ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201402. Feb. 2018 · #101
28.09.17 – Khumaga – Makgadikgadi /Nxai Pan NP – South Camp
Schon beim Fruehstueck ist es drueckend warm. Waehrend DH schon mal zum Tor faehrt und den Reifendruck reduziert, gehe ich unsere Rechnung begleichen. Dann verabschieden wir uns und fahren zur Ferry. Der Ferryman ist gleich zur Stelle und mit seiner perfekten Einweisung steht unser Camper nach wenigen Minuten auf dem wackligen Etwas. Am Ufer des Botetis, der uebrigens gut Wasser fuehrt, sehen wir heute morgen nur Rinder und Kinder sielen.
Tiann meinte, seit es auf der anderen Seite das grosse Buschfeuer gab, kommen weniger Elis zu diesen Flussabschnitt. Seit Tagen seien sie ueberwiegend weiter noerdlich vorzufinden, wo es gruener ist.
Waehrend wir rueberschippern, wird kassiert (P 150,- oneway) und Buch gefuhrt, mit Namen und Ausweisnummer. Es muss schliesslich alles seine Richtigkeit haben, auch das ist TIA.
Am Gate zum Makgadikgadi wecken wir den Parkangestellten aus seinen Traeumen und erkundigen uns nach dem Zustand der Piste.
Blick zurueck auf Tiaans Camp
Gleich nach Parkeinfahrt kommt man an der Campsite des NP´s vorbei. Rundherum ist alles abgebrannt, auch ein kleiner Teil des Gebauedes ist in Mitleidenschaft gezogen. Dementsprechend sieht alles sehr trist und wenig einladend aus. Wir sehen die Reste eines Zebras und einen leeren Panzer einer Schildkroete und jede Menge Geier.
Es ist erschreckend, wie gross die abgebrannte Flaeche ist. Erst nach ein paar km wird es wieder gruener und die ersten Tiere zeigen sich. Eine grosse Gnuherde kreuzt vor uns die Piste und wir sehen mehere kleine Zebraherden.
Irgendwann kommen wir dann zum Fluss runter. Es gibt so viele ausgefahrene Tracks und Nebenpisten, dass unser Navi ueberfordert ist und den Drehwurm kriegt. Also fahren wir nach Gefuehl. Natuerlich landen wir dann ab und zu im Tiefsand oder im Wasser und muessen wieder wenden.
An einer Stelle kommen wir beim Wenden im dicksten Tiefsand maechtig ins Schwitzen, wir spueren wie sich unsere Raeder langsam aber sicher immer mehr eingraben. Dank Low-4 und abwechselnden Rueck- und Vorwaertsgang suhlen wir uns wieder raus und sehen zu, dass wir den Abhang wieder hochkommen. Dabei sah vorher alles so harmlos aus. Ab da weigert sich DH nochmals runter ans Ufer zu fahren. Von oben hat man eh die schoenere Sicht auf den Flussverlauf. Keinen einzigen Eli sehen wir, nur jede Menge Kudus, Impalas, Voegel, ein paar Crocs, Geier und Zebras.
Das letzte Drittel der Strecke bis zum Phuduhudu Gate ist recht eintoenig und ziemich ruppig zu fahren. Am Horizont sehen wir eine dunkle Wolkenfront. Das extrem heisse Wetter kuendigt tatsaechlich einen Wetterwechsel an.
Fuer die 9 km auf der A3 auf Asphalt sparen wir uns das Aufpumpen der Reifen. Am Gate des Nxai Pan NP checken wir nochmals den Reifendruck und tragen uns in die Buecher ein.
Diesmal wollen wir die Nebenstrecke nehmen und sind gespannt. Vor 2 Jahren ging es ueber die Hauptpiste im extremen Tiefsand bis zur Abzweigung zu Baines Baobab. Damals stand uns der Angstschweiss auf der Stirn. Es war unsere Tiefsandpremiere und wir haben sie gemeistert. Uns wundert es, dass man damals nicht von einer Nebenstrecke gesprochen hat. Kurz nach dem Gate biegen wir links ab auf die Alternativpiste. In der Tat ist sie am Anfang deutlich besser zu fahren, wir sehen auch kein weiteres Auto.
