ich habe nirgendwo geschrieben, daß ich wie Kongo-Müller rumlaufe oder die Machete und das Messer am Gürtel trage. Machete und Messer sind lediglich Werkzeuge, die ich im Auto und Camp immer griffbereit habe, aber auch nachts. Am Gürtel habe ich ein Leatherman und die Gürteltasche.
Und Kampfsport habe ich nicht trainiert um in den Urlaub zu fahren, oder zur Selbstverteidigung, sondern weil es mir Spaß gemacht hat.
Wie weit man gegenhält, muß jeder selbst entscheiden. Es ist auch von vielen Bedingungen abhängig. Jede Bedrohungslage ist anders. Anzahl der Gegner, Ausrüstung, Bewaffnung, eigener Kampfwillen, eigene Durchsetzungsfähigkeit usw. Ein Opferlamm bin ich nicht.
Bei Safariklamotten kommt es immer auch darauf an, was für welche es sind. Schicki die von Schöffel oder mit der Tatze usw. sind genauso auffallend wie weiße Hose und weißes Hütchen. Wir haben einfache Baumwollhosen mit Oberschenkeltaschen für je 20€. Da wir die auch oft bei Offroadveranstaltungen, in Nordafrika oder RUS, UA usw tragen, sehen die sicherlich nicht neu aus. Und ich habe in NAM auf den Farmen genug einheimische Weiße in solchen Klamotten gesehen.
Und wir sitzen gern lange draußen auf der Terrasse oder am Lagerfeuer. Aber auch da sind Türen auf der abgelegenen Seite des KFZ oder Bungalows abgeschlossen.
Aber jeder tickt halt anders. Es ist eine Kopfsache. Man kann, wie Pittiplatsch sagt, Angst haben oder auch Angst vor großer Angst haben... Oder man kann aufmerksam, wachsam und etwas vorbereitet sein.
ich stimme dir absolut zu: Auch für mich wäre ein Urlaub mit Waffen und dem Gedanken an Kampfsport im Hintergrund keine entspannte Sache.
Aber für mich hört das schon viel früher auf:
Strelitzie schrieb:Beim Schließen und Verschließen von Fenstern und Türen gehe ich absolut konform
Das würde ja bedeuten, dass ich mich nachts einschließen muss wie in einem Gefängnis. Ich dürfte also nicht bei Dunkelheit auf der Terrasse sitzen und Tiere oder Sterne beobachten, denn da könnte mich ja auch jemand überfallen und anschließend das Chalet leerräumen.
Ich habe auch keine Lust, auf die herrliche Luft der Wildnis zu verzichten, denn u. a. auch deswegen fliege ich weit weg vom Smog-verseuchten Europa. Wenn ich so viele Sicherheitsmaßnahmen berücksichtigen muss, macht das wenig Spaß! 🙁
Hallo Gabriele,
genauso sehe ich das auch, ich denke und das ist nur meiner Meinung, das es eben zu einfach läuft, die Polizei ist einfach irgendwie involved oder nicht in der Lage mal Strafen zu erlassen, die dann wenigstens ein wenig abschrecken. Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Vorweg möchte ich erwähnen, dass ich grosses Mitgefühl für alle empfinde, die so ein scheussliches Erlebnis hatten.
Wir waren über 20 Jahre mit unserem Fahrzeug in Namibia stationiert, bevor wir nach Tansania übersiedelt sind. Dabei ist uns aufgefallen, dass von allen Ländern, die wir bereist haben, nirgends so wenig für die Sicherheit der Touristen in Lodges und auf Campingplätzen gesorgt wird, wie in Namibia. Wir sind nun seit dem 3. Dezember in Tansania und Kenia unterwegs und es ist (ausser in den Nationalparks) noch nie vorgekommen, dass nachts kein Sicherheitspersonal anwesend war. Wobei ich noch speziell erwähnen möchte, dass hier die Preise für Camping weit unter denjenigen von Namibia liegen.
Vielleicht wäre es mal an der Zeit, dass auch in Namibia darüber nachgedacht wird, wie man verhindern kann, dass immer wieder Leute in Unterkünften beklaut werden. Diese Meldungen schaden dem Tourismus und in anderen Ländern funktioniert das nämlich bestens.
