Kenia/Tansania 2013 - "African Savannah"

Reisebericht 49 Antworten · 17,1k Aufrufe · gestartet 05. Aug. 2013 von Bebbl
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ThemenstarterGast05. Aug. 2013 · #1
Hallo miteinander,

bin ja noch neu hier und hab mal bei meiner Vorstellung nachgefragt bezüglich eines Reiseberichts und Bilder von meiner Kenia/Tansania Reise. Anscheinend besteht da Interesse und so werde ich mich daran machen ... und das obwohl ich nach Lesen von anderen Reiseberichten sehr eingeschüchtert bin (gell, Bele) 🙁

Leider krieg ich viele Dinge gar nicht mehr zusammen und dass obwohl ich erst seit 8 Wochen wieder zurück bin... 🤩

Naja, bezüglich der Bildgröße habe ich nichts gefunden. Hab daraufhin mal ein Testbild hochgeladen und das hat funktioniert... 😛 😛
Gibt´s denn irgendwas das ich noch beachten muss (Anzahl der Bilder, Namen, Lodgebilder etc pp.)

Vorab mal den Reiseverlauf:

- Nairobi
- Massai Mara NP
- Nairobi
- Amboseli NP
- Mombasa mit Haller Park
- Tsavo West NP (Taita Hills)
- Arusha
- Ngorongoro Krater
- Serengeti NP
- Lake Manyara NP

Ich mach mich dran so schnell wie möglich... 😊

LG
Andy
zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2013
8'684 Beiträge · seit 201005. Aug. 2013 · #2
Bebbl schrieb: und das obwohl ich nach Lesen von anderen Reiseberichten sehr eingeschüchtert bin (gell, Bele) 🙁
Tzzzz, Andy, ich fürchte, ich hab dich an ganz anderer Stelle eingeschüchtert - sorry nochmal 😊 !
Leider krieg ich viele Dinge gar nicht mehr zusammen und dass obwohl ich erst seit 8 Wochen wieder zurück bin... 🤩
He, junger Mann - du hast ein paar Jährchen weniger als ich auf dem Buckel und wirst schon vergesslich? 😎 Nein, ernsthaft, mein Tipp: wenn du die Fotos chronologisch betrachtest beim Berichtschreiben, dann fällt dir bestimmt jede Menge wieder ein - mir helfen auch immer die Datums- und Uhrzeitangaben in den Bilderdaten, weil ich ja während der Reise zu faul zum Tagebuchschreiben bin und auch alles aus dem Kopf, bzw. Bauch nach der Reise zu Papier (bzw. Tasten und Screen) bringe,

Gibt´s denn irgendwas das ich noch beachten muss (Anzahl der Bilder, Namen, Lodgebilder etc pp.)
NEIN! Einfach drauf losschreiben!!! 🙂 Der Reiseverlauf klingt ja schonmal vielversprechend!!

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 05. Aug. 2013
233 Beiträge · seit 201005. Aug. 2013 · #3
Champagner schrieb:
Bebbl schrieb: und das obwohl ich nach Lesen von anderen Reiseberichten sehr eingeschüchtert bin (gell, Bele) 🙁
Tzzzz, Andy, ich fürchte, ich hab dich an ganz anderer Stelle eingeschüchtert - sorry nochmal 😊 !
Leider krieg ich viele Dinge gar nicht mehr zusammen und dass obwohl ich erst seit 8 Wochen wieder zurück bin... 🤩
He, junger Mann - du hast ein paar Jährchen weniger als ich auf dem Buckel und wirst schon vergesslich? 😎 Nein, ernsthaft, mein Tipp: wenn du die Fotos chronologisch betrachtest beim Berichtschreiben, dann fällt dir bestimmt jede Menge wieder ein - mir helfen auch immer die Datums- und Uhrzeitangaben in den Bilderdaten, weil ich ja während der Reise zu faul zum Tagebuchschreiben bin und auch alles aus dem Kopf, bzw. Bauch nach der Reise zu Papier (bzw. Tasten und Screen) bringe,

Gibt´s denn irgendwas das ich noch beachten muss (Anzahl der Bilder, Namen, Lodgebilder etc pp.)
NEIN! Einfach drauf losschreiben!!! 🙂 Der Reiseverlauf klingt ja schonmal vielversprechend!!

