Uganda / Ruanda / DR Kongo und Sansibar - Planung

51 Antworten · 9'041 Aufrufe · gestartet 19. Jan. 2019 von FabianPl
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Themenstarter63 Beiträge · seit 201919. Jan. 2019 · #1
Guten Tag zusammen,
da ich neu hier im Forum bin, stelle ich mich kurz vor: Ich bin 31 Jahre jung, komme aus Mannheim und bin gerne unterwegs, sprich selbstständige Reiseerfahrungen mit dem Rucksack oder Mietwagen gibt es genügend, primär in Süd-, Mittelamerika und Asien aber auch etwas in Afrika, wobei sich die Selbstfahrererfahrungen auf Südafrika beschränken.
Neben Bolivien und Kolumbien war auch der Iran schon auf der Agenda, sodass ich improvisieren kann und leichtes Chaos während der Reise durchaus gewöhnt bin.

Meine Freundin ist in der Regel mit an Bord, genauso alt und verfügt ebenfalls über eine gewisse Toleranz gegenüber Unzulänglichkeiten on tour...

Lange Rede kurzer Sinn: Unser diesjähriger Trip soll uns nach Uganda, Ruanda, die DR Kongo und zum Abschluss nach Sansibar verschlagen. Das Ganze als Selbstfahrer, grob 4 Wochen lang von Mitte September bis Mitte Oktober und im mittleren Preissegement.

Zwecks Routenplanung habe ich schon einiges an Reiseberichten, überwiegend hier im Forum, gelesen und komme bisher zu folgendem Ergebnis:


Flug mit Emirates nach Entebbe ab Frankfurt und Rückflug von Sansibar nach Frankfurt für rund 600€ pro Nase

2 Nächte Entebbe (Blue Monkey oder Secrets Guesthouse): am 1. Tag gg. 14:00 Uhr gemütlich ankommen, am 2. Tag dann Rafting Tour in Jinja mit Nalubale, am 3. Tag Fahrt in Richtung Murchison NP mit Besuch des Ziwa Rhino Sanctuary zwecks Rhino Trekking auf dem Weg

2 Nächte Murchison NP Nordteil (Heritage Lodge): hier neben Game Drives auch Bootstour zum Nildelta

1 Nacht Murchison NP Südteil: Hier bin ich mir noch unsicher, finde alle Unterkünfte ziemlich teuer... Habe Gutes über die Murchison River Lodge und die Budongo Eco Lodge gelesen, bei der letzteren wäre ein Schimpansen Trekking interessant, das würde dann in Kibale entfallen. Die Bootstour zu den Fällen soll ja so lala sein.

2 Nächte Kibale NP (Isunga Lodge oder Kibale Guest Cottage - Preis?): hier wäre dann die Alternative in Sachen Schimpansen Trekking - gibt es neben dem Preis Vor- oder Nachteile ggü. Budongo?

2 Nächte Queen Elizabeth NP (Bush Lodge oder gerne auch etwas Günstigeres): neben Game Drives auch Bootsfahrt im Kazinga Kanal

1 Nacht Ishasha: gerne mit Unterkunftsempfehlung

2 Nächte Bwindi: Gorillatrekking - ich habe gelesen, dass es im Süden besser sein soll - gerne mit Unterkunftsempfehlung

2 Nächte Vulcanoe NP: Dian Fossey Hike ist Pflicht, ggf. auch Golden Monkey Trekking - gerne mit Unterkunftsempfehlung

1 Nacht Lake Kivu Gisenyi (INZU Lodge oder Paradis Malahide)

1 Nacht DR Kongo: Hier ist die Besteigung des Nyirangongo mit Übernachtung am Kraterrand und Abholung / Rückkehr nach Gisenyi angedacht, ich befürchte, dass Vorplanen wenig bringt, da man kurzfristig die Sicherheitslage im Herbst checken muss oder? Grundsätzlich wäre ich aber an einer zuverlässigen Agentur interessiert, die den Transport, die Visa und die Tour mit Essen organisiert. Hier bin ich über Empfehlungen sehr dankbar. Ich könnte mir auch vorstellen, das Gorilla Trekking von Bwindi in den Virunga zu verlagern, allerdings habe ich etwas Sorge bezüglich der mangelnden Vorplanung...

1 Nacht Lake Kivu Gisenyi (INZU Lodge oder Paradis Malahide)

2 Nächte Kigali: gerne mit Unterkunftsempfehlung und hoffentlich am letzten Samstag im Monat...

2 Nächte Lake Bunyonyi: gerne mit Unterkunftsempfehlung

1 Nacht Lake Mburo: gerne mit Unterkunftsempfehlung

[b1 Nacht Entebbe[/b] (Blue Monkey oder Secrets Guesthouse)

5 Nächte Sansibar (Mwezi Boutique Resort oder Fun Beach Resort): Flug Uganda - Zanzibar vermutlich mit Precision Air

Das wäre mein erstes Ergebnis der Routenwahl. Bezüglich Änderungen / Tipps / Hinweisen bin ich sehr offen, in Sachen Unterkünften habe ich noch nicht so viel recherchiert. Das grobe Reisebudget inklusive der letzten Cola sollte 5000€ pro Nase nicht überschreiten, 4000€ wären besser :-P.

Als Mietwagenanbieter schweben mir aktuell 3 Möglichkeiten vor: Alpha Car, Roadtrip Africa und 4x4 Uganda. Gibt es hier neben Alpha Car Erfahrungswerte? In Sachen Auto bin ich ebenfalls noch unsicher: Wenn ein RAV 4 reicht freut sich der Geldbeutel, ein Landcruiser, Prado oder Hilux ist natürlich cooler, aber auch teurer...

