Hallole Annick, wie schön dass es losgeht! Dass der arme Toni aber noch nicht mal in Ruhe pieseln gehen kann, ohne dass die Paparazzi dabei sind und das in der I-Presse breitgetreten wird , tss tsss tsss! Das ist der Preis fürs Berühmtsein! 😛 🤪 😘 Viele Grüße, Nenette
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200829. Dez. 2012 ·
@Casimodo: bei uns gab es keine braune Leder Clubsessel...😳 Biste sicher dass es Die überhaupt gab???? Bei zu viel Alkoholverbrauch kann man da schon komische Sachen sehen.....😄
@Bayern Schorsch: ja ein sehr schönes Bett und eine super gute Matraze!!!😜
08.11.2012
Mensch es ist ja schon 7 Uhr. Habe einfach durchgeschlafen. Dieses Zimmer, dieses Bett, diese Matraze: ein Genuss!!:) Ich schaue schnell hinaus. Die Wale vergnügen sich wieder am Ufer. Von dieser Aussicht wird man einfach nicht satt.
Um 8 Uhr frühstücken wir. Da es noch immer sehr stark windet, wurde im Innenbereich getischt.
Die Aussicht kann sich von da aus auch sehen lassen. Das Frühstück schmeckt wunderbar. Es fehlt an Nichts. Es gibt frisch gepresster Fruchtsaft, frischer Obstsalat, Jogurth, Brötchen, Muffins, Waffeln, Croissants, hausgemachte Konfitüren, Honig, Aufschnitt, Käse, Eier...usw Wir geniessen diesen Augenblick und lassen uns Zeit. Eine halbe Stunde später kommt Gedeon (Jill's Mann). Er erklärt uns das das Whale Watching um 11 Uhr in Gaansbaai losgeht. Er hat für uns 2 Plätze reserviert. Super!
Danach fahren wir zuerst nach Kleinsbaai. Freunde von uns wollen da genaue Infos über Shark Diving. Am Hafen sieht man lauter Schiffe. Ein grosses Business hier. Eins verlässt gerade das Ufer und ist bumsvoll.
Gegen 10Uhr30 erreichen wir Gaansbaai. Wir spazieren herum und gucken uns den Fischmarkt an.
Igitigit, der Gestank!! Anschliessend schauen wir den Fischern beim Netze reparieren zu.
Punkt um 11 Uhr stehen wir vor dem Ivanhoe Sea Safaris Office wo wir 800R pro Nase bezahlen. Nicht gerade billig für 2 Stunden...
Unser Schiff ist bequem!
Ausser uns kommen noch 8 Turis dazu. Der Wind bläst immer noch kräftig und die Wellen bekommt man zu spüren. Zum fotografieren nicht ideal...:S Bald sehen wir auch schon die ersten Wale.
Ab Mitte Juli kommen sie aus der Antarktis zurück. Sie bleiben bis Anfang Dezember, um sich hier in den geschützten wärmeren Gewässern zu paaren, zu kalben und die Jüngeren grosszuziehen.
Vom Kaptain erfahre ich dass die Babys schon bei der Geburt eine Grösse von 6 Meter haben. Sie wachsen 3cm pro Tag und trinken 600 Liter Milch am Tag. Ausgewachsene Wale haben eine Länge von bis zu 18 Metern und wiegen bis zu 80 Tonnen. Die Männchen produzieren bis zu 500 Liter Samen!!!😳
Ich sage euch es ist ganz kommisch wenn auf einmal so ein Ding neben euch aus dem Wasser kommt!😂
Ich habe meine Kamera fast vor Schreck fallen lassen.....😗
Die 2 Stunden gehen leider viel zu schnell vorbei. Schade dass es Heute keine springende Wale gab. Anschliessend fahren wir zur Lodge zurück. Nach dem Café/Kuchen geht es weiter zum "Walker Bay" Spaziergang.
Dieser führt uns durch tolle Landschaften.
Ich versuche auch im Meer zu baden. Bei 16 Grad reicht es aber nur bis zu den Knöcheln. Glagla😈
Am Abend essen wir im Benguela Restaurant.
