SonnenmenschThemenstarter8 Beiträge · seit 201822. Feb. 2018 · #1
Hallo zusammmen, ich bin neu in diesem Forum und möchte mich kurz vorstellen. Ich bin schon seit einiger Zeit im Südafrika- Forum unterwegs, da wir SA häufig bereist haben und bereisen werden. Im letzten Jahr waren wir ( 54 und 55 Jahre alt) in Namibia und haben vor im Sommer 2019 nach Botswana zu reisen. Wir lieben die Tiere, die Natur und die Freundlichkeit der Menschen im südlichen Afrika. Im nächsten Jahr soll es zum ersten Mal mit einem Dachzelt auf Tour gehen. Bisher waren wir überwiegend in den Nationalpark- Camps oder B&Bs unterwegs. Dazu kommt, dass wir Freunde mitnehmen, die das erste Mal ins südliche Afrika reisen und bisher nur im näheren europäischen Ausland unterwegs waren. Campingerfahren sind wir alle.
Zur Zeit lese ich mich kreuz und quer durch dieses informative und hilfreiche Forum. Ich habe schon etliche Reiseberichte gelesen und wühle mich durch die verschiedenen Reiseführer.
Gebucht haben wir für Juli 2019 zwei Toyotas mit Dachzelt von Safari Car Rental Namibia. Diese Firma wurde uns mehrfach empfohlen und der bisherige E-Mail- Kontakt war sehr zügig und freundlich. Wir werden 3 Wochen unterwegs sein und ich bin im Moment noch an der Route am feilen und hoffe, das ich von euch später ein Feedback bekomme, ob es so machbar ist, bzw. was man verbessern, verändern etc. kann. Sobald die grobe Route steht, melde ich mich wieder.
Viele Grüße Anke
Blende18.21'165 Beiträge · seit 201722. Feb. 2018 · #2
Hallo Anke und herzlich willkommen im Forum.
Euren Urlaub werden wir ein Jahr vorziehen und sind auch mitten in der Planung. Safari-Car Rental kann ich auch empfehlen, hatten dort unseren Wagen letztes Jahr und für Botswana diese Jahr eingeplant.
Schau doch einfach mal in unsere Reiseplanung, kann mir vorstellen, dass du dort schon einige guten Tipps findest, da haben sich schon viele Fomis mit ihren Erfahrungen eingebracht. 😎 (die finale Route findest du auf Seite 6)
SonnenmenschThemenstarter8 Beiträge · seit 201823. Feb. 2018 · #3
Hallo Robin,
vielen Dank für deine Tipps 🙂 . Ich habe mir Einiges aus eurer Planung herausgezogen. Eure Tour hört sich sehr schön an und ich bin gespannt, wie es euch gefällt.
Viele Grüße Anke
SonnenmenschThemenstarter8 Beiträge · seit 201823. Feb. 2018 · #4
Hallo zusammen,
auch wenn wir noch etwas Zeit haben, bis zu unserer Reise im Juli 2019, möchte ich gerne mal die grobe Route einstellen und hoffe auf Tipps, Verbesserungsvorschläge etc. Die Route sind erste Überlegungen. Leider reichen drei Wochen nicht aus, um all die schönen Orte zu besuchen und da wir schon zweimal in der Kalahari waren, soll es Caprivi, Moremi, Chobe und Makgadikgadi sein. Wir sind mit zwei Fahrzeugen mit Dachzelt unterwegs und möchten, bis auf die letzte Nacht in Windhoek, campen.
Route: 1. Ankunft in Windhoek Übernahme der Camper und Fahrt bis Otjiwarongo (Einkaufen etc.) 1N 2. Weiterfahrt Richtung Divundu Zwischenübernachtung. Wo? 1N 3. Ngebi Camp 3 N 5. Maun Übernachtung? 1 N 6. Third Bridge Campsite 2 N 7. Xakanaxa Campsite 1 N 8. Savuti Campsite 2 N 9. Senyati Campsite (Ausflug Vic- Falls) 3 N 10. eventuell Nxai NP oder? Habt ihr eine Idde? 2 N 11. Tiians Camp 2 N 12. Rückweg nach Windhoek 2 N 13. Windhoek (Kalahari Inn) 1 N 14. Heimflug
Ist die Route so machbar bzw. sinnvoll? Für eure Hilfe, Tipps und Anregungen wäre ich sehr dankbar!
