Kasane Maun im April

26 Antworten · 6'395 Aufrufe · gestartet 07. Jan. 2018 von Rehema
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Themenstarter546 Beiträge · seit 201807. Jan. 2018 · #1
Hallo liebe AfrikaFreunde,
wir sind eine deutsche Familie mit 4 Kindern (9 bis 13 Jahren) und leben derzeit in Blantyre, Malawi. Wir wollen in den Osterferien in den Chobe fahren, und die Kinder würden so gerne ein bisschen vom Okavango Delta sehen.
Nachdem ich jetzt sehr viel gelesen habe, muß ich jetzt doch ein paar für uns relevante Fragen stellen, auch wenn ich viele Teilantworten bereits gefunden habe.
Es handelt sich um die ersten beiden Aprilwochen. Zu dieser Reisezeit habe ich bisher wenig gefunden.
Zuerst dachte ich, das ist noch zu naß. Aber es scheint eigentlich eine gute Zeit zu sein: Regenzeit eher am Ende, so dass die Straßen nicht ganz unter Wasser stehen, und wenn ich richtig bin hat das Delta erst einige Monate NACH der Regenzeit seinen Hochstand, so dass evtl. Flußdurchfahrten (Khwai?) evtl. noch besser machbar sind.
Außerdem scheint es keine so überfüllte Reisezeit zu sein, so dass wir trotz wenig Zeit bis dahin Chancen auf Campingplätze haben (wir sind schon viel durch Ostafrika und auch durch Zambia gefahren, wir haben noch NIE in den letzten 35 Jahren einen Platz für ein Zelt reservieren müssen. Aber Botswana scheint da ein anderes Kapitel zu sein? )

Unser Ansatz ist vermutlich ziemlich anders als von den meisten Foren-Nutzern, die eine große Afrika Reise detailliert ein Jahr im Voraus planen. Ich hoffe, meine Fragen regen Euch trotzdem nicht auf!

Wir waren Ostern 2016 im South Luangwa und Vic Falls und haben erst danach hier vor Ort erfahren, dass der Chobe so schön sein soll (und wir waren so nah dran!), und dass Deutsche in Botswana nichts fürs Visum zahlen - ein nicht unwichtiges Detail für eine 6-köpfige Familie!!!! Auch von Freunden von dem schönen Senyati Camp gehört. Deshalb wollten wir nun in den Osterferien dort hin.
Dann kamen die Kinder mit dem Okavango (zumal einer unserer Söhne außerdem gerade ein Schulprojekt über Botswana bearbeitet)
Dann hab ich mir das ganze auf der Karte angeschaut und gesehen, dass das gar nicht so weit weg ist wie ich zuerst dachte. So dass die Frage aufkam, ob wir das ganze in Botswana nicht noch etwas ausdehnen und dafür halt den South Luangwa auf der Rückfahrt streichen, und dieses Mal auch nicht zu den Vic Falls selber, sondern nur dort übernachten.
Dann aber habe ich gelesen, wie teuer simple Campingplätze IN den Parks in Botswana sind......

So ist nun die Frage, was wir vernünftiger Weise machen - wir haben 14 bis 16 Tage. Wir schaffen es in 3 Tagen nach Livingstone - aber dann braucht es auch mal einen Tag Fahrpause. Also rüber zum Senyati und dort 2 evtl. sogar 3 Nächte bleiben. Und dann - doch noch zum Okavango? Oder zu den Salzpfannen? Oder beides? Oder über die Westseite des Panhandle und durch den Caprivi zutrück?

Wir fahren einen Toyota Landcruiser (der "Ambulance-Type"), mit Winde. Ansonsten leben wir unterwegs mit zwei wasserdichten Bodenzelten.
Unsere Kinder sind lange Fahrten gewöhnt. Wir fahren als Familie sehr viel mehr und lange, als die meisten um uns herum....
Nachdem ich auf die interessant erscheinende Route über Savuti-Khwai-Maun gestoßen bin, läßt es uns nicht los, ob wir das probieren sollen/können. Hätten wir eine zweite Partei mit einem zweiten Fahrzeug, würden wir es tun. Alleine ist es uns im Moment fragwürdig, ob wir es wagen sollen?

Eine Frage also:
Anfang April diese 4x4 Strecke mit einem einzelnen Auto? Ist das unvernünftig?

Zweite Frage:
Können wir es vermeiden, so viele teure Campingplatzübernachtungen zu haben, und doch noch etwas vom Moremi zu sehen - oder schließt sich das quasi aus?
Alternativ denke ich inzwischen:
Vom Senyati über Nata nach Maun. Dort bietet das Sitatunga Camp "normale Preise" (10 Dollar pro Person). Von dort ins Moremi, da leisten wir uns eine teure Nacht entweder im Khwai oder Xakanaxa. (entschuldigt, aber für uns sind bereits 50 Dollar pro Person viel..... Deshalb sind wir eigentlich immer nur mit Zelt unterwegs)

Und dann? Vor Ort in Maun hören, wie die Strecke über Savuti aktuell ist? Vielelicht haben wir im April ja Chancen, im Savuti einen Platz zu bekommen? (das wäre allerdings eine zweite teure Nacht).
Was passiert eigentlich, wenn man an so einem Camp spät nachmittags ankommt, und sie angeblich keinen Platz haben - sie können einen ja nicht weg schicken für die Nacht, da wild campen verboten ist?????

Oder gar westlich des Panhandle nach Norden und durch den Caprivi zurück? Lohnt sich diese Strecke? Wo kann man da gut campen?

Und falls Kasane-Maun einmal über Nata - lohnt es sich noch einen Tag in den Salzpfannen einzuplanen (dann wohl eher 2 Nächte dort???), oder kann man da auch einen Halbtages-Abstecher machen, oder sieht man nicht genug und braucht mehr Zeit?
Wenn ich Teerstraße von Kasane bis Maun 650 km lese, dann wären das für uns entweder zwei entspannte halbe FahrTage, oder ein langer Fahrtag - abhängig vom Straßenzustand. WIe ist diese Strecke zur Zeit??? Loch an Loch oder gut?

Im Moment tendiere ich dazu, von Kasane nach Maun runter über Nata zu fahren ("sichere" Straßenversion), und dann dort entscheiden, ob man nur 2 Tage im Moremi verbringt, und dann (1. und langweilgste Version) wieder über Nata zurück,
oder 2. (und reizvollste Variante) über Savuti/Kachikau zurück,
oder 3. (bisher habe ich dazu noch wenig gelesen) am Panhandle durch den Caprivi zurück.

Irgendwelche spontanen Meinung dazu von Euch, die Ihr das alles kennt dort?

