ANAndi25Themenstarter19 Beiträge · seit 201328. Mai 2013 · #1Hi liebe FoMis,
Ich habe immer mal wieder hier und da was von Reserveplätzen vorallem in Savuti gelesen. Bedeutet das, dass man diese Plätze bekommen kann wenn man nicht vorgebucht hat und einfach bei vollem Haus dort auftaucht? Bin da bis jetzt nicht so ganz schlau draus georden... 🙁
Die außerdem daraus resultierende Frage ist:
Muss man eine Buchungbestätigung über eine Übernachtungsmöglichkeit im NP haben um ein Permit zu bekommen? Habe auh das mal öfters gelesen, konnte allerdings keine genauen Infos dazu finden.
Falls man auch ohne Buchungsbestätigung in den Park kommt, wie stehen dann die Chancen noch ein Plätzchen für die Nacht zu finden? Egal ob Campsite oder im Notfall auch eine Lodge. Wild campen ist ja leider nicht gestattet, oder?!
So viele Fragen... 😊
Vielen Dank schonmal für alle Infos der besten Planungshilfen...geht doch nichts über gesammelte Erfahrungen!
Beste Grüße
Andi
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200928. Mai 2013 · #2Hallo Andi25,
normalerweise kommst du nicht in die Parks wenn du keine Reservierung vorweisen kannst, die Reserveplätze sind dafür gedacht wenn jemand sein eigentlich gebuchtes Ziel aus welchen Gründen auch immer nicht erreichen kann.
Die Verfügbarkeit von Lodges kannst du meines Wissens nach nur über die jeweilige Reservierungszentrale oder das Büro erfragen, die sind am Gate nicht bekannt.
Ich spreche mal nur für mich, ich buche Campsites in den Nationalparks ca. ein Jahr im voraus weil sie so schwer zu bekommen sind.
Wild campen ist in jedem Fall nicht erlaubt.
lg sasowewi
ANAndi25Themenstarter19 Beiträge · seit 201328. Mai 2013 · #3Danke Sasowewi,
Das ist doch schonmal eine brauchbare Antwort.
Bin leider etwas spät dran was Campingplätze angeht. Bin was Afrika angeht Ersttäter und habe erlich gesagt nicht damit gerechnet, dass so wenig Plätze vorhanden sind, bzw. diese so schnell vergriffen sind.
Bin ansonsten niemand der sowas lange im Vorraus plant und von Deutschland aus bucht. Werde es dann wohl auch wieder so halten und versuchen vor Ort was zu bekommen.
Wir werden über Maun kommen und dort in den Buchungsbüros unser Glück versuchen. Im schlimmsten Fall wird die Nacht dann etwas (viel) teurer und wir müssen auf eine Lodge ausweichen. Oder meint ihr das ist ein sinnloses Unterfangen?
Beste Grüße
Andi
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200828. Mai 2013 · #4gelöscht
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201228. Mai 2013 · #5Sorry, ich muß widersprechen.
Ein Permit für die Dauer des Aufenthaltes kannst Du Dir vorab in Maun oder bei Kasane am Grenztor zum Chobe am Tag der Einfahrt holen.
Dann läßt Du das Permit für die Dauer des Aufenthaltes ausstellen, bist aber nicht gezwungen gleichzeitig eine Buchung für Camps vorzulegen. Kannst aber die Gelegenheit nutzen, bei der Buchungsagentur für die Camps gleich nebenan nachzufragen, ob und wo es freie Plätze gibt. Die rufen jeweils in Maun an.
Ansonsten fährt man einfach rein, so tue ich es jedenfalls.
An jedem Camp hat die Buchungsagentur ein besetztes Büro, das Du ansprechen kannst. Wenn der Platz nicht überfüllt ist, bekommt man mit etwas Überredungskunst schon einen Standort am oder in der Nähe des Ablution Block zugewiesen.
ANAndi25Themenstarter19 Beiträge · seit 201328. Mai 2013 · #6Lilytrotter worauf beziehst du dich? Meinst du das man vor Ort nichts bekommen wird?
Swakop, versteh ich das also richtig, dass man auch ohne ein Camp gebucht zu haben in den Chobe mit mehrtägigem Permit rein kommt?
Gilt das nur für den Chobe oder auch für den Moremi?
Danke schonmal! 🙂
Grüße Andi
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201228. Mai 2013 · #7Das Permit ist für beide. Ob die jeden so rein lassen, weiß ich nicht.
