Ausgeraubt in der Chobe Savanna Lodge!!!

81 Antworten · 17,8k Aufrufe · gestartet 17. Feb. 2014 von ruppilinde
Bilder klein
Antworten
17 Beiträge · seit 201319. Feb. 2014 ·
@ Rodrigo

Man kann es auf die sehr vereinfachte Formel reduzieren:

Diebstahl = klauen
Raub = hauen und klauen
Räuberischer Diebstahl = klauen und hauen (Klauen, wird dabei entdeckt und haut nun um mit der Beute davon zu kommen)

Wie gesagt, sehr vereinfacht, aber eingängig....

Grüßle
Felix
98 Beiträge · seit 200819. Feb. 2014 ·
Danke Drechselschorsch auch Dir für die Worte, zum Glück hast Du noch geschrieben, dass Du übertreibst mit Deinem Hut ...wollte schon nach nach so einem Exemplar im Internet Ausschau halten 🤩
Lg Djinn
0
1'287 Beiträge · seit 200819. Feb. 2014 ·
Hallo,

wie es ja zu erwarten war ist auch dieses Thema wieder einigermassen aufgebläht worden. Nun das ist wohl der Thematik geschuldet. Dennoch finde ich es immer wieder wichtig, dass solche Erfahrungen hier gepostet werden, damit andere, ohne eigene schlechte Erfahrung gemacht zu haben, wieder an die vorhandene Risiken erinnert werden.

Es spricht ja sehr für Namibia, dass viele Leute die häufiger hinfahren diese Art der Erinnerung brauchen, um nicht zu leichtsinnig zu werden.

Also Danke an alle, die hier über solch schlechte Erfahrungen berichten.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
zuletzt bearbeitet 19. Feb. 2014
7'306 Beiträge · seit 200619. Feb. 2014 ·
Rodrigo schrieb:Ich noch einmal. Bei der Sonnenbräune u.a. Bemerkungen war bestimmt der 'Ironiemodus' an. Würde auch nichts nützen. Ein Einheimischer erkennt mit einem Blick zehn Meilen gegen den Wind, ob jemand Tourist ist oder nicht. Da helfen keine Verkleidungskünste. Fahr hin und pass halt auf.
... meine Bemerkungen dazu waren durchaus ernstgemeint. Ich bin schon häufiger für 'nen Einheimischen gehalten worden - und zwar von Einheimischen und nicht von anderen Touristen. Damals in Namibia, in Malawi, in Sierra Leone und zuletzt auch wieder in Rwanda. Das ist mir aber nie passiert, nachdem ich kurz zuvor "kalkweiß" aus Europa kam.
Aber mit den "Verkleidungskünsten" hast Du Recht. Die helfen nicht. Deshalb ziehe ich auch Klamotten an, die ich sonst in Deutschland trage. Wenn ich in einem Dorf oder einer Stadt rumlaufe, habe ich auch häufig keine Tasche, Rucksack oder Kamera dabei. Und dann werden die Merkmale schon nach und nach weniger.

Aber es ist ja letztlich auch egal, ob man für einen Touristen gehalten wird oder nicht. Auch weiße Einheimische sind für die schwarze Bevölkerung "reich". Das muss aber ja nicht gleich zu der Ansicht führen, dass alle Schwarzen potentielle Diebe sind (solche Äußerungen habe ich tatsächlich schon gehört).

Ich habe in Namibia unheimlich viele sehr nette und hilfsbereite Menschen getroffen und bin auch etwa 2.500 km dort per Anhalter gefahren. Der Großteil der Fahrer, die mich mitgenommen haben, waren Schwarze. Ich halte Namibia für eines der sichersten Reiseländer in Afrika und Afrika allgemein (jetzt nehme ich mal Problemländer wie Somalia oder Mali usw. aus) ohnehin für sicherer als sein Ruf.

