was hat das für einen Vorteil gegenüber einen normalen KFZ USB-Adapter ?
Für viele Geräte, z.B. die meisten Laptops, reicht kein USB-Anschluss zum Aufladen, sondern eine 'echte' 240V-Steckdose.
Deshalb einen Spannungswandler, der liefert 220V. Wir haben einen (1300W) fest im Reisemobil verbaut, der liefert uns den Strom u.a. für die Nespresso Maschine (1260 W) und einen einen kleinen (300W). Mit dem lade ich während der Fahrt Akkus für die Kamera und den Laptop. Übrigens, du kannst dir bei iOverlander alle Punkte direkt in MapsME oder andere Navigationsprogramme anzeigen lassen und dorthin navigieren. Wenn du angemeldet bist, kannst du alle besuchten Plätze kommentieren und aktualisieren bzw. auch neue hinzufügen. Gesendet von iPad mit Tapatalk
Mit freundlichen Grüßen
Rolf
freshy3'883 Beiträge · seit 201110. März 2019 · #20
Zum Thema Wechselrichter Das wurde an anderer Stelle schon ausführlich diskutiert und auch mit Fotos von mir belegt!
Wir haben auch so ein Ding. Ich habe mir die Ausgangsspannung mit dem Oszilloscope angesehen. In der Regel liefern die eine gepulste Rechteckspannung mit Pausen oder bestenfalls eine trapezförmige Spannung. Nur sehr teuere Geräte erzeugen eine sinusförmige Ausgangsspannung. Man muss nicht etwas von der Fourieranalyse verstehen, sondern nur mal ein Kofferradio in die Nähe halten: Die Geräte sind die reinsten Dreckschleudern. Sie erzeugen Störfeldfeldstärken und sind nur für ohmsche Verbraucher geeignet. Induktive Verbraucher verweigern in der Regel ihre Arbeit.
Ich habe mir auch den Wirkungsgrad angeschaut. Da transformiere ich 12 Volt auf 230 Volt hoch, um sie anschließend mit dem Netzteil des Notebook wieder auf z.B. 18 Volt zu wandeln. Der Wirkungsgrad ist nicht berauschend. Es geht viel Energie der Autobatterie verloren. Auch während der Fahrt soll der Generator ja den zweiten ‚Akku des Campers laden. Viel besser sind Ladegeräte im Wirkungsgrad, die von der 12 Voltsteckdose auf z.B. 18 Volt hochtransformieren. Nachteil: Ich muss die für das Notebook und die Kameras erwerben.
Noch etwas zur Leistung der Wechselrichter. Nach meiner Kenntnis sind die Zigarettenanzünder mit 15 A abgesichert und sollten im Dauerbetrieb nicht mehr als 10 A liefern. Dank Übergangswiderstand werden die Stecker nämlich sehr heiß! Danach kann ich vor der Wandlung nur ca. 120 Watt entnehmen. Berücksichtige ich noch den schlechten Wirkungsgrad der Wechselrichter, bleibt für den Verbraucher noch etwa 100 Watt an Dauerleistung übrig. Da bleibt nur der Rat: Viele Sicherungen einpacken!