Hallo, ohweh...wenn man das so liest bekomme ich große Zweifel, ob das mit unserer geplanten Reise im Mai so richtig ist. Ich habe im Grunde keine so große Angst und ich kann mich auch an diverse Sicherheitsregeln halten. Ich hoffe, diese schlimme Geschichte war ein Einzelfall, so einer wie es hier in Deutschland und anderswo auf der Welt auch passieren kann. 🙁 Klar ein Restrisiko gibt es natürlich..... Viele liebe Grüße Djinn
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Swakop19522'664 Beiträge · seit 201218. Feb. 2014 ·
Rocky1964 schrieb:Hi,
ich habe nirgendwo geschrieben, daß ich wie Kongo-Müller rumlaufe oder die Machete und das Messer am Gürtel trage. Machete und Messer sind lediglich Werkzeuge, die ich im Auto und Camp immer griffbereit habe, aber auch nachts. Am Gürtel habe ich ein Leatherman und die Gürteltasche.
Und Kampfsport habe ich nicht trainiert um in den Urlaub zu fahren, oder zur Selbstverteidigung, sondern weil es mir Spaß gemacht hat.
Wie weit man gegenhält, muß jeder selbst entscheiden. Es ist auch von vielen Bedingungen abhängig. Jede Bedrohungslage ist anders. Anzahl der Gegner, Ausrüstung, Bewaffnung, eigener Kampfwillen, eigene Durchsetzungsfähigkeit usw. Ein Opferlamm bin ich nicht.
Bei Safariklamotten kommt es immer auch darauf an, was für welche es sind. Schicki die von Schöffel oder mit der Tatze usw. sind genauso auffallend wie weiße Hose und weißes Hütchen. Wir haben einfache Baumwollhosen mit Oberschenkeltaschen für je 20€. Da wir die auch oft bei Offroadveranstaltungen, in Nordafrika oder RUS, UA usw tragen, sehen die sicherlich nicht neu aus. Und ich habe in NAM auf den Farmen genug einheimische Weiße in solchen Klamotten gesehen.
Und wir sitzen gern lange draußen auf der Terrasse oder am Lagerfeuer. Aber auch da sind Türen auf der abgelegenen Seite des KFZ oder Bungalows abgeschlossen.
Aber jeder tickt halt anders. Es ist eine Kopfsache. Man kann, wie Pittiplatsch sagt, Angst haben oder auch Angst vor großer Angst haben... Oder man kann aufmerksam, wachsam und etwas vorbereitet sein.
Rocky
Rocky, Du hast Recht. Es ist aber auch so, daß sich viele, sogar die meisten, wie die Schafe zur Schlachtbank führen lassen. Und evtl. fehlenden Mut mit angeblicher Vernunft zu entschuldigen suchen.
Es ist immer eine Abwägung und Risikoeinschätzung der jeweiligen Situation. Die einen geraten sofort in Panik und machen sich in die Hose, die anderen bleiben cool und wohlüberlegt.
Den Knopkierie oder Baseballschläger oder Panga werde ich rücksichtslos einsetzen, wenn es die Situation erlaubt, und zwar so, daß nur einer von uns beiden den Platz aufrecht verläßt. Und wenn die Abschätzung aber besagt, ich sollte zurückhaltend oder passiv sein, dann tue ich das auch wohlüberlegt. In solch einer Situation zählt keine Fairness oder Rücksicht, die wären nämlich Dummheit gleich zu setzen. Es zählt nur der kühle Verstand in einer Überlebenssituation.
Und da wartet man nicht darauf, daß der Andere einen widerstandslos abschlachten kann. Aber jedem das Seine! Hängt ab, ob jemand umsorgt und behütet als Mamis Liebling im Wohlstand aufgewachsen ist, oder sich seinen Weg im Leben erkämpfen mußte.
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201318. Feb. 2014 ·
Swakop1952 schrieb:Hängt ab, ob jemand umsorgt und behütet als Mamis Liebling im Wohlstand aufgewachsen ist, oder sich seinen Weg im Leben erkämpfen mußte.
Sorry, das finde ich zu einseitig. Mir ist auch nichts in den Schoß gefallen, ich bin nicht im Wohlstand aufgewachsen und habe mir alles erkämpfen müssen, allerdings nicht auf körperlicher Ebene; ich habe leider keinen Kampfsport trainiert.
