Asco Car Hire

55 Antworten · 17,4k Aufrufe · gestartet 26. Feb. 2018 von Joggeli
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201826. Feb. 2018 · #1
Hallo zusammen
Fazit für den eiligen Leser: Für Asco Car Hire gibt es keine Empfehlung!
Wir sind vor zwei Wochen aus Namibia zurückgekommen und es war eine geniale Reise: Für NAM/SA gibt es eine Empfehlung 😉 .
Zu Asco: Gemietet haben wir einen Hilux mit Dachzelt von Asco. Asco wurde uns von verschiedener Seite empfohlen. Der Buchungsprozess lief noch einiger Massen ohne Probleme, sogar auf Deutsch. Der Empfang in Windhoek war ein wenig "unterkühlt" aber immerhin haben die Transfers vom Flughafen zum Hotel und vom Hotel zu Asco geklappt.
Was dann folgte war eher nicht der Sinn der Sache! Am zweiten Tag, als wir von 4x4 auf 2WD umschalten wollten: lauter orange und rote Warnleuchten und eine Störungmeldung "Visit your Dealer".... Also Anruf an Asco was zu tun sei. Uns wurde versprochen, dass wir eine sms mit dem weiteren Vorgehen erhalten würden. Die ist nie eingetroffen. Also haben wir, zurück in Swakopmund, den Dealer selber aufgesucht. Offenbar war ein ABS-Kabel defekt und wurde ersetzt. Nur, dass wir dasselbe Problem, weitab der Zivilisation, zwei Tage später wieder hatten.... Also nochmals Anruf bei Asco und die ultimative Aufforderung uns einen Ersatzwagen zur Verfügung zustellen. Was dann auch klappte, mit einigem Zeitverlust. Immerhin die Leute mit denen wir zu tun hatten waren sehr nett.
Als dann der Ersatzwagen in Keetmanshop geliefert wurde und wir die Profiltiefe der Reifen kontrollierten traf uns fast der Schlag. 1mm wäre 1mm!! Vor allem auf der Innenseite der Vorderreifen. Wir haben das natürlich nicht akzeptiert und der arme Fahrer musste schlussendlich die Hinterräder des alten Autos auf die Vorderachse des neuen Autos ummontieren. Die hatten immerhin etwa 11mm. Wir haben dann zum Glück keinen Platten eingefahren obwohl wir wirklich schlechte Strassen (Wuppertal-Ceres in SA) gefahren sind. Wer's kennt 😎
Soweit mal etwas zur Automiete. Ich melde mich noch mit einem Programm was wir so gemacht haben in 2 Wochen Namibia/SA.
Gruss Joggeli
1'042 Beiträge · seit 201627. Feb. 2018 · #2
Hallo Joggeli,

that`s Afrika... 😄 (wurde mir so beim ersten Mal in Namibia beim Autovermieter (nicht Asco) gesagt, als ich das Thema Reifen angefangen hatte... wir hatten dann auch unterwegs an einem Tag innerhalb von ca. 10 -15 km zwei Platten, also da hattet Ihr es doch besser... 😉

Wer braucht schon das ABS in Namibia?!?... 😗

(Ich weiß dass auch wenn vorhanden andere hilfreiche Fahrhilfesysteme die Informationen der ABS Sensoren benötigen, damit diese funktionieren. Aber das Auto fährt auch ohne dieser Fahrassystenzsysteme)...

Beim 2.5 Liter Hilux den ich das erste Mal gemietet hatte, da war auch immer wieder die ABS Lampe am leuchten wenn man von 4x4 auf 4x2 umgeschaltet hatte. Ich dachte mir nicht viel dabei, denn wenn man kurz den Zündschlüssel auf Stellung 0 zurückdrehte und neu startete, dann war der Fehler wieder weg... 😎

