Kirsche2013Themenstarter103 Beiträge · seit 201611. Feb. 2018 · #1
Hallo, kennt jemand Akwaba Afrika Reisen? Diese bieten 2 Selbstfahrertouren an. Vielleicht hat jemand Erfahrung gemacht. Den Serengeti Nationalpark sollte man ja nicht allein bereisen, wie ich jetzt mehrfach gelesen und gehört habe. Kann mir da jemand eine Empfehlung für einen Reisebaustein- Reiseanbieter geben. Danke an Alle.
Den Serengeti Nationalpark sollte man ja nicht allein bereisen
und warum genau?
Viele Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Guten Morgen, wir haben gute Erfahrung und hatten eine Topp-Safari in Tansania (Ngorogoro, Serengeti, Manjara) mit anschließendem Sansibar-Badeurlaub organisiert von Familie Sears aus Bayern: http://www.karibu-safaris.de/ Gruß, Dieter
Kirsche2013Themenstarter103 Beiträge · seit 201611. Feb. 2018 · #4
Hallo. Danke für die Antwort. Es wurden mehrere Aussagen gemacht: nicht allein befahrbar- nur mit Guide, man findet sich nicht zurecht, da schlecht ausgeschildert.....um nur ein paar zu nennen. 😐
Hallo Kirche, wer hat das denn gesagt? Hier im Forum gibt es einige Tansania Selbstfahrer, die sagen, dass das gar kein Problem ist. Ließ doch mal die Reiseberichte dazu Viele Grüße Sasa
KarstenB2'398 Beiträge · seit 201111. Feb. 2018 · #6
Hallo, "wer hat das denn gesagt?" Ich nehme an, jemand, der Dumme sucht, an die er seine Touren verkaufen will. Ansonsten finde ich diese Aussage " nicht allein befahrbar- nur mit Guide, man findet sich nicht zurecht, da schlecht ausgeschildert.." sehr dreist. LG aus HH, Karsten
marimari2'240 Beiträge · seit 201111. Feb. 2018 · #7
Wir waren letztes Jahr als Selbstfahrer in der Serengeti -wir haben's überlebt, gefährlich oder überaus kompliziert war's nicht 😉 ...gross verfahren kann man sich auch ohne GPS nicht...es gibt tatsächlich eine gute Ausschilderung. Jedoch hat maps.me uns einen guten Dienst geleistet... Ich find's gut, dass nicht alle als Selbstfahrer dahin wollen...so gibt's noch einige Parks, die zu entdecken bleiben und die Gruppenreisenden bleiben unter sich. Gruss Mari 😛
Strelitzie2'847 Beiträge · seit 201112. Feb. 2018 · #8
KarstenB schrieb:Hallo, "wer hat das denn gesagt?" Ich nehme an, jemand, der Dumme sucht, an die er seine Touren verkaufen will. Ansonsten finde ich diese Aussage " nicht allein befahrbar- nur mit Guide, man findet sich nicht zurecht, da schlecht ausgeschildert.." sehr dreist. LG aus HH, Karsten
Guten Morgen, hallo Karsten, gerade zurück aus Tansania (mit Fahrer) finde ich Deine Aussage "sehr dreist" doch kommentierungswürdig. Wir sind bisher als ausschließlicher Selbstfahrer etliche Male in Südafrika, in Namibia, in Botswana, unterwegs gewesen. In Tansania waren wir jedoch sehr froh über unseren Fahrer. Die Serengeti ist geradezu paradiesisch ausgeschildert ... im Tarangire sind Schilder nur an wenigen Wegpunkten, im Ndutu-Gebiet war gar nichts ausgeschildert. Im Tarangire gab es viel Wasser, wir mussten Umwege fahren, von denen unser Fahrer nur hoffte, dass sie ans Ziel führen! Da ich die kleinen Diskussionen über Fahren mit und ohne Driver hier schon etwas verfolgt habe, habe ich gerade darauf geachtet, wie gut die Ausschilderung ist. Die Mainroads zu den NP sind natürlich gut befahrbar, keine Frage, ob man da selbst fahren kann (wenn man sich nicht davon abschrecken lässt, dass auch mal 3-4 Fahrzeuge nebeneinander auf zwei Spuren sind...) - aber die Schilder zu den NP z.B. waren nur 1x vor der Kreuzung, Abbiegung - hat man ein anderes Fahrzeug vor sich, übersieht man es leicht.
