TIP, temporary import permission

8 Antworten · 2'503 Aufrufe · gestartet 08. Nov. 2011 von Uhu
Antworten
Themenstarter31 Beiträge · seit 201108. Nov. 2011 · #1
bei der Einreise nach Simbabwe im Juni 2011 mußten wir für das Fahrzeug ein TIP (temporary import
pemission) bezahlen. Wir konnten die geforderten 250US Dollear auf 150 US Dollar herunterhandeln-
aber immerhin ein ganz schön unerwartet fetter Batzen. Der Autovermieter ( KEA Johannisburg )hatte vorher ausdrücklich erklärt alle Autopapiere für den Grenzübertritt seien vorhanden und OK.
Bei unserer Rückkehr behauptete KEA dann, noch nie was von einem TIP gehört zu haben.
Wie sind Eure Erfahrungen zu diesem Thema?
1'483 Beiträge · seit 200908. Nov. 2011 · #2
Hallo Uhu,
ich habe keine Erfahrungen, aber schau mal hier:TIP ( unter Punkt 1. )

Das sollte Vermietern eigentlich bekannt sein.

Gruß Reinhard
zuletzt bearbeitet 08. Nov. 2011
571 Beiträge · seit 200608. Nov. 2011 · #3
Uhu schrieb:bei der Einreise nach Simbabwe im Juni 2011 mußten wir für das Fahrzeug ein TIP (temporary import
pemission) bezahlen. Wir konnten die geforderten 250US Dollear auf 150 US Dollar herunterhandeln-
aber immerhin ein ganz schön unerwartet fetter Batzen. Der Autovermieter ( KEA Johannisburg )hatte vorher ausdrücklich erklärt alle Autopapiere für den Grenzübertritt seien vorhanden und OK.
Bei unserer Rückkehr behauptete KEA dann, noch nie was von einem TIP gehört zu haben.
Wie sind Eure Erfahrungen zu diesem Thema?
Hallo Uhu,

bist Du sicher, dss Du den T.I.P bezahlen solltest? Am gleichen Schalter, an dem Du das T.I.P. erhälst, zahlst Du Carbon tax, Road fee und 3rd Party insurance. Das sollten bei einem Hilux oder LC von KEA zusammen etwa 70 US$ sein. So war es bei uns im Juli. Dafür durften wir nahezu 2 Stunden verhandeln, weil man den letter of authority von KEA nicht akzeptieren wollte (ging dann später durch einen Vorgesetzten doch. Aber die Dame am Schalter "konnte ja von ihrer Haltung nicht mehr zurück" - ich hatte schon berichtet.)

Die Gebühren sind m.W. niemals verhandelbar, hängen offiziell und sichtbar aus und werden auch entsprechend quittiert. Mit 250, selbst mit 150 mußt Du da irgendwem aufgesessen sein.

Dass KEA einen T.I.P. nicht kennen wollte, kann ich mir gar nicht vorstellen, das erhält jeder mit einem ausländischen Fahrzeug, der urlaubshalber ein paar Wochen ins Land kommt. Vielleicht gabs da ein Mißverständnis?

steinbeisser
143 Beiträge · seit 200809. Nov. 2011 · #4
Moin Uhu,

die "Beamten" an den innerafrikanischen Grenzen sehen sehr schnell wann sie einen "verunsicherten" Touristen vor sich haben. Dann ist es ein Leichtes für sie überhöhte Gebühren oder gar Extragebühren zu verlangen.

Deshalb mein Tipp an Dich und auch die anderen Fomis: Macht Euch vor der Reise und vor den Grenzübertritten schlau in Bezug auf Gebühren, Steuern und Abgaben. Staatlicherseits ist das in jedem Land gesetzlich geregelt!

Mit einem selbstbewußten Auftritt und Wissen im Hintergrund kann man (in der Regel 😉 ) als Tourist viel Geld bei innerafrikanischen Grenzübertritten einsparen!

Verschwitzte Grüße aus Windhuk,

Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
4'129 Beiträge · seit 200809. Nov. 2011 · #5
Hallo, Uhu!
„Deshalb mein Tipp an Dich und auch die anderen Fomis: Macht Euch vor der Reise und vor den Grenzübertritten schlau in Bezug auf Gebühren, Steuern und Abgaben. Staatlicherseits ist das in jedem Land gesetzlich geregelt!“
Eben.


Natürlich bemerken die Leute an der Grenze, wer verunsichert ist oder auch zu „selbstbewusst“, das fängt schon mit der Ankunft und dem Gebaren an. Das sieht schon manchmal ziemlich befremdlich aus.
Das Gebaren sehen die Grenzbeamten ja auch, nicht nur wir. Wir halten dann immer ein bisschen Abstand, damit wir nicht dazwischen geraten.

Wir würden die Gewichtung hauptsächlich auf das Wissen legen, und auf Zeit und Freundlichkeit, ein zu „selbstbewusstes“ Auftreten kann auch das Gegenteil bewirken.

Nebenbei: Das Wissen kann man sich hier im Forum aneignen, dafür sabbeln wir hier doch alle...
Viel gefragt hattest du ja nicht grad, vor deiner Reise, Uhu. Verbuch deine Erfahrung unter „Lehrgeld“.

Hab hier mal eben was rausgesucht: (engelstrompete, Post v. Juli 2011)
Stand Mai 2010:

1. Short Term Permit (Straßenbenutzung single trip) bis 3500 kg Fahrzeuggewicht Pula 40,00

2. Haftpflicht (Road Safety Levy) Pula 20,00

Also insgesamt 60 Pula.

Kreuzt Du die Grenze mehrfach, MULTIPLE trip permit ausstellen lassen. Kostet 70 Pula.


Zimbabwe:
C/Tax + RAF ZAR 200,00
Haftpflicht Pula 210,00
auch bei Tagestrips.

Liebe Grüße
Cécile
Und es gibt noch einges zum Thema, mann kann es auch über die Suchfunktion finden.
Gruß lilytrotter

PS:
Schau dir mal die Nettiquette an...😗
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 09. Nov. 2011
571 Beiträge · seit 200609. Nov. 2011 · #6
Olli schrieb:Moin Uhu,

die "Beamten" an den innerafrikanischen Grenzen sehen sehr schnell wann sie einen "verunsicherten" Touristen vor sich haben. Dann ist es ein Leichtes für sie überhöhte Gebühren oder gar Extragebühren zu verlangen.

Deshalb mein Tipp an Dich und auch die anderen Fomis: Macht Euch vor der Reise und vor den Grenzübertritten schlau in Bezug auf Gebühren, Steuern und Abgaben. Staatlicherseits ist das in jedem Land gesetzlich geregelt!

Mit einem selbstbewußten Auftritt und Wissen im Hintergrund kann man (in der Regel 😉 ) als Tourist viel Geld bei innerafrikanischen Grenzübertritten einsparen!

Verschwitzte Grüße aus Windhuk,

Olli
Du stellst das dar, als seien Korruption und Abzocke die Regel. Unsere Erfahrungen sind keineswegs so. Bei 10 Aufenthalten und unzähligen Grenzübertritten haben wir niemals überhöhte Gebühren gezahlt. Weder bei immigration, noch customs oder police. Einzig mit dem T.I.P. oder der Police Clearance gab es zwei-, dreimal Ärger. Das mag daran liegen, dass bestehende Vorschriften wohl manchmal unterschiedlich ausgelegt werden, oder den Beamten - wieso setzt Du das eigentlich in ".."? - nicht immer geläufig sind.
Und wenn bei 99 Fällen die Zollvorschriften bei Touristen mit Mietwagen locker ausgelegt werden, gibt es eben auch mal den hundertsten, strengen Beamten. Natürlich kann die gelegentliche Desorganisation oder auch offen gezeigte Bequemlichkeit einen europäischen Touri, der minutiös geplant hat, schon nerven. Da hilft aber nur Gelassenheit, Lächeln und auch mal ein Witz. Natürlich nicht immer. Aber auch in europäischen Amtsstuben wiehert der Schimmel, und ich bin froh, dass wir in der EU seit vielen Jahren offene Grenzen haben. Nicht umsonst mußte offenbar schon Jesus die Zöllner besonders in Schutz nehmen 😎
steinbeisser
4'451 Beiträge · seit 200809. Nov. 2011 · #7
Uhu schrieb:bei der Einreise nach Simbabwe im Juni 2011 mußten wir für das Fahrzeug ein TIP (temporary import
pemission) bezahlen. Wir konnten die geforderten 250US Dollear auf 150 US Dollar herunterhandeln-
aber immerhin ein ganz schön unerwartet fetter Batzen. Der Autovermieter ( KEA Johannisburg )hatte vorher ausdrücklich erklärt alle Autopapiere für den Grenzübertritt seien vorhanden und OK.
Bei unserer Rückkehr behauptete KEA dann, noch nie was von einem TIP gehört zu haben.
Wie sind Eure Erfahrungen zu diesem Thema?
dannn mache es wie der bayern schorsch.

http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/208844-der-qbayern-schorschq-auf-afrika-tour.html?limit=6&start=126 😄

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
2'338 Beiträge · seit 200709. Nov. 2011 · #8
Hallo zusammen

@Steinbeisser
Du hast wahrscheinlich die zahlreichen Berichte im Forum über die Vorkommnisse in letzter Zeit an der Grenze zu VicFalls mit Mietwagenfahrern nicht gelesen.

Langsam artet die Abzocke an den Zimbabwe-Grenzen richtig aus. Wie Olli schon sagte, solltet ihr euch bereits im Vorfeld erkundigen, welche Gebühren zu bezahlen sind. Nur so kann man selbstbewusst auftreten und gegebenenfalls den verlangten Betrag verweigern.

In älteren Beiträgen hab ich einige Male gelesen, dass Touristen die „armen“Zimbabwe- Zöllner mit Allem beschenkt haben, was sie entbehren konnten. Nun haben wir den Dreck. Diese Leute sind in der glücklichen Lage, einen Job zu haben, sind fast zu 100 % regierungstreu und haben nun gelernt, wie man mit allen möglichen Tricks zu einem äusserst lukrativen Nebenerwerb kommt. Man hat nun standardisiert, dass auch diejenigen zu zahlen haben, die keine Geschenke geben würden. Mit Erfolg beschweren kann man sich nirgends, da ja alle unter einer Decke stecken.
Nach ein paar Kilometern kamen wir zur Polizeikontrollstation, die bei allen Einfallsstraßen angelegt sind. Der Polizist lief zu uns herüber. Die Papiere interessierten ihn nicht sonderlich. Er fragte nur sehr höflich woher wir kämen und was wir ihm aus Österreich mitgebracht haben. Wir drückten ihm ein paar Münzen in die Hand und er wünschte uns eine Gute Reise
Diese Zeilen stehen in einem aktuellen Reisebericht über Namibia. So fängt es an und ist auf alle Länder übertragbar. Erst fragt man nach einem Mitbringsel und wenn es mit der Bettelei ab und zu geklappt hat, geht man dazu über, eine feste Fantasiegebühr zu verlangen. Danke vielmals.
The tourist should complete a Temporary Import Permit (TIP) which must be processed by a ZIMRA official and must be surrendered on exit
@Uhu
Das Temporary Import Permit wird an der Grenze ausgefüllt, falls man nicht mit Carnet fährt, und ist nur dort erhältlich. Kein Autovermieter kann einem dieses Dokument mitgeben.

Grüessli
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
571 Beiträge · seit 200609. Nov. 2011 · #9
Erika schrieb:Hallo zusammen

@Steinbeisser
Du hast wahrscheinlich die zahlreichen Berichte im Forum über die Vorkommnisse in letzter Zeit an der Grenze zu VicFalls mit Mietwagenfahrern nicht gelesen.
...
Grüessli
Erika
Nein , habe ich nicht. Was war/ist denn da los?

steinbeisser