Gruß Markus,

der von einem damaligen "Premium" Privat KFZ weiß, wie Blödsinnig die Elektronik sein kann... ABS, BAS, ESP ausgefallen und "Lampe defekt" -> selbstverständlich mit dem Hinweis zu jeder Meldung dass man eine Werkstatt aufsuchen soll. Da war es nicht nur ein Kabel, ich glaube da war eher der Kupferwurm drin und insgesamt waren das bestimmt über 3000 € Reparaturkosten verteilt über mehrere Jahre bis der Fehler entgültig weg war und damit das Auto auch... 😈
Themenstarter6 Beiträge · seit 201827. Feb. 2018 · #3
Hoi Markus
Da hast Du wohl recht. Wir waren aber so "eingeschüchtert" 😮 nach dem Einführungsvideo und der persönlichen Einführung, dass wir ja Nichts falsch machen wollten. Und ich denke schon, dass diese vielen Lämpchen irgendeine Bedeutung haben. Leider hat dann auch das Manual gefehlt wo man etwas hätte nachlesen können. Wenn schon (zu recht!) so viel Wert auf eine anständige, defensive Fahrweise gelegt wird, dann erwarte ich auch dass alle Systeme am Fahrzeug ohne Störung funktionieren beso. alles was mit den Bremsen zu tun hat.
Gruss Joggeli
1'042 Beiträge · seit 201627. Feb. 2018 · #4
Hoi Joggeli,
Joggeli schrieb:
Da hast Du wohl recht. Wir waren aber so "eingeschüchtert" 😮 nach dem Einführungsvideo und der persönlichen Einführung, dass wir ja Nichts falsch machen wollten.
... so ein "Einführungsvideo" hatte ich wenigstens in Namibia noch nie zu sehen bekommen... die nächste Frage wäre überhaupt ob ich mir so etwas anschauen möchte. 😄
Joggeli schrieb:
Und ich denke schon, dass diese vielen Lämpchen irgendeine Bedeutung haben.
Ja jedes dieser Lämpchen hat eine Bedeutung und wenn man diese nicht kennt, dann ist es definitiv besser, dass man umgehend eine Werkstatt aufsucht bzw. bei manchen Lämpchen direkt das Fahrzeug am Straßenrand zum stehen bringt und nicht mehr bewegt. Grundsätzlich kann man da anmerken: Leuchtet da irgendeine Leuchte in ROT dann hat man ein größeres Problem z.B. mit der Bremse. Und das nächste Problem ist hierbei: Man sollte nachschauen können WAS da genau leuchtet und weswegen...
Joggeli schrieb:
Leider hat dann auch das Manual gefehlt wo man etwas hätte nachlesen können.
Hatte ich beim ersten Mal Namibia (Auto von Britz) auch nicht mit bekommen, gehört meiner Meinung nach aber unbedingt zum Fahrzeug. Beim zweiten Mal bei Safari Car Rental lag das aber sinnvollerweise im Handschuhfach und so konnte man auch bei Bedarf nachlesen. Aus der Erfahrung heraus hatte ich mir das aber auch schon als pdf aufs Smartphone geladen.
Joggeli schrieb:
Wenn schon (zu recht!) so viel Wert auf eine anständige, defensive Fahrweise gelegt wird, dann erwarte ich auch dass alle Systeme am Fahrzeug ohne Störung funktionieren beso. alles was mit den Bremsen zu tun hat.
Mein Beitrag sollte nicht so rüber kommen: "Wärst Du Doch weiter gefahren!" 😉
Natürlich sollten alle sicherheitsrelevanten Systeme (aber auch die anderen) fehlerfrei funktionieren.
Den Vermieter trifft da auch möglicherweise (oder sogar ziemlich wahrscheinlich) gar keine Schuld. Ein Raddrehzahlsensor (ABS Sensor) oder dessen Kabel, Querbeschleunigungssensoren, Steuergeräte uvm. verweigern ihren Dienst meistens einfach so ohne vorher irgendwelche Auffälligkeiten gezeigt zu haben. Blöd war nur ein Ersatzfahrzeug mit schlechten Reifen zu schicken, das sollte man eben nicht machen.

Welche roten Warnleuchten angegangen sind bei einem Fehler an einem Raddrehzahlsensor würde mich aber interessieren. Habt ihr zufällig ein Bild gemacht?