Außerdem hängt es wohl auch ein wenig vom Alter und dem Gesundheitszustand ab.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Topobär schrieb:... über meine Bewaffnung nachzudenken...
Bewaffnung? Waffen? Davon kann man nur abraten und ist meist verboten! Noch dazu, daß die Wenigsten damit umgehen könnten, nicht mal mit Pfefferspray!
ABER man sollte aufmerksam, wachsam und etwas vorbereitet sein!
Ansonsten habe ich meine Art aufmerksam, wachsam und etwas vorbereitet zu sein beschrieben. Das muß sich ja keiner annehmen. Und ich hab auch nur Werkzeuge dabei, auch einen Spaten kann man effektiv nutzen!
Ja ich hatte letzten Mai auch Frust nach der Natel – Klauerei, aber deswegen nicht mehr in diese für uns so wunderbaren und interessanten Länder zu reisen, ist für uns keine Alternative. Geklaut wird einfach auf der ganzen Welt, mit einem normalen Menschenverstand, Vorsicht, und auch mit Eigenverantwortung trägt man doch einiges dazu, dass man ohne Schaden reisen kann. Wir fühlten uns nirgendswo unsicher und man war „fast“ überall anständig und zuvorkommend zu uns. Ausserdem möchte ich noch erwähnen, oftmals gibt die eigene Unvorsichtigkeit und Sorglosigkeit auch Anlass, es den Dieben einfach zu machen.
Wir waren auf Senyati, da beklagten sich Franzosen, dass sie beklaut wurden!!! Aber zu erwähnen ist, dass die Autotüren des Nachts nicht geschlossen waren, sämtliche wichtige Unterlagen lagen auf dem Beifahrersitz. Also eine willkommene Einladung für Diebe. Sozusagen eine Selbstbedienung. Nirgends wo, kann man des Nachts das Auto unverschlossen lassen.
Es ist sehr bedauerlich, diese widrigen und fiesen Diebstähle und es wär empfehlenswert, mehr Sicherheitspersonal einzustellen. Es würde allen dienen, den Gästen, dem Tourismus, den Einheimischen vor allem, denn sie leiden am meisten, wenn der Tourismus nicht funktioniert.
Ich sollte mal so einen Burschen in die Finger kriegen 😈
LG Frank
Was dann?
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201218. Feb. 2014 ·
Topobär schrieb:Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob die Protagonisten hier in den Urlaub fahren, oder in den Krieg ziehen. 😵
Anstatt über meine Bewaffnung nachzudenken, würde ich mir dann lieber über ein anderes Reiseziel Gedanken machen.
Nee Topobär, der Adrenalinschub ist einfach AT Geil! 🤩 😄
BikeAfrica7'306 Beiträge · seit 200618. Feb. 2014 ·
Rocky1964 schrieb:Bei Safariklamotten kommt es immer auch darauf an, was für welche es sind. Schicki die von Schöffel oder mit der Tatze usw. sind genauso auffallend wie weiße Hose und weißes Hütchen. Wir haben einfache Baumwollhosen mit Oberschenkeltaschen für je 20€. Da wir die auch oft bei Offroadveranstaltungen, in Nordafrika oder RUS, UA usw tragen, sehen die sicherlich nicht neu aus. Und ich habe in NAM auf den Farmen genug einheimische Weiße in solchen Klamotten gesehen.
... die Klamotten sind der eine Punkt, der dazu kommt. Ist man im deutschen Winterhalbjahr in Namibia unterwegs, kommt man zudem in der Regel sehr blass an und braucht erst einmal ein paar Tage/Wochen, bis man nicht mehr so auffällt. Und in Reisekatalogen steht als empfohlene Bekleidung ja häufig auch was von Safariklamotten. Leute, die so eine Reise zum ersten Mal machen, glauben dann auch gerne, dass es ohne nicht geht. Und dann kommt Ehepaar XYZ mit _nagelneuen_ Klamotten an, von den Schuhen über Hose, Hemd, Weste bis zum Hut. Und dann sieht man anhand der Blässe, dass jemand erst kurz im Land ist und anhand der nagelneuen Klamotten, dass er wahrscheinlich auch zum ersten Mal da ist. Und so wird natürlich jeder Gelegenheitsdieb aufmerksam.
