tigrisThemenstarter770 Beiträge · seit 200711. Aug. 2013 · 😈
Diese Artikel standen vor einigen Tagen in der AZ:
http://www.az.com.na/umwelt-natur/hunderte-geier-vergiftet.411729http://az.com.na/umwelt-natur/desinteresse-der-beamten.411781Das macht mich so wütend und ich finde, dieses Verhalten sollte einen Proteststurm beim Ministerium für Umwelt- und Naturschutz auslösen.
Ich werde auf jeden Fall einen Wutbrief schreiben.
Hier der Link zum Ministerium
http://www.met.gov.na/Pages/SuggestionsandFeedback.aspxCiao, tigris
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
WEwernerbauerGast11. Aug. 2013 ·
Burschi4'142 Beiträge · seit 200911. Aug. 2013 · Hallo tigris,
dieser Vorfall beweist, wie unverantwortlich heute mit den natürlichen Ressourcen in Namibia umgegangen wird. Die sog. Naturschutzbeamten erweisen sich als weitgehend unfähig. Leider häufen sich solche Ereignisse. (siehe dazu Ereignisse in der Etoscha (Wilderei) und Rhinoabschuss). Geldgier macht auch vor Namibias Natur nicht Halt und der Politik sind unwichtige Namensumbenennungen wichtiger als ihre Ressourcen energisch zu schützen. Leider!
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Elchontherun1'250 Beiträge · seit 200913. Aug. 2013 ·
lionfight1'324 Beiträge · seit 201313. Aug. 2013 · Auch wenn im Punkt Natur-/Artenschutz nicht alles optimal läuft, wirklich nicht, so muss man doch die Hauptschuldigen in den Ländern suchen, in denen hemmugsloser Bedarf an Nashorn (oder was auch immer) besteht. Die gilt es zu ächten und dort gilt es den Hebel anzusetzen. Und da sind alle Ländern gefragt und nicht die vergleichsweise einflußlosen Länder Afrikas.
Die große Sauerei findet in Asien statt.
Leider hat kein Land wie D, F oder die USA Interesse daran den Hebel dort anzusetzen. Und da liegen für mich die wirklichen Probleme.
Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
fotomatte2'519 Beiträge · seit 200913. Aug. 2013 · Hallo Joe,
und wie stellst Du Dir den Hebel vor?Und wo "dort" soll der bitte angesetzt werden?
Deine Sprüche sind leider bisschen lapidar und unverbindlich, unkonkret.
Und dann stell ich mir auch gleich wieder das Gejammer vor,wenn aus Deutschland die Vorschläge kommen,wie die Probleme in fernen Ländern zu lösen sind.Nein,ich glaube,dieses Problem lässt sich wohl aus Europa heraus nicht lösen.
Denn weder im Fall von Elfenbein noch von Rhinohorn sitzen die Verarbeiter und Konsumenten wohl hier im vergleichsweise kleinen Europa.
Klar kann man irgendwelche internationale Konferenzen einberufen.Das läuft dann so wie Rio,oder wie die gerade geplatzten Verhandlungen zum internationalen Schutzgebiet in der Antarktis.Alles viel blabla,viel bedrucktes Papier produziert,aber sonst?
Ich sag´s mal so:Für den Schutz der eigenen Natur und der darin lebenden Fauna und Flora ( sowie auch der betroffenen Bevölkerung-ohne die funktioniert kein Schutz ) sind schon die Afrikaner selbst zuständig.So wie wir hier für den Schutz unserer Natur zuständig sind.Aber das kriegen "wir" reichen Europäer ja auch nicht gebacken.Man denke an die Diskussionen um Grossräuber wie Luchs,Wolf,Bär.Die Liste wäre beliebig verlängerbar,leider.
Meine bescheidene Meinung.
Gruss,Fotomatte
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200913. Aug. 2013 · Hallo,
hier noch eine ergänzende Information einer Freundin aus Nairobi zu dem Vorfall im Nairobi NP:
das Nashorn war ein traechtiges Weibchen. Angeblich soll es noch gelebt haben, wie das Horn abgesaegt wurde tears
Wie Besucher hinfuhren, waren auch Loewen am Fressen gewesen und viele Ranger zu Fuss unterwegs. Es scheint, die Moerder waren mit einem Auto unterwegs.
