15 Tage im Juli - Realitätscheck

5 Antworten · 1'063 Aufrufe · gestartet 11. Jan. 2015 von DG
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Themenstarter84 Beiträge · seit 201511. Jan. 2015 · #1
Hallo Allerseits,

meine Frau und ich planen zur Zeit unsere erste Reise nach Namibia und auch das erste mal nach Sub-Sarahan Africa überhaupt. Die letzten Wochen habe ich sehr viel online recherchiert und bin natürlich auch sehr schnell auf dieses Forum hier gestoßen, was wirklich unglaublich hilfreich war (Vielen Dank schonmal 🙂 ). Die Route steht jetzt auch soweit (und die meisten Lodges eigentlich auch).
Jetzt wäre es ganz toll, wenn hier ein paar erfahrene Namibiareisende nochmal einen Realitätscheck machen könnten. Ich weiss aus Erfahrung, dass es eine Sache ist, sich aus Reiseführern etc. zu informieren, aber eine ganz andere mal die subjektive Meinung von Leuten zu hören, die tatsächlich vor Ort waren. Außerdem hätte ich dann noch 1-2 Fragen, zum einen zum leidigen Thema Mietwagen und zum anderen habe ich noch einen Tag zur freien Vergabe und weiss nicht so recht wohin damit.

Vorab ein paar Eckdaten:
- Reisezeitraum ist schon fix (Flüge gebucht): 3.7.2015 - 18.7.2015 -> 15 Tage; wir wissen, dass es nicht sehr viel Zeit ist, aber beruflich ist leider nicht mehr drin
- Die klassische Erstlingsroute (2x4; die 4x4 Routen heben wir uns dann für nächstes mal auf): Grob bedeutet das Windhoek -> Sossusvlei -> Swakopmund -> Etosha -> Windhoek.

So und jetzt ans Eingemachte 😉

Tag 1: Hinflug

Tag 2: Windhoek
Unterkunft: Maison Ambre
Frage: Wir wollen den ersten Tag eigentlich nur zum Durchschnaufen nach dem Flug nutzen. Meint ihr es lohnt sich hier, gleich ein Stück weiter Richtung Sossusvlei zu fahren, oder sollte man den Tag lieber in Windhoek investieren?

Tag 3: Windhoek - Sossusvlei / Sesriem (~360km)
Unterkunft: Desert Camp (bereits gebucht)

Tag 4: Sossusvlei / Solitaire (~60-80km)

Unterkunft: Solitaire Guesthouse oder Namib Desert Lodge / Dune Star Camp

Tag 5: Solitaire – Swakopmund (~260km)
Unterkunft: Namib Guesthouse Swakopmund

Tag 6: Swakopmund

Unterkunft: Namib Guesthouse Swakopmund
Frage: Wir würden gerne eine Kajak-Tour in Walvis Bay machen (Robben / Delfine). Ich habe gelesen, dass es besser ist, je früher man rauspaddelt. Wie plant ihr solche Touren, wenn ihr Swakopmund übernachtet? Früh aufstehen und im Dunkeln hinfahren, oder ist es nicht so wichtig?

Tag 7+8: Swakopmund - ??? (160 – 360km)

Unterkunft: z.B. Vingerklip Lodge, Hohenstein Lodge, Twyfelfontein Lodge
Frage: Ich habe hier mal den „freien“ Tag eingebaut. Sollten wir lieber noch einen Tag in Swakopmund bleiben oder ab ins Erongo, oder 2 Tage Twyfelfontein? Prinzipiell könnte ich mir auch vorstellen, einen Tag in der Gegend und Sossusvlei dran zu hängen und von Swakopmund Richtung Etosha nur 1 Zwischenstopp zu machen. Meinungen bitte ! 

Tag 9: ??? – Etosha (Anderson Gate) (160 - 350km)
Unterkunft: Etosha Village (offen für andere Vorschläge)

Tag 10: Etosha (Anderson Gate)
Unterkunft: Etosha Village (offen für andere Vorschläge)

Tag 11: Etosha (Namutoni)
Unterkunft: Onguma Tree Top oder Bush Camp
Entfernung zwischen den Unterkünften würde ich jetzt einfach mal als Game Drive nutzen.