Die gelben Warnleuchten interessieren mich nicht... die kenne ich zu Genüge und will die auch gar nicht mehr sehen... 😉

Gruß Markus
Themenstarter6 Beiträge · seit 201827. Feb. 2018 · #5
Hoi Markus

Hier ein Bild des "copus delicti". Kannst Du mir noch verraten wie man die schönen "quotes" im Forum herstellt?

Gruss Joggeli
5 Beiträge · seit 201627. Feb. 2018 · #6
Hoi Joggeli,
ich kann Deinen Ärger mit der Autovermietung verstehen, manchmal läuft es nicht gut. Markus hat es etwas lapidar ausgedrückt: That's Africa. Stimmt. Um das Bild zu vervollständigen, muss man allerdings auch die anderen, guten Geschichten erzählen.
Folgendes habe ich in 2015 erlebt: 2 Familien, 3 Wochen Botswana, self drive, Camping, Abenteuer - yeah! Wir haben uns 2 Hilux inkl. Campingausrüstung bei Asco in Windhoek gemietet. Die Autos waren in einem guten Zustand, meiner sogar fast neu, mit nur 6.000 km auf dem Tacho. Im Caprivi fingen die Probleme nach 4 Tagen an. Beim Tankstop festgestellt, dass die Flüssigkeit für die Servolenkung leer war. Nichts dabei gedacht, nachgefüllt und nach 50 km erneut nachgesehen. Wieder leer. Echt blöd so ohne Servolenkung, wenn man demnächst Tiefsand fahren möchte. Bei Asco am Sonntag angerufen. Kein Ersatzwagen in Sicht (high season), nächste Werkstatt Kasane. Also kein Chobe riverfront, sondern nur Asphalt? Wollte ich nicht. Asco hat das akzeptiert. Und jetzt kommt es: Sie haben 2 Mechaniker von Windhoek aus "hochgeschickt". Für die 1.200 km haben die Beiden 2 Tage hin und 2 retour gebraucht. Auf unserem Campingplatz wurde uns dann innerhalb eines Nachmittages eine neue Zahnlenkstange verpasst und wir konnten unsere Tour wie geplant und ohne weitere Probleme fortsetzen. Insofern hat Asco bei mir den sprichwörtlichen Stein im Brett. Sicherlich kann man jetzt sagen, die zwei Mechaniker zu schicken war wahrscheinlich billiger als eine Fremdwerkstatt zu beauftragen, die wohlmöglich nicht über die richtigen Ersatzteile verfügt und das neue restlos Auto ruiniert. Aber ich bevorzuge an dieser Stelle: That's Africa.
Besten Gruß
John
43 Beiträge · seit 201827. Feb. 2018 · #7
Zum Thema sicherheitsreltsrelevante Systeme siehe meinen Beitrag von heute 20.14
1'042 Beiträge · seit 201628. Feb. 2018 · #8
Hallo Joggeli
Joggeli schrieb:
Hier ein Bild des "copus delicti".
Naja auf dem Bild ist genau eine rote Lampe an und die besagt, dass die Handbremse wohl angezogen war, als das Bild gemacht wurde? 😉
Ausgefallen ist das "ESP" (bei Toyota heist das Stabilitätsprogramm anders) und das ABS. Zudem ist eine Störung im Allradsystem, was der Bordcomputer jedenfalls behauptet. Auf Dauer wollte ich mit so einem Fahrzeug auch nicht herum fahren... Sollte der 4WD nicht abschaltbar sein, dann kann (DARF) man damit auf Asphalt nicht mehr fahren, funktioniert der 4WD nicht mehr, dann kann man damit nur noch schlecht im Sand fahren... 😉
Lässt sich der 4WD nicht abschalten hilft es meistens ein Stück zurück zu setzen. Was Toyota da bei den "neueren" Modellen für ein Allradsystem verbaut hat, muss ich mir auch noch aneignen. Alles was mit Elektronikfehlern zu tun hat ist sowieso doof 😄

@Rino, ohne Öl in der Servolenkung zu fahren ist so oder so eine ganz schlechte Idee. Wenn die Servopumpe "trocken" läuft und das macht die ohne Öl, dann ist die nachher "Kernschrott". Mal davon abgesehen, dass man mörderisch hohe Lenkkräfte hat, viel schlimmer als bei Fahrzeugen die serienmäßig gar keine Servolenkung verbaut hatten. Die Übersetzung des Lenkgetriebes das auf Servolenkung ausgelegt ist, ist Schuld daran...

