3 Generationen auf großer Namibia-Erstlingstour

Reisebericht 257 Antworten · 64,3k Aufrufe · gestartet 03. Feb. 2017 von Sasa
2'497 Beiträge · seit 201105. März 2017 ·
Liebe Sasa,

ich mag Deinen Bericht, weil man so richtig spürt, dass Dich das Namibiafieber voll gepackt hat und man miterleben kann, wie Du Dich über jedes Neue freust. Ich wünsche Euch, dass Ihr in diesem Jahr genau so viele Oh-Erlebnisse haben werdet, Du schaffst es ja sogar, weitere Kreise Deiner Familie nach Namibia zu schaffen.

Ein Pferd von seiner picksenden Bürde zu befreien, finde ich als Nicht-Reiterin schon heldenhaft, zumal es ein nicht wirklich domestiziertes Pferd war.

Viele Grüße
Karin (Ich reise weiter gerne mit)
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201605. März 2017 ·
Danke, liebe Karin, für Deinen Beitrag. Schön, dass Du noch immer dabei bist.

Zu dem Pferd: Ich glaube, dass es schwieriger ist an viele domestizierte Pferde heran zu kommen als an diese "Wildpferde". Zumindest habe ich schon verdammt viele Reiter auf der Weide hinter ihren Pferden her rennen gesehen, die sobald sie ein Halfter sehen Fersengeld geben 😛 Ich denke, dass die Pferde keine wirklich schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht haben und da sie ja teilweise auch von Menschen beigefüttert werden mit Heu, haben sie keine Scheu.

Liebe Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
1'425 Beiträge · seit 201506. März 2017 ·
Liebe Sasa,

Natural Horsemanship mit einem Desert Horse - wie genial ist das denn bitte?! 🤩 Wirklich schöne Fotos und Erlebnisse, bin etwas neidisch!

Schade, dass wir jetzt etwas warten müssen auf die Fortsetzung, aber dir eine gute Besserung!!

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201606. März 2017 ·
@Laura: Wie ich schon Karin schrieb, sind die Wildpferde gar nicht so wild. Ich habe schon mit vielen Reitpferden gearbeitet, da wäre ich froh gewesen, wenn die so zutraulich und vor allem angtfrei gewesen wären. Ich denke bei den Desert Horses kommt vor allem zum Tragen was die Besitzerin des Desert Horse In erzählt aht. Die vergäuden keine Energie mit weglaufen oder gar springen, wenn es nicht lebensnotwendig ist. Leider schätzen sie beim Verkehr die Lebensnotwendigkeit wohl manchmal falsch ein 🙁
Aber Du hast vollkommen Recht, es war ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Die Tiere sahen auch alle recht gut genährt aus und ich war vorallem erstaunt wie gut ihre Hufe sich gleichmäßig abnutzen und sie keine großarteigen Fehlstellungen aufwiesen.
Danke, dass Du mitfährst und für die guten Wünsche, vielleicht habe ich ja gerade wegen der Krankheit genug Zeit die nächsten Bilder zu verkleinern und weiter zu schreiben.

@Netti: Danke für die guten Wünsche. WIr sehen uns ja in 2 Wochen, da werde ich ja wohl wieder fit sein.

Viele Grüße
Sasa
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Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201606. März 2017 ·
TAG 7 Von Aus über die D707 nach Sesriem

Nach einem reichlichen Frühstück packen wir das Auto und fahren los. In Aus an der und jetzt ja schon bekannten Tankstellen lassen wir voll tanken, da es wahrscheinlich bis Sesriem keine Möglichkeit mehr gibt.
Wir wollen die Strecke über die C13, die brühmte D707 und C27 nehmen. Laut Karte ca. 350 km und ca. 5-6 Stunden
Fahrzeit. Aber diese Route kam uns spannender vor als die Strecke über Helmeringshausen. Schon nach wenigen Metern auf der C13 ist uns klar, dass die Strecke volle Aufmerksamkeit beim Fahren brauchen wird. Der Grader war wohl schon länger nicht mehr hier gewesen und die Strecke ist teilweise sehr tiefsandig. An Straßenrand stehen Rinder. Allerdings vor dem Zaun und nicht dahinter. Wir sind etwas irritiert.
Nach einigen hundert Metern sehen wir, dass der Zaun umgefallen ist. Wir beschließen im Dersert Horse In anzurufen, um da Bescheid zu sagen. Die werden ja vielleicht wissen wem das Farmland hier gehört. Mein Mann ruft an und erklärt wo wir jetzt genau sind und wo die Rinder stehen. Man bedankt sich. Wir hoffen, dass die Nachricht beim richtigen ankommt, aber mehr können wir jetzt wohl nicht tun.
Hier kann man die viel beschriebene große Weite wirklich erleben.