Ich hoffe, ich frage nicht zuviel und freue mich über jeden Tipp! Selbstverständlich werde ich zur Tour einen ausführlichen Reisebericht mit Bildern schreiben.

Bis dahin schon einmal vielen Dank und beste Grüße,

Fabian
1'068 Beiträge · seit 201320. Jan. 2019 · #2
Hallo Fabian,

ich war im letzten Jahr auch in den drei Ländern und sehr angetan.
Gerne wollte ich dir was auf deinen Beitrag antworten, aber eigentlich findest du alles, was ich dazu sagen könnte, auch in meinem Kurzbericht hier im Forum....klick mich

Ach, vielleicht doch ein paar Dinge:

Der Virunga NP ist nach wie vor geschlossen. Die Region ist zudem ohnehin sehr unruhig. Einen eventuellen Besuch kannst du m.E. wirklich nur kurzfristig entscheiden. Wenn du definitiv Gorillas sehen möchtest, solltest du das daher in Uganda einplanen. Und wenn es dann doch in den Kongo geht, machst du es halt nochmal 🙂 ; Agenturempfehlung ist in meinem Kurzbericht

Mit Alpha hat bei uns alles sehr gut geklappt. Wenn man die verschiedenen Berichte liest, scheint es aber evtl doch nur ein Fahrzeug dort zu geben, bei dem vielleicht auch nicht immer alle reklamierten Mängel behoben werden. Bei Roadtrip Uganda bekommst du für kleines Geld eine Camping Ausrüstung dazu. Wäre vielleicht eine Alternative, wenn ihr die Kosten drücken wollt.

Hinsichtlich der Unterkünfte musst du mal selber recherchieren, was euch so liegt. Vorschläge gibt es ja in den Reiseberichten genug. Da kann dir aber auch dein Autovermieter bei helfen, gerade bei der Buchung. Gut, wenn du dann Beispiele hast oder eine Preisklasse angibst...

Einen Allrad brauchst du nach meiner Erfahrung nicht. Es sei denn, es könnte nass werden. Wie ist denn die Regenwahrscheinlichkeit in eurer Reisezeit? Auf den teils üblen Pisten fand ich insbesondere die hohe Bodenfreiheit wichtig.

Die Fahrtstrecken solltest du noch mal checken. Wir waren zwar nicht im Norden, aber Entebbe bis Murchison und auf dem Weg noch Rhino Trecking in Ziwa scheint mir nicht realistisch. Auch in einem Rutsch bis Kibale scheint mir sportlich.... Den Rest bis Kigali fänd ich ok. Zum Schlußteil kann ich dir nichts sagen

Und der Schuhschnabel fehlt mir auf der Liste....kein Interesse?

Gruß
Mabe
Themenstarter63 Beiträge · seit 201921. Jan. 2019 · #3
Hallo Mabe, vielen Dank für deine Infos, deinen Kurzbericht habe ich auch gelesen.
Mabe schrieb: Der Virunga NP ist nach wie vor geschlossen. Die Region ist zudem ohnehin sehr unruhig. Einen eventuellen Besuch kannst du m.E. wirklich nur kurzfristig entscheiden. Wenn du definitiv Gorillas sehen möchtest, solltest du das daher in Uganda einplanen. Und wenn es dann doch in den Kongo geht, machst du es halt nochmal 🙂 ; Agenturempfehlung ist in meinem Kurzbericht
Ich habe mit Jean von Amani Tours Kontakt aufgenommen. Er sagt, dass der Virunga am 15.02. wieder öffnen wird, auch die Ebola Epidemie sieht er dort, vor allem bis Oktober, unproblematisch. Nichtsdestotrotz werde ich diesen Trip kurzfristig entscheiden. Gerne würde ich auch das Gorilla Trekking dort machen, nicht nur weil es günstiger ist, sondern weil ich den Park auch unterstützenswert finde. Allerdings ist es eines der absoluten Highlights des Trips und darf schlicht nicht ausfallen. Von daher wird es Bwindi bleiben.
Mabe schrieb: Mit Alpha hat bei uns alles sehr gut geklappt. Wenn man die verschiedenen Berichte liest, scheint es aber evtl doch nur ein Fahrzeug dort zu geben, bei dem vielleicht auch nicht immer alle reklamierten Mängel behoben werden. Bei Roadtrip Uganda bekommst du für kleines Geld eine Camping Ausrüstung dazu. Wäre vielleicht eine Alternative, wenn ihr die Kosten drücken wollt.
Klassisches Camping kommt für uns grundsätzlich nicht in Betracht. Über Alpha liest man solches und solches, über Roadtrip eigentlich nur Gutes, allerdings sind sie auch teurer. Hier bin ich noch unentschlossen.
Mabe schrieb: Hinsichtlich der Unterkünfte musst du mal selber recherchieren, was euch so liegt. Vorschläge gibt es ja in den Reiseberichten genug. Da kann dir aber auch dein Autovermieter bei helfen, gerade bei der Buchung. Gut, wenn du dann Beispiele hast oder eine Preisklasse angibst...
Logisch, in Sachen Unterkünften muss ich noch einiges nachschauen. Bekommen denn die Autovermieter bessere Preise? Wenn nicht buche ich eigentlich lieber selbst, da ich bei Agenturen i.V.m. Unterkunftsbuchungen ein gebranntes Kind bin (bezahlt, aber im Hotel war keine Buchung bekannt...).
Mabe schrieb: Einen Allrad brauchst du nach meiner Erfahrung nicht. Es sei denn, es könnte nass werden. Wie ist denn die Regenwahrscheinlichkeit in eurer Reisezeit? Auf den teils üblen Pisten fand ich insbesondere die hohe Bodenfreiheit wichtig.
Da ein Teil der Reise in den Anfang der kleinen Regenzeit fällt wollte ich mit einem Allrad auf Nummer sicher gehen. Die Frage ist nur, ob ein RAV 4, auch in Sachen Bodenfreiheit reicht, oder ob ich auf etwas Größeres gehen muss.
Mabe schrieb:Die Fahrtstrecken solltest du noch mal checken. Wir waren zwar nicht im Norden, aber Entebbe bis Murchison und auf dem Weg noch Rhino Trecking in Ziwa scheint mir nicht realistisch. Auch in einem Rutsch bis Kibale scheint mir sportlich.... Den Rest bis Kigali fänd ich ok. Zum Schlußteil kann ich dir nichts sagen
Die Route ist noch sehr flexibel änderbar. Entebbe bis Murchison mit dem Rhino Trek auf dem Weg bereitet mir auch Bauchschmerzen. Ich habe hier und da gelesen, dass es hinhaut, aber auch das Gegenteil. Da es am Anfang der Reise ist und wir auch Straßen, Land und Auto noch nicht kenne, tendiere ich hier zu einer Übernachtung in Ziwa. Murchison Süd bis Kibale müsste dann aber hinhauen oder etwas anderes wird gestrichen, denn dann ist das Zeitkontingent ausgereizt.
Mabe schrieb:Und der Schuhschnabel fehlt mir auf der Liste....kein Interesse?
Ja, der Schuhschnabel.... Steinigt mich, aber Vögel hauen uns eigentlich selten bis nie vom Hocker. Klar ist der Schuhschnabel etwas Besonderes und wir würden uns freuen, ihn auf dem Weg zu sehen, aber einen extra Tag ist er uns nicht wert. *shameonme*