Kann ich sehr empfehlen. Die Küche schmeckt und ist sehr kreatif. Die Kürbis Suppe verschlinge ich im Nu. Den pochierten Kingklip geniesse ich.....Miam Miam
Champagner8'744 Beiträge · seit 201029. Dez. 2012 ·
ANNICK schrieb:@Casimodo: bei uns gab es keine braune Leder Clubsessel...😳 Biste sicher dass es Die überhaupt gab???? Bei zu viel Alkoholverbrauch kann man da schon komische Sachen sehen.....😄
Ach Annick - herrlich!!!! 😄 🤪
Aber noch viel herrlicher sind der Bericht und die Fotos!
casimodo schrieb:
BeleBeleBele 😈 😉
Vermutlich verkaftest Du nur nicht, daß die meisten Fomis schon in der wunderbaren Cliff Lodge waren, dort den weltbesten Cappucino tranken, vom Bett aus die Wale hörten, tolle Küstenspaziergänge machten und Duuuuuuu noch nicht da warst, ääätschbääätsch 😛 😛 😛 😉 😉 😉 😘 😘 😘
@ Carsten: wir sprechen uns demnächst 😈 ! Und überhaupt - das wollt Ihr bestimmt nicht, dass ich mal nach Südafrika reise, denn dann müsstet Ihr mir das komplett planen - ich blicks da irgendwie keinen Meter, wo was ist und so..... (okay, eine Landkarte daneben legen beim RB-Lesen wäre vielleicht mal eine Idee... ich gebs zu! Oder nicht so viel an Botswana denken.... 😎 ).
@Annick: lass dich von uns nicht beim Weiterschreiben stören - biddääää! 🙂 LG Bele
franzicke2'085 Beiträge · seit 201229. Dez. 2012 ·
Hallo Annick, zumindest deine ersten Happen aus Afrika genieße ich noch mit bevor wir an Neujahr nach Spanien abdüsen und auf die kleinen weißen Bälle einschlagen ... Es gibt ja jetzt doch ein paar Leute hier, die große Lust machen, SA nach gaaaanz langer Zeit mal wieder anzupeilen. Du gehörst jedenfalls schon nach den ersten Bericht-Tagen und diesen wunderbaren Fotos dazu. Danke-Grüße Franzicke Und da kommt doch sicher noch was in diesem Jahr?!
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200830. Dez. 2012 ·
9.11.2012
Um 6Uhr30 wache ich auf. Der Wind hat sich beruhigt. Ich packe meine Klamotten ein und setze mich auf die Terrasse. Da findet wieder das Walschauspiel statt.
Um 8Uhr gibt es erneut ein super Frühstück und um 9Uhr fahren wir weiter Richtung Wilderness. Auf der R326 wird überall auf den Feldern gearbeitet. Es sieht toll aus!
Bei Heidelberg, auf der N2 halten wir am Blue Crane Farmshop an.
Da waren wir schon vor 3 Jahren und es gibt leckere Sachen.
Und der Cheese Cake schmeckt besonders "divine".:P
Nach Albertina stossen wir auf 3 grosse Baustellen. Das heisst jedesmal 10 Minuten Wartezeit. So sieht es aus...B)
Gegen 14 Uhr erreichen wir Wilderness und die Dune Guest Lodge. Gary der Besitzer begrüsst uns recht herzlich. Wir erfahren dass er 12 Jahren in der Schweiz gelebt hat. Er war dort Profi Baskettspieler. Er bringt uns auch gleich in unser White Room. Ist das schön. Mit 2 Queen Betten??
Vielleicht bei Ehekrach sehr nützlich, hihihi Das Zimmer hat einen direkten Blick auf den Strand.
Jedes Zimmer verfügt über eine nette Terrasse mit Liegestühle.
Im Badezimmer gibt es genügend Platz.
Das Schwimmbad sieht auch einladend aus.
Heute ist es bei 25 Grad angenehm heiss. Nach dem Kofferauspacken spazieren wir am Strand. Die Lodge von da unten kann sich schon sehen lassen.
Wir beobachten mehrmals wie Einsiedlerkrebse sich auf tote Quallen stürzen. Sie verspeisen sie.
Das Meer ist aber bei 17 Grad nicht gerade mein Cup of Tea...😜 Um 18 Uhr duschen wir und ich setze mich auf die Terrasse. Da betrachte ich eine nette Szene.
Anschliessend laufen wir bis zum The Girls Restaurant. Es liegt neben der Caltex Tankstelle.
