Planung Rundreise Namibia

17 Antworten · 3'897 Aufrufe · gestartet 08. Jan. 2019 von Simba2018
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Themenstarter2 Beiträge · seit 201908. Jan. 2019 · #1
Hallo Namibia-Kenner,

ich brauche Euren Rat.

Dieses Jahr geht es nach Namibia. Flüge von Frankfurt direkt nach Windhoek mit Condor vom 17.09. - 09.10.19 für 3 Personen sind gebucht.

Wir haben eine Rundreise auf den klassischen Route geplant:
Windhoek - Mariental - Ketmannshoop - Fish River Canyon - Lüderitz - Soussuvlei - Namib- Swakopmund - Twyfelfontein - Etosha - Waterberg - Windhoek.
Was meint Ihr dazu?

Wir haben bereits mehrfach USA-Rundreisen selbst organisiert. (Hotels via booking.com oder Expedia; Mietwagen online beim ADAC und fertig)

Doch wie geht man am besten eine Namibia-Tour an? Da die Unterkünfte im Etosha wohl relativ schnell ausgebucht sind, sollten wir uns auch beeilen.
Kann man die Unterkünfte auch direkt buchen?
Habt Ihr konkrete Empfehlungen?
Wo bucht man am Besten einen Mietwagen und was für ein Fahrzeug ist sinnvoll?
Welche Camps sollte man besuchen und wo bucht man?
Mit insgesamt 21 Tagen steht uns mehr Zeit zur Verfügung, als organisierte Touren vorsehen. Sollten wir noch weitere Orte einplanen bzw. sollten wir an einen Ort einen längeren Aufenthalt vorsehen ?

Für jegliche Tipps, Empfehlungen,Vorschläge und Hinweise sind wir dankbar.

Vielen Dank im voraus?
4'140 Beiträge · seit 200908. Jan. 2019 · #2
Hallo Simba,
erst mal willkommen im Forum.
Zu deinen Fragen könnte man Romane schreiben. Zuallererst wäre aber mal wichtig zu wissen, was du überhapt für Interessen hast. Landschaften? Tiere? Fotografieren? Einsamkeit? Events? Funtours? usw. usw.
Da es deine erste Tour in Namibia sein soll empfehle ich folgendes:
1. Lies mal folgende Ersttäter-Tourenvorschläge: https://namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html
2. Lies mal einen Reiseführer und einige Reiseberichte hier (Suchfunktion!)
Und dann, wenn du eine konkrete Tour und einen Zeitpunkt im Auge hast, stellst du nochmals konklrete Fragen.
Viele Grüße:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
1'014 Beiträge · seit 201608. Jan. 2019 · #3
An den Zeitvorgaben für organisierte Touren solltet ihr euch nur ganz grob orientieren. Da wird (meist, vermutlich gibt es Ausnahmen) ohne Gnade alles hineingequetscht was irgend geht. Raus aus dem Bus, Fotos machen, rein in den Bus und weiter. Mal ausschlafen, einen Ort oder eine Lodge genießen, mal ein freier Nachmittag am Pool oder auf der Terrasse sind da nicht vorgesehen.

Yanjep
502 Beiträge · seit 201608. Jan. 2019 · #4
Hallo Simba,
ich stimme Burschi zu. Dann bist Du mit Deinen Plänen reichlich spät dran. Ich würde eine lokale Reiseagentur (siehe Forum-Partner) einbinden. Auch Du scheinst Dir für 3 Wochen zu viel vorzunehmen.
Gruß, Dieter
873 Beiträge · seit 201608. Jan. 2019 · #5
Ich plädiere für folgende Reihenfolge:
- Flüge (habt ihr schon)
- Auto reservieren (SUV, hoher Radstand) - Orientierung siehe diverse Threads hier im Forum
- konkrete Route festlegen (öfter mal 2 Nächte an einer Station, max. 300-350 km pro Etappe), Orientierung Ersttätertouren siehe Link
- konkrete Unterkünfte auswählen (wollt Ihr campen oder Lodge-Hoppen ?), Orientierung diverse Reiseberichte hier im Forum
- Liste an eine örtliche Agentur geben (z.B. magic vibes, Africa on wheels, Bwana o.ä.), von denen buchen und reservieren lassen - spart Stress und kostet nicht extra
- Zusatzaktivitäten wählen und reservieren (Desert Little Five, Bootstour Walvis Bay, Ballonfahrt Sossusvlei o.ä.)
- warten und freuen

