ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201018. Sept. 2012 ·
@ Sasowewi: danke - ein Lob von jemanden, für den der Blick von oben ja Alltag ist, geht mir natürlich runter wie Öl! Hast du inzwischen einen Wagen vor Ort oder hab ich da was falsch verstanden???
@ Bernd: Danke, danke, ich werd gleich rot 😊
@ Sabine: Ja, es waren nur 2 Nächte - aber eben voller Erlebnisse. Es kam uns auf der einen Seite tatsächlich länger vor als 2 Nächte - und doch viel zu kurz! Unser Timing war natürlich auch perfekt: Wir kamen mittags an, hatten dann gleich den Game Drive nachmittags, am nächsten Morgen wieder einen Game Drive, am frühen Nachmittag hat uns Face eine kleine Dorfführung gemacht, danach Mokoro-Tour. Nach dem Abendessen hätten wir noch auf einen Nightdrive mitgekonnt, aber das haben wir verweigert (war eigentlich eh für die andere Gruppe gedacht, die explizit nachgefragt hatten, aber erstens waren wir platt, zweitens wussten wir nicht, ob denen unsere Anwesenheit recht gewesen wäre und drittens hatten wir ja eigentlich das Maß der Angebote schon mehr als ausgeschöpft. Warum Joel uns gefragt hat, die 4. Aktivität an diesem Tag mitzumachen, weiß ich nicht, aber vielleicht, weil er sich über das Lob am Vorabend gefreut hatte....). Am nächsten Tag hatten wir noch einen kompletten Game-Drive und ein Mittagessen. Übrigens machen die Sangos für die jenigen, die am Vormittag abfliegen, einen Game-Drive, der quasi bis zum Abflug geht.... Ich will jetzt aber nicht schuld sein, wenn du die Route umwirfst - und es dir nachher vielleicht gar nicht gefällt 🤩
@ Alle - den nächsten Teil gibts wohl erst morgen (oder später) - mir fehlt gerade bisschen die Zeit....
Liebe Bele . Auch wir waren letzte Woche im Sango Camp und uns sind beim Abflug von dort die Traenen die Backe heruntergekollert . Es war für uns das beste Camp mit dem besten Preis -leistungs Verhältnis , welches wir je hatten.Alle Mitarbeiter waren bis in die Hutspitzen motiviert , Ausfahrten und Guides unuebertrefflich .von dort sind wir in,s Gunns Camp geflogen , der Schwester von Pom Pom .Die Zelte sind haargenau identisch mit Deinen Fotos vom Pom Pom . Leider stimmte das Management dort überhaupt nicht , was zu einigen negativen Erebnissen führte . Wir wollten zurück in,s Sango Camp .......
Wir haben dann aber dort noch im Gunns Camp das beste draus gemacht.
Im Moment liege ich im Krankenhaus und Kuriere eine Darminfektion aus ! Diese habe ich mir laut der Ärzte als Souvenir mitgebracht , ist aber wohl nichts schlimmes.
Gruß Paddy
Malediven Experte und 6x Namibia und 2xBotswana,1x Tansania, Azoren,Uganda,Island
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201018. Sept. 2012 ·
paddy schrieb:Liebe Bele . Auch wir waren letzte Woche im Sango Camp und uns sind beim Abflug von dort die Traenen die Backe heruntergekollert . Gruß Paddy
🙁 Ich heul gleich mit vor Sehnsucht 😵
Das tut gut, wenn andere das dort auch so schön empfunden haben - denn manchmal denkt frau ja, sie übertreibt ein bisschen....;)
Wie lange wart Ihr und welchen Guide hattet Ihr?
Oweia - Krankenhaus 🤩 - dann ist das ja ne schlimmere Geschichte (auch wenn du was anderes behauptest!)! Hoffentlich hat das den Urlaub nicht noch mehr eingetrübt - oder kams erst zuhause raus?
