TravelfanThemenstarter5 Beiträge · seit 201825. Nov. 2018 · #1
Hallo Zusammen,
wir planen unsere erste Namibia Tour im Oktober 2019 und sind am diskutieren welche Route für drei Wochen ideal ist. Route 1: Windhuk - Mariental - Keetmanshoop - Fish River Canyon (ist der Sehenswert?) - Kolmanskop - Sossusvlei - Naukuft Gebirge - Etusis Farm (Wer kennt diese?) - Swakopmund (geplant 2 Tage Flug über die Wüste und Ausflug in die Wüste "Kleine Wüste ganz groß") - Twyfelfontein - Ethosha (2-3 Tg.) Unterkünfte lieber außerhalb desd NP oder im Park selbst - Waterberg - Windhuk Route 2: Windhuk - Mariental - Keetmanshoop - Sossusvlei - Naukuft Gebirge - Etusis Farm (Wer kennt diese?) - Swakopmund (geplant 2 Tage Flug über die Wüste und Ausflug in die Wüste "Kleine Wüste ganz groß") - Twyfelfontein - Ethosha (2-3 Tg.) - Popa Falls - Bwabwata NP - Kasane (Mietauto abgeben) - Victoria Falls von dort per Flug nach Windhuk und am selben Tag den Heimflug Wer hat Tipps und was sollte man unbedingt sehen. Vielen Dank
peter 081'927 Beiträge · seit 200825. Nov. 2018 · #2
Hallo,
beide Touren haben ihren Reiz mit Ausnahme des Umweges zur Etusis Lodge, die passt nicht so recht in die Streckenführung.
Mein Tipp wäre Nr. 2, da kommt zu Wüste, Atlantik und Savanne noch die Wasserwelt am Okavango und Sambesi dazu.
Bitteschön
NONorbert61126 Beiträge · seit 200926. Nov. 2018 · #3
Hallo,
ich meine, dass ihr euch wie bei vielen ersten Ideen in beiden Vorschlägen zu viel vornehmt (im zweiten viel zu viel). Bei der ersten Idee würde ich den Fish river und Etusis weglassen, bei der zweiten Idee mindestens Mariental und Keetmanshoop. Etosha im Park dürfte sich im Oktober 19 fast schon erledigen, weil ihr kaum noch Plätze mehr in Okaukuejo und Halali mehr bekommen werdet. Ich finde in beiden Camps die Wasserlöcher wunderbar um dort abends zu sitzen, aber wenn ihr in Lodges übernachten wollt, müsst ihr euch enorm sputen.
Grüße
Norbert
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200826. Nov. 2018 · #4
Hallo Travelfan,
Wenn du Näheres über die Etusis Lodge erfahren möchtest dann schaue in meinem Reisebericht nach:
Moin Travelfan, als Namibia Einsteiger würde ich mit Tour 1 starten. Haben wir 2016 in ähnlicher Form gemacht (3 Wochen). Etusis kannten wir allerdings nicht dafür dann die D707 und die Tiras Berge. Also Tour 1 zum Einstieg finde ich passabel. Caprivi und Chobe mit Vic-Falls ist ein zweites, eigenes Ding (bei uns in 2018). Auf keinen Fall würde ich den Süden und den Norden in einem Rutsch abreisen wollen, es wäre zu schade. Und daran denken, möglichst wenig 1 night stops einbauen, 2 sollten es schon sein, bis auf wenige Ausnahmen. LG, Dieter
Viele Grüße aus dem regnerischen Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Travelfan schrieb: Wer hat Tipps und was sollte man unbedingt sehen.
Ich plädiere auch für Variante 1, also die klassische Drei-Wochen-Ersttätertour (siehe Link oben). Am Anfang zwei Tage Kalahari (Teufelskrallen, Red Dunes, Anib, ...). Keetmanshoop und Lüderitz als Tagesausflug von Aus (versucht ein Eagles Nest bei der Klein Aus Vista Lodge zu kriegen). Den zeit- und streckenaufwendigen Südschlenker zum Fishriver Canyon wirklich nur dann, wenn ihr den USA Grand Canyon NICHT kennt, ansonsten die Tage lieber am und im Etosha, an der Spitzkoppe oder im Damaraland investieren.
Und öfter mal 2 Tage an einem Standort bleiben! Warum unbedingt Etusis?! Liegt nicht so besonders passend auf Eurer Route? Caprivi, Chobe, VicFalls ist ein anderer eigener Urlaub.
Hosenmatz158 Beiträge · seit 201826. Nov. 2018 · #8
Hi, ich würde die erste Route machen. Botswana + Victoriafälle würde ich eher mit Südafrika verbinden. Wir haben damals noch Johannesburg bis Krüger mitgemacht. Alternativ zum Flug von den Fällen nach Johannesburg kann man z.B. auch mit dem Rovus Zug fahren. Wir haben das damas leider zu spät gemerkt, daß man mit dem Luxuszug auch nur diese Teilstrecke fahren kann.
Und bzgl. Fish River Canyon ... ich fand das dort klasse und das, obwohl ich auch schon am Grand Canyon war. Wir waren aber auf der „linken“ Seite in der Fish River Lodge.
Der Umweg ist eine Schotterstraße von 104 Kilomter einfach.
Hosenmatz schrieb:bzgl. Fish River Canyon ... ich fand das dort klasse und das, obwohl ich auch schon am Grand Canyon war.
Hosenmatz, unstreitig, dass das dort schön ist, aber eben nicht so "einmalig" wie der Etosha NP. Ziel des Streichens der Südschleife wäre, die geplanten "2-3 Tage Etosha" innerhalb der 3-Wochen-Tour zu verlängern. Was würdest Du denn statt dessen aus der Route streichen? Christoph
Hosenmatz158 Beiträge · seit 201826. Nov. 2018 · #10
Hallo Christoph,
meiner Meinung nach reichen 3 Wchen locker, um den Süden auch mitzumachen und nichts auszulassen. Wir haben das alles in zwei Wochen gepackt 😉 Vor allem, wenn sie eh Kolmanskop mitmachen wollen! Also wenn das wirklich zu viel ist, dann würde ich lieber Kolmanskop und Lüderitz weglassen als den Fish River Canyon.
Aber wie gesagt, ich denke, in drei Wochen ist das alles gut machbar. Und 3 Tage Etosha ist, meiner Meinung nach, auch ausreichend.
Hosenmatz schrieb:bzgl. Fish River Canyon ... ich fand das dort klasse und das, obwohl ich auch schon am Grand Canyon war.
Hosenmatz, unstreitig, dass das dort schön ist, aber eben nicht so "einmalig" wie der Etosha NP. Ziel des Streichens der Südschleife wäre, die geplanten "2-3 Tage Etosha" innerhalb der 3-Wochen-Tour zu verlängern. Was würdest Du denn statt dessen aus der Route streichen? Christoph
Ich würde am ehesten Swakopmund weglassen. Wir haben im Oktober auch in 3 Wochen die Route bis zum Fish River Canyon gemacht und waren 5 Tage im Etosha. Hat wunderbar gepasst. Die Umgebung von Swakopmund haben wir allein angesehen. Für die Stadt haben uns 2 h gereicht, und da waren wir auch nur, weil wir einkaufen mussten. Aber man kann es nicht Alles sehen.
Hosenmatz schrieb: meiner Meinung nach reichen 3 Wchen locker, um den Süden auch mitzumachen und nichts auszulassen. Wir haben das alles in zwei Wochen gepackt 😉 Und 3 Tage Etosha ist, meiner Meinung nach, auch ausreichend.
Zum Glück sind nur Rennfahrer dieser Meinung. Oder Japaner/Chinesen oder sonstige "Europe-in-one-Week" Oberflächenscanner.
Etosha wird ab einer Woche Beobachtung richtig schön, an 3 Tagen hat man jede Straße mal gesehen. Wir haben eben 3 Wochen für die Hälfte der oben gefragten Runde gebraucht (OK waren 7 Tage KTP dabei) und ich bin immer noch davon überzeugt, es geht noch intensiver. Aber zum Glück sind sind die Geschmäcker verschieden.
Hosenmatz158 Beiträge · seit 201826. Nov. 2018 · #13
Gut aber das kann / muß dann jeder für sich selbst entscheiden. Hat man Zeit und Lust bzw. den Plan, ein Land mehrfach zu bereisen oder schaue ich mir in einem Land erst einmal die Highlights an und entscheide dann, was ich mir nochmal irgendwann genauer ansehe. Es soll ja Leute geben, die haben nur eine begrenzte Anzahl an Urlaubstagen und wollen, neben dem schönen Namibia, auch noch andere Länder der Erde bereisen.
Ich habe irgendwie das Gefühl, daß man hier im Forum als nicht ganz normal hingestellt wird, wenn man in Namibia weniger als drei Wochen verbringt und da auch nicht jedes Jahr mindestens dreimal hinfliegen möchte 😉
Hosenmatz schrieb: Es soll ja Leute geben, die haben nur eine begrenzte Anzahl an Urlaubstagen und wollen, neben dem schönen Namibia, auch noch andere Länder der Erde bereisen.
Ich habe irgendwie das Gefühl, daß man hier im Forum als nicht ganz normal hingestellt wird, wenn man in Namibia weniger als drei Wochen verbringt und da auch nicht jedes Jahr mindestens dreimal hinfliegen möchte 😉
OT Die meisten hier haben nur eine begrenzte Zahl an Urlaubstagen und ein begrenztes Budget. Und viele hier, mich eingeschlossen, haben mit 2 Wochen Namibia angefangen, um dann noch einmal vorbeizukommen. An zwei Wochen ist nichts falsch. Nur in zwei Wochen ganz Namibia gesehen zu haben geht nicht, sofern man auf der Straße unterwegs war. Zu behaupten 3 Tage Etosha sind ausreichend, zeugt von den Park nicht verstanden zu haben, allein von den Abmessungen braucht man knapp 2 Tage nur um durchzufahren (sollte aus versehen ein Tier auf der Starße sein, sogar länger). Wenn Dir es reicht, "Ich war da" zu dokumentieren, mag das für Dich ausreichend sein. Andere wollen mehr erleben. Andreas
Hosenmatz158 Beiträge · seit 201826. Nov. 2018 · #15
AndreasG2523 schrieb:
Hosenmatz schrieb: Es soll ja Leute geben, die haben nur eine begrenzte Anzahl an Urlaubstagen und wollen, neben dem schönen Namibia, auch noch andere Länder der Erde bereisen.
Ich habe irgendwie das Gefühl, daß man hier im Forum als nicht ganz normal hingestellt wird, wenn man in Namibia weniger als drei Wochen verbringt und da auch nicht jedes Jahr mindestens dreimal hinfliegen möchte 😉
OT Die meisten hier haben nur eine begrenzte Zahl an Urlaubstagen und ein begrenztes Budget. Und viele hier, mich eingeschlossen, haben mit 2 Wochen Namibia angefangen, um dann noch einmal vorbeizukommen. An zwei Wochen ist nichts falsch. Nur in zwei Wochen ganz Namibia gesehen zu haben geht nicht, sofern man auf der Straße unterwegs war. Zu behaupten 3 Tage Etosha sind ausreichend, zeugt von den Park nicht verstanden zu haben, allein von den Abmessungen braucht man knapp 2 Tage nur um durchzufahren (sollte aus versehen ein Tier auf der Starße sein, sogar länger). Wenn Dir es reicht, "Ich war da" zu dokumentieren, mag das für Dich ausreichend sein. Andere wollen mehr erleben. Andreas
Ähm ja ... ok ... ich weiß nicht genau, was der Threadersteller erleben will. Ich habe nur seine zwei Optionen gesehen. Von daher habe ich ihm geantwortet, was ICH tun würde aufgrund der Erfahrungen, die ICH kürzlich in Namibia gemacht habe. Und dabei habe ich dazu geschrieben, daß das MEINE Meinung ist und ich habe mich nirgends abfällig über andere User hier geäußert, die anderer Meinung sind.