Viele Grüße Anke
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200723. Feb. 2018 · #5
Hallo Anke,
ich hätte direkt einige Änderungen: 1. Ankunft, Wagenübernahme, Einkauf, Ü Windhoek (in Windhoek habt ihr die beste Auswahl und ihr müsst am 1. Tag nicht noch die Strecke fahren) 2. Ü Grootfontein 3. Ngepi (ist nur schön, wenn nicht gerade große Gruppen Overlander "einfallen" 4. " (Besuch Mahango P.) 5. Kasane/Kazungula Senyati 3 N 6. Savuti 2N 7. Moremi 3-4N 8. Maun
Da musst du schauen, wie viel Zeit ihr noch übrig habt für Nxai Pan oder Magadighadi.
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
SonnenmenschThemenstarter8 Beiträge · seit 201824. Feb. 2018 · #6
Hallo Jambotessy, vielen Dank für deine Anregungen. Hast du eine andere Idee für das Ngebi Camp? Ich hatte es hier in einem Reisebericht gelesen und es wurde sehr gelobt. Da wir im Flieger gut schlafen und die Strecke kennen, werden wir am ersten Tag bis Otjiwarongo fahren. Die Überlegung ist, wo wir die zweite Übernachtung vor dem Caprivi machen. Eventuell Rundu?
Viele Grüße Anke
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200724. Feb. 2018 · #7
Hallo anke,
wir waren die letzten 2x auf der Mahangu Lodge Campsite. Da solltest du aber zusehen, dass du die Campsite direkt am Fluss bekommst.
Ich denke, dass du trotz gutem Schlaf besser daran tust, in Windhoek zu übernachten. Die Wagenübernahme, der Einkauf, das alles zieht sich hin und du gewinnst ja nichts, wenn du weiter bis Otjiwarogo fährst. Morgens nach dem Frühstück starten und dann fährst du locker bis Grootfontein. Von dort weiter und du bis wieder locker in Divundu. Zwischendurch ist es gar nicht so interessant, dass sich da noch eine Übernachtung lohnt (Hilfe, erschlagt mich nicht 😄 )
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
mit wäre die Strecke Xakanaxa -Savuti zu lange. Statt Xakanaxa würde ich eher am Khwai übernachten (wobei ich die Community Campsite bevorzugen würde).
SonnenmenschThemenstarter8 Beiträge · seit 201825. Feb. 2018 · #9
Hallo Jambotessy, hallo Axel,
ich werde nochmal mit meinen Mitfahrern diskutieren, ob wir in Windhoek übernachten und dann die zwei längeren Strecken fahren. Ich persönlich mag auch lieber einen „ strammen“ Fahrtag, aber mein Mann ist beruflich in ganz Deutschland unterwegs und mag es im Urlaub nicht so gerne längere Strecken zu fahren. Mal sehen, ob ich ihn überzeugen kann. Ich hatte auch schon überlegt, ob ein Zwischenstopp am Khwai sinnvoll ist. Danke für den Tipp, wir werden weiter an der Route basteln.
Viele Grüße Anke
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200626. Feb. 2018 · #10
Sonnenmensch schrieb: Route: 1. Ankunft in Windhoek Übernahme der Camper und Fahrt bis Otjiwarongo (Einkaufen etc.) 1N 2. Weiterfahrt Richtung Divundu Zwischenübernachtung. Wo? 1N 3. Ngebi Camp 3 N
Hallo Anke
Schaut Euch da auch mal eine etwas andere Version an. 1. Windhoek 2. Waterberg 3. Tsumkwe Region (Naye-Naye) 4. Shakawe (Drotzkys Cabin), Grenzübergang Dobe 6. Maun ...
Das hat den Vorteil, dass Ihr so noch in das Buschmannland in Namibia kommt. Da gibt es z.B. auch zwei spannende Museen. Ausserdem habt Ihr mit Naye-Naye ein tolles Gebiet mit vielen Baobabs und auch Salzpfannen. Das schöne ist, dass diese Region recht wenig besucht wird. Weiter geht es dann über meinen Lieblings Grenzübergang (Dobe) nach Botswana.
Baobab in der Naye-Naye Region
Shakawe ist etwas weiter südlich als die Popa Falls. Es bietet sich sehr für Birder und Angler an. Da könnt Ihr wirklich geniale Bootstouren unternehmen.
African Fish Eagle bei einer Bootsfahrt von Drotzkys aus
Herzliche Grüsse Chrigu
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SonnenmenschThemenstarter8 Beiträge · seit 201828. Feb. 2018 · #11
Hallo Chrigu, vielen Dank für die Tipps. Waterberg waren wir im letzten Jahr schon, aber Naye- Naye sieht gut aus und Drotzkys Cabin hatte ich auch schon mal ins Auge gefasst. Mal schauen, wie wir die Tour rund bekommen.
