Ich habe die Fotos mit Hilfe folgender Arbeitsschritte in Photoshop bearbeitet: - Kontraste etwas verstärkt - Lichter etwas abgedunkelt
Die Fotos erschienen mir wg. der starken Sonneneinstrahlung etwas stark belichtet und dementsprechend blass. Dem habe ich mit diesen zusätzlichen Bearbeitungsschritten zu begegnen versucht: - Farbe anpassen/Farbvariationen/Mitteltöne abdunkeln
Den Horizont habe ich etwas beschnitten. So kommen die Berge im HG, wie von Chrissie beabsichtigt, besser zur Geltung wie ich finde.
Die von Euch genannten Bearbeitungsprogramme kenne ich nicht. Von Gimp habe ich gehört, es aber selbst nicht angewandt. Bildbearbeitung ist ein Thema für sich und oft nicht leicht. Ich habe mir das auch erst aneignen müssen, Kurse besucht, manches selbst entdeckt oder mir von anderen zeigen lassen. Herzliche Grüße Günter
take off1'674 Beiträge · seit 201208. Feb. 2014 · #2
Hallo Günther,
wow ..... ist ja echt klasse was man aus einem "Durchschnittsfoto" (@chrissie: ist nicht böse gemeint, finde deine Fotos gut), raus holen kann.
Vielen Dank Günther, dass du die bearbeiteten Fotos eingestellt hast. Es zeigt mir, dass ich mich doch etwas mit Fotobearbeitung beschäftigen sollte. 🙂
Den Tipp mit Gimp habe ich von meinem Bruder (passionierter Hobbyfotograf, der allerdings auch Photoshop benutzt). Gimp soll ähnlich wie Photoshop funktionieren, ist allerdings kostenlos aus dem Netz runterzuladen. Naja, ich habs versucht, bin aber irgendwie bei dem Arbeiten mit den verschiedenen Ebenen an meine Grenzen gestoßen.
Für den nächsten Afrika Aufenthalt bin ich schon mal mit Stativ, Fernauslöser, Graufilter, Konverter ausgerüstet. Ob's was bringt, werden wir bald sehen. Allerdings wird mir das Stativ im KTP nicht viel bringen. 😄 😄 😄 Liebe Grüße Dagmar
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200908. Feb. 2014 · #3
Hallo Günter,
das sieht gut aus. Ich arbeite mit Gimp und du hast Recht, es ist manchmal etwas umständlich. Ich bearbeite aber auch kaum etwas an meinen Bildern.
@ Dagmar,
nimm dein Stativ mit in den KTP, da kann man nachts tolle Bilder machen, schau mal....
📎 h2349437.jpg
lg sasowewi
chrissie2'460 Beiträge · seit 200608. Feb. 2014 · #4
Hallo Günter, klasse, was du mit deinem Bildbearbeitungsprogramm noch aus meinen Bildern herausholst. 🙂 Ich bin ja sowohl was die Fotografie als auch die Nachbearbeitung betrifft ein Greenhorn, daher bin für Tipps und Ratschläge immer offen. Vielen Dank für die Mühe, die du dir gemacht hast. LG Chrissie PS: Gute Idee, einen Extrathread dafür zu eröffnen.
Toni_1962256 Beiträge · seit 201209. Feb. 2014 · #5
Wie war denn die Stimmung der Landschaft in Wirklichkeit?
Das bearbeitete Foto ist natürlich an sich erstmal farbenverstärkt und farbenklarer, aber trifft es die Stimmung so, wie es in Wirklichkeit war?
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200609. Feb. 2014 · #6
Toni_1962 schrieb: Das bearbeitete Foto ist natürlich an sich erstmal farbenverstärkt und farbenklarer, aber trifft es die Stimmung so, wie es in Wirklichkeit war?
Hallo Toni
Das Bild ist etwas zu hell belichtet und wirkt dadurch flau. Aber Fotografie ist heute ein Workflow. Helligkeit und Kontrast stellt man später am PC ein. Farben können falls gewünscht auch gesättigt werden. Die Kunst ist nicht zu übertreiben… aber wo sind die Grenzen…?
