Kasane Maun im April

26 Antworten · 6’400 Aufrufe · gestartet 07. Jan. 2018 von Rehema
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Themenstarter546 Beiträge · seit 201824. Jan. 2018 ·
Vielen Dank, Ihr Lieben, für alle Hinweise. So baut sich Stück für Stück alles weiter zurecht, und mein Nebel lichtet sich jeden Tag etwas mehr! 🤩

Ich kommentiere jetzt nicht die diversen Routenvorschläge in Einzelheiten - es hilft aber alles, und ich denke, wir können daraus nun besser das machen, was für uns am ehesten passen wird.
lillytrotter: nachdem Du das Senyati doch eher nur für eine Nacht empfohlen hast, hatte ich nun schon überlegt, dann eher kurze Etappen zu machen und die nächste Nacht im Elephant sands zu verbringen(evtl. dort noch einen game walk), da das ja schon nochmal sehr schön zu sein scheint - aber von dem scheinst Du ja nun auch wiederum nicht so begeistert zu sein...? Ich vermute, das liegt an dem Rummel, der dort angeblich meist herrscht?
Wie dem auch sei: ich habe Deinen Vorschlag, von Senyati oder Kasane aus eher noch eine Chobe sundowner boots tour zu machen, mal in die Liste aufgenommen, und auch
freshys Vorschlag, dass Tiaan's sich gut eignen würde für einen Ruhetag.
Andrerseits könnten wir auch einen Tag mehr in Moremi einplanen - dann eben doch noch Xakanaxa, oder mehr im Khwai...
Danke auch für die Korrektur, dass Khwai und south gate sich ausschließen. Ja, man sieht es auch auf der Karte - Uups, da hab ich wohl geschlafen. Wie heißt dann der Parkteil der am Southgate beginnt? Einfach "Moremi game reserve"?? Aber "Moremi" steht dann wiederum nochmal speziell bei Xakanaxa, zumindest laut Karte?
Danke auch für die HInweise, wo welcher Park beginnt bzw. die camps liegen. Das ist allerdings nach wie vor zwischen Khwai und Chobe für mich nicht klar ersichtlich. ebenso die Strecke Kachikau und weiter nach Kavimba und Muchenje, wo genau da die Straße verläuft - aber die scheint dann wohl außerhalb des Parks zu liegen.
Dass man nur in Kasane den Eintritt zahlen kann, ist natürlich eine nicht unwichtige Information. Aber ich verstehe das noch nicht - ich dachte, ich könnte von Kavimba zum nahen Ngoma gate fahren, und dann bin ich wieder im Park und kann die Riverfront fahren???
Wenn das ab Ngoma gate wirklcih nicht geht, sollten wir doch am Anfang 2 Nächte im Senyati bleiben, und da den Tag über den Chobe erkunden? Ich dachte halt, wenn wir eh schon von Süden über Kavimba kommen, dann fahren wir von dort aus die Chobe Riverfront, anstatt dass wir von Senyati nach Westen und wieder zurück nach Osten fahren und dann später nochmal da im Westen durch fahren....
Bisher haben wir in allen Ländern (Kenya, Tanzania, Malawi, Zambia) IMMER an ALLEN Parkgates die Parkgebühren zahlen können. Das ist in Botswana anders???

