Individuell reisen mit 5 jährigem Kind

15 Antworten · 2'661 Aufrufe · gestartet 31. Aug. 2017 von Mika31
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201731. Aug. 2017 · #1
Hallo zusammen
Ich bin neu hier und hoffe, dass ich jetzt nicht eine Frage aufwerfe, die schon 1000x gestellt wurde;)

Ich möchte nächstes Jahr im März gerne mit Mann, Kind ( 5,5 Jahre) und Rucksack nach Namibia reisen. Am liebsten möchte ich nur einen Flug buchen ( für die ersten 1-2 Nächte auch eine Unterkunft) und vor Ort schauen ( Trips und Auto buchen) was geht. Also, ich möchte ungerne hier in Deutschland mich festlegen und eine völlig überteuerte Reise buchen.

Wir haben insgesamt gute 16 Tage Zeit.

Als Alleinreisende bin ich früher immer nur mit Rucksack einfach drauf losgeflogen und habe mich treiben lassen.
Mit einem kleinen Kind bin ich mir unsicher und würde mich daher total über die ein oder andere Rückmeldung ( Erfahrungen/ Anregungen/ Vorschläge / Links) freuen.

Beste Grüße, Mika
33,1k Beiträge · seit 200631. Aug. 2017 · #2
Hallo Mika,
willkommen im Forum!
Ich möchte nächstes Jahr im März gerne
Da stellt sich schon die Frage, ob des Touristenbooms etc, ob ihr z.B. überhaupt noch einen Mietwagen findet. Gegen nichts vorbuchen spricht ja nichts, nur müsst ihr - und das mit kleinem Kind noch eher - dann vor Ort gut planen. Wenn ihr dann um 17 Uhr an einer Unterkunft ankommt und diese voll ist, dann kann die Alternative 100 km entfernt sein. Es bietet sich deshalb immer an Etosha und Sesriem, als besonders beliebte Ziele - neben dem Mietwagen - vorzubuchen und alles andere 1-2 Tage vorher zu klären.

Was eine Tour angeht schau Dir hier mal die 2-Wochen-Tour an: https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 31. Aug. 2017
785 Beiträge · seit 200831. Aug. 2017 · #3
Hi,

also, ich in da auch ehr vom Typ, nix vorbuchen, sich treiben lassen und schauen was geht....!

Bei euch spricht jedoch dagegen:

März,...da ist doch auch Ostern,..da haben viele andere Menschen auch frei und ich denke mal es wird voll!!

Ihr seid auch nur recht kurz unterwegs, 16 Tage sind nicht die Welt...!

Ich sage mal, Camping geht da noch ehr wie spontan feste Unterkünfte....!

Es währe auch Schade, wenn ihr eure Ferien damit verbringt, krampfhaft eine Unterkunft für die nächste Nacht zu suchen und die Stellen, die ihr eigentlich besuchen wollt, von eurer Liste streichen müsst!

Günstiger wird spontan im Vergleich zu vorab gebucht sicherlich nicht!

Südafrika könnte da in dieser Zeit, im Vergleich zu Namibia etwas entspannter sein.

Dies soweit meine Meinung.


Viele Grüße


Markus
zuletzt bearbeitet 31. Aug. 2017
1'794 Beiträge · seit 201331. Aug. 2017 · #4
Hallo Mika, herzlich willkommen im Forum!

Ich finde eure Idee auch nicht besonders klug...na klar wegen dem Kind, aber auch wegen der Kürze der Zeit und wegen der sicher weiterhin schwierigen Buchungslage bei MW und Unterküften!

Ihr verschwendet einfach zu viel Zeit und müßt damit rechnen, an den Highlights vorbei zu rauschen oder gar nicht erst dort hin zu kommen!

Ich kann deine Meinung des Reisens gut verstehen, aber es passt in Namibia in eurer Konstellation nicht wirklich 🤨 !
Und eurem Kind tut ihr einen echten Gefallen, wenn es weiß, dass am Nachmittag ein Pool wartet oder Tiere und ein bißchen Ruhe!

LG NOGRILA
zuletzt bearbeitet 31. Aug. 2017
1'567 Beiträge · seit 201531. Aug. 2017 · #5
Hallo Mika,

ich finde, Namibia kann man entspannt in 16 Tagen bereisen... Mehr Zeit ist natürlich immer schön, aber das ist durchaus machbar. 🙂 Wir haben letzten Sommer genau das mit unseren fast 8jährigen Zwillingen gemacht. Vielleicht magst du mal in meinen kurzen Erfahrungsbericht schauen: Nda pandula! Danke für 16 Tage Familienabenteuer..
Wir hatten allerdings alles vorher durchgebucht. Die Entfernungen sind halt einfach groß...
Da sollte dein Zwerg auch schon gerne mal mehrere Stunden im Auto verbringen mögen. Die Standard-Einsteigerroute von Christian ist gut geeignet.
Gästefarmen sind für Kinder einfach toll. Aber da würde ich vorher unbedingt anfragen. Omandumba war im November schon für unseren Wunschzeitraum Ende Juni ausgebucht... 😮 Und Omandumba liegt im Erongogebirge und ist nicht etwa Etosha oder Sossusvlei...
Viel Erfolg!

Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
324 Beiträge · seit 200831. Aug. 2017 · #6
Hallo Mika,

ich würde mir überhaupt keine Sorgen machen.

Ich höre auch immer, dass es immer schwieriger wird. Meine Erfahrungen waren aber immer anders und mich würde an Afrika nichts mehr reizen, wenn ich jeden meiner Schritte bis ins kleinste Detail vorplanen müsste.

Wir sind mit unserer Kleinen (als sie 3 war) jedes Jahr über Weihnachten und Neujahr nach NAM und BOW. Wir hatten nur das vollausgestattete Campingauto vorgebucht, mussten aber kaum im Zelt schlafen, da wir eigentlich immer etwas "Festes" bekommen hatten. Selbst Swakop war über den Jahreswechsel nur schwierig, aber nicht unmöglich.

Dieses Jahr im März war ich mit ein paar Freunden für eine reichliche Woche in Nam. Es war überhaupt kein Problem. Ich hatte das Auto erst eine Woche vorher über ein Portal zu einem sehr günstigen Preis gebucht (ich habe gerade eben mal geschaut, selbst für nächste Woche gibt es noch reichlich Auswahl, wenn Du keinen vollausgestatteten Camper brauchts). Wir hatten sowohl in WDH als auch in Swakop völlig problemlos Unterkünfte bekommen. Jeweils erst am selben Tag vor Abfahrt über einschlägige Hotelportale gebucht. In Swakop hatte ich dann 4 Tage Eoscha in allen 3 (alten) Camps sogar zum Special Preis bekommen. Letzter Stop war Erindi, auch am selben Morgen telefonisch gebucht, als wir abends ankamen aber voll, so dass andere Leute zum CAmpen ausweichen mussten).

Wenn Ihr also etwas flexibel seit und vielleicht Ostern nicht gerade in Swakop verbringen wollt, sehe ich da überhaupt kein Problem. 🙂

VG

Ron
7'296 Beiträge · seit 200631. Aug. 2017 · #7
Mika31 schrieb:
Als Alleinreisende bin ich früher immer nur mit Rucksack einfach drauf losgeflogen und habe mich treiben lassen.
Mit einem kleinen Kind bin ich mir unsicher und würde mich daher total über die ein oder andere Rückmeldung ( Erfahrungen/ Anregungen/ Vorschläge / Links) freuen.

... wenn ihr für den Notfall ein Zelt dabei hättet, dann wäre das sicherlich etwas einfacher.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'536 Beiträge · seit 200731. Aug. 2017 · #8
Hi,

wo warst du denn früher als Alleinreisende mit Rucksack unterwegs?
Namibia kann man nicht wirklich mit anderen Destinationen vergleichen.
Unterkunftsmöglichkeiten sind mitunter 100 Kilometer voneinander entfernt, es gibt keinen wirklich funktionierenden öffentlichen Verkehr (mit Ausnahmen abgesehen), Autos mit Campingequipement sind auch nicht unendlich verfügbar.
Ich war auch oft mit Rucksack unterwegs, in Asien, USA und natürlich Europa, in Namibia könnte ich mir das "einfach so" nicht vorstellen. Zumindest nicht ohne Camping-Fahrzeug.
Ich würde zumindest den Flug, ein Fahrzeug mit Dachzelt (oder zwei Zelten) und die erste Nacht in Windhoek buchen. Ich glaube kaum, dass du vor Ort im März ein entsprechendes Fahrzeug bekommen wirst. Und ohne Camping Equipement wird's dann - meiner Meinung nach - sehr schnell mühsam...

Liebe Grüße
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
2'536 Beiträge · seit 200731. Aug. 2017 · #9
Hi,
ron74 schrieb:
Wir hatten sowohl in WDH als auch in Swakop völlig problemlos Unterkünfte bekommen. [...]
In Swakop hatte ich dann 4 Tage Eoscha in allen 3 (alten) Camps sogar zum Special Preis bekommen. Letzter Stop war Erindi,
WDH, Swakop, Etoscha, Soussosvlei und vielleicht noch die eine oder andere große Destination mag im März einfach funktionieren. Da gibt's ja auch genügend Betten. "Durch's Land treiben lassen" ist aber was anderes 😉.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
131 Beiträge · seit 201701. Sept. 2017 · #10
Hallo Mika

Ob man mit so einem kleinen Kind eine so grosse Reise machen sollte muss jeder selbst entscheiden, ich persönlich halte nichts davon. Meinen Töchtern würde ich so lange Fahrten mit dem Auto nicht antun.

Ich hätte jedoch einen anderen Tipp: Euer Kind ist 5.5 Jahre alt, d.h. es ist wohl die letzte Möglichkeit (für die nächsten 5-10 Jahre) ausserhalb der Schulferien/Feiertage zu verreisen. Ihr solltet das in eure Planung einbeziehen, mitunter ist der gleiche Urlaub einen Tausender günstiger nur weil ihr ein oder zwei Monate früher oder später gehen könnt als alle anderen.