LG Bele
Danke Bele, damit hast du alles gesagt! 😄

Los Andy, hau in die Tasten, auch ich bin gespannt auf deinen RB, da ich dieses Jahr auch schon in Kenya und Tansania war. 😉

Gruss
Sven
Reisebericht: Staubig, Trocken, Heiss – Botswana/Namibia 2011 Reisebericht: 2x Big-Five in Kenia und Tansania 2013 Reisebericht: Spuren im Sand - Sambia 2014 - Vom Rand des Höllenlochs ins Inselparadies - Tansania 2016
1'558 Beiträge · seit 201105. Aug. 2013 · #5
Hallo Andy,
herzlich willkommen hier - also, was schon meine Vorgänger schon schrieben: Einfach drauf los tippen!!!
Auch ich bin ganz gespannt auf deine Berichte. Ich träume noch von Kenia und Tanzania.
Tierischer Gruß
Biggi
Meine Reiseberichte
ThemenstarterGast06. Aug. 2013 · #6
So, dann geht´s jetzt mal los. Die ersten 4 Tage poste ich hintereinander, da ich diese schon geschrieben habe. ich wünsche euch viel Spaß in Kenia und Tansania...

Tag 1 – 28.5.2013 Frankfurt – Nairobi via Amsterdam – Afrika (!)

„Na herzlichen Dank“ war mein erster Gedanke, als ich die Reiseunterlagen meines Kenia/Tansania Trips öffnete. Hinflug 6:30 Uhr ab Frankfurt/Main. Wie stellen die sich das vor? 1,5 Stunden Anreise von Stuttgart und 3 Stunden vorher da sein würde für mich bedeuten um 2 Uhr losfahren! 😠 😠
Da aber die Deutsche Bahn keine Rücksicht auf meine Flugzeiten nimmt und keinen passenden Zug einsetzte nahm ich den Intercity um 3:36 Uhr, war um 5:12 Uhr in Frankfurt, dann Bus zum Terminal 2 (der natürlich auch nicht gleich losfuhr), so dass ich um 5:45 Uhr am Schalter aufschlug.
Glücklicherweise hatte ich schon am Vorabend online eingecheckt und so war alles halb so wild. Probleme gab es erst beim Zwischenstopp in Amsterdam – wir flogen von Frankfurt nach Amsterdam und dann nach Nairobi – die Anschlussmaschine hatte wohl einen technischen Defekt und so mussten wir 1,5 Stunden warten, um in eine Ersatzmaschine einsteigen zu können.
Es ging also erst kurz vor 13 Uhr weiter. Ich vertrieb mir die Zeit, mangels Gesprächpartner mit Lesen und mit träumen von meiner ersten Wildhundsichtung. Gegen 22:00 Uhr setzte unser Flieger mit einstündiger Verspätung am Nairobi International Airport auf.

Unsere Fahrer warteten schon ungeduldig und verteilten uns anschließend sofort auf die einzelnen Fahrzeuge. Es war eine große Gruppe (27 Personen), was mir zuerst nicht behagte.
Da wir aber sowieso die meiste Zeit unterwegs waren und daher im Fahrzeug saßen war es nicht so gravierend. Im Gegenteil, durch die große Gruppe konnte man sich abends immer mit anderen Leuten unterhalten – ich empfand es im Verlauf der Reise, trotz anfänglicher Skepsis, als angenehm.

Wir hatten sogar Glück, da unser Safari-Bus nur mit 6 Personen besetzt war, während in allen anderen Bussen 7 Personen Platz nahmen. So fuhren wir, glücklich endlich angekommen zu sein, zu unserem Übernachtungshotel Sarova Panafric und verbrachten dort eine kurze Nacht, da wir am nächsten Morgen schon früh in die Massai Mara starten wollten.

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Sarova Panafric Hotel
zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2013
ThemenstarterGast06. Aug. 2013 · #7
Tag 2 – 29.5.2013 Nairobi – Massai Mara NP – African Savannah

Früh um 6 Uhr klingelte der Wecker und wir machten uns auf den Weg in Kenias berühmtesten Nationalpark, die Massai Mara. Träge wühlten wir uns durch den morgendlichen Berufsverkehr Nairobis. 🤢

Es dauerte mindestens 1,5 Stunden bis wir die Ausläufer und das Chaos der Millionenstadt hinter uns ließen. Währenddessen beschnupperten wir uns und tauschten unsere Namen aus. Mit mir fuhr ein Ehepaar aus der Nähe Hannovers (Hugo und Inge) sowie ein etwa gleichaltriges Ehepaar aus Dortmund (Gabi und Wolfgang). Vervollständigt wurde unsere Gruppe von einer Mittdreißigerin chinesischer Herkunft (Lisa, oder so ähnlich), die meine Geduld im Laufe der Reise noch arg strapazieren sollte. 😠 😠