Nun noch kurz zu den Wasserdurchfahrten:
Ja, wir haben einen Schnorchel. Der Toyota Landcruiser 79 ist meines Wissens serienmäßig damit ausgestattet.
Aber, nein, Alex, wir fühlen uns deshalb nicht unverwundbar. Man kann das beste Auto versenken! 🙄
Dennoch ist diese Ausführung sicher noch die solidestes mit dem wenigsten neumodischen Schnickschnack.
Ich habe mir allerdings schon mal kurz Gedanken um die Elektrik der Winde gemacht, die ja relativ tief unten an der BullBar befestigt ist!? Vermutlich ist das aber ähnlich wie mit dem Rest des Wagens: wenn man zügig DURCH fährt, ist das o.k. Wenn man IM Fluß stecken bleibt, dann dringt Wasser irgendwann an verschiedenen Orten ein...
Es wäre uns immer noch wohler zumute, wenn wir auf dieser Strecke mit einem zweiten Fahrzeug unterwegs wären. Bisher konnten wir hier in Malawi aber keinen motivieren, für den das über Ostern passt.... Gleichzeitig habe ich mich jetzt so vielfach informiert, dass ich inzwischen doch wieder etwas entspannter bin und mir denke, wenn die uns in Maun/an den Gates/Camps usw, sagen, dass das grundsätzlich ok ist und nicht gerade der Mega Regen da war, dann sollten wir uns wohl nicht abschrecken und es uns auch nicht entgehen lassen. Dann wird das wohl machbar sein.
Ein Rätsel ist mir noch (aufgrund eines youTube videos, wo ein Defender abgesoffen ist, weil sie wohl die falsche Stelle genommen haben, sie hätten 75 m weiter an einer anderen Stelle durchfahren sollen), woher man das so genau weiß, WO man durch kann. MIt GPS Daten???
Und ansonsten frage ich mich auch: wenn da Crocs drin sein können, sollte man sowas ja vorher nicht durchlaufen. Wie kann man das dann checken? Wir haben schon mit Freunden gewitzelt (die sind vor 7 Jahren mit ihrem Defender in 9 Monaten von D nach Südafrika gefahren - mit 2 kleinen Kindern. und dann in Malawi hängen geblieben...) : also, einer sitzt auf der Motorhaube mit einem langen Stock und stochert. Zwei sitzen mit Steinschleudern auf dem Dach - einer zur rechten, einer zur Linken, bereit, dem Croc zwischen die Augen zu schießen... Na gut, Scherz beiseite. So ein bisschen ist mir das noch ein Rätsel, wie man wissen soll, ob das "große Pfützchen" jeweils durchfahrbar ist, wenn nicht gerade andere es einem genau gesagt haben.....
Bisher haben wir zwar große, üble Matschstrecken, an Wasser jedoch nur kleinere Strecken durchfahren (als das, was ich da so in den Videos sehe), die wir vorher selber zu Fuß beurteilt haben.
Ich denke keinesfalls, dass der Schnorchel einen vor allem rettet. Es kommt ja auch auf den Untergrund im Fluß an!
Wir wollten das halt einigermaßen vernünftig abwägen, wie das Risiko mit diesen Durchfahrten ist, wenn wir allein unterwegs sind. Aber viele andere sind auch allein unterwegs, und oft genug fahren ja auch noch andere dort herum.... Und am Ende gilt dann doch wieder: "Wer nicht wagt, der nicht-" naja, was nu? "gewinnt" oder "absäuft?" 🤨
Antje
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
4’132 Beiträge · seit 200825. Jan. 2018 ·
Elephant Sands, du vermutest richtig und zusätzlich die Art des Rummels und auch die „verbrauchte“ Atmosphäre... (in Kasane ist auch Rummel, oder im Planet Baobab, den mögen wir aber....)
Wie heißt dann der Parkteil der am Southgate beginnt? Einfach "Moremi game reserve"?? Aber "Moremi" steht dann wiederum nochmal speziell bei Xakanaxa, zumindest laut Karte?
Ja. Beides liegt im Park.
Zwischen Moremi GR und Chobe ist ein "schmaler Bereich"*, nämlich das Nord-und Ostufer des Khwai Rivers! (nur wiederum ein kleiner Bereich südlich der Maghoto Campsite gehört dann wieder schon zum Chobe... , - aber keine Sorge, da stehen dann Schilder, aber kein Gate, weil da dann „no Entry"dransteht) – das ist wirklich alles nicht so einfach, aus der Ferne. Das kriegst du aber vor Ort auch schon von der Wegeführung her mit. Andererseits heißt das nicht, dass da alles frei zur Verfügung stünde, das sind fast alles Concessions...
Strecke Kachikau und weiter nach Kavimba und Muchenje liegt die Straße außerhalb des Parks, das ist richtig.

