Seltene Tiere ;)

62 Antworten · 25,0k Aufrufe · gestartet 02. Sept. 2012 von Nenette
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Themenstarter1'309 Beiträge · seit 200902. Sept. 2012 · #1
Hallo Ihr Lieben,
angeregt durch die Vielohrantilope von Butterblume eröffne ich einen Thread der seeeehr seltenen Tiere.

Beginnen wir mit folgendem Exemplar:
Das seltene Tier ist das Phacochoerus africanus sixtalegus corpuslongus, das im deutschen den unaussprechlichen Namen sechsgliedriges Langkorpuswarzenschwein trägt. Man vermutet, dass das dritte Beinpaar zum Stützen des überlangen Körpers dient.


So, und nun seid Ihr mit euren Raritäten an der Reihe.
Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2012
3'175 Beiträge · seit 200602. Sept. 2012 · #2
Hallo Nenette!

Daaaaaaaaaaaankeeeeeeeeeeeeee!!!!

you made my day 😄 🤪 😄 😄 😄 :lol

na da bin ich gespannt ob das einer toppen kann, vorallem

Deinen Text
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
7'296 Beiträge · seit 200602. Sept. 2012 · #3
... ich habe mal einen Auszug eines zehn Jahre alten Reiseberichts reinkopiert. Damals habe ich mir auch Gedanken zu seltsamen Tieren gemacht.

Gruß
Wolfgang
Unterwegs begegne ich jedoch auch noch anderen Tieren mit seltsamen Verhaltensweisen, denen ich mangels Kenntnis des richtigen Namens kurzerhand einen eigenen Namen verpasse.

So begegne ich im Ovamboland gelegentlich dem "Dummkäfer", der ungefähr 8 cm lang ist und nicht gerade eine Körperform besitzt, die man als zierlich bezeichnen möchte. Liegt er erstmal auf dem Rücken, strampelt er mit seinen kurzen Beinchen unbeholfen durch die Gegend und hat größte Mühe, sich wieder aufzurichten, was nach meinen Beobachtungen im Durchschnitt wohl so ungefähr 15 Minuten in Anspruch nimmt. Nachdem er es geschafft hat, läuft er zur nächsten senkrechten Stelle und versucht, hochzuklettern. Sein kugelförmiger Panzer verhilft ihm dazu, prompt rückwärts umzukippen und das ganze beginnt von vorn. So verbringt er den ganzen Tag mit ständig wachsender Begeisterung. Seine Existenz ist eigentlich Beweis dafür, daß in Darwins Theorie irgendwo eine Unstimmigkeit sein muß. Der Dummkäfer ist übrigens der einzige Käfer, der vermutlich gelegentlich auf dem Rücken schläft.

Der "Schnürsenkel" hingegen ist eine fingerdicke Schlange von 30-75 cm Länge mit der nützlichen Angewohnheit, sich überfahren zu lassen, anschließend in der Sonne zu vertrocknen und einzuschrumpeln. Da diese Schlange in Europa seit langem ausgestorben ist, werden Schnürsenkel inzwischen auch künstlich hergestellt.

Die "Kamikaze-Fliege" tritt in einigen Gebieten aus rätselhaften Gründen gehäuft auf. Sobald man unterwegs anhält (!), fliegt eine dieser 3-4 mm großen Mücken in Ausübung eines Selbstmordanschlags direkt ins nächstgelegene Auge, um einen Lidreflex auszulösen, der sie umgehend zerquetscht. Kurz und schmerzhaft. Keine Ahnung, wofür dies gut sein soll. Wissenschaftler werden auch dieses Geheimnis sicherlich bald lüften.