@Estark diverse Druckunterschiede in den Reifen in Namibia scheinen bei allen Vermietern normal zu sein. Ich kenne das nicht anders. Ich habe mein eigenes Reifendruckprüfgerät (wiegt ja fast nichts) immer dabei und stelle den Luftdruck kurz nach der Abfahrt so ein wie ich den haben möchte. Wenn man dann regelmäßig den Luftdruck überprüft, dann sieht man auch schnell ob man nicht womöglich einen "schleichenden Platten" hat. Durch die Temperaturunterschiede hat man ja ständig andere Drücke in den Reifen, haben alle 4 Reifen denselben Druck, dann sind entweder alle 4 platt oder alle 4 in Ordnung. 😉 Weicht ein Reifen deutlich im Luftdruck von den anderen ab, dann hat man vermutlich mit dem Reifen ein Problem, das weiß man aber nur, wenn alle Reifen vorher wenigstens einmal den richtigen Luftdruck hatten...
(Ich hatte schon einen Reifen mit "nur" 1,6 bar bei der ersten Messung und dachte schon: "Das fängt ja toll an!", einmal aufgepumpt und er hielt wie die anderen Reifen auch über 4000 km in 3 1/2 Wochen)
Joggeli schrieb:
Kannst Du mir noch verraten wie man die schönen "quotes" im Forum herstellt?
Nichts leichter als das, man antwortet mit der Funktion "Zitieren" und dann (statt runden Klammern sind dort eckige, aber ich benutze jetzt absichtlich die runden Klammern) steht dort irgendwas von (quote="Name" post=Nummer) das setzt man über das Textfeld was man zitieren möchte und beim Zitat Ende kommt dann immer (/quote).

Sieht dann quasi im Textfeld so aus:

(quote="Name" post=Nummer)
Zitat 1...
(/quote)

Antwort 1...

(quote="Name" post=Nummer)
Zitat 2...
(/quote)

Antwort 2...

usw...

Gruß Markus
16,9k Beiträge · seit 201228. Feb. 2018 · #9
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zuletzt bearbeitet 14. März 2018
1'042 Beiträge · seit 201628. Feb. 2018 · #10
Hallo Logi,
Logi schrieb:
Sollte der 4WD nicht abschaltbar sein, dann kann (DARF) man damit auf Asphalt nicht mehr fahren,
Interessant!
Offenbar habe ich da die letzten 25 Jahre daheim etwas übersehen.
tatsächlich war das zu ungenau... 😉

Wenn man allerdings merkt, dass ich das Fahrzeug "komisch" anfühlt weil alle Räder gleich schnell drehen wollen, was bei griffigem Untergrund und Kurvenfahrten oder beim Rangieren völlig nachteilig ist, der sollte tunlichst den 4 WD sofort ausschalten und wenn das nicht geht nicht weiter als unbedingt nötig fahren.

Ich denke bei Allrad immer an den Hilux oder den (alten) Jeep Wrangler und bei Asphalt denke ich immer an eine trockene griffige Fahrbahn... 😗
Logi schrieb:
die aktuell mit ihrem Pajero nur im 4x4 Modus unterwegs ist.
Bei uns sind die Straßen zwar eiskalt (heute morgen -14°C) aber trocken. Blöderweise stellt sich bei meinem Auto mit dem ich täglich unterwegs bin gar nicht die Frage ob 4WD oder 2WD... da sind dauerhaft nur die hinteren beiden Räder angetrieben. War letztes Jahr einmal ziemlich kritisch, ich dachte schon ich komme den Berg nicht mehr hoch... 😄

Wobei im Stuttgarter Raum ist es egal ob man 4x4 hat oder nicht... wenn Schnee liegt, dann stehen in der Regel alle. 😵

Gruß Markus
796 Beiträge · seit 201528. Feb. 2018 · #11
Von Markus an Markus,

möchte mich hier kurz einklinken. Logi mach mit Ihrem Auto alles richtig. Man kann sehr wohl mit eingeschaltetem 4WD auf Asphalt fahren. Macht dem Auto nix aus und ist Ihm recht egal.
Wenn du zusätzlich zum 4WD die Achsen sperrst, darf man nur noch langsam, auf nicht festem Untergrund und ohne große Lenkbewegungen fahren.

