Nun machst Du mich ein wenig konfus. Ist nicht in Namibia im Spritpreis die sogenannte Haftpflicht enthalten. Wenn ich durch Dritte einen Schaden an einem Mietwagen hätte (Auffahrunfall zum Beispiel) ist das doch normalerweise versichert - oder?
das stimmt leider nicht ganz. Im Spritpreis ist eine Haftpflichtversicherung eingeschlossen, die aber nur für Personenschäden gilt und deren Höchstgrenze für Entschädigungen meines Wissens bei gerade mal N$ 10,000.00 liegt. Das reicht bei den derzeitigen Pflegesätzen der privaten Krankenhäuser - und in ein staatliches bringen mich freiwillig keine 10 Pferde - gerade mal für zwei bis 4 Tage im Krankenhaus ohne die Arztkosten.
@ Isa
Befestigte Straßen sind m. W. alle Straßen, die straßenbaulich angelegt sind. Das heißt also auch die staatlichen Gravelroads. Bedenken hätte ich allerdings bei den Farmstraßen und natürlich sind alle Off-Road-Touren ausgeschlossen.
keine Vollkasko abzuschließen, fällt mir irgendwie sehr schwer. Da käme ich mir total ungeschützt vor. Bisher haben wir immer Vollkasko gehabt.
Da habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Die Fahrzeuge sind ja normalerweise VK-versichert, allerdings eben mit SB - meistens liegt der zwischen N$ 3,000.00 und N$ 10,000.00. Ich meine nur, dass ich diesen SB nicht durch eine Zusatzversicherung reduzieren würde. Wenn wirklich etwas passiert, dann ist das zwar viel Geld (ca. € 300 bis 1.000), aber davon geht man normalerweise nicht pleite.
Und die Reifenversicherung ist normalerweise so teuer, dass man in drei Wochen so etwa 2 Reifen total platt fahren müsste.
Ich finde es nicht in Ordnung, daß ein deutscher Anbieter wie der ADAC nicht genau definiert, was unter "unbefestigten Straßen" zu verstehen ist.
Du faßt dich offenbar gerne kurz und schreibst "Seitenumbruch". Darf ich das so verstehen, daß du Gerds Definition zustimmst:
"Befestigte Straßen sind m. W. alle Straßen, die straßenbaulich angelegt sind. Das heißt also auch die staatlichen Gravelroads."
Falls wenigstens darüber Klarheit besteht, wären wir ja schon mal einen Schritt weiter.
Hallo Gerd,
danke dir nochmal für die Klarstellung bezüglich Vollkasko, Reifen- und Glasversicherung. Daß sich eine Reifenversicherung nicht lohnt, leuchtet mir ein. Glas muß sein, auch klar.
LG Isa
Tinochika1’655 Beiträge · seit 201407. März 2015 ·
Hallo,
ich kenne mich mit den Mietbedingungen bei den namibianischen Autovermietern nicht aus, weil ich bis jetzt immer über die deutschen Reiseveranstalter die Mietwagen von Europcar und Co gebucht habe. Der größte deutsche Reisekonzern bietet die Autos und Pick Up's ( Toyota Hilux ) von Europcar an. Diese Autos sind Vollkaskoversichert und ein Reifenschaden und Glasbruch wird ebenfalls zu 100% erstattet. Man muß eventuell bei einem Reifenschaden vor Ort in Vorlage treten. Dies wird aber in Deutschland ohne Probleme erstattet, wenn man die Quittung aufgehoben hat.
In den Bestimmungen steht weiter:
Das Fahren auf unbefestigten Straßen ist nur mit Allradfahrzeugen 4x4 gestattet. Off road-Fahrten sind nicht erlaubt.
Generell gilt immer, das Fahren auf allen Straßen, die auf Landkarte ersichtlich sind und regelmäßig gewartet werden, ist erlaubt und versichert.
Hinzu kommt noch, dass in den Mietbedingungen der 4x4 nicht steht, dass Nachtfahrten verboten sind. Dieses Verbot habe ich bei nationalen Autoverleihern schon gelesen, aber auch bei KEA und Britz.
Wenn man morgens zum Sonnenaufgang im Dead Vlei sein will, muß man in der Nacht losfahren. Solange nichts passiert, ist alles in Ordnung. Sollte es aber zu einem Unfall kommen, ist es gut, wenn vom Vermieter Nachtfahrten erlaubt sind, denn sonst hat man keinen Versicherungsschutz.