Ich wüsste auch nicht, warum ich in Namibia (oder anderswo in Afrika) andere Sicherheitsvorkehrungen treffen müsste als zuhause, in Frankreich oder in Italien.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
607 Beiträge · seit 201020. Feb. 2014 ·
Hallo ruppilinde,
ich hole den Thread noch mal hoch, da ich jetzt erst Antwort erhalten habe.
Ich möchte mich auch sehr für das Einstellen des Berichtes bedanken.
Meine Meinung möchte ich weniger zur Kriminalität an sich äußern, die ist einfach da und mit der versuche ich mich zu arrangieren, egal wo auf der Welt. Ich konzentriere mich mehr auf den Schutz und deshalb macht es für mich einen Unterschied ob ich einer privaten Lodge, einer gehobenen Lodge eines renommierten Unternehmens oder im Auto übernachte. Eine private Lodge hat nicht die Möglichket und die Kosten sind zu hoch für umfangreiche wirksame Security.
Meiner Meinung nach kann man in einer renommierten Lodge sehr wohl mehr Sicherheit erwarten. In einem 5* Hotel rechne ich auch nicht mit einem Einbrecher.
Aus diesem Grund habe ich das Management von Desert&Delta angeschrieben. Die Savanna Lodge gehört zu dem Unternehmen und wir waren schon in 4 anderen Lodges dieses Unternehmens. Das Management legt unter anderem sehr großen Wert auf die Sicherheit seiner Kunden. Aber wie man unten sieht, wird das Versperren der Türe doch erwartet, das habe ich nicht gedacht und bin mir nicht sicher ob man darüber Informationen erhalten hat. Trotzdem finde ich es erwähnenswert, dass eine Antwort kam. Und dass der Vorfall in der Lodge vielleicht auch zu einer Verbesserung führt.
Ich habe noch nie eine Türe in der Natur versperrt und ohne diesen Bericht wäre ich immer noch aus anderer Sicht selbst Schuld.Irgendwann ist dann doch wohl das erste Mal. Aber im März in Urikarius noch nicht. Da kommt ja höchstens eine Löwin oder einer Fomi durch die Tür.
Viele Grüße
Wolfgang

Many thanks for getting in touch and thank you so much for coming to visit our camps and lodges.

To bring some clarity to the event which unfortunately wasn't accurately reported on tripadvisor.
- The theft was an isolated incident. No theft occurred at Chobe Savanna for many, many years.
- The guest involved neither made use of the safe nor did they lock the door.
- There was security, however, we have now employed 2 x 24 hour night-watchmen staff to patrol in the evening.
4'451 Beiträge · seit 200820. Feb. 2014 ·
Hallo Hippie,

Du schreibst:

The guest involved neither made use of the safe nor did they lock the door.

Erstmal vielen Dank , das Du Dir die Mühe gemacht hast, dieses Management anzuschreiben.
Was für mich aber total unverständlich ist , ist aber nur mM !! Das das ein Argument ist, das der Safe nicht benutzt wurde und die Tür nicht abgeschlossen. 😠

Wir waren auch schon in Unterkünfte, wo es gar keinen Schlüssel für die Unterkunft gab, geschweige ein Safe. 😉 Welche auch hochqualifizierte Lodge hat denn so einen großer Safe, das Laptop und Cameraausrüstung rein passt ?

Wir waren auf Duesternbrook, wo es ein riesen Safe an der Rezeption gab, wo wir unsere Wertsachen einschließen könnten wenn wir wollten. Wir haben das aber anders gelösst. 🙂
Ich finde schon, das sich diese Lodge fein rausredet und es ist gut das es solche Portale wie Tripadvisor gibt.