Nun noch mal zur Chobe River Front, Ngoma Gate.
Ich kenne es nur so, wie ich beschrieb, aber das ist vielleicht total veraltet, - es kann sich natürlich auch geändert haben!
Sei so schlau, wenn du hier in diesem Thread keine genaue Antwort auf diese Frage erhältst, frag das noch mal in einem Extra-Thread ab.

Gruß lilytrotter

*aber auch diese Beschreibung ist nicht ganz richtig, aber sie stimmt für den Bereich in dem du dich aufhalten willst.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 25. Jan. 2018
3’883 Beiträge · seit 201125. Jan. 2018 ·
Rehema schrieb:
Dass man nur in Kasane den Eintritt zahlen kann, ist natürlich eine nicht unwichtige Information. Aber ich verstehe das noch nicht - ich dachte, ich könnte von Kavimba zum nahen Ngoma gate fahren, und dann bin ich wieder im Park und kann die Riverfront fahren???
Wenn das ab Ngoma gate wirklcih nicht geht, sollten wir doch am Anfang 2 Nächte im Senyati bleiben, und da den Tag über den Chobe erkunden? Ich dachte halt, wenn wir eh schon von Süden über Kavimba kommen, dann fahren wir von dort aus die Chobe Riverfront, anstatt dass wir von Senyati nach Westen und wieder zurück nach Osten fahren und dann später nochmal da im Westen durch fahren....
Bisher haben wir in allen Ländern (Kenya, Tanzania, Malawi, Zambia) IMMER an ALLEN Parkgates die Parkgebühren zahlen können. Das ist in Botswana anders???


Guten Morgen Antje,
wir sind im vergangenen Jahr aus dem Caprivi kommend am Ngoma Gate in den NP hineingefahren. Du kannst dort ohne Probleme den Eintritt zahlen. Da die Strecke bis Ihaha selten genutzt wird, ist sie etwas abenteuerlicher und einsamer als die Strecke Ihaha - Sedudu Gate. Uns hat dieser Abschnitt sehr gut gefallen.

Die Khwai Region ist hinsichtlich Wasserdurchfahrten spannend. Manchmal wurde eine Brücke installiert, manchmal mussten wir lange Umwege fahren. T4A hat sich gefreut, als wir ihnen die aktuellen Routen mitteilten. Aber das ist letztlich kein Problem, irgendwo ist immer jemand, der einem den Weg weist. Vor Jahren hat uns ein Ranger gesagt, dass der Khwai unberechenbar ist und sich jedes Jahr neue Wege sucht, ihr müsst vermutlich mit Überraschungen rechnen 😉 . Einzelheiten erfährst du bei Bedarf in unserem Reisebericht 2017 (s. in der Signatur, Teil 2).

Ich stimme lilitrotter zu, im Planet Baobab haben wir uns bisher jedes Mal wohlgefühlt. Auch der Kritik über Elephant Sands stimme ich zu. Viele Gruppen in der Lodge, der Campingplatz in praller Sonne und nur rudimentär eingerichtet. Kein Vergleich zum Senyati! Das Wasserloch für die Elefanten befindet sich direkt neben dem Grillplatz, was einen Eli beim Anzünden zu einem Wutausbruch veranlasste.

LG freshy, die meint, dass ihr eine tolle Tour vor euch habt.
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
zuletzt bearbeitet 25. Jan. 2018
Themenstarter546 Beiträge · seit 201825. Jan. 2018 ·
Danke Euch!
Wie immer hilfreich!
Dass man das mit dem Wasser eben nicht vorher planen kann, ist mir klar - jede Regenzeit ist anders. Deshalb habe ich unsere Route jetzt so herum geplant, dass wir erst über Nata nach Maun fahren - da ich erwarte, dass man in Maun am aktuellsten Infos zu Lage bekommt. Aber Ihr klingt so, dass es trotz EInsamkeit und Wildnis dennoch da immer wieder Leute gibt, mit denen man sich austauschen kann (am south und North gate, an den Camping plätzen).
Eben da ich gerne einige Optionen offen hätte (auch wegen manch unvorhergesehner Ereignisse, die einem so begegnen können, wenn man auf diesem Kontinent unterwegs ist) würde ich eben gerne die Camps so wenig wie möglich fix vor buchen. Aber da das nicht geht, wollte ich hier so viele Details wie möglich bekommen, um nochmal abzuschätzen, was denn realistisch ist. Ich denke, Ihr habt mir da alle sehr viel weitergeholfen, und ich habe jetzt mehr Gefühl für das, was uns da wohl erwartet.
Die Vorfreude steigt 😄
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
Themenstarter546 Beiträge · seit 201825. Jan. 2018 ·
Da waren jetzt, auch in paar persönlichen Nachrichten, nochmal sehr hilfreiche Details drin. Auch zum Chobe, zu welcher Tageszeit sich da wo was lohnt.
Ich korrigiere meine Route um ein paar Kleinigkeiten, und habe meinen bisher noch freien Tag im Tiaan's eingebaut.:

Beginne an Tag 4 - das bleibt bis dahin eh gleich:
Tag 4: Livingstone - Senyati (evtl. eine sundowner-fahrt auf dem Chobe)
Tag 5: IN Senyati bleiben, bzw. am (frühen) nachmittag in den Chobe Park, um die Riverfront abzufahren, möglichst in den Nachmittagsstunden/ auf den Abend hin
Tag 6: Senyati - Planet Baobab
Tag 7: Planet Baobab - Makgadikgadi Park, zum Boteti, evtl. dort mit Fähre. Abends in jedem Falle irgendwie im Tiaan's camp ankommen
Tag 8: Tiaan's camp - Pause, es ist eh "Halbzeit"
Tag 9: Tiaan's camp - über Maun - South gate
Tag 10: South gate früh los zum game drive - Tag im Moremi/Khwai Gegend verbringen, über North gate raus und zum Dizhana Camp (Dijala ist geschlossen, wie ich nun über email erfuhr)
Tag 11: Dizhana Camp - über Savuti - Mwandi View (Kavimba)
Tag 12: evtl.nochmal Chobe??? und nochmal Mwandi View schlafen
Tag 13: Kavimba - über Grenze - Livingstone
weiter wie gehabt, nur einen Tag später

Jetzt habe ich also den Zusatztag bei Tiaan's vergeben - von den Bildern her sieht mir das so aus, als ob es mit dem Boteti und den Tieren dort, dem Camp und dem Pool auch mit Kindern gut einen Tag zu verbringen ist (wobei unsere Kinder da auch wirklich nicht schwierig sind)! Außerdem "mittendrin" in der Reise, da tut eine Pause gut.

Ich frage hier noch konkret:
Ich habe nicht den Anspruch, dass wir alles mögliche in dieser kurzen Zeit abklappern. Ich hatte ja aber einen Tag am Ende von Kavimba aus für den CHobe eingeplant.
Wenn wir den Chobe mit Riverfront (und evtl. Bootstour, das wird das Portemonnaie entscheiden) aber nun an den Anfang legen, und die Zeit im Senyati dafür nutzen: lohnt es sich, hier nun nochmal einen Tag im Chobe zu verbringen? Wenn ich die Karte anschaue : Wie ist es mit den anderen Strassen im Chobe, da gen Süden - lohnt es, diese (nicht river front) noch abzufahren, oder ist das dann doch mehr oder weniger viel Kilometer Geschrubbe für im Verhältnis wenig Gewinn (wenn man bedenkt, was wir bis dahin schon alles hinter uns haben und vermutlich auch schon gesehen haben an schönen Tieren)?
Würdet Ihr eher sagen: dann fahrt da von Kavimba gleich am nächsten Tag nach Livingstone (die Highway durch den Chobe?Oder nochmal am Fluss entlang?), und baut lieber einen Tag mehr im Moremi ein - evtl. zwischen South gate und Dizhana doch noch eine Nacht in Xakanaxa? Was ich so lese, scheint sich das eher zu lohnen, als nochmal im Chobe rum zu kurven?
Ich hatte eigentlich nicht vor, noch nach Xakanaxa zu fahren, da wir in dieser kurzen Zeit eben auch nur begrenzt was unterbringen können (und es wird trotzdem schön sein!). Aber in den meisten Reiseberichten ist von Xakanaxa doch sehr begeistert erzählt, so dass ich mir überlege, diesen einen Tag also noch "zu tauschen"!?

