Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201212. Mai 2013 · #1Hallöchen liebe Fomis,
es dauert zwar noch bis 2014, aber wir wollten euch Profis mal fragen, was ihr von folgender Überlegung einer Route halten würdet.
Wir werden wahrscheinlich im Juli/August reisen, Evtl ginge auch Ostern/Herbst in den Schulferien, was uns aber zeitlich einschränken würde und etwas stressiger ist. Wenn ihr jedoch vom Sommer abraten würdet, könnten wir ausweichen.
Wir möchten ca. 16 Tage unterwegs sein. Evtl würden wir auch mal campen, müssen wir aber nicht. Für günstige Camping-Alternativen, die auch schön sind, würden wir das Ganze aber mal angehen. Doch dann brauchen wir natürlich gleich auch ein anderes Auto... Hier sind also auch Tipps willkommen 😉
Lohnt sich Camping finanziell trotz eines Autos mit Dachzelt o.ä.? Hier haben wir keine Ahnung... 😊
Hier unsere Wunsch-Route:
Windhuek – Kalahari – Sesriem – Swakopmund – Fingerklippe – Etosha – Waterberg – Windhuek
Wir möchten ganz bewusst lieber weniger Stationen und auch gern mal 3 Nächte irgendwo verbringen, um die nähere Umgebung zu genießen.
Dafür wäre natürlich eine schöne Lodge auch toll 🙂
Ich habe hier schon von so vielen Unterkünften gelesen, dass ich ganz durcheinander bin... Ich habe aber folgende mal notiert (unabhängig von Preisen, da ich noch nicht genau recherchiert habe):
Pension Uhland
Teufelskrallen Lodge/ Bagatelle/ Anib Lodge
Desert Homestead
Swakopmund Beach Lodge
Vingerklip Lodge
Okaukuejo/ Halali/ Namutoni
Frans Indongo Lodge
Habt ihr zu den Unterkünften Tipps oder auch günstigere Alternativen wie Camping? Könnte man die ganze Route auch mit Camping/Dachzelt machen und wie wirkt sich das finanziell aus?
Vielleicht habt ihr ja den ein oder anderen Tipp.
DANKE und liebe Grüße
Nadja & Marco
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200612. Mai 2013 · #2Nadja+Marco schrieb:Wir werden wahrscheinlich im Juli/August reisen, Evtl ginge auch Ostern/Herbst in den Schulferien, was uns aber zeitlich einschränken würde und etwas stressiger ist. Wenn ihr jedoch vom Sommer abraten würdet, könnten wir ausweichen.
Hallo Nadja und Marco,
es gibt viele Leute, die im Juli oder August nach Namibia reisen, aber ich persönlich habe das noch nicht verstanden (abgesehen von terminlichen Vorgaben, die euch wohl betreffen).
Im Juli und August ist es in Deutschland in der Regel ziemlich warm und in Namibia während der Nacht recht kalt. Ich tausche doch nicht die wärmste Zeit des Jahres in der Heimat gegen die kälteste Zeit im südlichen Afrika.
Ich mache das immer umgekehrt. Ich reise in einer Zeit, in der es in Deutschland ungemütlich ist und tausche es gegen eine warme Region in Afrika. Das gefällt mir in der Summe besser.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200612. Mai 2013 · #3Hallo Nadja & Marco,
Eure Route entspricht der "Standard"-Einsteigertour und ist absolut empfehlenswert. Bei 14 vollen Tagen würde ich die Unterkünfte wie folgt aufteilen (alle, außer vielleicht Uhland, sind absolut empfehlenswert):
Pension Uhland - 1 Nacht
Teufelskrallen Lodge/ Bagatelle/ Anib Lodge - eine davon 2 Nächte
Desert Homestead - 2 Nächte
Swakopmund Beach Lodge - 3 Nächte
Vingerklip Lodge - 2 Nächte
Okaukuejo/ Halali/ Namutoni - 2 Nächte Okaukuejo, 1 Nacht Halali, 1 Nacht Dolomite
Frans Indongo Lodge - 1 Nacht
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
take off1'674 Beiträge · seit 201212. Mai 2013 · #4Hallo Nadja & Marco,
Ich würde zwischen Kalahari und Sesriem noch einen Zwischenstopp in den Tirasbergen einplanen. Traumlandschaft. Hier empfehlenswert FestinnFels Fels auf der Ranch Kooimasis.