Grüße, Fabian
45 Beiträge · seit 201421. Jan. 2019 · #4
Hallo Fabian,
da habt Ihr Euch eine sehr schöne Route rausgesucht. Wir waren 2017 ungefähr zur gleichen Jahreszeit in Uganda.
Wir sind bei unserer Uganda-Tour auch von Murchison Süd bis Kibale durchgefahren. Ich würde es nicht noch einmal machen. Die Tour ist wahnsinnig anstrengend und man braucht Glück. Es darf auf keinen Fall regnen. Denn dann können die Straßen unpassierbar werden.
Ein RAV 4 reicht meines Erachtens nicht aus. Bei uns standen ein paar Mal LKWs quer auf der Straße, so dass wir offroad fahren mussten, um an ihnen vorbei zu kommen. Das hätte mit einem RAV 4 nicht funktioniert.
Auch wir hatten bei Alpha (diesen) einen Hilux gemietet. Ja, es war nicht alles perfekt und wir hatten arge Probleme mit den Bremsen. Aber der Support war super. Ein Anruf genügte. Ich würde wieder bei Alpha buchen.
Das Secrets Guesthouse in Entebbe kann ich Euch nur wärmstens empfehlen. Die Inhaber sind sehr sympathisch und das Essen (frischer Victoriabarsch vom Grill) schmeckte fantastisch. Außerdem ist es nur ein Katzensprung bis zum Victoriasee. Wir haben nach unserer Ankunft uns dort erstmal die Beine vertreten und die ersten Eindrücke genießen können.
Viele Grüße
Cicero
925 Beiträge · seit 201621. Jan. 2019 · #5
Hallo,

meine 5cent:

- Fahrt für die Strecke Entebbe - Heritage Lodge inkl. Ziwa Rhino sehr zeitig los, die Strecke zieht sich hinten raus ziemlich und ist meiner Erinnerung nach (Stand Februar 18) spätestens ab der Überquerung des Nils voller übler Schlaglöcher. Wir sind morgens um 07.30h los, kamen gut an Entebbe vorbei auf den Nothern Bypass, waren bei den Rhinos und haben anschließend noch 30min ne Cola getrunken und kamen dann zu Sonnenuntergang in der Heritage Lodge an.
- Bootstour Murchison Falls: sowohl die Tour im großen Boot zu den Fällen als auch die Tour zum Delta in einem kleinen Boot waren sehr unterhaltsam und produktiv
- Budongo Eco Lodge hat uns gut gefallen, Essen zwar teuer aber mit das Beste auf der Reise. Tracking dort soll einfacher sein, dafür leicht geringere Sichtungswahrscheinlichkeit, aber lichterer Wald und nicht so voll wie in Kibale.
- Ich würde als Selbstfahrer auch eine Zwischenübernachtung zw. MFNP Süd und Kibale (zB in Hoima) empfehlen. Die Strecke ist teilweise sehr anstrengend und ausgefahren, sobald es ordentlich geregnet hat wird es schwierig (ein nicht unerheblicher Teil ist aber zwischenzeitlich geteert)
- QENP: Game Drives empfanden wir als nur mäßig interessant, Wege zum Teil extrem ausgefahren, mit einem RAV4 allein aufgrund der Bodenfreiheit eher herausforderner. Bootstour im Vergleich zur Niltour im Murchison Falls auch eher langweilig
- Bwindi: m.E. traumhafte Gegend, schau dass du hier so viel Zeit wie möglich verbringst. Ich würde den Startpunkt des Trackings eher danach aussuchen, wie er zur Route passt und welche Unterkunft ich möchte. Du kannst überall Glück oder Pech haben mit der Dauer/Schwierigkeit des Trackings je nach Tag/Gruppe und schön ist es da eigentlich überall. Selbst das oftmals als "überlaufen" verschmähte Buhoma emfanden wir als sehr nett.
- Lake Bunyoni: Ich würde von Lake Bunyoni Overland Resort eher abraten. Relativ voll, Unterkünfte nur bedingt schön. Landschaftlich ist der Lake Bunyoni ein absoluter Traum, aber nirgendswo sonst in Uganda wurden wir so aufdringlich von Leuten bedrängt, die einen irgendwelche Touren, Andenken o.ä. verkaufen wollten.