Auf Hoehe des Abzweigs zu Baines Baobab treffen wir dann wieder auf die Hauptpad und das extrem tiefsandige Teilstueck bis South Camp meistern wir ohne Probleme. Uebung macht den Meister. Hach, das war doch diesmal richtig easy und wir freuen uns, dass wir zur Begruessung auch gleich einen Eli am Wasserloch kurz vor dem Camp sehen. Vorgewarnt durch die Infos im Forum umfahren wir auch vorsichtig das grosse Loch am Rande der Piste auf Hoehe des Wasserlochs.
Diesmal stehen wir auf campsite 5, direkt vor dem Ablutionblock. Auf campsite 2, wo wir beim letzten Mal standen, ist kaum noch Schatten. Die Elis haben dort wohl noch die letzten Baeume platt gemacht und der Platz liegt jetzt ziemlich in der Sonne. Wir sind froh um den Schatten auf campsite 5. Wir muessen zwar ein bisschen schattenwandern, haben aber die Elis zur Unterhaltung direkt vor unserem Platz. Wie nicht anders erwartet, sind 2 Elis am Abwassertank am Schluerfen.
Zunaechst schlagen wir das Lager auf und goennen uns ein kaltes Bier und Savanna. Erst nach und nach treffen andere Camper ein. Wir bereiten das Essen vor, gehen duschen und fahren dann mit einem Sundowner-Drink zum nahe gelegenen , einzigen Wasserloch.
Dort ist gerade Pool-Party! Eine grosse Eli-Herde, ein paar Zebras mit Jungtieren, Gnus und Sprinboecke. Dazwischen huschen ein paar Schakale und Guines Fowls rum. Diesem tierischen Treiben koennen wir stundenlang zugucken.
Unsere SA-Campnachbarn kommen und stellen sich neben uns. Sie steigen aus, machen die Heckklappe auf und fangen an Getreanke zu mixen. Und machen keine Anstalten, wieder ins Auto zu gehen. Aber hallo, da platzt mir der Kragen! Ich gebe ihnen deutlich zu verstehen, dass sie sofort wieder ins Auto steigen sollen und frage sie, was sie denn machen wuerden, wenn auf einmal ein Tier hinter ihnen steht waehrend sie auf das Wasserloch gucken. Dumme Blicke kommen als Antwort. Sie steigen uneinsichtig ins Auto und wuerdigen uns keines Blickes mehr. Ich frage mich immer wieder, warum es Menschen gibt, die sich strickt weigern einfache und klare Regeln zu befolgen. Im KTP haben wir eine aehnliche Situation beobachtet. Ich habe sie, wenn auch aus der Ferne, fotographiert und im Camp gemeldet.
Die Sonne geht heute leider hinter den Wolken unter und wir machen uns auf den Weg zurueck ins Camp.
Auf dem letzten km davor werden wir von 2 Elis aufgehalten, die partout kein Auto an sich vorbeilassen. Jedesmal wenn unser Vordermann einen Versuch startet, gehen die Elis mit wedelnden Ohren auf Angriff. Erst ein paar Minuten nach dem ewig gleichen Spiel erkennen wir den Grund fuer ihr Verhalten. Von links und noch ziemlich weit weg kommt die restliche Herde angetrottet. Erst als auch das letzte Familienmitglied ueber die Pad ist, raeumen die beiden das Feld und die Autos koennen vorbei. Das ganze dauert so ca. 10-15 Minuten.
Als wir im Camp ankommen ist es schon fast dunkel. Abendessen gibt es heute im Schein der Stirnlampe. In der Ferne sehen wir Blitze und Donnergrollen naehert sich. Das Lagerfeuer lassen wir ausfallen und nehmen den Amarula mit aufs Oberdeck. Wir klappen die Fenster runter und beobachten das Naeherkommen des Gewitters. Durch die Blitze ist es draussen fast taghell, es donnert ohne Ende und irgendwann kommen auch gefuehlte 10 Tropfen runter. Zwischen den Donnern hoeren wir die Elis am Tankloch schluerfen.
