1-4.2015 Afrika Süden Backpacker

12 Antworten · 2'858 Aufrufe · gestartet 03. Aug. 2014 von michaelj
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Themenstarter18 Beiträge · seit 201403. Aug. 2014 · #1
guten tag,

erstmal ein tolles board hier,
habe aber jetzt nach paar std lesen, keine threads solcher komfortzone gefunden, welchen ich ansteuern moechte.

ich habe vor anfang naechstes/ende dieses jahren 4 monate im suedlichen afrika rumzukommen, eine laengere zeit als selbstfahrer wuerde meinen budget nicht gut tuen.
den luxus koennte ich mir aber auch irgendwo mal fuer ne woche goehnen. aber das hat gerade keine planungseile,
vier monate als backpacker, da kommen aus erfahrung paar geschichten zusammen 😉

vorerst moechte ich mit den local bedingungen umkommen, bus und lkws. farmen und hostels als unterkuenfte nutzen.

was suedlich von angola, zaire, uganda und kenia ist wuerde ich gerne ansteuern.
zanziba, tanzania sind mir dabei wichtig, liebaeugle auch mit madagaskar.

habt ihr tipps, erfahrungen auf eure durchreise gesammelt was man unbedingt dort mitnehmen sollte? routenvorschlaege? von norden in den sueden oder umgekehrt.
gerade wenn man solo dort rumkommt.

bin kultur und natur bezogen, backpackererfahren und habe keine grosse komfortzone.
da ich auch zum ersten mal, die obligatorischen 4 wochen urlaub uebertreffe mit meiner freistellung, moechte ich mein eigentliches reisetempo mal drosseln.

achso, zum ende der 4 monate moechte ich dann weiter ziehen nach indien, da waere es doch von vorteil das reiseziel bis nach johannesburg zu legen?

freu mich auf anregungen!

gruss.
zuletzt bearbeitet 03. Aug. 2014
7'296 Beiträge · seit 200603. Aug. 2014 · #2
Hallo Michael(?),

suche mal nach Baz Bus. Das ist ein Backpackerbus, der auch gezielt entsprechende Unterkünfte ansteuert. Früher waren die bis hoch nach Zambia unterwegs, aber jetzt klingt die Homepage ein wenig anders. Ein anderes Unternehmen für Backpacker ist Pink Busses (aus Schweden). Die fahren mit alten in pink lackierten US-Schulbussen die ganze Ostseite Afrikas ab und man kann auch kurze Teilstrecken mitfahren.

Wenn Du per Anhalter fahren möchtest, solltest Du bedenken, dass häufig eine Spritbeteiligung erwartet wird. Das klärt man am besten vorher, damit es am Ende der Fahrt keine böse Überraschung gibt. Manche haben ein wenig überzogene Forderungen.

Da Du Tanzania als Schwerpunkt genannt hast, hier mal Unterkunftstipps zu Arusha (Arusha Backpackers Hotel) und Moshi (Kindoroko Hotel). Die gehören beide zusammen und zielen auf Backpacker als Gäste. Beide haben eine Dachterrasse mit Bar und bieten auch Frühstück an. Zu Zanzibar habe ich mir keine Unterkünfte gemerkt. Da ist mir nur aufgefallen, dass den Betreibern es zu Kopf gestiegen ist, wenn sie im Lonely Planet erwähnt wurden. Die Backpackerunterkünfte, die dort erwähnt wurden und wir ausprobiert hatten, waren Schrott, völlig überteuert oder Beides gleichzeitig. Was dort nicht erwähnt war und wir zufällig fanden, war jeweils besser und billiger.