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
709 Beiträge · seit 201120. Feb. 2014 ·
Hippie schrieb:...die Kosten sind zu hoch für umfangreiche wirksame Security...
...
in der Nähe von Sudak auf der Krim hatte der CP keinen Zaun, kein fließendes Wasser, als Toilette ein Loch in einer Betonplatte, aber ca. 5...6 Mann im Omon (ähnl. SEK) -Trimm mit Pistolen am Gürtel. Und die Nacht kostete fürs Womo mit 3 Personen 3€ gesamt.
Und der Parkplatzwächter an einem Mittelklassehotel nördlich von Odessa hatte einen deutschen Schäferhund und eine Querflinte.
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
zuletzt bearbeitet 20. Feb. 2014
1'309 Beiträge · seit 200920. Feb. 2014 ·
Rocky1964 schrieb:
Hippie schrieb:...die Kosten sind zu hoch für umfangreiche wirksame Security...
...
in der Nähe von Sudak auf der Krim hatte der CP keinen Zaun, kein fließendes Wasser, als Toilette ein Loch in einer Betonplatte, aber ca. 5...6 Mann im Omon (ähnl. SEK) -Trimm mit Pistolen am Gürtel. Und die Nacht kostete fürs Womo mit 3 Personen 3€ gesamt.
Wenn das der Sicherheitsdienst war, dann war der aber mit 50 cts pp pro Nacht richtig gut bezahlt. Bei diesen Preisen sind ja die Parkplatzwächter am Supermarkt in Botswana total überbezahlt! 🤩 Und die sind noch nicht mal bewaffnet!
VG Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
zuletzt bearbeitet 20. Feb. 2014
1'125 Beiträge · seit 200620. Feb. 2014 ·
Guten Abend!
Das Thema 'Sicherheit' oder 'Raubüberfälle' war ja lange ein Tabuthema ("Es gibt überall Überfälle, also auch hier" - hillft dem Betroffenen nichts, gar nichts) - und daher ist es gut, wenn es einmal konkretisiert an vielen Beispielen thematisiert wurde. War sicher wichtig. Aber nun, finde ich, ist alles dazu gesagt. Lasst das Thema erstmal in Ehren sterben. Man kann es ja wieder erwecken, wenn etwas grundlegend Neues passiert.
Gute Nacht!
Rodrigo
Omnia vincit amor
Themenstarter10 Beiträge · seit 201420. Feb. 2014 ·
Hallo Hippie! Erstmal vielen Dank für deine Nachfragen bei der Hotelcompanie. Du siehst, auch wenn es sich um eine teure Lodge handelt,wenn wirklich was passiert, reden sie sich alle raus. Irgendwas finden sie dann schon das du vergessen hast zuzumachen oder wegzuschließen. Der Lodgemanager vor Ort namens "Alfred" hat übrigends bei der Polizeivernehmung bestätigt,dass in dieser Nacht keine Security auf dem Gelände war. Nach dem Überfall ging ich vor's Chalet und hupte mit der Gashupe bis nichts mehr drin war,nichts rührte sich,aber gleich gar nichts. Meine Frau hatte furchtbare Angst und wollte nicht dass ich zum Haupthaus vorgehe um Alarm zu schlagen,es wäre sowieso kein Mensch dagewesen.Am nächsten Tag erfuhren wir dann ,dass der Gast im nächsten Chalet unser Hupen hörte und den Hotelmanager Alfred,dessen Nummer er gespeichert hatte, angerufen hat und um Hilfe bat. Sonst wäre überhaupt niemand gekommen um nachzusehen. Wenn ich über die Geschichte nachdenke werde ich wieder stocksauer,dass uns das passiert ist ,aber am meisten auf mich selber,dass ich nicht besser aufgepasst habe. Wir hatten schon fast 4 Wochen Traumreise hinter uns und schwebten auf der 7. rosa Reisewolke,darum waren wir auch so geschockt. Sei es drum,Schnee von gestern. Mein Bericht hat über 3000 Aufrufer!! Die Lodge schreibt dir dass jetzt 24 Stunden Security auf dem Gelände ist.Dann hat unser aller Geschreibe hier wenigstens das bewirkt,dass zukünftige Reisende in dieser Lodge sicherer sind und viele andere unterwegs vielleicht wachsamer, vorsichtiger und umsichtiger sind und den einen oder anderen Tipp hier mitgenommen haben. Darum vielen vielen Dank an dich und alle anderen Teilnehmer hier von Rupert und Irmi
527 Beiträge · seit 201325. Feb. 2014 ·
Afrika ist nun mal ein "Risikokontinent"!
Sorry - ich sehe nicht ein, wieso dieses Thema "mal ruhen soll". Man kann die Besucher dieses schönen Landes - aber auch anderer afrikanischer Länder - nicht genug darauf hinweisen, dass Vorsicht die Mutter der Porzellankiste ist... und dass man sich, ob das einem passt oder nicht, der zahlreichen Risiken von Fahrten in Afrika immer bewusst sein sollte.
Ich bin mehr als 45 Jahre lang mit eigenen Fahrzeugen in Afrika herum gereist (und reise immer noch) - und nach 40 Jahren bin ich zum ersten Mal überfallen worden. Ausgerechnet in dem von Vielen noch immer als sicher bezeichneten Namibia. Wer sich ein bisschen informiert, u.a. auch in der AZ, der "Allgemeinen Zeitung" (http://www.az.com.na/), die in Namibia erscheint, wird immer wieder auf die zunehmende Kriminalität stossen.