Wir waren in der Central-Serengeti im Tortilis Camp - hiervon gibt es keine GPS-Koordinaten; nicht nur wir, auch andere Gäste haben ca. 30-60 min die Zufahrt zum Camp gesucht. Vom Kati-Kati Camp in der Ndutu Area gibt es inzwischen zwei Camps; beide durch Tiefsand erreichbar - und keins auch nur irgendwo ausgeschildert! Unser Guide ist seit 5 Jahren Driver für das Unternehmen und war ein guter und sicherer Fahrer. Ich finde es etwas leichtfertig eine unbekannte Person zu ermuntern, diese Reise als Ersttäter selbst zu fahren!
(Warum man allerdings in den Ngorongoro Crater angeblich nur mit Guide fahren darf? - ist sogar mir ein Rätsel! 🙂 )
Winterliche Grüße aus dem kalten Norden - und viel Spaß für alle Narren und Jecken! Strelitzie
Dies ist die Zufahrt zur Tankstelle in der Serengeti
Warum man allerdings in den Ngorongoro Crater angeblich nur mit Guide fahren darf? - ist sogar mir ein Rätsel!
ich vermute es liegt an der offiziellen Website: "ALL VISITORS TO NGORONGORO CRATER AND TO OLDUPAI GORGE MUST BE ACCOMPANIED BY A LICENSED GUIDE." (http://www.ngorongorocrater.org/regulations.html)
Viele Grüße aus dem Regen Windhoeks Christian
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Topobär5'480 Beiträge · seit 200912. Feb. 2018 · #10
Strelitzie schrieb:Wir sind bisher als ausschließlicher Selbstfahrer etliche Male in Südafrika, in Namibia, in Botswana, unterwegs gewesen. In Tansania waren wir jedoch sehr froh über unseren Fahrer. Die Serengeti ist geradezu paradiesisch ausgeschildert ... im Tarangire sind Schilder nur an wenigen Wegpunkten, im Ndutu-Gebiet war gar nichts ausgeschildert. Im Tarangire gab es viel Wasser, wir mussten Umwege fahren, von denen unser Fahrer nur hoffte, dass sie ans Ziel führen! Da ich die kleinen Diskussionen über Fahren mit und ohne Driver hier schon etwas verfolgt habe, habe ich gerade darauf geachtet, wie gut die Ausschilderung ist. Die Mainroads zu den NP sind natürlich gut befahrbar, keine Frage, ob man da selbst fahren kann (wenn man sich nicht davon abschrecken lässt, dass auch mal 3-4 Fahrzeuge nebeneinander auf zwei Spuren sind...) - aber die Schilder zu den NP z.B. waren nur 1x vor der Kreuzung, Abbiegung - hat man ein anderes Fahrzeug vor sich, übersieht man es leicht.
Wir waren in der Central-Serengeti im Tortilis Camp - hiervon gibt es keine GPS-Koordinaten; nicht nur wir, auch andere Gäste haben ca. 30-60 min die Zufahrt zum Camp gesucht. Vom Kati-Kati Camp in der Ndutu Area gibt es inzwischen zwei Camps; beide durch Tiefsand erreichbar - und keins auch nur irgendwo ausgeschildert!
Hallo Strelitzie,
wenn ich Deine Zeilen hier lese kommt mir eher der Moremi NP in den Sinn, als die Parks am Northern Circuit. Alle von Dir genannten Schwierigkeiten finden sich im Moremi NP wesentlich stärker als in den Parks im Norden Tansanias. Im Moremi gibt es wesentlich mehr und tiefere Wasserdurchfahrten, wesentlich anspruchvolleren Tiefsand und so gut wie keine Ausschilderung. Dazu fehlt es an auffälligen Landmarken, die die Orientierung erleichtern. In Zeiten vor GPS haben wir zum Teil mehrere Stunden gebraucht um Xakanaxa oder 3rd Bridge zu finden. Solche Probleme hatten wir in Tansania nie.