Das Essen schmeckt fabelhaft. Die Thai Meeresfrüchtesuppe ist gut gewürzt und der Fischteller ein Genuss.
Dazu noch eine Flasche Hartenberg Chardonnay. Das beste Schlafmittel....:)
Preis für das White Room Zimmer: 1500R für 2 in B&B
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200801. Jan. 2013 ·
HAPPY NEW YEAR an Alle!
10.11.2012
Auch hier schmeckt das Frühstück ausgezeichnet. Gary bedient uns mit frischem lauwarmes Brot, Pancakes, Yogurth, Aufschnitt, Käse, Obstsalat, Eier.......Schade das der Essraum so schlecht liegt. Man hat absolut keine Aussicht. Das Haus ist voller Gäste und so kommt man auch schnell ins Gespräch. Gary empfehlt uns auch gleich was wir so am Tag unternehmen können.
Um 9Uhr fahren wir auch schon zum Farmer's Market in Sedgefield. Das Ambiante hier ist einmalig. Zum Glück haben wir ordentlich gefrühstückt sonst würde ich so Einiges kaufen. Miam Miam!:)
Hier verhungert man nicht!:P
Anschliessend besuchen wir noch daneben den Craft Market. Wir kaufen uns 2 nette Bilder.
sowie ein tolles Holzbrett.
Einige Musiker sorgen für Unterhaltung.
Danach fahren wir zum Serendipity.
Es gehört zu den besten Restaurants in Südafrika. Am Eingang vergnügen sich viele bunte Vögel.
Wir haben Glück. Ein Tisch ist für uns Heute Abend noch frei. Später gucken wir uns noch die Dog Show in Wilderness an. Die Atmosphäre ist locker.
Es gibt sogar eine neue Hunderasse!!!!😜
Wir fahren auch noch zum "The Map of Africa" View Point.
Die Aussicht da oben ist herrlich.
Gegen 15 Uhr sind wir wieder in der Lodge zurück. Wir schwimmen eine Runde im Pool und Faulenzen. Den Nachmittag beenden wir mit einem Strandspaziergang. Die Meeresluft tut gut.
Um 19 Uhr erreichen wir das Serendipity Restaurant. Wir werden vom Chef Rudolph empfangen. Er erklärt uns das 5 Gänge Menu und bringt uns zu unserem Tisch.
Das Menu kostet 350R pro Nase und schmeckt ausgezeichnet. Das Lokal ist bumsvoll aber der Service läuft wie am Schnürchen. Mit Apéro, Wein und Café bezahlen wir zum Schluss 1000R. Nicht so teuer wenn man die Qualität betrachtet.
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200802. Jan. 2013 ·
11.11.2012
Heute Morgen gibt es einen Mordsnebel da draussen! Man sieht nicht einmal den Strand. Ich packe meine Sachen ein. Nach dem Frühstück machen wir uns auch gleich auf den Weg Richtung Beaufort West. Ab George scheint auch wieder die Sonne. In Oudtshoorn wird es sogar heiss. Zwischen Oudtshoorn und De Rust sieht die Landschaft echt toll aus.
Danach wird es sehr eintönig und karg. Gegen 13 Uhr kommen wir auch schon in Beaufort West an. Die Stadt liegt am Fusse der Nuweveldberge und am Ufer des Gamka Flusses. Chris Barnard, der berühmte Herzchirurg, wurde hier geboren. Das Museum mit vielen interessanten Details aus seinem Leben kann man besuchen. Es ist leider Heute nund Morgen geschlossen. Wir fahren durch die Stadt und erreichen auch bald die Lemoenfontein Game Lodge.
Diese wunderschöne Unterkunft, die bereits 1850 errichtet wurde, liegt in den endlosen Welten der Great Karoo. Jenny, die Managerin, begrüsst uns recht herzlich. Das Gebäude wurde liebevoll im Stil der damaligen Zeit restauriert. Es gibt typische hohe Decken, Parkettböden und eine nette Veranda mit super Ausblick.
Hier der Lounge.
Unser Zimmer 1 mit King Size Bett und Kamin
Das Kamin werden wir Heute bei 36 Grad bestimmt nicht gebrauchen...B)
Das Bad ist auch sehr geräumig
Nach dem Auspacken erfrischen wir uns im Pool. Es bläst ein sehr heftiger trockener heisser Wind. Die Anlage gefällt mir sehr.