Wir hatten einen Hilux Surf von Alpha (genau genommen sogar 2) und keiner davon war schon auf Bildern hier im Forum - es gibt also schon mehrere Hilux dort 🙂 Wir fanden den Service und das Preisleistungsverhältnis sehr gut. Unser erstes Fahrzeug hatte irgendeinen Motordefekt, der sich in absurd hohem Spritverbrauch (knapp 20l auf Teer) äußerte und einen Ersatzreifen ohne Luft. Bzgl. des Reifens nach kurzer telefonischer Rücksprache einen neuen gekauft in Hoima und Geld bei Rückgabe in bar erhalten, bzgl. Motordefekts wurde uns ein neues Fahrzeug zum QENP gebracht. Beide Hiluxe hatten Probleme mit der Rückklappe bzw. dem Schloss, das ist aber wohl ein Konstruktionsfehler und dem Staub geschuldet. Evtl. hätte WD40 o.ä. geholfen 😉

Wir waren sehr froh, einen Hilux und keinen RAV4 zu haben, vor allem da der Mehrpreis und Mehrverbrauch noch sehr im Rahmen ist (und wir zu viert nicht in den RAV4 gepasst hätten). Bei den ausgefahrenen Wegen im QENP (auch manchen im MFNP) bei der Fahrt zum Starpunkt unseres Trackings im Bwindi, der Zufahrt zum Eagles Nest o. dem Gerutsche im Lake Mburo NP nach heftigem Regen wäre mit einem RAV4 vielleicht auch alles machbar gewesen, aber mit deutlich mehr Nervenverschleiß und höheren Anforderungen an das eigenen Können und Geduld.

Freut euch drauf, wir versuchen auch ständig, Uganda nochmal in unsere Reisepläne aufzunehmen 😉

Viele Grüße
fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Themenstarter63 Beiträge · seit 201922. Jan. 2019 · #6
Hi Cicero, vielen Dank für deine Antwort.
Cicero schrieb:
Wir sind bei unserer Uganda-Tour auch von Murchison Süd bis Kibale durchgefahren. Ich würde es nicht noch einmal machen. Die Tour ist wahnsinnig anstrengend und man braucht Glück. Es darf auf keinen Fall regnen. Denn dann können die Straßen unpassierbar werden.
Sollte die Route so bleiben wie oben beschrieben und nichts entfallen oder gekürzt werden, muss ich einen tot sterben - Entweder Entebbe mit Rhino Camp auf dem Weg bis zur Heritage Lodge oder Murchinson Süd bis Kibale... Für eine Zwischenübernachtung bei beiden Strecken reicht vermutlich die Zeit nicht aus...
Cicero schrieb: Ein RAV 4 reicht meines Erachtens nicht aus. Bei uns standen ein paar Mal LKWs quer auf der Straße, so dass wir offroad fahren mussten, um an ihnen vorbei zu kommen. Das hätte mit einem RAV 4 nicht funktioniert.
Auch wir hatten bei Alpha (diesen) einen Hilux gemietet. Ja, es war nicht alles perfekt und wir hatten arge Probleme mit den Bremsen. Aber der Support war super. Ein Anruf genügte. Ich würde wieder bei Alpha buchen.
Das habe ich befürchtet. Sobald die finale Route steht werde ich mal die drei genannten Autovermieter anschreiben und schauen, was sie mir anbieten.
Cicero schrieb: Das Secrets Guesthouse in Entebbe kann ich Euch nur wärmstens empfehlen. Die Inhaber sind sehr sympathisch und das Essen (frischer Victoriabarsch vom Grill) schmeckte fantastisch. Außerdem ist es nur ein Katzensprung bis zum Victoriasee. Wir haben nach unserer Ankunft uns dort erstmal die Beine vertreten und die ersten Eindrücke genießen können.
Das Secrets ist aktuell fest für die ersten beiden Nächte eingeplant!

Grüße, Fabian
Themenstarter63 Beiträge · seit 201922. Jan. 2019 · #7
Hi Fidel, auch dir vielen Dank für die Tipps.
fidel schrieb: Fahrt für die Strecke Entebbe - Heritage Lodge inkl. Ziwa Rhino sehr zeitig los, die Strecke zieht sich hinten raus ziemlich und ist meiner Erinnerung nach (Stand Februar 18) spätestens ab der Überquerung des Nils voller übler Schlaglöcher. Wir sind morgens um 07.30h los, kamen gut an Entebbe vorbei auf den Nothern Bypass, waren bei den Rhinos und haben anschließend noch 30min ne Cola getrunken und kamen dann zu Sonnenuntergang in der Heritage Lodge an.

