Die Eulenmuckels auf Jubiläumsreise

Reisebericht 444 Antworten · 111k Aufrufe · gestartet 15. Dez. 2013 von Eulenmuckel
3’700 Beiträge · seit 200911. Jan. 2014 ·
Hallo Eulenmuckels,
Wir halten die Idee von Michael mit den Jungvögeln des Granatastrilds aber auch für sehr plausibel. Irgendwie sehen sie ja noch recht fluffig aus.
ich bleibe erst mal bei den Blutschnabelwebern. Schaut Euch mal die Farbe der Beine an. Die Grenadiers haben dunkle Beine.
Nur in der Brutzeit ist der Schnabel des Blutweberweibchens gelb. Ansonsten auch rot.

Habe mich auch erst auf dem Holzweg befunden, denn die Augenfarbe und die Schnabelfarbe ist nahezu identisch mit dem Common Grenadiers und sie sind am gleichen Ort fotografiert worden.

Vielleicht kann Biologe noch das Foto vom Jung-Grenadier verlinken, dass er gefunden hat. Das Netz war da nicht sehr ergiebig.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2014
2’168 Beiträge · seit 200912. Jan. 2014 ·
Hallo Eulenmuckels,

Ich hatte euren Reisebericht gar nicht gelesen, erst Marina hat mich nun mit der Nase draufgestossen! (danke Marina!) Wir hatten auch viel zu viel zu tun ueber die Feiertage, aber nun werde ich das gleich mal nachholen muessen. Ich hatte gar nicht gewusst was fuer tolle Bilder ich da verpasse!!

Zu den Voegel:
1. ist ein Lark-like Bunting - Emberiza impetuani
4. ein Great Sparrow - Passer motitensis
5. und 8. ist ein weiblicher Southern Masked Weaver - Ploceus velatus
und 6. sind Red-Billed Quelea - Quelea quelea non-breeding

und das Foto mit den einfliegenden Gaensen am Wasserloch ist fantastisch!!

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
Themenstarter2’121 Beiträge · seit 200612. Jan. 2014 ·
Mittwoch, 7. August 2013 – Olifantsbad

Okaukuejo, Etosha

Und wieder begann ein Tag in Okaukuejo. Wir standen ein bisschen später auf, da wir gestern Morgen kaum Tiere im Park gesehen hatten. Heute änderten wir erneut die Taktik. Anstatt zu einem verwaisten Wasserloch zu fahren und dort auf Tiere zu warten, fuhren wir einfach zu einer Wasserstelle, an der schon etwas los war. So führte uns der Weg wieder nach Nebrowni, dann nach Gemsbokvlakte und schließlich nach Olifantsbad. Als wir dort ankamen, sahen wir gerade, wie ein Löwe vom Wasserloch wegging. Wir vermuteten, dass er ein Stück weiter die Straße kreuzen würde und brachten uns in Position. Aber er tauchte dort nicht auf. So fuhren wir wieder zurück und entdeckten ihn oberhalb des Wassers unter einem Baum liegen. Er war recht weit entfernt, aber das Warten mit Löwe ist besser als Warten ohne Leopard. Heute wird es also ein wenig löwenlastig.
Nach einiger Zeit sah Ruth zwei weitere Löwen oberhalb der Wasserstelle vor einem umgestürzten Baum schlafen.

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Irgendwann kam eine Löwin zu den beiden, nahm einen der Herren mit und ging zur Wasserstelle.

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Die beiden tranken, zankten ein wenig, und dann legte sie sich auf die Pumpstation unter das Solardach. Er blieb im Schatten davor.

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So verging einige Zeit. Die Antilopen, die zum trinken kamen, hielten inne, als sie die Löwen bemerkten und stießen Warnrufe aus.

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Es waren viele Impalas, Kudus, Kuhantilopen und Oryx an der Wasserstelle. Zwischenzeitlich landete ein Kampfadler, und ein Perlkauz saß für einige Zeit auf einem Ast in der Nähe.