Leider bekommen auch wir sehr, sehr selten Resultate von Verfolgungen und Untersuchungen zugespielt, ausser es wird in der Presse veroeffentlicht. Ich will hier keine Spekulationen hinschreiben, was der Grund sein koennte.....
Die Tat wurde am Nachmittag, also bei hellichtem Tage (man erinnere sich des Films es geschah am hellichten Tag...) und waehrend viele Parkbesucher im Park waren....
Traurige Gruesse
Elvira
Hier der Artikel in der Daily Nation: Poachers shoot rhino dead in Nairobi park
Zeitgleich ist ein großer Elefantenbulle in der Masai Mara mit Speeren gewildert worden!Außerdem sind 18 Zebras in Oldo-Orasha/Kenia am 06.08.2013 abgeschlachtet worden.
Poaching in Kenya Hits an Unpredictable Level ↗
Tatsächlich scheint das Wilderei-Problem aus Kontrolle zu geraten!
Gruß
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit
www.butterblume-in-afrika.de
Burschi4'142 Beiträge · seit 200913. Aug. 2013 · Hallo,
da hat fotomatte leider recht. Im letzten Jahr wurden im Nationalpark Bayerischer Wald 4 Luchse gewildert. Die sind hier noch seltener als das Rhino in Afrika. Wir müssen uns deshalb auch an die eigene Nase fassen.
Trotzdem, die Natur ist ein großer Wirtschaftsfaktor in Namibia und hier besonders die Tierwelt. Wir Europäer finden hier scheinbar noch die heile Welt, die wir bei uns zerstört haben. Sie in Europa wieder herzustellen scheint mir unmöglich. Aber Afrika dabei zu helfen diese zu erhalten erscheint mir außerordentlich wichtig. Daher sollten wir trotz des an die eigene Nase fassens uns über den Naturfrevel empören und so, wenn auch nur wenig, Druck auf die Politik zu machen.
Gruß:
Burschi
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lionfight1'324 Beiträge · seit 201313. Aug. 2013 · fotomatte schrieb:
Hallo Joe,
und wie stellst Du Dir den Hebel vor?Und wo "dort" soll der bitte angesetzt werden?
Deine Sprüche sind leider bisschen lapidar und unverbindlich, unkonkret.
Als das "Deine Sprüche" überlese ich mal, das finde ich, ääh, wenig schmeichelhaft, vorsichtig ausgedrückt.
fotomatte schrieb:
Und dann stell ich mir auch gleich wieder das Gejammer vor,wenn aus Deutschland die Vorschläge kommen,wie die Probleme in fernen Ländern zu lösen sind.Nein,ich glaube,dieses Problem lässt sich wohl aus Europa heraus nicht lösen.
Denn weder im Fall von Elfenbein noch von Rhinohorn sitzen die Verarbeiter und Konsumenten wohl hier im vergleichsweise kleinen Europa.
Klar kann man irgendwelche internationale Konferenzen einberufen.Das läuft dann so wie Rio,oder wie die gerade geplatzten Verhandlungen zum internationalen Schutzgebiet in der Antarktis.Alles viel blabla,viel bedrucktes Papier produziert,aber sonst?
Ansonsten bin ich der Meinung, dass man den Hebel eben nicht (oder auch nicht nur) in Afrika ansetzen soll, sondern eben in Asien. Länder, die Nashorn-Horn konsumieren (wie Vietnam) die bekommen eben weniger Entwicklungshilfe. Dazu müssen diese Länder vorher klar verwarnt werden (auch bei Konferenzen), von hoher Stelle (Entwicklungsministerium oder Wirtschaftsministerium) geoutet und dann im Zweifel eben Sanktionen bestraft werden.
Dazu gehört Mut, aber der ist nicht vorhanden.
fotomatte schrieb:
Ich sag´s mal so:Für den Schutz der eigenen Natur und der darin lebenden Fauna und Flora ( sowie auch der betroffenen Bevölkerung-ohne die funktioniert kein Schutz ) sind schon die Afrikaner selbst zuständig.So wie wir hier für den Schutz unserer Natur zuständig sind.Aber das kriegen "wir" reichen Europäer ja auch nicht gebacken.Man denke an die Diskussionen um Grossräuber wie Luchs,Wolf,Bär.Die Liste wäre beliebig verlängerbar,leider.