Ich war echt positiv angetan von dem Forum, dem freundlichen Umgangston und den wirklich vielen und sehr hilfreichen Beiträgen!!!!
Wäre für konkrete Meinungen zu unseren Fragen was den April betrifft dankbar!
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
3'883 Beiträge · seit 201107. Jan. 2018 · #2
Hallo Antje,
herzlich willkommen im Forum. Zwar legst du einen dicken Brocken vor, aber ich versuche mal, einige deiner Fragen zu beantworten.

wir sind eine deutsche Familie mit 4 Kindern (9 bis 13 Jahren) und leben derzeit in Blantyre, Malawi. Wir wollen in den Osterferien in den Chobe fahren, und die Kinder würden so gerne ein bisschen vom Okavango Delta sehen.

Gut zu wissen, dass die Kinder in einem vernünftigen Alter sind. Ich verstehe, dass sie das Okavangodelta erleben möchten. Wie das Wetter und der Wasserstand in der ersten Aprilhälfte sein wird, weiß ich nicht. Vielleicht kann dir jemand anderes dazu etwas sagen. Es gibt einige Fomis, die während dieser Jahreszeit dort waren. Schau doch mal in den Reisebericht Ostern 2017 von Champagner. Übrigens: im Moremi WR und am Khwai ist man kaum allein unterwegs. SATPhon und Okavango Air Rescue vermitteln ein Sicherheitsgefühl. Wir Ü70 sind immer allein unterwegs.

Außerdem scheint es keine so überfüllte Reisezeit zu sein, so dass wir trotz wenig Zeit bis dahin Chancen auf Campingplätze haben (wir sind schon viel durch Ostafrika und auch durch Zambia gefahren, wir haben noch NIE in den letzten 35 Jahren einen Platz für ein Zelt reservieren müssen. Aber Botswana scheint da ein anderes Kapitel zu sein? )

Ja, ich fürchte, auch im April. Aber Versuch macht kluch! Ich lese heraus, dass die Kosten für euch nicht unwichtig sind und da ist Botswana natürlich ein heikles Pflaster.

Auch von Freunden von dem schönen Senyati Camp gehört. Deshalb wollten wir nun in den Osterferien dort hin.
Dann kamen die Kinder mit dem Okavango (zumal einer unserer Söhne außerdem gerade ein Schulprojekt über Botswana bearbeitet)


Vom Senyati Safari Camp aus bietet sich an:
Bootsfahrt auf dem Chobe, möglichst mit einem kleinen Boot, keinem "Partydampfer". dabei wird eine NP-Gebühr fällig.
1 Tag Game Drive in der Chobe Riverfront entlang. Wenn ihr in Kasane seid, würde ich mich am Sedudu-Gate erkundigen, wann und ob im Camp Ihaha Stellplätze frei sind, und dann spontan 1 Nacht buchen. Um diese Jahreszeit bestehen eher Möglichkeiten als im September/Oktober.

So dass die Frage aufkam, ob wir das ganze in Botswana nicht noch etwas ausdehnen und dafür halt den South Luangwa auf der Rückfahrt streichen, und dieses Mal auch nicht zu den Vic Falls selber, sondern nur dort übernachten.
Dann aber habe ich gelesen, wie teuer simple Campingplätze IN den Parks in Botswana sind......
Das ist man wahr, aber ganz ohne NPs lohnt es sich nicht.

So ist nun die Frage, was wir vernünftiger Weise machen - wir haben 14 bis 16 Tage. Wir schaffen es in 3 Tagen nach Livingstone - aber dann braucht es auch mal einen Tag Fahrpause. Also rüber zum Senyati und dort 2 evtl. sogar 3 Nächte bleiben. Und dann - doch noch zum Okavango? Oder zu den Salzpfannen? Oder beides? Oder über die Westseite des Panhandle und durch den Caprivi zutrück?

Das ist doch schon mal eine Idee zu einer Route, die ich ein bisschen ausbaue.

Senyati wie oben
Elephant Sands bei Nata - wegen der Elefanten tagsüber am Wasserloch
Nata - Bird Sanctuary
Gweta, Planet Baobab Lodge - riesiger Pool, von dort
Makgadikgadi Pan: Phuduhudu Gate rein - Khumaga raus, viel Zeit für Boteti einplanen
mit origineller Fähre über Boteti
Tiaan's Camp
Maun, vor Ort nach Campsites im Moremi erkundigen (z.B. South Gate 2 Nächte)
von Maun nach Shakawe, Übernachtung in Drotsky's Cabin oder nach der Grenze im Caprivi
Etappenweise bis Katima Mulilo
über Ngoma Gate nach Kasane und Livingstone und nach Hause

Alternative: Ab Kasane an der Riverfront entlang bis zum Ngoma Gate fahren, von dort in den Caprivi bis Bagani, von dort über Shakawe nach Maun und obige Tour in anderer Richtung fahren.

Ich habe nicht nach den Kilometern geschaut, hau mich nicht, wenn es zu viele sind! 😉

Wir fahren einen Toyota Landcruiser (der "Ambulance-Type"), mit Winde. Ansonsten leben wir unterwegs mit zwei wasserdichten Bodenzelten.
Unsere Kinder sind lange Fahrten gewöhnt. Wir fahren als Familie sehr viel mehr und lange, als die meisten um uns herum....
Nachdem ich auf die interessant erscheinende Route über Savuti-Khwai-Maun gestoßen bin, läßt es uns nicht los, ob wir das probieren sollen/können. Hätten wir eine zweite Partei mit einem zweiten Fahrzeug, würden wir es tun. Alleine ist es uns im Moment fragwürdig, ob wir es wagen sollen?

Eine Frage also:
Anfang April diese 4x4 Strecke mit einem einzelnen Auto? Ist das unvernünftig?


Antwort s. oben.

Zweite Frage:
Können wir es vermeiden, so viele teure Campingplatzübernachtungen zu haben, und doch noch etwas vom Moremi zu sehen - oder schließt sich das quasi aus?
Alternativ denke ich inzwischen:
Vom Senyati über Nata nach Maun. Dort bietet das Sitatunga Camp "normale Preise" (10 Dollar pro Person). Von dort ins Moremi, da leisten wir uns eine teure Nacht entweder im Khwai oder Xakanaxa. (entschuldigt, aber für uns sind bereits 50 Dollar pro Person viel..... Deshalb sind wir eigentlich immer nur mit Zelt unterwegs)

Xakanaxa liegt weit im Moremi, braucht aber mehr als einen Tag
Anfahrt nach Khwai lohnt sich nicht für 1 Nacht

Was passiert eigentlich, wenn man an so einem Camp spät nachmittags ankommt, und sie angeblich keinen Platz haben - sie können einen ja nicht weg schicken für die Nacht, da wild campen verboten ist?????