Bele , unser Guide war Beast und er und Face verstanden sich bestens . Hab hier in der Klinik gerade mein Tagebuch nachgeschaut und meine I Pad Fotos verglichen . Wir waren genau eine Woche später dort und hatten zu unserem Glück auch den Leoparden und die Loewenfamilie noch da . Bei uns gab es schon warmes Dauerwasser aus der gerade fertiggestellten Volldusche . Die Kuebeldusche war noch für den Notfall hängengeblieben
Wir hatten noch ein weiteres Highleit . Nach dem letzten abendlichen Gamedrive zögerte Beast die Zeit heraus und wand sich in Ausreden zeitlich zurückzufahren .
Es stellte sich heraus , das alle Mitarbeiter samt der Sango Hausbar mit 30 Minuten Fahrtzeit weit draussen an den Kwai River gezogen waren und uns allen Gästen ein Buschdinner vom Feinsten zu bieten.
Es war unuebertrefflich , Dinner unter den Sternen.
Mir geht es hier in der Klinik aber gut , habe mir eine bakterielle Infektion im Darm zugezogen , die laut Arzt von der Reise stammt . Ich hätte das wohl auch zu Hause kurieren können , aber sicher ist sicher.
Paddy
Malediven Experte und 6x Namibia und 2xBotswana,1x Tansania, Azoren,Uganda,Island
Sabine261’394 Beiträge · seit 200918. Sept. 2012 ·
Hallo Paddy,
Gute Besserung!
Viele Grüße Sabine
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201018. Sept. 2012 ·
Hey Paddy, das mit dem Bushdinner hatte ich auch schon irgendwo gehört - nächstes Mal bleib ich ne Woche, da bekomm ich dann alles mit 😎 !
Ja, Beast fand ich auch ganz goldig - er ist ja glaub der jüngste der drei Brüder....
Gerd19425’538 Beiträge · seit 200819. Sept. 2012 ·
Hallo Bele,
bin gerade von meiner Männertour aus dem Caprivi zurück und habe mich dann als erste große Tat heute durch die aufgelaufenen Bericht gelesen. Tolle Bilder - habe ich zwar schon früher gesagt, aber das kann man nicht oft genug wiederholen.
Ich warte gespannt, dass es weitergeht.
Liebe Grüße Gerd
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201019. Sept. 2012 ·
Gerd1942 schrieb:Hallo Bele,
bin gerade von meiner Männertour aus dem Caprivi zurück und habe mich dann als erste große Tat heute durch die aufgelaufenen Bericht gelesen. Tolle Bilder - habe ich zwar schon früher gesagt, aber das kann man nicht oft genug wiederholen.
Ich warte gespannt, dass es weitergeht.
Liebe Grüße Gerd
Hallo Gerd,
und, wieviele Tiger habt Ihr gefischt 😄 ?
Danke fürs Lob - und dein Wunsch ist mir Befehl - gleich gehts weiter!
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201019. Sept. 2012 ·
Achtung: wer sich bei Reiseberichten ohne Katzensichtungen langweilt, der kann ab sofort seine Zeit sinnvoller nutzen als hier mitzulesen 😛
23.08.2012 – Pom Pom Camp / Game Drive am Nachmittag
Nach dem wir die Zelte bezogen haben, machen wir noch schnell ein Foto von der legendären Badewanne
Wir begeben uns an den anderen Zelten vorbei auf 15.30 Uhr zum Hauptgebäude – der Abstand zwischen den einzelnen Unterkünften ist sehr groß, so dass wir endlich mal ein paar Schritte zu Fuß gehen müssen - ein bisschen Bewegung tut gut!
Es gibt Kaffee, Tee, und salziges und süßes Gebäck – alles sehr lecker. Großer Pluspunkt: es gibt richtigen Filter-Kaffee, miam!:)
Von der schönen Feuerstelle aus sieht man übers Wasser hinweg einen Elefanten
Den hol ich mir mal mit meiner kleinen Popelkamera 😎 her
Um mich rum liegen auf den Tischen der verschiedenen Sitzgruppen verteilt etliche „Kanonenrohre“ (deshalb "Popelkamera") – die Besitzer sind etwas aufgeblasene und laute Amerikaner.... Hmpfff, das Publikum gefällt mir auf den ersten Blick nicht sonderlich 😵 .