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Viele andere Autos kamen und fuhren. Aus einem großen Safaribus stiegen zwei Gäste auf der dem Wasserloch abgewandten Seite aus und machten eine Zigarettenpause. Wir wunderten uns, warum der Fahrer seine Gäste hier aussteigen ließ. Abgesehen davon, dass die Löwen in der Nähe lagen, ist es verboten. Und der nächste Picknickplatz ist nur wenige hundert Meter entfernt.
Gegen Mittag, nachdem wir vier Stunden ausgeharrt hatten, fuhren wir zurück ins Camp, sicherten Fotos und duschten. Dann unterhielten wir uns wieder mit Sonja und Florian vom Nachbarcampingplatz und verabredeten uns zum Abendessen.
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zuletzt bearbeitet 12. Jan. 2014
Themenstarter2’121 Beiträge · seit 200612. Jan. 2014 ·
Der Nachmittagsgamedrive führte uns selbstverständlich wieder nach Olifantsbad. Dort standen nun noch mehr Autos als am Vormittag. Die Löwen hatten zwischenzeitlich ihre Position gewechselt, waren aber immer noch in der Nähe des Wassers.

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Die anderen Tiere waren mittlerweile so durstig und die Löwen immer noch so träge, dass unter der Aufsicht des Löwenpärchens getrunken wurde, jedoch nur so lange, bis eine der Katzen selbst ans Wasser ging.

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Auf dem Parkplatz wurde permanent wild rangiert, die Leute kletterten auf ihre Autos und verursachten viel Lärm. Es war kaum auszuhalten. Wir versuchten, uns auf die Löwen und anderen Tiere am Wasserloch zu konzentrieren und den menschlichen Terror auszublenden. 😠

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Die Löwen legten sich schließlich für uns gut sichtbar auf eine mit Elefantendung weich gepolsterte Stelle. Wann immer sich ein Männchen dem Weibchen näherte, bekam er von ihr einen Prankenhieb auf den Kopf. Dennoch wichen sie nicht von ihrer Seite. Die anderen Männchen kamen auch nach und legten sich dazu.

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Zum Sonnenuntergang waren wir wieder im Camp. Zuvor hatten bei Gemsbokvlakte ein paar Giraffen sehr schön im Abendlicht gestanden.

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Zum Abendessen kochten wir Nudeln, und Sonja und Florian machten eine Soße aus Tomaten, Thunfisch und Spinat. Aufgrund fehlender Absprache hatten wir sogar zwei Salate. Wir unterhielten uns sehr nett mit den beiden und freuten uns, dass sich unsere Reiserouten noch zwei weitere Male überschneiden werden.
Als wir die Elefanten am Wasserloch grollen hörten, gingen wir hinüber. Ein paar Nashörner und Elefanten waren da, später kamen noch Giraffen. Lange hielten wir es jedoch nicht aus, da es schon spät war. Wir spülten das Geschirr und krabbelten ins Zelt.

Kilometer: 103
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zuletzt bearbeitet 12. Jan. 2014
3’700 Beiträge · seit 200912. Jan. 2014 ·
Hallo Eulenmuckels,

herzlichen Dank für die Fortsetzung und den wunderschönen Perlkauz!
Aus einem großen Safaribus stiegen zwei Gäste auf der dem Wasserloch abgewandten Seite aus und machten eine Zigarettenpause. Wir wunderten uns, warum der Fahrer seine Gäste hier aussteigen ließ.
Mich wundert mittlerweile gar nichts mehr. Alles ist möglich! Euer Foto ähnelt sehr dem Auflauf an der Crossing Points des Mara River, die hier mal gezeigt wurden.

Wir hatten ein ähnliches Erlebnis in Chudop. Auf der Straße lag ein Giraffenkill, die Löwen in der Nähe drapiert und die Wagenburgen drängelten sich. Das ging so weit, dass einige auch beim Rangieren über den Kill fuhren.
Leid tun mir die Filmemacher, die eine entsetzliche Geräuschkulisse auf dem Video haben.

