Moskito-Tracking in Uganda

Reisebericht 276 Antworten · 92,2k Aufrufe · gestartet 27. Juni 2012 von Bamburi
Themenstarter541 Beiträge · seit 200727. Juni 2012 · #1
Hallo zusammen,

Nach unglaublich eindrucksvollen drei Wochen in einem traumhaften Land, habe ich mich entschlossen zum ersten Mal einen Reisebericht zu schreiben. Er basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen und Eindrücken, enthält auch politische Ansichten und ist mit Sicherheit nicht immer „political correct“ 😉

Und die Namen wurden aus Personenschutz meistens verändert.

Aber nun zum Reiseverlauf:

Flug nach Entebbe mit KLM
Ziwa Rhino Sanctury
Kidepo Valley Nationalpark (Grenze Südsudan)
Murchison Falls NP
Kibale Forrest
Queen Elisabeth National Park
Ishasha
Bwindi Impenetrable Forrest /Lake Mutanda
Lake Mburo
Kampala/Entebbe

Was ich noch erwähnen sollte: wir hatten einen Fahrer (never again)! Nicht nur das die Tour gut selbst zu fahren gewesen wäre – durch „Willi“ hatten wir einige Erlebnisse, die den Urlaub noch abenteuerlicher gemacht haben….

Grüßle
Anja
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2014
630 Beiträge · seit 200827. Juni 2012 · #5
Hallo Anja,

Deine Ankündigung hört sich schon einmal gut an - ich würde mich besonders freuen, wenn Du Deinem Bericht auch ein paar Bilder beifügen könntest.

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. (Hans Magnus Enzensberger)
956 Beiträge · seit 200927. Juni 2012 · #6
Hallo Anja!

Uganda-Bericht? Immer her damit! Und bitte schön politisch unkorrekt 😉

Gespannte Grüße,

Tanja
727 Beiträge · seit 200827. Juni 2012 · #7
Schön dass Du uns vorwarnst. Da hab ich noch Zeit Popcorn zu machen 😗
1'920 Beiträge · seit 200827. Juni 2012 · #8
Hallo Bamburi

mach mal hinne 😛

Ich hoffe dein Reisebericht ist fertig bis Ende November, denn dann können wir auf euren Spuren wandeln....😗




LG Bloke
zuletzt bearbeitet 28. Juni 2012
727 Beiträge · seit 200827. Juni 2012 · #9
So, Popcorn ist fertig. Kannst loslegen 🤪
Themenstarter541 Beiträge · seit 200727. Juni 2012 · #10
ich hoffe, das popcorn ist nicht inzwischen kalt 🙂
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
Themenstarter541 Beiträge · seit 200727. Juni 2012 · #11
04.Juni 2012
„Sunshine… Sunshine Reaggie…“ Um 2.45 Uhr dröhnt es aus dem Radiowecker, wir sind noch müde und wollen eigentlich lieber liegen bleiben. Aber Uganda ruft, das Taxi kommt natürlich viel zu früh, trotzdem sind wir um 4 Uhr tatsächlich am Stuttgarter Flughafen.

Mit der KLM dürfen wir pro Person 2 x 23 KG mitnehmen. Das haben wir auch ausgenutzt, denn seit Wochen habe ich meinen Freundinnen Kinderklamotten für das SOS Kinderdorf in Kakiri aus den Rippen gelabert. Die sind nun fein verpackt in zwei türkische Reisetaschen (erstanden von einem Habe-Alles-Laden für satte 2 Euro). 35kg Kinderklamotten, 38kg unser Zeug, sollte kein Problem sein – glauben wir…. Beim Wiegen verzeiht sich das Gesicht der eh schon mürrischen Dame und sie meint, der letzte Koffer wiege 25.5 kg und für die 2,5 kg müssten wir schlappe 100 Euro berappen. Der Hinweis auf die anderen wesentlich leichteren Koffer bringt gar nix. Denn das Gewicht wird nicht addiert und unsere restlichen Koffer sind schon vom Band gerollt. So ein Pech aber auch! Wir packen etwas angefressen alle Bücher ins Handgepäck, schauen in das inzwischen noch säuerlichere Gesicht der Check in Lady, dürfen aber weiter ohne zu zahlen. ÄTSCH!:P

Bei der KLM erwartet uns ein ausgesprochen netter Service. Der Aufenthalt in Amsterdam ist durch Cafes und Shoppingmöglichkeiten erträglich. Ich liebäugele mit einem niederländischen National Trikot (das Auswärtstrikot ist hammergeil), aber Chris droht mir sowas ähnliches wie die Todesstrafe an, also lass ich es…