Um 16 Uhr geht’s dann los zum Game Drive mit Timba und einem Paar, das ....oh Wunder..... aus Frankreich kommt. Das ist schön für Nadège und die beiden sind auch recht nett und gesprächig.
Außer Timba ist noch ein Pooler an Bord, der später den Suchscheinwerfer bedienen soll, wenn es in der Dunkelheit zurück zum Camp geht. Wir erfahren, dass Timba erst seit ein paar Tagen im Pom Pom Camp arbeitet – dafür kennt er zumindest das für mich völlig undurchschaubare Wegenetz recht gut. Er weist uns auch gleich darauf hin, dass es hier wenig Katzen, dafür aber viele Vögel und schöne Landschaft gibt.
Es wurde zwar am Vortag ein Leopard gesichtet, aber die Chancen, ihn wieder zu finden, sind gering. Trotzdem werden den ganzen Game Drive über Spuren ge- und untersucht und Bäume abgesucht – ohne Erfolg. Uns hat allerdings das Jagdfieber auch gar nicht so richtig gepackt – wir sind in gewisser Weise gesättigt und können uns entspannt durch die Gegend schaukeln lassen.
Beim Fotosichten habe ich diese Kududame gefunden – was mich etwas verwundert, da wir später nie mehr Kudus gesehen haben. Aber wie gut, dass sich meine Kamera wenigstens daran erinnert!
Und nun kommen die Piepmätze:
Dies ist ein Zebrazitronenfink 😉
Hihi, 🤪 nein, das ist natürlich ein Crested Barbet (Haubenbartvogel), aber das bunte Kerlchen wurde von meiner Freundin, die nach meiner Rückkehr etliche Vogelfotos und die dazugehörigen langen Namen (Graulärmvogel, Blaustirnblatthühnchen, Schlangenhalsvogel.....) ertragen musste, spontan so getauft!
Weiter geht’s mit einem Swallow-tailed Bee-Eater/Schwalbenschwanzspint (ich habe erst jetzt festgestellt, dass der Bee-Eater an den Vic Falls ein White-fronted-Bea-Eater/Weißstirnspint war – dachte zuerst, das wären die gleichen gewesen)
Und dann sehen wir endlich einen Leberwurstbaum- da hatte Nadège schon lange drauf gewartet
Timba steigt extra aus und bringt uns eine „Wurst“
Zum nächsten Foto: Nadège hatte bereits auf dem Herflug einen Amarula probiert – und seitdem gibt es für uns beide keinen Abend ohne Amarula on ice!!! 🤪
Der Baum gibt aber deutlich weniger her als das Getränk 😉
Hier noch die Früchte, abgebildet in Timbas ständigem Begleiter
Impalas dürfen natürlich auch nicht fehlen
Und dann haben wir eine aufregende Begegnung
Dieser Kerl hier kommt aus dem Busch
und marschiert zielsicher auf uns zu.
Timba hält und macht den Motor aus. Wir sind mucksmäuschenstill und beobachten etwas ängstlich, wie der Riese immer näher kommt. Die Guides spüren unsere Anspannung wohl, denn sie flüstern uns zu: „It’s okay“ - aber Timba hat trotzdem die Hand am Zündschlüssel.
"Hee, weg da mit dem Auto - das ist mein Weg!" 🤩
Kurz vor dem Fahrzeug schwenkt er leicht zur Seite
und marschiert dicht an uns vorbei
Er wirft einen leicht verächtlichen Blick auf den filmenden Pascal, der uns nachher gesteht, dass ihm kurz der Atem stockte 🙄
Dann schlurft er durch den Staub von dannen....
Sein Kumpel lässt nicht lange auf sich warten – allerdings hält dieser etwas mehr Abstand!
Uff, Elefanten aus direkter Nähe sind schon beeindruckend!🤔
Also lieber wieder nach weniger aufregenden Objekten Ausschau halten!
Aufregend nicht, aber sehr aufgeregt:
Dieser Blacksmith Lapwing (Waffenkiebitz) macht ein Höllenspektakel – er rennt hin und her und lässt dabei seinen metallenen Ruf hören. Timba erklärt uns, dass dies ein Zeichen dafür ist, dass er sich bedroht fühlt und uns abzulenken versucht.