Die Idee solltest du vergessen! Du kommst gar nicht mehr ins Gate hinein. Das würde mächtig Ärger geben.

So weit meine 5 ct.
Viel Spaß beim Weiterplanen!

freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2018
Themenstarter546 Beiträge · seit 201808. Jan. 2018 · #3
Vielen Dank, freshy, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meinen "Brocken" etwas zu bearbeiten!
Da war jetzt schon mal viel hilfreiches mit dabei, so dass ich manche Routen Alternativen etwas genauer abwägen kann. Danke!

Meine Informationsmöglichkeiten sind, auch wenn wir in Malawi näher an Botswana dran sind als von Europa aus, leider recht begrenzt, da das Internet einen öfters verläßt (somit werden die Recherchen mühsam und langwierig), und ich kann auch nicht mal eben in den nächsten Laden fahren oder bei AMAZON gute Karten oder Reiseführer kaufen.

Vielen Dank für alle Empfehlungen!
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
8'682 Beiträge · seit 201008. Jan. 2018 · #4
freshy schrieb:
Schau doch mal in den Reisebericht Ostern 2017 von Champagner.
Guten Morgen Antje,

damit du dich nicht durch mein Gelaber quälen musst, hier die entsprechenden Infos aus dem erwähnten Bericht in Kurzfassung:

2017 war ein extremes Regenjahr in Botswana. Das Moremi GR war Mitte/Ende April nicht befahrbar, oder nur sehr sehr eingeschränkt - Third Bridge war kaputt. Wirklich nur was für Spezialisten!

Khwai Area: auch hier sehr, sehr viel Wasser und nicht alles befahrbar oder nur über lange Umleitungen - aber mal wieder wunderschön. Wir sind von Maun aus über die Transit Road dorthin gefahren (worden).

Chobe - auch da war durch das extrem viele Wasser die Fahrerei sehr eingeschränkt - man kam überhaupt nicht runter an den Fluss - also nix mit Game Drive direkt an der Riverfront. Im etwas zurückgesetzten, höherliegenden Teil konnte man aber fahren - und natürlich mit dem Boot auf dem Fluss.

Wie der Regen sich dieses Jahr entwickelt weiß man nicht - aber man kann sich nicht darauf verlassen, dass das Wasser erst später über den Okavango ins Delta kommt, sondern es kann eben auch sein, dass es den direkten und schnelleren Weg über den Himmel nimmt 😄 .

Was ich ganz toll fand im April ist das Wetter und die Flora und die Lichtstimmungen: es war wunderschön warm, nicht zu heiß, nie zu kalt, es hat nur ein/zweimal geregnet (und damit verbunden gab es tolle Wolken) , es war quietschgrün und hat geblüht! Entgegen meiner Befürchtungen haben wir auch sehr viele Tiere gesehen (natürlich auch viele kleine Flugobjekte beim Abendessen, seien es irgendwelche Schrecken, die sich in den Haaren verfangen haben oder kleine Käfer auf dem Teller. Ich denke aber, das macht euch als in Afrika Lebende nichts aus.).

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2018
3'883 Beiträge · seit 201108. Jan. 2018 · #5
Rehema schrieb:Vielen Dank, freshy, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meinen "Brocken" etwas zu bearbeiten!
Da war jetzt schon mal viel hilfreiches mit dabei, so dass ich manche Routen Alternativen etwas genauer abwägen kann. Danke!

Meine Informationsmöglichkeiten sind, auch wenn wir in Malawi näher an Botswana dran sind als von Europa aus, leider recht begrenzt, da das Internet einen öfters verläßt (somit werden die Recherchen mühsam und langwierig), und ich kann auch nicht mal eben in den nächsten Laden fahren oder bei AMAZON gute Karten oder Reiseführer kaufen.

Vielen Dank für alle Empfehlungen!
Antje
Hallo Antje,
unter deinen besonderen Umständen bekommst du hier im Forum selbstverständlich Sonderkonditionen 🙂 .
Welche Unterlagen bzw. Infos hast du denn? Wonach suchst du als Nächstes gezielt? Kannst du im Fall der Fälle per E-Mail Anhänge empfangen?

Aufgrund der Infos von Bele (Champagner) könnte die von mir vorgeschlagene Route zumindest als B-Variante ein Anhaltspunkt sein.

Viel Erfolg
freshy
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Themenstarter546 Beiträge · seit 201808. Jan. 2018 · #6
Danke, Bele!
gerade wollte ich mich (durch freshy angeregt) deinem Reisebericht widmen, da sah ich Deine Antwort!

Ja - eben, das mit dem Regen ist selbst jetzt Anfang Januar noch nicht abzuschätzen, was da in den nächsten 2 Monaten kommt, oder auch nicht kommt.... Mit deshalb machen wir manche Reiseplanung hier vor Ort dann eben doch wiederum recht kurzfristig.

Inzwischen bin ich so weit, dass ich mir (durch freshys Vorschläge) nochmal die Optionen anschaue, die Route über Nata zu verschönern und evtl. doch mehr Zeit in den Salzpfannen und z.B. auch am Elephant Sands einzuplanen. Und wenn wir dann in Maun sind, werden wir ja hören, wie die Zustände dort dann aktuell sind (bzw. das wird man wohl auch in Kasane erfahren).
Dann müssen wir es darauf ankommen lassen, ob in dem Camps in Khwai und Savuti noch was frei ist.

Noch blöder wäre es aber ja, Savuti zu buchen, und dann genau den von Dir beschriebenen Zustand vorzufinden, womit das gar nicht erreichbar sein würde....
Und sollte wieder so viel Wasser sein wie bei Euch 2017, dann bleiben wir halt doch nur ganz im Norden und nehmen uns etwas mehr Zeit in Zambia.

Wie lange müssen wir denn für den Grenzübertritt von Zambia nach Botswana einplanen?
Malawi nach Zambia ging in 1 h (und zurück für uns in gigantischen 10 Minuten!) - aber Malawi-TZ is a pain in the neck (mit Auto Ausfuhr dauerte das uns die letzten Male 3 bis 4 h....)
Ich gehe jetzt bei Zambia-Botswana eher mal von 1 h aus - oder ist das zu wenig gerechnet?

Ja, das mit den Krabbel-Tierchen in der Regenzeit ist halt so, wie es ist... Nicht nur unterwegs, auch bei uns zu Hause in Blantyre..... 🤢 Macht keinen Spaß aber man kann mit leben!