Ich kann Karsten in seiner klaren Aussage nur unterstützen. Die Anbieter geführter Touren versuchen mit zum Teil unseriösen Aussagen und Lügen das Bild aufrecht zu erhalten, man könne in Tansania nicht als Selbstfahrer reisen. Völliger Blödsinn!
Die Guidepflicht im Ngorongoro Crater ist in der Sorge begründet, dass sich die Selbstfahrer nicht an die speziellen Regeln im Krater halten.
KarstenB2'398 Beiträge · seit 201112. Feb. 2018 · #11
Danke Thomas,
ich habe mich in all den Jahren in Tansania nie verfahren, obwohl wir früher nur Papierkarten hatten. Wenn man auf einem Weg nicht weiterkam, fuhr man halt auf einem anderen ans Ziel. Ein wenig Orientierungssinn kann natürlich nie schaden. LG aus HH, wo nach dem Schneefall die Sonne rauszukommen scheint, Karsten
wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo zwischendrin. Was auf jedem Fall kompletter Unsinn ist, dass man die NPs in Tansania nur mit Fahrer bereisen kann/sollte. Unsere erste Reise nach Ostafrika letztes Jahr haben wir als Selbstfahrer Campingreise ohne Komplikationen erlebt und sehr genossen. Jedoch muss man im Vergleich zum Etosha oder den NPs in Südafrika schon etwas mitdenken, sich vorab informieren und es ist sehr hilfreich mit einem GPS umgehen zu können. Wir empfanden die Beschilderung als ausreichend, aber alles andere als üppig.
WIr hatten uns Im Verlauf der Tour im MAWE LUXURY TENTED CAMP eingebucht, um mal ordentlich zu duschen etc. Ich muss gestehen, dass es etwas gedauerte bis wir es gefunden haben. 😊 Zwar hatte ich mir vorab die GPS Koordinaten herausgesucht, jedoch ist es gewöhnungsbedürtig, wenn weder das OSM noch das T4A Kartenmaterial Strassen kennen, die zum Camp führen.
Rein fahrtechnisch empfanden wir den northern circuit im Juni als wesentlich einfacher im Vergleich zum z.B. Naxi Pan NP im Dez.
Gruss earl
marimari2'240 Beiträge · seit 201112. Feb. 2018 · #13
earl of hennsewilre schrieb: Zwar hatte ich mir vorab die GPS Koordinaten herausgesucht, jedoch ist es gewöhnungsbedürtig, wenn weder das OSM noch das T4A Kartenmaterial Strassen kennen, die zum Camp führen.
Rein fahrtechnisch empfanden wir den northern circuit im Juni als wesentlich einfacher im Vergleich zum z.B. Naxi Pan NP im Dez.
Hallo, wir haben alle Ziele ins GPS (maps.me und Basecamp) eingegeben und gut war's. Alle Orte haben wir gefunden. T4A in Ostafrika taugt nix. Maps.me war genial...In der Serengeti hatten wir auch fast in jeder Ecke Internet- Verbindung (Huawei E5330 + lokale SIM). Das hat im ganzen Land, an fast jeder Ecke einwandfrei u. super schnell funktioniert. Tanzania u. Kenia ist unserer Meinung nach einfach alleine zu befahren. Entweder man traut sich's zu oder nicht. Ängstlichen Leuten würden wir davon abraten...aber dann sollte man auch zu Hause nicht fahren 😉 . Überschätzen sollte sich keiner. Im Gewusel von DAR / Arusha /Nairobi rumfahren lernt man am Besten auf Bali.. 😄 Mein Lieblingsort zum selber fahren lernen..In Tanzania kommt dann noch das off-road dazu 😄 doppelt-interessant 😄 🤪 - das Gewusel ist halb so tragisch 😄 Grüsse Mari