Ich kann diese Moremi Gegend gerade ganz schlecht einschätzen, auch von der Zeit her, selbst mit den auf Tracs4Afrika karte eingezeichneten Zeiten. Jemand sagte ja, in einem Tag noch bis Xakanaxa fahren ist zu weit. Also von south gate über Xakanaxa und dann abends in Dizhala (oder dann eher North gate, weil nicht so weit?) schlafen ist wohl etwas übertrieben, wie mir scheint? Wir wollen übrigens KEINE Mokoro- oder Bootstour machen! Dafür müssen wir also KEINE Zeit einrechnen.
Aber der Karte nach sind es gute 40 km von South gate nach Xakanaxa, mit 2 Stunden angegeben. Wenn man das mit Gekurve und Tierbeobachtungen mal auf 4 h erhöht, wäre man am späten Vormittag/Mittag in Xakanaxa zu einer Pause. Und könnte dann den Nachmittag Richtung North Gate und weiter fahren.
Allerdings kommen da dann die Flußdurchfahrten, und man will auch nicht erst bei Dämmerung im Camp die Zelte aufbauen... Sind die Entfernungen da doch mehr, als ich denke, weil man ständig noch kleine Schnörkel-Wege fährt, oder eben auch, weil man wegen der Tiere ja viel Stehen bleibt? Wir haben an einem Tag im Maasai Mara, Ruaha Park oder Tarangire viel mehr Kilometer abgefahren, und deshalb verwirrt mich diese Einschätzung, dass das zu viel sei für einen Tag, etwas.

Und da wir ja von dort unten nicht nur bis Savuti wollen, sondern bis Kavimba durch an einem Tag, sollten wir doch eher bei Mababe starten, und nicht erst am North gate?

Also ich fasse zusammen als Fragen:
Lieber den Tag Chobe am Ende streichen, und dafür eine Nacht mehr in Moremi?
Und wie ist diese Gegend im Moremi und Xakanxa usw einzuschätzen, mit meiner Route und der Zeit, die man dafür braucht?