Im Flieger nach Kigali/Entebbe kriegen wir erst mal einen Schock. In den Reihen vor uns sitzen ca 30 Kinder im Alter zwischen 5-12 Jahren. Na das kann ja heiter werden…

Aber weit gefehlt! Die Kinder sind ausgesprochen ruhig und mit dem Board Entertainment völlig ausgelastet. Beim Zwischenstopp in Kigali stellt sich raus, dass es sich um einen ugandischen Kinderchor handelt, der nun die wartenden Passagiere mit drei Songs erfreut. Echt cool!

Die Einreise dauert in Entebbe recht lang, als wir an der Reihe sind, wissen wir auch warum… Die Dame bei der Passkontrolle nimmt die Fingerabdrücke von beiden Händen. Zum Schluß knurrt sie noch „Hmp“. Christoph dreht sich zu mir um, er weiß nicht was ein „Hmp“ ist… ich weiß es auch nicht. 🙄 Ich dachte, die gleichen Worte bei Unverständnis nur lauter zu wiederholen, sei eine typisch deutsche Eigenschaft… nein, die Ugander können das auch! Nach drei lauten „Hmps“ heb sie endlich den Daumen und wir wissen was sie will. Phuuu, endlich durch – denken wir.

Bis zur Zollkontrolle. Da zeigt der Beamte auf meine türkischen Reisetaschen und fordert den Inhalt zu sehen. Also muss meine kunstvolle Verklebung dran glauben und er starrt ungläubig auf zwei Säcke mit gebrauchten Klamotten. Die Erklärung mit dem Kinderdorf lässt er aber nach einigem Hin und Her gelten und wir dürfen durch.



Das Abholen klappte einwandfrei und wir sind recht schnell bei der Lodge. Aber nicht bei unserer. Wir hatten das Boma Guesthouse gebucht, gebracht werden wir ins Gatley Inn. Das Boma wäre voll, heißt es. Egal wir sind müde, das Zimmer ist schön, also nehmen wir‘s, wie es kommt. In Ermangelung anderer Getränke, stoßen wir noch mit zwei Nile Special Bieren auf unseren Urlaub an und gehen schlafen.

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zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2014
3'700 Beiträge · seit 200927. Juni 2012 · #12
Hallo Anja,

vielen, herzlichen Dank fürs Schreiben!!!
Das Boma wäre voll, heißt es. Egal wir sind müde, das Zimmer ist schön, also nehmen wir‘s, wie es kommt.
Na hoffen wir mal, dass das bei uns mit der Reservierung im September klappt. Bin schon ganz gespannt auf weitere Informationen, die wir dann noch kurzfristig verwerten können. Und gut, dass wir als Selbstfahrer unterwegs sein werden! 😗

Herzliche Grüße und Dank
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
Themenstarter541 Beiträge · seit 200727. Juni 2012 · #13
Hallo Marina,

das Boma solltest Du immer vorbuchen. Wir waren auf dem Rüpckweg dort und völlig begeistert! Das Gately Inn hat zwar eine bessere Kategorie - wieso weiß der Teufel... btw. sagen die Kategorien offenbar nicht wirklich was über die Qualitäten der Unterkünfte aus 🙁

Grüßle
Anja
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1'723 Beiträge · seit 200927. Juni 2012 · #14
feiner anfang .. da will man mehr ..

vielen dank schon mal
viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
2'396 Beiträge · seit 201127. Juni 2012 · #15
Hallo Anja,

erst mal ein herzliches Dankeschön für den Anfang Deines Reiseberichts. Dieser und der Titel machen neugierig.
Du schreibst:
sagen die Kategorien offenbar nicht wirklich was über die Qualitäten der Unterkünfte aus
Sehr richtig! Die Kategorien sollen auch gar nichts über den Komfort usw. aussagen, sondern nur über den PREIS!!! 😄
Und das gilt weltweit, achte mal drauf!