Christoph
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
1'014 Beiträge · seit 201608. Jan. 2019 · #6
Was mir gerade einfällt: Was wollt ihr am Fish River Canyon machen? Einfach nur hinfahren und runtergucken (nur so runterklettern, bißchen rumlaufen und gucken geht nicht). Oder eine (ein- oder mehrtägig) Wanderung bzw. Fahrt/Wanderung von der Lodge aus? Zum "nur hinfahren und runtergucken" ist es ziemlich weit zu fahren. Obwohl der Blcik von oben auch beeindruckend ist.

Yanjep
126 Beiträge · seit 200908. Jan. 2019 · #7
Hallo Simba,

bevor ich noch etwas zu einzelnen Punkten schreibe:

Beeilt Euch !!!

Ihr solltet noch bestätigen, ob ihr campen wollt, oder in Lodges übernachtet. Da du mehrfach das Wort Unterkünfte verwendest nehme ich mal an Lodges. Dann werdet ihr mit den Unterkünften in Etosha (Okaukuejo und Halali) schon Probleme bekommen. Und auch sonst lebt eine Namibia-Reise ganz besonders davon nicht eine 08/15 -Unterkunft zu bekommen, sondern eine wirklich tolle oder originelle Lodge. Und die sind eben früh weg. Ihr fahrt im Prinzip noch in der Hochsaison und Namibia ist Boomland.

Beeilen bedeutet, wie oben geschrieben, ein Auto buchen. Ein SUV sollte es aus Komfortgründen sein, 4x4 ist auf den klassischen Ersttätertouren unnötig. Der kleinste SUV der Duster wäre mir für 3 Personen zu klein und die größeren werden bei nur 8 Monaten Vorlauf durchaus schon knapp werden.

Zur Route: Wenn ihr das erste Mal in Afrika seid, würde ich 3, eher 4 Nächte Etosha einplanen. In Swakopmund und Walvis Bay gibt es sehr viele Aktivitäten (Little 5, sandwich Harbour, Bootsfahrt, Mondlandschaft), die gut 2 Tag füllen , was zu ebenfalls 3 Übernachtungen führt. Soussusvlei füllen die Aktivitäten mindestens einen vollen Tag, also auch 2 Übernachtungen (wenn man Wüstenfan ist oder einen Rundflug machen will, gehen auch 3). Ich selbst mag Lüderitz und Umgebung (Kolmanskop, Bootsfahrt, Diaz Point) und dann sind das auch mindestens 2 Übernachtungen. Aber spätestens da werden die Meinungsverschiedenheiten beginnen. Manche finden Lüderitz öd und haben schon 10 Geisterstädte besucht, brauchen also auch Kolmanskop nicht. Ich war noch nie am Fish River und habe mindestens Pläne für 2 weitere Namibiareisen - beide immer noch ohne fish river.
Ich würde vor allem, wie schon von anderen erwähnt, nicht einfach abhaken, sondern bei mindestens 2/3 der Stationen 2 Übernachtungen einplanen. Ansonsten weniger Stationen einplanen (Waterberg ist zB eine typische Station, die nur bei 2 Übernachtungen Sinn macht).
Ich würde ganz schnell ganz viel lesen. Aber parallel würde ich nach einer Grobplanung abschätzen, wann ihr in Etosha sein werdet und diese Buchung schon starten. wenn ihr dann wg Etosha anderes schieben müsst, seid ihr noch nicht komplett festgelegt. Und tut euch das direkt buchen nicht an. Agenturen in Namibia wurden schon genannt. Ich füge noch die sehr kompetenten Damen von Namibia click & travel hinzu. Alle buchen für euch zu den selben Preisen, wie ihr sie auch bekommt, haben die viel besseren Kontakte und können euch auch schnell Alternativen nennen.
Wenn es wirklich eine Lodgereise werden soll - legt los