Eine Stunde später kommt noch ein südafrikanisches Ehepaar dazu. Tim und Clara sind aus Kapstadt und auf Honeymoon. Wir plaudern eine Weile und setzen uns zum Abendessen zusammen. Bald bekommen wir Besuch. Kiki, der Hauspapagei, kommt angeflogen und bedient sich!
Das Brot ist schon weg und Kiki will mehr!
Wir finden die Situation schon drolig. Ich kann mir vorstellen das nicht jeder Gast es so hinnehmen würde...
Das Set Menu schmeckt ausgezeichnet: Spargel Quiche - zartes Rindfilet mit Kartoffel, Spinat und Butternut - Ginger Cake mit Vanilleeis. Miam Miam
Esmeralda68388 Beiträge · seit 201202. Jan. 2013 ·
Hallo Annick,
nach langer Abwesenheit bin ich mal wieder im Forum unterwegs und was sehen meine müden Augen da. Du wandelst ja auf unseren Spuren! Cliff Lodge, Serendipity, Wilderness. Da werden viele Erinnerungen wach 😄
Da kann ich nur sagen: Mensch so ein gelungener Bericht!!! 😛
Weiter so - bin schon ganz gespannt.
Alles Liebe und noch ein frohes Neues Jahr Kerstin
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200803. Jan. 2013 ·
12.11.2013
Um 8 Uhr frühstücken wir. Von der Veranda aus hat man einen super Ausblick!
Leider schmeckt es mir nicht besonders. Der Café ist wasserig. Zum Glück habe ich immer Nescafé dabei, es hilft.....Es gibt keine frische Früchte, kein Aufschnitt oder Käse. Die Kontitüre kommt aus dem Pick & Pay Laden...Ich begnüge mich mit einer Scheibe Toast.
Anschliessend laufen wir 2 Stunden um das Gelände. Es bietet tolle Landschaften.
Danach erfrischen wir uns im Pool. Der Wind hat nachgelassen und die Temperatur beträgt 30 Grad. Eine Schildkröte besucht uns 30 Minuten lang.
Gegen 12 Uhr fahren wir in die Stadt, essen eine Kleinigkeit, tanken und kaufen noch Einiges ein. Um 15 Uhr holt uns Abraham zum gebuchten Game Drive ab.
Das Lemoenfontein Wildreservat erstreckt sich auf 70000 Hektar. Wir sehen einige Tiere. Hier Oryx
da Gnus
dort Zebras
Die Giraffen gefallen uns aber am Besten.
Die 2 Kleine sind einfach süss.
Die Landschaft geniessen wir auch in vollen Zügen.
Gegen 19 Uhr sind wir wieder zurück und duschen. Die Lodge ist Heute ausgebucht. Turis aus Belgien. Wir begrüssen sie, sie beachten uns aber nicht...😗
Das Abendessen beginnt mit der tradionnellen Begrüssung von Kiki. Er fliegt direkt zu den Belgiern. Die sind aber empört. Wir lachen uns zu Tode. Die Serviertochter muss den Papagei sehr schnell entfernen.
Das Essen schmeckt auch wieder ausgezeichnet. Es gibt Butternutsuppe - Lahm Karoo und Bobotie - Cheesecake. Da die Belgier nicht sehr gesprächig sind, verschwinden wir auch sofort ins Zimmer. Ich beantworte noch meine E-Mails. Es gibt im Zimmer Wifi.
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200804. Jan. 2013 ·
13.11.2012
Um 6Uhr30 packe ich meine letzten Sachen ein. Da das Frühstück hier zum Heulen ist, verzichten wir lieber darauf. Ich mache uns im Zimmer einen Nescafé mit Rusks. Um 7 Uhr verlassen wir auch schon Lemoenfontein. Die ersten 20 Kilometer auf der N1 sind voller Lastwagen. Danach wird es viel ruhiger. Gegen 11Uhr kommen wir ins Ceres an. Die Stadt ist das Zentrum der südafrikanischen Obst und Fruchtsaft Produktion. Die Ceres Fruit Juices Cooperative versorgt das ganze Land mit ihren ausgezeichneten Säften. Es gibt eine riesen Demonstration in der Stadtmitte. Schwarze Landarbeiter brüllen vor sich hin und wollen mehr Lohn. Die Polizei kontrolliert jeden Wagen. Wir halten vor dem Ceres Transport Riders Museum an.