LG, Elsa
MichaelAC350 Beiträge · seit 201402. Feb. 2018 · #102
Hi Elsa ... und natürlich auch: Hi Gisela.
Nett, die Zweigstelle hier 🙂
Und ja, wir planen ... für 2019 aber erst, aber laut DriveBotswana sollten wir im März/April buchen. Meine Reiseplanung stelle ich demnächst zum "Zerfleddern" in die Routen/Botswana.
Viele Grüße, Michael
Esthi7157 Beiträge · seit 201802. Feb. 2018 · #103
Hallohallo ...nette Zweigstelle hier.... 🤪 und alle gehen wir Fremd 😉 - Elsa sei Dank
@Elsa Erst als auch das letzte Familienmitglied ueber die Pad ist, raeumen die beiden das Feld und die Autos können vorbei ...... genau wie in Europa... nur tragen die hier Leuchtwesten und ein Stoppschild, wenn sie die Schüler über die Strasse lassen 😄
Extrem beindruckend, eurer Tag! Liebe Grüsse an alle Esther
LolaKatze846 Beiträge · seit 201403. Feb. 2018 · #104
Hallo Elsa, mensch, was für ein Tag 🤩 . Schade, dass ihr am Boteti keinen Elefanten gesehen habt 🙄 . Die Elis hatten wir ja auch nur am ersten Tag bei der Einfahrt in den Park. Der verbrannte Teil sieht aber ganz schön "unheimlich" aus, bei uns war das noch recht "grün". Die Fahrt vom Boteti zum Gate (bzw. wir sind ja andersherum gefahren) hatte es echt in sich - da kam Hansi dann wirklich ins Schwitzen. Dagegen war die Fahrt zum South Gate echt "pillepalle". Aber schön, dass Du uns nochmals zu all den schönen und tollen Plätzen mitnimmst 😄 . Und im South Gate gehören die Elis ja schon zum Inventar - ein tolles Camp zur Einstimmung 🤩 Hach, was für schöne Erinnerungen.
Liebe Grüsse auch an all die Besucher aus dem Womo-Forum (gibt es demnächst ein Forentreffen in Afrika?) Nina
Liebe Bine, jetzt haben wir unser vergessenes Passwort doch endlich zuschicken lasse um dir auch hier was zu schreiben. Wow 🙂 , was ein schöner Reisebericht. Botswana ist doch noch mehr Afrika als Namibia. Bei der Fährenkonstruktion wird mir ja leicht schwindelig 🤢 ! Die badenden Elefanten haben es uns besonders angetan. Vor allem das Bild mit Eli, Giraffe und Jackal ist Afrikafeeling pur. Wirklich sehr schöne Bilder, da kommen wir ins Träumen 🙂
Lustig, dass wir hier eine Zweitstelle aufmachen 😄, gegrüßt seien also Womo-Foris 😉 .
Wir sind gespannt wie es weiter geht und freuen uns auf weitere tolle Bilder (die geklaute Kamera fällt bisher kaum auf, gut dass ihr euch mit dem alten Schätzchen behelfen konntet) Aller beste Grüße Simon & Lea
vielen Dank für deinen Bericht vom Boteti und aus den Nxai Pans. An zwei Stellen hatten wir ein Déjà-vu. Die tiefsandige Auffahrt vom Boteti-Ufer auf die Hauptpad hat uns 2014 auch ein paar Nerven gekostet. Ruth war sich fast sicher, dass wir dort nicht mehr hochkommen. Aber ihr habt es ja gut hinbekommen. Und rücksichtslose Südafrikaner, die am Nxai-Wasserloch aussteigen, ohne sich um irgendetwas zu kümmern, haben wir 2016 genau dort ebenfalls erlebt – als wären sie völlig alleine auf der Welt.
Wir freuen uns über eure Erzählungen und die Erinnerungen, dir ihr damit auffrischt.