Liebe Grüße
Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
Gast28. Feb. 2018 · #12
@Entscheidungsfindung ob 2WD<>4WD FehlANZEIGE oder FehlFUNKTION vorliegt, meine ich, dass sich das kontrollieren lässt. Eine von mehreren Möglichkeiten wäre: Bei eingelegtem Gang in 2WD-Modus muss sich die vordere Antriebswelle von Hand drehen lassen.
Richtig?
Grüße
PS. Zuschaltbarer 4WD auf befestigter Straße ist mE vorsätzlicher Automord. Bei permanentem 4WD geht das aber wenn das Mitteldifferential ENTsperrt ist. Wenn es GEsperrt ist, ist der permanente wie ein "konventioneller" Allrad.
zuletzt bearbeitet 28. Feb. 2018
16,9k Beiträge · seit 201228. Feb. 2018 · #13
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zuletzt bearbeitet 14. März 2018
Gast28. Feb. 2018 · #14
@Logi und Pajero
Obiges meinte ich für einen Allradbetrieb, bei welchem die hintere und vordere Antriebswelle fix verbunden werden. Das ist bei Autos mit zuschaltbarem Allrad im 4x4 Modus in der Regel der Fall und bei Autos mit permanentem Allrad bei gesperrtem Mitteldifferential. Auf festem Untergrund, wo der Unterschied der Wege zwischen Vorder- und Hinterachse nicht durch Schlupf ausgeglichen werden kann, führt das dann zu einer hohen Belastung des Antriebsstranges, vom Fahrverhalten gar nicht zu reden. Zumindest nach meinem technischen Verständnis.
Wenn der Pajero eine Sensorik, Steuerung und Verbindungstechnik eingebaut hat, die obiges verhindert, dann trifft das auch nicht zu. Insofern war es ein Fehler meinerseits zu pauschalieren bzw. pauschal Automordabsicht zu unterstellen
Grüße
zuletzt bearbeitet 28. Feb. 2018
2'530 Beiträge · seit 201101. März 2018 · #15
Ein permanenter Allrad, manual oder auto, ich nehme mal den Land Cruiser 100, (kenne den Pajero nicht) hat vier unabhängig voneinander angetriebene Räder, aber nur gut auf hartem Untergrund wie Asphalt da kein Rad durchdrehen kann oder sollte. Sobald eins durch dreht, im Gelände, Eis, Schnee zb, dann fehlt jeglicher Vortrieb, da die ganze Kraft an das durchdrehende Rad geht. Auch auf losem Gravel kann es dadurch auch mal zu einem unsicheren Handling kommen.

Dafür gibt es dann eine Center Sperre (Pajero?), die 50/50 sperrt, das heißt, gleiche Kraft geht an die Hinter- und Vorderachse. Dies sollte man zb auf Gravelroads nutzen da das Fahrzeug dann viel stabiler ist, speziell in den Kurven. Bei jeder Geschwindigkeit und auch zuschaltbar bis 80km/h. Wenn ein Vorderrad durchdreht, hat aber immer noch die Hinterachse Vortrieb und vice versa.

Wenn mit Center Sperre je ein Rad durchdreht, dann gibt es noch die Hinterachsensperre und die Vorderachsensperre. Tiefsand, Schlamm etc., steile Beraufpassagen. Es reicht meistens die Hinterachssperre, da man mit gesperrter Vorderachse nicht viel und scharf lenken sollte. Fully locked also nur geradeaus, wenn möglich.