Wir lassen den Armen – zunächst – in Ruhe und fahren weiter durch die schöne Landschaft.
Timba hält immer mal wieder in dieser an und bittet uns, sie auch gebührend zu schätzen und zu genießen. Das macht er wirklich mit viel Engagement und Inbrunst – ein ganz anderer Typ Guide als Face, viel softer.... (Nadège und ich stellen später – nach einem großen Glas Amarula - dann auch noch ein paar männerspezifische Vergleiche aus Frauensicht an 😎 😛 🤪 ).
Unterwegs sehen wir noch den Coppery-tailed Coucal (Kupferschwanzkuckuck).
Auf dem Rückweg kommen wir wieder bei dem Waffenkiebitz vorbei und nun wird uns klar, warum er sich so aufgeführt hat
Wir beobachten den brütenden Vogel kurz, aber er fühlt sich offensichtlich nicht wohl dabei.
Also geht es weiter und kuz bevor das Licht zu schlecht zum Fotografieren wird, entdecken wir einen Black-crowned Tchagra (Senegaltschagra)
Über diesen Striped Kingfisher (Streifenliest) im Restlicht um 17.50 Uhr freue ich mich sehr - den hatte ich noch nie gesehen!
Und der schaut doch echt zu witzig, oder?
Noch ein weichgezeichneter Riedbock
und dann wird es Zeit für den Sundowner. Unsere Guides fahren ein bisschen hin und her, bis ihnen der Platz gefällt.
In aller Ruhe wird ein Tischchen aufgebaut
und die vorab bestellten Getränke aufgebaut. Wir haben viel Zeit, um uns mit den Franzosen zu unterhalten und unsere Position zu überprüfen 😉 .
Ganz besonders interessant ist das Gespräch mit Timba über seinen Job – er erzählt uns einiges von seiner Ausbildung und er zeigt uns seine Guide-Lizenz.
Nebenher verschwindet die Sonne am Horizont - man kann gar nicht aufhören mit Fotografieren!!
und hinterlässt ein schönes Farbenspiel.
Anschließend geht es in der Dunkelheit zurück ins Camp
außer ein paar im Scheinwerferlicht aufleuchtenden Antilopenaugen ist aber nichts zu sehen. Gegen 19 Uhr sind wir zurück. Wir sind zufrieden mit diesem Game Drive, der uns den Blick für Kleinigkeiten geschärft hat (auch wenn uns die „große“ Elefantenbegegnung natürlich beeindruckt hat!) und bei dem wir endlich ein bisschen „runter“ gekommen sind. Außerdem ist Timba ein sehr sympathischer Kerl mit ausgezeichnetem Englisch und ebensolchen Manieren – und er ist mitteilsam und auch interessiert an unserer Meinung.
Das Abendessen wird in Pom Pom um 20 Uhr serviert, Timba liefert uns deshalb schnell mit dem Wagen an unseren Zelten ab und verspricht, uns um 19.45 Uhr wieder abzuholen.
Also schnell duschen und dann wieder in unser Fahrzeug steigen. Übrigens hat selbst da das Sango Camp aus meiner Sicht einen Vorteil: in deren Fahrzeuge ließ es sich viel leichter ein- uns aussteigen, irgendwie waren die Trittbretter dort besser angebracht.
Beim Dinner sitzt man auch an einem großen Tisch und einige der Guides sowie Bruce und Barbara (Management) sind ebenfalls anwesend. Sie machen diese Urlaubsvertretung wohl rundherum in den Camps, die alle zu einer Unternehmensgruppe gehören. Allerdings wollen sie wegen Enkelkinder und altershalber nun auch kürzer treten. Barbara macht gesundheitlich einen leicht angeschlagenen Eindruck, wir tippen auf Parkinson.... Ihre etwas herbe Art 😠 lockert sich im Laufe des Abends aber auf und wir unterhalten uns recht angeregt mit den beiden.
