Es wird wohl doch Juli - Selfcateringunterkünfte?

17 Antworten · 2'742 Aufrufe · gestartet 20. Sept. 2018 von stinu
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Themenstarter92 Beiträge · seit 200720. Sept. 2018 · #1
Liebe Namibiakennende

Das Thema Temperaturen im Sommer (resp. namibischen Winter) wurde ja schon ein paar mal diskutiert. Wir sitzen eigentlich gerne am Abend noch am Feuer und geniessen den Abend, auch wenn es mit Kids dann jeweils zeitig ins Bett geht. Deshalb haben wir auch Oktober als Reisezeitraum ins Auge gefasst.

Nun macht uns eine Weiterbildung meines Mannes einen "Strich" durch diese Rechnung. Seine Schulferien korrespondieren einfach nicht mit denen unserer Kids. Einzig mögliches gemeinsames Zeitfenster bleibt der Juli.

Fürs Campen ist es uns (mir 😊 ) wohl etwas zu frisch, vor allem wegen den obengenannten Kriterien 😗. Lodges sind eigentlich nicht so unseres, nicht nur aus finanziellen Überlegungen. Nun studieren wir an Selfcateringunterkünften herum. Also so ein Zwischending. Aber soweit ich es anderen Threads entnehmen kann ist es ja in den Häuschen jeweils auch nicht viel wärmer? Stimmt das? Bringt das gar nicht viel gegenüber einer Campingnacht? Vor allem, da viele ja so konzipiert sind, dass man dann doch am Abend draussen auf der "Terrasse" sitzt? Wie sind eure Erfahrungen für Reisen in dieser Jahreszeit betr. Unterkunftwahl?

Oktober ist noch nicht ganz vom Tisch aber mein Mann müsste dann im Unterricht fehlen, ist ja auch nicht gerade ideal... wenn es denn mit "einfachem" Aufwand auch anders lösbar wäre..
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1'335 Beiträge · seit 200620. Sept. 2018 · #2
In den Häusern etc. ist es im Winter sogar noch kälter - zumindest tagsüber.
Nachts geht es in der Regel in den Häuschen nicht unter 0, so dass es schon wärmer ist.
In Namibia ist Selfcatering + geschlossene Unterkunft aber nicht häufig. Das trifft man häufiger in Südafrika an.

Für die Zeitwahl sind m.E. noch entscheidend:
Für Juli 2019 ist es nicht gerade früh. Namibia ist in, viel ist schon ausgebucht. Die Franzosen, die Italiener sind im Juli in Namibia. Was ist noch zu bekommen?
Will man in einem Monat reisen, wenn ohnehin die halbe Welt in Namibia ist?
Wenn ich es vermeiden könnte, ich würde es tun!
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Themenstarter92 Beiträge · seit 200720. Sept. 2018 · #3
@Riedfrosch: Danke für deine rasche Antwort 🙂

Da wir bisher eigentlich nicht mit selfcateringunterkünften gerechnet haben, habe ich mir auch noch nicht so gedanken über häuftigkeit gemacht. von südafrika kennen wir dies eben gut und haben dies vor unseren zeltreisen gerne genutzt...

Oh juli ist schon so schulferienzeit? aus europäischen erfahrungen kenne ich es, dass wir gescheiter immer die allerersten juliferiewochen buchen da im august dann noch ganz deutschland, frankreich, spanien, italien dazukommt. das war mir so nicht bewusst. in dem fall wäre august fast besser? wir haben nächstes jahr 7 wochen schulferien und könnten auch die drei ersten augustwochen planen (belegte unterkünfte sind dann ein anderes thema, da wir nicht unbedingt die hotspots besuchen denke ich werden wir schon gut unterkommen auch wenn wir "erst" jetzt dran sind).
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33,1k Beiträge · seit 200620. Sept. 2018 · #4
Hallo Stinu,

eine Forumsteilnehmerin (ich weiß nur gerade nicht mehr welche) hatte vor Kürzerem eine Self-Catering-Tour durch Namibia gemacht. Da würdest Du bestimmt Ideen bekommen. Wie gesagt ist Self-Catering hier (außerhalb der großen Städte) noch die Ausnahme, wird aber immer mehr.
Juli ist der Beginn der absoluten Hauptsaison (geht bis etwa Oktober) und nicht selten ist ein Jahr vorher alles besonders beliebte ausgebucht.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
5'480 Beiträge · seit 200920. Sept. 2018 · #5
Eine weitere Variable gibt es noch hinsichtlich der zu erwartenden Temperaturen. Wo soll es denn genau hingehen. Namibia ist groß und die Temperaturverläufe sind zum Teil ganz erheblich. Im Norden und im Caprivi wird es längst nicht so kalt, wie im Süden und im zentralen Hochland. Auch mit Euren Reisezielen könnt Ihr die zu erwartenden Temperaturen beeinflussen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter92 Beiträge · seit 200720. Sept. 2018 · #6
Danke euch. Hier wird einem geholfen 🙂