Herzlichen Dank und Grüße
Marina
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405 Beiträge · seit 201112. Jan. 2014 ·
Hallo liebe Eulenmuckels,
mittlerweile habe ich euch wieder eingeholt ( mußte zwischendurch nach Namibia ) 😎 . Was für ein schöner Bericht, von den Fotos ganz zu schweigen. Die sind der absolute Knüller. Vielen Dank, daß ich weiter mitreisen darf.
Eigentlich wollte ich ja auch einen Bericht schreiben. Wenn ich aber eure Fotos sehe, kommen mir arge Zweifel 😵 . ich muß wirklich noch mal in mich gehen und mit mir reden. 😄 😄 .
Auch wir waren im Etosha Park. Gott sei Dank haben wir nur gute Erfahrungen gemacht. Am Wasserloch war es mucksmäuschenstill( ob in Okaukuejo oder Halali ) und unterwegs waren wir die meiste Zeit allein. Nirgendwo war Andrang. Selbst da nicht, wo Löwen direkt am Straßenrand eine Giraffe gerissen hatten und noch speisten 🙂 . Auf dem Campingplatz in Okaukuejo ging es sehr gesittet zu ( haben wir auch schon anders erlebt ). Vielleicht lag es auch an der Jahreszeit ( November ).
Jetzt bin ich sehr gespannt, wie eure Reise weitergeht und freue mich schon sehr darauf 🤩 .
Liebe Grüße,

Purzel
zum Arbeiten zu alt, zum Sterben zu jung.Wir verprassen das Erbe unserer Kinder...;-) Reisebericht Namibia 2013 "Nur" eine Einsteiger-Tour
Themenstarter2’121 Beiträge · seit 200613. Jan. 2014 ·
@Marina:
Mich wundert mittlerweile gar nichts mehr. Alles ist möglich! Euer Foto ähnelt sehr dem Auflauf an der Crossing Points des Mara River, die hier mal gezeigt wurden.
Wir alle sind natürlich auch Teil von diesem Tourismus, und jedes Auto hat das gleiche Recht, dort zu stehen. Jeder möchte tolle Tiersichtungen haben. Wir wünschen uns lediglich, dass jeder sich an die Regeln hält und vor allem Rücksicht auf andere nimmt.

@Purzel: Ein Urlaub in Namibia entschuldigt deine Abwesenheit selbstverständlich. Aber keinen Bericht zu schreiben, kommt nicht in Frage. Nicht jeder macht so viele Fotos wie wir und investiert in dieses Hobby so viel Zeit. Es geht auch gar nicht darum, die tollsten Fotos zu präsentieren. Vielmehr wollen wir hier interessante und spannende Reiseberichte lesen, die unser Fernweh wecken, Tipps geben und eigene Erinnerungen hervorholen.
Schön, dass ihr so angenehme Erlebnisse im Etosha hattet. Bei uns war es unterschiedlich. An den Wasserlöchern in den Camps waren die Leute auch sehr leise, aber tagsüber im Park war es kaum auszuhalten. Alle plärrten durcheinander.

An dieser Stelle vielleicht noch ein Aufruf: Man kann das standardmäßige Kling-Klang-Klong, das viele Digitalkameras und Camcorder beim Ein-, Ausschalten oder Auslösen machen, auch ABSCHALTEN (per Konfiguration). Nicht jedes synthetische Geräusch ist auch notwendig (eigentlich gar keins)!
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8’801 Beiträge · seit 201013. Jan. 2014 ·
Eulenmuckel schrieb:
An dieser Stelle vielleicht noch ein Aufruf: Man kann das standardmäßige Kling-Klang-Klong, das viele Digitalkameras und Camcorder beim Ein-, Ausschalten oder Auslösen machen, auch ABSCHALTEN (per Konfiguration). Nicht jedes synthetische Geräusch ist auch notwendig (eigentlich gar keins)!
Danke dass du das ansprichst - ich habe auch schon manchmal Leute beim Game Drive auf diese Möglichkeit angeprochen - manchmal sah ich aber nur große erstaunte Blicke (so nach dem Motto " was für ein Problem hat die Alte eigentlich?" ! 🤩

Selber ist es mir schon immer sehr unangenehm, wenn sich mein Autofokus mehrfach neu justiert - das gibt leider auch mechanische Geräusche. Da ich meine Kamera bisher auch immer als Ersatzfernglas benutzt habe und das Geräusch dann für alle sehr störend fand, denke ich gerade über die Anschaffung eines Fernglases nach, auf dem nicht wie auf meinem TCM steht 😉 !