Das Essen ist sehr lecker – auch die Art der Darreichung ist gediegener als im Sango Camp – zum Beispiel gibt es als Vorspeise eine Thunfischpastete – in Form eines Fisches....
Als wir müde sind, werden wir wieder zu unseren Zelten gefahren. Gute Nacht!
TOP: Der Elefant auf Kollisionskurs FLOP: Die Trittbretter der Fahrzeuge 😎
Gerd19425’538 Beiträge · seit 200819. Sept. 2012 ·
Hallo Bele,
das ging ja wirklich schnell mit der Fortsetzung. Wieder wunderschöne Bilder. Da werde ich demnächst mit meinem Kurzbericht über die Männertour nicht so viel Eindruck machen können. Aber etwas haben wir im Caprivi gesehen, was ich bisher noch nie vorher sah - blühende Leberwurstbäume. Und einen, auf dem waren Blüten und Früchte zugleich. Aber davon später.
Zu Deiner Frage nach den Tigern: Insgesamt 8 Stück zwischen 1,0 und 1,5 Kilo. Da haben sich unsere Guides riesig drüber gefreut, denn da machen die eine wunderbare Fischsuppe draus. Die Tiger so zu essen, ist nicht so lecker, weil sie viele, viele Gräten haben. Für unseren Kochtopf haben wir 2 Membwe und 3 Großmaulbarsche (ich war nicht dabei!!!!) gefangen. Lecker, richtig lecker.
Liebe Grüße von der usseligen Atlantikküste (ich will wieder in den warmen Norden)
Gerd
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201019. Sept. 2012 ·
Gerd1942 schrieb:Hallo Bele,
3 Großmaulbarsche (ich war nicht dabei!!!!)
Gerd
😄 😄 😄
Gerd1942 schrieb:
Liebe Grüße von der usseligen Atlantikküste (ich will wieder in den warmen Norden)
Na, bei euch kommt wenigstens jetzt der Sommer - mir graut hier schon vor dem Winter 🤢
fotomatte2’528 Beiträge · seit 200919. Sept. 2012 ·
Hallo Bele,
aaaah,endlich wieder Vögel....Ich war der vielen Elis und Katzen schon leicht überdrüssig. 😗 😉 😉 Nee,im Ernst:für das Erlebnis mit dem leppard würde ich sogar die ein oder andere bessere Vogelsichtung eintauschen. 😄 Interessant finde ich die Bilder vom brütenden Waffenkiebitz,die haben wie fast alle Limikolen eigentlich vier Eier,Deiner hat nur drei.
Esmeralda68388 Beiträge · seit 201219. Sept. 2012 ·
Hallo Bele,
wieder mal ein sehr gutes Beispiel, dass frau auch mit einer kleinen Kamera Hammerbilder machen kann. Mit den Leopardensichtungen hattet Ihr ja wieder superviel Glück - ich freue mich für Euch! 😛 😄 😛 😄
In Pom Pom Camp hatten wir Glück einen Leopard zu sehen, allerdings war es schon stockdunkel und er hat es sich unter unserem Auto gemütlich gemacht. 🤩 Haben Eure Freunde eigentlich die Wanne genutzt?
Das Sango Camp habe ich mir übrigens auch vorgemerkt. 😉 Kommt man da eigentlich nur mit dem Flugzeug hin?
Liebe Grüße von Kerstin
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201020. Sept. 2012 ·
Hallo Kerstin,
nein, nach Khwai Village und damit auch ins Sango Safari Camp kommt man auch mit dem Auto. Wir hatten am letzten Tag Selbstfahrer dort und ich meine, sie hätten 2,5 Stunden von Maun aus gebraucht.
Es gibt dann aber wohl auch noch eine Variante, wo man in Maun abgeholt wird (per Auto) und die Fahrt ins Camp dann gleich ein Game Drive ist. Für Leute, die nicht fliegen oder bei entsprechendem Wetter ihr Fahrzeug nicht versenken wollen 😉 !
Ja, Nadège hat die Wanne genutzt - zum Abkühlen in der Mittagspause, denn es war in Pom Pom deutlich über 30°C tagsüber. Ich glaube, sogar mehrfach - quasi als Kompensation für's Umziehen nach der zweiten Nacht (das wurde nämlich geändert, erst hieß es ja nach der ersten).