Jedenfalls haben sie vor vier Wochen gejammert, daß in diesem Jahr erheblich weniger Besucher als in den Vorjahren die Parks besucht haben.
Ungebuchte Unterkünfte:
Beschwere Dich nicht wenn Du nichts findest. Ich bin bereit das Risiko einzugehen weil ich weiß daß ich das immer irgendwie hinbekomme. Ob Du es hinbekommst weiß ich nicht.
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200828. Mai 2013 · #8Hallo, Andi25!
Oje, nee, das meinte ich nicht.
Das Wort „Fehler“ bezog sich auf den Grund, warum ich meinen Beitrag gelöscht habe. Hätte ich in den „Änderungsgrund“ schreiben müssen. Hm.
Tut mit leid, war dadurch missverständlich, - ändere ich jetzt.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt ROron74324 Beiträge · seit 200828. Mai 2013 · #9Hi,
wir waren kurz vor Weihnachten im Moremi von Maun aus. Das war von vornherein nur als Tagesausflug geplant. Da der Weg von Maun bis zum Eingang aber nicht unerheblich ist, hatte ich zwischendurch Panik bekommen, weil da Schilder standen, dass man auch ein Tagespermit nicht mehr am Eingang kaufen könnte. Ein mit seinem Fahrzeug liegengebliebener Guide hat die Zweifel dann zerstreut und das Tagestickeck gabs ohne Probleme (ich glaub aber barzahlung). Als wir dann zur Pause in Third Bridge ankamen, war die erste Frage, ob wir übenachten wollen, obwohl eigentlich alles ziemlich voll aussah. Verlassen kannst Du Dich darauf natürlich nicht, aber einfach reinfahren sollte kein Problem sein.
Viel Spass
Ronald
marc21191 Beiträge · seit 200701. Juni 2013 · #10Swakop
Ich finde es absolut genial, wenn jemand bereits auf einem Platz steht, den ich vor einem Jahr gebucht hatte 🙁
Wenn nur alle so egoistisch wären......
LG
Marc
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201201. Juni 2013 · #11Immer diese Angst der Germanen, mit irgendjemandem auch nur ansatzweise teilen zu müssen!
Was wohl egoistischer ist?
Wenn ich jemanden in der Wüste halbverdurstet antreffe, teile ich auch mein Wasser und ggf. das Essen mit ihm.
Auch wenn ich die Wüste mir einbilde allein gebucht zu haben.
Das alles liegt auf gleicher Ebene wie die Kloppereien auf Malle um die Liege am Schwimmbad. Oder die Losraserei morgens in Sesriem.
Aber sorry, ich habe nie auf einem "fremden" Platz irgendwo gestanden, weil ich eine solche Diskussion einfach abartig finde. Eher stelle ich mich neben den Ablution Block ohne Grill,
oder frage Südafrikaner, die einem das nie ablehnen. Die verhalten sich wenigstens wie Kameraden in der Wildnis. Die bieten einem sogar ihre Glut zum Grillen an. Und ich teile mein Bier mit ihnen, und treffe so nette Leute die ich bei platzorientierter Abschottung niemals getroffen hätte.
Nun zufrieden?
Übrigens habe ich zuletzt Germanen in Savuti auch angeboten, sich auf unseren Platz dazu zu stellen, ohne daß ich mir dabei etwas vergeben hätte! Das war wohl auch sehr egoistisch von mir?
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201102. Juni 2013 · #12Hallo,
wer lesen kann, ist klar im Vorteil 😉 Marc schrieb:
wenn jemand bereits auf einem Platz steht, den ich vor einem Jahr gebucht hatte
und nicht: "wenn mich jemand in der Wüste nach Wasser fragt!" 😐
Und die edlen Südafrikaner 😮 !? Auch da gibt es sonne und sonne! Lebensretter und dreiste CS-Okkupanten. (Ich gebe allerdings zu, das letzteres professionelle Safari-Unternehmer waren.) Die CS war dann so belegt, dass nicht mal ein dazustellen möglich war. Und Anweisungen von Offiziellen wurden souverän arrogant ignoriert. 😈
Und als wir 99 ohne Reservierung unterwegs waren, sind es wiederum südafrikanische Safariunternehmer gewesen, die sich beim Warden beschwert haben, obwohl wir nicht mal einen CS belegt hatten, sondern uns eine Lücke gesucht hatten!
Glücklicherweise habe ich auch andere Südafrikaner kennegelernt. So bin ich nicht in Versuchung, "die Südafrikaner" oder "die Germanen" (ich dachte, die seien auf der Völkerwanderung untergegangen 🤩 ) pauschal zu verdammen.
LG aus Hamburg,
Karsten
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201202. Juni 2013 · #13Lieber Karsten,
niemand verdammt irgendjemanden, es gilt der Zuordnung.
Das Verhalten von Reiseveranstaltern kannst Du nicht mit Privatleuten vergleichen.
Weil ich kein Problem habe mit anderen einen Platz zu teilen, besonders wo die Plätze so weitflächig angelegt sind, umso weniger Verständnis habe ich für egoistisches Ausschließlichkeitsdenken vieler Europäer (als "Germanen" identifiziert, sinngemäß mit Schwert und Schild):
Das ist mein Platz,
das ist mein Strand,
das ist meine Liege,
das ist meine Straße,
das ist meine CS,
und wehe irgendjemand wagt es, diese auch nur zu betreten.
Sorry, in der Wildnis und im Busch denkt man anders, auch wenn Du mich dafür verteufeln magst. Deshalb unternehmen die Wardens auch meistens nichts, weil dieses ich-bezogene Verhalten total der afrikanischen Mentalität widerspricht und sie dieses nicht verstehen (können).
Darüber sollte man mal nachdenken, bevor man Rundumschläge macht. Mehr nicht.
Es ist klar, daß dieses auf der anderen Seite natürlich auch das oftmals miese Verhalten mancher Reiseleiter bzw. Mitbesucher bestärkt. Ohne Zweifel.
Afrikaner denken eben anders, auch wenn wir als Europäer meinen Purzelbäume schlagen zu müssen. Sie werden nicht denken wie wir. Und manchmal ist das gut so.
Beste Grüße
H.
schoelink1'933 Beiträge · seit 200702. Juni 2013 · #14Swakop1952 schrieb:Ansonsten fährt man einfach rein, so tue ich es jedenfalls.
Ich Frage mich nur ab:
"Was passiert wenn Wir alle das so machen werden?"Just my thoughts...
Mit freundlichen Grüßen,
Hans Schoelink
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201102. Juni 2013 · #15Hallo H.,
ich beziehe mich noch mal auf dein "Wasser"-Gleichnis:
Swakop1952 schrieb:
Ich nehme mal an, das machen wir alle. Aber:
Siehst Du den Unterschied zwischen jemandem, der aufgrund unvorhergesehener Umstände ohne Wasser in der Wüste ist, und einem, der ohne Wasser in die Wüste fährt nach dem Motto.: "Es wird schon jemand sein Wasser mit mir teilen!" 😈 ?
LG aus dem sonnigen, aber kühlen Hamburg,
Karsten
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200802. Juni 2013 · #16Zu dem Besetzungs-, Teilungs-, Reinschummel-, Übertölpel-Gehabe und auf die Gutmütigkeit anderer Touristen bauen:
Im südlichen Afrika ist das ja nun nicht grad ein Ur-deutsches Problem (über Mallorca kann ich nix sagen, das kenne ich nicht):
Die Südafrikaner lassen Touristen, die sich mal eben so „dazumogeln“ möchten, gern auflaufen, dann sie kennen ihre Pappenheimer. Sie buchen ihre Site schließlich für sich und nicht für Andere, die keinen Bock haben sich festzulegen. Die müssen sich dann eben nach der Decke strecken und ggf. Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen.
Also: DIE "Afrikaner“ denken soo anders nicht.
Und zu Campsite-Squattern, - die Südafrikanischen Reisenden sind von so einem Tun ja auch nicht grade begeistert und sehen das garnicht soo locker...
http://www.4x4community.co.za/forum/showthread.php?t=71120Wir haben schon mehrfach in Bot unsere zuvor gebuchten Campsites schon besetzt vorgefunden, - und leider liegt es in der Natur eines solch „einnehmenden Wesens“, dass diejenigen, die sich dazu berechtigt fühlen, nie die angenehme Sorte Menschlein sind und einem die Möglichkeit bieten, sich auf die "eigene" Campsite dazu zu stellen... Wir hatten das bisher 3 Mal. Und jedes Mal war’s derselbe Kack. Arrogante Arschlöcher. Zweimal haben wir uns das bieten lassen, beim letzten Mal haben wir uns dann durchgesetzt, mit großem Zuspruch der Südafrikanischen Nachbarn, die sich "very impressed" äußerten, zumal der "Besetzer" Tags zuvor abgelehnt hatte, andere Camper mit auf "seine" Campsite aufzunehmen...