Der "Tyson-Käfer" ist ein äußerst hinterhältiges und gemeines Insekt, dem ich glücklicherweise nur zweimal begegne. Einmal fliegt er mir frontal ins Gesicht und tritt mir mit seinem rechten Vorderhuf brutal ins linke Auge, ein anderes Mal kommt er von der Seite und boxt mir an die Schläfe. Jedes Mal fliegt er anschließend schnell und unerkannt feige davon. Der Tyson-Käfer ist vermutlich blau und färbt ab, jedenfalls bleiben entsprechende Flecken zurück. Den Schmerzen nach zu urteilen muß er ca. 3-4 cm groß sein und sich ungefähr mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen.
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter1'309 Beiträge · seit 200902. Sept. 2012 · #4
Hallo Wolfgang,
ja, den Dummkäfer kenne ich aus der Samburu Serena Lodge.
Diese Tiere sind dort reihenweise von der Decke gefallen, wenn man abends das Licht im Zimmer einschaltete, und haben dann verzweifelt brummend die 180° Drehung versucht.
Diese Viecher und eine Riesenspinne in der Dusche haben 1986 dafür gesorgt, dass ich mir in meiner ersten Nacht in der Wildnis geschworen habe, nie wieder nach Afrika zu fahren. 🤩

Und btw: köstlich, Wolfgang!
Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2012
6'369 Beiträge · seit 201102. Sept. 2012 · #5
Hoi zämä

Na dann stell ich doch den von Nenette angesprochenen Beitrag zum Vielohr auch hier rein:
picco schrieb:Hoi Marina, wunderschöne Fotos und ein toller Bericht!

Aber vieleicht solltest Du den Lesern, die die Massai Mara und deren Besonderheiten nicht so kennen, etwas mehr erklären, zum Beispiel dieses hier:
Butterblume schrieb:
in der Mitte ist ein Vielohr zu sehen, Masai Mara
Beim 'Vielohr' (Oryx multo auris) handelt es sich um eine in der Massai Mara endemische Antillopenart, die sich äusserlich lediglich durch die Anzahl Ohren und ihr Verhalten vom gemeinen Impala (Aepyceros melampus), bei dem es sich meist in die Harem's einnistet, unterscheidet.
Die Tiere besitzen 6 Ohren, von denen 4 nach vorne und 2 zu einer (!) Seite gerichtet sind und sie sind am einfachsten und schon von weitem daran zu erkennen dass sie immer, aber wirklich immer den Mund offen haben, um zu kommunizieren.
Man vermutet, dass die Tiere so viele Ohren haben um gleichzeitig bei mehreren Komunikationen zuzuhöhren (Multi-Earing), was aber, da sie kaum je andere Individuen ihrer Art sehen heute keinen Sinn mehr ergibt.
Dieses andauernde Komunizieren (Fachbegriff 'Quasseln') ist auch schon der einzige Unterschied im Verhalten gegenüber den Impalas, aber wohl auch der Grund weshalb die Vielohre so selten sind...denn durch ihr dauerndes Quasseln werden die Löwen so gereizt, dasss sie jedes Vielohr erlegen, egal ob sie hungrig sind oder nicht, nur um endlich mal wieder Ruhe zu haben.
Erstaunlicherweise ist die Literatur betreffend dieser faszinierenden Tiere nicht gerade ergibig, aber jetzt dürfte es endlich auch Menschen, die noch nie in der Mara waren, bekannt sein.
😗 😎 😄
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2012
2'610 Beiträge · seit 200702. Sept. 2012 · #6
hi wolfgang,

bei uns heisst er "Blödkäfer" oder auch "Kamikaze-Flieger" 🙂

Vertreter seiner Art haben immer wieder versucht, unsere Windschutzscheibe zu zerstören: während der Fahrt ließen sie sich mit "kavumm" auf die Scheibe klatschen.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
3'700 Beiträge · seit 200902. Sept. 2012 · #7
Ich habe da am Mt. Kenya noch ein Sechsbein vor die Linse bekommen. Aufgrund der Höhe und der Sonneneinstrahlung mutieren nicht nur Pflanzen...

P1010427_bearbeitet-1.jpg


Vielleicht kann uns Prof. Dr. C. Picco, Mox Plick Institut für Artenschutz, wissenschaftl. Leiter und Direktor Zoo Rheineck die wissenschaftliche Erklärung liefern!

