Buscamper Bushlore vs. Bushcamper Savanna

31 Antworten · 10,9k Aufrufe · gestartet 23. Aug. 2016 von Muffin
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890 Beiträge · seit 201608. Jan. 2017 · #21
Hallo msc,
zu Malawi kann ich allgemein sagen, dass du dort nicht in solches Gelände kommen wirst, wo dieses Fahrzeug an seine Grenzen kommt. In Sambia kann dies bei schlechtem Wetter dann schon eher passieren, aber dann ist auch fast schon für jeden anderen Geländewagen Schluss.
VG
24 Beiträge · seit 201110. Jan. 2017 · #22
Hallo Can,

Danke für die Rückmeldung.
Was denkst Du denn wie es bei Sand aussieht? Wollen ja auch noch nach BW. Kalahari muss immer dabei sein.wenn es klappt, würde ich gerne mal in die Mabuasehube-Section.
890 Beiträge · seit 201610. Jan. 2017 · #23
HI msc,
mit etwas Erfahrung wird dir auch hier nicht viel passieren. Sicher fährt sich ein leerer Geländewagen leichter im Sand als ein schwereres Fahrzeug. Je schwerer das Fahrzeug ist, um so eher muss man halt die entsprechenden Maßnahmen einleiten
b e v o r man sich ins Gelände (Sand) begibt. Also frühzeitig Luft ablassen, frühzeitig die Untersetzung nutzen, den richtigen Gang wählen um das Schalten zu vermeiden und vorher überlegen, wo ich anhalte, keine ruckartigen und starke Lenkbewegungen etc.
Ich persönlich fahre recht langsam im Tiefsand, um das Aufschaukeln des Autos so gering wie möglich zu halten. Mit Aufbau wäre ich noch vorsichtiger, da der Aufbau dieses Phänomen noch potenziert.
Meine Empfehlung lautet immer - auf gutem Untergrund mal die Untersetzung einschalten und alle Gänge in dieser Getriebevariante einmal ausprobieren, wie sich das alles so "anfühlt". Bei meinem Auto ist z.B. bei voller Untersetzung der 3-4 Gang die optimale Wahl, auch zum Anfahren. Es bleibt eine recht große Drehzahlbandbreite mit genügend Kraft an der Achse übrig, um ohne zu schalten schneller oder auch langsamer fahren zu können.
Achtung - wenn wieder fester Untergrund erreicht ist - Luft aufpumpen!
VG
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2017
24 Beiträge · seit 201110. Jan. 2017 · #24
Hi Can,

Danke für deine Einschätzung. Ich denke, ich werde das einfach mal ausprobieren.
Grüße, Markus
890 Beiträge · seit 201611. Jan. 2017 · #25
Hi Markus,
viel Spaß, immer schön vorsichtig und lieber zu langsam als zu schnell.
VG
zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2017
705 Beiträge · seit 201411. Jan. 2017 · #26
RHS schrieb:den Bushcamper von Bushlore kenne ich nicht den von Savanna hatten wir im April dieses Jahres , hier http://www.mynamibia.org/?page_id=2207 schau mal rein, solltest du Fragen zum camper von Savanna haben kann ich gerne beantworten, übrigens vieles in dem Video angesprochenes ist verwirklicht...
Danke, super Video. Der Savanna Buscamper ist unser Favorit für die nächste Reise.

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
846 Beiträge · seit 201416. Juni 2017 · #27
Wir hatten jetzt im Mai/Juni 2017 den Bushcamper von Bushlore und waren damit in Botswana unterwegs. Dank Hansi, dem besten Driver ever, haben wir alle Tiefsandpassagen, Wassserdurchfahrten und sonstige kniffeligen Offroad-Strecken gut überstanden. Aber für diese Strecken ist der Bushcamper ganz klar untermotorisiert!

Im Moremi/Chobe fährt man ja fast alles mit 4x4, bzw. Untersetzung. Gebraucht haben wir dort etwa 14,6 Liter/100 Kilometer. Einfach mal als Richtwert.

Und hier nochmals ein paar zusätzliche Bilder zum Camper:

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Auf dieser Seite ist das Geschirr untergebracht. Einige Tubberschüsseln sind standardmässig mit dabei. Geschirr und Besteck sind durch Gummis, bzw. ein Stecksystem soweit ganz praktisch untergebracht.

Daneben ist die Klappe, um an die innere Ablagefläche (könnte auch als drittes Bett genutzt werden) heranzukommen. Hier ein Bild, wo man auch mal die Markise sieht (die recht schnell auf- und abzubauen ist).

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Auf der anderen Seite ist dann noch ein Staufach, das aber eher nicht durchdacht ist. Es fehlen Gummis und "Regale". So kann man dort leider nicht arg viel unterbringen. Es fällt alles heraus.
Und rechts daneben ist die Fussklappe - wenn man die Liegefläche als Bett nutzen würde. Die wird einfach herausgeklappt und ist überhaupt nicht gesichert. Die Klappe könnte also jeder aufmachen, den Stoff mit einem Messer aufstechen und dann in den Camper gelangen.

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Hier sieht man den inneren Bereich. Die Liegefläche (die Matratzen haben wir bei Buslore gelassen) haben wir für unsere Klamotten und Kleinkruscht genutzt. (Die Lebensmittel in Kartons haben wir auf dem Rücksitz deponiert.) Hier könnte man auch die Reisetaschen unterbringen. Wir nehmen immer die IKEA-Taschen mit, die alten, die noch einen Reisverschluss haben. Dort bringen wir unsere Klamotten (und auch noch andere Dinge) staub- und krabbelviehsicher unter. Wenn wir dann einkaufen gehen, sind die Lebensmittelkartons schnell auf die Liegefläche umgepackt und der Rücksitz schnell gelehrt.
(Vor dem Abflug wird dann fast das komplette Gepäck in die IKEA Taschen gepackt und diese passt dann super in die Reisetasche, die wir bei einer Rundreise beim Vermieter lassen). So ist dann vor Ort schnell umgepackt.
Den Gurt haben wir selber dort angebracht, damit die Taschen/Kartons nicht nach vorne rutschen.

Mit dem Band sieht man das Dachzelt herunter. Für den Auf - und Abbau braucht man keine fünf zwei Minuten.

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Und so viel Platz hat man zum Stehen - für zwei Personen ist das definitiv zu eng.

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Die obere Liegefläche kann man noch etwas hochklappen, dann hat man noch mehr Platz, um die Taschen und den "Keller" zu kommen.

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Das ist der Schlafbereich. Kissen, Schlafsäcke und auch ein Leintuch gibt es von Bushlore . Wir nehmen uns immer ein Spannbetttuch mit, das hält einfach besser, wie ein normales Leintuch. Und es gibt sogar eine Garnitur Handtücher dazu.

Rechts und Links und zum Ausstieg hin, konnte man "das Fenster" öffnen.

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Wenn das Dach heruntergeklappt wird, kann man das ganze Bettzeug und auch die ganzen Campground- und Schlafklamotten so lassen. Die werden einfach mit eingepackt.

An allen Klapptüren sind LED-Leuchten angebracht, genaus wie an der Unterseite der Liegefläche, so dass man etwas Licht hat. Neben dem Bett waren auch zwei LED Leuchten.

Es gibt auch zwei Schubladen, die wir für unser ganzes Technikgedöns genutzt haben.

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Ganz oben sieht man dann auch noch die Ablagefläche, die man vom Bett aus nutzen kann. Wir haben dort immer unsere Badebeutel liegen gehabt - die konnte man mit einklappen.

Und das hier ist der "Keller":

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Da wir normalerweise nur die leichten Taschen auf der "Liegefläche" hatten, ging die Klappe leicht und ohne grosses Rumgeräume zu öffnen. Hier ist einer der Ersatzreifen untergebacht (der andere ist unter dem Auto), die Sandmatten, Schaufel, und was man sonst noch dabei hat. Es ist aber immer noch Platz für andere Dinge. Wir haben dort Wasser, Getränke, Wein, Reservelebensmittel,.... untergebracht. So haben wir unterm Strich doch genügend Stauraum gehabt.

Über dem Kühlschrank sind zwei Gasflaschen befestigt. Diese Befestigung kann man öffnen, dann befindet sich dahinter noch einmal ein Fach, in dem Werkzeug, Abschleppseil, Handfeger, etc. untergebracht sind (das haben wir wohl nie fotografiert).

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Der Gaskocher (mit Windschutz) ist fest angebracht, es gibt aber einen Aufsatz für die Gasflaschen, so dass man da flexibel ist.

P1030420.JPG


Bei dem Bild sieht man dann auch noch den Hahn für den 60l WasserTank.

Und der Werkzeugkoffer (ohne Worte).

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Alle Klappen - ausser die Fussklappe - konnten abgeschlossen werden.
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zuletzt bearbeitet 16. Juni 2017
705 Beiträge · seit 201419. Juni 2017 · #28
Danke für den ausführlichen Bericht und die vielen Fotos.
LolaKatze schrieb:Aber für diese Strecken ist der Bushcamper ganz klar untermotorisiert!
Das hatte ich eben etwas befürchtet. Bei unserer nächsten Reise wollen wir im KTP in die Mabuasehube Section rüber fahren. Und da bin ich mir nicht sicher, ob ich nicht lieber einen 3l Hilux/Ford Ranger hätte.
Mit dem 3l Automatik Hilux hatten wir letzten Herbst keine Probleme. Der brachte uns überall locker durch.

Felix
wohl Ende 28 wieder 5-6 Wochen Botswana (Khutse+KTP)+ Süd-Namibia Nov- 25-Jan 26 3W Botswana (KTP, Moremi, Nxai+Makgadikgadi Pans NP), + 3W Namibia Nov/Dec 2021 KTP-Kaa-Mabua-KD2 (Bericht) April 2019 KTP + Südliches Namibia / Reisebericht KTP und Süd-Namibia / Blog Sept/Oct 16 Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi-CKGR / Reisebericht / Blog
1'137 Beiträge · seit 201119. Juni 2017 · #29
Hallo ihr Lieben,
wir waren bereits mehrfach mit dem beschriebenen Bushcamper von Bushlore im KTP und auch in der Mabua-Area. Ich konnte keine Einschränkungen feststellen, die einen stärkeren Motor benötigt hätten. Zuviel Leistung kann man ja bekanntlich nie haben 😗
Auch waren wir ausnahmslos begeistern und zufrieden mit dem gut ausgestatteten Fahrzeug. Und jetzt mit dem neuen Modell liegen auch über 400Nm Drehmoment vor, die überall hin reichen sollten.
Ganz im Gegenteil, für die meisten Strecken brauchst du nicht einmal den 4x4 so gut liegt der Hilux auf der Pad.
Voraussetzung Luft ablassen ! Wird übrigens mittlerweile auch im KTP kontrolliert !
Meist ist auch nicht das Fahrzeug die Einschränkung beim Befahren einer "schwierigen" Strecke. Und ich bin ganz sicher kein Super-Hero in puncto fahrerisches Können 😗
Wir sind damit sowohl die cutline von Sekoma aus kommend, als auch die Duneroad von und nach Nossob gefahren, völlig problemlos.
Ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen 😏
LG Uwe
http://www.smilies.4-user.de http://www.smilies.4-user.de
zuletzt bearbeitet 19. Juni 2017
705 Beiträge · seit 201419. Juni 2017 · #30
sternschnubi schrieb:wir waren bereits mehrfach mit dem beschriebenen Bushcamper von Bushlore im KTP und auch in der Mabua-Area. Ich konnte keine Einschränkungen feststellen, die einen stärkeren Motor benötigt hätten. Zuviel Leistung kann man ja bekanntlich nie haben 😗
Danke für die schnelle Antwort. Ich war/bin eben unsicher, wie schwer die Strecke vom KTP in die Mabua-Area rüber ist. Teilweise liest man von Dünen die schwer zu fahren sind. Andere meinen das sei kein Problem.
Wobei die Strecke von der Chobe Riverfront über Linyanti nach Savuti auch viel schlimmer beschrieben war als wir sie erlebt haben.

Felix
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213 Beiträge · seit 201519. Juni 2017 · #31
Hallo Felix,

Wir standen letztes Jahr vor dem gleichen Problem wie Du, da wir zum ersten Mal im KTP waren und die unterschiedlichen Angaben über die Strecken haben uns völlig verunsichert.

Die Strecke nach Mabua haben wir als völlig problemlos empfunden. Wir hatten zwar einen Landcruiser Bushcamper 4,2 l, aber der soll angeblich sogar bei Dünenfahrten schlechter sein als der Hilux, das hat uns ein Südafrikaner zumindest so erzählt. Kleinere Schwierigkeiten hatten wir nur bei den Ausweichmanövern, wenn Gegenverkehr auf der Strecke war, da diese ja einspurig ist. Ging letztendlich aber auch.

Schwieriger fand ich die Strecke nach Bitterpan, da haben wir bei einer Düne bestimmt 10 Anläufe gebraucht - das war aber eher der mangelnden Erfahrung im Dünenfahren geschuldet. In Bitterpan waren dann zwei Pärchen mit Hilluxen, die hatten überhaupt keine Probleme mit der Düne 😐

Auch bei Strecke Linyanti/Savuti haben wir die gleichen Erfahrungen gemacht. Die Strecke war zwar tiefsandig aber sehr gut zu schaffen.

Ich würde mich nicht allzu sehr verunsichern lassen, da kommt Ihr mit dem Hillux sicher überall durch 🙂

Viele Grüße
Sandra
705 Beiträge · seit 201420. Juni 2017 · #32
Lois schrieb:Kleinere Schwierigkeiten hatten wir nur bei den Ausweichmanövern, wenn Gegenverkehr auf der Strecke war, da diese ja einspurig ist.
Ads war beim 3l genial. Der hat sich einfach überall 'durchgewühlt' 🙂

Schwieriger fand ich die Strecke nach Bitterpan, da haben wir bei einer Düne bestimmt 10 Anläufe gebraucht - das war aber eher der mangelnden Erfahrung im Dünenfahren geschuldet. In Bitterpan waren dann zwei Pärchen mit Hilluxen, die hatten überhaupt keine Probleme mit der Düne 😐

Felix
Lois schrieb:Ich würde mich nicht allzu sehr verunsichern lassen, da kommt Ihr mit dem Hillux sicher überall durch 🙂
Super, viele Dank. Bushlore selbst hat mir eben keine konkrete Antwort auf diese Frage gegeben.

Gruss Felix
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