LG aus dem bewölkten Hamburg,

Karsten
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3'700 Beiträge · seit 200927. Juni 2012 · #16
Hallo Anja,
das Boma solltest Du immer vorbuchen.
Das Boma haben wir fest gebucht (hab´s schriftlich)! Hoffen wir mal, dass die uns nicht trotzdem woanders unterbringen, weil unsere Zimmer für eine große Gruppe benötigt werden. Alle anderen Unterkünfte sind nicht reserviert. Aber es ist ja auch Regenzeit! Da finden wir immer ein Bett.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
Themenstarter541 Beiträge · seit 200727. Juni 2012 · #17
Hallo Marina,

die Leute vom Boma sehr zuverlässig, keine Sorge. Das es bei uns Probleme gab, lag an unserem Reiseveranstalter, der einfach nicht rechtzeitig gebucht hat 😠

Grüßle
Anja
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Themenstarter541 Beiträge · seit 200727. Juni 2012 · #18
5.Juni 2012

„rrroooonk…rrrronk…rrooooonk“. Das Geräusch, was uns schon die gesamte Nacht versaut hat, weckt uns früh am nächsten Morgen.😠 Die Lodge liegt an der Straße von Entebbe zum Flughafen und ist permanent befahren. Nach einer erfrischenden Dusche, aber immer noch mit kleinen Augen tapern wir zum Frühstück. Dort sehen wir am Nachbartisch zwei Ugander die uns eindringlich beäugen. Ob das wohl unser Driver dabei ist? Christoph hofft auf den Korpulenten. Ich hingegen finde, der sieht aus wie Idi Amin und setzte sorfort auf den älteren, schüchternen.

„Idi Amin“ heiß in Wirklichkeit George, entpuppt sich als der Chef der ugandischen Partneragentur unseres deutschen Reisebüros und ist sehr nett. Vielleicht sollte ich doch mal an meinen Vorurteilen arbeiten? Der andere heißt Willi und ist unser Driver.

In unserem Reiseverlauf gibt es einige Änderungen, die uns auf dem ersten Blick nicht tragisch erscheinen (gut dass wir noch nicht wissen, was das alles bedeutet 🙁 ). Und nachdem das Gepäck verladen ist, geht es endlich los.

Willi unser Driver ist eher still, um nicht zu sagen „mißmutig“. Aber gut, vielleicht legt sich das noch. Wir jedenfalls sind total gespannt und freuen uns schon auf dem Weg durch Entebbe über Märkte und das laute und geschäftige Treiben auf den Straßen. Leider will Willi nicht anhalten, so dass wir mal fotografieren könnten. So wird das eine wacklige Angelegenheit aus dem Auto heraus.









Überhaupt stellt sich schnell raus, dass Willi und wir eine völlig diametrale Auffassung von der englischen Sprach haben. Das heißt, wir verstehen uns NICHT, was nichts ausmacht, denn er redet eh fast nix.

Nach zwei Stunden erreichen wir das SOS Childrens Village in Kakiri. Im Gegensatz zum hektischen Leben sieht hier alles ganz geordnet aus. Wir gehören wohl zu den wenigen Besuchern aus Europa, dementsprechend gut vorbereitet hat sich Sarah, die für die Patenschaften zuständig ist. Wir fühlen uns wie die Queen auf Staatsbesuch und es ist uns ein wenig peinlich. Wollten wir doch keine Umstände bereiten. Wir bekommen eine Führung durch Schule, Wohnhäuser und Jugendhaus. Unser Patenkind Isaak ist geschätzte 13 Jahre (er wurde im Kleinkindalter gefunden und man weiß das genaue Alter nicht) und sehr schüchtern. Freut sich aber über unseren Fußball und das EM Trikot (nein kein holländisches – ein Deutsches 😉 ) Seine „Mutter“, die Dame die ihn und 9 weitere Kinder aufzieht ist total gerührt und dankt uns immer wieder mit Tränen in den Augen. Mann, jetzt komm ich mir richtig schäbig vor – denn ich gebe nur Geld, diese Menschen widmen ihr Leben den Kindern. Und zwar mit völliger Hingabe und Herzlichkeit! Unsre Klamotten werden sehr begrüßt, denn die Kinder haben außer ihrer Schuluniform nicht viel anzuziehen. Immer wieder gibt es Neuzugänge von Kindern bis zu sechs Jahre, wenn Ältere aufs College gehen. Die Kinder werden bis zu ihrem Uniabschluss begleitet und bleiben in der Regel ihren „Familien“ auch weiterhin verbunden. Zum Abschied bekommen wir noch kleine selbstgebastelte Geschenke und wir sind glücklich über den wunderschönen Besuch.