offbeat106 Beiträge · seit 201827. Nov. 2018 · #16
Hallo Travelfan,
letztlich kann dir die Entscheidung keiner abnehmen und deinen Reisestil musst vor allem du selbst einschätzen können. Wir waren dieses Jahr das erste Mal in Namibia und haben die Sambesi-Region (Caprivi) und Botswana (Chobe + Moremi) mitgenommen. Dafür haben wir den Süden (abgesehen von Sossusvlei) rausgelassen. Netto (wenn man einfach mal alle Orte in Google Maps verbindet, ohne Game Drives, Zufahrten, Rumkurven etc.) waren das ca. 3300km, gesamt auf dem Zähler am Ende knapp 5000. Es war wirklich eine tolle Tour und wir haben die viele Abwechslung extrem genossen! Die Strecke war für uns total machbar in 23 Tagen, mehr hätte es aber echt nicht sein dürfen. Man kann das gut machen, wenn man viel erleben möchte, aber man kann auch weniger machen. Wenn man ein Dachzelt hat, muss man eh immer abbauen, da störten uns einige 1-Nacht-Stopps nicht zu sehr. Aber wir haben schon auch festgestellt, dass die Tage mit weniger Fahrstrecke einfach die angenehmeren waren und waren froh, gerade in der zweiten Hälfte der Reise, wenn der Erlebenshunger etwas abgeklungen ist, ein paar mehr 2-Nacht-Stopps zu haben 😉
Wofür ich aber hier mal eine Lanze brechen möchte: Mir gefiel die Abwechslung, nach der (wunderschönen, grandiosen, spektakulären, bewegenden und absolut sehenswerten) trockenen Landschaft und Weite dann ab der Sambesi-Region (Caprivi) auch ein wenig Grün und Wasser zu sehen. Daher finde ich eine Variante, die den Caprivi einschließt, auch für eine erste Namibia-Tour gar nicht schlecht, auch wenn allgemein meist nicht dazu geraten wird. Ob man unbedingt bis zum Ende des Caprivis und den Vic Falls fährt ... die Regionen um Divundu und Kongola reichen eigentlich, die Strecke bis zu den Vic Falls ist dann schon nochmal ein Stückchen.
Bin gespannt, wie du dich entscheidest. Viele Grüße Offbeat
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
Achim G.294 Beiträge · seit 200727. Nov. 2018 · #17
Hallo Travelfan, wie Du schon sicher selber merkst, hat jeder so seine Vorlieben und da ist es fast unmöglich Dir "ultimative" Tipps zu geben. Ob der FRC sehenswert ist? Das kann ich Dir gar nicht beantworten, weil wir nach mittlerweile 21 Jahren und 14 Reisen nach Namibia noch nie da waren 🤪 Irgendwie hat es der FRC noch nie geschafft, in die endgültige Planung zu kommen 🤪 😐 Aber ich würde Dir grundsätzlich auch zur ersten Routenvariante raten. Vielmehr würde ich aber auch nicht reinpacken. Natürlich kann ich verstehen, dass man bei der ersten Tour viel sehen möchte....wer weis, ob man wiederkommt? Als wir 1997 unsere erste Tour geplant haben, sind wir innerhalb von 3 Wochen auch quer durch das Land gefahren. VicFalls waren dann auch dabei und es hat Spaß gemacht 😉 Dann merkten wir, dass die Tage immer knapper wurden und haben den Weg von Katima bis Tsumeb (knapp 1.000 km) an einem Tag runtergerissen. Damals war die B8 aber nur teilweise asphaltiert 🤩 . Wir waren noch recht jung und es ist auch gut gegangen, aber so eine Gewalttour würden wir nie wieder machen wollen. In sofern mag ich hier auch gar nicht den Zeigefinger heben wollen, sondern Dir nur mitteilen, dass oftmals weniger (viel) mehr ist 🙂
Wenn der Caprivi mit drin sein soll, finde ich den Vorschlag von "offbeat" gar nicht so schlecht, wenn es dann "nur" bis in die Region Divundu geht.