Sabine261’394 Beiträge · seit 200920. Sept. 2012 ·
Hallo Kerstin,
ich muss es leider noch einmal einbringen, dass Bele daran "schuld" ist 🤩 , dass ich evtl. meine Route noch einmal umwerfe (Sango hat es mir durch den Bericht einfach angetan) ... aber aufgrund dessen, kann ich dir die Info geben, die ich die letzten Tage von zwei unabhängigen Veranstaltern zur Anreise zum Sango Safari Camp erhalten habe.
Ein Landtransfer ab/bis Maun ist möglich und dieser dauert 3 Stunden je Strecke. Das Ganze wird in einem offenen Fahrzeug durchgeführt.
Das ist die Variante, mit der ich liebäugele, da ich leider noch einen Horrorflug über die Nazca Linien in Erinnerung habe und mir daher erstmal die Lust auf einen Flug vergangen ist.
Auf Dombo könnt ihr euch übrigens freuen!
Viele Grüße von einer Hessin Sabine
ChampagnerThemenstarter8’801 Beiträge · seit 201023. Sept. 2012 ·
24.08.2012 - Mokoro-Tour / Pom Pom
Ein Tag im Pom Pom Camp beginnt später als im Sango Safari Camp, nämlich offiziell um 6.30 Uhr mit Wecken – dazu bekommt man eine Thermoskanne Kaffee auf die Terrasse serviert.
Ich bin natürlich schon früher wach, um nichts zu verpassen.
Die nächtlichen Geräusche waren denen im letzten Camp sehr ähnlich, schlürf, schmatz, gröhl, rülps..... denn es hat jede Menge Hippos in dem Gewässer, an dem das Camp hier liegt und sie treiben auch ganz schön um 🤨 ! Dazu kommen hier noch die Bellfrogs, die ja angeblich bei Einbruch der Dunkelheit ruhig werden - nur wussten das hier wohl nicht alle 😉 !
Unsere Tagesprogramm sieht heute folgendermaßen aus: kleines Frühstück um 7 Uhr, um 7.30 Uhr starten die anderen Gruppen zum Game Drive, wir sind heute aber mit dem Mokoro-Trip dran. Dieser legt erst um 8 Uhr ab, um 11 Uhr gibt es dann Brunch und bis 15.30 Uhr ist Siesta. Nach dem Kaffee/Tee startet der Nachmittags/Abend-Game-Drive um 16 Uhr, dieser geht in der Regel bis ca. 19 Uhr.
Wir lassen es uns um 7 Uhr also in Ruhe schmecken, denn wir haben ja eine ganze Stunde Zeit.
Es gibt Toast, Müsli, Porridge.....ich weiß den Rest nicht mehr, denn der große Genuss ist für mich – wie schon erwähnt – der Filterkaffee!
Um 8 Uhr besteigen wir die Mekoro (mit Schwimmwestenkissen), die direkt am Hauptgebäude liegen – es sind drei Boote, ein deutsches und zwei französische. 😉
Der Grund für den späten Start sind die Hippos: nachts ist ja immer Party angesagt – so sieht es dann danach aus 🤩
und bis die letzten Hippos wieder im „Bett“ , also an ihrem Platz im Wasser weit rechts vom Hauptgebäude aus gesehen sind, dauert das seine Zeit. Man sollte es tunlichst vermeiden, den Heimweg der zu diesem Zeitpunkt sicher besonders übellaunigen Geschöpfe zu kreuzen....🤢
Okay, wir hoffen dass unsere Poler wissen was sie tun! Zum Glück scheint die Party an diesem Tag früh zu Ende gegangen sein, denn alle sind wohl schon da, wo sie hingehören und auch recht müde. Wir sehen nur einzelne Hippos aus der Ferne (für die Mokoro-Gäste am nächsten Tag wird das ein bisschen anderes sein....). 🤨 😎
Man kann vom Wasser aus die Zelte sehen
Zu erzählen gibt es sonst nicht viel – man gleitet auch hier entspannt durchs flache Wasser, die Boote geraten immer mal wieder außer Sichtweise und mir ist völlig unklar, wie man sich hier zurecht finden kann (okay, Orientierung war noch nie meine Stärke....und außerdem dürfen die Poler ja stehen, die habens leicht 😉 ...)
