Namibia Camping Tour

64 Antworten · 9'535 Aufrufe · gestartet 10. Juli 2018 von kammerfeld
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Themenstarter12 Beiträge · seit 201810. Juli 2018 · #1
Hey;
Erstmal kurz vorstellen. Mein Freund und ich sind 26 und 28 und haben zwei Kinder ( 9 Monate und 2 1/2)

Im September startet unsere erste Afrika Tour. Wir sind reiseerfahren. Womo-Tourer (Australien und Europa). Die letztem zwei Jahre Europa mit den Kids.

Wir haben ein Wohnmobil und die Flüge gebucht und haben vor (fast) ohne zu buchen zu reisen. Wir lieben es flexible.
Schwerpunkt: Tiere und wandern ( Kinder in der Trage immer dabei)

Drei Wochen Zeit . Gebucht nur Sesriem. Als Camper ist man ja nicht so gebunden

Die Tour:

Ankunft Windhoek früh morgens
Stadt lassen wir aus. - gleich zur Bagatelle campsite Nacht 1
2 Köcherbäume
3 ,4 +5 Fishriver Canyon. Hier wollen wir wandern . Frage was ist möglich . Gern in den Canyon . Tagestouren
6 Nähe kolmannskuppe. Wir lieben fotografieren
7 auf dem Weg nach Sesriem. Kann man sich auch wild hinstellen? Evtl an der D707
8 + 9. Sesriem. (Hier haben wir gebucht haben). Zu den Dünen wandern
10. Swakopmund. Hier haben wir nur die desert Tour gebucht (muss man scheinbar)
12, 13, Spitzkoppe. Wandern
15 + 16 Damaraland Gern wild campen . Wo ist das möglich. Wo gut wandern.
17 Etoscha Olifantrus
18 Etosha Okaukuejo
19 Etoscha Halali
20 waterberg region
Windhoek Rückflug abends spät


Ich freu mich über Tipps zum wandern und zum wild campen (wo ist es möglich)


Danke schön
Tiana
33,1k Beiträge · seit 200610. Juli 2018 · #2
Hallo Tiana,

im September (absolute Hauptsaison) könnt ihr mit "spontan" auch auf die Nase fallen. Also immer 1-2 Tage vorher Campingplätze anrufen und nach Verfügbarkeit fragen. Die beliebten dürften dann voll sein. Habt im Hinterkopf, dass die Entfernungen zwischen Campingplätzen weit sein können und das es meist zu eng wird, wenn man erst am Nachmittag merkt, dass der Wunschplatz voll ist (auch vor dem Hintergrund, dass fast alle Autovermieter Nachtfahrten verbieten).

Ansonsten schau Dir mal https://namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html an, insbesondere auch der Hinweise zur (gefährlichen) Weiterreise gleich nach Ankunft. Überlegt Euch das gut.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'610 Beiträge · seit 200710. Juli 2018 · #3
Hallo Tiana,

willkommen im Forum.

Ich kann Christian nur zustimmen. Fahrt auf keinen Fall direkt los und bleibt in Windhoek bzw. Umgebung! (z.B. Lake Oanob ca 80 KM).
Wild campen könnt ihr vergessen! Entlang der 707 und auch anderswo gibt es kein freies Land. Es ist Farmland und gehört den Farmern. Die würden sich "freuen" wenn überall Touristen auf ihren Gebieten campen würden (ganz besonders über die Hinterlassenschaften). Es gibt entlang der 707 ein paar Farmen, die Campingplätze vermieten, ob da allerdings immer kurzfristig etwas frei ist?

Wandern IM Fishflusscanon ist auf eigene Faust nicht möglich! Man muss eine mehrtägige Tour buchen und mit Kleinkindern geht gar nicht.

Swakopmund- hier ist es im September womöglich (wahrscheinlich) noch sehr kalt, da wäre gerade mit Kleinkindern eine feste Unterkunft angebracht.