Wenn wir im april reisen könnten würden wir das sofort tun, leider wird das die nächsten jahre schulbedingt nix und deshalb sind wir halt auf diejenigen zeiten angewiesen, welche voll in der saison sind. ich denke wir werden aber trotz "hochsaison" schon auch zu unserer ruhe kommen. die unterkünfte sind ja so konzpiert, dass man sich nicht auf den füssen steht. vorausgesetzt man findet dann die gewünschte unterkunft 😄

Zu sehr in den Norden wollten wir eigentlich nicht, haben eher geplant die Malariagebiete zu umgehen (ich selbst vertrage die Medikamente nicht und mit unseren Kids möchten wir gar nicht herumexperimentieren). Zudem geht es uns eher um Landschaft und Natur geniessen und weniger stundenlange Safaris mit Tierbeobachtungen. Caprivi oder hoch bis Epupa (und auch Etoscha) lassen wir deshalb diesmal aussen vor

Von WDH runter in den Süden (bis nach Lüderiz) ist eigenetlich angedacht, wir haben es bisher noch nie bis dorthin geschafft und mit den Kids ist das sicher auch toll. Hier haben wir aber sowieso feste unterkünfte angedacht. ansonsten geht es dann hoch via sesriem nach swakopmund und dann brandberg/twyfelfontein/grootberg und wieder zurück. alles in ca. 3 1/2 wochen. wir haben schon höhe brandberg (kennens vom frühling her) viel wärmer in erinnerung als ganz unten im süden aber wahrscheintlich wird das im juli auch relativiert.

Evtl. finde ich ja noch den thrad der erwähnten forumsteilehmerin und wühle mich mal durch trummis liste. obwohl so wie es tönt, gibt es ausser den NACHT-temperaturen wenn man dann schläft und dem weichen bett auch nicht wesentliche vorteile gegenüber dem camping. von daher könnten wirs eigentlich auch beim camping belassen 😄 wenn denn schon
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2'192 Beiträge · seit 201620. Sept. 2018 · #7
Hallo,

wenn Ihr in den Süden wollt, wir wäre es dann mit dem KTP-Park? Ich habe gerade mal nachgesehen, im Juli ist noch einiges frei, zumindest in den Unterkünften Nossob, Twee Revieren, Mata-Mata und KTC-Camp. Dort hättet ihr feste Unterkünfte, Self-Catering, kein Malaria und Tiere. Außer KTC sind alles feste Häuschen und somit nicht so kalt. Wir waren im August da und es war nachts gut auszuhalten. Anders im KTC-Zelt, da ist es schon kalt und ich war froh, dass wir unseren eigenen Schlafsack mithatten.

Ich würde dann Kalahari, KTP-Park, evtl. FishRiver, Lüderitz, D 707, Sossusvlei, Swakopmund fahren.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
33,1k Beiträge · seit 200620. Sept. 2018 · #8
Hi Stinu,

gerade den Süden würde ich während des Winters auslassen - vorausgesetzt Minustemperaturen in der Nacht und auch mal nur 12 Grad am Tag sind nicht so Euer Ding. Es gibt schon Selfcatering-Unterkünfte... wie Du darauf kommst, dass die irgendwie schlechtere Betten oder schlechter isoliert sein sollen als eine Unterkunft die Essen anbietet, weiß ich nicht (mal abgesehen von Glamping, was eben im Zeit stattfindet). Beispiele für Self-Catering sind Erindi Camp Elephant, Dunesong Breathers, Klein Eden, Family Hideout, Zambezi Mubala Camp und und und. Ihr könntet Euch auch 4-5 strategische Self-Catering-Unterkünfte aussuchen und dort jeweils einige Tage bleiben und Tagesausflüge machen.

Viele Grüße
Christian
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Themenstarter92 Beiträge · seit 200720. Sept. 2018 · #9
Ach, es fällt einfach schwer sich von fixen vorstellungen im kopf zu verabschieden. köcherbäume/lüderiz stand schon lange auf unserer wunschliste für die familienreise. zumal auch nicht jedes jahr namibia-ferien "drinliegen"... müssen die ganze wahrscheinliche umplanung erst kopfmässig verdauen 😊

@travelNAMIBIA: Evtl. haben mich die aussagen von riedfrosch in dem fall zu sehr beeindruckt betr. kalt in den unterkünften.

da wir bisher noch niht mit kalt geplant haben sind wir dementsprechend noch nicht so eingelesen und darauf eingestellt. die kids machen sich auch schon gedanken, ob denn schwimmen im pool drinliegt im namibischen winter... evtl. muss mein mann dann doch etwas schule schwänzen 😈 ich und flexibel umplanen sind zwei schwierig zu vereinende sachen, denke da schlagen meine buchhaltergene durch
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1'335 Beiträge · seit 200620. Sept. 2018 · #10
Falls Ihr nur den Süden Namibias besuchen wollt, dann rate ich von Juli wirklich ab.

