Andrea 1961Themenstarter306 Beiträge · seit 200827. Jan. 2018 · #1Hallo Zusammen, nachdem wir uns in den letzten Jahren mehr in Botswana und Südafrika rumgetrieben haben, wollen wir nach 6 Jahren wieder in den Etosha, sind da natürlich nicht mehr auf dem neuesten Stand. Wir sind mit 4x4 und Dachzelt unterwegs. Plan ist für dieses Jahr:
Namutoni in den Park fahren, ca.5-6 Nächte im Park bleiben und dann im westen wieder raus. Ich meine gelesen zu haben, dass man inzwischen beim Galton Gate raus kann, richtig? Welche Camps könnt ihr empfehlen? Vor Jahren haben wir auch nur außerhalbs des Parks geschlafen. Würde mich freuen über Eure Tipps. Liebe Grüße Andrea
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200627. Jan. 2018 · #2Hallo Andrea,
Ich meine gelesen zu haben, dass man inzwischen beim Galton Gate raus kann, richtig?
Ja
Welche Camps könnt ihr empfehlen?
keines. Was Camping angeht soll Olifanstrus noch am besten sein. Der Rest ist eben "staatlicher Niedergang" par excellence. Wenn Euch nicht fürchterlich viel am beleuchteten Wasserloch (Okaukuejo o. Halali) liegt, würde ich außerhalb übernachten, z.B. Onguma im Osten (ob ihr da in diesem Jahr noch was bekommt weiß ich nicht).
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
swisschees1'715 Beiträge · seit 200627. Jan. 2018 · #3Hallo Andrea
Onrus* Olifantsrus ist nicht schlecht, aber sehr klein, besser vorher buchen. Wir wurde vor zwei Jahren gesagt ,dass man aber zur Not auch auf dem Tagesbesucherplatz stehen darf. Da gibt es auch einen schönen Hide für Tierbeobachtungen am Wasserloch.
Etwa 10 Kilometer vom Anderson Gate gibt es noch den Eldorado Campingplatz mit Gras.
Gruss
Emanuel
*Onrus Camping ist bei Hermanus und würde ich nicht empfehlen.
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201627. Jan. 2018 · #4Wir hatten schon bezahlte Reservierungen in zwei staatlichen Camps und sind nach kurzem Blick wieder abgehauen und haben uns außerhalb was gesucht. Wasserloch hin oder her, den abbröckelnden Charme des real existierenden Sozialismus können sie sich gerne an den Hut heften.
Yanjep
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200727. Jan. 2018 · #5Also wirklich toll ist (oder bzw. war vor drei Jahren) Olifantrus. Schauen wir mal, wie es jetzt ist, im März, wenn wir zurück sind, kann ich mehr berichten. Okaukejo war schon damals echt schlecht, Halali ging so.
Aber grade als Camper braucht man eh nicht viel. Ich find den Vorteil direkt im Park zu übernachten immer noch größer als den Nachteil dass die Plätze halt nicht so gut sind. Man ist eh den ganzen Tag unterwegs, fährt halt am Abend ein, sucht einen Platz und macht das, was man auch machen würde, stünde man irgendwo anders. Man ist da ohnehin ziemlich autark.
LG
Wolfgang
Andrea 1961Themenstarter306 Beiträge · seit 200827. Jan. 2018 · #6Hallo Zusammen. Danke für Eure schnellen Antworten. Das ist ja schon etwas ernüchternd. Wir sind zwar von Botswana Camps einiges gewohnt, aber in Namibia kennen wir bisher nur tolle Campsites. Kennt jemand in der Nähe des Galton Gates eine Campsite? Bisher habe ich noch nichts gefunden.
Liebe Grüße Andrea
Andrea 1961Themenstarter306 Beiträge · seit 200827. Jan. 2018 · #7Hallo Wolfgang, wäre echt toll wenn Du nach Eurer Rückkehr von Olifantus berichtest. Wünsche Euch einen tollen Urlaub.
Gruß Andrea
Andrea 1961Themenstarter306 Beiträge · seit 200827. Jan. 2018 · #8Hallo Emanuel, wo kann man denn Onrus buchen. Ich finde das nicht, nur bei Hermanus.
Danke. Gruß Andrea
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200727. Jan. 2018 · #9Andrea 1961 schrieb:Hallo Zusammen. Danke für Eure schnellen Antworten. Das ist ja schon etwas ernüchternd. Wir sind zwar von Botswana Camps einiges gewohnt, aber in Namibia kennen wir bisher nur tolle Campsites. Kennt jemand in der Nähe des Galton Gates eine Campsite? Bisher habe ich noch nichts gefunden.
OK, da hat's auch geregnet aber das ist beispielsweise Okaukuejo 2015:
http://www.decker.wien/wolfgang/wp-content/uploads/2015/03/31-01-2015-25.jpgAusserhalb vom Galton Gate liegt gegenüber die Etosha Roadside Campsite, die sollte soweit ich weiß geöffnet sein. War selbst aber noch nicht dort.
lg
Wolfgang
swisschees1'715 Beiträge · seit 200627. Jan. 2018 · #10Andrea 1961 schrieb:Hallo Emanuel, wo kann man denn Onrus buchen. Ich finde das nicht, nur bei Hermanus.