Da kann man verschiedene Ceres Fruchtsäfte kosten.
Eine umfangreiche Sammlung von Pferde und Ochsenwagen wird auch ausgestellt.
Sie wurden von 1880 bis 1940 benutzt. Ein wirklich interessantes Museum!
Anschliessend fahren wir weiter nach Tulbagh. Unterwegs sehen wir wieder tolle Landschaften.
Da wir hungrig sind stoppen wir in der Rijk's Country Lodge.
Die Terrasse ist sehr einladend.
Das Ambiente einfach spitze.
Das Essen ein Genuss. Wir haben Chicken Curry und Chicken Tikka bestellt. Miam Miam!😘
Um 14 Uhr erreichen wir das Oudekloof Wine Estate Guest House.
Louise, die Besitzerin, empfängt uns liebevoll. Das Haus sieht wunderschön aus. Hier der Lounge
Wir haben die Shiraz Suite gebucht Sie liegt im ersten Stock. Ein Bijou! Hier das Schlafzimmer mit King Size Bett.
da das grosszügige Badezimmer mit Jaccuzi
Ich packe sofort meine Koffer aus und wir erfrischen uns danach im netten Pool.
Der Blick von da aus ist spitze.
Gegen 17 Uhr fahren wir ins Dorf. In der Church Street gibt es wunderschöne Cape Dutch Häuser.
Das Museum ist leider geschlossen. Wir gucken es uns morgen an. Einige Pfauen laufen da frei herum.
Am Abend essen wir im belgischen Restaurant "29 Church Street". Das Lokal ist herzig.
Was im Teller zu finden ist leider viel weniger....Die Muscheln schwimmen im Wasser statt in der Weissweinsauce und die Pommes sind pappig und ölig. Igitigit😖
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200805. Jan. 2013 ·
14.11.2013
Um 8 Uhr serviert uns Louise ein leckeres Frühstück. Es gibt sogar frischer Obstsalat und hausgemachte Konfitüren. Gegen 9 Uhr besuchen wir die schnuckelige Kapelle die der Montpellier Wineries gehört. Sie befindet sich unweit von Oudekloof und dient öfters zu Hochzeiten.
Danach fahren wir aus dem Oudekloof/Montpellier Gate raus. Da bemerken wir links eine Strassensperre mit Farmers daneben...😳
Sie erklären uns es sei um die Landarbeiter fern zu halten. In der ganzen Region herrschen jetzt Unruhen!😗 Als wir Tulbagh erreichen sehen wir überall Polizisten. Alle Geschäfte, Museums sind am schliessen. Wir können gerade noch tanken und Geld abheben. Die Polizei empfehlt uns so schnell wie möglich wieder in die Lodge zurückzufahren. Die Landarbeiter sind nämlich auf dem Weg zur Stadt. Unterwegs haben sie schon Ernten niedergebrannt sowie eine Farm!😖 Ich lasse es mir nicht zweimal sagen und kehre sofort zurück. Unterwegs sehen wir auch schon im Weiten brennende Felder.
Inzwischen ist jetzt auch das Oudekloof/Montpellier Gate gesperrt!😃
Die Farmers erklären uns wie man noch Oudekloof erreichen kann. Nach einem mühsamen Gymkana durch Pisten kommen wir endlich an. Louise weiss Bescheid und Niemand weiss wie lange die Situation dauern wird. Wir beschliessen abzuhauen. Louise hat Nichts dagegen. Innerhalb einer halben Stunde habe ich unsere ganzen Sachen im Wagen verstaut! Louise hat vom Polizeiposten erfahren das sämtliche Strassen gesperrt sind. Es gibt aber noch eine Möglichkeit über Hermon und Malmesbery nach Clanwilliams zu gelangen. Wir schreiben uns die Route genau auf und Punkt um 12 Uhr brechen wir auf. In Riebeck Kasteel stossen wir aber auf drohende Demonstranten. Die Polizei schaut nur zu wie einige Landarbeiter ein Auto umwerfen. Ich gebe sofort Gas und drehe um. Meine Hände zitiern am Lenkrad und mein Mann flucht..... Wir halten an der nächsten grossen Farm an. Der Besitzer wird uns helfen. Es gibt durch seine Grundstücke eine Möglichkeit die N7 zu erreichen. Wir folgen dem Farmer durch Pisten und Brücken.
40 Minuten später sehen wir auch schon die N7. Zum Glück bringe ich immer kleine typische französische Geschenke mit. Dem Farmer gebe ich ein nettes Parfum. Er ist total begeistert. Inzwischen ist es auch 15 Uhr und der Hunger ist uns vergangen... Wir entscheiden nur noch bis Citrusdal zu fahren. Eine Stunde später treffen wir da ein. Die Stadt liegt am Fusse der majestischen Cederberge. Der Ort wurde 1916 im fruchtbaren Olifants River Valley gegründet und ist Heute drittgrösstes Obstanbaugebiet Südafrikas. Zwischen Mai und Oktober ist Erntezeit, dann werden hier über 85000 Tonnen Apfelsinnen und anderes Obst geerntet. Ganz in der Nähe gibt es auch heisse Mineralquellen und da wollen wir hin. Nach 20 Minuten kommen wir in "The Baths" an. Es gibt noch ein Chalet zu 800R die Nacht. Es ist aber echt feucht und mudelig. Wir fahren wieder zurück und enden im "The Old Village". Mensch so Etwas Schnuckeliges. Und so viel Geschichte!!! Hier die Story dieser Farm www.theoldvillage.co.za/history.html Sonia, die Besitzerin, freut sich auf unser Besuch. Sie bietet uns das Rooibos Cottage an. Wir sind total begeistert.
Es hat 2 Schlafzimmer mit Aircon
2 Badezimmer
ein nettes Wohnzimmer
eine tolle Küche für self catering
und eine tolle Terrasse mit Superblick
Ich packe nur das Nötigste aus. Morgen haben wir von Zuhause aus schon in Clanwilliams reserviert. Bei 28 Grad geniessen wir sogar noch den kleinen Pool. 2 Esel freuen sich auf unsere Aepfel die zuviel Hitze abbekommen haben.
Gegen 19 Uhr trinken wir ein Glas Chardonnay auf der Terrasse. Später setzen wir uns im Restaurant.
Sonia zaubert uns leckere Rumpsteaks mit frischem Gemüse. Anschliessend plaudern wir zusammen bis spät in die Nacht.
Das Cottage kostet für die Nacht 700R in self catering. Ein Geschenk!!:)
vielen Dank für den Bericht. Wir hatten damals in Hermanus leider bei unserer Bootstour nicht solche guten Sichtungen wie ihr. Mir wird jetzt noch ganz schlecht, wenn ich an den Seegang denke.
Ein schöne Tour habt ihr da gemacht. Eure Unterkünfte sehen bisher alle sehr nett aus. Ich freue mich schon, was du von Wolwedans berichten wirst, da wir dort dieses Jahr auch noch sein werden.
Als ich allerdings gelesen habe von dem Aufstand ... puh, da hätte ich Blut und Wasser geschwitzt.
Hallo Annick! Mannomann, das hört sich ja spannend an; ich wäre tausend Tode gestorben... Was hättet ihr denn gemacht, wenn dort kein so hilfreicher Farmer gewesen wäre ?? Gehe mal davon aus, dass der Rest der Reise wirklich vollkommen "gelungen" war 😁 LG, Nane 🙂
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200806. Jan. 2013 ·
@Sabine: Wolwedans wird dir bestimmt gefallen!
@Nane: was wir gemacht hätten??? Weiss ich echt nicht.....
15.11.2012
Um 7 Uhr mache ich die Augen auf. O yö der Kopf brummt.... Der Darling Merlot hat ordentlich zugeschlagen...😊 Gegen 8 Uhr 30 stehen wir auch schon vor dem Restaurant. Hunger! Hier kann man sich die Gegend vor 100 Jahren schon gut vorstellen.
10 Minuten später frühstücken wir auf der Terrasse. Es schmeckt! Für die Unterkunft, das Nachtessen und das Frühstück bezahlen wir 1100R. Da kann man Nichts sagen.
Und schon geht es weiter nach Clanwilliam. Auf der N7 gibt es mehrere Baustellen!