Hier ein analoges Beispiel. Fujichrome 50 mit etwas Polfiter um die Farben noch knalliger zu machen. Mit Kodachrome 64 wäre das Bild viel „Neutraler“ gekommen. Für dieses Bild habe ich damals eine Belichtungsreihe mit 6 Bildern gemacht. Wie die „korrekte“ Stimmung damals war kann ich mich nicht erinnern… ich habe einfach das Bild in die Auswahl genommen, dass mir subjektiv Besten gefiel..
Toni_1962256 Beiträge · seit 201209. Feb. 2014 · #7
Dass Hellgkeit und Kontrast nachträglich berbeitet wird, heisst doch auch oft, dass das Foto so geschönt wird, dass es einem gefällt, aber es geht sehr oft zu Lasten, die Stimmung so wiederzugeben, wie sie tatsächlich war. Ich fonde diese Entwicklung der Fotographie schade, fast traurig ...
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200609. Feb. 2014 · #8
..Hallo Toni
Ja das finde ich auch bedenklich. Helligkeit und Kontrast sind von mir aus gesehen ja noch in Ordnung, da gibt es aber noch ganz andere Anwendungen mit denen man ein Bild „verfälschen“ kann.
Beim Diafilm hat man früher das Bild gemacht und es war in Stein gemeisselt. Es war eine Kunst und brauchte sehr viel Erfahrung um das rauszuholen was man wollte. Mit der Digit Fotografie bekomme ich nie auf Anhieb solche Bilder hin wie früher mit Diafilm. Da braucht es dann schon Bildbearbeitung…
Aber in der SW Fotografie hat man früher auch schon Bilder „verfälscht“, mit nachbelichten, ab wedeln usw.…schau mal die Werke von Ansel Adams an… das lief aber dann unter Foto Kunst..
lg Tom
AfricaDirect1'271 Beiträge · seit 200709. Feb. 2014 · #9
Hallo,
da ich ja auch etwas mit der Kamera unterwegs bin 😎 , möchte ich mich kurz hier äußern.
Toni_1962 schrieb:Dass Hellgkeit und Kontrast nachträglich berbeitet wird, heisst doch auch oft, dass das Foto so geschönt wird, dass es einem gefällt, aber es geht sehr oft zu Lasten, die Stimmung so wiederzugeben, wie sie tatsächlich war. Ich fonde diese Entwicklung der Fotographie schade, fast traurig ...
Toni, was Tomcat Dir mit seinem Post vermutlich sagen möchte (und ich hoffe, das nimmt er mir nun nicht übel), ist, dass Bildbearbeitung kein Thema der digitalen Fotografie ist. Nur ist sie jetzt für jeden möglich. Bei der analogen Fotografie konnte man schon eine gewisse "Bildbearbeitung" durch die Auswahl des Films machen, denn verschiedene Hersteller boten verschiedene Effekte. Hinzu kommt, dass natürlich im Labor durchaus das Bild beeinflusst wurde. Nun kann aber jeder seine Bilder mehr oder weniger erfolgreich beeinflussen. Ich habe das auch sehr lange abgelehnt, denn für mich war die Natürlichkeit besonders wichtig und die Darstellung der tatsächlichen Gegebenheiten. Da ich aber inzwischen nur noch in RAW fotografiere, muss ich sogar meine Fotos bearbeiten. Aber auch da steht es für mich an erster Stelle die tatsächlichen Gegebenheiten wiederzugeben und daher "verändere" ich nicht so viel an meinen Bilder. Stempeln kommt für mich nur z.B. bei Sensorflecken in Frage. Ist dort ein Ast, und sei er auch im Weg, dann war er halt da. 😉
Grundsätzlich kann ich aber auch mit EBV aus einem missglückten, schlechten Foto kein super Foto machen 😛
chrissie schrieb:Hallo Günter, klasse, was du mit deinem Bildbearbeitungsprogramm noch aus meinen Bildern herausholst. 🙂 Ich bin ja sowohl was die Fotografie als auch die Nachbearbeitung betrifft ein Greenhorn, daher bin für Tipps und Ratschläge immer offen. Vielen Dank für die Mühe, die du dir gemacht hast. LG Chrissie PS: Gute Idee, einen Extrathread dafür zu eröffnen.