Danke. Gruß Andrea
Sorry, das sollte natürlich Olifantsrus heissen und wird von NWR verwaltet. Werde es in meinem Beitrag korrigieren.
Das von Wolfgang erwänhte Etosha Roadside Campsite war vor zwei Jahren noch ganz schön, weiss aber nicht wie es jetzt aus siet, seitdem die Roberts sich da zurück gezogen haben. Man muss aber wissen dass da Löwen ziemlich heimisch fühlen.
https://africanomads.wordpress.com/2015/08/10/abendessen-mit-loewen/Halali ist sehr staubig und wir hatten da einige die wie an einer Rally herumfuhren.
Gruss
Emanuel
MAMarcelinho68 Beiträge · seit 201611. Aug. 2021 · #11Hey,
mal ne Frage von mir bezüglich dem Halali. Hat das Camp eine Feuerstelle bzw. Grill/Braaistelle?
Wie sieht es mit den anderen Camps aus?
Wir fahren durch das Galton Gate rein, haben dann 1 Nacht im Olifantrus, 1 Nacht im Okaukujeo, 1 Nacht im Halali und dann noch 1 Nacht im Onguma 🙂
LG
Marcel
Waterpolo139 Beiträge · seit 202111. Aug. 2021 · #12Moin
Warum die Eile? Grade zwischen Olifantrus undv Okaukuejo ist eines der schönsten Wasserlöcher und die Entfernungen zwischen den Camps sind ja auch noch gewaltig. Bleib wenigstens 2 Nächte in Okaukuejo oder Olifantsrus. Bin gerade da.
Grills sind überall..
Gruß Jörg
MAMarcelinho68 Beiträge · seit 201612. Aug. 2021 · #13Hi Jörg, danke für die Info!
Puh, das mit der Eile ist ja immer so eine Sache^^
Ich persönlich finde die Übernachtungen wie wir sie jetzt vorhaben eig. ganz gut und entspannt.
Die Camps direkt im Etosha sind ja auch eh nicht sooo die schönsten. Von daher finde ich (hoffe ich), dass keine Eile aufkommt, wenn wir einmal von "links nach rechts" durch den Park fahren, in immerhin 4 vollen und einem halben Tag.
Kennst du den Namen von dem Wasserloch?
Beste Grüße
Marcel
Yoda911873 Beiträge · seit 201612. Aug. 2021 · #14Marcelinho schrieb:
Kennst du den Namen von dem Wasserloch?
Es könnte sein, dass das Wasserloch Ozonjuitji m'Bari" gemeint ist.
Das war bei uns die absolute Sensation. Man konnte dort "Arche-Noah-Fotos" (glechzeitig von jedem Tier eins im Bild) ohne Ende machen.

Grrrr - wie kriegt man denn hier ein Bild rein? Oder geht das nicht? Funktioniert wenigstens die Notmethode: Den Link in den Browser kopieren?
Waterpolo139 Beiträge · seit 202112. Aug. 2021 · #15Genau das war es 😉 😉
MAMarcelinho68 Beiträge · seit 201613. Aug. 2021 · #16Hab mir das Wasserloch schon markiert 🙂
Habe mir dieses "Etosha Buch" gekauft, indem alle Wasserlöcher verzeichnet sind.
2016 bin ich schon einmal in Nam gewesen und ich meine, auch genau an diesem Wasserloch.
Damals hatten wir im Reiseführer von "Arche Noah" Zuständen gelesen und konnte dies kaum glauben.
Vorallem weil wir 2015 in SA waren und in den Reisenführern ähnliches statt, was dann aber nicht zutreffend war.
Naja angekommen am Wasserloch ging der Mund dann nicht mehr zu. Absolut MAGISCH!
Dieses Jahr bin ich wieder da und schleppe meine Eltern mit, hoffentlich gibt es ähnliche Erlebnisse im Sep/Okt
Ich freu mich schon 🙂
Waterpolo139 Beiträge · seit 202113. Aug. 2021 · #17Es ist im September Oktober noch viel mehr los, weil kurz vor der Regenzeit noch weniger Wasser da ist. Freut euch schon mal...
Giselbert699 Beiträge · seit 201013. Aug. 2021 · #18Hallo Marcel,
An diesem Wasserloch M'Bari hatten wir Ende Oktober ein richtiges Spektakel erlebt. Das Wasserloch wurde von einem Löwenrudel belegt, mit wechselnder Besetzung. Die Tier-Herden standen drumherum und konnten nicht an das Wasserloch gehen. Immer wenn die Löwen sich auch nur ein bischen bewegten, stoben die Herden in riesigen Staubwolken auseinander. Die Elefanten ließen sich natürlich nicht von den Löwen beeindrucken. Geschätzt waren es 1000 Tiere oder noch mehr. Manchmal jagden die Löwen auch. Es war megaspannend, so dass wir bei 40 Grad 4/5 Stunden im Fahrzeug verharrten. Das war ein einmaliges Erlebnis.
Giselbert