LG Bele
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zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2014
Themenstarter2’121 Beiträge · seit 200613. Jan. 2014 ·
Donnerstag, 8. August 2013 – Ins Damaraland

Okaukuejo, Etosha – Mowani Mountain Camp, Twyfelfontein

Unser letzter Morgen in Okaukuejo brach an. Kurz vor dem Aufstehen hörten wir Löwengebrüll aus südlicher Richtung. So standen wir früh auf, klappten das Dach ein und verabschiedeten uns von Sonja und Florian. Wir treffen uns in einer Woche in Swakopmund wieder.
Schon um viertel nach sechs wurde das Tor geöffnet, und wir fuhren mit Sonnenaufgang ein paar Kilometer Richtung Anderson Gate.

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Aber von dem Löwen, der gebrüllt hatte, war nichts zu sehen. Daher ging es doch noch einmal nach Olifantsbad. Auf dem Weg sahen wir zwei ineinander verknäuelte Schakale. Aha! So sieht das also bei Schakalens aus.

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Bei Olifants waren die Löwen vom Vorabend verschwunden. Daher kehrten wir bald um und kamen über Nebrowni wieder nach Okaukuejo.

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Dort warfen wir ein paar Postkarten ein und kauften Feuerholz.
Als wir uns auf die letzte Strecke durch den Etosha nach Süden aufmachten, sagte Ruth: „Wir haben heute noch gar keine Löwen gesehen. Da bleibt uns nur noch das Wasserloch Ombika.“ Und – hex-hex – genau so war es. Tatsächlich lag ein Löwenpärchen neben der Wasserstelle. Wir entdeckten es aber erst, als wir schon wieder gewendet hatten, um weiter zu fahren. Mit dieser Löwensichtung haben wir für diesen Urlaub bereits das Dutzend voll.

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Wir blieben bis kurz nach neun Uhr. Dann verzogen sich die Löwen in den Schatten, und wir verließen den Nationalpark.
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zuletzt bearbeitet 13. Jan. 2014
1’674 Beiträge · seit 201213. Jan. 2014 ·
Hallo ihr Zwei,

schon wieder tolle Fotos und Impressionen aus der Etosha.
Es macht Spaß mit euch zu reisen.
Eulenmuckel schrieb:
Aus einem großen Safaribus stiegen zwei Gäste auf der dem Wasserloch abgewandten Seite aus und machten eine Zigarettenpause. Wir wunderten uns, warum der Fahrer seine Gäste hier aussteigen ließ. Abgesehen davon, dass die Löwen in der Nähe lagen, ist es verboten.
Das erinnert mich an eine Begebenheit vor 5 Jahren in Etosha.
Wir entdeckten einen schon etwas älteren Kill, an dem sich gerade die Geier bedienten. Hinter uns hielten auch einige Autos an. Plötzlich stieg eine Touri in neonfarbenen T-Shirt und Badelatschen aus seinem Auto und "latschte" bis zum Kill um mit seiner kleinen Kompaktkamera bessere Bilder zu machen 🤩
Soviel Dummheit gehört eigentlich bestraft. Aber was, wenn nun aus dem Busch (das Gelände wär nicht gerade übersichtlich) eine Hyäne oder sonstwas gekommen wäre.
Ein solches Verhalten ist einfach unbegreiflich !!!

Freue mich auf eure weitere Fahrt durch Namibia.

Liebe Grüße
Dagmar
Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich. Zu den Reiseberichten: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/292334-take-off-unterwegs-in-afrika.html#471572
Themenstarter2’121 Beiträge · seit 200613. Jan. 2014 ·
Bis Outjo war es nicht weit. Wir holten Geld, Uwe ging einkaufen, während Ruth im Auto wartete. Der Supermarkt war noch nicht ganz fertig. Innen wurde noch gebaut, während die Kunden mit den Einkaufswägen zwischen den Fliesenlegern hindurch fuhren. Nach dem Tanken wollten wir eigentlich in die Bäckerei zum Frühstücken gehen. Aber leider war die wegen Renovierung geschlossen.
Daher machten wir uns gleich auf den Weg nach Westen. Auf halber Strecke nach Khorixas machten wir ein Picknick an einem Rastplatz. Es war sehr gemütlich.