Tag 12: Etosha (Namutoni)
Unterkunft: Onguma Tree Top oder Bush Camp
Frage: 4 Tage ausreichend / zu viel / nicht genug im Etosha NP?

Tag 13: Etosha (Namutoni) – Waterberg (~315km)

Unterkunft: Waterberg Wilderniss Lodge

Tag 14: Waterberg – Okonjima (~108km)

Unterkunft: Okonjima Plains Camp

Tag 15: Okonjima – Windhoek (230km)
Unterkunft: Maison Ambre
Frage: Wie macht ihr das? Vor dem Flug nochmal eine Nacht in Windhoek, oder würdet ihr eventuell auch gleich von Okonjima mittags/abends zum Flughafen fahren? Das würde natürlich vorher nochmal einen extra Tag frei machen, was ich eigentlich gar nicht so übel fände)

Zum Abschluss noch eine Frage zum Wagen: Ich hab mich jetzt für dieses Mal schon auf 2WD eingeschossen. Hatte jetzt einen kleinen SUV (Tiguan etc.) in Betracht gezogen. Aber macht der Aufpreis gegenüber Corolla und Co Sinn?
In jedem Fall sage ich schon jetzt ganz vielen herzlichen Dank für eure Hilfe und freue mich über alle Tipps und Ratschläge die ich bekommen kann (auch z.B. für eure Lieblinggsaktivitäten an den verschiedenen Locations).

Viele Grüße,
Dennis
6'152 Beiträge · seit 200611. Jan. 2015 · #2
DG schrieb:Hallo Allerseits,

meine Frau und ich planen zur Zeit unsere erste Reise nach Namibia und auch das erste mal nach Sub-Sarahan Africa überhaupt. Die letzten Wochen habe ich sehr viel online recherchiert und bin natürlich auch sehr schnell auf dieses Forum hier gestoßen, was wirklich unglaublich hilfreich war (Vielen Dank schonmal 🙂 ). Die Route steht jetzt auch soweit (und die meisten Lodges eigentlich auch).
Jetzt wäre es ganz toll, wenn hier ein paar erfahrene Namibiareisende nochmal einen Realitätscheck machen könnten. Ich weiss aus Erfahrung, dass es eine Sache ist, sich aus Reiseführern etc. zu informieren, aber eine ganz andere mal die subjektive Meinung von Leuten zu hören, die tatsächlich vor Ort waren. Außerdem hätte ich dann noch 1-2 Fragen, zum einen zum leidigen Thema Mietwagen und zum anderen habe ich noch einen Tag zur freien Vergabe und weiss nicht so recht wohin damit.

Vorab ein paar Eckdaten:
- Reisezeitraum ist schon fix (Flüge gebucht): 3.7.2015 - 18.7.2015 -> 15 Tage; wir wissen, dass es nicht sehr viel Zeit ist, aber beruflich ist leider nicht mehr drin
- Die klassische Erstlingsroute (2x4; die 4x4 Routen heben wir uns dann für nächstes mal auf): Grob bedeutet das Windhoek -> Sossusvlei -> Swakopmund -> Etosha -> Windhoek.

So und jetzt ans Eingemachte 😉

Tag 1: Hinflug

Tag 2: Windhoek
Unterkunft: Maison Ambre
Frage: Wir wollen den ersten Tag eigentlich nur zum Durchschnaufen nach dem Flug nutzen. Meint ihr es lohnt sich hier, gleich ein Stück weiter Richtung Sossusvlei zu fahren, oder sollte man den Tag lieber in Windhoek investieren?

man kann in Windhuk verbringen, ich persönlich mag lieber einige km weiter fahren, da wäre z.B. der Lake Oanob , oder wenns gleich was mit Gamedrive sein darf und auch etwas teuer, dann umbedingt Gocheganas.