Danke für Eure hilfreichen und v.a. auch freundlichen Beiträge (ich war mal kurz auf einem Hundeforum, und hab schockiert über die ständigen Schlagabtauschs es schnell wieder verlassen!)
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
51 Beiträge · seit 201308. Jan. 2018 · #7
Hallo Antje,

gerne mag ich Dich auf einige Campsites rund um Moremi WR aufmerksam machen, die deutlich günstiger sind, als die Camps im Park. Gerade in der Khwai Region unterscheiden sich die Möglichkeiten von Tiersichtungen eigentlich kaum:

In der Khwai - Mababe - Region:

Camp Dizhana http://www.dizhana.co.za/

Tshaa Riverside Camp und Dijara Camp waren im vergangenen Jahr wegen Lizenzproblemem geschlossen. Aber vielleicht gibt es die Camps in dieser Saison ja wieder. In der Regel sehr gut informiert über die aktuelle Sitation aller Camps in und um Moremi ist Tara von der Agentur Botswana Footprints in Maun, über die man Campsites auch buchen kann. tara@ngami.net

Magotho Camp und Sable Alley - beide Camps werden vom Khwai Development Trust verwaltet - khwai@botsnet.bw . Super Game Drive Region, aber absolut keine Ausstattung - einfach nur Stellplätze entlang des Khwai.

Zwischen Mababe und South Gate:

Zwei Stellplätze im dichten Busch nahe der Mankwe Lodge - www.makwe.com . Von hier ist die Anfahrt zu den Gates schon etwas weit - ca. 45 km. Aber es soll eine direkte Zufahrt in das Moremi WR nahe des nördlichen Stellplatzes geben. Man muss sich dann umgehend beim North Gate anmelden. Die Lodge betreibt auch die Bootstation an der Spitze von Mboma Island und bietet zumindest für Gäste der Lodge Transfers durch Moremi zur Bootstation an. Vielleicht kann man sich als Camper ja anhängen. Ansonsten via South Gate und Third Bidge ca. 3 Stunden zur Mboma Boating Station.

Nahe South Gate

Ca. 25 km vor südöstlich des South Gate liegt der Kaziikini Campsite des Sankuyo Community Trust - www.kaziikinicampsite.com
Gutes Sprungbrett von außerhalb des Parks für die Region Xini Lagoon und Black Pools.

Für die weitere Planung hilft auch die Online-Karte von www.tracks4afrika.co.za . Ich hoffe Deine Internetverbindung schafft das 😉.

Viel Spass beim Planen!

Alexander
Nambia-Rundreise 2010 Namibia-Südafrika 2012 Namibia-Botswana 2013 Südafrika-Mosambik 2015 Nambia-Botswana 2016
3'883 Beiträge · seit 201108. Jan. 2018 · #8
Alex schrieb:
In der Regel sehr gut informiert über die aktuelle Sitation aller Camps in und um Moremi ist Tara von der Agentur Botswana Footprints in Maun, über die man Campsites auch buchen kann. tara@ngami.net

Tara ist laut anderer Infos hier im Forum nicht mehr bei Footprints.

Zwischen Mababe und South Gate:

Zwei Stellplätze im dichten Busch nahe der Mankwe Lodge - www.makwe.com . Von hier ist die Anfahrt zu den Gates schon etwas weit - ca. 45 km. Aber es soll eine direkte Zufahrt in das Moremi WR nahe des nördlichen Stellplatzes geben. Man muss sich dann umgehend beim North Gate anmelden. Die Lodge betreibt auch die Bootstation an der Spitze von Mboma Island und bietet zumindest für Gäste der Lodge Transfers durch Moremi zur Bootstation an. Vielleicht kann man sich als Camper ja anhängen. Ansonsten via South Gate und Third Bidge ca. 3 Stunden zur Mboma Boating Station.

Es heißt "mankwe" nicht makwe. Ich kann von der Campsite der Lodge nur abraten - teuer, schlecht gepflegt, unzuverlässiges Personal in der Lodge. Ein Fomi schrieb, dass sie wegen einer Panne eine Nacht im Safarifahrzeug verbringen mussten, da keine Verbindung mit der Lodge möglich bzw. kein Ersatzfahrzeug zur Verfügung stand.

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2018
1'166 Beiträge · seit 200808. Jan. 2018 · #9
Hallo Antje,

Savuti sollte auch nach einer starken Regensaison erreichbar sein. 2016 beispielsweise war auch Moremi kein Problem zu deiner Reisezeit. Wenn ihr für Savuti den internationalen Tarif (US$ 50 ppn) zahlen müsst, wäre das eher ein Grund für mich, die Campsite zu meiden. Habe aber keine Ahnung, ob Kinder weniger zahlen.
Tshaa, wenn wieder eröffnet, ist mein Favorit in der Moremi-Region. Da stimmte das Preis-Leistungsverhältnis. Hier habe ich mal ein paar Bilder gepostet: https://namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/290724-camping-moremi-chobe.html?start=36#452153
South Gate Moremi sollte auch immer erreichbar sein. Von dort kann man die landschaftlich sehr attraktiven Black Pools erkunden.

Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
Themenstarter546 Beiträge · seit 201809. Jan. 2018 · #10
Danke für alle Eure Beiträge - jeder hat uns weitergeholfen!
Ich habe über die emailAdresse von tara Kontakt aufgenommen - das scheint weiterhin bei footprints zu landen. Ich habe zwar nicht von Tara Antwort bekommen, sondern von einer Samantha - aber sehr freundlich und hilfreich!
Die Hinweise über die preiswerteren Campsites bei Khwai waren auch hilfreich! Ich hatte es innerlich nun schon fast gestrichen, wegen der Kosten....
Auch die Bemerkung, dass der April auch sehr schön sein kann (hatte ich woanders auch gelesen).
Unsere bisherigen Recherchen über Parkeintritts Preise ergaben überraschenderweise, dass die gar nicht so teuer sind (120 Pula adults, 60 Pula unter 12). Wenn das wirklich so ist, und wir bei den Eintritten nicht schon so viel Geld lassen, dann ist das mit einer Nacht im teuren Savuti auch machbar.

Derzeit plane ich ein gemütliche Route runter über Nata (Deine Vorschläge auf dieser Strecke, freshy, sind super!) nach Maun. Von dort ins Khwai, und je nachdem, welche Infos wir dann aktuell zu den Straßenzuständen bekommen, hoch über Savuti. Wenn das nicht geht, kann man auch die Route über Nata mit nochmal einem anderen Stop zurück machen.
Den Caprivi habe ich innerlich ziemlich gestrichen (nochmal eine Landesgrenze mehr, und Autopapiere usw... und mehr Kilometer).
Wir werden uns demnächst mal hinsetzten, und die Etappen genauer aufschreiben und mal durchrechnen, was uns das kostet und wie es genau von den Tagen passt.