Eine Stunde später treffen wir in die Stadt ein. Wir besuchen zuerst die Strassenberger Schuhfabrik.
Sie wurde von Johan Gotlieb, ein Missionär, 1834 gegründet. Da kaufe ich mir auch sehr gute Lederlaufschuhe.
Anschliessend besichtigen wir die Rooibos Factory.
Da erfahren wir so Manches über diese Pflanze. Der hülsenfruchtartige Strauch gehört zu der aus mehr als 200 Arten bestehender Familie der Fabaceae und ist in den Cederbergen und Clanwilliam einheimisch. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war es üblich, dass die Bewohner der Cederberg Region die wild wachsenden Rooibos- Pflanzen ernteten. Die Blätter und dünnen Stengel wurden mit der Axt kleingehackt, mit dem Hammer zertampft und dann in aufgeschütteten Haufen gegärt. Nach der Gärung wurden die zerkleinerten Blätter und Stengel ausgebreitet und in der heissen afrikanischen Sonne getrocknet, so dass sie daraufhin zu einem durstlöschenden Getränk zubereitet werden konnten. Auch heute noch wird Rooibos mehr oder weniger auf die gleiche Art hergestellt. Nur sind unsere Verfahren natürlich jetzt mechanisiert und bedeutend verfeinert.
Rooibos ist viel mehr als nur Tee. Die medizinische Wissenschaft fängt erst jetzt an, die vielen Nutzen und Wirkungen dieses Naturprodukts zu erkennen. Forschungsergebnisse weisen inzwischen auf eine Eigenschaft als Gegenmittel gegen Alltagsstress hin. Rooibos ist reich an Antioxidationsmitteln und frei von Koffein, Zusatz-, Konservierungs-, und Farbstoffen und hat darüber hinaus auch noch krampflösende, antikarzinogene und antiallergische Eigenschaften.
Wir kosten natürlich den Tee!
Und kaufen noch andere Produkte mit Rooibos.
Gegen 12Uhr 30 erreichen wir das Blommenberg Guest House.
Barbara und Nefie empfangen uns. Man gehört auch gleich zur Familie. Unser Zimmer 9 können wir beziehen. Es hat 2 Betten, Kühlschrank, Aircon, Safe, Fernseher und Wifi.
Das Badezimmer ist klein aber fein
Ich packe sehr schnell meine Sachen aus und wir ziehen uns um. Wir wollen nämlich noch den Sevilla Rock Art Trail laufen. Er befindet sich nach dem geteerten Pakkuis Pass auf der Strasse nach Wuppertal. Auf dem Weg dort hin halten wir am Grab von Louis Leipoldt an.
Er wurde in Clanwilliam geboren und war ein berühmter Dichter und Arzt.
Die weitere Fahrt führt uns durch tolle Felsformationen.
Der Sevilla Rock Art Trail beginnt vor dem Traveller's Rest.
Da kann man auch übernachten und sich ein Permit besorgen. Pro Nase 30R. Der Trail ist ein etwa 4 Kilometer langer Pfad, der zu einer Reihe von aussergewöhnlich gut erhaltenen San-Zeichnungen an insgesamt 9 gekenntzeichneten Stellen führt.
Er ist mit Fussspuren markiert.
Für den Marsch inkl. Fotostopps benötigen wir 2 Stunden. Es ist aber verdammt heiss und es gibt praktisch kein Schatten. Wir haben nicht genügend Wasser dabei.... Man kommt durch verschiedene Landschaften.
Im Traveller's Rest können wir anschliessend zum Glück unser Durst löschen. Das Ambiente hier ist einmalig. Die Besitzerin plaudert eine Weile mit uns.
Gegen 18 Uhr sind wir wieder im Guest House zurück. Wir geniessen noch eine Weile den Pool.
Später trinken wir ein Glas Chardonnay mit Barbara und Nefie.
Zum Nachtessen gehen wir zu Fuss zum Elephantshuis.
hab gerade mal die letzten Tage "nachgelesen" (war nicht ganz up to date) Auweia, das mit den Uruhen war ja schrecklich, dass braucht ja wirklich keiner. Gut, dass Ihr da heil rausgekommen seid. Für einige Farmer und auch Ceres ist das ja nicht ganz so glimpflich ausgegangen. Dennoch, toller Bericht, schöne Bilder und tolle Unterkünfte. Ich reise gerne mit.