Viel Spaß bei der weiteren Planung
Liebe Grüße
Dagmar
Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201212. Mai 2013 · #5Hallo zusammen,
@ Wolfgang: Na auf den deutschen Sommer ist ja nicht wirklich Verlass 🤨 Du hast prinzipiell Recht, dass die Wärme gleich doppelt so schön ist, wenn man dem nassen und kalten Winter hier entfliehen kann. Aber der Sommer hätte für uns schon Vorteile. Und, wie gesagt: Wir könnten auch ausweichen, wären dann aber jeweils auf 2 Wochen beschränkt und würden vom ersten bis zum letzten Ferientag reisen. Das ist machbar und schön, aber auch anstrengender. Für Vorteile im Urlaub, wie Wetter, Tiersichtungen, usw. würden wir das jedoch machen.
@ Christian: Danke für deine Empfehlung. Was ist an der Pension Uhland nicht ganz so empfehlenswert? Die hp sieht sehr einladend aus...
Wäre das Kalahari Sands eine Alternative? Auf Bildern im Internet sieht es aber aus wie ein riesen Hotelklotz und das ist so gar nicht das, was wir suchen...
Was für Alternativen gibt es noch? Vielleicht eine kleine Gästefarm etwas außerhalb der Stadt?
Liebe Dagmar: Wir haben auch zuerst überlegt, noch etwas weiter südlich zu fahren. Nun haben wir aber eigentlich entschieden, den Süden mal in zwei, drei Jahren mit einer Reise Windhoek - Kapstadt anzuschauen. Meine absolute Traum-Lodge in Klein Aus Vista, Eagles Nest, ist somit auch erstmal vom Reiseplan 2014 gestrichen. Wir möchten einfach die Strecken kurz halten. Wir fahren nicht soooo gerne sooo lange Auto und sind lieber 3 Tage an einem Ort, anstatt alles "abzugrasen". Sonst würden wir den Süden mit dem KTP verbinden... Und das ist genug für 2 Reisen 😉
Nun noch ein paar allgemeine Fragen:
Wenn man die ganze Tour mit einem Dachzelt machen würde, würdet ihr dann alle Unterkünfte ändern und nur Camp-Sides buchen? Einige der Unterkünfte haben (glaube ich) sowohl Lodge als auch Camp.
Wie wirkt sich das finanziell aus? Kleines, günstiges Auto + Lodge oder großes Auto + Dachzelt + Campsides. Oder würdet ihr bei dieser Route sowieso zu einem großen Auto raten, wodurch man diese Kosten eh hätte? Was braucht man für eine Ausstattung? Kauft man das? Leiht man alles?
Oder gibt es günstige Lodges als Alternativen für die von mir genannten? Welche günstigen sind ok und welche nicht?
Vielleicht wisst ihr ja noch mehr 😁 Wir würden uns freuen!
Liebe Grüße
Nadja & Marco
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200612. Mai 2013 · #6Hallo Nadja & Marco,
Uhland: einfache Pension, nichts verkehrt mit, aber nicht zentral (fußläufig) gelegen. Wenn es einfach aber sauber sein soll, dann würde ich Steiner nehmen (3 Gehminuten ins Zentrum). Ansonsten gibt es zig gute Gästehäuser, z.B. Elegant Guesthouse, Villa Violet usw. Ein großes Hotel wie KHS würde ich nicht empfehlen. Wobei die auch gut sind, aber eben überall auf der Welt stehen könnten...
Wenn man die ganze Tour mit einem Dachzelt machen würde, würdet ihr dann alle Unterkünfte ändern und nur Camp-Sides buchen?
Richtig, wobei je nach Reisezeit es dann auch reicht die Highlights wie Etosha und Sesriem/Sossusvlei vorzubuchen. In Swakopmund würde ich mir immer eine feste Unterkunft suchen.
Einige der Unterkünfte haben (glaube ich) sowohl Lodge als auch Camp.
Richtig, viele Unterkünfte bieten auch Camping an. Welche da gut oder schlecht sein weiß ich als überzeugter Nicht-Camper jedoch nicht.
Wie wirkt sich das finanziell aus? Kleines, günstiges Auto + Lodge oder großes Auto + Dachzelt + Campsides.