Bei einem Vierradfahrzeug mit zuschaltbarem Allrad, also zuschaltbarer Vorderachse, 2WD-4WD, hat man das Gleiche wie bei einem permanenten Allrad mit zugeschalteter Vorderachse. Nicht zu empfehlen auf Asphalt. Viele mit zuschalbarem Allrad haben dann noch die manuellen oder Auto Hublocks an den Vorderrädern, welche diese mit der Vorderachse verbinden.
Vorteil bei manuell ist das man die Vorderachse beim Fahren zuschalten kann, bei den Autohublocks muß man anhalten.
Man kann auch die Vorderräder auf frei schalten und die 4L Übersetung auf den Hinterrädern nutzen um auf festem Asphalt eine steile Auffahrt zu fahren ohne die Kupplung zu beschädigen. Die Vorderräder werden nicht angetrieben. Bei Automatikhubs schalten diese sich leider auch zu.

Ich habe mich hier speziell auf das klassische System bezogen und nicht auf die neuen SUV's mit Traction Control, Bremseinwirkung etc.
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
16,9k Beiträge · seit 201201. März 2018 · #16
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zuletzt bearbeitet 14. März 2018
Gast01. März 2018 · #17
Danke Logi @Pajero,
das hat mich jetzt doch zum Nachschauen veranlasst,
Mit dieser Beschreibung von
https://www.mitsubishi-motors.at/fahrtipps/fahren-mit-allradantrieb/#!
ist klar, dass es auch einen „Allradmodus“ gibt, mit dem man auch auf trockenem Asphalt fahren kann.

„2H - Heckantrieb mit normaler Übersetzung
Sie fahren im Heckantrieb auf normalen Straßen. Er ist besonders geräuscharm und spart im Alltag Treibstoff.

4H - Allradantrieb mit normaler Übersetzung
Das ist der permanente Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung (vorne / hinten 33.67 bis 50:50). Sie verstärken damit die Traktion, was speziell bei widrigen Straßenverhältnissen oder beim Ziehen von Lasten Sinn macht.

4HLC - Allradantrieb mit normaler Übersetzung und gesperrtem Mitteldifferential
Im rauen Gelände und bei rutschigem Untergrund kommen Sie damit am besten voran. Das Mitteldifferential ist gesperrt, wodurch eine 50:50 Kraftverteilung auf die Vorder- und Hinterachse entsteht, und die Antriebskraft gleichmäßig auf alle Räder verteilt wird.

4LLC - Allradantrieb mit kurzer Übersetzung und gesperrtem Mitteldifferential
Der richtige Modus für steile Anstiege oder beim Herausfahren aus Schlamm, Tiefschnee oder Sand. Die niedrige Übersetzung maximiert die Kraft im unteren Drehzahlbereich, das Mitteldifferential ist gesperrt und die 50:50 Kraftverteilung tut das Übrige.

Hintere Differentialsperre“


Grüße
zuletzt bearbeitet 01. März 2018
16,9k Beiträge · seit 201201. März 2018 · #18
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zuletzt bearbeitet 14. März 2018
Themenstarter6 Beiträge · seit 201801. März 2018 · #19
Markus615 schrieb:

Naja auf dem Bild ist genau eine rote Lampe an und die besagt, dass die Handbremse wohl angezogen war, als das Bild gemacht wurde? 😉
Naja, nicht direkt, das war ja das Üble. Und dann ging's on/off. Man wusste nie woran man war. Aber wenn ich so die Kommentare durchlese, dann haben wir vermutlich nichts falsch gemacht, als wir das Fahrzeug austauschen liessen. Da es nicht Hochsaison war, hatte Asco noch genügend Ersatzfahrzeuge in der Garage. Übrigens wir hatten mehr als 100'000 km auf dem Tacho. Bei beiden Fahrzeugen.

Gruss Joggeli
Themenstarter6 Beiträge · seit 201801. März 2018 · #20
Logi schrieb:

So war das doch bei den Hilux-Modellen auch:

Wir hatten in unserem Hilux einen Drehschalter der sich auf im Uhrzeigersinn auf:
- 2WD
- 4WD
- 4WD "hart" stellen liess.
Zusätzlich einen Druckschalter für das Differenzial.
Gruss Joggeli