Ich kriege die Tracks4Africa Karte auch hier im Forum geladen und habe mir mal Teile ausgedruckt. Wenn die Internetverbindung mir gnädig ist, geht das meist doch ganz gut.
Ich habe nur einen alten (2007!!!!) Reiseführer von Lonely planet über gesamt southern africa gefunden, aber das hilft dennoch schon mal (man kann sich halt die Preise darin abschminken).
Werde mir jetzt mal maps.me auf mein smartphone laden.
Würdet Ihr für die Savuti Strecke unbedingt ein GPS (evtl. auf dem Smartphone) empfehlen?

Ich lasse Euch wissen, was am Ende draus geworden ist - aber unsere Kinder sind ganz high und möchten dort unbedingt hin! 🤩
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
1'166 Beiträge · seit 200809. Jan. 2018 · #11
Würdet Ihr für die Savuti Strecke unbedingt ein GPS (evtl. auf dem Smartphone) empfehlen?
Ja, und zwar für sämtliche Nationalparks.
Kostenlos: MapFactor Navigator
Kleines Geld: OsmAnd+
Beide nutzen Openstreetmap. Bei OsmAnd+ können detailreichere Karten runtergeladen werden.

Noch ein Tipp von mir: Erhofft euch nicht zu viel von Savuti, sonst werdet ihr unter Umständen noch enttäuscht.
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
Themenstarter546 Beiträge · seit 201823. Jan. 2018 · #12
Hallo nochmal alle, die Ihr uns gut beraten habt!
So langsam nimmt unsere Reise Formen an. Wir haben das ganze auch preislich überschlagen, und das kommt schon hin, auch wenn wir hier oder da mal eine teure Übernachtung einbauen müssen. Ich hab nun nochmal einige konkretere Fragen. Schreibe mal unseren Routenvorschlag und da hinein die jeweiligen Fragen:

1. Tag: Blantyre - Katete(Zambia)
2. Tag: Katete - Lusaka (Eureka camp, bereits HINTER Lusaka)
3. Tag: Eureka - Livingstone (Maramba River Lodge Camping). BIs hier ist es uns bekannt.
4. Tag: Livingstone - Senyati (Botswana)
Frage: wie lange muss man für die Grenze/Fähre einplanen?
5. Tag: Senyati - mal KEIN Auto fahren
6. Tag: Senyati - (über Nata) - Gweta (Planet Baobab)
7. Tag: Salzpfannen, Nacht wieder in Planet Baobab
Frage: ist das mit einem Tag in den Salzpfannen realistisch? Wo fahren wir da am besten hin? Ich kriege hier irgendwie wenig info. Der Reisebericht von MABE macht viel Lust auf diesen Park (welcher? Das scheinen ja auch verschiedene da zu sein?), aber mir ist noch nicht klar, WO und WIE lange sie da rumgefahren sind (denn sie kamen ja aus der Kalahari), bzw. was sich lohnt? Boteti habe ich vernommen, freshy, aber ich blicke trotzdem nicht recht durch, wenn ich die Karten anschaue.
8. Tag: Planet Baobab - Maun (Tanken, einkaufen, evtl. voucher abholen) - Khwai (south gate) oder Mababe (Dizhana oder Dijara)
9. Tag: Khwai/Black pools - game drives. Nacht wieder in obigem Camp
1.Frage: south gate wäre AUßERHALB des gates, richtig? Und die anderen bei Mababe auch? Mir ist nicht klar, (auch auf der Tracks4Africa Karte) wo die Grenzen verlaufen, bzw. in welchem Bereich man Parkeintritt zahlen muss, und wo nicht - das gilt auch für die Strecke hoch über Savuti.???
2. Frage: irgendwelche Präferenzen, ob Camping am South gate oder in der Mababe Region sinnvoller wären, wenn man den Tag dann dort in der Khwai Gegend als game drives nutzen will? Muß man von Mababe aus nach Khwai north gate durch Flüsse? Wo sind diese heiklen Flußdurchfahrten, von denen auf der Savuti - Khwai Strecke immer die Rede ist?
10. Tag: Mababe camp - über Savuti - nach Kavimba oder Muchenje für die Nacht
Da wir hierbei die Nacht in Savuti vermeiden würden, würde ich es vorziehen, morgens in einem der Camps bei Mababe loszufahren, weil man es dann nicht so weit hat.
Frage: auf den homepages klingen beide Campsites (Kavimba und Muchenje) gut - irgendwelche Präferenzen? Ist das auch alles außerhalb des Chobe? Oder muss man auf der Strecke von Süden kommend Chobe-Parkeintritt zahlen?
11. Tag: Chobe, Nacht wieder im selben Camp
12. Tag: zurück nach Zambia
13. bis 16. Tag Livingstone und Heimreise, dabei hätten wir noch einen Puffertag, können 17 Tage weg
Gerne würde ich mir den Puffertag aufheben und spontan entscheiden, ob man noch einen Tag länger im Khwai bleibt, oder in den Salzpfannen oder.... Aber wenn man Camps buchen muss, kann man das ja nicht mehr spontan entscheiden?

Man könnte auch von Gweta kommend die erste Nacht am south gate, die zweite Nacht dann in Mababe verbringen. Allerdings wären mir 2 Nächte im selben Camp lieber, da das Bodenzelte auf- und abbauen mit den Kindern zusammen doch immer Zeit kostet. 2 Nächte im selben Camp, da könnte man die Zelte den Tag über stehen lassen - oder sind sie dann abends weg, wenn man von seinen game drives wieder kommt???? 😵

Alternative, falls die Savuti Strecke schlecht für Rückfahrt:
Von Khwai/Maun wieder über Nata zurück, dann Nacht nicht im Planet Baobab, sondern im Elephant Sands. Von dort in den Chobe/Muchenje camp.

Die Rückfahrt durch den Caprivi hatte ich innerlich gestrichen. Mehr Kilometer, und erschien mir dafür nicht so viel zu bieten. Jetzt aber habe ich in einem anderen Thema gelesen, dass da jemand empfiehlt, lieber mehr Tage im Caprivi zu verweilen, statt im Chobe. Hm!!!???? Aber wenn ich eh nicht mehr viel Zeit haben für den Caprivi, sondern da quasi durchrasen muss, lohnt sich das? Was würde es uns bieten?