Nähe Kolmannkop, da campt man entweder in Aus oder nimmt eine feste Unterkunft in Lüderitz (s. hierzu Swakopmund)

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
266 Beiträge · seit 200810. Juli 2018 · #4
hallo tiana
das mit dem vorbuchen ist für mich auch ein grosses problem.
wenn ich urlaub mache in afrika gehört für mich freiheit dazu.
wir waren das letzte mal im august in namibia mit zwei eigenen autos und einem mietauto unterwegs.wir hatten nichts vorgebucht.hatten unsere touren teilweise so geplant das wir relativ immer früh unseren campplatz erreicht haben.
so haben wir es geschafft sogar in sesriem ohne buchung um 14 uhr einen platz für zwei autos zu bekommen.im etosha hat es nicht geklappt.
aber sonst ist es im norden viel einfacher.da hören die zäune auf und somit auch die farmen und freies camping ist möglich.
das mit dem buchen war auch der grund das wir namibia verlassen haben.jetzt stehen unsere fahrzeuge in lusaka.
ein buchen in den camps ist hier nicht erforderlich,freies übernachten ist fast überall möglich ,und der shouth luangwa np ist für mich landschaftlich schöner und abwechslungsreicher als der etosha und hat vor allem mehr tiere und vor allem weniger touristen .
ansonst plane nicht zu viel ein,besser weniger ist mehr und das auch besonders für die kinder.
matthias
873 Beiträge · seit 201610. Juli 2018 · #5
Hallo,
für eine erste Afrika- / Namibia-Tour - und dann noch mit Kindern - kommen mir in Eurem Plan eindeutig die Tiere zu kurz. Elefanten, Giraffen, Nashörner, Strauße, große Antilopen- oder Gnuherden und mit Glück oder gezielt bei Game Drives natürlich die diversen Katzen etc. etc. DAS ist meines Erachtens der entscheidende Unterschied zu Australien oder den USA, die ihr ja anscheinend schon mehrfach bereist habt.
Tolle Landschaften zum Wandern bieten alle drei Ziele, aber unserer Kids haben sich an jedes Eichhörnchen, jeden Vogel am Frühstückstisch, jedes Erdmännchen und jede Felsenratte (um mal die eher kleine Tiere zu nennen) erinnert, während Wüsten, Canyons, Dünen, Berge, Felsen eher was für die Eltern waren. Da sind unserer Töchter erst später auf den Geschmack gekommen.

Ich würde daher die drei Tage Fishriver Canyon streichen (besonders, wenn ihr schon am Grand Canyon in den USA gewesen seid?!) und die gewonnenen Tage am oder im Etosha investieren. Oder zwischen Waterberg und Windhoek am Ende noch in Mount Etjo oder Erindi, oder Okonjima oder oder oder.

Christoph
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
zuletzt bearbeitet 10. Juli 2018
1'042 Beiträge · seit 201610. Juli 2018 · #6
Hallo Jambotessy,
Jambotessy schrieb:
Ich kann Christian nur zustimmen. Fahrt auf keinen Fall direkt los und bleibt in Windhoek bzw. Umgebung! (z.B. Lake Oanob ca 80 KM).
Ich bin dieses Jahr direkt nach dem Flug zur Bagatelle gefahren. Obwohl ich die halbe Nacht im Flieger gut geschlafen hatte war das dann schon recht anstrengend. Man kämpft schon ziemlich gegen die Müdigkeit.
Jambotessy schrieb:
Wandern IM Fishflusscanon ist auf eigene Faust nicht möglich! Man muss eine mehrtägige Tour buchen und mit Kleinkindern geht gar nicht.
Ja und Nein… Ja, es sind keine Wanderungen auf eigene Faust im Canyon möglich bzw. wären diese auch lebensgefährlich. Nein, denn es gibt auch die Möglichkeit z.B. von der Fish River Lodge eine "Wanderung" mit Guide in den Fishriver Canyon zu unternehmen und sich dann sogar von fast ganz unten im Canyon "abholen" zu lassen. Alternativ könnte man auch den Ausflug ganz ohne wandern machen und sich runter und hoch fahren lassen.
Aber mit Kleinkindern... würde ich beides nicht machen. Das "Wandern in den Canyon" ist zum Teil mehr Klettern als wandern und man braucht schon häufiger beide Hände. Kinder hätten von dieser (Tor-)Tour meiner Meinung nach überhaupt nichts.
Sich mit dem Fahrzeug in den Canyon bringen zu lassen und zurück setzt auch etwas "Belastbarkeit" vorraus. Der Weg ist schon ziemlich steinig, zum Teil steil und sehr uneben. (Wen wundert das auch).