Aber bei Diebstählen, die mit Einbruch verbunden sind, spielt das wahrscheinlich eine geringere Rolle. Übrigens sollte man sich auch nicht von der scheinbaren Sicherheit eines Zimmersafes täuschen lassen (auch in Deutschland nicht). Da kann man ja häufig seinen eigenen Zahlencode vorgeben, aber für den Fall, dass man den vergisst, gibt es noch einen weiteren Code, um den Safe zu öffnen. Den kann das Hotelpersonal vorgeben. Wenn das nicht passiert ist, steht er auf einem Standardwert, den man für die verschiedenen Typen im Internet nachschauen kann oder man probiert es einfach mal aus. Der ein oder andere Safe öffnet bei einer Standardkombination von 0-0-0-0.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BUBuschfieber12 Beiträge · seit 201419. Feb. 2014 ·
Hallo,
ich bedauer die Vorfälle auch sehr und hoffe das ihr euch soweit wieder von dem Schock erholen werden. ALLES GUTE DAFÜR.
Jedoch kann ich so manche Aussagen (vor allem Thematik Bewaffung) nicht nachvollziehen. Ich denke nicht, dass dies der richtige Weg ist. Vor allem weil das Ende um einiges gravierender sein könnte.
In einer Welt, wo der Spalt zwischen arm und "reich" immer größer wird, muss man nicht nach Namibia fahren um solche Erfahrungen zu machen. Ich werde von vielen Bekannten des öfteren gefragt, ob ich keine Bedenken habe, solche Reisen zu unternehmen. Dies konnte ich bisher verneinen und habe gerne das Beispiel mit einem Beispiel verbunden. In Deutschland muss man auch oft genug darauf achten, dass man nicht in falsche Gegenden gerät, bzw. unvorsichtigt wird. Wie oft liegt man von Ghetto artigen Zustände in Großstädten mit Überfallen, Einbrüchen etc. Auch am Land, ist sogut wie nichts mehr sicher, wenn die "Lichter" ausgehen.
Soll heissen: Vorsicht muss überall geboten werden, egal ob in Afrika oder Europa. Klar, ist es einfacher der deutschen Polizei zu trauen und auf Aufklärung zu hoffen. Klar, lässt sich ein Überfall in der Heimat einfacher verdauen.
Denke aber im allgemeinen, dass die Sachlage nicht anders sein wird.
Wenn man von vielen Touristen hört, welche unvorsichtig im Savarilook durch diverse Straßen schlendern, ihren Schmuck etc präsentieren, wundert mich nichts mehr. Ich versuche mich jedoch anzupassen und nicht sonderlich aufzufallen.
Habe mir letztens mal in WDH das Vergnügen gegönnt und einfach mal einen Vormittag an einem Strassencafe verbracht und die Safaritouristen beobachtet, sehr interessant. Vor allem die Blicke der einheimischen.
Hallo 🙂 , ich muß wirklich sagen, dieser Thread wird immer abschreckender für Namibia Ersttäter. Als ich 2011 das erste Mal in Namibia war, habe ich mir über Kleidung, vorgebräunte Haut, Machete und Pfefferspray absolut keine Gedanken gemacht. Ich habe mich in Reiseführern etc informiert und mich auf meinen Menschenverstand verlassen. Bis auf eine blöde Situation, die ich selber verschuldet habe, ist auch alles gut gewesen. Ich habe mich auch nie unsicher gefühlt , im Gegenteil. Auf Grund dieser Tatsache haben wir uns entschlossen noch einmal nach Namibia zu reisen, einfach deshalb, weil es ein wunderbares Land ist, nette Menschen und es relativ sicher ist (im Vergleich zu anderen Ländern Afrikas ) Aber je länger ich diesen Thread mitlese vergeht mir absolut die Vorfreude und ich glaube, wenn nicht alles schon gebucht wäre, würde ich stornieren. Was soll man denn für Kleidung anziehen, damit man nicht auffällig wird ? Soll ich wirklich vorher ins Sonnenstudio gehen 🙁 ?