Das Schilf ist hier viel höher und auch viel dichter.
Hier ein paar Impressionen:
Hier ist alles voller riesiger Spinnennetze
Es blühen hier deutlich mehr Seerosen als im Sango Camp
Die Fließrichtung kann man in dem klaren Wasser gut erkennen
Die Poler nennen das hier einen Hippo-Highway
Auf einem Baum sitzen zwei Kormorane – denke ich
Ein Reed Cormorant (Riedscharbe)
Und dann dieser hier – Wer kann mir helfen? (Leider waren beide sehr weit weg und entsprechend unscharf sind die Fotos)
Auf einer kleinen Insel wird Kaffeepause gemacht (die Kekse des Sango Safari Camps sind besser – außerdem fand ich die Motorhaube, bzw. die Kühlboxen als Tisch wesentlich uriger... 😗 ).
Wir spazieren ein bisschen herum
Dabei findet Nadège diese Leberwurstbaum-Blüten (Gruß an Constance im anderen Thread und auch an Gerd - diese Blüten scheinen gerade "in" zu sein 😉 ).
Zurück geht es schneller, wir fahren den Shortcut.
Pascal bekommt noch Besuch
Bei der Rückkehr wartet schon Barbara (Management)
und ein üppiger Brunch auf uns. Wir lassen es uns schmecken, obwohl wir eigentlich keinen Hunger haben dürften vom Nichtstun. Es gibt Salate und sonstige Leckereien und man kann sich verschiedene Eierspeisen an einem separatem Herd zubereiten lassen.
Dieser ist offensichtlich der Versammlungsplatz der Vögel - ohne Hemmungen suchen sie die Arbeitsflächen nach Resten ab. Ich knipse ein bisschen vor mich hin und habe im Nachhinein so meine Schwierigkeiten bei der Bestimmung (deshalb bin ich gestern auch nicht fertig geworden mit Schreiben).
Der hier ist klar – und er sitzt ja auch ganz brav Modell – ein Black-collared Barbet (Halsband-Bartvogel).
Auch der Riesenglanzstar ist wohl eindeutig.
Das hier ist ein alter Bekannter – der Zebrazitronenfink [Gruß an Susi, falls sie bis hierher durchgehalten hat 😎 ] alias Crested Barbet (Haubenbartvogel). Beim zweiten Foto rechts nur im Ansatz zu sehen vermutlich eine Speckled Pigeon (Guinea-Taube) mit den typischen roten Augen – aber ich lasse mich gerne korrigieren.
Leider ein unscharfes Foto (logisch, ist ja auch nicht mit meinem Canon-Schätzchen gemacht): Halsband-Bartvogel ist klar – und daneben meine ich einen Dark-capped Bulbul (Gelbsteißbülbül) zu erkennen. Was meinen die Experten?
So, und dieser Kerl hat mich gestern ganz narrisch gemacht – mein Sohn musste schon lachen, weil ich ständig in meinem Buch geblättert und irgendwas von gelben Vögel rumgestöhnt habe und meine Schwester musste es sich abends auch noch anhören...
Am ehesten sieht er noch dem weiblichen Brillenweber (Spectacled Weaver) ähnlich, nur die Brille finde ich etwas schwach ausgeprägt. Ich bitte um Hilfe!!! (Fottomatte, mein ehemaliger "Nachbar": an die Front! 😄 )
Damit soll’s mal genug sein – der restliche Tag folgt später!
TOP: Die vielen Vögel beim Brunch, die man gemütlich während des Essens beobachten und fotografieren konnte
FLOP: Dieser gelbe Vogel (der mit nebenbei bemerkt gar nicht sonderlich gut gefällt), der mich einen Abend lang in meinem Vogelbestimmungs-Büchle hat blättern lassen – ohne eindeutigen Erfolg....:(