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201404. Feb. 2018 · #107
29.09.17 – South Camp /Nxai Pan
Der heutige Tag steht ganz im Fokus der Tiere und des Lagerlebens. Nachts hat es noch ein paar Tropfen geregnet und es war recht stuermisch. Unser Dachzelt-Vordach klapperte die ganze Zeit. Erst am Morgen liess der Wind nach und von den schwarzen Wolken ist nichts mehr zu sehen. Draussen ist es erstaunlich ruhig und die Luft wieder glasklar. Wir hoeren kein Schluerfen. Wo sind die Elis?
Wir stehen recht frueh auf und fahren ohne Fruehstueck zum Wasserloch. Dort ist heute Arche Noah Tag. Hunderte Springboecke, Gnus, Zebras, Impalas, die ueblichen Schakale und das ganze Flattervieh. Auch die grossen, die Strausse, sind zahlreich vertreten. Nur die ganz Grossen fehlen, kein Eli oder Giraffe weit und breit zu sehen. Bei dem gedeckten Tisch kann ich mir kaum vorstellen, dass nicht irgendwo am Rande des Bushs Katzen liegen und dem Treiben zuschauen. Aber es scheinen alle satt zu sein, die Nacht war wohl erfolgreich.
Wir beobachten fast 2 Stunden lang das tierische Treiben, dann treibt uns Menschen der Fruehstueckshunger und die immer heisser werdende Sonne zurueck ins Camp.
Auf dem Weg sehe ich Ohren im Gras. Sehr weit weg, aber eindeutig Ohren. Es sind 3 Loeffelhunde. Damit hatten wir jetzt garnicht gerechnet. Leider ist meine kleine Digi mit der Entfernung etwas ueberfordert, aber unscharfe Fotos kann ich ja gut, vor allem von besonderen Sichtungen.
Immer noch ist weit und breit keine Elis zu sehen. Alle weg, wie in Luft aufgeloest. Auch im Camp ist keiner.
Die naechtsten Stunden verbingen wir im Camp. Wir fruehstuecken ausgiebig und spannen anschliessend das Sonnensegel auf , sowie die Hangematte. Wir sorgen fuer Prophilaxe, sichern Fotos und schauen den Voegeln hinterher. 3 Tokos sind staendig in der Naehe und sorgen fuer Unterhaltung. Wir haben das ganze Camp fuer uns alleine.
Zum Vorkochen der Kartoffeln muessen wir mit dem Kocher in den Vorraum des Ablutionblocks ziehen, es ist sehr windig. Am fruehen Nachmittag grillen wir dann unsere Spiesse im Windschatten des Autos und anschliessend fahren wir noch einmal zum Wasserloch.
Diesmal ist es anders herum. Alle Tiere sind weg, nur 3 Elis sind da. 2 suhlen sich im Wasser , der dritte haelt sich etwas abseits.
Irgendwann, noch vor Sonnenuntergang ziehen die 3 auch ab.
Wir fahren noch eine kleine Runde noerdlich des Wasserloch. Ohne grosse Sichtungen und kehren dann ins Camp zurueck, wo inzwischen die „Schluerfer“ wieder am Werk sind. Am Abend machen wir Lagerfeuer, hoeren den naechtlichen Geraueschen zu und freuen uns einfach, hier sein zu duerfen.
Nachts laufen mehrere Elis durchs Camp. Es ist immer wieder erstaunlich, wie leise sich diese Kolosse bewegen koennen. Auf einmal stehen sie einfach da. Morgen beginnt der 2. Abschnitt unserer Reise. Wir freuen uns.
LG, Elsa
Champagner8'684 Beiträge · seit 201004. Feb. 2018 · #108
Hallo Bine,
die Fotos sind noch gar nicht alle da, aber ich muss sofort dieses nochmal herzeigen - das ist ja der Hammer! 🤩
Das würde ich sofort gegen 100 Elefantenfotos eintauschen! Super!
Auch sonst ein toller Reisebericht, leider komme mich momentan gerade so zum Lesen, aber kaum zum Kommentieren. Bin aber trotzdem voller Genuss dabei !