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Die Landschaft veränderte sich. Es wurde hügeliger, und oft hatten wir wunderschöne Ausblicke ins Damaraland.

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Wir erreichten das Mowani Mountain Camp gegen halb drei. Unsere Freunde Cora und Gert mit ihren Kindern Vanessa und Benni, mit denen wir uns für diesen Abend verabredet hatten, waren bereits da. Wir begrüßten uns herzlich und verbrachten einen schönen Nachmittag. Zum Sonnenuntergang liefen wir ein kleines Stück auf einen Hügel und genossen die traumhafte Aussicht.

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Zum Abendessen grillten wir Fleisch, aßen Folienkartoffeln, und Cora machte Chakalaka-Gemüse. Wir saßen lange am Feuer, erzählten und bewunderten den Sternenhimmel.
Leider viel zu kurz:

Bei YouTube ansehen ↗

Kilometer: 309
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382 Beiträge · seit 200615. Jan. 2014 ·
Hallo Ihr beiden,
da musste ich ja lange drauf warten auf die Zeitrafferfilmchen, aber es hat sich gelohnt.

Noch einmal großes Kompliment für Eure Reise und den daraus entstandenen Bericht.

Gruss
Christian + 3
271 Beiträge · seit 201015. Jan. 2014 ·
Hallo,

die Resulotion zum Abschalten der Kling/ Klong Geräusche unterstütze ich voll!!!!!!

Mich nerven diese kleinen, schnuckligen Kameras mit allen Geräuschen und natürlich mit Blitz im Dunkeln um den kleinen Schakel auf der anderen Seite des Okaukuejo- Wasserlochs zu fotografieren. Dann die Enttäuchung beim Überprüfen und die sofortigen Wiederholung des Vorgangs. Bis zu der Erkenntnis - Es funktioniert irgendwie nicht 😈 .

Tolle Bilder und ein weiterer Hinweis doch wieder nach Afrika zu fahren. Aber vielleicht nicht mehr Etosha und mehr KTP. Ich glaube da ist es leerer????

Gruß,
Marcus
http://www.cherishing-the-moment-photography.com/ (auch Bilder aus Afrika)
1’132 Beiträge · seit 201115. Jan. 2014 ·
Hallo Ihr zwei,

habe mir meine Mittagspause gerade mit mehreren Tagen Eures Reiseberichtes "versüßt" 🙂 .

Eure Fotos sind wie immer wunderschön. Das Sonnenuntergangsfoto: traumhaft, die verknäuelten Schakale: echt witzig anzuschauen, die Löwen in permanenter "Aktion": einfach genial, aber lieben tue ich wirklich dieses Foto:

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Da will das Mädel nicht und die beiden Kerle müssen sich gegenseitig trösten 😄 😄 😉


Die Resolution zum Ausstellen der Kling-Klang-Klong-Geräusche unterstütze ich ebenfalls voll und ganz!!! Da sprecht ihr mir wirklich aus dem Herzen 🙂 . Ich verstehe wirklich nicht, warum Leute dieses Geräusch nicht sofort abstellen. Das nervt nicht nur beim Tiere beobachten und fotografieren....

Liebe Grüße

Susi

PS: Was mir gerade noch eingefallen ist 😎

Studieren die zwei hier einen neuen Tanz ein, sieht irgendwie so aus 😛 😁
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Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2014
1’561 Beiträge · seit 201115. Jan. 2014 ·
Hallo Ihr Beiden,
nun musste ich einfach mal wieder mein Fernweh stillen, sonst geraten auch die letzten Zeugnisnoten in den unteren Bereich, an denen ich seit Tagen rechne. 😈
Eure klasse Bilder beeindrucken mich immer wieder und wecken sooooo tolle Erinnerungen. 😉
Leider mussten auch wir die Erfahrungen des unkontrollierten Massentourismus im Etosha machen. Die Tierwelt ungestört zu beobachten, ohne die vielen Autos, ist kaum mehr möglich und nimmt immer mehr Zoo-Charakter an, so dass wir uns entschlossen, vorerst dem Etosha "goodbye" zu sagen. Eine viel ursprünglichere Gegend bietet der Caprivi oder der Chobe (Südbereich: Savuti, Moremi...) . Zur Zeit gibt es hier noch nicht so viel Andrang.
Bin sehr gespannt, was ihr noch für tolle Überraschungen bereit haltet. 😘
Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
Themenstarter2’121 Beiträge · seit 200615. Jan. 2014 ·
Hallo ihr Lieben,

herzlichen Dank für die netten Kommentare und das viele Lob für unsere Fotos. Obwohl wir im Moment viel zu tun haben, versuchen wir dranzubleiben und regelmäßig weiterzuschreiben. Ihr motiviert uns wirklich sehr.

