Etosha Durchquerung ?

4 Antworten · 1'780 Aufrufe · gestartet 16. Mai 2013 von siri
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Themenstarter14 Beiträge · seit 201316. Mai 2013 · #1
Wir basteln gerade noch an unseren Übernachtungen, und wie schon jemand sagte, sind wir ziemlich spät dran, der Park selber ist dicht trotz Wucherpreise, aber es ging halt nicht früher zu buchen. (Danke, lieber Arbeitgeber.)

Wir haben nun überlegt, was wir verpassen, wenn wir von Otjiwarongo aus nicht Richtung Tsunemb fahren sondern gleich Richtung Outjo schwenken, dort ein Stück Richtung Etosha fahren und uns da eine Unterkunft für eine Woche + suchen? Das wäre dann unser Ausgangs-/Stützpunkt für den Etosha Park. Macht das Sinn, auch entfernungsmäßig?

Falls ja, stellen sich noch Detailfragen wie: "Muss" man die Namutoni-Ecke befahren, weils da z.B. Tiere gibt, die es woanders im Park nicht zu sehen gibt? Das sind ja so etwa 150km vom Anderson Gate. Wir haben aufgrund der Riesenentfernungen mittlerweile irgendwie das Gefühl für Strecken und Fahrzeit verloren, glaube ich....

Wie lange muss man durchschnittlich am Gate in der Schlange warten, bis man in den Park reinkommt (Anfang Oktober)? Ich denke irgendwie gerade an die Rush Hour in München.

Outjo wäre m.E. auch insofern günstig, als wir von da dann Richtung Küste starten können, ohne nochmal eine Ü in der Ecke zu suchen?

Danke,
siri
33,1k Beiträge · seit 200616. Mai 2013 · #2
Hallo Siri,
"Muss" man die Namutoni-Ecke befahren, weils da z.B. Tiere gibt, die es woanders im Park nicht zu sehen gibt?
es kommt darauf an welche Jahreszeit usw. ist. Ich würde mir vielleicht nicht eine Station für 7 Tage, sondern zwei Stationen aussuchen (z.B. im Park Okaukuejo und Halali ider außerbal Vreugde und Onguma etc.). Ich würde mir, wenn außerhalb, etwas in 30 Minuten Anfahrt zu einem der Tore suchen.
WICHTIG: In den Westteil kommst Du nur mit einer bestätigten Buchung für das Dolomite Camp. Ich
Wie lange muss man durchschnittlich am Gate in der Schlange warten, bis man in den Park reinkommt (Anfang Oktober)? Ich denke irgendwie gerade an die Rush Hour in München.
Maximal 1 Fahrzeug - da gibt es keinen Ansturm! In anderen Worten, du wartest am Tor keine 5 Minuten. Beim Bezahlen kann es schon länger dauern (v.a. in Okaukuejo), da stand ich schonmal geschlagene 10 Minuten.

Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
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zuletzt bearbeitet 16. Mai 2013
2'396 Beiträge · seit 201116. Mai 2013 · #4
Hallo Siri,

ich würde es auch so machen wie Christian es vorgeschlagen hat, also aufteilen, z.B.:
Im Osten Onguma (Camping), der CP ist viel schöner als die staatlichen Plätze.
Im Westen Dolomite Camp (kein Camping möglich, aber traumhafte Lodge) Schau mal bei Tripadvisor oder ähnlichen Portalen, da habe ich eben 2 Nächte HP im Oktober für lächerliche 188 € (pP) gesehen. Ich versichere Dir, das ist sehr gut angelegtes Geld.
Im Süden (Anderson Gate) kenne ich die Unterkünfte nicht, aber auf Info-Namibia (der Link von Bazi) solltest Du fündig werden.
Und kauf das Permit gleich für die ganze Zeit, die Ihr im Etosha sein wollt, dann müsst Ihr nur einmal in die Schlange an der Kasse.
Falls Ihr von Westen reinfahrt (dann braucht Ihr aber zwingend eine Buchung für Dolomite), geht es besonders schnell, da ist nämlich nichts los.

LG aus dem warmen Hamburg,

Karsten
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zuletzt bearbeitet 16. Mai 2013
3'491 Beiträge · seit 200616. Mai 2013 · #5
Hallo Siri,
erst einmal herzlich willkommen im Forum.
So ganz steige ich bei Deinem Reiseverlauf nicht durch. Es beginnt bei Dir in Otjiwarongo. Ok - aber wo wollt Ihr nach Etosha dann hin ? - Richtung Caprivi oder Richtung Küste/Swakopmund ? - Ich halte das für wichtig, denn danach richtet es sich, ob Ihr Etosha vom Osten aus "erobert" oder von der Mitte aus. Wenn Ihr im Osten anfangen wollt, dann ist Onguma sicher eine gute Empfehlung. Von hier aus könnt Ihr gut die Wasserlöcher um Namutoni herum erreichen. Dabei geht es weniger um Tiere, die man woanders nicht sieht, sondern um die Beobachtungsmöglichkeiten. Und da sind die Wasserlöcher Tsumcor, Chudop, Klein Namutoni und Koinachas immer gut.
Da Ihr im Park wohl nichts mehr bekommen habt, gibt es südlich der Mitte von Etosha - also nahe des Anderson Gates - einige Unterkünfte, die als Alternativen in Betracht kommen. Man muss dort nicht gleich eine ganze Woche verbringen, aber 3 Nächte wären schon zu empfehlen. Nur der Vollständigkeit halber möchte ich erwähnen: Ongava ist selten überfüllt und liegt sehr günstig zum Anderson-Gate - ist aber auch seeeehr teuer.
Beim täglichen Einfahren in den Park sind die Wartezeiten am Gate weniger das Problem. Das geht iaR ganz zügig. Euch geht eben nur durch An- und Abfahrt vergleichsweise viel Zeit verloren ( mindestens 20 min), was am frühen Morgen bzw. kurz vor Sonnenuntergang besonders misslich ist, weil das eigentlich die interessantesten Zeiten für die Tierbeobachtung sind. Aber: wer noch nie in Etosha war, wird auch in den anderen Stunden des Tages genug zu sehen bekommen.Allemal im Oktober, da dann sehr viele Tiere an den Wasserlöchern zu erwarten sind.
Gruß Joli