Noch eine letzte allgemeinere Frage:
Also, wir sind mit zwei guten, aber niedrigen, und blickdichten Iglu-Zelten unterwegs. Ich habe jetzt mehrfach gelesen, dass in diesen camps Löwenbesuch nicht unüblich ist. Dass jemand von einem Leopard (wobei der wohl nicht ganz normal war..) aus seinem Zelt gezerrt wurde, stimmt mich nicht gerade relaxed. Wir haben zwar früher in Kenya auch mehrmals Elephanten und Löwen oder Hyänen um die Zelte gehabt - aber entweder ich werde alt, oder es ist mit Kindern irgendwie nochmal ein anderes Thema. Ich überlege mir eh schon dauernd, welche "Vorrichtung" ich den Kindern ins Zelt gebe, damit sie nachts nicht raus müssen zum Pinkeln.... Aber zu wissen, dass da sämtliche Katzen so ständig in der Nähe sind - ich weiß grade nicht, was ich davon halten soll??? So wirklich bewacht scheinen die camps ja nicht zu sein, was man so liest?

Also, das ist jetzt doch nochmal ziemlich viel, aber ich hoffe, diesmal konkreter als mein Anfang.... Wäre Euch dankbar, wenn Ihr dazu nochmal was sagen könnt!
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2018
3'883 Beiträge · seit 201123. Jan. 2018 · #13
Hallo Rehema, du schreibst:

7. Tag: Salzpfannen, Nacht wieder in Planet Baobab
Frage: ist das mit einem Tag in den Salzpfannen realistisch? Wo fahren wir da am besten hin? Ich kriege hier irgendwie wenig info. Der Reisebericht von MABE macht viel Lust auf diesen Park (welcher? Das scheinen ja auch verschiedene da zu sein?), aber mir ist noch nicht klar, WO und WIE lange sie da rumgefahren sind (denn sie kamen ja aus der Kalahari), bzw. was sich lohnt? Boteti habe ich vernommen, freshy, aber ich blicke trotzdem nicht recht durch, wenn ich die Karten anschaue.
8. Tag: Planet Baobab - Maun (Tanken, einkaufen, evtl. voucher abholen) - Khwai (south gate) oder Mababe (Dizhana oder Dijara)


Beide Pfannen (Nxai Pan mit Baines Baobabs oder South Camp und Makgadigadi Pan) an einem Tag sind für Selbstfahrer unrealistisch!

Mein Vorschlag, da eure Kinder vermutlich weniger die historischen Baobabs interessieren: am 7. Tag durch das Phuduhudu Gate (südlich der Mainroad) in den Makgadigadi Pan NP Richtung Khumaga Gate fahren. Zu Beginn fand ich den NP uninteressant, doch ab der Hälfte und vor allem am Boteti wurde es spannend. Da kann man viel Zeit verbringen! Am Khumaga Gate habt ihr nur die Möglichkeit zurückzufahren oder per witziger Fähre über den Boteti überzusetzen.
8. Nacht in Tiaan's Camp verbringen, dafür Planet Baobab streichen, und von dort nach Maun fahren.

Zur Info: Wir haben von Nata kommend in der Nxai Pan 1 Nacht bei Baines Baobabs verbracht und sind am nächsten Tag zum Phuduhudu Gate gefahren. Game Drive durch den NP, Ausfahrt in Khumaga, 1 Nacht in Tiaan's Camp, weiter nach Maun.

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2018
4'129 Beiträge · seit 200823. Jan. 2018 · #14
Hallo, Remeha,

abgesehen davon, dass ich mich die ganze Zeit frage, warum wir es eigentlich schon seit Jahren nicht nach Manapools und in den SouthLuangwa schaffen...
und du das vor der Türe hast... (Neid)
muss ich mal fragen, ob du vorhast in den Osterferien zu reisen?
Wenn ja, mach dich darauf gefasst, das genau dann die reise- und campingfreudigen südafrikanischen Familien in Botswana einfallen... - und die buchen gern, lange vorher... - soll heißen, es könnte mitunter voll werden.
Ich würde eine so aufwändige Reise in den großen Ferien planen. Die Kosten sind die gleichen, ihr habt nur mehr von der gleichen Menge Geld. Ich hoffe du verstehst meine Denkansatz nicht falsch.
Fähren, Campsites in den NPs, Visa, Sprit... - aber dann könntet ihr das kostengünstige "Drumrum" genießen (und da git es eine Menge) und die teueren Bereiche auch wirklich von morgens früh an genießen - als Beispiel: es macht einen großen Unterschied, ob ich erst spätmittags im Moremi bin oder mit Sonnenaufgang... - denn am nächsten Tag um 11 Uhr MUSS ich wieder draußen sein...
usw.
Aber, wie auch immer, viel Glück und gute Reise.

Gruß lilytrotter


Ach, ja, Pfannen im April... - nix gut... 😎
is nass
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2018
Themenstarter546 Beiträge · seit 201823. Jan. 2018 · #15
Ahhh, danke, freshy, jetzt wird aus diesen Pfannen langsam ein Schuh für mich draus 😏 ! Konnte jetzt auf den Karten nachvollziehen von welchen Gegenden wir sprechen! Auch die camps haben alle gute Homepages! Danke!
Ja, die Pfannen hatte ich ja gar nicht vorgesehen, aber Du hast das auf der Route vorgeschlagen, und da dachte ich, kann man die Kasane-Maun Strecke über Nata damit vielleicht noch etwas aufpeppen! Die Salzseen selber werden wir ja im April sicher nicht befahren können. Aber das relativ kleine Eck zwischen Phuduhudu gate und Boteti scheint ja machbar zu sein als "Abstecher" für einen zusätzlichen Tag. Danke!

Und lilitrotter: danke auch für Dein Mit-denken. Aber es geht bei uns nur noch diese Osterferien. Wir werden im Juli Malawi verlassen - entweder nach Tanzania (so hoffen wir derzeit noch), oder wenn daraus nix wird, dann vermutlich Deutschland. Da können wir nicht mehr so eine große Tour machen. Also wollen wir noch die Chance nutzen, solange wir "hier unten" sind. Zuerst wollten wir nur Zambia mit Chobe-Abstecher, dann kamen die Kinder mit dem Okavango-Wunsch dazu. So kam es, das ganze so zu stricken.
Dass das ziemliches Kilometer-Geschrubbe ist wissen wir. Wir sind auch von Malawi nach Kenya gefahren und zurück. War alles bestens, auch unsere Kinder machen das prima mit.
Meine ersten Zweifel wegen April und noch zu viel Wasser haben ziemlich schnell diverse Leute zerstreut und begeistert von ihren April-Botswana Fahrten erzählt. So machen wir jetzt das, was geht. Haben auch nicht den Anspruch, alles zu sehen, was es gibt - sondern einfach uns eine schöne Route zusammengestellt, wo es Highlights gibt, auf die wir uns freuen. Ich versuche eben, sie jetzt noch etwas zu "perfektionieren" soweit man das im Vorfeld kann....
Und klar macht es einen Unterschied, ob man bei Sonnenaufgang oder mittags in einem Park ist. Deshalb will ich ja nicht in Maun schlafen, sondern gleich irgendwo Nähe Khwai, bzw. versuche eben, dann die campingplätze so zu wählen, dass man noch am meisten von hat. Wieso DAS im Juli anders sein soll, habe ich allerdings nicht ganz kapiert.
Ich wünsche Dir, dass Du Deinen Plan mit South Luangwa und Manapools bald verwirklichen kannst! 🙂

Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
4'129 Beiträge · seit 200824. Jan. 2018 · #16
Hallo, Rehema,
Nun ist es klar, warum die Entscheidung auf die Osterferien fällt.
Zu deiner Frage, nach dem, was da im Juni anders laufen könnte: Es ist immer schwer, mit wenig Worten umfangreiche Gedanken darzustellen. Mir ging nur durch den Kopf, dass man sich mit mehr Zeit dann schwerpunktmäßig länger außerhalb der Parks aufhalten könnte, - das verändert natürlich den Kosten-Nutzen-Faktor, denn außerhalb ist es deutlich billiger, zudem ist es nicht ganz so vom Wetterglück abhängig. Das stelle ich mir etwas entspannter vor. Und du erwähntest dass euch die Übernachtungen in den Parks zu teuer sind. So war z.B. 2014 war alles im Moremi noch so nass, dass kaum etwas außer die Hauptverbindungen befahrbar waren, und die waren z.T. mit fiesen Schlammlöchern bestückt. Das dazu.


Senyati würden wir keine 2 Nächte verbringen wollen, eine war genug.
Wir wissen, woher Senyati seinen Ruf hat, doch können wir davon nur noch wenig finden. Auch wenn sie dort gewiss einen guten Job machen, eine zweite Nacht würde ich woanders einsetzen, es ist dort ja auch nicht grad billig. Auch die beliebten Aktivitäten ab dort haben immer die lange Anfahrt nach Kasane, das würden wir in Kasane direkt machen und auch dort campen. Aber da sind wir hier wahrscheinlich die Einzigen, die das so sehen.
Das „mal KEIN Auto fahren“ würde ich vertagen
Dementsprechend würde sich dein Plan bei uns etwas verändern, bei Zeitknappheit:
4. Tag: Livingstone - Kasane – früh los, mittags ankommen und locker noch Zeit für eine Bootsfahrt/Sundowner Cruise
5. Tag: Kasane – der kurzen Weg nutzen für einen ganztägigen selbstgefahrenen Trödel-Gamedrive an die Chobe River Front, (insbesondere am Nachmittag, wenn die Eles zum Saufen kommen)
6. Tag: Fahrtag: Nata, Planet Baobab (Pause, Sandwich, Atmosphäre genießen, achtet auf die legendären Fotos in der Lapa.) -
Salzpfannen sind höchstwahrscheinlich noch nass, die Aktivitäten der Lodges in Gweta und Planet Baobab sind davon abhängig. entsprechend entfällt wahrscheinlich eine Fahrt auf dieselben
einzig um einen Blick auf die Gegend zu haben, ab Pfannenrand, muss man sehn, wie wichtig es einem ist, den Weg dorthin zu fahren. Auch der Weg nach Lekubu ist kurz vorm Ziel „wasserabhängig“...
Für Makgadikgadi würde ich der Idee von freshy folgen

Die Camps in den NP’s sind nicht bewacht und nicht eingezäunt.
...und für’s Zelt, im Supermarkt in Kasane einfach zwei kleine Eimer mit Deckel kaufen, dann müsst ihr nachts nicht raus.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2018
3'883 Beiträge · seit 201124. Jan. 2018 · #17
Rehema schrieb:
Ja, die Pfannen hatte ich ja gar nicht vorgesehen, aber Du hast das auf der Route vorgeschlagen, und da dachte ich, kann man die Kasane-Maun Strecke über Nata damit vielleicht noch etwas aufpeppen! Die Salzseen selber werden wir ja im April sicher nicht befahren können. Aber das relativ kleine Eck zwischen Phuduhudu gate und Boteti scheint ja machbar zu sein als "Abstecher" für einen zusätzlichen Tag. Danke!

Guten Tag Antje,
das "kleine Eck" lohnt sich auf jeden Fall, es geht nicht über die Salzpfanne, auch wenn es zum Makgadikgadi Pan NP gehört. Wir sind im September 2017 ausschließlich auf tiefsandigen Pads unterwegs gewesen. Die Rangerin am Gate betonte mehrmals "One.Point.Five.Strictly! 😉 " Es kann natürlich sein, dass der Boteti im April mehr Wasser hat und ihr nicht am Ufer entlang fahren könnt. Doch der eigentliche Pfad führt recht nah am Wasser entlang. In Tiaan's Camp haben wir einen Tag Pause eingelegt. Wir hatten bis dahin so viel erlebt und gesehen, dass wir das sacken lassen mussten. Das Camp eignete sich vorzüglich dafür: Schön schattig, sauber, mit Pool, nette Betreiberin, gemütliches Dinner ... Wir werden in diesem Jahr wieder dort übernachten.

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2018
4'129 Beiträge · seit 200824. Jan. 2018 · #18
Ideen: Fortsetzung...
Tag 6 – ggf. je nach Zeit dort Ü – o. weiter bis in den Makgadikgadi NP und auf die C, Tree Island (kennen wir selbst nicht, aber die Gegend, und die alte C (Njuca Hills), - finden wir eine beeindruckende Sache, soviel „Plains“, - ...Frage ist die Verfügbarkeit...
#Einschub Anfang
Oh, ich hab den Boteti ausgelassen, die Idee von freshy würde ich unbedingt mit aufnehmen, entsprechend sind der "Rest" meiner Ideen mit Vorsicht zu genießen, da ist dann ja Tag 7 schon am Boteti/Khumaga/Tiaan's Camp verbraucht.
Mach was draus... 😗 ich hab keine Lust mehr, meinen Fehler zu überarbeiten... 😐
#Einschub Ende
...Dann hast du für deine folgenden Planungen einen Tag gewonnen... 🙂
Eine zugegebener Maßen teure) Option: Rundflug über das Delta... – da ihr ja den „Süden“ ja endgültig verlasst, wäre das vielleicht eine lohnende Sache.
Oder einen weiteren Tag in Xaxanaxa investieren, dann dort Bootsfahrt/Mokorofahrt, ist ab dort sinnvoller, denn man ist schon "mittendrin" - alles was man ab Maun bucht, hat eine lange Anfahrt per Motoboot, die den Boro River raufheizen, um zur Poler-Station zu gelangen...