Übrigens am Rande: ich habe nun diverse email Anfragen an Camps, direkt oder über Vermittler, angefragt. Ich bekomme zwar in der Regel Standardantworten ("See attached Infos") und auf meine persönlichen Fragen nur selten Antwort - aber ich bekomme fast auf jede meiner Anfragen Antwort! Das scheint mehr zu sein, als was die meisten hier so berichten? Und es gibt in ALLEN camps bisher noch Platz!
Hier schienen wir also klar zu kommen - nun muss ich die Route fest zurren, denn wenn ich mal ein Camp buche, kann ich nicht mehr so leicht hin und her schieben...
Gelebt in Malawi, Tanzania und Kenya Reiseberichte: Botswana April 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/295264-botswanas-beasts-beauty-im-april.html Malawi 2015-2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/154-diverses/297418-kleinode-in-malawi.html Tanzania - Tarangire April 2020: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299356-tansania-pulsiert-trotz-corona.html?start=0
3’883 Beiträge · seit 201126. Jan. 2018 ·
Hallo Antje,
einige Antworten findest du auf unserer Homepage, s. Link in der PM.
Tag 4 und 5: Alternativ je nach Fahrtdauer am Tag 4 im Senyati bleiben, Elefanten begucken, Bootsfahrt buchen. Achtung: Das geht nur mit Pula! Tag 5: morgens Fahrt an der Riverfront entlang, abends Sundowner Bootsfahrt. Vorteil: Ihr müsst nur einmal NP-Gebühr entrichten. Allerdings müsstet ihr dann bei Dunkelheit ins Senyati zurück. Aus heutiger Sicht würde ich nicht bis Ihaha fahren und dann im NP zurück, sondern weiterfahren bis zum Ngoma Gate (insg. ca. 4 Stunden) , weil das einsamer ist und es - zumindest während unserer Tour- mehr zu sehen gibt, und dann auf der Hauptstraße zurück nach Kasane fahren.
Tag 6: Achtung Veterinärkontrolle! Danach habt ihr keine Möglichkeit, vor Maun frische Lebensmittel einzukaufen. Einzelheiten s. RB. Aber die Beamten gucken nur in den Kühlschrank und die "Küchenschränke". Beim nächsten Mal würde ich crashed Eis kaufen und z. B. frische Milch, Tomaten und Grillstücke vor Abfahrt im Senyati in die Schlafsäcke wickeln 😉 .
Tag 7: Wenn ihr die vorgesehene Tour am Boteti entlang macht, kommt ihr automatisch in Tiaan's Camp an: Khumaga Gate raus => auf die Fähre => 1 km bis zum Camp. Es ist nicht zu verfehlen.
Tag 10: Wir haben es im September 2017 nicht geschafft, ab South Gate nach Xakanaxa und von dort zum North Gate zu fahren. An dem Wegpunkt haben wir uns entschieden, lieber in aller Ruhe mit Pause am Hippo Pool an den Khwai zu fahren. Die Tracks waren zu der Zeit sehr tiefsandig, und wir sind mit dem Toyota Hilux immer mal wieder aufgeschlagen. Die 2 Stunden Fahrt könnten stimmen, was heißt, allein hin und zurück 4 Stdn Fahrzeit einplanen zu müssen. Aber Xakanaxa lohnt sich m.E. nur, um dort verweilen zu können, soll heißen, 1 Nacht dort zu verbringen. Mit Wasserdurchfahrten ist erst nach dem North Gate zu rechnen. Um nicht schon vorher Probleme zu bekommen, gibt es eine Dry Route.
In unserem RB findest du einige Maps, aus denen Einzelheiten zu ersehen sind. (Eine Map wurde aus Versehen 2 x hochgeladen 🙁 .)
Tag 12: Ich habe jetzt eure Tageskilometer nicht im Kopf, aber es böte sich ersatzweise an, an diesem Tag ab Ngoma Gate an der Riverfront entlang nach Kasane zu fahren.

Es ist letztlich eure Entscheidung, ob ihr einen Tag in Xakanaxa verbringt, oder länger am Chobe verweilt, beides hat seine Besonderheiten.
Ab Senyati gen Süden kenne ich nichts, was mich reizen würde.
Wir haben ab North Gate bis zum Mankwe Camp z. B, trotz der Umwege aufgrund des Wassers 1 Tag gebraucht. Wir waren am frühen Nachmittag am Ziel, wobei wir nicht zu den Frühaufstehern gehören. Ich muss gestehen, dass wir uns in der Khwai Region nicht gut auskennen. Vielleicht können dir in diesem Bereich andere Fomis besser helfen.

Ich hoffe, unsere Erfahrungen tragen mit dazu bei. dass du eure Tour jetzt festzurren kannst. Viel Erfolg!

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
zuletzt bearbeitet 26. Jan. 2018
4’132 Beiträge · seit 200826. Jan. 2018 ·
Hallo, Antje,

zu deiner Frage: Ich tendiere eindeutig zu einem Aufenthalt in der Xaxanaxa Region.

zu Tag 7: ...evtl. dort mit Fähre.. – Ihr MÜSST mit dem kl. Ponton fahren, um auf’s andere Flusssufer nach Tiaan’s Camp zu kommen. Letzte Fähre vor Sonnenuntergang. Barzahlung, Pula.

zu Tag 10: South Gate, Blackpools Area, - und weiter nach Xaxanaxa.
Es wäre auch eine Möglichkeit die Khwai North Gegend auszulassen und einfach ab Xaxanaxa wieder nach South Gate zurück und dann Richtung Mababe und dort in dem angepeilten Dizhana Camp zu übernachten.

zu Tag 12: CRF, den ganzen Tag, Ausfahrt Sedudu Gate – passt da von der Fahrtrichtung W>O sowieso perfekt. - aber der Einfachheit halber in Kasane schlafen (Chobe River Lodge, C o.ä. - o. evtl erneut in Senyati?)
Tag 13: ab da gemütlich den Grenzübergang angehen...

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt