Tomcat schrieb:es zeigt ein Grundsätzliches Problem in Afrika. Die Ignoranz ganzer Dorfgemeinschaften. Die einfachsten Dinge die helfen würden Leben zu retten werden nicht befolgt.
Da kommt diese Mutter mit ihrem kranken Kind. Es tanzen 2 „Heiler“ um sie rum. Das ganze Dorf schaut mit grossen Augen zu. Ein schwarzer Arzt fragt wütend warum um alles in der Welt sie kein Moskitonetzt benutzt… usw…liebe grüsse tom
Du meinst es gibt in Afrika genau die gleiche Ignoranz wie hier, wo auch einfachste Dinge nicht beachtet werden, wie z.B. Kinder gegen Masern zu impfen? Leider ist das kein grundsätzliches Problem von Afrika, sondern ein weltweites, es gibt überall Traditionalisten, denen mit Vernuft nicht beizukommen ist. AIDS ist auch ein großes Problem - nicht nur in Afrika - trotzdem verbietet eine große Religion immer noch den Schutz davor und selbst die WHO propagiert Verstümmelung als möglichen Schutz obwohl das auch nur Hokuspokus ist und längst wiederlegt. Wunderheiler und jede Menge Leute, die drauf reinfallen gibt auch hier. Schau dir mal an wieviel Geld mit Homöopathie, Bachblüten, Schüsslersalze, usw. gemacht wird
Wenn du beklagst, dass Leute sich über tote Löwen aufregen, aber nicht über tote Kinder, so hast du damit recht und unrecht zugleich. Recht, weil es traurig ist, dass immer noch so viele Kinder an Ursachen sterben, die leicht vermeidbar wären. Unrecht, weil beides nicht vergleichbar ist und jedes für sich ein Grund zur Aufregung. Auch der Erhalt der Natur, bzw. der Kampf gegen ihre unnötige und mutwillige Zerstörung, trägt längerfristig dazu bei, dass es mehr Kindern besser geht. Wenn ein paar Egoisten zum angeben, die letzten Löwen abknallen (der Bestand sinkt seit Jahren stark) hat das letzlich nicht nur einen negativen ökologischen, sondern für die vom Tourismus abhängigen, auch einen negativen ökonomischen Effekt. Wegen Impalas fährt keiner auf Safari, noch nichtmal Jäger.
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