Meine bescheidene Meinung.
Das ist Wunschdenken.
Ohne Hilfe von außen wird mittelfristig kein Land in Afrika dazu in der Lage sein, seine Arten zu schützen.
Es wird mannigfaltige Hilfe bei Aufklärung der Bevölkerung, Hilfe zur Selbsthilfe für die Bevölkerung um die Armut zu mindern, militärische Hilfe (Ausbildung) usw., nötig sein.
Es wird immer Menschen geben, die bereit sind zu wildern, wenn die Kasse stimmt. also müssen wir versuchen den Sumpf von außen auszutrocknen. von innen kann immer nur ein Teil der Hilfe sein.
Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
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fotomatte2'519 Beiträge · seit 200914. Aug. 2013 · Hallo Joe,
Sorry,ich wollte Dir nicht zu nahe treten...also naja ,vielleicht ein bisschen aus der Reserve locken,das schon. 😉 😗
Denn nach wie vor schreibst Du nur davon,den Hebel anzusetzen.Was soll ich mir konkret darunter vorstellen?
Dein Beispiel von Vietnam zum Beispiel.Du meinst,da sitzt dann ein Herr Niebel oder wer auch immer demnächst das Amt bekleiden mag,und sagt seinem vietnamesischen Gegenüber:Du,du,du-das dürft ihr aber nicht,die ganzen Rhinohörner für eure notgeilen Potenzprobleme und Fruchtbarkeitsriten verpulvern.
Und in Japan erzählt er dann was über den wissenschaftlichen Walfang,in China über Tigerknochenmedizin usw. usw.Auch diese Liste lässt sich endlos erweitern.Und genau deshalb kann es gar nicht funktionieren,denn bloss weil wir als besorgte Öko-Spinner Rhinos,Elis,Wale,Tiger oder was auch immer im Fokus haben,heisst das doch noch lange nicht,dass diese Probleme in der grossen Politik die Rolle spielen,die wir gerne hätten.Da geht es zuallererst mal um Rohstoffe,Erdöl,Gas,Diamanten,seltene Erden und dergleichen mehr.(Auch diese Liste....)
Ich hoffe,Du verstehst,was ich meine.So gerne ich Dir folgen würde bei all Deinen "Man müsste,man sollte" glaube ich ,dass es nichts mit mangelndem Mut zu tun hat,dass solche Fragen nicht in der für uns wünschenswerten Gewichtung auf der Agenda stehen,sondern diese Fragen sind "Peanuts" im alltäglichen Geschäft internationaler Handelsbeziehungen.Leider.
Und da werden auch Sanktionen nicht weiter helfen.Denn wo soll die Linie gezogen werden in einer immer mehr globalisierten Welt.Glaubst Du ernsthaft,dass der Tross mitreisender Geschäftsleute,die im Flieger eines Politikers aus dem Westen mitanreisen,Verständnis für angedrohte Restriktionen zeigen würde,die ihrerseits dann Handelsbeschränkungen nach sich ziehen würde?Das konterkariert sich doch selbst.Nochmal leider.
Ich persönlich bin der Ansicht,dass ein Überleben der Rhinos nur gelingen kann,wenn man Mittel und Wege findet,entweder die Nachfrage anderweitig zu befriedigen (z.B. durch Retorte-gezüchtetes Horn oder Horn,das von Rindern gemahlen und verpresst wird--sowas in der Art halt) oder es gelingt,die Nachfrage gegen Null zu fahren (z.B. durch vergiftete Hörner).Und ja,ich bin mir durchaus meiner provokanten These bewusst.
Aber ich glaube,das ist die einzige Chance für diese Tiere.Denn Deine in die Diskussion gebrachte Ausbildung und Aufklärung der Bevölkerung-die ohne Zweifel wichtig ist- wird leider eine Zeitspanne beanspruchen,die diese Tiere einfach nicht mehr haben werden zum Überleben.