Das kommt ganz drauf an. Für Gästefarmen rechne 60 Euro pro Person und Nacht mit Halbpension. Einen PKW bekommst Du für €50/Tag. Wenn Du alternativ einen 4x4 mit Dachzelt nimmst, bist Du je nach Saison gerne 120 Euro/Tag los, hinzu kommt der Campingplatz (+- 12 Euri/Person/Tag) + Essen etc. Ich würde grob schätzen, dass Du mit Camping nicht deutlich günstiger weg kommst. Und Du hast meiner Meinung nach - aber das sage ich wie gesagt als Nicht-Camper weniger Urlaubsfeeling (also ich möchte in meinem Urlaub nicht immer Kochen, Abwaschen usw.).
Oder würdet ihr bei dieser Route sowieso zu einem großen Auto raten, wodurch man diese Kosten eh hätte?
Absolut nicht nötig, selbst ein Golf reicht aus. Netter ist etwas höheres, wobei bei 2 Personen z.B. auch ein Jimny, der in der Nebensaison 45 Euro/Tag kostet, eine Überlegung wert wäre.
Was braucht man für eine Ausstattung? Kauft man das? Leiht man alles?
Gibt es zu 95 % alles vom Fahrzeugvermieter mitgeliefert.
Viele Grüße
Christian
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200612. Mai 2013 · #7Hallo Nadja & Marco,
Uhland: einfache Pension, nichts verkehrt mit, aber nicht zentral (fußläufig) gelegen. Wenn es einfach aber sauber sein soll, dann würde ich Steiner nehmen (3 Gehminuten ins Zentrum). Ansonsten gibt es zig gute Gästehäuser, z.B. Elegant Guesthouse, Villa Violet usw. Ein großes Hotel wie KHS würde ich nicht empfehlen. Wobei die auch gut sind, aber eben überall auf der Welt stehen könnten...
Wenn man die ganze Tour mit einem Dachzelt machen würde, würdet ihr dann alle Unterkünfte ändern und nur Camp-Sides buchen?
Richtig, wobei je nach Reisezeit es dann auch reicht die Highlights wie Etosha und Sesriem/Sossusvlei vorzubuchen. In Swakopmund würde ich mir immer eine feste Unterkunft suchen.
Einige der Unterkünfte haben (glaube ich) sowohl Lodge als auch Camp.
Richtig, viele Unterkünfte bieten auch Camping an. Welche da gut oder schlecht sein weiß ich als überzeugter Nicht-Camper jedoch nicht.
Wie wirkt sich das finanziell aus? Kleines, günstiges Auto + Lodge oder großes Auto + Dachzelt + Campsides.
Das kommt ganz drauf an. Für Gästefarmen rechne 60 Euro pro Person und Nacht mit Halbpension. Einen PKW bekommst Du für €50/Tag. Wenn Du alternativ einen 4x4 mit Dachzelt nimmst, bist Du je nach Saison gerne 120 Euro/Tag los, hinzu kommt der Campingplatz (+- 12 Euri/Person/Tag) + Essen etc. Ich würde grob schätzen, dass Du mit Camping nicht deutlich günstiger weg kommst. Und Du hast meiner Meinung nach - aber das sage ich wie gesagt als Nicht-Camper weniger Urlaubsfeeling (also ich möchte in meinem Urlaub nicht immer Kochen, Abwaschen usw.).
Oder würdet ihr bei dieser Route sowieso zu einem großen Auto raten, wodurch man diese Kosten eh hätte?
Absolut nicht nötig, selbst ein Golf reicht aus. Netter ist etwas höheres, wobei bei 2 Personen z.B. auch ein Jimny, der in der Nebensaison 45 Euro/Tag kostet, eine Überlegung wert wäre.
Was braucht man für eine Ausstattung? Kauft man das? Leiht man alles?
Gibt es zu 95 % alles vom Fahrzeugvermieter mitgeliefert.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201212. Mai 2013 · #8Hallo Christian,
Danke! Also eeeigentlich sind wir auch Nicht-Camper. Und in Südafrika sind wir in Olifants und Lower Sabie auch bestätigt worden, als wir am Camping-Side vorbeiliefen... Ich fand es dort nicht einladend...
Aber: Vielleicht lag es auch an diesen beiden Unterkünften und sagt nichts über Camping generell aus.