Die Strecke zur Massai Mara hat es wirklich in sich. Wir machten eine kurze Pause am Rift Valley mit den üblichen Holzschnitzmitbringselverkaufsständen. Danach folgte der anstrengenste Teil dieser Fahrt. Die Sonne knallte ins Auto, unsere Lisa verhängte die Scheiben mit Seiten aus irgendeiner chinesischen Frauenzeitschrift und jammerte über die Hitze und die Sonne. Haaaaaaallooooo! Geht´s noch? Wir sind in Afrika! Da musste ich das erstemal den Kopf schütteln. Nicht das Letztemal. Leider!

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Rift Valley
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Wildhund?

Während wir über die Piste polterten versuchten wir uns die Zeit mit Anekdoten aus unseren vergangen Urlauben die Zeit zu vertreiben. So stellten wir fest, dass wir alle nicht das erste Mal in Afrika waren. Was wohl nicht für Lisa galt, denn sie hörte ich immer wieder, während sie mit ihrer Kamera zum Fenster hinaus filmte, chinesisch murmeln. Alles was ich verstand war immer wieder eingestreutes Denglish „African Savannah“, „Sebra“, „Knuantilob“ und „Dschiraaaff“. Diese Dauerfilmerei entlockte mir wieder ein leichtes Kopfschütteln. Ich meine, wer guckt sich 4 Stunden lang die Einöde neben einer afrikanischen Straße an? 😕 😕

Gegen 14:00 Uhr erreichten wir die Sentrim Mara Lodge und wurden mit den üblichen lauwarmen Lappen und einem Erfrischungsgetränk empfangen. Jeder nahm seinen Schlüssel in Empfang und wunderte sich über die angehängte Trillerpfeiffe. Dann hieß es aufs Zimmer und kurz verschnaufen, denn um 16:00 Uhr ging es schon weiter zur ersten Safari in der Massai Mara.

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Sentrim Mara Lodge

Gespannt wie ein Flitzebogen standen alle kurz vor 16:00 Uhr bereit und so starteten wir mit 4 Fahrzeugen zu unserer ersten Beobachtungsfahrt. Wie bei jeder ersten Safari, hielten wir bei jedem Impala, Zebra oder Gazelle und erfreuten uns an den Tieren. Es gab auch sehr viel zu sehen obwohl die Migration sich ja noch im Westen der Serengeti befand, hielten sich viele Zebras, Kaffernbüffel, Giraffen, Topis und Impalas in den weiten Ebenen auf.

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Impala

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Topi

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Dschiraff

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Dik Dik

Unser Fahrer Daniel überzeugte durch immenses Fachwissen und einem guten Auge … trotzdem keine Wildhunde! Aber ich werde weiter nerven… 😠
Fragen unsererseits wurden fachkundig beantwortet und mit einem lässigen „Jaja“ abgeschlossen. Ich habe ihn erst später augenzwinkernd aufgeklärt, was „Jaja“ in Deutschland eigentlich bedeutet 😉 😛

Die Massai Mara präsentierte sich Ende Mai mit sehr hohem, ausgetrocknetem Gras. Die Tierherden konzentrierten sich an Stellen, an denen es noch genügend grünes Gras gab.

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ThemenstarterGast06. Aug. 2013 · #8
... Fortsetzung

Als wir uns bei leicht einsetzender Dunkelheit schon wieder auf der Rückfahrt zur Lodge befanden, legte unserer Fahrer unvermittelt eine Vollbremsung ein, wendete in Schuhmacher Manier das Fahrzeug und „raste“ mit Maximalgeschwindigkeit in entgegengesetzter Richtung die Piste entlang. Es wartete das Highlight des Tages … ein träge hinter dem Busch liegender Löwenpascha. Natürlich waren wir alle begeistert, obwohl er sehr weit weg und hinter dem Busch versteckt kein gutes Motiv abgab. Dazu kam, wie üblich in Afrika, die rasand eintretende Dunkelheit. Lichtschalter lässt grüßen! 😉

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Schade, bei eintretender Dunkelheit

