2 fragen vor abreise: bargeld, auto

12 Antworten · 4'336 Aufrufe · gestartet 26. Juli 2017 von ray69
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201726. Juli 2017 ·
hallo,
wir machen uns nächste Woche auf diese route:
arusha 2
lake manyara NP 1
ngorongoro NP 2
nord serengeti (tanganyika bologonja mobile camp) 2
central serengeti 1
tarangire NP 2
Sansibar 7

...wobei wir 3 dabei einen guide mit Fahrzeug gebucht haben, der die ganze zeit mit uns auf tour ist (nicht in Sansibar, klar 🙂
wollte erstens fragen wie es da mit dem verlassen des fahrzeugs aussieht, also aussteigen, beine vertreten, Fotos machen. habe unterschiedliche Infos dazu - ist es in den Nationalparks verboten? oder Verhandlungssache?

das zweite wäre - wird als bares nur USD oder auch euros akzeptiert?
danke + schöne grüsse
ray
200 Beiträge · seit 201126. Juli 2017 ·
Hallo Ray,

in den Nationalparks kannst Du auf den ausgewiesenen Picnic Sites aussteigen und
Dir dann die Beine vertreten und dort Fotos
machen aber einfach so aussteigen solltest
Du tunlichst vermeiden.

Zum Bargeld: Du kannst EUR problemlos in
Wechselstuben in TZS wechseln ( z.B. Arusha, Flughafen) Mit der ec-
Karte Geld ziehen empfand ich bei der letzten
Reise wesentlich komplizierter - entweder funktionierte der GAA nicht oder er spuckte die
Karte nicht mehr raus oder die Abhebesumme war lächerlich. Eventuell richtest Du Dich hier auch an
die aktuellen Empfehlungen des Auswärtigen Amts
hinsichtlich Bargeldversorgung.

Ich wünsche Euch eine tolle Tour !
Reisebericht Uganda http://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/209556-reisbericht-uganda-und-taeglich-gruesst-ein-gewitter.html
2'398 Beiträge · seit 201126. Juli 2017 ·
Hallo Ray,

zum Thema "Aussteigen und Verhandlungssache": Setze Euren Guide bitte nicht unter Druck, er kann ernsthaften Ärger bekommen.
Wir haben ohne Probleme TZSh mit der Kreditkarte ziehen können (bis zu 400 000 TZSh). Das Angenehme daran: wir konnten mit unserer CC ohne Gebühren Geld abheben. US$ werdet Ihr kaum brauchen, da ich annehme, dass die NP-Gebühren usw. Euer Guide bezahlt.

LG aus dem sonnigen HH,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2017
574 Beiträge · seit 200627. Juli 2017 ·
Hallo ray,
für Einkäufe und Tanken brauchst Du TSH, auch für Tipp bietet sich das an. Lasssen sich wie Karsten schreibt, recht problemlos am ATM ziehen. Maestro aber selten, besser Visa/Master. Die Parks (Rintritt und Camping) werden mit Kreditkarte gezahlt, Tanken in Seronera geht auch mit Karte. Wenn Ihr in Hotels/Lodges geht, sollte es mit Karte gehen, sonst eher Dollar. Wir hatten im Nachhinein betrachtet viel zu viel Dollar in bar dabei, für eine Woche sollten 250 als Reserve reichen. Ach ja, das Visum sind 100 Dollar, haben wir bar gemacht.
Aussteigen kann man nicht verhandeln, ist grundsätzlich außer auf den Picnic Sites, Besucherzentrum etc. nicht gestattet. Wird aber dennoch immer wieder gemacht, wir haben einen Guide mit Gästen sogar beim Sundowner dinner mit gedecktem Tisch gesehen, mitten in der Pampa. Wir selbst sind gelegentlich bei einem dringendem Bedürfnis kurz ausgestiegen oder wenn ich mal was am Fahrzeug kontrollieren wollte, aber nicht, um ausgiebig Fotos zu machen oder für Spaziergänge. Das war aber immer in den entlegenderen Regionen. Auf Diskussionen mit Offiziellen würde ich es nicht ankommen lassen. Wenn Euer Guide nicht möchte, solltet Ihr das m.E. auch akzeptieren.
Viel Vergnügen!
steinbeisser
6'376 Beiträge · seit 201127. Juli 2017 ·
Hoi zämä

Aussteigen ist nicht Verhandlungssache, niemals!
Wie die Anderen schon geschrieben haben darf man in Nationalparks nur an dafür ausgewiesenen Plätzen aussteigen, nicht wo man will! Und das ist auch gut so, denn da hats wilde Tiere! 😉
Und ganz im Ernst: Einen Löwen in einem 1,5x1,5x1,5m-Busch siehst Du nur wenn er das auch will... 😉
Den Driver zu überreden/unter Druck zu setzen ist inakzeptabel, er kann empfindlich bestraft werden, im Extremfall auch seinen Job verlieren.
Wo hast Du das mit der Verhandlungssache denn her?