- - 8. Tag: Planet Baobab - Maun (Tanken, einkaufen, evtl. voucher abholen) - Khwai (south gate) oder Mababe (Dizhana oder Dijara)
- - 9. Tag: Khwai/Black pools - game drives. Nacht wieder in obigem Camp
>> - Kleine Verwirrung: Khwai und South Gate schließen sich quasi aus (ich hoffe ich habe da jetzt nix falsch verstanden).
Zusammen gehören: Khwai und North Gate - sowie South Gate und Black pools Area
Entsprechend wäre eine sinnvolle Reihenfolge:

7. Tag: Planet Baobab - Maun (Tanken, einkaufen, evtl. voucher abholen) – Moremi GR, South Gate, Black Pools Area, game drive
8. Tag Xaxanaxa – Game Drives, Mokorofahrt
9. Tag: >Khwai, North Gate, > in eines der genannten Camps (Mababe, Dizhana, Dijara), wir würden allerdings Maghoto vorziehen, wenn wir vom North Gate kommen.
10 Tag: über Mababe Gate in den Chobe, durch den Chobe nach Savuti > Ü Savuti?
11. game drives , Savuti und weiter > N: bis nach Muchenje o. Kavimba
ach, ich seh grad, ihr wollt da durchfahren.
Kann man auch machen... 😕
12. ab hier kann man m.W. nicht noch mal an die Chobe River Front (m.W. kann man nur bei Kasane den Eintritt zahlen, kostet unnötig Zeit und Im-Kreis-Fahrerei, deshalb hatte ich es bei Tag 5 mit bedacht...) – sondern direkt nach Kazungula –Sambia.

Ich hoffe, es ist alles verständlich geschrieben und kann dir weiterhelfen.
Gruß lilytrotter


zu deinen Fragen:
1.Frage: south gate wäre AUßERHALB des gates, richtig?
- Nein, South Gate Campsite liegt innerhalb des NP, hat allerdings den großen Vorteil, dass man mit aufgehender Sonne im Park seinen Game Drive beginnen kann.
Mababe C, Dizhana C, Dijara C sind außerhalb.
Du zahlst beim passieren der Park-Gates dann Gebühr. NP Grenzen sind deutlich in T4A nur die Camps sind in der Papierversion nicht verzeichnet.
In der GPS Version durchaus.
Für die Strecke durch den Chobe, nach Savuti beginnt der NP am Mababe Gate und endet auf eurer Strecke am Ghoha Gate, südl. von Kachikau.
2. Frage: irgendwelche Präferenzen, ob Camping am South gate oder in der Mababe Region sinnvoller wären, wenn man den Tag dann dort in der Khwai Gegend als game drives nutzen will? Muß man von Mababe aus nach Khwai north gate durch Flüsse? Wo sind diese heiklen Flußdurchfahrten, von denen auf der Savuti - Khwai Strecke immer die Rede ist?
- Ja, du hast speziell in der Khwai Region die kritischen Rivercrossings, - denke mal, ihr habt einen Schnorchel, - dann wäre das für euer Auto ungefährlich, bleibt aber immer spannend.

Ich denke, ich würde mich bei der kurzen und sehr kilometerreichen Reise nicht vom Zeltauf- und -abbau leiten lassen, mir kommt es so vor, als würde das irgendwie die Möglichkeiten einschränken. Irgendeinen Tod muss man immer sterben... 🤪 - und man wird nach ein paar Tagen so flott... 😁

Solltet ihr die Rückfahrt über Asphalt planen, dann könnte ich mir eine letzte Nacht im Senyati wesentlich besser vorstellen, als Elephant Sands. Alles was ich von dort bisher gesehen und gehört habe, lässt mich diesen Platz meiden.
Aber, wie schon erwähnt, die Geschmäcker sind verschieden.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2018
51 Beiträge · seit 201324. Jan. 2018 · #19
Ja, schrieb:

Hallo!

Es ist ja schon vielfach hier im Forum über Wasserdurchfahrten diskutiert worden. Und bevor man sich mit einem Schnorchel am Fahrzeug bereits auf der sicheren Seite wähnt, erlaube ich mir, darauf hinzuweisen, dass auch andere Bauteile die Wattiefe eines Fahrzeuges limitieren. Wie tief man mit dem Fahrzeug ins Wasser eindringen kann, steht meist in der Betriebsanleitung. Auch wenn man sein Fahrzeug mit einer erhöhten Luftansaugung ausgerüstet hat, ist das noch lange keine Garantie, dass der Wagen nun auch über eine größere Wattiefe verfügt. Wasser kann auch durch Getriebe-, Achs- und Tankentlüftungen eindringen. Selbst wenn man auch diese Entlüftungen nach oben verlegt hat, ist zumindest bei modernen Fahrzeugen meist die elektronische Steuereinheit der Schwachpunkt und diese sollte ebenfalls nicht unter Wasser getaucht werden.

In diesem Sinne: Allen, die sich daran versuchen, wünsche ich viele gelungene Wasserdurchfahrten mit unbeschadetem Fahrzeug!

@ Rehema: Auf der Strecke Savuti nach Khwai Village / North Gate gibt es zwischen Mababe Gate und Khwai Village auch eine "Transitroute", auf der in der jüngeren Vergangenheit Brücken über die tiefsten Wasserläufe gebaut worden sein sollen. Ich bin diese Strecke noch nie gefahren, sondern immer dem Flußlauf entlang, da dies die schöne Game-Drive-Route ist. Auf dieser gibt es in der Tat diverse Wasserdurchfahrten mit unterschiedlichen Herausforderungen an Fahrer und Fahrzeug. Sicherlich weiß jemand hier im Forum, etwas über die Transit Road zu sagen - für den Fall, dass eine Fahrt entlang des Khwai nicht möglich sein sollte.

Alexander
Nambia-Rundreise 2010 Namibia-Südafrika 2012 Namibia-Botswana 2013 Südafrika-Mosambik 2015 Nambia-Botswana 2016
zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2018
4'129 Beiträge · seit 200824. Jan. 2018 · #20
D'accord.

Aber sie schreibt, sie fährt Lancruiser, die Lastenausführung...
da kann man dann schon von gewissen Gegebenheiten und nicht grad von Ahnungslosigkeit ausgehen - und darauf bezog sich mein Satz... 🙂
Grüßle
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt