Nathalie69Themenstarter41 Beiträge · seit 201120. Feb. 2012 · Hallo liebe Forumsgemeinde
Hier gibt es ja einige super Fotografen die uns jeweils ihre schönen Bilder hier zeigen. Deshalb richtet sich meine Frage an euch:
Ich reise im Sommer für 3 Wochen mit meiner Familie nach Namibia. Mit im Gepäck sind meine digitale Spiegelreflexkamera, 100-400 mm Tele, 10-22mm WW, 18-55 mm kit und evtl. noch mein 70-200 Tele. Und natürlich Stativ. Was brauch ich noch? Wie löst ihr das mit dem Speicherplatz. Laptop möchte ich eigentlich nicht auch noch mitschleppen. Ist es nötig, 2-3 Ersatzakkus dabei zu haben? Brauche ich PolFilter?
Sorry die vielen Fragen, aber es ist meine erste Afrikareise und ich bin noch nicht sooo der Fotoprofi, eher die begeisterte Hobby-Fotografin.
Vielen Dank schon jetzt für eure Tipps.
Liebe Grüsse aus der Schweiz!
Nathalie
Bello081555 Beiträge · seit 201020. Feb. 2012 · Hallo Nathalie,
Was du auf alle Fälle brauchst sind Motive, aber die wirst Du zur genüge finden.
Die von Dir beschriebene Ausrüstung reicht vollkommen aus, ich selbst habe in etwa das gleiche Equipment.
Laptop ist so eine Sache, ich selber habe es immer dabei, auch wegen der GPS Karten und Daten. Ansonsten halt genügend Speicherkarten, oder mobile Festplatten, sofern sie direkt an die Kamera anschließbar sind.
Stativ ist Geschmackssache, sollten Nachtbilder, zb Wasserloch in Okaukuejo gemacht werden, natürlich dringend Notwendig, ansonsten ist da genug Licht.
Ersatzakkus ist immer gut, je nachdem ob Du Lodgen als Unterkunft hast oder Camping. Bei Lodgen st das aufladen kein Problem.
Bei Deiner 2 ten Reise, und die wird sicher kommen, weißt Du dann sowie so besser bescheid.
Beste Grüsse z.zt. in Arosa, Schweiz
Grüsse Bello
www.Susiebello.de
60-40-30 drei ....... hier im Forum
walwol303 Beiträge · seit 200820. Feb. 2012 · Hallo Nathalie,
deiner Auflistung entnehme ich dass du eine Canon-Kamera mit Crop 1.6 hast. Für diesen Fall bist du bestens gerüstet. Das 100-400 mm Tele ist für Tieraufnahmen und Grossvögel ausreichend. Für kleinere Vögel wird es etwas knapp. Falls du darauf einen Fokus legst würde sich noch einen Telekonverter TK 1.4 empfehlen, die Bildqualität sinkt dann allerdings etwas ab. Das Zoom 70-200 mitnehmen, brauchst du spätestens an den Wasserlöchern im Etosha. Eine Mitnahme des UWW ist von deinen Vorlieben abhängig; Landschaftsaufnahmen gehen auch gut mit 18-55 mm, evt. notfalls als Panorama aufnehmen und später auf dem Computer zusammen fügen. Ich jedenfalls lasse mein UWW jeweils zuhause.
Ein Stativ ist hilfreich für Landschaftsaufnahmen, Tieraufnahmen machst du eh mit der Kamera aufliegend vom Auto aus, da du dieses in den Parks nicht verlassen darfst.
Für die Speicherung gibt es mehrere Möglichkeiten. Ein Netbook wäre mE. die beste Lösung. Du kannst allerdings auch anhand des Handbuchs einen geschätzten Speicherbedarf hochrechnen und dann die nötige Anzahl der Speicherkarten berechnen und beschaffen. Falls du auf ein Backup Wert legt beides mitnehmen; so mache ich es.
Ein einwandfreier Ersatzakku ist ausreichend, Lademöglichkeiten gibt es genügend, notfalls Aufladung im Auto. Polfilter hilft vorallem bei Landschaftsaufnahmen, führt aber bei Weitwinkel zu unschönen Vignettierungen. Bedenke auch dass du diese für eine konsistente Bildwelt für alle Objektive benötigst.
lg Walter
Nathalie69Themenstarter41 Beiträge · seit 201120. Feb. 2012 · @bello und Walter
Vielen Dank für eure Anregungen! Muss ich etwas besonderes noch anschaffen betreffend Staubschutz? Ist mir schon klar, dass ich bei Objektivwechsel speziell aufpassen muss.
Demnach ist es also so, dass ihr immer Equipment plus Laptop mitschleppt ...? Ich seh die Argumente dafür schon, wenn nur die Schlepperei nicht wäre:S
walwol303 Beiträge · seit 200820. Feb. 2012 · Nathalie69 schrieb:
Zum Staubschutz; ein häufiges und kontroverses Thema: ich lasse lediglich Vorsicht walten, halte die Kamera im Rucksack, draussen oder im Auto gegen Zugluft abgeschirmt. Objektivwechsel nur an einem etwas geschützen Ort mit auf den Boden gerichteten Kamerabody. Jeden Abend mit einem kleinen Foto-Blasebalg den Sensorraum auspusten. Mit dieser Vorgehensweise hatte ich all die Jahre noch nie Probleme.
Ein Netbook wiegt heute 1 kg, lässt sich also im Gepäck und im Auto bestens mitführen. Damit hast du eine Sichtungs- wie Backup-Möglichkeit. Das musst du aber selbst entscheiden - wäre aber schade wenn du deine Bilder nicht nach Hause bringst 🙂
Lg Walter
Streifenhörnchen297 Beiträge · seit 200720. Feb. 2012 · ich nehme viiiele Speicherkarten mit, kein Laptop oder so. 2 Akkus pro Kamera und Ladegerät(e) fürs Auto (und ev für Steckdose, Adapter gibts vor Ort)
Ich schütze die Kameras unterwegs in wasserdichten Beuteln vor Staub, Plastiktüten tun's aber auch...
LG heike
Seber136 Beiträge · seit 201120. Feb. 2012 · Hi Nathalie.
Wie von Walter schon beschrieben, kann ich nur ein Netbook empfehlen. Wir haben uns extra eines zugelegt, weil uns der Laptop auch zu schwer und unbequem war auf den Reisen.
Das netbook hat den Vorteil des geringen Gewichtes und man es als Reisetagebuch gleich nutzen kann. Auch hat man wenn nötig Internetzugang und wir nutzen ihn gleich als Musikbox bei Bedarf.
Nur auf Speicherkarte würde ich nicht setzen, da wir abends die Fotos immer sichern und dann den Tag nochmal Revue passieren lassen.
Deine restliche Fotoausrüstung finde ich gut, ähnliches nutze ich auch.
Viele Grüsse
Seber
Schgody186 Beiträge · seit 201120. Feb. 2012 · Hallo,
es ist ja schon alles gesagt....
....aber ein Netbook ist schon eine feine Sache - Du kannst abends schon mal Bildersichten und evtl. sortieren oder gar bearbeiten...und nebenbei noch einige Gedanken niederschreiben.
Bei meiner letzten Reise durchs Caprivi hatte ich erstmals so ein Ding mit, absolut empfehlenswert!
Viele Schöne Erlebnisse und Fotos wünsche ich Dir!
Gruß
Eddie
www.namibiahilfe.de - Sachspenden für Namibia
BRBrummelbiene17 Beiträge · seit 201120. Feb. 2012 · Hallo Fotobegeisterte,
bei mir gehts im März los. Im Gepäck werde ich die Canon SX40 HS haben mit einem Zomm von bis zu 840 mm. Objektivwechsel gibts keine.
Auf jeden Fall ist eine extra Kameratsche nötig. Freue mich schon riesig aufs Fotografieren und werde hoffentlich mit schönen Fotos belohnt.
Ersatzakku und Speicherkarte sind Pflicht!
Viele Grüße
Biene
Hauis303 Beiträge · seit 201020. Feb. 2012 · Hallo Nathalie,
inzwischen haben wir auch ein kleines Netbook dabei, hauptsächlich aber wegen dem Reisebericht. Wenn dir das vom Gewicht zuviel ist und es dir nur ums Sichern der Karten geht, empfehle ich dir einen Image-Tank.
Der begleitet und schon seit Jahren auf Reisen und passt immer schön auf unsere Blider auf.
Für den Staubschutz setze ich auch auf Zip-Beutel. Ähnlich der fürs Flugzeug nur ein paar Nummern größer.
Pol-Filter hab ich bislang in Namibia keinen gebraucht, zum Schutz der Objektive haben wir immer einen UV-Filter drauf. Als uns einmal das Tele abgestürzt ist, hat uns das die Linse gerettet. Der Filter war in tausend Teile zersprungen, die Linse hatte keinen Kratzer!
Bezüglich der Akkus kommt es darauf an, wie und wo du unterwegs bist. Wenn du abends immer aufladen kannst, ist das nicht so tragisch. Wir haben pro Body immer 2-3 Ersatz-Akkus dabei.
Viele Grüße und einen wundervollen Urlaub!
Tanja
pedro62345 Beiträge · seit 201120. Feb. 2012 · Hallo Nathalie
Ich hab mein Netbook dabei (klein, handlich und ich kanns auch fürs Mailen nutzen), zusätzlich eine externe Festplatte um noch ein Backup meiner Bilder zu machen, man weiß ja nie... Polfilter - ist Ansichtssache, ich mag kräftige Farben und Kontraste, also für mich ein klares ja. Polfilter sind in der heutigen digitalen Zeit so ziemlich die einzigen Filter die nachträglich nicht digital hinzugefügt werden können. Blaspinsel nicht vergessen um ev. Staub vom Sensor und restlichen Kameraequipment zu entfernen. Ich hab auch immer einen Fernauslöser dabei und heuer ein feines leichtes Carbon-Stativ von Feisol (wegen dem Gewicht).
Wichtig noch auf jedem Objektiv als Objektivschutz zB einen UV-Filter (ich weiß viele verabscheuen jegliche Filter, weil sie die Bildqualität beinflussen können..) Ich hab nur zwei Akkus dabei, bis jetzt kein Bedarf an einem weiteren verspürt.
LG
Peter
Kiboko1’249 Beiträge · seit 200920. Feb. 2012 · Ich kann eine weitere Kamera empfehlen.
Am besten vom gleichen Typ (gleiche Bedienung, Akkus, Speicherkarten)
1. Die Äktschn ändert sich sehr schnell.
Da hat man oft keine Zeit das Objektiv zu wechseln.
2. Weniger Objektivwechsel --> geringeres Risiko Staub einzufangen.
3. Redundanz, falls eine Knipskiste kaputgeht.
Speicher: Speicherkarten und noch mehr Speicherkarten.
Auf einer zweiwöchigen Reise nehme ich jetz ca. 200 GByte an
Speicherkarten mit.
Lieber ein Reserveakku mehr mitnehmen, als einer zu wenig.
Viel Spaß in Afrika
Bernd
Ägypten, Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x)
Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt:
foto-kiboko.de
AfricaDirect1’271 Beiträge · seit 200720. Feb. 2012 · Hallo,
jetzt hast Du ja schon viele Tipps bekommen.
Da gebe ich auch noch kurz meinen Senf dazu. Ich reise auch immer mit einem Netbook, allerdings ist das noch eines der ersten und hat selbst keine Festplatte. Daher habe ich immer zwei kleine 2.5" Festplatten dabei und speichere alle Bilder doppelt ab. Nur auf Karten, wäre mir zu unsicher. Und die Festplatten kosten ja nicht mehr viel, daher kein Problem sich zwei anzuschaffen. Ich bin da halt Sicherheitsfanatiker.
Der Tipp von Bernd, einen zweiten Body, kann ich nur unterstützen, aber das ist auch Ansichtssache, und natürlich eine Frage des Geldes. Ich habe halt einen älteren, gebrauchten Body gekauft und bin sehr happy damit.
Akkus würde ich auf jeden Fall zur Reserve mitnehmen. Denn es ist sehr ärgerlich, wenn alle Akkus leer sind. Ich habe z.B. jeweils mindestens 1 Ersatzakku für jede Kamera dabei.
Schutzfilter ist eine absolute Glaubensfrage. Das muss jeder für sich selbst unterscheiden. Ich habe auch ein 100-400 mm und hatte immer einen Filter zum Schutz drauf. Bis meinen südafrikanischen Kollegen mir geraten haben, ihn runter zu nehmen. Der beste Schutz ist erst einmal, die Gegenlichtblende immer auf dem Objektiv zu haben. Für mich war es eine gute Entscheidung den Filter von dem Objektiv zu nehmen. Meine Bilder sind viel klarer geworden und der Focus hat besser gepackt. Aber das ist nur meine Meinung und selbst in Fotoforen gibt es bei dieser Frage immer zwei Lager.
Staubschutz ist für mich überschätzt. Mach Deine Kamera mit einem kleinen Blasebalg bzw einem Lenspen (geniales Ding) sauber. Wenn Du länger unterwegs bist und die Kamera nicht brauchst, pack sie in den Rucksack und mach ihn zu. Wenn Du z.B. auf Game Drive bist, mit eigenem Auto oder in einer Lodge hat bei mir immer ein Handtuch gute Dienste geleistet. Einfach über die Kamera gelegt und abgedeckt. So ist die Kamera immer schnell greifbar und doch geschützt. Ansonsten funktioniert ein Plastikbeutel natürlich auch, aber ist halt ein bisschen Fummelei mit rein- und rausnehmen.