Darf ich fragen bei wem Du gebucht hast? Gegebenenfalls per PN...

Betreffend Geld nehm ich so viel Bargeld in $ (ab 2006) mit wie nötig, den Rest hol ich mit Visakarte am Geldautomaten.
steinbeisser schrieb:Ach ja, das Visum sind 100 Dollar, haben wir bar gemacht
Seit wann das denn?
Bei mir waren es immer 50$ pro Person, das letzte Mal im 29.08.2016.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
7'303 Beiträge · seit 200628. Juli 2017 ·
picco schrieb:
Und ganz im Ernst: Einen Löwen in einem 1,5x1,5x1,5m-Busch siehst Du nur wenn er das auch will... 😉

... und nicht nur wegen der Löwen sollte man das nicht tun.
Ich habe das während meiner ersten Namibia-Reise auch zweimal getan und was dabei gelernt.

Das erste Mal wollte ich ein Foto vom Auto vor der Etoshapfanne machen. Nur Zebras in der Nähe, weit und breit alles einsehbar. Ich habe die Tür aufgemacht und bin ausgestiegen ... - und habe eine Massenpanik bei den Zebras ausgelöst. Die sind Autos gewöhnt, aber nicht, dass da plötzlich jemand rumläuft.
Durch die unnötige Flucht verausgaben sie sich. Werden sie kurze Zeit später tatsächlich von Raubtieren angegriffen, fehlt ihnen u.U. die Kraft zur Flucht.

Das zweite Mal habe ich genauer geschaut. Kein Tier da, das vor mir weglaufen würde. Scheinbar auch kein Tier da, vor dem ich Angst haben müsste. Scheinbar ...
Ich war etwa 10 Meter vom Auto weg, als wie aus dem Nichts ebenfalls etwa 10 Meter vor mir eine Hyäne stand. Zum Glück erschrak sie ebenso und rannte weg.

Ich habe den Sinn der Vorschriften jetzt begriffen und bleibe künftig im Auto ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter3 Beiträge · seit 201728. Juli 2017 ·
guten morgen,
ich danke euch für eure zahlreichen Infos - war sehr hilfreich!
schöne grüsse
ray
574 Beiträge · seit 200629. Juli 2017 ·
picco schrieb:Hoi zämä
steinbeisser schrieb:Ach ja, das Visum sind 100 Dollar, haben wir bar gemacht
Seit wann das denn?
Bei mir waren es immer 50$ pro Person, das letzte Mal im 29.08.2016.
Picco, wir waren zu Zweit 😄
Gruß, steinbeisser
1'042 Beiträge · seit 201631. Juli 2017 ·
BikeAfrica schrieb:
picco schrieb:
Und ganz im Ernst: Einen Löwen in einem 1,5x1,5x1,5m-Busch siehst Du nur wenn er das auch will... 😉

... und nicht nur wegen der Löwen sollte man das nicht tun.
Ernsthaft sieht man den Löwen auch dann nicht, wenn gar keine Büsche da sind und er einfach nur im Gras liegt. Wenn sich dann ein Tier nähert, dann kann der das als gute Change sehen möglichst leicht an Beute zu gelangen, also sollte man wirklich im Auto bleiben.
BikeAfrica schrieb:
Ich habe das während meiner ersten Namibia-Reise auch zweimal getan und was dabei gelernt.
Ich bin auch schon mehrmals ausgestiegen im Etosha. Niemals aber nur wegen Fotos oder so ähnlichem Unsinn sondern nur mit triftigem Grund. Ein möglicher Grund ist eben eine Panne am eigenen oder an einem anderen Fahrzeug. Da ist es dann von Vorteil, wenn man als Gruppe zusammen hält und kann die Autos als "Wagenburg" so positionieren, dass man halbwegs sinnvoll und ohne größere Angst am Pannenfahrzeug arbeiten kann. Also helft Euch gegenseitig, wenn irgendjemand eine Panne hat.
BikeAfrica schrieb:
Das erste Mal wollte ich ein Foto vom Auto vor der Etoshapfanne machen. Nur Zebras in der Nähe, weit und breit alles einsehbar. Ich habe die Tür aufgemacht und bin ausgestiegen ... - und habe eine Massenpanik bei den Zebras ausgelöst. Die sind Autos gewöhnt, aber nicht, dass da plötzlich jemand rumläuft.
Durch die unnötige Flucht verausgaben sie sich. Werden sie kurze Zeit später tatsächlich von Raubtieren angegriffen, fehlt ihnen u.U. die Kraft zur Flucht.
Bei einer Panne standen auch eine Menge Zebras und Springböcke in der Umgebung herum. Die machten allerdings keine Anstalten abzuhauen obwohl wir zwischen den Fahrzeugen umher liefen und auch mehrmals Werkzeug suchten... da war der Zusatztank von einem Hilux herunter gefallen und schliff am Boden. Zu dritt im Dreck liegend hatten wir den notdürftig wieder befestigt bekommen... danach freut man sich auf eine Dusche... 😉
BikeAfrica schrieb:
Das zweite Mal habe ich genauer geschaut. Kein Tier da, das vor mir weglaufen würde. Scheinbar auch kein Tier da, vor dem ich Angst haben müsste. Scheinbar ...
Ich war etwa 10 Meter vom Auto weg, als wie aus dem Nichts ebenfalls etwa 10 Meter vor mir eine Hyäne stand. Zum Glück erschrak sie ebenso und rannte weg.
Ich glaube nicht, dass Dir eine Hyäne gefährlich werden würde.... immerhin hat es den Vorteil wenn Du eine Hyäne siehst, dann ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit kein Löwe in der Gegend, die mögen sich gegenseitig nämlich nicht... 😄
BikeAfrica schrieb:
Ich habe den Sinn der Vorschriften jetzt begriffen und bleibe künftig im Auto ...