Da Du offenbar auch den Kontakt zu Einheimischen suchst ...
In Tanzania, Zambia, Zimbabwe und Malawi gibt es ein Hirse-"Bier" aus Soghum-Hirse. Das nennt sich Chibuku oder in Zambia auch Lusaka Beer oder Shake Shake, weil man das schütteln muss, vor dem Trinken (aber gut zuhalten dabei, am besten zeigen lassen). Das wird in Tetrapaks verkauft oder in Dörfern auch aus dem Plastikfass. Es ist oft nicht so einfach, Kneipen zu finden, die das verkaufen (in Moshi gibt es eine ganz in der Nähe des Kindoroko Hotels). Das sind auch keine Kneipen, in denen Touristen verkehren und Chibuku schmeckt beim ersten Mal auch nicht wirklich, aber man kann sich dran gewöhnen. Einheimische, die es sich leisten können, trinken lieber Guinness o.a., aber wenn Du als Weißer in so 'ne Kneipe gehst und Chibuku trinkst, hast Du den ganzen Abend begeisterte Gesprächspartner und das sind einfache Leute aus der Bevölkerung, also keine, die mit Tourismus zu tun haben. Ich habe das bei jeder Gelegenheit gemacht und kann es nur empfehlen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter18 Beiträge · seit 201403. Aug. 2014 · #3
hallo wolfgang,

ja michael!

die backpackerbus unternehmen kenne ich und liegen bei mir im lesezeichen, ich weiss noch nicht ob ich sie nutzen mag
um ehrlich zu sein, auch wenn ic das afrika nach der sahara nicht kenne und auch nicht weiss wie sich die backpacker dort verhalten.
aber zu meist, wie ich es auf meinen reisen kennengelernt habe, haben diese auch auch kommerzielle reisevorlieben.. diese steuern auch eher die oberflaechlichen sachen an
sagen wir es mal so wenn ich, die 5000 euro die ich fuer afrika ohne flug einrechne, gut haushalte, kann man sich das mal anschauen.

kein problem mit anhalterpolitik in afrika, ich denke wenn man genuegend menschenkenntnisse auf reisen gewonnen hat, weiss man wie solche situationen gepflegt werden.

danke fuer deine kneipenerlebnis, wertvoller tipp 😉 ich freu mich drauf!

wenn man deine eintraege hier so liest, haette ich auch mal richtig lust mit dem fahrrad rumzukommen, nur leider wird das mit dem weiterflug nach indien dann doch schwieriger.

gruss
zuletzt bearbeitet 03. Aug. 2014
7'296 Beiträge · seit 200604. Aug. 2014 · #4
Hallo Michael,

das Fahrrad als Gepäckstück macht Flugreisen natürlich nicht einfacher. 😉

Noch ein Hinweis zu Tanzania oder generell zum Kiswahili-Sprachraum. Natürlich freut sich jeder darüber, wenn ein Reisender sich die Mühe macht, ein paar Sprachkenntnisse des Reiselandes zu erlernen. In Tanzania und Kenya testen die Einheimischen das aber auch gerne mal aktiv an, selbst wenn sie fließend Englisch können. Auf einen Gruß oder "hallo, wie geht's? auf Kisahili antworten zu können, ist nicht schwer und sorgt sehr für "Pluspunkte". Dann geht die Unterhaltung schnell auf Englisch weiter. Es erwartet ja niemand, dass man die Sprache kann, aber ein paar gängige Grußformeln wohl irgendwie schon.

Selbst jemandem, der kein Englisch spricht und nur höflich grüßt, kann man dann zumindest antworten, ohne ahnungslos und unhöflich vorbeizugehen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter18 Beiträge · seit 201404. Aug. 2014 · #5
ich denke das ist ueberall die regel,
gerade als alleinreisender, was du ja auch machst, leute zuvorkommen, wirklich interessiert sein.
ich weiss was du mir mitgeben willst, das beruehigt mich, dass auch in schwarzafrika, was ich nicht wirklich kennen, alles genauso gilt.

welche orte, die du als alleinreisender getroffen hast, kannst du den empfehlen? und ja, ich kann mir vorstellen, dass der weg dahin viel aufregender gewesen war.
7'296 Beiträge · seit 200604. Aug. 2014 · #6
Hallo Michael,

klar sind Sprachkenntnisse einer einheimischen Sprache immer sinnvoll. Ich wollte nur sagen, es ist mir nirgendwo sonst so aufgefallen, dass Einheimische das gerne mal auch mal aktiv antesten, obwohl sie erkennen, dass man nur eine begrenzte Zeit dort reist und sie selbst Englisch können. Auf diese Art und Weise ist mir das in keinem anderen Land begegnet.