Bezüglich Bearbeitungsprogrammen ist es halt immer die Frage, was man machen möchte und was man wirklich braucht. Photoshop (z.B. CS6) ist sehr teuer, sehr umfangreich und es dauert recht lang und benötigt viel Einarbeitung bevor man hier die gewünschten Ergebnisse bekommt. Diese aufwendigen Programme machen eigentlich nur Sinn, wenn man in RAW fotografiert und sich wirklich intensiv damit auseinandersetzen möchte. Ich kenne Gimp jetzt nur aus Beschreibungen, aber ich denke mit einigen Abstrichen ist es ähnlich wie Photoshop. Adobe hat aber ein weiteres, sehr viel kostengünstigeres Programm am Start, dass hervorragend auch für Einsteiger geeignet ist. Adobe Photoshop Lightroom 5 ist mit knapp über 100€ noch recht erschwinglich und mit einem guten Buch, wie z.B. dem von Scott Kelby (das macht richtig Spass zu lesen) ist es auch recht schnell zu beherrschen. Hinzu kommt, dass auch noch eine Datenbank angeschlossen ist, so dass man die Fotos auch sehr gut sortieren und mit Stichworten organisieren kann.
Grundsätzlich ist die Bearbeitung der Fotos, wie Drechselschorsch ja schon gesagt hat, eine sehr subjektive Angelegenheit. Was dem einen gefällt, ist für den anderen schon zu viel oder zu wenig. Da muss man einfach danach gehen, was einem selbst am Besten gefällt.
chrissie2'460 Beiträge · seit 200609. Feb. 2014 · #10
Toni_1962 schrieb:Wie war denn die Stimmung der Landschaft in Wirklichkeit?
Das bearbeitete Foto ist natürlich an sich erstmal farbenverstärkt und farbenklarer, aber trifft es die Stimmung so, wie es in Wirklichkeit war?
Hallo Toni, ich finde, da die Bilder nicht zu sehr bearbeitet worden sind, kommt die Originalwirkung der Landschaft gut zur Geltung.
Zum Thema Fotobearbeitungsprogramme: Da ich persönlich kein Freund großer Bildkorrekturen -nicht nur aus Bequemlichkeit- bin, sondern mir wie Nicole wichtiger ist, die tatsächlichen Gegebenheiten wiederzugeben, werde ich mir auch kein teures Bildprogramm zulegen und beim JPG-Illuminator bleiben. Wichtig wäre mir da allerdings, noch herauszufinden, wie die Bildbeschneidung (Ausschnitt) funktioniert, das klappt noch nicht so ganz 😗
DEderhans58 Beiträge · seit 201309. Feb. 2014 · #11
Hallo chrissie, eigentlich reicht es wenn du das betreffende Foto auswählst und dann mit gedrückter linker Maustaste einen Ausschnit aufziehst. Anschliessend kannst du den Ausschnitt verschieben, verkleinern oder vergrössern. Auf der linken Seite neben dem Bild siehst du dann die Option "Bild beschneiden". Die klickst du an, fertig. Optionen zur Bild-, bzw. Formatgröße kannst du im Menü Bild/Beschneiden... festlegen. Speichern nicht vergessen! Hier gibts das Handbuch zum Herunterladen: http://www.jpg-illuminator.de/download.htm Viel Spass, Gruß Hans
DEderhans58 Beiträge · seit 201309. Feb. 2014 · #12
@Tomcat Hallo Tom, ich habe lange Jahre Dias fotografiert und da war die Aufnahme sehr wohl zu beeinflussen: Polfilter, Grau- und Verlaufsfilter usw. Blende, Belichtungszeit.... Digital fotografierte Bilder, wenn bei der Aufnahme die Möglichkeiten der Kamera genutzt werden, sind sehr wohl der füheren Analogfotografie vergleichbar, einfach draufhalten und mit der Automatik losballern (wird schon ein Treffer dabeisein) ist nicht meins. Ist halt keine Chemie mehr sondern Nullen und Einsen.... Wenn ich die Realität sehen möchte, muss ich schauen, Fotografie, gleich welcher Art, ist immer ein subjektives sehen. Gruß Hans
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200609. Feb. 2014 · #13
Hallo Hans
Ich habe nicht behauptet, dass das Resultat beim Dia nicht beinflussbar war. Meine Aussage war nur die, wenn das Bild gemacht war, dann war es so und nach der Entwicklung nicht mehr änderbar. Das ging dann so in den Druck.
Polfilter war früher der“ Sättigungsregler“… Belichtungsreihen der „Helligkeitsregler“… der entsprechende Film der „Farbtonregler“…der Verlauffilter ..das Nachbelichten usw…