Gruss
Themenstarter3 Beiträge · seit 201701. Sept. 2017 · #11
Hallo zusammen.....

vielen lieben Dank für alle Antworten. Das freut mich total und jede Anregung ist für mich wertvoll.
Weite Distanzen kenne ich von Australien......und ich habe mich in der Tat lange gefragt, ob ich solch eine Reise mit einem kleinen Jungen unternehmen kann.
Bisher haben wir eher kurze Flugreisen ( max.4 Stunden) gebucht.
Wir wollen vor den Osterferien starten, ( vor Ferienstart wieder zurück sein)

Gerne buche ich auch im Vorfeld, aber dann am liebsten nicht im hiesigen Reisebüro sondern gerne " hier" vorort. Es gibt ja anscheinend einige Leute die sich gut auskennen, in Namibia leben und auch was anbieten. Ich mache mich weiter schlau und melde mich. Super. Jetzt bin ich angefixt;)

Beste Grüße, Mika
16,9k Beiträge · seit 201201. Sept. 2017 · #12
Hallo Mika,

unter der Rubrik "Forumspartner" findest Du die örtlichen Buchungsagenten:

Namibia Klick & Travel http://www.namibia-click-travel.com/de/

Magic Vibes www.magic-vibes.de

LG
Logi
319 Beiträge · seit 201201. Sept. 2017 · #13
Um möglichst unabhängig zu sein würde ich wirklich Camping in Betracht ziehen. Bei deinem Sohn denk ich, wird in dem Alter schon Einiges hängenbleiben.
Ich bin vor ein paar Jahren Jahr mit meiner Familie (6 jähriger Sohn) in 4 1/2 Wochen von Johannesburg - Panoramaroute - Krüger NP; Zimbabawe - Matobo NP- Hwange NP - Victoria Falls; Botswana - Chobe Riverfront; Namibia - Caparivi (mit Babwata NP) - Etosha NP - Twyfelfountain - Skeleton coast - Namib desert (Mirabib) - Sossusvlei - nach Windhoek gefahren. Nette Tour mit vielen Höhepunkten. Aber dazwischen sind schon auch etwas längere Fahrstrecken. Dabei war nur die Strecke Pi mal Daumen geplant, nichts vorgebucht und wurde eigentlich jeden Tag wieder neu geplant - manche Ecken sind dann eben doch nicht so toll, da kürzt man und andere Ecken sind wieder richtig toll (manchmal auch nur zu diesem Augenblick), da verlängert man. Am Ende waren es ca. 6500km.
Caprivi hat mir am besten gefallen, aber eigentlich deswegen, weil ich dort etwas mehr Kontakt zu den Einheimischen hatte - das macht für mich Afrika aus - aber nicht vergleichbar mit Uganda, Ghana oder Eritrea.
Bei meinem Sohn ist sehr viel hängengeblieben und er schwärmt immer noch von der Reise. Zelten mögen die meisten Kinder und man findet immer etwas. Bei festen Unterkünften hat man eben das Problem, daß sie entweder nichts frei haben oder nicht vom Preis her passen etc. - für unabhängiges Reisen ist dann zelten einfach besser - sehe ich jedenfalls so.
zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2017
2'536 Beiträge · seit 200701. Sept. 2017 · #14
Mir ist übrigens noch eingefallen, dass ich mich vor nicht allzulanger Zeit für eine Freundin, die mit ihrem 5 jährigen Sohn auch nach Namibia wollte, mit diesen Thema beschäftigt hatte.

https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/288348-frau-mit-kind-drei-wochen-namibia.html

Vielleicht findest du ja da noch ein paar Anregungen, was man mit kleineren Kindern dort alles machen kann.

Die Reise ist dann leider aus unterschiedlichen Gründen nicht zustandegekommen, kann dir also leider nicht mitteilen, ob das alles super gewesen wäre 😉.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
33,1k Beiträge · seit 200601. Sept. 2017 · #15
Hi Milka,

weil ich gerade mal wieder am Geburtsurkunden zusammenkratzen bin nur auch der Hinweis an Dich: Geburtsurkunde nicht vergessen. Zum Hintergrund: https://www.namibia-forum.ch/forum/14-fluege/291188-achtung-geburtsurkunde-auch-fuer-namibia-verlangt.html

Man wird zwischen nie und bei jeder Möglichkeit kontrolliert. Zuletzt als ich mit Familie nach Hause (also nach Windhoek) von D geflogen bin, wurden wir danach (und zusätzlich Heiratsurkunde) von Condor in HH, von Condor in FRA sowie bei Einreise in WDH danach gefragt. Zuletzt aus Südafrika nur in Südafrika, nicht aber in Windhoek, auf dem Hinflug weder in Windhoek noch in Kapstadt am Flughafen.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 01. Sept. 2017
Themenstarter3 Beiträge · seit 201704. Sept. 2017 · #16
So.....der Flug ist gebucht. Wir starten am 01.03.18 und haben 17 Tage Zeit. Am 18.3. gehts abends wieder zurück.
Für weitere Anregungen bin ich dankbar und ich werde mich jetzt hier im Forum schlau lesen.

Hach.....ich freue mich total.......