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
6'369 Beiträge · seit 201102. Sept. 2012 · #8
Hoi zämä

Na dann will ichs mal versuchen, nachdem ich mich etwas schlau gemacht habe...
Bei diesem Sechsbein (Suaheli: Sita-Miguu, Lat. Kobus Sexcrus) handelt es sich um einen Verwandten der Elipsen-Wasserböcke (Kobus ellipsiprymnus), die sich entgegen ersten Vermutungen eben nicht dem bergigen Terrain durch Zuwachs von weiteren Extremitäten in der Mitte des Körpers angepasst haben.
Vielmehr wird vermutet dass die vierbeinigen Wasserböcke aus eben diesem Sechsbein entstanden sind, da der noch im Wasser lebende (deshalb nennt man sie noch immer 'Wasserböcke') gemeinsame Vorgänger ebenfalls über sechs Beine, aber ein völlig anderes Aussehen verfügte, leider war zu seinen Lebzeiten die Fotografie noch nicht mal in den Kinderschuhen...deshalb kein Bild!
Dieses mittlere Beinpaar verhilft den scheuen Tieren sehr mit dem schwierigen Terrain fertigzuwerden, da es beim Gang alternierend immer mit drei Hufen gleichzeitig auftreten kann, was einen sehr stabilen Gang ergibt.
Warscheinlich ist das Gleichgewichtsorgan bei dieser frühen Form der Wasserbockartigen noch nicht genügend ausgebildet um auf lediglich 4 Beinen (alternierend 2 und 2!!!) nicht umzukippen. Diese Entwicklung dauerte noch Jahrhunderttausende, in denen die Sechsbeine deutlich leichter den Löwen zum Opfer fielen (die Löwen konnten ja aus sechs statt vier Beinen auswählen, um zuzubeissen!!!) als die sich daraus entwickelnden heute ausgestorbenen Fünfbeine, geschweige denn die aus den Fünfbeinen sich etwickelten vierbeinigen Elipsen-Wasserböcke.
Vereinzelt sieht man noch Mischformen der Wasserböcke und der Fünfbeine, aber das fünfte Bein erscheint nur noch in beinahe durchsichtiger, verkümmerter Form, siehe folgendes Bild:

Aber zurück zu den Sechsbeinen:
Die Tiere wurden kaum je gesichtet und es wird vermutet, dass sie nicht nur im Mt. Kenya-Massiv, sondern auch an den Tansanianischen Vulkanen beheimatet sind.
Um das zu klären und weiteres über diese faszinierenden, aber kaum erforschten Tiere zu erfahren werde ich im Januar eine Studienreise auf drei Berge in Tansania machen, in der Hoffnung eines dieser Tiere zu entdecken.
😎 😗 😛
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2012
2'338 Beiträge · seit 200702. Sept. 2012 · #9
Hallo zusammen

Mir ist es endlich gelungen, das seltene Luftmatratzen-Tier zu fotografieren!


DSCN9853.JPG
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
8'672 Beiträge · seit 201002. Sept. 2012 · #10
Ihr seid alle ganz gemein: wie soll ich denn was arbeiten, wenn ich mich hier ständig kaputt lache??? 😈 😈 😈

😄 😄 😄 Bele

P.S.: Erika, jetzt ist mir das Lachen vergangen 🤢
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2012
2'844 Beiträge · seit 201102. Sept. 2012 · #11
Doppel-Post
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2012
3'700 Beiträge · seit 200902. Sept. 2012 · #12
Hallo Erika,

Gratulation! Die Bestia Culcitra aerues ist sehr, sehr selten! Das Foto würde ich versuche bei Nature unterzubringen.

Hi Picco,

das war wieder genial! Amüsiere mich köstlich!
Darf ich´s verwerten?

Herzlichen Dank und Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
2'844 Beiträge · seit 201102. Sept. 2012 · #13
Hoffentlich habe ich richtig recherchiert, denn der Animalia Afrotheria Elephantoidae Male Pentoda ist nur sehr selten an der Mündung des Okaukuejo Whaterholes anzutreffen - wir hatten das unfassbare Glück!

DSC_0514_2.JPG


Sonnige Grüße
Strelitzie
7'296 Beiträge · seit 200602. Sept. 2012 · #14
... natürlich darf auch die Steinlaus nicht fehlen, die es sogar bis in den Pschyrembel gebracht hat.