Außerdem muss man dann schon in der Fish River Lodge übernachten, camping gibt es meines Wissens nach dort nicht und ganz günstig ist diese Lodge auch nicht (dafür aber super 😉 ).

Gruß Markus
2'497 Beiträge · seit 201110. Juli 2018 · #7
Hallo Tiana,

ich gehöre nicht zu den Leuten, die Eltern mit kleinen Kindern vom Reisen in Namibia abraten, dafür habe ich schon zu viele Menschen getroffen, bei denen das augenscheinlich prima klappt.

Aber wild campen geht auf der Strecke, die Ihr plant, nirgendwo. Entweder, es ist eingezäuntes Farmland oder Kommunalland, wo´s auch nicht erlaubt ist und mal einfach so in Straßennähe zu stehen, wo etliche andere mitbekommen, das man dort übernachtet, erhöht die Gefahr eines Überfalls um ein Vielfaches. Dieses Risiko würde ich ohne Kinder schon nicht eingehen.

Wenn es im Etosha mit Campsites nicht klappt, gibt es einige Plätze außerhalb in der Nähe der Tore, wo Ihr aber immer vorher anrufen solltet, denn wenn voll dann voll und abends noch weiterzufahren, geht nach Einbruch der Dunkelheit auch nicht, da von fast allen Vermietern aus gutem Grund (stark erhöhte Unfallgefahr) verboten.

In den Canyon zu KLETTERN, falls Ihr überhaupt eine geführte Tagestour findet, stelle ich mir bei 30 oder 40 Grad mit Kind auf dem Rücken und Wasser und Verpfelgung für alle sehr spannend vor, würde ich noch mal überdenken.

Ebenso die lange Fahrt zur Bagatelle, die dann vielleicht auch noch voll ist, da Ihr ja nichts vorgebucht habt. Ihr müsst irgendwo auch noch einen Großeinkauf für Verpflegung und Getränke machen und Euer Auto übernehmen und einrichten. Wenn man dann endlich fertig und so richtig müde ist, fährt man mit zwei Kleinkindern im Auto eine mehr oder weniger langweilige Strecke, nachdem man im Flieger vielleicht kaum geschlafen hat, weil ein Kind Ohrenschmerzen hatte. Der Flug kann ruhig sein, aber mit 100% Sicherheit weiß man das mit Kindern nie und dann wird die Fahrt zum Risiko.

Namibia ist ein Reiseland, das glaube ich auch mit Kindern gut zu bereisen ist, aber wild campen oder ohne vorher zu fragen, ob was frei ist, einfach irgendwas anzufahren, halte ich für riskant, ebenso wie das "Auslassen" der Stadt. Ihr müsst ja keine Sightseeing Tour machen, aber einkaufen und akklimatisieren und schauen, ob alles im und am Auto ist, was Ihr braucht, sollte man schon zu Beginn, wenn Ihr erst mal ein paar Stunden weit weg seid, ist es eigentlich zu spät.

Viel Spass bei der Planung.
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
137 Beiträge · seit 201710. Juli 2018 · #8
Also Bagatelle wäre mir am Ankunftstag auch zu weit. Das sind ja ca 3 Stunden Fahrt schätze ich und dann noch auto abholen und einkaufen
Wir wollten auch nicht in Windhoek übernachte än und sind eine Stunde gefahren zur ersten Unterkunft . War super . Genauso am letzten Tag.