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Ich kann mich überhaupt nicht satt sehen an dieser Landschaft. Obwohl wir nicht das magische Sonnenauf- oder untergangslicht haben, sind die Farben beeindruckend. Meine Eltern sind nicht so hingerissen. Sie sagen wer einmal im Himalaja war, der kennt das größte Farbenspiel von Felsen überhaupt.
Trotz der spärlich vorhandenen Vegetation sehen wir immer wieder Springböcke oder Oryxe.

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Wir biegen auf die D707 ein und entdecken nach ein paar Kilometern dieses riesige Webervogelnest.

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Immer wieder halten wir an, um einfach nur die Landschaft zu bestaunen. Mein Mann und ich wechseln uns ab beim Fahren, weil die Streck tatsächlich anstrengend zu fahren ist. Zeitweise benutzen wir den Allradantrieb.
An einer Stelle ist der Sand so tief und die Spurrinnen so tief eingefahren, dass das Auto fast nicht mehr lenkbar ist. Das Auto fährt wie ferngesteuert. Bei Tempo 80 muss ich ein bisschen gegen aufkommende Panik ankämpfen. Jetzt nicht bremsen und zu stark lenken. Fuß vom Gas und das Auto langsamer werden lassen, aber nicht stehen bleiben. Ich bin nicht sicher, ob wir dann noch rauskommen. Zumindest nicht ohne Luft abzulassen. Da wir keinen Kompressor oder auch nur eine Fußpumpe
dabei haben, möchten wir das vermeiden. Irgendwie fühlt sich die Zeit viel länger an, als das tatsächlich für dieses kleine Stück gedauert haben kann. Blöd, dass der Sand ausgerechnet in einer Kurve am tiefsten ist. Ich halte danach erst einmal an und schaue mir die Straße nochmal genauer an. So schlimm sieht das jetzt gar nicht mehr aus. Es war wohl eher das Überraschungsmoment, das mich aus dem Konzept gebracht hat.

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In Betta soll eine Tankstelle sein, wir müssen nicht tanken, aber evtl. gibt es dort ein kaltes Getränk oder sogar ein Eis. Betta einen Ort zu nennen, ist schon fast zu viel. Eine Ansammlung von Hütten im Nirgendwo. Die Tankstelle ist geschlossen. Aber auch wenn sie geöffnet wäre, glaube ich nicht, dass wir hier etwas hätten kaufen können.
Ca. 50 Kilometer vor Sesriem durchfahren wir auf der C27 im Namibrand Naturreservat dieses Hochplateau.

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Das ist einfach wunderschön. Ich könnte stundenlang hier stehen und gucken. Dann sehen wir auf dieser großen Ebene ein Flugzeug stehen und nicht weit davon entfernt im Berg Häuser. Es dürfte sich um eine Lodge handeln. Traumhaft gelegen. Es müsste die Sossusvlei Desert Lodge sein. Die Internetbilder sehen noch viel traumhafte aus. Fully inclusiv schlappe 10.000N$ p.P. die Nacht. Aber dafür wird man auch kostenlos am Airstrip abgeholt. Und Ausflüge sind auch im Preis enthalten.
Wenn ich mal groß bin, dann machen wir da auch mal Urlaub 😉
Überhaupt hat mir die Strecke C27 viel besser gefallen als die D707. Ich denke, diese hochgelobte Pad macht nur richtig Sinn, wenn man dort übernachtet. Sollten wir nochmal dort fahren, würde ich die Strecke über Helmeringhausen und evtl. den Abstecher zum Schloß Duwisib machen oder aber D707 extrem und da eine ganze Woche verbringen in den unterschiedlichen Unterkünften entlang der Pad.
Dann wir es auf die letzten Kilometer nochmal spannend. Wir suchen die Sossuvlei Lodge. Sollte doch eigentlich gar nicht so schwer sein, aber in der T4A ist die Lodge falsch eingetragen und da unser vom Reiseveranstalter programmierter Garmin schon des Öfteren daneben lag mit seinen Angaben, glauben wir ihm nicht, dass wir auf der C27 bleiben müssen, sondern folgen der D845/C19. Da liegen diverse Lodges, nur nicht unsere. Nach einigem Suchen schauen wir auch in der Karte, die im Iwanowski Reiseführer beiliegt nach und stellen fast, dass der Garmin und der Iwanowski sich einig sind. Also weiter bis zur D826 und von dort Richtung Westen. Gegen 16.00 Uhr sind wir dann endlich an der Lodge.


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Fortsetzug Folgt...
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
zuletzt bearbeitet 06. März 2017
1'415 Beiträge · seit 201407. März 2017 ·
😘 Sasa,
oder aber D707 extrem und da eine ganze Woche verbringen
das habt ihr richtig erkannt 🙂 .
aber dann noch mit 80kmh durchgebrettert 🤪 mir ist fast das Herz stehen geblieben 😮 das hätte unser Landy nicht lebend überstanden 🤢
Das nächste Mal solltet ihr euch Kanaan oder Koiimasis nicht entgehen lassen 😁 .

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Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201607. März 2017 ·
Gromi schrieb:😘 Sasa,
oder aber D707 extrem und da eine ganze Woche verbringen
das habt ihr richtig erkannt 🙂 .
aber dann noch mit 80kmh durchgebrettert 🤪 mir ist fast das Herz stehen geblieben 😮 das hätte unser Landy nicht lebend überstanden 🤢
Das nächste Mal solltet ihr euch Kanaan oder Koiimasis nicht entgehen lassen 😁 .

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Hallo Gromi,
also wir sind da nicht grundsätzlich mit 80 durchgebrettert, ganz im Gegenteil, aber eben weil wir teilweise nur Schrittempo gefahren sind und so viele Stopps gemacht haben, wurde dann doch irgendwann die Zeit knapper. Und an dem STück war schlimmes Wellblech und wir haben festgestellt, dass das mit mehr als 70 km/h erträglich zu fahren ist 😐 und dann kam ein Stück super schöne Sandpiste naja und da habe ich mich dann blöd verschätzt 🙄
Wie gesagt, war auch gar nicht so schlimm und auch nicht gefährlich. Der Fortuner ist schon ein feines Auto. War mehr der Schreck. 🤩
Für unsere vierte oder fünfte Namibiareise wird auf alle Fälle die Ecke noch mal eingeplant. Nächste Tour ist ja schon geplant, dann will ich unbedingt in den Sambezi gerne mit noch etwas Kalahari und dann kann nochmal der Süden dran kommen 😉
Achja, und falls wir uns dann doch mal mit dem Campen anfreunden können, dann will ich natürlich in das Kaokofeld mit Epupa Falls. Vielleicht findet sich ja auch mal jemand, der mit uns zusammen dahin fahren würde, um uns Greenhorns in das 4x4 Gelände zu begleiten.
Das Foto sieht wirklich klasse aus. Ich denke, wenn unserer Tochter etwas älter ist oder gar nicht mehr mit will, dann werden wir da bestimmt mal hinfahren. Mit Kind haben die größeren Lodges schon viele Vorteile und sei es nur, dass es eben andere Kinder gibt.
Vielen Dank, dass Du noch immer mitfährst.

Viele Grüße
Sasa
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705 Beiträge · seit 201409. März 2017 ·
Sasa schrieb:Überhaupt hat mir die Strecke C27 viel besser gefallen als die D707. Ich denke, diese hochgelobte Pad macht nur richtig Sinn, wenn man dort übernachtet. Sollten wir nochmal dort fahren, würde ich die Strecke über Helmeringhausen und evtl. den Abstecher zum Schloß Duwisib machen oder aber D707 extrem und da eine ganze Woche verbringen in den unterschiedlichen Unterkünften entlang der Pad.
Das ist interessant. Bei unserer nächsten Reise fahren wir auch von Sesriem nach Aus (oder umgekehrt) und ich hatte die D707 im Auge. Nach deinem Bericht macht aber die C27 mehr Sinn.

Da ihr in der Region wart noch eine weitere Frage. Wo würdet ihr ein Tage eher verbringen: Fish River Canyon oder ein Tag mehr Aus und von dort Lüderitz und Kolmanskop besuchen?
Das wir bei uns zwischen Sesriem und KTP liegen.

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201609. März 2017 ·
Hallo Felix,
wenn ihr nur eine Nacht Aus habt, dann solltet ihr dort verlängern. Denn sonst könnt ihr ja nicht nach Lüderitz. Ich fand den Ausflug wirklich schön und die Führung in Kolmanskuppe interessant. FRC habe ich ja im Bericht schon gesagt, war jetzt so nicht wirklich notwendig. Das iist ja auch alles Geschmackssache Ich fand alleine die Stunden an der Bucht sowas von unglaublich erholsam und schön, dass ich immer wieder Lüderitz machen würde nur dafür. Wenn das Wetter mitspielt vorausgesetzt. 😎
Wenn ihr schon 2 Nächte Aus habt, dann übernachtet doch an der D707.

Viele Grüße und danke für´s Lesen
Sasa
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6'152 Beiträge · seit 200609. März 2017 ·
hallo Sasa,
ich kann Dir nur zustimmen, wir sind gerade zurück und die D 707 gefahren in einem so schlechten Zustand haben wir sie vor 20 Jahren erlebt, aber auch die C 19 Sesriem-Solitäre --- richtig grausam, das hängt mit der langen Trockenheit aber auch mit den vielen Bussen zusammen, die Brettern ja da durch, dass einem Angst und Bange wird. Habe mir gedacht, da hätten sie doch lieber diesen Teil geteert als die Strecke von Sesriem zum Sossusvlei. Wir sind fast die gleiche Strecke wie Du gefahren, waren auch in der Canyon Lodge, haben uns nochmals das Roadhouse angesehen und natürlich in Aus getankt, da hat sich in den 20 Jahren so gut wie nix geändert, war mal wieder schön zu sehen.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
6'152 Beiträge · seit 200609. März 2017 ·
hallo Felix,
ich war 1998 das erste mal in der Canyon Lodge und am Fish River Canyon , haben einen Rundflug über den Canyon damals gemacht,
jetzt nach fast 20 Jahren haben wir die Lodge und den Canyon wieder besucht und es nicht bereut, es ist einfach einmalig diesen gewaltigen Canyon und die ganze Landschaft drumherum zu sehen. Man kann den Canyon nicht mit Lüderitz-Kolmanskuppe vergleichen, das ist was ganz anderes , wenn man beides in einer Tour unterbringen kann ist es prima man sollte sich aber auch Zeit lassen und jeweils ob am Canyon oder Lüderitz 2 Übernachtungen einplanen, als Tagestour von Aus geht auch, aber wenn Du dort 2 Übernachtungen hast, hast Du ja auch eine Anfahrt hinter Dir und dann den nächsten Tag wieder im Auto, wäre nicht so meins, aber das muss jeder für sich entscheiden. Egal für was Du dich entscheidest, es ist beides beeindruckend.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201609. März 2017 ·
Liebe Hanne,
schön, dass ihr wieder gut zu hause angekommen seid.
Ein Rundflug über den Canyon ist bestimmt eindrucksvoll. Oder eben wie ich schon schrieb, kann ich mir eine Wanderung durch den Canyon auch als besonderes Erlebnis vorstellen.
Busse hatten wir nicht so viele, aber dafür eine Menge Autos, die mit einem Affenzahn an uns vorbei gebrettert sind.

Viele Grüße
Sasa
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Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201609. März 2017 ·
Wir parken direkt vor der Lodge. Es stehen viele Autos davor, aber wir finden einen überdachten Stellplatz ziemlich nah am Eingang. Das Gebäude und der Garten sehen sehr gut gepflegt aus.

Zugang zur Rezeption
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Direkt neben der Rezeption steht Kaffee, Tee und Kekse. Ein Kaffee kommt nach der langen staubigen Fahrt sehr gut. Auf den Sesseln im vorderen Bereich des Raums sitzen viele Jugendliche mit ihren Smartphones. Aha, hier gibt es wohl free WiFi 😉
Wärend mein Mann in der Schlange an der Rezeption ansteht, gehe ich mit meinem Kaffee auf die Terrasse. Mir gefällt diese Lodge von Anfang an, obwohl sehr groß, wirklich gut.

Fantastische Aussicht von der Terrasse
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Dann entdecke ich ein Stück entfernt einige Hühner und Webervögel, die emsig picken. Später sehen wir, dass dort auch ein Wasserloch ist und der Koch Brotkrümel dort ausschüttet.

Vögel am Wasserloch
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Mein Mann hat die Schlüssel und ein Mitarbeiter begleitet uns zu unseren Zeltchalets. Schon im Vorbeigehen finde ich diese Unterkünfte klasse. Da bekommt man direkt ein Safari Gefühl.
Die Zelte haben zwei Dächer. Ich sehe zwischen den Zeltplanen immer wieder etwas huschen. Katzen!!!!!! Einige davon werden uns heute Nacht noch wecken. Die Tiere sind allerdings extrem scheu. Ich schaffe es weder jetzt noch später Fotos von den Untermietern oder besser gesagt Obermietern zu machen.
Leider sehen die meisten auch nicht wirklich gut genährt oder gepflegt aus. Eine Kastrationsaktion von Seiten der Lodge wäre hier eine sehr sinnvolle Maßnahme.
Meine Eltern haben das Zelt direkt hinter unserem. Wir betreten unser zu Hause für die nächsten 2 Nächte. Das Bad und der Flur sind gemauert. Zum Zeltteil gibt es noch eine abschließbare Zwischentür. Das ist wirklich sinnvoll, weil man seine Sachen so im fest gemauerten Teil einschließen kann, wenn es denn einen Schlüssel gäbe auf der Zwischentüre. Der Haustürschlüssel paßt auch nicht. 🙁

Unser Zeltchalet von hinten
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Unser Zeltchalet von vorne
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Flur
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Bad
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Schlafraum
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Da wir ja mittlerweile immer schon in der vorherigen Unterkunft für die nächste eine kleine Tasche packen, gibt es gar nicht so viel zu schleppen und einzuräumen und wir können noch die letzten Sonnenstrahlen auf der Terrasse bei einem Windhoek Lager, einem Savana und einem Appletiser genießen. Hier ist es selbst bei untergehender Sonne nicht sofort kalt. Mit Pulli oder Fließjacke lässt es sich gut aushalten.

Da wir alle den Tag über nichts vernünftiges gegessen haben, wollen wir früh zum Abendessen. Wir gehen durch den Garten zur Restaurantterrasse. Auf den Tischen stehen Laternen und auch sonst gibt es keine künstliche Beleuchtung. Im Grillbereich gibt es in der Mitte eine Feuerstelle. Das wirkt alles sehr romantisch und gemütlich.
Wir sehen uns nach einem Tisch um. Direkt vor uns ist ein Tisch für 5 Personen eingedeckt, allerdings zieht es hier sehr, da der Tisch im Randbereich und nicht so gut geschützt liegt.
Wir steuern auf einen anderen Tisch zu als wir feststellen, dass es wohl soetwas wie eine "Anmeldung" gibt, wenn man vom Haupthaus auf die Terrasse kommt. Da wir von der anderen Seite kamen, haben wir das nicht gesehen. Ein weißer Mann mit Glatze hat eine großes Buch in der Hand und verteilt die Plätze. Als wir an der Reihe sind und einen Tisch für 5 wollen, führt er uns (ziemlich arrogant wirkend) zu dem zugigen Fünfer-Tisch. Als wir ihn um einen anderen Tisch bitten, da es hier so zieht, sieht er keine Möglichkeit, weil er keinen anderen Tisch für 5 hat. Als wir auf ein paar nicht eingedeckte Tische weisen, nuschelt er etwas und dreht sich einfach um und geht. Da ist man ja doch in Versuchung nochmal hinzugehen und zu fragen, ob er sie noch...............
Außerdem denke ich: Arrogantes A...........! Naja, aber wie war der schöne Spruch: Man kann sich den ganzen Tag ärgern, man ist aber nicht dazu verpflichtet. Also, noch einmal zurück zum Zelt und ein Paar Tücher geholt. Damit im Nacken macht der Zug auch nichts mehr. Im Laufe des Essen legt sich der Wind dann auch noch, wie schön.