@Dagmar:
Plötzlich stieg eine Touri in neonfarbenen T-Shirt und Badelatschen aus seinem Auto und "latschte" bis zum Kill
Unglaublich! Aber wahrscheinlich kein Einzelfall.

@Chris+3: Es kommen ja noch zwei weitere. Mein Lieblings-Zeitraffer ist heute dran. Leider ist die Aufnahme so aufwändig, dass ich nur so wenige gemacht habe. Aber beim nächsten Mal . . .

@Marcus: Du hast die Szene nachts am Wasserloch perfekt beschrieben. Alternativ geht es auch mit einer Spiegelreflexkamera ohne Stativ, bei der der Autofokus von einem Anschlag zum anderen fährt. Irgendwann wird dann doch ausgelöst "Klick" . . . Sekunden später dann "Klack" und – oh Wunder – unscharf! Gleich nochmal! 🤩 😄
Schon ein wenig überheblich! Wir haben ja alle mal so angefangen, oder?
Du hast Recht: Im KTP ist es deutlich ruhiger. Da kommen wir am Ende unserer Reise noch vorbei. Der KTP ist Ruths Lieblingspark (keine Stress-Elefanten direkt neben dem Auto). Mir fehlen sie dort ein wenig.

@Susi: Was gibt es Schöneres, als in der Mittagspause mal kurz nach Afrika zu verreisen? Die beiden Löwenjungs waren schon sehr schmusig, auf dem anderen Foto auch. Aber die Madame sah so dürr aus, als würden ihr die beiden Verehrer nichts zu fressen abgeben.
Bei den beiden Elefanten ist es wie bei uns: Einer will gerne tanzen, der andere verweigert. 😉

@Biggi: Zeugnisnoten sind etwas Schreckliches! Wir hatten auch an manchen Stellen im Etosha den Eindruck, dass nicht mehr viel zur Ballermann-Atmosphäre fehlt. Vor Ort hatten wir auch den Plan, so bald nicht mehr zu kommen. Aber was Tiersichtungen angeht, ist der Park doch sehr verlässlich.

Liebe Grüße,
Uwe und Ruth
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zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2014
Themenstarter2’121 Beiträge · seit 200615. Jan. 2014 ·
Freitag, 9. August 2013 – Weite

Mowani Mountain Camp, Twyfelfontein – Goantegab, Irgendwo im Nirgendwo

Der Campingplatz des Mowani Mountain Camps ist sehr schön zwischen großen Granitfelsen gelegen. Die Duschen sind ebenfalls an die Felsen angebaut und sehr sauber. Wir standen kurz nach Sonnenaufgang auf und ließen uns Zeit. Cora befeuerte ihre große Kelly, um genügend Kaffee für alle zu kochen. Während uns Bergschmätzer, Bülbüls und Bergstare besuchten, aßen wir gemütlich Brote und Müsli. Mit Cora und Gert ist es immer lustig.

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Während Cora und Ruth den Abwasch erledigten, kümmerte Uwe sich um die Route für die kommenden zwei Tage. Wir werden von Twyfelfontein aus südlich durch das Gebiet des Doros-Kraters und dann weiter über das Rhino Ugab Camp in die Brandberg-Gegend fahren.
Davor wollten wir noch unseren Wassertank füllen. Das war jedoch gar nicht so einfach, da die Einfüllöffnung waagerecht angebracht war und wir weder einen Trichter, noch einen Schlauch dabei hatten. Also parkten wir das Auto schräg an einen Hang und bastelten aus einer Flasche einen Trichter. So klappte es ganz gut. Zu unserem Erstaunen hatten wir bislang nur etwa ein Drittel des Tanks verbraucht.