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Sundowner

Dennoch waren wir für den ersten Safaritag zufrieden… In der Lodge angekommen entdeckte ich einen Hinweiszettel neben der Rezeption: „Leopard Sighting in Lodge“ … aha, daher als die Trillerpfeiffe und das Begleiten der Lodgemitarbeiter zum Zimmer. Lustig waren nur die Verhaltenshinweise: nicht wegrennen, nicht im Busch verstecken, nicht anschreien etc. einfach nur groß machen … alles schön und gut, aber mal ehrlich, bei wem ist nicht der erste Reflex zu rennen, wenn plötzlich ein Leopard vor einem steht 😉. Nun gut, wir hoffen das Beste…
Zu diesem Zeitpunkt wussten wir nicht wie nahe wir einem Leoparden noch kommen würden... 😵

Am Abend zeigte sich für mich zum ersten mal der Vorteil einer so großen Reisegruppe. Man kann sich immer wieder zu anderen Menschen setzen und die Leute, die einem nicht ganz so zusagen einfach meiden. Im Laufe der Reise und mit zunehmenden kennenlernen der einzelnen Personen werde ich das noch sehr zu schätzen wissen. 😗 😗
8'684 Beiträge · seit 201006. Aug. 2013 · #9
Yes, Andy - es geht loooohos! Wie schön, dass ich in meinen wohlverdienten Ferien schon morgens was zum Lesen serviert bekomme - danke! 🙂

Klar musste ich gleich über die Parallele Lisa = Achim lachen, tja, mit der Geduld ist das so eine Sache - manchmal wird sie arg strapaziert.... 😈 😗

Und nun her mit dem Leoparden 🤩 !!! (soviel zum Thema "Geduld und Bele")

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2013
3'700 Beiträge · seit 200906. Aug. 2013 · #10
Hallo Bebbl,

vielen Dank für´s Einstellen Deines Berichtes.
Die Sonne knallte ins Auto, unsere Lisa verhängte die Scheiben mit Seiten aus irgendeiner chinesischen Frauenzeitschrift und jammerte über die Hitze und die Sonne. Haaaaaaallooooo! Geht´s noch? Wir sind in Afrika! Da musste ich das erstemal den Kopf schütteln.
Und an dieser Stelle habe ich doch gleich ein Déjà-vu. Mit einer "Lisa" hatten wir 2012 auch zu kämpfen... 😈 😈 😈

Freue mich auf die Fortsetzung.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
ThemenstarterGast06. Aug. 2013 · #11
Tag 3 – 30.5.2013 Massai Mara NP – On the Catwalk

„Sie verbringen einen ganzen Tag in der Massai Mara“ versprach uns die Inhaltsangabe des Reiseverlaufs. Nun gut, jeder weiß, ein ganzer Tag bedeutet eine Morgen und eine Nachmittagssafari … eigentlich schade weil ich persönlich den Tag lieber irgendwo in der Savanne (auch wenn es nichts zu sehen gibt) verbringe als am Pool. 😗

Schon früh um 7:00 Uhr ging es los. Gleich hinter der Lodge überquerte eine riesige Büffelherde die Straße und zwang uns zu einem längeren Stopp. Aber bei diesen schönen Motiven blieben wir gerne stehen.

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So süß!

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Die Tiersichtungen an diesem Tag mehrten sich. Elefanten, Thompson Gazellen, Elen Antilopen, Dik Diks und die üblichen Verdächtigen Zebras, Impalas, Warzenschweine, Topis … aber keine einziges Gnu. Nicht ein Einziges! Schon seltsam, wenn man bedenkt, dass sich nur 2 Monate später die Ebenen vor lauter Tieren sich schwarz färben werden. 😎 😎

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Senegal-Kibitz?

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Kronenkranich ... immer zu zweit ... jaja (!)

To be continued...
ThemenstarterGast06. Aug. 2013 · #12
Fortsetzung ... on the Catwalk

Dann sahen wir von weitem mehrere Autos stehen … logisch, da musste was Besonderes sein. Da man von weitem nichts Großes (Nashorn, Elefant) erkennen konnte, musste es sich um Katzen handeln. Und tatsächlich bei unserer Ankunft fanden wir Löwenmännchen vor. Zuerst sah man nur einen im hohen Gras liegen, dann zwei … ein Drittes, ein Viertes und schließlich hob ein fünfter Pascha den Kopf. Es waren also 5 ausgewachsene (faule) Löwenmännchen die sich da im hohen Gras versteckten und ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgingen. Wir blieben einige Zeit dort stehen und beobachteten als sich jedoch die Anzahl der Fahrzeuge und dadurch auch die Geräuschkulisse rapide erhöhte und die Löwen keinerlei Anstalten machten sich zu bewegen entschlossen wir uns weiterzufahren… was heißt wir, es war dann doch mehr oder weniger unser Fahrer Daniel.