Wir haben schon sooo doll gefroren im KTP, wie oft hat uns dort eine Kältewelle überrascht, mit Minusgraden am Abend und in der Nacht und auch am Tag nicht zweistellig.
Wir haben beschlossen, dass wir im Winter nicht mehr in den Süden fahren, weil es uns keinen Spaß macht.
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2'391 Beiträge · seit 201621. Sept. 2018 · #12
Hallo stinu, wir hatten dieses Jahr im August einiges an Selfcatering, allerdings Richtung Caprivi. 2016 waren wir im Juli im Süden. Am meisten gefroren haben wir in den Auas bergen und in Swakop.
Am Quivertree Forst restcampt gibt es Selbstversorger Häuser mit Heizung. Das Desert Horse In hat auch Selbstversorger Unterkünfte.
Die Italiener Unfall Franzosen sind vor allem im August unterwegs, aber das Vergnügen hätte wir eher in den Lodge.
Was ist denn mit Gästefarmen? Toll für Kinder, nicht viele andere Gäste und preiswerter als Lodges.
Wir waren immer in den SommerSchulferien in Namibia.

@aos wir wurden letztes Jahr im Juli in Uis ordentlich zerstochen und dieses Jahr im August in Rundu noch viel mehr.

Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
16,9k Beiträge · seit 201221. Sept. 2018 · #13
Hallo Stinu,

stell doch einfach mal Deine geplante Route hier ein und wir sagen Dir dann wo Du möglicherweise geeignete Unterküfte im Bereich Self-Catering findest?!

Sasa hat ja bereits Desert Horse Inn erwähnt. Noch besser fände ich aber für Euch das Häuschen in der Geisterschlucht:

http://www.klein-aus-vista.com/de/unterkunft/geisterschlucht-cabin/

Der Vorteil hier ist, dass die "Cabin" in einem Tal, umrahmt von Bergen liegt und nicht so den kalten Winden ausgesetzt ist, wie beispielsweise die Eagle's Nest Chalets. Mahlzeiten können bei Bedarf zugebucht werden oder als Paket bestellt werden. Das Braai-Paket ist in Forumskreisen legendär. Gibt´s aber auch als Frühstückspaket.

Nebenbei ist man in dem Häuschen im Tal ganz für sich, da es nur jeweils an eine Partei vermietet wird.

LG
Logi
1'567 Beiträge · seit 201521. Sept. 2018 · #14
Hallo Stinu,
als erste Unterkunft Nähe Windhoek kann ich die Farm Krumhuk mit ihren Selbstversorger-Häuschen empfehlen. Eine Beschreibung samt Fotos findest du in meinen Reiseberichten (s. Signatur). Wir waren bisher mit Kindern immer im Juli unterwegs und konnten gut damit leben. In diesem Jahr war es allerdings sehr kalt und wir haben im Kalahari Tented Camp wirklich gefroren... Campen würde ich nicht wollen im Winter...
Die Idee von Logi, eine Route einzustellen, macht sicherlich Sinn.
Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
2'530 Beiträge · seit 201122. Sept. 2018 · #15
In Lüderitz gibt es einige Self Catering, zum Beispiel Island Cottage, schön gelegen auf Shark Island.
Koiimasis an der D707 hat auch ein schönes Chalet Virosa, self-catering.
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
16,9k Beiträge · seit 201222. Sept. 2018 · #16
Cruiser schrieb:
Koiimasis an der D707 hat auch ein schönes Chalet Virosa, self-catering.
Virosa und Schwalbennest sind nur jeweils für 2 Personen. 😉

Die Threaderöffnerin sucht aber Unterkünfte für eine mehrköpfige Familie.

LG
Logi
2'530 Beiträge · seit 201122. Sept. 2018 · #17
Da haste wohl recht, aber Virosa ist am Campingplatz, paar Schritte, zur Not kann man auch ein Zelt aufstellen oder mit einem Dachzelt dort parken.
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
Themenstarter92 Beiträge · seit 200723. Sept. 2018 · #18
Danke euch für eure Tipps und Rückmeldungen. Sind immer noch daran, die neue Jahreszeit zu verdauen und suchen nach Ausreden fürs Schuleschwäznen (also für die Weiterbildung, Kids gehen natürlich zur Schule wie sichs gehört 😄 ).

Logi, die Geisterschlucht haben wir schon ins Auge gefasst für unsere Herbstplanung, ab und an in einem Bett schlafen machen wir auch bei Campingurlaub gerne. Freut mich jetzt gerade besonders, dass du diese erwähnt hast, dann ist das ja sicher empfehlenswert 🙂

Wenn konkret, melde ich mich gerne noch mit konkreten Fragen zu Routenzielen / Unterkünften
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