Zum Fishriver Canyon. Wir waren in der Fishriver Lodge. Super Unterkunft. Über die canyon Wanderung hab uns andere Gäste erzählt. Heftig mit klettern usw.
Wir haben die Canyonfahrt gemacht . Toll aber auch anstrengend . Über „Stock und Stein“. Ich denke nichts für Kinder .
Die Angebote gehen nur wenn man in der Lodge wohnt - soviel ich weiß
6'152 Beiträge · seit 200610. Juli 2018 · #9
hallo Tiana,
wenn ihr ohne Kinder reisen würdet, dann wäre ohne vorbuchen o.k. da entscheidet Ihr beide, ob es ein langer Fahrtag wird oder ein kurzer, aber mit Kindern, denke ich sollte man etwas kindgerecht denken, Kindern verweilen auch gerne mal an einem Ort einige Stunden, denn es gibt ja soviel zu entdecken, Tiere schauen am Wasserloch, im Sand buddeln, vielleicht baut Ihr doch mal eine Unterkunft auf einer Farm ein, wo es Rinder gibt und so der Farmalltag auch für Kinder reizvoll und interessant und wenn dann auch noch andere Kinder da sind, das ist doch ideal. Etosha würde ich auch einbauen. Besorgt Euch Trummis Liste - da stehen sämtliche Unterkünfte und Campsite drin, mit Telefon Nummer usw. . An der D 707 finde ich die Campsite von Namtib geeignet, weil die Gästefarm ideal für kleine Wanderungen auch mit Kindern ist, das ist auch bei Koimasis der Fall, da haben die Kinder auch Auslauf.
Schaut mal bei der Alte Kalkofen nach, die haben auch eine Campsite für Kinder gibt es dort sehr sehr viel zu entdecken und wenn ihr mal keine Lust zum kochen habt, das Restaurant ist öffentlich und eine super Küche . Geht auch mal auf die Webseite von
www.info-namibia.com da bekommt Ihr einen Überblick wo die Unterkünfte jeweils liegen. Viel Spass beim Planen wünscht
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 10. Juli 2018
Themenstarter12 Beiträge · seit 201810. Juli 2018 · #10
Vielen Dank für eure Antworten

Das man im Fishriver Canyon nicht allein wandern kann ist schade. Das reißt schon sehr (wir waren noch nicht in den USA am Gran Canyon).
Die Lodge wäre nichts für uns auch wenn sie traumhaft aussieht. Wir lieben es frei und das ist auch evtl nichts mit den Kids.
Wir überlegen jetzt den Fishriver zu kürzen . Auf eine Nacht denke ich . Dann oben etwas wandern

Dann lieber etwas mehr ans Wasser (das man nicht baden kann ist klar)
Wie ist es mir Camping in Lüderitz, Walfishbay, Skeleton Coast? Kann man sich da an den Strand stellen mit dem Wohnmobil Gerade Skeleton Coast hört sich eher frei an.

Kühler Temperaturen stören uns nicht. Wir sind Nordseeeeprobt 😉
Swakopmund haben wir einen Campingplatz
gefunden

Auch die Tipps mit den Möglichkeiten Tiere zu sehen sind interessant .
Was wir nicht möchten sind Unterkünfte wo Tiere nicht artgerecht gehalten werden .
Hier hab ich von Bagatelle gerade was gelesen : Geparden werden von Gästen gestreichelt bzw Gäste dazu animiert. Stand in einem Bericht. . Weiß da jemand was?
Themenstarter12 Beiträge · seit 201811. Juli 2018 · #11
Die Kritik bezüglich des Ankunfttages werden wir uns durch die Kopf gehen lassen .

Dann evtl nach Camps in 1 Stunde nordwärts vom Airport gucken

Den abflugtag aus der Waterberg Region sehe ich nicht als Problem an. Wir haben kein Problem damit früh morgens zu starten.
Auch geht unser Flieger erst abends .

Da kann man das ja entspannt sehen
Themenstarter12 Beiträge · seit 201811. Juli 2018 · #12
Zum ankunftstag : südwärts nicht nordwärts 😉
2'497 Beiträge · seit 201111. Juli 2018 · #13
Eine Stunde von Windhoek entfernt am Ankunftstag klingt schon mal gut. Vom Waterberg aus zum Flughafen zu fahren, wenn der Flug abends geht, haben wir auch schon gemacht.

Camping am Meer heißt vor allem in Lüderitz sehr windig. Wenn Ihr Herbst- und Wintercamping an der Nordsee mögt, dann mal zu. Wir haben trotz Faservlies in Lüderitz morgens entsetzlich gefroren und das im Oktober. Für Swakopmund hatten wir dann auf der Bootstour Skiunterwäsche untergezogen.