Bestimmte Orte kann ich gar nicht empfehlen, weil meine Erlebnisse immer sehr stark von Begegnungen mit Menschen und damit von Zufällen abhängen. Das ist mir wichtiger als die Ziele, die als die Highlights der Reiseführer gelten. Und manche Orte waren dann wieder deshalb so besonders, weil der Weg dorthin ein ganz besonderer war. Den habe ich dann mit dem Rad wieder ganz anders wahrgenommen. An der Stelle kann ich-glaube ich- nichts Sinnvolles beisteuern.

Gruß
Wolfgang
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Themenstarter18 Beiträge · seit 201425. Sept. 2014 · #7
hallo nochmals,

die richtung steht nun ungefaehr, die laender auch.
habe mich entschlossen urganda oder kenia (je nach onewayticket) anzusteuern,
ruanda, tansania, sansibar und mosambik bis suedafrika fallen da mit rein.
In kenia, ruanda, urganda und sansibar moechte ich paar wochen verbringen.

natuerlich stehen erstmal etwas beruehrungsaengste an, gerade weil man auf eigene hand reisen moechte und mit dem suedlichen afrika erstmal nicht so vertraut ist wie mit asien.

fragen haette ich bzgl. der sicherheit. gerade wenn man abseits dem normalen touristen umfeld/ der wege und zeiten reist.
wenn man per busse oder jede erdenkliche art von mitfahrgelegenheit reist und oftmals keine chance auf eine bezahlbare unterkunft bekommt.
wie waren eure erfahrung in den faellen?

ausser der kamera, werd ich jetzt aeusserlich erstmal nicht nach einem fang aussehen.

ich habe paar wenige reiseberichte gelesen, die nach dem gleichen reisekonsum gehen. da werd ich die autoren mal direkt ansprechen.

gruesse michael
7'296 Beiträge · seit 200625. Sept. 2014 · #8
Hallo Michael,

ich bin unterwegs auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren und etwa 4.500 km per Anhalter. Je weniger Tourismus in einer Region ist, desto sicherer ist es meist. Auf dem Land ist es sicherer als in der Stadt. Wer sich auf dem Land beim Stehlen erwischen lässt, wird oft verprügelt und aus dem Dorf gejagt. Solche Leute finden sich zwangsläufig in den anonymen Städten wieder. Ich habe einmal erlebt, wie jemand beim Stehlen erwischt und verprügelt wurde. Der hat sich wohl gewünscht, es nicht getan zu haben. Das sah nicht schön aus, als etwa ein Dutzend Männer mit Knüppeln, Eisenstangen und Fäusten auf den losgingen ...

Bisschen blöd kann es werden, wenn man mit einem LKW mitfährt in Regionen, in denen diese den ÖPV ersetzen (da bezahlt man auch meist vorher). Dann stehen dort 50-60 Leute auf der Ladefläche und je näher man dem Ziel (als Reisender ja meist eine Stadt) kommt, desto mehr Umweg wird für jeden Einzelnen gefahren, um ihn zuhause abzuliefern. Ich bin dann manchmal als letzter "Fahrgast" lange nach Einbruch der Dunkelheit in einer Kleinstadt angekommen. Im Führerhaus sitzen oft 2-3 Mann Besatzung und wenn man dann alleine auf der Ladepritsche durch die Nacht gekarrt wird, ist das schon ein bisschen komisch. Es gab aber nie eine blöde Situation dabei. Solche gab es nur anfangs, als mir nicht klar war, dass die meisten Fahrer Geld erwarten fürs Mitnehmen.
Seitdem frage ich vorher. Bei einigen bin ich mit dem Betrag einverstanden und andere lasse ich alleine weiterfahren. Manche verlangen auch gar nichts. In solchen Fällen bin ich auch schon direkt zum Übernachten eingeladen worden. In den meisten Fällen habe ich das Angebot dann angenommen, aber manchmal sagte mir mein Bauchgefühl, es lieber nicht zu tun.

Wenn es keine Unterkunft zu geben scheint, sieht es manchmal nur so aus. In fast jedem Dorf gibt es eine einfache Unterkunft für einheimische Reisende, die sich irgendwie zu ihrer Familie durchschlagen. Diese Unterkünfte sind von außen oft nicht als solche erkennbar und sie sind wirklich oft sehr einfach (keine Fensterscheiben in den Fenstern und keine Moskitonetze, kein Licht, Eimer Wasser statt Dusche usw.). Toilettenpapier gehört natürlich in den Rucksack, gibt es häufig nicht mal zu kaufen. Man muss sich häufig durchfragen. Ähnlich verhält es sich dann mit dem Essen. Irgendwo gibt es eine Garküche und evtl. muss man jemanden fragen, um die Stelle zu finden.