Tag 3: Windhoek - Sossusvlei / Sesriem (~360km)
Unterkunft: Desert Camp (bereits gebucht)

Tag 4: Sossusvlei / Solitaire (~60-80km)

Unterkunft: Solitaire Guesthouse oder Namib Desert Lodge / Dune Star Camp
hier nochmals Desert Camp

Tag 5: Solitaire – Swakopmund (~260km)
Unterkunft: Namib Guesthouse Swakopmund

Tag 6: Swakopmund

Unterkunft: Namib Guesthouse Swakopmund
Frage: Wir würden gerne eine Kajak-Tour in Walvis Bay machen (Robben / Delfine). Ich habe gelesen, dass es besser ist, je früher man rauspaddelt. Wie plant ihr solche Touren, wenn ihr Swakopmund übernachtet? Früh aufstehen und im Dunkeln hinfahren, oder ist es nicht so wichtig?
Dazu kann ich leider nichts sagen.

Tag 7+8: Swakopmund - ??? (160 – 360km)

Unterkunft: z.B. Vingerklip Lodge, Hohenstein Lodge, Twyfelfontein Lodge
Frage: Ich habe hier mal den „freien“ Tag eingebaut. Sollten wir lieber noch einen Tag in Swakopmund bleiben oder ab ins Erongo, oder 2 Tage Twyfelfontein? Prinzipiell könnte ich mir auch vorstellen, einen Tag in der Gegend und Sossusvlei dran zu hängen und von Swakopmund Richtung Etosha nur 1 Zwischenstopp zu machen. Meinungen bitte ! 
Ich finde einen Stop einzulegen lohnt immer, man hat dann noch den ganzen mittag um mal
auszuspannen und dort eine Farmrundfahrt zu machen.
Mein Favorit wäre die Vingerklip.

Tag 9: ??? – Etosha (Anderson Gate) (160 - 350km)
Unterkunft: Etosha Village (offen für andere Vorschläge)

da unbedingt innerhalb der Etosha - Okaukuejo übernachten, das Wasserloch ist einmalig.

Tag 10: Etosha (Anderson Gate)
Unterkunft: Etosha Village (offen für andere Vorschläge)
hier auch Okaukuejo.

Tag 11: Etosha (Namutoni)
Unterkunft: Onguma Tree Top oder Bush Camp
Entfernung zwischen den Unterkünften würde ich jetzt einfach mal als Game Drive nutzen.
Beide Unterkünfte sind top - hängt ab, was Du ausgeben möchtest.

Tag 12: Etosha (Namutoni)
Unterkunft: Onguma Tree Top oder Bush Camp
Frage: 4 Tage ausreichend / zu viel / nicht genug im Etosha NP?



denke für den Einstieg sind die 4 Tage super.
Tag 13: Etosha (Namutoni) – Waterberg (~315km)

Unterkunft: Waterberg Wilderniss Lodge

Waterberg würde ich streichen, dafür 2 Tage Okonjima, lohnt sich .
Tag 14: Waterberg – Okonjima (~108km)

Unterkunft: Okonjima Plains Camp

Tag 15: Okonjima – Windhoek (230km)

Du kannst von Okonjima sehr gut nach Windhuk-Flughafen fahren, da ja erst abends der
Abflug ist.
Unterkunft: Maison Ambre
Frage: Wie macht ihr das? Vor dem Flug nochmal eine Nacht in Windhoek, oder würdet ihr eventuell auch gleich von Okonjima mittags/abends zum Flughafen fahren? Das würde natürlich vorher nochmal einen extra Tag frei machen, was ich eigentlich gar nicht so übel fände)

Zum Abschluss noch eine Frage zum Wagen: Ich hab mich jetzt für dieses Mal schon auf 2WD eingeschossen. Hatte jetzt einen kleinen SUV (Tiguan etc.) in Betracht gezogen. Aber macht der Aufpreis gegenüber Corolla und Co Sinn?
In jedem Fall sage ich schon jetzt ganz vielen herzlichen Dank für eure Hilfe und freue mich über alle Tipps und Ratschläge die ich bekommen kann (auch z.B. für eure Lieblinggsaktivitäten an den verschiedenen Locations).
Also ein SUV reicht für die Strecke, da es ein höher gelegetes Auto ist, gerade in der Etosha
von Vorteil bei den Tiersichtungen, in einem Coralla sitzt man einfach zu tief.