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Wir fuhren darauf zu einer Flussbiegung an einem Hippo-Pool und machten eine Pause (wie so ziemlich alle anderen auch). Schnell füllte sich der Rastplatz mit unzähligen Fahrzeugen. 😈
Als wir die Platz verliessen fuhren wieder in Richtung der Löwen und konnten bereits von weitem erkennen (wir waren allerdings noch sehr weit weg), dass die Löwen sich in den Schatten eines Baumes verzogen … der letzte Pascha hatte gerade seinen schleppenden, „ich brech gleich zusammen“ Gang in Angriff genommen. Jetzt lagen alle Fünf unter einem Baum umringt von ca. 20 Autos die ständig hin und her fuhren. Ich fand´s net wirklich berauschend, wie die Guides die Löwen bedrängten und irgendwie taten sie mir leid. Plötzlich legte unser Fahrer hektisch den Gang ein und holperte mit einer wahnwitzigen Geschwindigkeit durch das Gras weg von den Löwen. 😐

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Wir wurden im Fahrzeug herumgeschleudert wie Flummis und Inge stieß sich sogar den Kopf blutig. Erst auf dem Weg reduzierte der Guide wieder die Geschwindigkeit in Normalbereich und fuhr langsam weiter. Was war das? Wir schauten uns alle gegenseitig fragend an. Die Ranger waren auf dem Weg, so die trockene Antwort von Daniel, und es ist verboten ins Gras zu fahren. Anscheinend sprechen die Ranger bei solchen Vergehen (zu Recht) drastische Strafen aus, die sogar die Existenzen der Guides gefährden können. Wir wussten das nicht … und alles nur, weil er uns die bestmögliche Position zum Fotografieren verschaffen wollte. 😗 😗

Zufrieden und begeistert von unserer ersten richtigen Löwensichtung, nicht wissend dass sie uns auf unserer Reise ein ständiger Begleiter werden würden, machten wir uns auf den Rückweg zur Lodge. Dabei kamen wir durch eine Senke in der sich ein riesiger Giraffenkindergarten niedergelassen hatte. Mindestens 30 (!) „Dschiraaaff“ hielten sich dort dichtbeinander auf. Ein beeindruckendes Bild, dass auf einem Foto gar nicht wirkt. Leider!

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Unterwegs konnten die, die wollten, noch ein Besuch in einem Massaidorf unternehmen. Ich bin zwar kein Freund solcher gestellten Kulturkapriolen, habe aber, da alle von unserem Fahrzeug mitmachten auch teilgenommen. Es war so, wie es wahrscheinlich jeder Afrikareisende bereits erlebt hat. Gehüpfe, zeigen der Hütte, bettelnde Kinder, die auf Kommando weinen können und die üblichen Verkaúfsstände. Das Einzige, was ich noch nicht gesehen hatte war das Anschiessen der Kühe zur Blutgewinnung. Einige Briten fanden´s interessant und ließen sich das ganze Spektakel lautgröhlend einige Schilling kosten. Getrunken wurde auch … ich habe dankend abgelehnt!

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Zurück in der Lodge gab es Mittagessen und um 16:00 ging es auch schon weiter. Da wir erst um 13:30 zurückkamen, blieb nicht viel Zeit um großartig zu entspannen. Dazu blieb sowieso sehr wenig Zeit. Für mich war das OK, aber andere der Reisegruppen fanden´s net so berauschend (Lisa „African Savannah“). Verpassen wollte allerdings auch keiner was…

To be continued (Ohje)...
zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2013
ThemenstarterGast06. Aug. 2013 · #13
Fortsetzung ... die Letzte (ich schwör!)

Auf der nachmittäglichen Safari fuhren wir zuerst in die angrenzenden Hügel. Die Guides waren auf der Suche nach einem Leoparden. Ziemlich unwahrscheinlich einen zu entdecken und so verstrich die erste Stunde ohne nennenswerte Tiersichtung … wir fuhren und fuhren und fuhren … bis wir an einen Fluß kamen wo bereits 4 Autos standen. Unser Fahrer meinte, dass im Gras eine Leopardin liegen würde. Wo? Da! Nein, dort! … nichts zu sehen! 😄 😄

Die anderen Autos standen bereits mehr als einer Stunde hier und hatten nur die Ohren zu Gesicht bekommen. Nach 5 Minuten sah man tatsächlich 2 zuckende Ohren im Gras … da war sie also tatsächlich. Plötzlich stand das Tier auf und setzte sich in Bewegung. Sie lief direkt an unserem Auto vorbei und setzte sich neben uns auf einen Hügel. 🤩 🤩

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Sehr gutes Timing unseres Guides (und das sollte er noch weitere Male an den Tag legen). Posing vom Feinsten! Ich hätte schwören können, sie wusste was sie tat und sie wusste wie wir reagieren würden. Sie genoß das Klicken der Fotoapparate regelrecht… Sie war dabei so nah, dass ich mit meinem 150 mm Teleobjektiv Schwierigkeiten hatte sie formatfüllend zu fotografieren.