Soweit ein paar Zeilen von meiner Seite. Such Dir einfach die besten Tipps raus, die Dir zusagen und probiere es aus. Dann findest Du schon den richtigen Weg für Dich.
Schöne Grüße und eine gute Reise,
Nicole
SASASOWEWI3’080 Beiträge · seit 200921. Feb. 2012 · Hallo auch nochmal von mir,
ich würde auch eher zu einem zweiten Body raten, dann hast du das Problem des Objektivwechsels nicht mehr, ich habe immer das Tele auf einem und ein "Immerdrauf" auf der anderen, funktioniert gut.
Wenn du ein Ladegerät mitnimmst das du im Auto anschliessen möchtest nimm eins bei dem der Stecker nicht vergossen ist sondern aufgeschraubt werden kann. Auf den gravel roads und den Erschütterungen ist es mir schon passiert das sich Lötstellen gelöst haben, ich war froh das ich den Stecker aufschrauben konnte und es wieder anlöten konnte.
Lieber einen Akku mehr als einen zu wenig mitnehmen....
LG sasowewi
Haengematte361 Beiträge · seit 201121. Feb. 2012 · Also, ich habe immer 2 Kameras dabei, macht einfach bei Tieraufnahmen Sinn. Dort Objektive zu wechseln nervt und manchmal geht einem dann das Beste verloren.
Ansonsten würde ich mir wegen dem Staub keine zu großen Gedanken machen. Ich bin eher faul und habe im letzten Jahr während der Reise nicht einmal die Kamera gereinigt ...wäre auch nicht wirklich notwendig gewesen. Abgedeckt oder in Beutel hatte ich sie im Etosha Park eigentlich auch nie. Lag immer auf dem Rücksitz.
Filter mag ich nicht und habe generell keine drauf. Die Gegenlichtblende dient (wie schon jemand hier schrieb) wunderbar als Schutz.
2 leistungsfähige Akkus pro Kamera sollten reichen. Mit einem meiner Akkus kann ich ca. 1200-1700 Fotos machen. Damit kommt man schon relativ weit.
Mein Laptop habe ich auch immer dabei, erstens kann ich die Bilder sichern und vor allem auch anschauen...das macht dann schon Spaß 🙂
LG Sven
Nathalie69Themenstarter41 Beiträge · seit 201121. Feb. 2012 · @alle
vielen Dank euch allen für eure Tipps! Irgendwie hab ich mir das mit dem Speicherplatz kostengünstiger vorgestellt .... Hatte die Idee, ein paar Speicherkarten zu kaufen und that's it ... Bilder bearbeiten möchte ich sowieso erst zuhause an meinem Mac. Somit gehts mir in erster Linie um genug Speicherplatz ... Gibt es konktrete Empfehlungen die nicht allzu teuer sind und trotzdem ihren Dienst erweisen?
pedro62345 Beiträge · seit 201121. Feb. 2012 · Hallo Nathalie
Speicherkarten können auch defekt werden, dann sind all die schönen Bildchen weg. Hatte mal eine Karte da waren nurmehr halbe Bilder drauf! Wenn so ne Karte jetzt 32 GB hat und du diese nicht jeden Tag sicherst bzw die Bilder zumindest grob durchsiehst, hast du ein Problem. Ich bin eher der Meinung mehrere 'kleine' Karten so bis max 16 GB (kommt natürlich auch drauf an in welchen Formaten du fotografierst, JPG und/oder RAW und welche Kamera du nutzt ev. auch Videofunktion?) als eine oder zwei mit 64 GB, so ist im Fall des Falles nicht alles verloren. Die üblichen Markenhersteller wie Sandisk, Transcend oder Kingston, um nur einige zu nennen, mit mittlerer Schreib- und Lesegeschwindigkeit reichen im Regelfall aus. Absolute Noname-Karten würde ich nicht nehmen. Schau mal bei amazon, dann kannst du dir mal eine Preisvorstellung machen. Speicherplatz ist günstig! verglichen mit den analogen Filmen!!
LG Peter
AfricaDirect1’271 Beiträge · seit 200721. Feb. 2012 · Nathalie69 schrieb:@alle
vielen Dank euch allen für eure Tipps! Irgendwie hab ich mir das mit dem Speicherplatz kostengünstiger vorgestellt .... Hatte die Idee, ein paar Speicherkarten zu kaufen und that's it ... Bilder bearbeiten möchte ich sowieso erst zuhause an meinem Mac. Somit gehts mir in erster Linie um genug Speicherplatz ... Gibt es konktrete Empfehlungen die nicht allzu teuer sind und trotzdem ihren Dienst erweisen?