Überfall in Tsumeb
Meine Geschichte in Kürze: Ich war mit kenianischer Frau und Mitsubishi Pajero - auf dem Landweg von Kenia kommend - mehrere Monate in Namibia unterwegs.
In Tsumeb war ich dann zur falschen Zeit am falschen Ort - nämlich auf dem schönen und sauberen Campingplatz der Stadt. Wir waren zwei Nächte dort und in der zweiten Nacht die einzigen Camper. Um 03.15 h erwachten wir - unter dem Hochstelldach schlafend - von lautem Klopfen und der Aufforderung "bring money". Ich schaute aus dem Fenster und sah zwei Männer am Wagen stehen, bewaffnet mit langen Messern. Meine Frau begann gleich wie am Spiess zu schreien, so laut, dass man sie wohl noch in Windhoek hören konnte. Als ich nicht reagierte, begannen die Männer das Segeltuch des "Dachzeltes" aufzuschlitzen. Also beschloss ich, dem Treiben ein Ende zu setzen, stieg vom Nachtlager hinunter und griff nach meiner halbmeterlangen Keniapanga. Dann verliess ich den Pajero, worauf sich die beiden Männer - bis auf die Augen vermummt - sofort auf mich stürzten und meine Frau schrie "dont go out, they will kill you".

Kampf mitten in der Nacht
Eine ganz Weile lang kämpften wir lautlos (meine Frau nicht!) und die beiden Schwarzen versuchten, mir Sand in die Augen zu werfen, waren aber darauf bedacht, der Panga nicht nahe zu kommen. Ich war bis unters Kinn voll Adrenalin... Als die beiden merkten, dass sie mir nicht nahe kommen konnten, schlugen sie die beiden Vorderfenster des Pajeros ein, rissen eine Reisetasche und einen kleinen Rucksack vom Vordersitz und rannten weg. Obwohl meine Frau noch immer schrie, war vom Nachtwächter keine Spur zu sehen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass er den Männern gesteckt hatte, dass nur ein alter, wohl wehrloser, Mann mit einer schwarzen Frau auf dem Campingplatz war. Die Polizei war später der gleichen Meinung.
Der Camp Attendant rief, als ich ihn endlich wach bekommen hatte, die Polizei an, die nach einer knappen Stunde total verschlafen auftauchte. Ergebnis: einer der Polizisten sagte "wir fahren nun mal die Hauptstrasse Richtung Tsumeb entlang und schauen, ob wir die Räuber erwischen"! 🤩
Ende März fliege ich wieder nach Namibia, wo noch mein 4 x 4 steht. Dann geht's nordwärts zurück nach Kenia...
Gruss M.

PS. Während meines Aufenthalts wurde eine Farm in der Nähe von Windhoek überfallen und 16 Touristen auf der Campsite wurden ausgeraubt. Und an der Spitzkoppe wurde ein deutscher Besucher erschossen.