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Was für ein schönes Tier! Man konnte sich nicht satt sehen. Und sie posierte und posierte. Stand auf, lief 4 Meter und setzte sich wieder hin. Stand auf, lief 3 Meter in die andere Richtung und setzte sich wieder … Heidi Klum im gefleckten Fell. 😛 😛

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Nach einer Stunde und mit grinsenden Gesichtern machten wir uns auf den Rückweg … diese Begegnung war nicht zu toppen. Dachten wir! Die Serengeti sollte uns eines Besseren belehren!

Kurz vor der Lodge begrüßte uns noch unsere Gabelrake, die jedesmal wenn wir vorbeikamen an derselben Stelle saß. War sie festgeklebt?

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zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2013
ThemenstarterGast06. Aug. 2013 · #14
Tag 4 – 31.5.2013 Massai Mara NP – Nairobi – Haribo Day

Am Morgen mussten wir uns vom freundlichen Personal der Lodge verabschieden. Daniel verstaute genau nach meinem Handybild, dass ich am ersten Reisetag in Nairobi gemacht habe, die Koffer und wir machten uns auf den Weg zurück in Kenias Hauptstadt. Lisa hatte gefühlte 5 kg (!) Haribo mit nach Afrika gebracht und fand unzählige Möglichkeiten diese unter die Kindern zu bringen. Nach dem obligatorischen morgendlichen Stopp zur Süßigkeitenverteilung an die Schulkinder folgte eine Safari auf der die Guides den letzten Vertreter der Big Five ausfindig machen wollten. 🤩 🤩

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Akurat anstehen für die Süßigkeiten

Leider war uns das Glück ein Nashorn zu sehen nicht vergönnt und so machten wir uns nach einem recht ereignislosen Morgen auf die Rückfahrt durch die, Ironiemodus ein, „African Savannah“, Ironie Modus aus! Während dieser Fahrt musste ich zweimal den Sitz wechseln. Lisa meckerte zuerst über den Einfallwinkel der Sonne und später über die Zugluft … gutmütig wie ich bin, wechselte ich von links nach rechts, um später wieder von rechts nach links zu wechseln. Naja, vielleicht war die „African Savannah“ rechts anders wie links. Sei´s drum … ein bisschen Musik lenkte mich ab!

Gottseidank konnte ich das Fahrzeug wechseln, da es die Möglichkeit gab zu einem Ausflug an den Lake Naivasha. Die anderen meiner Gruppe wollten nicht mit und so fuhren sie direkt nach Nairobi weiter. Lisa und ich setzten uns in die verschiedene andere Fahrzeuge … uff (!). 😮

Am Lake Naivasha angekommen, machten wir eine Bootstour. Sehr schön, nur das Wetter wollte nicht wirklich mitspielen. Aber die Fahrt in einen Schwarm Pelikane, die dann alle aufgeregt abhoben war schon sehr imposant…


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wir sahen noch einen Schreiseeadler (?) und unzählige weitere Tiere auf der Halbinsel des Lake Naivasha.

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Spätabends kamen wir in Nairobi an und bezogen wieder dasselbe Hotel wie nach der Ankunft vom Flughafen … nur bekamen wir diesesmal andere Zimmer und es funktionierte nichts mehr. Keine Karten um auf die Flure zu kommen, keine Türöffner nichts … ständig stand jemand anderes aus unserer Gruppe an der Rezeption. Die Hotelleitung hatte irgendetwas am Datum verwurstelt und dadurch waren die Keys gesperrt … oder so ähnlich. Jedenfalls artete es völlig aus… mir egal, ich genehmigte mir eine Pizza und ging früh schlafen.

So, das war´s erstmal ... ich mach mich dann so schnell wie möglich an den Rest ...
zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2013
8'684 Beiträge · seit 201006. Aug. 2013 · #15
Mensch, ich komm ja kaum hinterher mit Lesen!!!