Bei YouTube ansehen ↗



http://diesteinlaus.wordpress.com/loriot-uber-die-steinlaus/

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
6'369 Beiträge · seit 201102. Sept. 2012 · #15
Hoi zämä
Erika schrieb:Mir ist es endlich gelungen, das seltene Luftmatratzen-Tier zu fotografieren!
DSCN9853.JPG
🤩 Sensationell!!!
OK, weniger das Luftmatratzen-Tier (Bestia Culcitra aerues) als das Blasebalg-Tier (Crocodylidae Follibus), das in Symbiose mit dem Luftmatratzen-Tier lebt und meist mit dem Nilkrokodil (Crocodylus niloticus) verwechselt wird!
Nochmals: Sensationell!!!
Butterblume schrieb:Hi Picco,
Darf ich´s verwerten?
Klar, vorausgesetzt Du fächerst mir in Uganda immer genügens kühlende Luft zu...😈
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
372 Beiträge · seit 200802. Sept. 2012 · #16
1. Versuch fehlgeschlagen 🙂
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2012
372 Beiträge · seit 200802. Sept. 2012 · #17
@ Strelitzie, wir hatten das Glück sogar im Doppelpack 😄
... und war bei dem Anblick kurz irritiert 🤩

4460-00_13.10.2011-145753_P1030991.JPG


Grüßle Soni
6'369 Beiträge · seit 201102. Sept. 2012 · #18
Hoi zämä

Im Selous ist und eine sehr seltene Sichtung einer Doppelkopfgiraffe (Giraffa Camelidae) gelungen, welche eine Kreuzung aus Kamel und Giraffe ist.

Dieses Tier entsteht nur wenn ein männliches Kamel eine weibliche Giraffe schwängert.
Man würde natürlich erwarten dass daraus ein langhalsiges Etwas mit zwei Hügeln am Rücken rauskommt, aber nichts da!
Nein, das Gen, das bei den Kamelen die Ausbildung der Höcker steuert ist so 'programmiert', dass es schlicht das, was in der Mitte des Körpers des Muttertieres oben ist doppelt ausbildet, im Gegensatz zum Gen des Dromedars, das ja die Grundlage eines jeden Kamels darstellt.
Wenn nun also ein männliches Kamel mit einer weiblichen Giraffe Nachwuchs zeugt bildet dieses so genannte 'Doppler-Gen' das was in der Mitte des ausgestreckt da liegenden Muttertieres ist doppelt ab, hier also den Hals!
Da aber bei Wachstum eines Halses ohne Kopf das Tier sofort durch das offene Halsende verbluten würde wächst, sozusagen als Pfropfen, noch ein Kopf obendrauf.
Was dann zu grossen seelischen Belastungen des Jungtieres führt, denn zum einen sind beide Köpfe sehr schnell beleidigt, zum anderen sind sie sehr stur, beides zusammen führt unweigerlich zu der auch auf der Foto gut zu sehenden Haltung, in der beide Köpfe sich halb ignorierend, halb verachtend zeigen und sich das Tier zu nichts entschliessen kann, da der andere Kopf immer anderer Meinung ist.
Ja, sehr selten , das Tier...
😎 😗 😛
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 02. Sept. 2012
2'338 Beiträge · seit 200703. Sept. 2012 · #19
@ Butterblume und picco

Über eure lateinischen Namen zu meinem Luftmatratzen-Tier-Foto hab ich mich krummgelacht. Sogar nachts im Bett musste ich noch kichern. Auch die phantasievollen Texte zu euren Bildern finde ich genial.

Damit dieses nette Thema wieder nach oben kommt, hier nochmals ein Bild vom seltenen Luftmatratzen-Tier (Bestia Culcitra aerues) mit Blasebalg-Tieren (Crocodylidae Follibus) und fröhlich lachendem Hippo ((Hippopotamus amphibius):


DSCN9858.JPG


Grüessli
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
7'296 Beiträge · seit 200603. Sept. 2012 · #20
... ich möchte nicht bei ungünstiger Windrichtung im Umkreis von 30 Metern sein, wenns das Tier aufgrund der entstandenen Gase zerreisst oder ein Krokodil leichtsinnig reinbeisst.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...