Georg hat nur "Seitenumbruch" geschrieben damit der letzte Beitrag auch sichtbar ist. Ist ein Problem in diesem Forum - wenn ein Thema eine gewisse Länge erreicht hat, und ein neuer Beitrag kommt hinzu der eigentlich eine neue Seite anfangen sollte, dann wird dieser Beitrag nicht angezeigt. So wie es jetzt auch wieder mit Tinochikas Beitrag passiert ist.
Was schade ist, weil dieser Beitrag auch nochmal viele Infos enthält. Das Problem sollte aber mit meinem Beitrag behoben sein - bis zur nächsten Seite 😉
ich kenne mich mit den Mietbedingungen bei den namibianischen Autovermietern nicht aus, weil ich bis jetzt immer über die deutschen Reiseveranstalter die Mietwagen von Europcar und Co gebucht habe. Der größte deutsche Reisekonzern bietet die Autos und Pick Up's ( Toyota Hilux ) von Europcar an. Diese Autos sind Vollkaskoversichert und ein Reifenschaden und Glasbruch wird ebenfalls zu 100% erstattet. Man muß eventuell bei einem Reifenschaden vor Ort in Vorlage treten. Dies wird aber in Deutschland ohne Probleme erstattet, wenn man die Quittung aufgehoben hat.
In den Bestimmungen steht weiter:
Das Fahren auf unbefestigten Straßen ist nur mit Allradfahrzeugen 4x4 gestattet. Off road-Fahrten sind nicht erlaubt.
Generell gilt immer, das Fahren auf allen Straßen, die auf Landkarte ersichtlich sind und regelmäßig gewartet werden, ist erlaubt und versichert.
Hinzu kommt noch, dass in den Mietbedingungen der 4x4 nicht steht, dass Nachtfahrten verboten sind. Dieses Verbot habe ich bei nationalen Autoverleihern schon gelesen, aber auch bei KEA und Britz.
Wenn man morgens zum Sonnenaufgang im Dead Vlei sein will, muß man in der Nacht losfahren. Solange nichts passiert, ist alles in Ordnung. Sollte es aber zu einem Unfall kommen, ist es gut, wenn vom Vermieter Nachtfahrten erlaubt sind, denn sonst hat man keinen Versicherungsschutz.
Gruß Hartwig
Hallo Hartwig,
erst mal vielen Dank für deinen Beitrag. Dem, was du geschrieben hast zufolge gäbe es ja keinerlei Probleme mit der Vollkaskoversicherung, wenn man sein Auto beim größten deutschen Reisekonzern bucht (der TUI?). Mich irritiert allerdings, daß ich in diesem thread viele Kommentare gelesen habe, die deiner Aussage widersprechen würden. Ich brauche das ja jetzt nicht noch einmal alles zu wiederholen, nur vielleicht ganz knapp: der Haupteinwand war ja, daß im Falle Namibias die deutschen Veranstalter nur eine Vermittlerrolle übernehmen und somit in Wirklichkeit die Mietbedingungen des namibischen Vermieters vor Ort gelten, bei dem man den Wagen übernimmt und den Mietvertrag unterschreibt. Bei DerTour ist das tatsächlich so, entsprechende Klauseln wurden in diesem thread bereits zitiert. Die TUI war noch nicht im Gespräch, die muß ich dann auch noch überprüfen. Wäre ja supertoll, wenn die obigen Einwände bei der TUI wegfallen würden 🙂 Daß das Fahren auf unbefestigten Straßen erlaubt ist, ist ja schon mal sehr erfreulich und ein riesengroßer Vorteil gegenüber dem ADAC. Und der Hinweis auf erlaubte (bzw. nicht verbotene) Nachtfahrten ist auch wichtig - an dieses Problem hatte ich bisher noch überhaupt nicht gedacht.
bitte, gestatte mir ein ganz offenes Wort. Du kannst noch -zig Vermieterbedingungen studieren und -zig Meinungen hier von Fomis einholen, Du kannst die Miet- und Versicherungsbedingungen außerdem von Anwälten überprüfen lassen - 100 %ige Klarheit wirst Du nicht bekommen. Das Einzige was geschieht - Du machst Dich selbst mehr und mehr verrückt und wirst bald vor lauter Unsicherheit nicht mehr schlafen können. Treffe eine Entscheidung - so oder so und dann hake das Thema ab. Fahr in den Urlaub, genieße ihn und vergiss, ob Du im Unfallfalle versichert bist oder nicht. Denn sonst vergisst Du, warum Du nach Namibia willst - ein tolles Land, seine Menschen, seine Tiere und seine Landschaft einfach nur genießen.
Sorry für die offenen Worte, aber das musste ich jetzt einfach mal sagen.
Wenn man auf tuicamper.com nach einem Camper für Spanien sucht, dann steht unter "Leistungen und Gebühren" die bezeichnung "Vollkaskoschutz mit Selbstbeteiligung". Sucht man sich da einen Camper für Namibia z.B. von Britz, so steht an selber Stelle "Kaskoschutz mit Selbstbeteiligung". Von Vollkasko steht da nichts und das ist juristisch ein Unterschied. Auch in Deutschland macht es beim Umfang der abgedeckten Schäden einen Unterschied, ob vor dem Wort Kasko Voll oder Teil steht.
Unter den Ausschlusskriterien steht für Namibia nur "fahrlässig verursachte Schäden" ohne das wichtige Wort "grob". Für mich ist das genau die gleiche Nummer wie bei DerTour.
Wie Gerd1942 glaube ich, das man diese Versicherungstexte in diesem Forum noch 35 mal sezieren kann und es wird trotzdem keine eindeutige Erkenntnis geben. Im Schadensfall entscheidet bei Streit am Ende ein Richter nach den Umständen in dem einen konkreten Fall.
Wenn man solche Länder als Individualtourist bereisen will, wird man ein paar höhere Risiken eingehen müssen. Will man diese Risiken ausschließen, so muss man eine geführte Pauschalreise buchen. Dann stellen sich diese Versicherungsfragen nicht. Pauschalreisende sind nach deutschem Recht erheblich besser gestellt und geschützt als Individualreisende.
Grüße
L.
Tinochika1’655 Beiträge · seit 201408. März 2015 ·
Gerd1942 schrieb
Fahr in den Urlaub, genieße ihn und vergiss, ob Du im Unfallfalle versichert bist oder nicht.
Hallo Ged,
ich stimme Dir zu, dass man in den Urlaub fahren und ihn genießen soll.
Ich stimme Dir aber nicht zu, dass man vergessen soll, ob man im Falle eines Unfalls versichert ist, oder nicht.
Auf der Webseite des Auswärtigen Amts steht:
Fahrzeuganmietung in Namibia
Vorsicht ist geboten beim Vertragsabschluss mit hier ansässigen Mietwagenfirmen/Versicherungen. Es wird empfohlen, bereits bei der Reservierung in Deutschland die vollständigen Vertragsbedingungen einzusehen, genauestens zu studieren und Unklarheiten vor der Unterzeichnung auszuräumen (Vollkasko -und Anwendung der Vollkasko- werden in Namibia anders vereinbart als in Deutschland).
Immer wieder werden Fälle bekannt, in denen Versicherungen hiesiger Mietwagenfirmen im Schadensfall die Beweislast umkehren und vom Versicherten den Nachweis verlangen, nicht fahrlässig gehandelt zu haben. Gelingt dieser Nachweis nicht, so verweigert die Versicherung oftmals jegliche Leistung und der Versicherte muss für relativ hohe Beträge aufkommen. Manche Verleiher - auch renommierte Firmen - schrecken nicht davor zurück, bei ausstehenden Zahlungen mit drastischen Maßnahmen - wie der Erlangung eines Haftbefehls - den Versicherten an der Ausreise zu hindern.
Falls Sie einen Mietwagen nutzen (möglichst eines Autovermieters, der Mitglied der namibischen Vereinigung der Autovermieter - CARAN - ist), kontrollieren Sie vor Fahrtantritt unbedingt Bremsen und Reifenzustand auf ihre Zuverlässigkeit. Wegen der häufigen Reifenpannen auf Schotterpisten (Werkzeug/Wagenheber vorführen lassen!) sollten Sie zwei Reserveräder mitführen.
ich stimme Dir zu, dass man in den Urlaub fahren und ihn genießen soll.