- Ich würde als Selbstfahrer auch eine Zwischenübernachtung zw. MFNP Süd und Kibale (zB in Hoima) empfehlen. Die Strecke ist teilweise sehr anstrengend und ausgefahren, sobald es ordentlich geregnet hat wird es schwierig (ein nicht unerheblicher Teil ist aber zwischenzeitlich geteert)
Sollte die Route so bleiben wie oben beschrieben und nichts entfallen oder gekürzt werden, muss ich einen tot sterben - Entweder Entebbe mit Rhino Camp auf dem Weg bis zur Heritage Lodge oder Murchinson Süd bis Kibale... Für eine Zwischenübernachtung bei beiden Strecken reicht vermutlich die Zeit nicht aus. Deine Tendenz geht dann quasi zur 2. Variante?
fidel schrieb: - Budongo Eco Lodge hat uns gut gefallen, Essen zwar teuer aber mit das Beste auf der Reise. Tracking dort soll einfacher sein, dafür leicht geringere Sichtungswahrscheinlichkeit, aber lichterer Wald und nicht so voll wie in Kibale.
Das klingt doch gut. Die Frage die sich mir gerade nur stellt: Was mach ich dann in Kibale, wenn ich das Schimpansentrekking schon hier mache? 🙂
fidel schrieb: QENP: Game Drives empfanden wir als nur mäßig interessant, Wege zum Teil extrem ausgefahren, mit einem RAV4 allein aufgrund der Bodenfreiheit eher herausforderner. Bootstour im Vergleich zur Niltour im Murchison Falls auch eher langweilig
- Bwindi: m.E. traumhafte Gegend, schau dass du hier so viel Zeit wie möglich verbringst. Ich würde den Startpunkt des Trackings eher danach aussuchen, wie er zur Route passt und welche Unterkunft ich möchte. Du kannst überall Glück oder Pech haben mit der Dauer/Schwierigkeit des Trackings je nach Tag/Gruppe und schön ist es da eigentlich überall. Selbst das oftmals als "überlaufen" verschmähte Buhoma emfanden wir als sehr nett.
Da muss ich nochmal recherchieren, wobei ich nicht wüsste, wo ich kürzen könnte, um eine Nacht im Bwindi dranzuhängen...
fidel schrieb: Lake Bunyoni: Ich würde von Lake Bunyoni Overland Resort eher abraten. Relativ voll, Unterkünfte nur bedingt schön. Landschaftlich ist der Lake Bunyoni ein absoluter Traum, aber nirgendswo sonst in Uganda wurden wir so aufdringlich von Leuten bedrängt, die einen irgendwelche Touren, Andenken o.ä. verkaufen wollten.
In Sachen Unterkunft habe ich am Lake Bunyoni leider noch nichts gefunden, was gefällt und vom Preis her gut passt. Aktuell tendiere ich zum BirdNest , allerdings in den Eco Overseas Cottages und da suche ich noch den Haken...
fidel schrieb: Wir hatten einen Hilux Surf von Alpha (genau genommen sogar 2) und keiner davon war schon auf Bildern hier im Forum - es gibt also schon mehrere Hilux dort 🙂 Wir fanden den Service und das Preisleistungsverhältnis sehr gut. Unser erstes Fahrzeug hatte irgendeinen Motordefekt, der sich in absurd hohem Spritverbrauch (knapp 20l auf Teer) äußerte und einen Ersatzreifen ohne Luft. Bzgl. des Reifens nach kurzer telefonischer Rücksprache einen neuen gekauft in Hoima und Geld bei Rückgabe in bar erhalten, bzgl. Motordefekts wurde uns ein neues Fahrzeug zum QENP gebracht. Beide Hiluxe hatten Probleme mit der Rückklappe bzw. dem Schloss, das ist aber wohl ein Konstruktionsfehler und dem Staub geschuldet. Evtl. hätte WD40 o.ä. geholfen 😉
Von Alpha liest man irgendwie immer das Gleiche - super Service aber am Auto hakt immer irgendetwas, mal mehr mal weniger. Aktuell frage ich mich, ob das bei den anderen genauso, sprich normal, ist oder ob es dem doch günstigeren Preis geschuldet ist.
fidel schrieb: Wir waren sehr froh, einen Hilux und keinen RAV4 zu haben, vor allem da der Mehrpreis und Mehrverbrauch noch sehr im Rahmen ist (und wir zu viert nicht in den RAV4 gepasst hätten). Bei den ausgefahrenen Wegen im QENP (auch manchen im MFNP) bei der Fahrt zum Starpunkt unseres Trackings im Bwindi, der Zufahrt zum Eagles Nest o. dem Gerutsche im Lake Mburo NP nach heftigem Regen wäre mit einem RAV4 vielleicht auch alles machbar gewesen, aber mit deutlich mehr Nervenverschleiß und höheren Anforderungen an das eigenen Können und Geduld.
Wir sind zwar nur zu zweit, aber die Tendenz geht wohl auch zu einer Größe über dem RAV4, solange sich der Mehrpreis in Grenzen hält.