Viele Grüße,
Dennis
Viel Spass beim Weiterplanen wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
6'152 Beiträge · seit 200611. Jan. 2015 · #3
hallo Dennis,

habe gesehen, dass meine Antwort nicht so übersichtlich ist , deshalb nochmals.
Die Tour finde ich o.k..
Es kommt darauf an wie fit Du nach dem Flug bist - ich persönlich wohne gerne immer etwas
ausserhalb von Windhuk um die Ruhe und nicht Stadtgeräusche-Autolärm usw. zu haben.
Wenn es etwas teuerer sein darf, dann wäre Gocheganas ideal, super Unterkunft und tolle
Gamedrives - das wäre schon ein Afrika-Beginn vom Feinsten.
Im Desert Camp 2 Ü bleiben - Swakop 2 -- einen Stop im Erongo einzulegen finde ich immer
gut - aber wenn es Zeitknapp ist fahre bis Vingerklip durch für 2 Ü - in der Etosha ist für mich
ein absolutes Muss in Okaukuejo zu übernachten, das Wasserloch ist doch genial , Du kannst
die ganze Nacht dort sitzen - und im Juli tolle Tiersichtungen. Bei Onguma sind beide Unterkünfte top - da genügt die günstigere allemal, Waterberg Wilderness streichen, dafür 2 N Okonjima - und von dort kannst Du direkt nach Windhuk-Flughafen fahren, wenn Dein Flug erst abends geht.
Du kannst vor Gocheganas - noch lokker einen Stadtbummel in Windhuk machen, Craft Center
Fussgängerzone - denn Du fährst ca. nur eine 3/4 Stunde.
Auto betreffend, bevorzuge ich lieber ein höher gelegenes SUV - gerade bei Tiersichtunen in der Etosha von Vorteil.
Einen schönen Sonntag wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2015
7'296 Beiträge · seit 200611. Jan. 2015 · #4
Hallo Dennis,

ich würde in Etosha ganz klar wenigstens eine Nach in Okaukuejo verbringen und ggf. eine Nacht in Namutoni streichen.
Das Wasserloch in Okaukuejo war jedes Mal klasse mit Tieren ohne Ende. Da halten die anderen Camps irgendwie nicht mit.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter84 Beiträge · seit 201511. Jan. 2015 · #5
Hallo Hanne, Hallo Wolfgang,

danke schonmal für eure Antworten 🙂
Dann werde ich definitv den SUV buchen und am Ende der Reise direkt zum Flughafen fahren, ohne nochmal eine Nacht in Windhoek zu verbringen.

Weitere Meinungen / Tipps zur Planung gerne willkommen.

Beste Grüße,
Dennis
362 Beiträge · seit 201312. Jan. 2015 · #6
Hallo Dennis,

für die erste Nacht würde vielleicht noch das Hochland Nest ins Rennen werfen - liegt ca. 60 km westlich von Windhoek, also schon "in Fahrtrichtung". Tolle kleine Häuschen in herrlicher Landschaft und leckeres Essen, also genau richtig zum ankommen. Ein paar Eindrücke findest du zum Beispiel in meinem Reisebericht (siehe Signatur).

Wie bereits von Hanne angemerkt, würde ich ebenfalls zwei Nächte im Desert Camp einplanen und dafür Solitaire weglassen. Die Strecke Sossusvlei - Swakopmund ist bequem an einem Tag zu fahren.

Ich würde ebenfalls die Vingerklip Lodge empfehlen, das war eine unserer schönsten Unterkünfte - hier unbedingt schon von zu Hause aus das Abendessen im Eagle's Nest reservieren. Das kleine Restaurant liegt auf auf einem Felsen mit traumhafter Aussicht auf die Ugab Terassen.

Für Etosha würde ich zwei Nächte Okaukuejo und zwei Nächte Onguma buchen, und zum "krönenden Abschluss" zwei Nächte in Okonjima. Ich kenne den Waterberg (noch) nicht, aber Okonjima fanden wir traumhaft. Auch die Game Drives dort sind richtig toll und sehr abwechslungsreich.

Viel Spaß bei der weiteren Planung und schöne Grüße
Sonja
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zuletzt bearbeitet 12. Jan. 2015