Viele Grüße Anke
Sadie1'835 Beiträge · seit 201501. März 2018 · #12
Hallo, noch meinen Beitrag zur Verbesserung eurer Route: nach Maun würde ich eine Nacht auf South Camp verbringen so dass ihr am Abend und am frühen Morgen zu den schönen Black Pools und Xijni Lagoon fahren könnt. Es hat Löwen Rudel an beiden Orten. Danach Thurd Bridge nur 1 Nacht, Xakanaka 1 Nacht und dann unbedingt 2 N. inside dem Moremi auf Khwai. Für uns eine der tierreichsten Gegend flussaufwärts und flussabwärts. Savuti is staubig und trocken wenns immer noch kein Wasser im Channel hat, so würde ich nur 1 Nacht bleiben. Das Marabou Wasserloch bei Anfahrt checken. Dort ist der Pride zu Hause der auf dem NAT Geo Wild zu Gangstern und Mörderern gemacht wurde. So blöd. Dafür würde ich dann Ihaha Campsite am Chobe riverfront dranhängen. Wieder sehr Tierreich da Wasser und Gras. Löwen wahrscheinlich auch um die campsite herum. Viele Elephanten und Giraffen, auch Leos. Du kannst von Kasane einen Day Trip nach Vicfalls machen. Es ist etwas gehetzt und man wartet an der Grenze, aber der Ausflug lohnt sich doch. Nxai Pan und Boteti River (Khumaga) sind auch empfehlenswerte Pärke, abe ich weiss nicht ob ihr noch einige Tage dafür übrig habt. Über all diese Orte kannst du in meinem RB unten lesen, zwar auf English, die Photos sind dann auch auf Deutsch!!! Viel Spass beim Planen, Wünscht Katrin
marimari2'240 Beiträge · seit 201101. März 2018 · #13
Hallo, - uns gefällt Roy's Restcamp - Nunda River Lodge (River Camp buchen)
Ansonsten würde ich nicht 3 Nächte in 3rd Bridge/Xaxa bleiben, sondern eine Nacht für North Gate planen. Wenn Du Vögel sehen willst ist die Region 3rd B./Xaxa empfehlenswert - die Chance Katzen zu sehen ist aber meiner Meinung nach in der Region North Gate grösser. Savuti würde ich mind. 2 Nächte bleiben.
SonnenmenschThemenstarter8 Beiträge · seit 201802. März 2018 · #14
Hallo Mari und Katrin,
vielen Dank für eure Tipps. Wir haben Moremi nun aufgeteilt in Third Bridge, Xakanaxa und North Gate, je 1N und weiter geht‘s für 2N nach Savuti. Nxai haben wir auch eingebaut. Auf der Anreise wollen wir in Roys Camp übernachten und wollen auch vermutlich die Nunda River Lodge anfragen. Die Route wird langsam rund 🙂
Viele Grüße Anke
Sadie1'835 Beiträge · seit 201503. März 2018 · #15
Hallo, schön dass die Reise langsam zusammenkommt! Bei Roy‘s Camp waren wir auch mal und zwar in einem Chalet. Auf Nunda Lodge waren wir zwei Mal auf der Campsite. Der Pool dort lädt zum Abkühlen ein und auch hat die Wirtin einen schönen Garten und Gift Shop. Die beste Campsite ist glaub ich die Nummer 7 nahe am Fluss. Da hast du Licht und sogar Strom und eine Bank, dazu Hippo grunzen. Auch die Bootsfahrt mit Ihnen lohnt sich so wie ider Mahango NP nur 10 km entfernt und dort wirst du sehr wahrscheinlich die scheuen Sable Antilopen sehen können und vielleicht auch die Roan Antilopen. In Xakanaka kannst du am Nachmittag eine Boot Safari durch das Schilf machen. Leider sind die besten Campsites im Moremi und Chobe auch die teuersten mit $50 pro Person pro Nacht, aber halt auch die besten. Wenn du kannst, würde ich zwei Nächte in Khwai bleiben und da machst du einen Tag all die Game Tracks die rechts abbiegen, und am nächsten Tag all die Linken Game Tracks und so kannst du massenweise Tiere finden. Savuti ist eine trockene Sache und es hat viel weniger Tiere als früher. Ihaha am Vhobe riverfront muss ich dir nochmals ans Herz legen, soooo Tierreich da früher oder später alle Tiere zum Fluss kommen um zu trinken, da im Hinterland kein Wasser ist. Auch würde ich eine Boots Safari auf dem Chobe River machen. Ach all das Schreiben von meinen beliebten Plätzen macht Heimweh! LG Katrin