Ich stimme Dir aber nicht zu, dass man vergessen soll, ob man im Falle eines Unfalls versichert ist, oder nicht.
Gerd hat es viielleicht etwas ungluecklich ausgedrueckt, aber im Prinzip stimme ich ihm zu. Warum? Weil es den allumfassenden Rundumschutz hier nicht gibt. Wenn man zu schnell war, falsch reagiert hat, unter Alkohol gefahren ist, eingeschlafen ist am Steuer, nachts oder in der Daemmerung ein Tier uebersehen hat und aufgrund dessen einen Unfall gebaut hat, dann muss man dafuer mit seinem Geld gerade stehen. Wenn man ordentlich faehrt (immer so dass man das Fahrzeug unter Kontrolle hat), nicht schneller als erlaubt und nicht in der Dunkelheit, dann ist das Risiko eines Unfalls sehr, sehr gering, und man muss sich darueber eigentlich keine Gedanken machen.
Anstatt sich also verrueckt zu machen und die Versicherungsbedingungen saemtlicher Anbieter akribisch zu durchkaemmen und darauf zu hoffen, endlich eine zu finden die alle Eventualitaeten abdeckt, obwohl das Risiko eines Unfalls verschwindend gering ist, wenn man sich an einfache Vorgaben haelt, sollte man lieber Reiseberichte lesen und sich auf den Urlaub freuen. Das einzige, was man aus Unfallberichten lernen sollte ist, wie man reagieren und handeln sollte, um derartige Unfaelle zu vermeiden.
Was das hier angeht:
Tinochika schrieb:[Auf der Webseite des Auswärtigen Amts steht:
Fahrzeuganmietung in Namibia
Manche Verleiher - auch renommierte Firmen - [b]schrecken nicht davor zurück, bei ausstehenden Zahlungen mit drastischen Maßnahmen - wie der Erlangung eines Haftbefehls - den Versicherten an der Ausreise zu hindern.
klingt unverhaeltnismaessig grob. Ich frage mich, wer beim AA fuer die Formulierung solcher Berichte zustaendig ist. Leider hat naemlich der Vermieter ueberhaupt keine Chance, an sein Geld zu kommen, wenn der Mieter das Land verlassen hat. Er bleibt auf den Kosten sitzen, die der Mieter zunaechst mal verursacht hat - bis also geklaert ist, ob die Versicherung einspringt oder nicht, sollte der Mieter schon im Land bleiben. Wer das nicht freiwillig macht, kann dann halt auch dazu gezwungen werden. Ich moechte mal die Mieter im umgekehrten Falle sehen, wenn zB jemand ihr Auto anfaehrt und Fahrerflucht begeht. Ein bisschen Verstaendnis fuer beide Seiten waere schoen.
Lieber Gerd, Hartwig, WoMa, Logi, Loxodonta und alle anderen Fomis, die sich zum Thema geäußert haben:
Ich bedanke mich noch einmal für eure vielen Kommentare, die hochinteressant und ungemein hilfreich waren. Die Diskussion hat dazu beitragen, Klarheit zu schaffen, und diese wiederum trug dazu bei, daß wir uns nun viel mehr auf unsere bevorstehende Reise freuen können als zu Beginn, wo uns vieles noch unklar war. Ganz kurz zusammengefaßt, sehe ich die Sachlage jetzt so:
Einen 100%igen Rundumschutz, wie wir ihn bisher von anderen Ländern gewohnt waren, gibt es nicht für Namibia, jedoch ist das Unfallrisiko bei vernünftiger Fahrweise verschwindend gering.
Damit können wir leben, und wir lassen uns auch nicht die Vorfreude auf unseren ersten Namibia-Urlaub trüben 🙂
Hmm, ich bin auch gerade etwas verwundert. Heißt das, man fährt generell zwar mit Teil- oder Vollkasko, aber ohne Haftpflichtversicherung?
Ist mir schon etwas mulmig. Wenn ich mir so vorstelle, was vielleicht doch alles passieren könnte...