Was für tolle Leopardenfotos - vorallem diesen Schlafzimmerblick fand ich auf Grund deiner Kommentare besonders lustig 😎

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Bisschen anstrengend klingt deine Gruppenreise ja schon - selbst für mich - wobei ich mich erinnern kann, dass tolle Sichtungen alles andere (Negative) in den Hintergrund drängen!

Geht das jetzt in diesem Tempo weiter? Ich hätte nichts dagegen 😛 !

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2013
541 Beiträge · seit 201206. Aug. 2013 · #16
Hallo Bebbl,

das fängt sehr vielversprechend an!

Endlich mal wieder Fotos vom Ambo und vom Tsavo. Danke! Und Fotos aus der Mara sind mir sowieso immer willkommen.

Bitte schnell weiterschreiben. Ich stecke momentan noch in der Planung für Dezember und könnte mir durchaus vorstellen so eine Gruppentour auch mal zu machen. Trotz Lisa. Die gibt es immer und überall.

Darf ich mal fragen mit wem Du die Tour gemacht hast?

LG
Papa Kenia

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Ich bin dann mal in der Masai Mara....
zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2013
ThemenstarterGast06. Aug. 2013 · #17
Hallo Bele,

ich werd mir Mühe geben und schnellstmöglich weiterschreiben. Zur Ehrenrettung muss ich sagen, dass unsere Gruppe eigentlich voll in Ordnung war ... nur unser Achim ... ähhh, tschuldigung, Lisa, tanzte da etwas aus der Reihe ... alle anderen waren äußerst nett und rücksichtsvoll! 🙂

LG
Andy
zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2013
ThemenstarterGast07. Aug. 2013 · #18
Tag 5 – 01.06.2013 Nairobi – Amboseli NP – Wo ist der Schnee?

Nach einem frühmorgendlichen Zwischenstopp (Danke für das Gegenlicht) 😠 am Viewingpoint auf die Nairobi Skyline und einem Supermarkt (inkl. einer Brutkolonie Marabus) machten wir uns auf den langen Weg nach Amboseli.

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Während der Fahrt über die Hauptverbindungsstraße nach Mombasa war es sehr still in unserem Wagen … die meisten schliefen, ich hörte Musik und Lisa baute aus Ihren Haribos und den Resten der chinesischen Frauenzeitschrift kleine Süßigkeitenbomben … hoffentlich trifft sie damit keinem am Kopf, dachte ich so bei mir. 😗

Mittlerweile habe ich auch schon weitere 3 Sitzplatzwechsel hinter mir und werde langsam grumelig. Zwar sollten wir, auf Geheiß unseres Guide, die Sitzplätze wechseln … aber irgendwie hatte keiner Lust dazu.
So verging Kilometer um Kilometer unterbrochen von vereinzelten Pausen an den berühmten Shops, wo dann die ganze Horde einfiel. 😈 😈

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Als wir auf den Amboseli NP zufuhren kam dann auch der Kilimandscharo in Sicht. Ein imposanter Anblick, zweifelsohne … aber halt, was war das?
Ich hatte den Berg in völlig anderer Erinnerung. Als ich ihn das erste mal gesehen habe, war der Gipfel schneeweiß … und jetzt? Was für eine Enttäuschung. Nur noch ein „fitzelchen“ Schnee bedeckte die Kuppe … lag´s an der Jahreszeit? Vielleicht, ich war damals im Dezember hier … aber so richtig einleuchten wollte mir das nicht. 😮 🙁

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Der restliche Weg zum Kibo Safari Camp kam mir auch anders vor, wie ich den Amboseli NP in Erinnerung hatte … damals war die Gegend flach, staubig mit nur vereinzelten kleinen Wäldern. Die Lodge lag aber in dornigem undurchdringbarem Buschland, das mich an den Krüger Park erinnerte … spielte mir mein Gedächtnis solch einen Streich? Auf dem Weg dorthin kreuzten noch 4 Elefantenbullen unseren Weg und so konnten wir sogar ein typisches Bild „Elefant mit Berg“ schießen …

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Einer der 4 Bullen, hier aber ohne Berg!