Zum reichlich unreflektierten Spruch "das kann überall passieren": möglich - aber das Risiko ist nicht überall gleich gross!


hd520f47.JPG

Schön, sauber, mit Elektrizität und Licht: der Campingplatz von Tsumeb

h8d04c5e.JPG

Nach der "Behandlung" durch die Angreifer...

hfa8280f.JPG

... und nach erfolgter Reparatur.
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2014
1'155 Beiträge · seit 200625. Feb. 2014 ·
Hallo Mzeekenya

…den Campingplatz kenne ich. Schön am Tag und schön gefährlich in der Nacht. Da könnte ich auch eine Story schreiben…

Wie generell Namibia. Ein schönes Land, aber man sollte immer auf der Hut sein. Ich war vor 2 Jahren nach vielen Jahren wieder einmal dort. Das einsame Damaraland ist eigentlich für mich der einzige Grund überhaupt noch hinzufahren.

In vielen Jahren Afrika habe ich gelernt immer etwas die Umgebung zu beobachten und Situationen vorherzusehen. In Namibia hatte ich oft das Gefühl irgendwie belauert zu werden, gerade in Städten. In Katima haben sich 2 Typen an uns angeschlichen als wir auf einem Rastplatzt Pause machten… wir sind dann davongefahren… vielleicht wollten sie einfach nur reden… sah aber nicht so aus.

Sicher kann überall etwas passieren, aber statistisch sollte sich der Eine oder Anderen hier einmal Gedanken über die „relative Häufigkeit“ machen. Wie verhalten sich zum Beispiel 1000 Übernachtungen von Touristen auf Campingplätzen an der Nordsee… zu 1000 Übernachtungen auf Campgrounds in Namibia …usw.

Es kommt mir so vor, dass sich diese Vorfälle in den letzten Jahren in Namibia häufen. Zahlen haben ich aber keine… ist nur so ein Gefühl und somit subjektiv…

Gruss, Tom
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2014
527 Beiträge · seit 201325. Feb. 2014 ·
Hallo Tomcat. Auch ich bin der Überzeugung, dass die Kriminalität in Namibia zugenommen hat und weiter zunimmt. Selbst die Campingplätze auf den Farmen, oft 10 bis 15 km von den Durchgangsstrassen entfernt, sind nicht mehr sicher. Ich stimme dir zu: man muss dauernd auf der Hut sein - und das nicht nur nachts. Macht irgendwie auf Dauer auch keinen Spass. Die Polizei ist sowohl untätig als auch unfähig. Und gar nicht daran interessiert, irgendwelche Kriminelle, die ja nur die eh nicht geliebten Weissen schädigen, zu erwischen. Kürzlich hat mir im Caprivistrip ein englischstämmiger Farmer erzählt, dass er mit seinen Nachbarn ein Netzwerk aufgebaut habe. Bei Alarm werden sofort sämtliche Zufahrtstrassen überwacht bzw. gesperrt. Da die Kriminellen ja nicht nur ein Fernglas entwenden wollen, sondern Fernseher, Computer, ja selbst Kühlschränke, sind sie auf Fahrzeuge angewiesen.
Der Farmer erzählte, dass sie in kurzer Zeit zwei Banden erwischt und an Ort und Stelle so behandelt hätten, dass denen buchstäblich das Hören und Sehen vergangen sei... Die anschliessend herbei gerufene Polizei sei mit ihrem Vorgehen höchst zufrieden gewesen 😠
zuletzt bearbeitet 26. Feb. 2014
466 Beiträge · seit 201025. Feb. 2014 ·
guter Wille ist ja da und die Gefahr auch erkannt..
Kürzlich hat mir im Caprivistrip ein englischstämmiger Farmer erzählt, dass er mit seinen Nachbarn ein Netzwerk aufgebaut habe. Bei Alarm werden sofort sämtliche Zufahrtstrassen überwacht bzw. gesperrt.
Leider bricht nach Einbruch der Dunkelheit das Mobilnetz zusammen da solargespeist...wie will man da wen erreichen? Mit Funk war das Camp in dem wir überfallen worden sind nicht ausgestattet...
Hinzu kommt das nachts die Polizeistationen zumeist nur mit einem Mann besetzt sind und die alleine sowieso nichts machen können - freie Hand für die Halunken...
Im Caprivi kommen die Brüder auch übers Wasser, da nützt ein Sperren der Zufahrtstrassen auch wenig...