Beste Grüße, Fabian
zuletzt bearbeitet 22. Jan. 2019
897 Beiträge · seit 201522. Jan. 2019 · #8
Die beiden Hotels auf Sansibar hatte ich auch im Blick.
Hübsch und sicher auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

LG yvy
https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/uganda-2025-gorillas-im-nebel/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/madagaskar-2024-nosy-be/ https://www.yp-travel-photography.de/nord-und-mittelamerika/costa-rica-2024-pura-vida-2/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/seychellen-2023-zur%C3%BCck-im-paradies/ https://www.yp-travel-photography.de/nordamerika/costa-rica-2022-pura-vida/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/tanzania-2022-safari-in-der-serengeti-und-sansibar/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2015-der-trockene-s%C3%BCden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/mauritius-2017-trauminsel-im-indischen-ocean/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2018-19-jahreswechsel-an-der-gardenroute-2/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2016-in-style/
925 Beiträge · seit 201622. Jan. 2019 · #9
Hallo,
Sollte die Route so bleiben wie oben beschrieben und nichts entfallen oder gekürzt werden, muss ich einen tot sterben - Entweder Entebbe mit Rhino Camp auf dem Weg bis zur Heritage Lodge oder Murchinson Süd bis Kibale
Da würde ich eher eine Übernachtung in Hoima einbauen als eine in Ziwa. Wenn ihr zur Abzweigung nach Ziwa kommt und merkt, ihr seid spät dran, könnt ihr immer noch einfach weiter fahren. Zudem ist die Strecke durchgehend geteert (zwar mit Schaglöchern, s.o.) und ich meine, dass die Schnellstraße Entebbe-Kampala inzwischen freigegeben sein dürfte (?), so dass ihr da nochmlals ca. 30 Min. sparen dürftet. MFNP-Kibale ist einfach viel schlechter kalkulierbar, weil stark wetterabhängig.
Sollte die Route so bleiben wie oben beschrieben und nichts entfallen oder gekürzt werden, muss ich einen tot sterben - Entweder Entebbe mit Rhino Camp auf dem Weg bis zur Heritage Lodge oder Murchinson Süd bis Kibale
Ein 2. Tracking 😉 Oder den Bigodi Swamp Walk z.B.
allerdings in den Eco Overseas Cottages und da suche ich noch den Haken...
Der "Haken" ist, dass du aufgrund der Insellage natürlich weniger flexibel bist und auf einen Transfer durch die Lodge angewiesen bist bzw. deren Aktivitäten, da du ja auf der Insel festsitzt. Eine andere Unterkunft in der Gegend - wenn auch weiter westlich - die ich damals gerne bei unserer Route mit eingebaut hätte, ist das Mutanda Lake Resort.

Viele Grüße

Fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
13 Beiträge · seit 201822. Jan. 2019 · #10
Hallo FabianPl,

wir waren im März 2018 auch in Uganda und auf Sansibar. Wir haben alles über RoadTrip Uganda gebucht, also Unterkünfte, Permits für das Gorilla und Schimpansentrekking und natürlich auch das Auto. Wir hatten nach langem hin und her uns für den Rav4 (Baujahr glaube ich war 1996 und km Stand bei 200.000 😄 ) Und ich muss sagen, bei der nächsten Reise nach Uganda würde ich es wieder so machen. Das Auto brachte uns überall hin, vor allem auf den Strecken von Kabale entlang des Lake Bunyonyi nach Muko und vom Lake Mutanda nach Rushaga (dort haben wir unser Gorillatrekking gemacht, also im Süden des Bwindi), welche mit Pfützen und riesigen Schlaglöchern übersät war. Allerings gab es auch ein paar negative Sachen zum Auto, aber ob das auch bei anderen Autos so passiert wäre kann ich nicht sagen. z.B. gab es irgendwann Probleme mit der Verriegelung der Türen, dort sammelte sich Schmutz und blockierte das System. Passiert wohl öfters, laut RoadTrip Uganda.

Von der Strecke hatten wir Unterschiede zu deiner.

Tag 1: Ankünft in Entebbe ( dort haben wir auch den Mietwagen entgegen genommen)
Tag 2: Entebbe - Lake Mburo (mit Game Drive im NationalPark)
Tag 3: Lake Mburo - Lake Mutanda
Tag 4: GorilaTrekking in Rushaga
Tag 5: sonstiges um Lake Mutanda (man kann z.B. im See baden gehen
Tag 6: Lake Mutanda - QENP (Bootstrip auf dem Kazinga Channel, man sieht dort viele Flusspferde, Krokodile, Wasserbüffel und viele Vögel)
Tag 7: Morgens und abends Game Drive im QENP
Tag 8: QENP - Kibale Forest
Tag 9: Schimpansentrekking
Tag 10: Kibale Forest - Entebbe
Tag 11: kleiner Rundgang durch Entebbe und Flug nach Sansibar.

Ziemlich kurz, aber sind eher diejenigen mit Hummeln im Arsch, Murchison Falls wäre noch schön gewesen, aber wir wollten auch noch nach Sansibar. Mehr Urlaubstage hatten wir dann nicht mehr zur Verfügung 😄

In Sansibar waren wir dann noch 4 Nächte. Fanden wir außerhalb der Hotels ziemlich dreckig. Nur für einen Badeurlaub würde ich persönlich nicht nochmal hin.

Noch ganz viel Spaß in Uganda, ein wunderschönes Land. ( Wenn man du Müllberge in Entebbe und Kampala nicht berücksichtig 🤨 )

PS: schon mal was von Maps.Me gehört? Offline Navi fürs Handy, sehr zum empfehlen.

Grüße
Roland
Themenstarter63 Beiträge · seit 201923. Jan. 2019 · #11
yp-travel-photography schrieb:Die beiden Hotels auf Sansibar hatte ich auch im Blick.
Hübsch und sicher auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

LG yvy
Danke dir. Darf ich fragen, warum ihr euch dennoch für eine andere Unterkunft entschieden habt?