Schönen Abend,Fotomatte
WEwernerbauerGast14. Aug. 2013 · Ich sehe das ähnlich wie der Joe und kopiere hier herein, was ich mir in einem ähnlichen Thema dazu gedacht habe:
Ob Nashorn, Elefant, richtige oder falsche Tiger (sprich Löwe), Wal oder Thunfisch, es sind immer die gleichen Akteure, die sich keinen Deut um internationale Vereinbarungen oder eigene nationale Gesetze scheren. Aber wie dagegen angehen? Zumal die politischen Systeme und Gesellschaften in den Ursprungs- und Endverbaucherländern mehr oder weniger starke korrupte Elemente haben und China noch dazu auch mächtig ist…….von einem bin ich überzeugt:
Die Herstellung eines möglichst breiten öffentlichen Interesses und Informationsstandes, international sowie in den Ursprungs- und Endverbraucherländern, ist unverzichtbar und alternativlos. Ein effektiver Ansatzpunkt ist beim internationalen Image und Prestige der Endverbraucher. Sie müssen in diesem Belang als „Schurkenstaat“ wahrgenommen werden, nur das schmerzt*). Die NGOs zur Durchführung derartiger Kampagnen (nicht nur elektronischer sondern auch auf Papier) gibt es ja schon. Manche Mitglieder dieses Forums sind informiert, aber in Wirklichkeit ist das Thema leider ein „Minderheitenprogramm“. Es müssen Infos und Kampagnen über die konventionellen und sozialen Medien sowie die nationalen „Samisdats“ verbreitet werden; aber auch im öffentlichen Raum, auf Pressekonferenzen und mit Infoständen vor den chinesischen, vietnamesischen etc. Botschaften usw. Auch unsere Behörden und bilaterale Gesellschaften müssen aufgefordert werden, sich bilateral und international stärker für die Durchsetzung bestehender Verträge einzubringen.
*)Einen Einwand betr. China gleich vorweg genommen: Dass man bei Tibet und Grundsatzthemen auf Granit beißt, heißt nicht, dass das bei jedem Thema so sein muss. Sie überlegen sich schon, wo ein Ignorieren der Weltmeinung dafür steht und wo nicht.
Dass das alles mühsam ist, ist klar aber für sinnlos oder erfolglos halte ich „Aufklärungsarbeit und Öffentlichkeitsdruck“ nicht, für mich ist das eigentlich alternativlos. Und sie hat ja schon etwas bewirkt, z. B. sind in Europa Elfenbeinprodukte seit den 80ern verboten………bis fair trade, Jeans etc. Und natürlich ist das alles noch zu wenig, aber doch besser als gar nichts.
@Legale Formen der Nashorn(horn)produktion
Die gibt es schon seit langem, nur wird sie von der Öffentlichkeit nicht als solche wahrgenommen. Die Aufzucht auf mittlerweile ca. 20.000 weiße Nashörner in SA wurde auch stark von privaten Züchtern getragen und zwar nicht nur aus Naturschutzmotiven. Auf die Wertschöpfung im Tourismus folgt die Jagd und das Horn landet(e) nach dem natürlichen Tod des Tieres am TCM-Markt, u. U. aber auch die Trophäe. Ersteres ist auch vollkommen legal (und legitim), solange das kontrolliert abläuft. Nur müssen die Endverbraucher des Horns dabei einen hohen Einstandspreis bezahlen, bei der Beschaffung durch Wildern eben leider nicht.
Grüße, Werner
PS: Und im Übrigen haben die Bayern unseren Bruno erschossen!
lionfight1'324 Beiträge · seit 201314. Aug. 2013 · Zustimmung, Werner.
Ich bin kein Fan von Jagd auf Nashorn, Löwe oder was auch immer. Ich lehrne das total ab. Trotzdem muss man nüchtern sagen, dass diese Farmen erstaunliche Zuchterfolge haben. Und so pervers es klingt, Großwildjäger tatsächlich durch ihr Geld auch für Arterhaltung sorgen.
Zumal diese Farmen oft sehr gut in der Lage sind ihre Tiere zu schützen.
Das Töten einzelner Tiere durch Einheimische wg. Mutproben oder Ahnlichem, ist zwar illegal, aber trägt nicht zur Ausrottung von Tieren bei.