Danke, dass Du uns wieder mitreisen lässt. Deine gewählten Unterkünfte sehen mal wieder sehr ansprechend aus. In der Cliff Lodge habe wir uns um gut eine Woche verpasst, wir waren auch bei kloecks und haben dort das weltbeste Kudufilet ever gegessen, sowie ein umwerfendes Dessert, eine Art Schokotörtchen mit flüssigem Kern einfach nur himmlisch. Schade, das es für Euch so eine negative Erfahrung war.
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200807. Jan. 2013 ·
@lisolu: leider gab es im Kloecks kein Kudu mehr!!
@Casimodo: Tulbagh müssen wir 2014 einfach wieder ansteuern...
16.11.2012
Das Frühstück wird von Barbara liebevoll in einem netten Raum serviert.
Es besteht aus frischem Obstsalat, Yogurth, Käse, Aufschnitt, Honig, Eier, hausgemachte Konfitüren. Heute Morgen gesteht mir Barbara dass sie vor 2 Jahren noch als Ernährungsberatin tätig war. Nefie züchtete Rinder. Von der Rezeption aus rufe ich noch Louise in Tulbagh an. Da erfahre ich dass die Strassensperren erst Heute verschwinden werden. Unsere Entscheidung war also richtig.
Gegen 9 Uhr 30 besuchen wir auch schon das Ou Tronk Museum in Clanwilliam. Dieses alte Gebäude aus 1808 diente bis 1975 als Gefängnis. Man sieht da Allerhand! Am Eingang stehen Wohnzimmermöbel die Dr. Louis Leipoldt gehörten. Da eine alte Telefonanlage.
Hier eine alte Zelle
Anschliessend beschliessen wir zu den Cederberg Cellars in Sanddrif zu fahren. Via Algeria führt eine 75 kilometerlange Gravel Road dort hin. Sie ist aber nicht immer in einem guten Zustand. Man wird aber mit grandiosen Landschaften belohnt.
Der Weinkeller liegt inmitten magisch-bizarrer Felsformationen, Höhlen, Schluchten, kristallklarren Bäche. Die Cederberg Wilderness Area wurde zum Naturschutzgebiet erklärt und ist sowohl für Wanderungen und Tierbeobachtungen als auch Mekka für Astronomen bekannt. Inmitten dieser wunderschönen Landschaft baut David Nieuwoudt Weine höchster Eleganz aus.
Sowohl die Böden als auch die klimatischen Verhältnisse erlauben es, selbst in den heissen Jahren, ausgezeichnete Weine zu produzieren. Alleine schon als höchstgelegener Weinkeller mit über 1100 Metern über dem Meeresspiuegel ist Cederberg Cellars eine Besonderheit. Durch diese Hohe Lage werden die Reben im Winter alljährlich von Schnee bedeckt und bekommen somit die nötige Ruhepause um im Herbst Trauben höchster Qualität hervorzubringen.
Bei der Ankunft
sieht man überall Blumen!
Man kann sich dort auch ein Cottage mieten oder Campen. Das Wine Tasting kostet 20R pro Nase. Ein Genuss und sehr professionnell durchgeführt. Der Wein, ob weiss oder rot, schmeckt himmlisch.
Der Sauvignon Bland und der Cabernet Sauvignon rot sind sogar der Hammer. Wir kaufen uns je 3 Flaschen. Anschliessend unternehmen wir eine kleine Wanderung zur "Fensterklippe". Man kann da tolle Felsformationen sehen.
Auf den Zurückweg fahren wir durch den Nieuwoudt Pass und den Clanwilliam Dam.
Da schwimmen wir auch noch eine Runde. Gegen 17 Uhr sind wir wieder im Guest House und plaudern mit Barbara und Nefie. Am Abend essen wir im De Kelder Pub. Da kommen sich alle Farmer restaurieren. Da ist Etwas los. Unsere Filetsteaks (300grs) mit Pommes schmecken super und kosten pro Person nur 65R. Ein Geschenk.
Um 22 Uhr laufen wir wieder zum Guest House zurück. Barbara und Nefie haben Besuch. Ein Freund und Farmer. Er spielt Guitarre. Wir verbringen den Rest des Abends alle zusammen.