Norbert
zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2019
16,9k Beiträge · seit 201208. Jan. 2019 · #8
Norbert61 schrieb:... Namibia ist Boomland....
Nööö, ist es nicht (mehr).

Wir sind gerade von einer 4-wöchigen Tour zurück gekehrt. Noch nie war es so leer in den Unterkünften in der Weihnachtszeit. Mehr als die Häfte unserer Zeit waren wir die einzigen Gäste, teilweise seit 3 Wochen sogar die 1. Gäste überhaupt.

Noch nie haben wir erlebt, dass wir zwischen Weihnachten und Neujahr in der Innenstadt Swakopmunds auf Anhieb direkt vor den Geschäften parken konnten. Die Jahre zuvor ist man erst einmal 3x um den Prütt gefahren, um überhaupt irgendwo einen Parkplatz zu bekommen. Die AZ berichtete ebenfalls über die "schlechte" Auslastung.

Es mag in Sesriem/Sossusvlei zu Engpässen kommen - und vielleicht noch in den NWR-Unterkünften im Etosha. Jedoch vor dem Etosha gibt es genügend Alternativen, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit geringe Auslastungen haben werden.

LG
Logi
2'191 Beiträge · seit 201609. Jan. 2019 · #9
Hallo Logi,

weißt Du auch woher die schlechte Auslastung kommt?

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
16,9k Beiträge · seit 201209. Jan. 2019 · #10
Gabi-Muc schrieb:...weißt Du auch woher die schlechte Auslastung kommt?
Tja, ich würde mal sagen, dass da das Preis/Leistungsverhältnis stellenweise völlig aus dem Ruder gelaufen ist bzw. auch noch läuft.

Hohe Preise für beschissenen Service bei sehr schlechter Instandhaltung der Unterkünfte - da muss man sich nicht wundern.

Wir haben viele Leute getroffen, die uns gesagt haben: "....die sehen uns nicht mehr wieder!"

LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200609. Jan. 2019 · #11
Hi Logi,
Nööö, ist es nicht (mehr).
doch, wenn man den Unterkünften und Reiseveranstaltern glauben darf, ist der Druck v.a. auf die Unterkünfte in der Hauptreisezeit August bis Oktober extremer als 2018 und 2017. Nur ein Beispiel (nicht repäsentativ): Ich suche verzweifelt ein Zimmer in der Kalahari Ende September. Sämtliche Lodges, Gästefarmen, B&Bs in kleinen Orten: Fully booked.
@Simba: Haltet Euch was Mietwagen und Unterkünfte angeht ran! Ihr wollt zur internationalen Hochsaison reisen.

Die Besucherzahl in Swakopmund über die Feriensaison war in der Tat relativ schlecht. Das hat aber rein gar nichts mit dem internationalen/europäischen Tourismus zu tun. Nach Swakop über den Jahreswechsel kommen Namibier und Südafrikaner. Und beiden geht es pauschalisiert gesagt wirtschaftlich nicht so rosig. Was man zu Hunderten in Swakop dafür sah (und was sich über die letzten 2-3 Jahre entwickelt hat) sind Reisende aus Botswana. Man muss aber auch natürlich dazu sagen, dass sich die Unterkunftskapazitäten in Swakop in den letzten 3 Jahren verdoppelt haben. Da bleibt vom Kuchen natürlich für jeden weniger (wobei ich jeden Tag erstaunt war über die weiterhin 2-3 großen Busse die im Hansa Hotel einbuchen). In Swakop hängt auch vieles an der weiterhin desolaten Einstellung der dortigen Anbieter touristischer Leistungen zusammen. Es bleibt mir ein Rätsel wie man als Anbieter in einem Ferienort zur Hochzeit einfach mal seinen Laden dicht macht... Da gilt dann wohl wirklich: "Wegen Reichtums geschlossen."