Ideal wäre es natürlich, wenn man das Horn der Nashörner so vergiften könnte, dass es die Umwelt nicht stört, aber dem menschlichen Organismus bei Verzehr schadet.
Aber auch hier: Wer soll das bezahlen? Kenia, Sambia, Namibia? Ausgeschlossen.
Ohne Hilfe von außen wird es in Afrika nicht voran gehen.
Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
fotomatte2'519 Beiträge · seit 200914. Aug. 2013 · Hallo joe,
welche Hilfe von aussen meinst Du?Die,die in den unergründlich tiefen Taschen der korrupten Elite verschwindet?
Ich will ja niemandem seine schönen Vorstellungen (ich vermeide bewusst den Ausdruck "Illusionen") nehmen-letztlich ist es auch egal,denn wir ändern es nicht.
Und ich lasse mich gerne in ,sagen wir mal zwanzig Jahren,davon überzeugen,dass ich die Situation viel zu schwarz gesehen habe.Ehrlich,nichts würde mich mehr freuen.
Hallo Werner,
ich will jetzt nicht auf Deine gesamten gesammelten Werke eingehen,aber ein paar Punkte möchte ich kommentieren.
Beispiel:Thunfisch.(eigentlich ja diverse Arten,aber wohl alle,zumindest die grossen,bedroht).Ich esse schon lange-wegen artenschutzrechtlicher Bedenken-keinen Tuna mehr.Ist vielleicht gut für mein persönliches Gefühl,aber bringt es den Fischen was ? Wenn ich beim Italiener sitze und sehe,was da alles an Thunfisch in Salaten und Pizzen über den Tresen geht,interessieren solche Fragen nicht wirklich viele der Gäste.Genau das sind Deine Endverbraucher,die Du als so wichtig erachtest.Allein der Erfolg diverser Verbände und Gruppen zum Schutz dieser Tiere bleibt aber genau hier-an der Theke-aus.Wie Du selbst schreibst:Minderheitenprogramm.
Ich gebe Dir ja recht,es ist wichtig zu informieren,immer wieder.Aber wenn man selbst bei uns in dieser ach so aufgeklärten,zivilisierten Gesellschaft nur einen marginalen Rand erreicht,was glaubst Du,lässt sich in viel weniger aufgeklärten,zum Grossteil aus Analphabeten bestehenden Gesellschaften erreichen?
Wie gesagt,nichts würde mich mehr freuen wie die Erkenntnis,dass ich mich getäuscht habe.
Viele Grüsse,Matthias
P.S.:Bruno hat niemandem gehört.Freilebende Tiere sind-zumindest in Deutschland-herrenlos.Und es waren nicht die Bayern,sondern ein Jagdausübungsberechtigter Bayer.Ist aber auch egal,in der Schweiz wurde unlängst-ich meine in Graubünden-auch so ein italiener-Bär abgeschossen.
Und damit sind wir genau bei meinem vorletzten Post.
WEwernerbauerGast14. Aug. 2013 · Danke Fotomatte, und keine Bange, keine gesammelten Werke mehr! Schreib doch einfach diesen Leuten
http://juliettespeaks.org/four-activists-stopping-the-ivory-trade-in-china/ was du von ihren Bemühungen hältst.
Werner
lionfight1'324 Beiträge · seit 201314. Aug. 2013 · fotomatte schrieb:
Hallo joe,
welche Hilfe von aussen meinst Du?Die,die in den unergründlich tiefen Taschen der korrupten Elite verschwindet?
Ich will ja niemandem seine schönen Vorstellungen (ich vermeide bewusst den Ausdruck "Illusionen") nehmen-letztlich ist es auch egal,denn wir ändern es nicht.
Und ich lasse mich gerne in ,sagen wir mal zwanzig Jahren,davon überzeugen,dass ich die Situation viel zu schwarz gesehen habe.Ehrlich,nichts würde mich mehr freuen.
Vielleicht mal vorab:
Positiv sehe ich das ganze sicher nicht. Und Illusionen? Um Himmels Willen!
Die ganze Entwicklung im südl. Afrika muss man leider, sehr, sehr skeptisch sehen.