Nach Ankunft im Camp klärte ich Daniel über die Feinheiten der deutschen Sprache auf. „Jaja“ heißt in der richtigen Betonung „Du kannst mich mal“ und im Schwäbischen insbesondere „LMAA“. Zwei Massai standen noch mit am Bus und nachdem Daniel es ihnen übersetzt hatte, brachen alle in Gelächter aus … jetzt verstand unser Guide auch warum wir während der Fahrt immer wieder lachen mussten, nachdem er es in genau dieser Betonung sagte. Nur Lisa hat es, glaub ich, bis heute nicht begriffen… 😛 😛

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Kibo Safari Camp

Am Nachmittag machten wir uns dann auf zu unserer Safari in den Amboseli NP.
Es war schon verwunderlich, aber kaum hatten wir das Gate passiert, zeigte sich der Park genauso wie ich ihn in Erinnerung hatte. Weite staubige Ebenen mit kleinen Wäldern. Gepardenland! Leider konnten wir keinen entdecken …

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dafür kamen uns 2 Löwenmännchen entgegen. Sie waren auf dem Weg zum Wasserloch und mussten dabei eine Straße überqueren auf der mindestens 15 – 20 Wagen „schussbereit“ warteten.

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Mühsam schleppten sich die Beiden, vermutlich Brüder, an den Fahrzeugen vorbei. Man konnte deutlich erkennen, dass sie noch nicht ausgewachsen waren. Es waren Nomaden auf der Suche nach einer Möglichkeit irgendwann ein eigenes Rudeln zu übernehmen. Das Paar sah sehr abgemagert aus … Paschas sind halt schlechte Jäger und wenn sie nicht von den Weibchen versorgt werden kann das schnell mal an die Substanz gehen.

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Im Vorbeigehen zeigte einer der Beiden noch mit einer lustigen Grimasse was er von uns hielt … es sah aus als hätte er Haare im Mund und versuchte diese loszuwerden … in Natura urkomisch … auf nem Bild natürlich nicht wirklich lustig!
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Als die beiden die Straße überquert hatten, war das Werk für die nächsten 2 Stunden getan … jetzt war erstmal ausruhen angesagt und beide legten sich nieder.

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Wir fuhren weiter … weite Steppe, unzählige Zebras, Grantgazellen und auch Gnus. Riesige Elefanten- und Büffelherden ...

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Während wir auf der Pirsch waren kam Lisa mit dem nächsten Klops um die Ecke.
"Daniel, wann neggste Stopp?" ... "muss a pinkeln"
Ohje, dachte ich ... aber gut, kann ja mal passieren. Wo wir Männer uns einfach mal forsch am Straßenrand erleichtern, entsteht für Frauen ein echtes Problem. Nachvollziehbar!
Und weit und breit keine Toilette.
Als Lisa bereits mit leichtem roten Kopf eindringlich auf ihr Bedürfniss hinwies, blieb dem armen Daniel nichts weiter übrig als mitten in der "African Savannah" anzuhalten. Lisa sollte hinter den Bus pinkeln .... 😛 😛
Gut, als Frau hätt ich das wohl auch net so berauschend gefunden ... aber es blieb ihr nichts anderes übrig.

Wir gaben uns alle verständnisvoll und ließen Lisa ihr Geschäft verrichten. Aber wie´s nun mal so ist - Murphys Law - kam just in dem Moment als es sich Lisa hinterm Bus bequem gemacht hatte und "loslegte" eine weiterer Safaribus angefahren. Das war natürlich keine schöne Situation weder für Lisa noch für die anderen Safariteilnehmer ... 😗

Schlußendlich hat alles geklappt und Lisa nahm´s dann auch mit Humor. Sie faselte etwas von neuer Tierart im Amboseli NP ... oder so ähnlich. Ich hab´s net wirklich verstanden, hab aber auch nicht wirklich richtig zugehört. Asche auf mein Haupt!

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Kennst du denn: Laufen zwei Menschen die Straße entlang. Sagt der Eine: "Lass mich auch mal in der Mitte laufen" 😄

...ein sensationeller Sonnenuntergang komplettierten diesen schönen Tag…
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zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2013
373 Beiträge · seit 200707. Aug. 2013 · #19
Hallo Andy

Vielen Dank für den tollen Bericht! Die Leopardenfotos sind eifach super!!! 🙂 🤩

Warte gespannt auf die Fortsetzung so als Einstimmung auf unsere nächstjährige Reise. Haben was ähnliches geplannt.

Schöne Tag und Lg
Namibia07
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5'479 Beiträge · seit 200907. Aug. 2013 · #20
Schöner kurzweiliger Reisebericht. Ich bleibe dran.

Auch wenn ich nie solch eine Busreise mitmachen würde, lese ich doch sehr gerne die Reiseberichte darüber. Da kommt zum eigentlichen Reisebericht immer die soziale Komponente dazu, die das Ganze noch viel interessanter macht.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"