Die Skeleton Coast ist National Park und da ist wild campen strikt verboten. Bevor der National Park beginnt, wo wollt Ihr denn da stehen, einfach so am Meer ohne den geringsten Windschutz, aber sichtbar für alle, die in der Nähe sind. Zur der Gefahr, in die man sich da begibt, hab ich vorhin schon was geschrieben.

Übrigens, in Bagatelle kann man keine Geparden streicheln, das ist auch generell in Namibia verboten, sie haben aber einige Tiere in Großgehegen, in die mit einem Safarifahrzeug gefahren wird und die Tiere werden dann im Beisein der Touristen gefüttert, aber definitiv ohne Kontakt. Wir fanden die Fütterung nicht sooo toll, ansonsten hat uns Bagatelle aber sehr gut gefallen, vor allem der geführte Bushmannwalk am Morgen mit vielen Erklärungen zum Leben der Bushmänner.

Viele Grüße
Karin
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137 Beiträge · seit 201711. Juli 2018 · #14
Hallo Karin,

Zu Bagatelle muss ich dich leider berichtigen . Wir waren gerade dort und haben ein Game Drive mit Cheetah Feeding mitgemacht. Bei der Fütterung durfte jeder den Geparden streicheln. Ich glaube wir waren zu 9. Ich hab es nicht gemacht weil ich es nicht mochte . Da war ich aber die einzige der Gruppe . Sogar ein Kind war dabei.
Ich glaube der Herr der von der Lodge der die Fütterung gamcht hat hat war der Eigentümer - das weiß ich aber nicht genau.
33,1k Beiträge · seit 200611. Juli 2018 · #15
Hallo kammerfeld,
Wie ist es mir Camping in Lüderitz, Walfishbay, Skeleton Coast? Kann man sich da an den Strand stellen mit dem Wohnmobil Gerade Skeleton Coast hört sich eher frei an.
die gesamte namibische Küste ist Nationalpark. Da ist kein "wild campen" erlaubt. Ich würde (mal unabhängig davon das ich generell kein Camper bin) an der Küste hier niemals campen. Es ist einfach die meiste Zeit, v.a. an der Zentralen Küste, nieselig, neblig und kühl. Sucht Euch, insbesondere mit Kindern, was festes oder schön geschütztes (z.B. Alte Brücke Resort).

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'497 Beiträge · seit 201111. Juli 2018 · #16
Hallo Tanja,

meine Erfahrung ist aus 2015. Schade, dass das jetzt anders ist, zumal ja in Namibia gesetzeswiedrig, tiergerecht sowieso nicht. Da fällt dann Bagatelle für uns demnächst eher weg. Danke für die Info.