LolaKatze846 Beiträge · seit 201404. Feb. 2018 · #111
Hallo Elsa, da habt ihr ja echt tolle Sichtungen gehabt am Wasserloch 🤩 . Wenn ich daran denke, wie lange wir dort standen und einfach nichts passiert ist 😵 . Und das Bild mit dem vermatschten Schakal mit dem Perlhuhn ist einfach der Hammer - genial. Und das mit der "Knipserkamera". Freue mich schon, wenns weitergeht.
sphinx1'624 Beiträge · seit 201504. Feb. 2018 · #115
Hallo Elsa
der Schlamm-Schakal ist echt ein Knaller. Mir ging es wie Esther, ich musste laut lachen-Danke für Berichten 😘 Auch mein Mann findet das Foto klasse und das heißt was! Viele Grüße Elisabeth
BJmaniac121 Beiträge · seit 201304. Feb. 2018 · #116
🤩 Tolle Fotos, die andere Kamera hättest Du doch gar nicht gebraucht, du Tiefstaplerin! Ab jetzt wird's auch für uns besonders spannend und ich bin schon ganz aufgeregt, die schönen Tage mit Euch nochmal zu erleben. Wir freuen uns so auf 2019!
Liebe Grüße in den Regenwald aus dem wieder weißen Schwobaländle von uns beiden 😘
Koalaxl204 Beiträge · seit 201104. Feb. 2018 · #117
Hallo Elsa Tolle Fotos von den Ellis aber der Schakal ist der Oberhammer . Danke für den spannenden Bericht, freue mich schon auf die Fortsetzung. LG Petra
ElsaThemenstarter455 Beiträge · seit 201405. Feb. 2018 · #118
30.09.17 - Nxai Pan – Maun /Island Safari Lodge Campsite
Heute ist Independence Day, oder wie alle sagen: Botswana Day, der 51! Die Geschaefte werden mittags schliessen (wann genau weiss man nicht, jeder sagt was anderes...) und bis Montag ist langes Wochenende angesagt. Da der Feiertag auf ein Samstag faellt, wird der Montag noch als zusaetzlicher Feiertag deklariert. Wir wollen frueh in Maun ankommen und noch die restlichen Lebensmittel und Wasserreserven aufstocken. Gegen 14:00 haben wir uns mit Petra & Siggi vor dem Airport verabredet.
Wir stehen relativ frueh auf und fruestuecken noch in aller Ruhe. Die Elis sind zum Abschied auch da. Heute Nacht haben wir weit entfernt Loewen gehoert.
Bevor es wieder auf den Tiefsand geht, fahren wir noch einmal kurz zum Wasserloch. Es koennte ja sein dass.... Aber leider ist tote Hose. Also machen wir uns auf den Weg. Irgendwie verpassen wir die Abzweigung zur Hauptpiste und fahren somit die ganze Zeit auf der Nebenstrecke bis zum Gate. Das erspart uns den extremen Wuehlsand auf der Hauptpiste und ist landschaftlich sehr schoen, da etwas offener. Wir begegnen nur einer Straussenfamilie.
Am Gate pumpen wir die Reifen wieder auf und nehmen die loechrige A3 unter die Raeder. Es ist uns ein Raetsel, warum so eine Hauptverbindungsstrecke Maun-Nata nicht schon laengst wieder neu ausphaltiert wurde.
Um 12:00 Uhr sind wir in Maun und fahren direkt zum Delta Spar. Wir parken direkt hinter dem Spar auf einem grossen offen Parkplatz. Es ist ueberall ganz schoen was los und wir parken den Bushcamper so, dass man sich nicht unbemerkt an ihn zu schaffen machen kann. Wir holen noch ein paar Lebensmitel und Wasser und sind nach 20 Minuten wieder am Auto. So berauschend war das Angebot hier nicht und uns fehlen noch immer ein paar Kleinigkeiten. Waehrend wir am Einladen sind, hoeren wir unsere Namen. Welch Ueberraschung, Petra & Siggi sind da! Es folgt eine herzliche und kurze Begruessung. Wir kennen uns ja noch nicht persoenlich, nur virtuell. In den Monaten vor der Reise hatten wir allerdings Zeit uns ueber Skype zu beschnuppern und fest zu stellen, dass wir uns gruen sind und gemeinsam auf Reise gehen koennen.