Alle diese Länder sind mehr oder weniger korrupt und es regiert Bruder Amigo.
Dazu kommt aber auch, dass es für die Regierungen wirklich schwierig ist Entscheidungen zu treffen. Irgend jemand meckert immer. Ob die Hautfarbe oder die Stammeszugehörigkeit. Irgendwas passt immer jemanden nicht.
Oft genug wird fundierte Hilfe von außen, die mit Respekt angeboten wird, gerne genommen. Man sollte sie also auch anbieten.
Und mäßigend auf z.B. asiatische Länder einzugreifen geht von Afrika her eh nicht.
fotomatte schrieb:
ich will jetzt nicht auf Deine gesamten gesammelten Werke eingehen,aber ein paar Punkte möchte ich kommentieren.
Beispiel:Thunfisch.(eigentlich ja diverse Arten,aber wohl alle,zumindest die grossen,bedroht).Ich esse schon lange-wegen artenschutzrechtlicher Bedenken-keinen Tuna mehr.Ist vielleicht gut für mein persönliches Gefühl,aber bringt es den Fischen was ? Wenn ich beim Italiener sitze und sehe,was da alles an Thunfisch in Salaten und Pizzen über den Tresen geht,interessieren solche Fragen nicht wirklich viele der Gäste.Genau das sind Deine Endverbraucher,die Du als so wichtig erachtest.Allein der Erfolg diverser Verbände und Gruppen zum Schutz dieser Tiere bleibt aber genau hier-an der Theke-aus.Wie Du selbst schreibst:Minderheitenprogramm.
Ich gebe Dir ja recht,es ist wichtig zu informieren,immer wieder.Aber wenn man selbst bei uns in dieser ach so aufgeklärten,zivilisierten Gesellschaft nur einen marginalen Rand erreicht,was glaubst Du,lässt sich in viel weniger aufgeklärten,zum Grossteil aus Analphabeten bestehenden Gesellschaften erreichen?
Der stete Tropfen höhlt den Stein.
Wenn man nicht anfängt, dann wird man nie etwas ändern. Egal ob Thunfisch, Massentierhaltung oder Nashorn.
Gruß!
der Joe
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10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
fotomatte2'519 Beiträge · seit 200915. Aug. 2013 · Hallo Joe,
mit Deinem letzten Passus kann ich gut leben.Ich hoffe halt nur,dass die Rhinos-natürlich nicht nur die-diese Zeit auch noch zugestanden bekommen.
Schönen Abend,Fotomatte
fotomatte2'519 Beiträge · seit 200915. Aug. 2013 · Hallo Werner,
ich habe jetzt den von Dir verlinkten Artikel gelesen,den Film gesehen.
Und was sollte ich jetzt Deiner Meinung nach schreiben.Ich finde die Aktionen gut.Aber habe ich irgendwo etwas geschrieben,dass so etwas schlecht oder kontraproduktiv oder was auch immer ist?Ich habe daraufhin nochmal alle meine posts gelesen.Ich finde nichts,was Dich hätte auf diese Fährte locken können.
Solltest Du mich wirklich so missverstanden haben?
Ich glaube,wir sind eigentlich gar nicht soo weit auseinander.
Schönen abend auch Dir,Fotomatte
Otji392 Beiträge · seit 200815. Aug. 2013 · Ich bin gerade mächtig sauer und enttäuscht...
Unfassbar wie mit den Tieren umgegangen wird, und alles wegen ein paar Asiaten, die keinen mehr hoch bekommen (salopp gesagt)...?! 😠
Letztens hab ich einen Bericht gesehen über Tiere, die an einem Virus sterben der sich im Flussbett einnistet und einmal in 20 Jahren (oder so ähnlich) ausbricht, und dass die Geier dagegen immun sind.
Leider haben sie keine Möglichkeit, dem Gift zu entgehen.
Schlimm finde ich die Achtlosigkeit, mit der die "Beamten" "zu Werke gehen". Oder halt auch nicht; sind ja nicht ihre Tiere.
Da könnte ich echt die Wand hochgehen... 😠
Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst Du nur das Zauberwort.
- Joseph von Eichendorff