LG Fabian
Themenstarter63 Beiträge · seit 201923. Jan. 2019 · #12
fidel schrieb:

Der "Haken" ist, dass du aufgrund der Insellage natürlich weniger flexibel bist und auf einen Transfer durch die Lodge angewiesen bist bzw. deren Aktivitäten, da du ja auf der Insel festsitzt. Eine andere Unterkunft in der Gegend - wenn auch weiter westlich - die ich damals gerne bei unserer Route mit eingebaut hätte, ist das Mutanda Lake Resort.

Viele Grüße

Fidel
Hi Fidel,
ich lese es so, dass jederzeit ein Boot seitens der Unterkunft kostenfrei als "Shuttle" zur Verfügung steht? Das Mutanda Lake Resort liegt leider auch bei rund 200$ die Nacht, was nicht unbedingt unserem Budget entspricht. Kannst du grundsätzlich sagen, wie sich der Mutanda Lake vom Bunyonyi unterscheidet?

LG Fabian
Themenstarter63 Beiträge · seit 201923. Jan. 2019 · #13
Ro Afrika schrieb:Hallo FabianPl,

wir waren im März 2018 auch in Uganda und auf Sansibar. Wir haben alles über RoadTrip Uganda gebucht, also Unterkünfte, Permits für das Gorilla und Schimpansentrekking und natürlich auch das Auto. Wir hatten nach langem hin und her uns für den Rav4 (Baujahr glaube ich war 1996 und km Stand bei 200.000 😄 ) Und ich muss sagen, bei der nächsten Reise nach Uganda würde ich es wieder so machen. Das Auto brachte uns überall hin, vor allem auf den Strecken von Kabale entlang des Lake Bunyonyi nach Muko und vom Lake Mutanda nach Rushaga (dort haben wir unser Gorillatrekking gemacht, also im Süden des Bwindi), welche mit Pfützen und riesigen Schlaglöchern übersät war. Allerings gab es auch ein paar negative Sachen zum Auto, aber ob das auch bei anderen Autos so passiert wäre kann ich nicht sagen. z.B. gab es irgendwann Probleme mit der Verriegelung der Türen, dort sammelte sich Schmutz und blockierte das System. Passiert wohl öfters, laut RoadTrip Uganda.

Von der Strecke hatten wir Unterschiede zu deiner.

Tag 1: Ankünft in Entebbe ( dort haben wir auch den Mietwagen entgegen genommen)
Tag 2: Entebbe - Lake Mburo (mit Game Drive im NationalPark)
Tag 3: Lake Mburo - Lake Mutanda
Tag 4: GorilaTrekking in Rushaga
Tag 5: sonstiges um Lake Mutanda (man kann z.B. im See baden gehen
Tag 6: Lake Mutanda - QENP (Bootstrip auf dem Kazinga Channel, man sieht dort viele Flusspferde, Krokodile, Wasserbüffel und viele Vögel)
Tag 7: Morgens und abends Game Drive im QENP
Tag 8: QENP - Kibale Forest
Tag 9: Schimpansentrekking
Tag 10: Kibale Forest - Entebbe
Tag 11: kleiner Rundgang durch Entebbe und Flug nach Sansibar.

Ziemlich kurz, aber sind eher diejenigen mit Hummeln im Arsch, Murchison Falls wäre noch schön gewesen, aber wir wollten auch noch nach Sansibar. Mehr Urlaubstage hatten wir dann nicht mehr zur Verfügung 😄

In Sansibar waren wir dann noch 4 Nächte. Fanden wir außerhalb der Hotels ziemlich dreckig. Nur für einen Badeurlaub würde ich persönlich nicht nochmal hin.

Noch ganz viel Spaß in Uganda, ein wunderschönes Land. ( Wenn man du Müllberge in Entebbe und Kampala nicht berücksichtig 🤨 )

PS: schon mal was von Maps.Me gehört? Offline Navi fürs Handy, sehr zum empfehlen.

Grüße
Roland
Hi Roland, vielen Dank für die Infos. Wo habt ihr denn am Lake Mutanda genächtigt? Ich werde es vermutlich letztlich am Preisunterschied festmachen welches Auto wir nehmen. Beim Anbieter bin ich mir noch unschlüssig. Maps Me benutze ich unterwegs auf Reisen eigentlich immer und bisher hat es sehr gut funktioniert.

LG, Fabian
13 Beiträge · seit 201823. Jan. 2019 · #14
Hi FabianPl,

wir haben am Lake Mutanda im "Mutanda Lake Resort" übernachtet, was es genau gekostet hat weiß ich nicht, wird aber schon an die 200$ kosten, wir haben damals alles im Gesamtpaket gebucht und nicht den genauen Überblick gehabt, was welche Unterkunft wie viel gekostet hat. Lohnt sich aber auf jedenfall die Unterkunft, der Ausblick wenn man morgens aus seiner Hütte kommt ist einfach gigantisch, man blick direkt auf die Vulkanberge des Mgahinga Gorilla National Park (wenn man eine Hütte an der Südseite bekommt). Wir hatten auch einen guten Mix zwischen günstigeren Lodges und teureren Lodges, sodass die 200$ nicht all zu sehr ins Gewicht fielen
Was für uns wichtig war, war die schöne Lage und die relativ kurze Distanz zum Bwindi (für die ca. 20km braucht man trotzdem mehr als ne Stunde 😄 )

Am Lake Bunyonyi sind wir nur vorbei gefahren, können aber sagen das beide Lakes schön sind und soweit ich weiß kann man auch in beiden baden.