Die beiden sind gerade von Ghanzi kommend in Maun eingetroffen und muessen auch noch so Dies & Das besorgen. Da auch wir noch Fleisch benoetigen, fahren wir noch einmal zum Choppies. Die „Beef Boys“ haben leider geschlossen, also muessen wir uns mit dem Angebot vom Choppies und dem gegenueberliegenden Spar zufrieden geben. Anschliesssend wird noch getankt.
Bevor wir zur Campsite fahren, wollen wir noch unseren Delta Scenic Flight fuer morgen frueh festmachen. Gegenueber des Airports macht uns letztendlich Mack Air das beste Angebot und wir lassen unsere Kreditkarten gluehen.
Um den grossen Feiertagsrummel etwas zu umgehen, wollen wir heute zur Campsite der Island Safari Lodge. Mit etwas Glueck erhalten wir noch Plaetze am Thamalakene-Ufer. Wir waren vor 2 Jahren schon einmal hier und fanden den Platz ganz nett. Die Overlander stehen zum Glueck etwas weiter oberhalb und stoeren uns nicht. Wir suchen uns 2 einigermassen gerade Plaetze und schlagen das Lager auf. Und wir stehen wieder, wie schon vor 2 Jahren, unter dem Affenbaum. Hier wurden unsere ersten Broetchen geklaut. Irgendwann kommt ein kleines Miet-Womo. Das deutsche Paar behauptet, das sei ihr Platz, sie haetten hier schon die letzte Nacht gestanden. Das Lodge-Management weiss nichts davon und der Platz ist auch nicht als belegt markiert. Sie quetschen sich dann zwischen uns, weil dort der Stromanschluss ist, den sie benoetigen. Uns ist es egal, es kann uns nicht stoeren. Wir raeumen jedenfalls diesmal nicht das Feld.
(Foto von Siggi)
Nun zu viert goennen wir uns die ersten gemeinsamen Savannas dieser Reise. Es sollen noch viele folgen. Siggi ist heute der Weihnachtsmann und uebergibt mir meine neue Bridge! Tja, so kann man zu einer neuen Kamera kommen.
Am gegenueberliegenden Ufer des Thamalakane tobt der Baer. Die Locals feiern ausgelassen und mit lauter Musik ihren Feiertag. Am und im Wasser.
Zum Abendessen gehen wir vor zur Lodge. Im Gartenrestaurant, direkt am Fluss gelegen, essen wir Fisch (einen Okavango „Dream“, statt Bream) & Veggi-Lasagne. Es gibt viel zu erzaehlen.
Morgen muessen wir frueh aufstehen und stellen vorsichsthalber lieber den Wecker.
LG, Elsa
Gromi1'415 Beiträge · seit 201405. Feb. 2018 · #119
hallo Elsa, 😘 dafür, dass du für uns Süchteler dir die halbe Nacht um die Ohren schlägst, möchte dir die Margitta ein herzliches Zwischendankeschön schicken 😘
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Champagner8'684 Beiträge · seit 201005. Feb. 2018 · #120
Gromi schrieb:hallo Elsa, 😘 dafür, dass du für uns Süchteler dir die halbe Nacht um die Ohren schlägst, möchte dir die Margitta ein herzliches Zwischendankeschön schicken 😘
😄 😄 😄 Elsa schreibt aus eine anderen Zeitzone 😎 !
Elsa/Bine, war eure Veggie-Lasagne auch so schrecklich in der Island Safari Lodge? Jetzt hab ich schon zweimal dort zu Abend gegessen, aber es war immer gruselig 🙄 . Ansonsten bin ich dort ganz gerne 🙂 !
Liebe Grüße von Bele, die sich sehr freut, dass du jetzt wieder eine "richtige" Kamera hast (welche Bridge ist es denn?) und dass das Treffen mit Petra und Siggi geklappt hat. Und gespannt auf eure gemeinsamen Erlebnisse bin ich natürlich auch sehr!