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Wir schauten noch kurz bei der Rezeption der Lodge vorbei, da wir unsere Reservierung noch vorzeigen sollten. Die Mowani Mountain Lodge liegt wie der Campingplatz wunderschön zwischen den Hügeln und lädt zu einem längeren Besuch ein.
Dann ging es auf roter Sandpiste

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am Aba Huab Camp und den Orgelpfeifen vorbei. Wir hielten kurz am verbrannten Berg. Der ist für Geologen sicherlich sehr interessant. Wir kennen uns leider kaum aus und konnten diesen Ort nicht entsprechend würdigen.
Dann ging es auf die Allradstrecke weiter nach Süden. Zu Beginn mussten wir einen steilen Hügel erklimmen, dann folgten ein paar steinige Abschnitte.

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Die gesamte Strecke war sehr schön zu fahren. Von Beginn an genossen wir die traumhafte Landschaft und Einsamkeit. Oft erklommen wir mit dem Auto eine kleine Kuppe und staunten über die neue Aussicht.

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zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2014
Themenstarter2’121 Beiträge · seit 200615. Jan. 2014 ·
An einer Stelle lagen viele Federn verteilt, und wir entdeckten den Rest einer Riesentrappe. Wir sahen in weiter Entfernung ein paar dunkle Paviane, vereinzelt Springböcke und einige Strauße. An einer Stelle stand ein altes Autowrack, das sicherlich schon seit vielen Jahren keinen Meter mehr gefahren ist. Wir kamen an Welwitschias vorbei und über viele Steinfelder, die immer wieder unterschiedlich waren. Manche Steine waren rund und sahen fast wie bearbeitete Formen aus, andere Gebiete waren mit eckigen Steinplatten übersät. Es war sehr abwechslungsreich.

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Auf dem letzten Abschnitt bogen wir in das Trockenflussbett des Goantagab ein und fuhren die letzten Kilometer im Sand durch die Schlucht.

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Ein paar Meter neben der Fahrbahn entdeckte Ruth ein großes Loch, in dem in etwa sechzig Zentimetern Tiefe Wasser stand. Wahrscheinlich hatte ein Tier danach gegraben.
An einer schönen Stelle an einer Flussbiegung hielten wir an und schlugen unser Lager auf. Da wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatten, war der Hunger entsprechend groß. So schnippelte Ruth einen leckeren Wurstsalat. Wir klappten das Campingdach auf, damit wir hinter dem Auto mehr Schatten hatten. Es waren nämlich 32 Grad. Leider schwirrten unzählige Fliegen aller Größen durch die Luft, zielten auf unser Essen und unsere Augen und machten uns so das Leben etwas schwer.
Den Rest des Nachmittags ruhten wir uns aus. Zum Sonnenuntergang kletterten wir auf einen Hügel und genossen den Rundumblick auf die Biegung des Flussbetts, die angrenzenden Nebentäler und unser winziges Auto unter uns.

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Durch das späte Picknick hatten wir abends keinen Hunger mehr, machten aber trotzdem ein schönes Lagerfeuer. Es lagen noch ein paar dicke Äste herum, die wir hervorragend in das Feuer integrieren konnten. Der anfängliche Wind legte sich, und wir hatten einen schönen Abend inmitten der namibischen Wildnis.

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Heute denken wir besonders an unseren Freund Stefan, der genau vor einem Jahr bei einem tragischen Unfall während seines Namibia-Urlaubs ums Leben gekommen ist. Es wäre schön, ihn jetzt bei uns zu haben und mit ihm zu lachen.

Bei YouTube ansehen ↗

Während der Zeitraffer-Aufnahme gab es auch ein paar Sternschnuppen:

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Kilometer: 65
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zuletzt bearbeitet 16. Jan. 2014
1’561 Beiträge · seit 201116. Jan. 2014 ·
Hallo Ihr Zwei,

das ist wieder ein toller Streckenabschnitt mit sagenhaften Sternaufnahmen. 🤩
Es gibt bei euch häufiger Wurstsalat, der muss echt gut sein! Ich werde allmählich neugierig und mir läuft das Wasser im Munde zusammen ...Vielleicht solltet ihr das Rezept (oder einen Tread mit Campingrezepten eröffnen)?
😘
Liebe Grüße
Biggi
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