https://the-eis.com/elibrary/sites/default/files/downloads/literature/The%20Okavango%20Delta%20and%20its%20place%20in%20the%20geomorphological%20evolution%20of%20southern%20Africa.pdf

Es zeigt die Verteilung der gefluteten Flächen für verschiedene Flutgrößen (in km2). Das letzte Bild (größte Flut) ist für 12.000 km2. Für heuer geistern Schätzungen von 15.000/16.000 km2 durch‘s www, wobei man als Laie aber nicht beurteilen kann, ob die Kriterien vergleichbar sind.
Wenn in Moremi seit Jahren trockene Wasserläufe wieder Wasser führen, Satbilder Wasser (und Feuchtigkeit) dort zeigen, wo schon lange keine war (siehe zuletzt pollux und Champagner im Befahrbarkeitsthema und davor) und schon Aquatourismus (auf der Piste! ;)) praktiziert wird, ist wohl bereits gesichert, dass die heurige Flut eine ungewöhnlich große Ausdehnung haben wird.
Ob das nun eine 20- oder 30- oder sogar 50-jährige Flut sein wird, kann wohl noch niemand sagen, aber sehr weit vorne in der Statistik wird sie wohl sein. Vielleicht unterlässt man deswegen das Anlegen weiterer Ausweichen und -routen, weil es dann nichts bringen würde und überlässt das den Abenteuerlustigen und Erfinderischen 😎 .
Es sind aber genau solche Rekordfluten, die die spezifische Biodiversität von Randgebieten (die den befahrbaren Teil von Moremi ausmachen) am (Über)Leben erhält. Darüber sollte man sich eigentlich freuen.
Grüße





