Leute, die freundlich und höflich fragen, können durchaus willkommen sein (da gilt das bewährte Prinzip: Wie man in den Wald hineinruft, ...), - auch wenn man sich dann nicht das Feuer teilt und selbst dann noch, wenn die Reisegruppe „ganz leise“ die halbe Nacht auf unserer Campsite feiert – aber das sind ganz andere Situationen: Man hatte schließlich „Ja“ gesagt.
Wir haben bisher übrigens einige sehr nette Angebote erhalten, uns dazuzugesellen, - OHNE, dass wir überhaupt gefragt haben! Sowas gibt’s eben auch.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt FRFritzmann439 Beiträge · seit 200902. Juni 2013 · #17In früheren Jahren hatte ich auch stets sehr weit im Voraus reserviert - ungern und auf Kosten der Spontanität, aber in der Hoffnung, dann auch einen Platz zu haben. Die Praxis hat gezeigt, dass das nicht funktioniert. Mehrfach haben dann eben andere dort gestanden, frei nach dem Motto: Wer zuerst kommt, malt zuerst, und dass du eine Reservierung hast, interessiert uns einen feuchten . . .
Lilytrotters Beschreibungen könnte ich so oder ähnlich aus eigenem Erleben auch erzählen. Daraus habe ich gelernt. Ich buche nicht mehr vor. Ich stelle mich aber auch nicht einfach auf fremde Plätze. Ich bemühe mich am Zielort um Reservierung, mitunter auch erst am Parkeingang (CKGR) oder am Campsite (Moremi).
Aber um zur Ausgangsfrage zu kommen, schildere ich aus eigener Erfahrung: Spontanreservierungen vor Ort funktionieren immer. Ich bekomme dann vielleicht nicht Piper Pan I sondern muss Piper Pan II nehmen, kann nicht drei Nächte auf meinem Wunschplatz bleiben sondern muss zwischendurch umziehen.
Wenn du über Maun in den Moremi oder Chobe willst und Lodges in Erwägung ziehst, solltes du vor Ort in den Reservierungsbüros nach Angeboten fragen.
Wenn das kurzfristig ist und die Lodge schlecht gebucht ist, kannst du richtig sparen.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200903. Juni 2013 · #18Ich glaube nicht, dass die Querelen bei den Campsites von den Herkunftsländern der Beteiligten abhängen, sondern aus der unsäglichen Reservierungsbürokratie in Botswana resultieren.
Will man sich wirklich sicher sein, die geplante Route fahren zu können, kommt man nicht darum herum, sehr frühzeitig zu buchen. Für diesen Aufwand und Risiko möchte man dann auch auch seine Belohnung - seine exclusive Campsite. Kann ich nachvollziehen, finde ich aber für alle Beteiligten sehr unbefriedigend.
Da lobe ich mir vielmehr die public campsites in den ostafrikanischen Nationalparks. Dort kann man nicht reservieren. Gleichzeitig kann man sich aber sicher sein immer unterzukommen. Es gibt einfach einen großen als Campsite gekennzeichneten Bereich und jeder sucht sich seine Ecke, die einem gefällt. Wir haben dort immer einen Bereich gefunden, um die Natur zu genießen. Ich würde mich freuen, gäbe es das auch in Botswana.
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201203. Juni 2013 · #19Hans,
You are free to do things you consider right for you. That´s your matter, not mine. Also, you are in a different situation.
However, you will never ever meet me travelling with a schedule or agenda. I have got a start and an end date and a rough route. That´s enough. And from day to day I always know how long it will take me to return to my start destination Windhoek.
If I am faster through than envisaged, I have bonus days at the seaside in Swakopmund. If not, then my Swakopmund fishing buffer is gone. So what...
In my vakansie wil ek onspan en nie gejaag wees nie.
Thanks God my mentality has not yet changed to European agenda slavery. At least not in my holidays.
Regards
Hajo
schoelink1'933 Beiträge · seit 200703. Juni 2013 · #20Hi Hajo,
Travelling southern Africa with no strict itinerary is off course the best way to do it (did it this way myself since 1996) but those days are numbered due to the ever increasing popularity of Self Drive Safaris. I predict that in the near future it might show impossible to do it this way in peak season (July & August).
Regulations (like for instance what is already the case in the Kruger NP) are inevitable to prevent a 'stampede' of unorganized self drivers. Peticulary South Africans.
I simply ask for caution 😉 ...
Kind regards,
Hans