Abendessen (endlich warm genug, um draußen zu essen, herrlich!!!)

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Im Restaurant gibt es eine sehr reichhaltiges Vorspeisen und Nachtischbüffet. Alleine die Vorspeisen alle durchzuprobieren dürfte schon schwierig werden. Und dann die Grillzone. Es gibt einen Bereich mit einer großen Auswahl an Fisch, dann einen mit 9!!!! verschiedenen Fleischsorten und eine "Chinaecke" Dort wird am Wok frisch zubereitet. Lekker.
Die Männer testen sich durch (fast) alle Fleischsorten durch, die Frauen durch den Fisch und alle finden das Wokgemüse super.
Nach dem Essen rollen wir in unsere Zelte. Wir genießen wir fast jeden Abend den traumhaft schönen Sternenhimmel noch einige Zeit und gehen schlafen.

ENDE Tag 7
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zuletzt bearbeitet 09. März 2017
1'425 Beiträge · seit 201509. März 2017 ·
Hallo Sasa,

sehr schade, dass du so lange brauchst für die Bilder. Wie verkleinerst du sie denn?

Liebe Grüße
Laura
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705 Beiträge · seit 201409. März 2017 ·
Sasa schrieb:Ein Rundflug über den Canyon ist bestimmt eindrucksvoll. Oder eben wie ich schon schrieb, kann ich mir eine Wanderung durch den Canyon auch als besonderes Erlebnis vorstellen.
Ein Rundflug liegt wohl im budget nicht drin. Ein Wanderung wäre toll aber so viel ich weiss kann man nur in der 'kühlen' Jahreszeit ins Canyon runter.

Ob Lüderitz oder FRC werde ich nach den Inputs hier mit der Familie besprechen (hat aber noch Zeit). Wir wissen sowieso noch nicht, wie der ältere Sohn in der Lehre Ferien nehmen kann.

Felix
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Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201609. März 2017 ·
Flash2010 schrieb:Hallo Sasa,

sehr schade, dass du so lange brauchst für die Bilder. Wie verkleinerst du sie denn?

Liebe Grüße
Laura
Hallo Laura,
ich verkleiner mit Paint.net auf 10%, dann habe meistens unter 100kbit große Bilder und von denen kann ich, wenn es sehr gut läuft manchmal sogar 3 auf einmal hochladen, meistens nur 1. Ich mache das ja deshalb schon oft mitten in der Nacht, damit es ein bisschen schneller geht. Wenn meine Tochter zu Hause ist oder mein Mann von hier arbeitet, dann kann ich es meistens ganz vergessen, weil unser Netz bei zwei Nutzer oft schon am Limit ist 🙁
Alle die jetzt in Namibia sitzen und galuben sie hätten ein langsames Netz, denen sei gesagt, es geht langsamer und das in Deutschland 🙄 😈
Das ist der Preis, wenn man weit ab von einer Ortschaft im Grünen wohnen möchte.

Viele Grüße
Sasa
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Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201609. März 2017 ·
felix__w schrieb:
Sasa schrieb:Ein Rundflug über den Canyon ist bestimmt eindrucksvoll. Oder eben wie ich schon schrieb, kann ich mir eine Wanderung durch den Canyon auch als besonderes Erlebnis vorstellen.
Ein Rundflug liegt wohl im budget nicht drin. Ein Wanderung wäre toll aber so viel ich weiss kann man nur in der 'kühlen' Jahreszeit ins Canyon runter.

Ob Lüderitz oder FRC werde ich nach den Inputs hier mit der Familie besprechen (hat aber noch Zeit). Wir wissen sowieso noch nicht, wie der ältere Sohn in der Lehre Ferien nehmen kann.

Felix
Hallo Felix,
ja nur im Winter und der Trail dauert eine Woche. In der Canyon Lodge waren ein paar Leute, die die Tour gemacht haben und das muß schon irre toll sein.

Viele Grüße
Sasa
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Themenstarter2'391 Beiträge · seit 201609. März 2017 ·
Hallo Gromi und all die anderen Schnelldankedrücker,
jetzt gibt es auch Text zu den Bilder im letzten Teil.

Viele Grüße
Sasa
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