Magst Du nicht vielleicht in einem Thread kurz Deine Unterkunftserfahrungen Deiner letzten Reise schildern, Logi? Danke.

Das einige Unterkünfte (eben die, die "immer" voll sind) auch in diesem Jahr wieder versuchen mehr als die "üblichen" 10% an Preiserhöhungen (tlws. bis 40 Prozent) durchzusetzen, ist in der Tat schwierig. Es gibt Aufrufe des NTB, HAN etc sich dies zu überlegen, aber die Nachfrage regelt eben den Markt.

Viele Grüße aus dem kühlen Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 09. Jan. 2019
16,9k Beiträge · seit 201209. Jan. 2019 · #12
Im guten, alten Hansa Hotel waren wir natürlich auch wieder - und das stimmt, dort stehen immer 2-3 Busse, jedoch gehen offensichtlich nicht alle Gäste dort essen:

am 27.12. : fully booked
am 29.12. : bestenfalls 1/3

Und ja, den Kollegen aus Botswana mit seinem alten Hanomag haben wir dort auch stehen sehen. Der fährt schon seit Jahren durchs südliche Afrika. Hier ein Bild von 2014 von der Gästefarm Duwisib:



Vor dem Gondwana Delight - also zwischen Delight und dem Swakopmund Hotel - standen auch immer Busse. Für die Gondwana Unterkünfte sind die pauschalen Busreisenden ganz klar das Hauptgeschäft.

Im Swakopmund Hotel (Alter Bahnhof) war setzte sich die Gästestruktur aus 50 % Chinesen, 40 % neureichem SWAPO-Gesindel und 10 % anderen zusammen.

LG
Logi
33,1k Beiträge · seit 200609. Jan. 2019 · #13
Im Swakopmund Hotel (Alter Bahnhof) war setzte sich die Gästestruktur aus 50 % Chinesen, 40 % neureichem SWAPO-Gesindel und 10 % anderen zusammen.
Gehört ja auch dem Staat. Die Gästestruktur ist im Country Club in Windhoek deshalb genau so. Aber wer zahlt ist dem Hotelier ja egal, Hauptsache es wird bezahlt 🙂

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
3'883 Beiträge · seit 201109. Jan. 2019 · #14
Komisch, als Eingangspost kommt bei mir Burschis Antwort. Hat sich der Thread-Eröffner davon geschlichen 😕 ?

Falls Simba noch an Bord ist:
Wie schon mehrfach betont, ist Eile bei der Orga geboten.
Wende dich an eine regionale Agentur, die sich nach deinen Wünschen richtet - so weit Unterkünfte noch buchbar. ADAC ist gut und schön, aber die MitarbeiterInnen wissen nicht, was in Namibia schön ist!!!
Die Forumspartner Magic Vibes und Click & Travel haben einen guten Ruf, kennen sich beide in Nambia bestens aus. Wenn du das Fahrzeug über sie buchst, musst du keine oder weniger Buchungsaufschlag zahlen, als wenn du mit selbst gemietetem Fahrzeug bei ihnen aufschlägst.