Habe gerade eine Buchung für einen Ford Ranger abgeschlossen, der Broker bietet keine Haftpflicht an. Es ist auch keine Minimal-Haftpflicht inbegriffen. Kann man das Risiko irgendwie abdecken?
ich miete unsere Fahrzeuge fast ausschließlich über ein deutsches Büro (Vermittler für z.B. Bushlore, Asco, Britz usw). Die haben im Preis incl. eine Haftpflichtversicherung (1000.000,00 €) bei Hanse Merkur. Ich buche bei denen zwar nicht deshalb, sondern weil meistens die Preise super sind, aber schaden kanns ja auch nicht. Ausserdem buche ich dann noch den Flug dazu, bekomme damit automatisch einen Sicherungsschein für alle Leistungen und habe noch einen tollen Service bei allen meinen Wünschen. Die Voll- bzw. Teilkasko ist die des namibischen oder südafrikanischen Vermieters (wurde hier ja schon erklärt) Ich nehme auch nie eine Zusatzversicherung, versichere nicht mein Gepäck usw. Ausnahme, wir sind krankenversichert 😉 Sagrotantücher und eigenes Toilettenpapier sind auch nicht im Gepäck 😉 Als bekennender Angsthase haben wir aber GPS und Satphon dabei.
Ansonsten ist es einfach so, das man bei einer Individualreise durch Afrika (gilt auch für Asien oder Südamerika) einfach keine deutschen Sicherheitsstandards haben kann 🙂
LG
Montango
..und wenn man nach dem auswärtigen Amt geht, darf man in die meisten Länder eh nicht fahren ...
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Hmm, ich bin auch gerade etwas verwundert. Heißt das, man fährt generell zwar mit Teil- oder Vollkasko, aber ohne Haftpflichtversicherung?
Ich habe mich offensichtlich missverständlich ausgedrückt. In Namibia besteht generell keine Pflicht zum Abschluss einer Haftpflicht wie wir sie in Deutschland kennen. Deswegen fahren viele - ich schätze mal so 70 % - Einheimische nicht mit einer "eigenen" Haftpflicht. Wenn die einen Unfall verschulden, bist Du darauf angewiesen, Dir das Geld von denen zu holen - normalerweise vergeblich. Die "Benzinhaftpflicht" zahlt nur für Personenschäden bis zu max. N$ 10,000.00.
Selbstverständlich sind aber die Mietwagen, die Du bei Hertz, Avis, Asco usw. mietest, alle haftpflichversichert. Auch in einer für Namibia vernünftigen Höhe. Allerdings wirst Du oft bei der Anmietung darauf hingewiesen, dass Du auch diese Haftpflicht noch höher abschließen kannst. Das kann sogar sinnvoll sein und muss von Dir genau überlegt werden.
Erkundige Dich wegen des Fords beim Vermieter, nicht beim Broker nach den Haftpflichversicherungssummen.
Liebe Grüße Gerd
Swakop19522’664 Beiträge · seit 201211. März 2015 ·
Es läuft z.Zt. vor dem Obergericht ein Verfahren, angestrengt durch einen deutschen Besucher, bei dem einige der hier ungeklärten Fragen wohl einer Klärung zugeführt werden dürften:
Gerd1942 schrieb:Ich habe mich offensichtlich missverständlich ausgedrückt. In Namibia besteht generell keine Pflicht zum Abschluss einer Haftpflicht wie wir sie in Deutschland kennen. Deswegen fahren viele - ich schätze mal so 70 % - Einheimische nicht mit einer "eigenen" Haftpflicht. Wenn die einen Unfall verschulden, bist Du darauf angewiesen, Dir das Geld von denen zu holen - normalerweise vergeblich. Die "Benzinhaftpflicht" zahlt nur für Personenschäden bis zu max. N$ 10,000.00.
Der eigentliche Vermieter ist mir noch nicht bekannt, der Broker meinte es gebe keine Haftpflicht. Das Fahrzeug wird in Südafrika angemietet und nach Harare gebracht. Wir wollen dann durch Botswana und Namibia nach Kapstadt fahren. Meine Sorge ist eher die nach der eigenen Haftpflicht. Wenn ich also jemanden schädige, eine Person oder ein anderes Fahrzeug, wer haftet dann? Bei einem anderen Fahrzeug ist das ja noch irgendwie in Grenzen, aber einen Menschen zu verletzten könnte unheimlich teuer werden. Was ist, wenn er bleibende Schäden hat?
Natürlich kann ich hoffen, dass alles gut geht, schließlich ist mir auch sonst noch nie was passiert. Aber wer ist ein Eichhörnchen?