Ich hoffe, dass ich doch noch die richtige Vorfreude auf diese Reise bekommen kann. Viele Grüße Djinn
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BUBuschfieber12 Beiträge · seit 201419. Feb. 2014 ·
Hallo Djinn,
also ich würde mir die Vorfreude nicht verderben lassen. 🙂 Namibia ist ein wunderschönes Land, jedoch sollte man sich halt immer vor Augen halten, dass dort oftmals andere Umstände herrschen. Was ich eigentlich mit meinem Kommentar nur ausdrücken wollte, dass ich dieses typische Safarioutfit ein bisschen too much finde. Kaki Hosen, Safari Hut etc ist leider nun mal das Bild, was durch viele Medien vermittelt wird. Da muss ich selber schon immer ein bisschen schmunzeln wenn mir solche Damen und Herren auf Reisen begegnen. Kleide Dich doch einfach lässig, wie als wenn Du in einem europäischen Land Urlaub machen würdest. Shirt, normale Hose etc. Worauf ich ebenfalls achte ist das Tragen von Schmuck. Ich will nicht versuchen die Einheimischen mit Gegenständen zu provizieren, welche sie zu einem Übergriff verleiten könnte. Trage deshalb in den meisten Fällen eher eine unauffällige Kette, Uhr oder verzichte ganz auf Schmuck. Denke Du weißt was ich meine, man muss ja nicht seine ganze Ausstellung am Körper tragen...
Lieben Gruss und hoffe ich konnte Dir ein bisschen helfen.
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200719. Feb. 2014 ·
Hallo Djinn,
lass dich nicht verunsichern! Es ist sehr schlimm, was ruppilinde passiert ist, da müssen wir gar nicht drüber reden. Aber auch sie wollen ja wieder nach Namibia und lassen sich nicht abschrecken.
Sonnenbräune hin, Safarikleidung her, egal, die Einheimischen werden dich so oder so als Tourist erkennen, aber: NICHT ALLE EINHEIMISCHEN WOLLEN DICH AUISRAUBEN! Auch wenn es hier in diesem Thread - sicher ungewollt - manchmal rüberkommt. Auch 99,9% der Angestellten in Lodges und Camps sind sicher KEINE Tippgeber für Kriminelle, die wenigen, die da übrig bleiben verunglimpfen auch hier die ganze Branche.
Mache alle so, wie bei deiner 1. Reise und du liegst sicher richtig!
Liebe Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Hallo, ich bin kein Jurist - und vielleicht irre ich mich mit dem Folgenden. Es besteht ein Unterschied zwischen Diebstahl und Raub. Manche haben in den letzten Posts immer von Diebstahl gesprochen, aber im Ausgangspost ging es um Raubüberfall. Meine Hausratsversicherung hätte nichts bezahlt, wenn es Diebstahl gewesen wäre - so aber habe ich immerhin eine Pauschale bekommen - besser als nichts. Wir haben bestimmt Juristen unter uns. Rodrigo
@ Buschfieber und Jambotessy vielen Dank Ihr Beiden, das war auch auch immer meine Einstellung gewesen. Einfach so sein wie man ist, sich anzupassen und sich nicht übermäßig auffällig verhalten.
Ich glaube ich werde diesen Thread nicht weiter verfolgen, und mich einfach auf Namibia freuen. Euch alles Liebe Djinn 😁
Ich noch einmal. Bei der Sonnenbräune u.a. Bemerkungen war bestimmt der 'Ironiemodus' an. Würde auch nichts nützen. Ein Einheimischer erkennt mit einem Blick zehn Meilen gegen den Wind, ob jemand Tourist ist oder nicht. Da helfen keine Verkleidungskünste. Fahr hin und pass halt auf. Rodrigo
Hier wird ja auch immer gerne von Tippgebern in den Lodges oder Campsites geredet. Halte ich persönlich für Unsinn. Was sollen die denn als Tip geben? Vor allem bei einem Autoaufbruch. Die Diebe brauchen keinen Tip. Die sehen selbst, dass da ein Fahrzeug steht, bzw. ob ein Chalet besetzt ist. Was sollen den die Lodge-Angestellten für Insiderwissen über die jeweiligen Kunden haben, das den Dieben hilft. Für die Diebe ist jeder Europäer unermesslich reich und somit ein lohnendes Ziel.