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
Themenstarter2 Beiträge · seit 201909. Jan. 2019 · #15
Hallo zusammen,

vielen Dank für die bisherigen sehr informativen Beiträge, die leider nicht immer ermutigend waren.
Wir werden jetzt auf alles Fälle "Gas geben" um den Mietwagen und Unterkünfte zu reservieren. Haben bereits wie empfohlen bei regionalen Anbietern angefragt. Kann es sein, daß die großen Reiseveranstalter alles "blockiert" haben und daher kein Plätze für "Selbstbucher" zur Verfügung stehen.
Wenn jemand noch was einfällt, bitte weiterhin schreiben.
Nochmals Danke für Eure Unterstützung.
16,9k Beiträge · seit 201209. Jan. 2019 · #16
Simba2018 schrieb: Kann es sein, daß die großen Reiseveranstalter alles "blockiert" haben und daher kein Plätze für "Selbstbucher" zur Verfügung stehen.
Also, ich habe gerade mal nachgesehen:

am Waterberg ist noch reichlich frei

und die Gästefarmen Buschberg und Vreugde, vor dem Etosha Anderson Gate, zeigen mir ebenfalls jede Menge freie Kapazitäten für September/Oktober an (die haben beide Familienzimmer bzw. Triple-Rooms).

Vielleicht solltest Du das Ganze doch besser an eine örtliche Agentur übergeben, die sich schlichtweg auskennen, als da selbst rumzuwürgen.

LG
Logi
126 Beiträge · seit 200909. Jan. 2019 · #17
ja - sie blockieren massiv. Bei uns war zB Halali (bush chalets) bei 11 Monaten Vorlauf auf der NWR-Seite über Wochen zum Wunschtermin +/- 2 Tage nicht zu bekommen. click& travel hatte nach ca. 5 Tagen dann eine Buchungszusage und als wir jetzt im Oktober dort waren, waren maximal 40% belegt.

Abwarten und darauf verlassen, dass was frei wird ist aber riskant und zeitaufwändig, weil du entweder jeden Tag wieder schauen musst, ob was frei wird oder eben über TUI, oä. rumsuchen musst. Deshalb: Nimm das lokale Büro, die haben ihre Verbindungen.

Norbert
158 Beiträge · seit 201814. Jan. 2019 · #18
Das mit dem Blockieren scheint Methode zu ein.
Als wir Anfang November letztes Jahr im Etosha waren, gab es in allen drei Camps, durch die wir gefahren sind, noch freie Kapazitäten.
Ich würde mir überlegen, nicht alle Nächte im Etosha zu verbringen.
Die Camps sind ziemlicher Mist … bis auf das Wasserloch ein Trauerspiel.
Lediglich das Halali Camp hat uns einigermaßen gefallen … von außen beurteilt … wir haben nicht im Park übernachtet.
Mein Vorschlag wären zwei Nächte vor dem Anderson Gate in der Gondwana Etosha Safari Lodge (nicht das Camp) zu übernachten … Geniale Lage / Aussicht und 10 Minuten Fahrt zum Gate.
Dann entweder durch den Park fahren oder nochmal im Halali Camp übernachten.
Nächste Übernachtung dann direkt am Namutoni-Gate z.B. in der Mokuti Etosha Lodge … hat uns sehr gut gefallen, wenn es dort auch keine Aussicht mehr gab.

Das mit den hohen Preisen betrifft offenbar nur ausländische Touristen.
Wir haben kurzentschlossen in einer der Lodgen nachgefragt, ob wir noch ein Zimmer bekommen könnten.
Es war noch etwas frei für umgerechnet stolze 240 EUR die Nacht mit HP (gleicher Preis wie über Booking.com).
Da wir ja eine andere Unterkunft bereits fest gebucht hatten, die wir nicht mehr stornieren konnten, sagten wir das und zeigten uns etwas unentschlossen, bei dem Preis + den Kosten der anderen Unterkunft, hier zu übernachten.
Darauf sagte uns die Managerin, daß Sie uns den Preis für die Einheimischen geben könnte, der bei (immer noch stolzen aber vertretbaren) 140 EUR lag.
Das Angebot nahmen wir dann freudig an ... mit dem Hintergedanken, daß wir auch im schönen Namibia, ordentlich gemolken werden 😉
zuletzt bearbeitet 14. Jan. 2019