LG Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
527 Beiträge · seit 201325. Feb. 2014 ·
Da läuft alles über Radio call und nicht über's Handy.
Immer mehr Farmer rüsten auf und weil sie meist auch mit Waffen ausgerüstet sind,
gibt es nicht selten Tote und Halbtote.
Es ist ein "Krieg", den keine Seite gewinnen kann.
M.
zuletzt bearbeitet 25. Feb. 2014
3 Beiträge · seit 201424. März 2014 ·
Das Thema "Raubüberfall in einer teuren Lodge" hat uns im Caprivi-Strip betroffen. Vor 3 Monaten brachen genau wie bei ruppilinde mitten in der Nacht 2 Diebe in unserer Hütte ein, bedrohten uns, schmissen all unsere Sachen in unsere Taschen und verschwanden. Wir waren die einzigen Gäste in der Lodge, nach der Trillerpfeife daaaaaauerte es, bis mal jemand kam, der Lodgemanager floh noch in der Nacht... Gemäss Interneteinträgen war dort schon öfter dergleichen passiert. Diese heruntergekommene Lodge ist sehr abgelegen, wir waren total aufgeschmissen und mussten uns um alles selber kümmern: Wie kommen wir in den nächsten Ort? Wo kommen wir unter? Wir hatten nur noch Schlafanzug, keine Schuhe mehr... Die Lodge war uns von einem deutschen Reiseveranstalter teuer verkauft worden, der sie bis vor kurzem noch immer im Katalog hatte.
Nie mehr buchen wir über einen Veranstalter, sondern - wie wir das auch früher gemacht haben - wir suchen uns alle Bausteine selber zusammen und buchen sie selber.
5'483 Beiträge · seit 200924. März 2014 ·
...und wieder einmal fehlen die wichtigen Informationen. Wie soll solch ein Post der Forumsgemeinde helfen. 😵
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
6'152 Beiträge · seit 200624. März 2014 ·
hallo africa1960,

es wäre nett wenn Du uns den Namen der Lodge , Veranstalter mitteilen würdest,
denn nur dadurch kann man vermeiden, dass man die Lodge nicht bucht.

Vielen Dank.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
3'883 Beiträge · seit 201124. März 2014 ·
Hallo Ruppilinde,
es tut mir sehr leid, was ihr erleben musstet und hoffe, dass ihr euch für die Nachwirkungen professionelle Hilfe sucht.

Danke, dass du die Forumsgemeinde über das Vorgefallene informierst.

Drei Punkte sind mir nicht ganz klar:

Die Chobe Savanna Lodge liegt in Namibia, richtig? Wo genau?

2. Interpretiere ich richtig, dass der Besitzer kein Wachpersonal eingestellt hat? Das erwarte ich allerdings in einer Lodge der gehobenen Preisklasse. Er weiß schließlich von den Einbrüchen genauso gut wie wir Touristen. Außerdem weiß er, dass die namibische Polizei unzuverlässig und keine Hilfe ist. Seine nachträgliche "Hilfestellung" dient nur der Ruhigstellung von euch.

3. Ihr habt über einen Reiseveranstalter gebucht. Er hat natürlich Verträge, die er erst einmal einhalten muss. Ist das ein großer Unternehmer, der Druck machen könnte, oder nur ein kleiner "Einmannbetrieb"? Wie verhält der sich in dieser Angelegenheit?

Danke für deine Antworten sagt
freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
3 Beiträge · seit 201424. März 2014 ·
Wir wurden in der Impalila Island Lodge in Namibia überfallen und ausgeraubt. Der Ort war auch sonst sehr seltsam, ungepflegt und keineswegs auf dem beworbenen Standard nach offenbar mehreren Besitzerwechseln. Es gab auch keine Aktivitäten wie z. B. Bootssafaris. Die Umstände sprechen dafür, dass die Täter genau informiert waren, dass nur eine Hütte mit Gästen belegt war. Wir haben riesiges Glück noch am Leben und nicht verletzt worden zu sein.
Am schlimmsten finden wir, dass Reiseveranstalter und Lodgebesitzer mit dem Verkauf solcher Produkte noch Geld verdienen und nach einem Überfall die Kunden nicht angemessen unterstützen.