Grüße
Roland
382 Beiträge · seit 200624. Jan. 2019 · #15
Hey FabianPl,

wir haben am Lake Mutanda im Ecotourism Resort übernachtet, Hütte für 2 Personen inkl. Frühstück für USD 50.
Können wir nur wärmstens empfehlen, tolle Lage am See und super freundliche Leute da.
Ein paar Bilder gibt es in unserem letzten Reisebericht.
Viel Spass beim weiteren Planen.
Gruss
Christian
45 Beiträge · seit 201424. Jan. 2019 · #16
Ich stimmte Fidel zu. Wir hatten zwar eine Übernachtung in Ziwa. Aber die Strecke von Entebbe nach MFNP ist an einem Tag machbar, auch mit einem Besuch der Nashörner. Sie ist einfach viel besser ausgebaut.
Die Strecke MFNP - Kibale ist auch machbar, wie man ja an uns sieht. Aber absolut nicht empfehlenswert. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Bereits zwei Tage später hätten wir ein Problem bekommen.
Themenstarter63 Beiträge · seit 201927. Jan. 2019 · #17
Aktuell verfeinere ich die Route noch etwas und suche Unterkünfte zu den einzelnen Stationen. Definitiv kommt eine Übernachtung in Hoima hinzu, um die Fahrstrecke zwischen dem Murchison Südteil und Kibale abzukürzen.

In Sachen Unterkünften hätte ich aktuell im Bwindi noch eine Frage: Gibt es einen Grund das Tracking in Rushaga oder Ruhija zu machen, denn danach würde ich dann die Unterkunft wählen. Aktuell stehen die Gorilla Valley Lodge oder das Broadbill Forest Camp in der engeren Wahl.
13 Beiträge · seit 201828. Jan. 2019 · #18
Hi FabianPl,

ich würde den Startpunkt des Trackings eher davon abhängig machen, von woher du kommst. Die Straßen rund um den Bwindi sind zum teil sehr schlecht. Wenn du vom QENP kommst, würde ich nicht gerade bis nach Rushaga fahren, sondern würde in Buhoma oder Ruhija halten.
Ob jetzt Rushaga besser ist als Ruhija oder auch andersrum kann ich dir nicht sagen, bisher war ich nur in Rushaga 🙂

Grüße
Roland
Themenstarter63 Beiträge · seit 201928. Jan. 2019 · #19
Ro Afrika schrieb:Hi FabianPl,

ich würde den Startpunkt des Trackings eher davon abhängig machen, von woher du kommst. Die Straßen rund um den Bwindi sind zum teil sehr schlecht. Wenn du vom QENP kommst, würde ich nicht gerade bis nach Rushaga fahren, sondern würde in Buhoma oder Ruhija halten.
Ob jetzt Rushaga besser ist als Ruhija oder auch andersrum kann ich dir nicht sagen, bisher war ich nur in Rushaga 🙂

Grüße
Roland
Hi Roland, danke dir. Ich dachte die 40 Kilometer machen den Bock nicht fett. Deswegen hätte ich es vom Tracking und der Unterkunft abhängig gemacht.
Grüße, Fabian
Themenstarter63 Beiträge · seit 201928. Jan. 2019 · #20
Guten Abend, ich habe die Route nochmals etwas modifiziert und überall Unterkünfte hinzugefügt. Was sagt ihr dazu?

2 Nächte Entebbe (Blue Monkey oder Secrets Guesthouse): am 1. Tag gg. 14:00 Uhr gemütlich ankommen, am 2. Tag dann Rafting Tour in Jinja mit Nalubale, am 3. Tag Fahrt in Richtung Murchison NP mit Besuch des Ziwa Rhino Sanctuary zwecks Rhino Trekking auf dem Weg

2 Nächte Murchison NP Nordteil (Heritage Lodge): Game Drives

1 Nacht Murchison NP Südteil (Red Chili Rest Camp): am Ankunftstag Bootstour zu den Fällen, am Abreisetag früh morgens Bootstour ins Delta

1 Nacht Hoima (Kolping Hotel): reiner Zwischenstopp

2 Nächte Kibale NP (Isunga Lodge): am Anreisetag unterwegs Fort Portal, Lake Nkuruba, Top of the World, Lake Nyimambuga, Lake Nyabikere anschauen, am 2. Tag Schimpansen Tracking am Nachmittag

2 Nächte Queen Elizabeth NP (Bush Lodge im Self Contained Tent): neben Game Drives auch Bootsfahrt im Kazinga Kanal

1 Nacht Ishasha (Enjojo Lodge in einer Bamboo Hut): Game Drives

2 Nächte Bwindi (Gorilla Valley Lodge oder Broadbill Forest Camp): Gorillatracking - die Unterkunft würde ich dem Tracking anpassen, wo es eurer Meinung besser ist

2 Nächte Vulcanoe NP (La Locanda): Dian Fossey Hike

1 Nacht Lake Kivu Gisenyi (Paradise Malahide)

1 Nacht DR Kongo mit Jean von Amanitours: Vulkanbesteigung falls es die Lage im Land hergibt, 2 Monate vorab muss ich mich entscheiden

1 Nacht Lake Kivu Gisenyi (Paradis Malahide)

2 Nächte Kigali (Yambi Guesthouse)

2 Nächte Lake Bunyonyi (Entusi Resort oder Birdnest Eco Overseas)

1 Nacht Lake Mburo (Eagles Nest)

1 Nacht Entebbe(Blue Monkey oder Secrets Guesthouse)

5 Nächte Sansibar (Mwezi Boutique Resort oder Fun Beach Resort): Flug Uganda - Zanzibar vermutlich mit Precision Air

Was sagt ihr dazu? Ich bin immer noch für alle Änderungsvorschläge offen. 🙂

Beste Grüße,

Fabian