Viele Grüße
Karin
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1'042 Beiträge · seit 201611. Juli 2018 · #17
Hallo,
kammerfeld schrieb:
Das man im Fishriver Canyon nicht allein wandern kann ist schade. Das reißt schon sehr (wir waren noch nicht in den USA am Gran Canyon).
Das ist überhaupt nicht schade, wenn man die Gegend dort kennt. Die Wahrscheinlichkeit irgendwann an einem Abgrund zu stehen, an dem es nicht mehr weiter geht ist einfach gigantisch groß, wenn man den "Weg" nicht kennt. Weg in "" weil das ist eine Kletterei durch große Steine. Man steigt ca. 3-5 Stunden bis zum Canyon hinunter hinab, zwischenzeitlich muss man auch mal aufsteigen, weil man das Seitental wechseln muss, in dem es hinab geht. Ohne Guide ist das nicht machbar.
kammerfeld schrieb:
Die Lodge wäre nichts für uns auch wenn sie traumhaft aussieht. Wir lieben es frei und das ist auch evtl nichts mit den Kids.
Die Lodge ist traumhaft und da ist man auch frei… 😉
Da die aber direkt am Abgrund steht, ist das mit Kindern wirklich so eine Sache, ich würde das auch nicht unbedingt machen.
kammerfeld schrieb:
Wir überlegen jetzt den Fishriver zu kürzen . Auf eine Nacht denke ich . Dann oben etwas wandern
Kleiner Tip: Eine Nacht könnt ihr vergessen. Ihr fahrt eine halbe Ewigkeit die langweiligste Strecke die Ihr Euch vorstellen könnt zum Fish River Canyon und am nächsten Tag eine nicht wirklich spannendere Strecke wieder in etwa in die Richtung zurück aus der ihr gekommen seid. Man fährt nicht so weit, nur wegen ein paar Minuten am Canyon spazieren zu gehen, das lohnt sich nicht. Eine Nacht am Fish River Canyon kann man sich direkt sparen, dann lieber gar nicht!
kammerfeld schrieb:
Dann lieber etwas mehr ans Wasser (das man nicht baden kann ist klar)
Wie ist es mir Camping in Lüderitz, Walfishbay, Skeleton Coast? Kann man sich da an den Strand stellen mit dem Wohnmobil Gerade Skeleton Coast hört sich eher frei an.
Manche baden auch in Sibirien, nachdem die Löcher ins Eis geschlagen haben… 😉
Camping an der Küste ist etwas "speziell" und nur für Extremcamper überhaupt eine Überlegung wert.
kammerfeld schrieb:
Kühler Temperaturen stören uns nicht. Wir sind Nordseeeeprobt 😉
Swakopmund haben wir einen Campingplatz gefunden
Da ist eben die Frage: Ist es ein finanzielles Problem in eine Lodge zu gehen? Bei 35 € p.P. im Doppelzimmer mit beiden Kindern würde ich mir nämlich zweimal überlegen, ob ich wirklich campen will.
kammerfeld schrieb:
Hier hab ich von Bagatelle gerade was gelesen : Geparden werden von Gästen gestreichelt bzw Gäste dazu animiert. Stand in einem Bericht. . Weiß da jemand was?
Ja das stimmt! Vor 4 Wochen war ich bei der Bagatelle.

Gruß Markus
5'479 Beiträge · seit 200911. Juli 2018 · #18
Für Camping bei Swakopmund kann ich das Sophia Dale Restcamp empfehlen. Es liegt etwas landeinwärts in Richtung Wüste und ist deshalb nicht so sehr dem rauen Klima direkt am Meer ausgesetzt.
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Themenstarter12 Beiträge · seit 201811. Juli 2018 · #19
Dann scheidet Bagatelle leider für uns aus. Schade weil es sehr schön aussieht aber das möchte ich nicht unterstützen. Wildtiere sollen Wildtiere bleiben und ich finde auch die Gefahr ist nicht kalkulierbar . Auch bei Handaufzug bleiben es Raubtiere.

Wildcampen an der Küste lassen wir natürlich. Mir war nicht klar das dort Nationalpark ist.
Wir waren bisher viel in Norwegen und Schweden und da darf man sich irgendwo hinstellen. An der Nord- und Ostsee wo wir sehr oft sind findet man auch Plätze wenn man Glück hat

Auch das raue Wetter an der See (Temperaturen, Nebel,Wind) schreckt uns nicht ab. Wir fahren auch im Herbst/Winter an die Nord- und Ostsee mit unserem Wohnmobil.
Wir haben auch ein Womo gemietet (kein Dachzelt) damit man sich auch mal drin aufhalten kann. Gerade mit so kleinen Kindern.

Ich nehme gern Tipps für Campsites mit Tieren. In möglichst artgerechter Haltung. (Kein Kuscheln/Streichen, keine Lionwalks, Elefantenreiten o.ä.)

Wie sieht es mit dem QuivertreeCamp aus? Da soll es auch Tiere geben. Auch Geparden in handaufzucht.
16,9k Beiträge · seit 201211. Juli 2018 · #20
kammerfeld schrieb:Wir haben auch ein Womo gemietet (kein Dachzelt) damit man sich auch mal drin aufhalten kann. Gerade mit so kleinen Kindern.
Da Du offenbar ein "richtiges" Wohnmobil gebucht hast, solltest Du mit Deinem Vermieter abklären, wo Du damit überhaupt fahren darfst.

Namibia ist nicht Skandinavien oder die Ostsee! Bei einigen Vermietern sind für die WoMos bestimmte Straßen gesperrt.

LG
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