Hallo Nathalie,
leider ist die Fotografie nicht unbedingt das günstigste Hobby. Ich kann Peter nur zustimmen, wenn Dir eine Speicherkarte kaputt geht sind ohne doppelte Sicherung die Bilder futsch. Ob man das Risiko eingehen möchte, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin da eher der Sicherheitsfanatiker.
Kleine 2,5" Festplatten kosten heute nicht mehr soviel, 500 GB gibt es schon für 50 oder 60 Euro. Und ein kleines Netbook ist auch nicht so teuer und Du kannst es auch länger benutzen. Manchmal gibt z.B. im Dforum auch gebrauchte zu kaufen.
Ich würde einfach mal schauen, was die Karten kosten (und nicht zu große nehmen, um das Risiko zu minimieren, wie Peter schon vorgeschlagen hat) und dann überlegen, was mehr Sinn macht.
Ich habe z.B. zwei 16 GB, eine 8 GB und zwei ältere 2 GB Karten. Damit komme ich auch mal ein paar Tage hin. Aber ich versuche schon, jeden Abend meine Bilder zu sichern.
Wie gesagt, Du mußt die beste Lösung für Dich finden. Wir können Dir nur aus unseren Erfahrungen berichten und die sind halt unterschiedlich.
Gruss,
Nicole
Lil1’242 Beiträge · seit 200921. Feb. 2012 · Hallo Nathalie,
Vor unserem ersten Namibia-Urlaub wollte ich mir eine zweite kleinere Kamera als Ersatz anschaffen, falls meine Spiegelreflex wegen Staubkörner oder sonst. evtl. den Geist aufgeben würde.
Nach langem Hin- und Herüberlegen habe ich mich für einen zweiten Body entschieden und konnte das andauernde Objektiv-Wechseln vermeiden. Ich hab´s bis heute nicht bereut.
Liebe Grüsse aus Luxembourg
Lil
Kiboko1’249 Beiträge · seit 200921. Feb. 2012 · Ich hatte auf meiner ersten Reise einen "Image-Tank" mit dabei.
Der hatte "satte" 60 GByte Speicherkapazität.
Den habe ich nur als Backup Speicher verwendet.
Es hat mir viel Zeit und Muße gekostet die Bilder auf den Image-Tank
zu übertragen. Sicher war ich nicht, dass die Daten dort auch
sicher angekommen waren.
Auf der zweiten Reise haben ich ihn nur noch als Ballast mitgenommen.
Seit dem ist er zu hause geblieben.
Ich verwende ausschliesslich Speicherkarten.
Bei den Urlaubsreisen beschreibe ich sie nur einmal,
das heisst ich verwende sie zu hause auch als Backup.
Ich verwende nur die "preiswerten" "langsamen" Speicherkarten
mit 30 MB/s Schreibrate.
Viele Kameras können gar nicht viel schneller die Daten auf eine
schnelle (und sehr teure) Speicherkarten schreiben.
Bei langen Sequenzen mit hoher Bildrate ist der Kamerainterne
Speicher viel wichtiger, als eine schnelle Speicherkarte.
Zwischen Schnell und Langsam liegen nur ein paar Bilder von
einer Sequenz.
Inzwischen habe ich weit über 200 Speicherkarte und bisher auf
keiner Reise einen Ausfall.
Speicherkarten haben keine beweglichen Teile und sind daher
sehr robust gegen Umwelteinflüsse.
Bei CF-Karten liegt momentan das Optimum bei 8 GB Karten.
Die Kosten so knapp über 20 EUR und es passen über 1000 jpgs drauf.
SD-Karten kostet ungefähr die Hälfte.
Die Gefahr beim Umkopieren einen Fehler zu machen und
aus versehen die Daten des ganzen Tages in den Afrikanischen Himmel zu schicken,
ist viel größer, als das Risiko, dass eine Karte verlorengeht.
Wichtig ist beim Hantieren mit vielen Karten, dass man erkennt,
ob eine Karte leer oder bereits voll ist.
Ich male mir auf die Plastikhülle ein Kreuz.
Ist das Kreuz auf der Vorderseite, ist die Karte leer.
Ein volle Karte wird andersherum in die Hülle gelegt.
Dann ist das Kreuz auf der Rückseite.
Damit man nicht lange suchen muss, wenn es mal schnell gehen muss,
sind in der rechten Hosentasche die leeren Speicherkarten und
die vollen Akkus - in der linken Hosentaschen die vollen Speicherkarten
und die leeren Akkus.
Gruss Bernd
Ägypten, Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x)
Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt:
foto-kiboko.de