Ich habe immer ein Zelt dabei und wenn es keine Unterkunft gibt, dann frage ich nach beim Dorfchef, Polizei, Krankenhaus, Kneipe, Kirche oder bei irgendwelchen Leuten, ob ich mein Zelt aufstellen darf. Das ist sicherer als wild zu zelten. Nach der Übernachtung bei Polizeistationen kann es am nächsten Morgen lange Befragungen geben. Da braucht man evtl. ein bisschen Geduld und sollte die Kamera zuvor verborgen halten. Da können die ein bisschen unentspannt reagieren.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'338 Beiträge · seit 200725. Sept. 2014 · #9
Hallo Michael

Es ist schwer, dir Tipps zu geben, da ja nicht mal die ungefähre Route bekannt ist.

Eigentlich verkehren öffentliche Busse überall. Wenn die Piste schlecht ist, fahren Kleinbusse und wenn sie ganz mies ist, fahren die sogar manchmal mit Allrad-Fahrzeugen.

Gerade in Ostafrika trifft man sehr oft auf Backpacker, manche reisen allein, manche zu zweit. Wir haben auch schon alleinreisende Frauen angetroffen. Unterkünfte gibt’s auch in kleinen Ortschaften, die sind absolut in Ordnung und auch bezahlbar. Musst halt immer im Vorhinein nach dem Preis fragen, damit du keine Überraschungen erlebst.

Bezüglich Kenia solltest du dich über gewisse Gegenden erkundigen, da die wegen Banditen nicht sehr sicher sind. Z.B. nördlich vom Mount Kenya oder auch nördlich von Malindi.

Du schreibst:
ausser der kamera, werd ich jetzt aeusserlich erstmal nicht nach einem fang aussehen.
🙂 😄 😁

Das nützt dir gar nichts. Du bist weiss und konntest dir eine Afrikareise leisten, also besitzt du auch Geld.
Nehm in abgelegene Gegenden immer genügend einheimisches Geld mit. In kleinen, ländlichen Ortschaften gibt’s oft keine Geldautomaten oder Wechselmöglichkeiten. Wir mussten mal einem Radfahrer aushelfen, weil er nur noch U$ besaß und damit nirgends seine Unterkunft und Mahlzeiten bezahlen konnte.

Sind zwar immer mit dem eigenen Fahrzeug in Afrika unterwegs, aber manchmal auch in sehr abgelegenen Gebieten. Wir freuen uns jeweils, wenn wir Backpacker treffen und haben schon oft gestaunt, wie problemlos die sich durchschlagen können.

Studier mal ein paar Reiseführer , besorg dir eine Afrika-Karte (z.B. Michelin) und stell dir eine ungefähre Route zusammen. Dir ist hoffentlich bewusst, dass du teilweise in die Regenzeit kommst.

Viel Glück und herzliche Grüsse
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
7'296 Beiträge · seit 200625. Sept. 2014 · #10
Erika schrieb:Studier mal ein paar Reiseführer , besorg dir eine Afrika-Karte (z.B. Michelin) und stell dir eine ungefähre Route zusammen.
... wenn Michael so unterwegs ist, wie ich denke, sind Reiseführer völlig überflüssig. Da findet sich nichts über diese Art des Reisens und nichts über Unterkünfte entsprechender Art.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'338 Beiträge · seit 200725. Sept. 2014 · #11
Lieber Wolfgang, du schriebst:
... wenn Michael so unterwegs ist, wie ich denke, sind Reiseführer völlig überflüssig. Da findet sich nichts über diese Art des Reisens und nichts über Unterkünfte entsprechender Art.
Wie will er denn sonst an all die vielen Infos, wie Visabeschaffung, Impfvorschriften, Streckenbeschreibungen, Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten usw. kommen?
Das Forum bis zum Gehtnichtmehr löchern?