Weniger glücklich ist Wille, hatte er uns doch 1 Stunde zugestanden und wir waren über 2 Stunden dort. Jetzt grumelt er vor sich hin und er meint wohl dass wir den Rhino Walk im Rhino Sanctury verpassen würden. Wir steigen wieder in das Auto, das auch eine kurze Erwähnung verdient hat: ein Toyota Landcruiser, geschätzte 200 Jahre alt. Der Tacho geht nicht mehr – macht nix, die Air Con ist auch am Arsch… Dafür gibt’s offene Fenster. Christoph hat vorne null Beinfreiheit, kann aber nicht nach hinten, denn da gibt’s zusätzlich noch null Kopffreiheit. Letzter Tachostand war 465.000 km. Das muss aber schon ne Weile her sein. Zum Ausgleich sind alle Stoßdämpfer hinüber und meine Tür klemmt, so dass ich mich immer mit vollem Körpereinsatz dagegen werfen muss. Das ist aber noch lang nicht alles….. zum Glück ahnen wir das noch nicht.😕

Nach drei Stunden Geruckel im Landi erreichen wir das Rhino Sanctury. Die Ranger dort sind sehr freundlich und wir dürfen noch zum Rhino Walk starten. Ein Ranger steigt in unser Auto und los geht’s. Über Funk verständigen sich die Ranger, denn von den 12 Rhinos wird jedes einzelne bewacht, 24h am Tag! Es hat vorher geregnet und wir fahren durch Matsch und Sumpf. Während die 3 Männer beraten, wie man am besten weiter kommt, sehe ich das erste Rhino. Riesig groß.

Wie immer, wenn Männer mit Männersachen beschäftig sind, hört Frau kein Mensch zu, als ich sage: Da ist das Rhino! Nein sie sind am diskutieren… HERRJEH!😈 Beim dritten Mal, erringe ich die Aufmerksamkeit des Rangers und nun ist es egal wie die Reifen stehen, nun ist das erste Rhino ja da!



Wir dürfen noch zu einer weiteren Gruppe: drei Junggesellen im Alter von drei Jahren stehen auf dem Plan. Wir dürfen nicht nur aussteigen, unser Ranger führt uns bis auf 2 Meter an die Rhinos ran! HAMMERGEIL! Christoph knipst sich die Finger wund, ich darf staunen. Wir verfolgen die Tiere eine zeitlang, dann ist das Erlebnis auch schon zu Ende. Schade!



Unser Cottage ist einfach aber okay. Saubere Betten, Mossie Net und warmes Wasser – aber kein Strom. Im Bad sitzt ein ziemlich häßlicher Frosch (in der Farbe „Chamois“. für die Herren dieser Welt: das ist die ziemlich euphemistische Umschreibung für Damenunterwäsche in Hautfarbe…brrrrr). Ich überlege, ob ich mit dem ungebetenen Gast leben kann, aber immerhin fressen Frösche ja Moskitos…

Zum Dinner gehen wir in das kleine Restaurant. Jetzt bin ich gespannt. Christoph hatte im Reiseführer gelesen, dass man sich bei Fleischgenuss in Uganda ziemlich üble Darmkrankheiten holen kann und beschlossen für diesen Urlaub zum absoluten Vegetarier zu werden. Mein „Urlaubsvegetarier“ bestellt sich dementsprechend auch gleich ein Beef!

???😃

Ich nehme mir vor, ihn demnächst mal zu fragen, was nach seiner Definition einen Vegetarier ausmacht, aber für den Abend lass ich es gut sein.
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2014
727 Beiträge · seit 200827. Juni 2012 · #19
Danke, dass Du mit dem Schreiben auf mein Popcorn gewartet hast 😉

Schöner Bericht. Schnell weiterschreiben bitte!
Bamburi schrieb:5.Juni 2012
Ich nehme mir vor, ihn demnächst mal zu fragen, was nach seiner Definition einen Vegetarier ausmacht, aber für den Abend lass ich es gut sein.
Vielleicht definiert er Vegetarier ähnlich wie Facebook-Chef Marc Zuckerberg: "My 2011 challenge is to become a vegetarian and only eat meat if I kill the animal myself."

Gruß

Dino
781 Beiträge · seit 200727. Juni 2012 · #20
Um Bwana TuckeTucke mal zu zitiern: In Namibia ist eigentlich alles unter 200 Gramm Fleisch ja schon vegetarisch. (Quelle: http://www.az.com.na/tourismus/land-und-leute/pflanzenfressergste.94560.php)
Das dürfte für Uganda ja wohl nicht weniger gelten. 😉

Ich freue mich schon auf den Rest des Reiseberichts!
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2012