Und wenn man das Auto kurz verlassen muss weil man Teile (z.B. das Nummernschild) die im Begriff sind weg zu fallen sichern muss, dann schaut man zu, dass man die Gegend vorher kontrolliert hat und nicht unnötig lange draußen herum steht. Je mehr Leute währenddessen die Umgebung beobachten, desto sicherer. Befestigen kann man das Ding dann wieder wenn man den Park verlassen hat oder eben einen sicheren Rastplatz aufgesucht hat.

Gruß Markus

PS: Auch bei einer Reifenpanne würde ich warten, bis noch ein oder zwei Autos dazu gekommen sind, so dass man im Rücken nicht die freie Natur hat sondern einen anderen Hilux von wo aus die Landschaft beobachtet werden kann. Außerdem ist ein Reifen zu zweit oder dritt doch viel schneller gewechselt als alleine.
6'376 Beiträge · seit 201102. Aug. 2017 ·
Hoi Markus
Markus615 schrieb:Ich glaube nicht, dass Dir eine Hyäne gefährlich werden würde....
🙄 Meiner Meinung nach unterschätzt Du die Hyänen aber massiv!
Es gab durchaus schon Opfer von Hyänen, die sind nicht so harmlos...
Seit einem Erlebniss in der Massai Mara sind das die Tiere vor denen ich den grössten Respekt habe!
Unterschätze die nicht nur weil sie sich meist leicht vertreiben lassen!
Löwen und Leo's sind deutlich einfacher einzuschätzen als die schlauen Hyänen!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
7'303 Beiträge · seit 200602. Aug. 2017 ·
picco schrieb:
Markus615 schrieb:Ich glaube nicht, dass Dir eine Hyäne gefährlich werden würde....
🙄 Meiner Meinung nach unterschätzt Du die Hyänen aber massiv!
Es gab durchaus schon Opfer von Hyänen, die sind nicht so harmlos...
Seit einem Erlebniss in der Massai Mara sind das die Tiere vor denen ich den grössten Respekt habe!

... nachdem ich mal ein Flugzeug gesehen habe, das von einer Hyäne attackiert und flugunfähig zugerichtet wurde, bin ich da auch vorsichtig. So ein Tier kann 'nen Oberschenkelknochen von 'nem Pferd mit einem Biss zerteilen. Wenn es sich bedroht fühlt, überrascht wird, Jungtiere verteidigen will und angreift, wird man nur zweiter Sieger.

Gruß
Wolfgang
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83 Beiträge · seit 201602. Aug. 2017 ·
Hallo,

immer wenn ich von den sehr seltenen Hyänenangriffen lese handelte es sich um Attacken auf schlafende Menschen. Ich hab sogar mal ne zahme Hyäne gesehen die bei Menschen gelebt hat und dazu noch ziemlich verkuschelt war 😕
In der Regel sollten sie sich relativ leicht vertreiben lassen. Aber wenn sie es darauf anlegt sehe ich das eindeutig wie Wolfgang.
Ist zb bei Schwarzbären ja genauso. Meist lassen sie sich von Lärm vertreiben aber wenn die einen Grund haben anzugreifen bist du trotzdem fällig.

Grüße

Die Beiskraft ist in der tat gigantisch...gegen 10kn hab ich im Kopf.
2x Australien, brunei, vietnam, 3x Indonesien, namibia, südafrika, mosambik, swaziland, chile, argentinien, mexiko, 2x kanada, Kalifornien, Florida, Singapur, nevada, ruanda, nepal, kambodscha, vietnam und brasilien sowie einmal durch südeuropa mit dem camper in der elternzeit
zuletzt bearbeitet 02. Aug. 2017