Ich finde aber wie du, dass es weniger erholsam ist. Kochen, Spülen... würde ich für viel weniger Kosten aber auf mich nehmen 😉
Ich habe nun für die Nähe von Windhoek noch die Immanuel Wilderless Lodge gefunden... Scheint empfehlenswert zu sein, oder?
Zum Auto: In Südafrika hatten wir einen kleinen Wagen. Und auch wenn er so seine Tücken hatte und kaum einen Berg im 3. Gang hoch kam, war es ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich hätte im Nachhinein keine 300 Euro mehr ausgegeben, um höher zu sitzen.
Wie ist denn die Tierbeobachtung und Grashöhe im Sommer so? (Ich weiß, es gibt keine Formel... Aber so eine ungefäääähre Einschätzung...)
Können wir im Etosha gut im eigenen Wagen ohne 4x4 auf Gamedrives gehen???
Liebe Grüße 🙂
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200912. Mai 2013 · #9Hallo, Nadja und Marco
Schaut euch mal die Mietpreise bei Kalahari Car Hire an.
Ich würde einen 4x4 immer einem Golf vorziehen.
Bei den Camp sites an den Lodges kannst du alle Annehmlichkeiten der Lodge mitbenutzen, sprich : Restaurant, Bar, Pool. Brauchst also nicht immer kochen oder abwaschen.....:)
UND......Urlaubs - oder Afrikafeeling habe ich im Zelt deutlich mehr als im Zimmer einer Lodge, bist halt näher an und in der Natur.
LG
Birgitt
JWjw232 Beiträge · seit 201112. Mai 2013 · #10Wusste garnicht, dass Olifants einen Campingplatz hat?
Muss schon lange her sein.
Gruß Jw
Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201212. Mai 2013 · #11Hallo Birgitt,
danke für diesen Tipp. Da wird das "Ausprobieren" doch gleich attraktiver!
Ich kann mir nur kaum vorstellen, wie man so in einem Dachzelt schläft...
Die Dachzelte sind bei Kalahari Car Hire immer dabei, richtig?
Erzählt doch mal, wie man darin schläft und wie erholsam das ist... Das ist absolutes Neuland für uns.
wenn man dann noch die Restaurants und Pools mitbenutzen darf... 😉 wird es ja schon interessanter...
Meint ihr, man könnte in den Sommerferien nur die Highlights vorreservieren und den Rest einfach anfahren? Oder ist in der Feriensaison zu viel los? Was, wenn es dann doch ausgebucht ist? Wir möchten keine wertvolle Urlaubszeit verschenken, weil wir verzweifelt nach einem freien Platz suchen... Und womöglich noch weite Strecken fahren.
Liebste Grüße
Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201212. Mai 2013 · #12Hallo jw,
vielleicht verwechsel ich auch gerade etwas und es war bei einer anderen Unterkunft... Es ist nämlich NICHT lange her. 🙂
Aber egal wo wir den Campingplatz gesehen haben, wir waren froh dort nicht schlafen zu müssen.
Es ist ja nicht jeder Campingplatz gleich und daher möchten wir das nicht generell ablehnen.
Liebe Grüße
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200912. Mai 2013 · #13Bei den Wagen ist das Dachzelt und die gesamte Campingausrüstung ( Kühlschrank, Tisch, Stühle, Kochgeschirr dabei.
Wir mieten uns dort immer ein Bodenzelt, haben nur einmal ein Dachzelt gehabt.
Schlafen tut man dort gut, aber es wackelt etwas beim umdrehen. Schöne Aussicht hat man im Liegen natürlich schöner von da oben.
Erholsam ist es allemal.
Vorbuchen würde ich nur die Highlights.
Im Etosha könnt ihr sehr gut selber fahren, ist alles gut ausgeschildert. Und man hat im Hilux natürlich durch das höhere sitzen eine bessere Sicht um Tiere zu sehen.
LG
Birgitt
Max Power570 Beiträge · seit 201112. Mai 2013 · #14Nur zu der Reisezeit. Ich bin auch Lehrer und auf die Sommerferien angewiesen. Da spricht nichts dagegen in meinen Augen. Tiersichtung perfekt, weil Trockenzeit. Alles dürre und die Tiere kommen zu dir zur Wasserstelle. Also perfekt.
Und für mein Befinden war wenig los. Viel Einsamkeit, viele Möglichkeiten zum Erkunden 😉
Zu den anderen Sachen wurde schon viel gesagt.