Aber gut, wenn du das übernehmen möchtest, nur zu.
Es gibt nämlich auch sonst noch eine ganze Menge Sachen, die man wissen muss, bevor man zum ersten Mal loszieht. Da ist ein Reiseführer wirklich nicht verkehrt, und ich hab nun noch in meinen Büchern nachgeschaut, da stehen doch einige interessante und wichtige Infos für Rucksacktouristen drin.

Aber eigentlich geht's mich ja gar nichts an. 😛

Viele Grüsse
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
Themenstarter18 Beiträge · seit 201425. Sept. 2014 · #12
hai,

danke ihr beiden, das beruhigt mich natuerlich erstmal und hoert sich eben wie die gewoehnlichen regeln an.

was meine reisekomfort betrifft, moechte ich leicht reisen, ich werde 9 monate reisen, 4 in afrika, 5 davon in nordindien und von da ab richtung norden durchschlagen.

ich mag zelten, weiss aber auch durch das trekking in den alpen was das fuer eine belastung sein kann... was natuerlich total schade ist, die naechte ganz im freien werden mir fehlen. es wird sich aber sicher da unten was dementsprechend entwickeln und wenns auch mal eine pauschale tour sein muss.


ich werde mir nur ein leichten schlafsack und ein moskitonetz goennen. wird sich also immer noch unterkuenfte richten, lieb fragen und dann geht das ja. sind dort schlepper auch weitverbreitet?

reisefuehrer werde ich keine mitnehmen koenne.
werd mir ein kleines tablet goennen, wo ich mir was draufladen werde.
reisefuehrer nutze ich hauptsaechlich wirklich nur um mehr ueber meine momentanen standort zu erfahren.
die route entwickelt sich.

ausser gorillastreck und die strasse von leh habe ich mir keine wuensche gelegt.
ihr koennt aber natuerlich eure begeisterungen an orten teilen 😉, hier ist es wirklich schwierig aus den berichten was fuer mich rauszulesen.

regenzeit? immer her damit !

ah erika, das mit der kamera, war natuerlich nur ne kleine pose am rande... es gibt ja immer wieder geschichten von goldkettchen/bauchtasche touristen... das missverstaendnis wollte ich schon vorab klaeren 😉

bisher habe ich auch nur von den unruhen in nordkenia gehoert. da mach ich mich mal weiter schlau.

gruss michael
7'296 Beiträge · seit 200626. Sept. 2014 · #13
Erika schrieb:Lieber Wolfgang, du schriebst:
... wenn Michael so unterwegs ist, wie ich denke, sind Reiseführer völlig überflüssig. Da findet sich nichts über diese Art des Reisens und nichts über Unterkünfte entsprechender Art.
Wie will er denn sonst an all die vielen Infos, wie Visabeschaffung, Impfvorschriften, Streckenbeschreibungen, Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten usw. kommen?
Das Forum bis zum Gehtnichtmehr löchern?
... zu Visa und Impfvorschriften findet sich alles auf den Seiten des Auswärtigen Amtes oder der jeweiligen Botschaft. Ein guter Reisemediziner, den man wegen Impfungen, Prophylaxe u.ä. aufsuchen sollte, kennt auch die Pflichtimpfungen.
Der Rest ergibt sich bei Michaels Art des Reisens unterwegs von selbst. Er möchte ja die oberflächliche Art des Reisens entlang der typischen Sehenswürdigkeiten vermeiden. Und dafür sind Reiseführer nicht gemacht.
Aber gut, wenn du das übernehmen möchtest, nur zu.
... mache ich doch schon. Oder gab es in den letzten Wochen weitere Antworten, die mir nicht angezeigt werden? 😉
Es gibt nämlich auch sonst noch eine ganze Menge Sachen, die man wissen muss, bevor man zum ersten Mal loszieht. Da ist ein Reiseführer wirklich nicht verkehrt, und ich hab nun noch in meinen Büchern nachgeschaut, da stehen doch einige interessante und wichtige Infos für Rucksacktouristen drin.
... und wann warst Du das letzte Mal tatsächlich mit dem Rucksack unterwegs und welche interessanten und wichtigen Infos hast Du im Reiseführer konkret vorgefunden? Mir bringen die Dinger nichts, ist aber nur meine Einstellung zum Thema ...

Gruß
Wolfgang
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