Die Polomkas auf Pad in NAM, SA, MOZ und BW

28 Antworten · 7'130 Aufrufe · gestartet 12. Sept. 2011 von chris p
Bilder klein
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Themenstarter382 Beiträge · seit 200612. Sept. 2011 ·
Hallo,
angeregt von den vielen tollen Reiseberichten die mich in der Vorbereitungszeit für unseren Urlaub begleitet und letztendlich mal wieder in den KTP gebracht haben, möchte ich mich auch mal versuchen und unsere Erlebnisse kurz aufschreiben und mit ein paar Bildern verschönern.

Unsere Reisegruppe setzt sich aus 2 Großen und 2 Kleinen zusammen, na ja ganz so klein sind die beiden Mädels auch nicht mehr, mittlerweile sind sie schon 11 und 14.
Am 04.08.2011 geht es mittlerweile zum 11. Mal auf nach Frankfurt zum Flughafen, wo der Air Namibia Flieger hoffentlich schon auf uns wartet.
Wir sind zeitig am Flughafen, das Gepäck ist schnell abgegeben und wir laufen noch ein wenig entspannt und voller Vorfreude über den Flughafen. Am Gate erfahren wir dann, das sich aufgrund von technischen Problemen der Abflug von 20:10 auf 23:30 Uhr verschiebt. Da wir schon öfter mit der Air Namibia geflogen sind und wir schon einige Verspätungsstunden angesammelt haben, die meisten davon 2005 als wir mit 16 stündiger Verspätung gestartet sind, hoffen wir darauf, das wir zumindest noch heute abfliegen.
Es gibt noch Brötchen und Heißwürstchen und tätsächlich gegen 23:30 Uhr wird das Flugzeug zum Terminal gebracht, wir können noch vor Mitternacht einsteigen und um 0:30 Uhr starten wir endlich ins südliche Afrika. Die Hauptsache ist, wir sind unterwegs und kommen sicher und ohne weitere Probleme in Namibia an, was sollen wir auch schon morgens um 05:00 Uhr in Windhoek ?

AirNamibiaFlieger.jpg



Der Flug ist dann ganz ok und um 09:00 Uhr landen wir dann in Windhoek, an der Paßkontrolle und am Gepäckband geht es erfreulich schnell und der Fahrer von Hubert Hester wartet auch schon auf uns.


Die Übernahme des Toyota Hilux von 2005 geht wie in den letzten Jahren problemlos über die Bühne, nach einem kurzen Schwatz mit Hubert Hester geht es dann auf zum Spar an der Maerua Mall, wo wir uns für die nächsten Tage mit allem möglichen Zeugs eindecken.
Noch schnell vollgetankt und ab in Richtung Süden zum Lake Oanob Resort, das nur knapp 80 km von Windhoek entfernt liegt und wir uns für die 1. Nacht ausgesucht haben.
Wir haben den schönen Campingplatz am See für uns alleine, organisieren unsere Sachen und die Ausrüstung und halten es heute Abend nicht ganz so lange aus, trotz Lagefeuer ist es doch schnell empfindlich kalt geworden.


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LakeOanob_2.jpg
zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2011
Themenstarter382 Beiträge · seit 200612. Sept. 2011 ·
ich bin begeistert, es hat sogar mit den Fotos geklappt, also gleich weiter.

Heute geht es für 2 Nächte ins Red Dune Camp, ca. 45 km südlich von Gochas an der C15 auf dem Weg nach Mata Mata gelegen.
Das Camp liegt ca. 2 km von der Straße auf einer schönen roten Düne gelegen und die einzelnen Plätze sind weit voneinander entfernt. An unserem Stellplatz haben wir eine kleine Aussichtsplattform, die Dusche inkl. Toilette ist ein paar Meter die Düne runter. Es ist sonnig und warm und wir freuen uns diesen schönen Platz gefunden zu haben.
Die nächsten 2 Tage verbringen wir mit dem Erwandern der Düne, dem abendlichen Sterne gucken und auch mal nur damit die Ruhe, die Weite und die Farben Afrikas zu geniessen.

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Nach dieser herrlichen Eingewöhnungsphase freuen wir uns jetzt auf den KTP, wir fahren die gute Schotterpiste C15 weiter bis zur Grenze, kaufen noch schnell im Sitzas Farmstal ein wenig Oryx Fleisch, erledigen die Grenzformalitäten und sind schon in Mata Mata.

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Für die nächsten 5 Tage ( 1 Nacht Mata Mata, 2 Nächte Kalahari Tented Camp und 2 Nächte Rooiputs ) sind wir auf der Suche nach den wilden Tieren, hauptsächlich aber würden wir gerne Geparde sehen, die wir bisher noch nicht so häufig in den Parks hier im südlichen Afrika gesehen haben. Die Reiseberichte einiger Fomi`s haben uns Hoffnung gemacht und was soll ich sagen, es hat geklappt. Gleich bei der ersten Ausfahrt, in der Nähe des 14. Bohrlochs sehen wir einen toten Springbock liegen und ein paar Meter daneben einen Geparden im Schatten. Die Jagd kann noch nicht lange her sein, so wie der Gepard noch am japsen ist. Nach ein paar Minuten kommt er dann hervor und fängt an seine Beute aus der Sonne in den Schatten zu ziehen, was gar nicht so einfach ist, er muss mehrmals anhalten und Pause machen, bis er endlich im Schatten angekommen ist und es sich im hohen Gras mit seinem Riss gut gehen lässt, für uns leider nicht mehr zu sehen.
Das war doch ein perfekter Beginn.

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Themenstarter382 Beiträge · seit 200612. Sept. 2011 ·
Auf dem Rückweg zum Camp Mata Mata sehen wir am Wasserloch Dalkeith dann bei Sonnenuntergang eine Herde Giraffen, die wunderbar zu dem bunten Farbenpiel des heutigen Abends passen.

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Am nächsten Tag steht der Umzug ins Kalahari Tented Camp an, wir haben uns für 2 Nächte das Familienzelt gegönnt, gefälllt uns allen sehr gut, vor allem entfällt das Aufbauen der Zelte und wir gewinnen so ein wenig Zeit morgens auf dem Weg zur ersten Pirschfahrt.

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Auf der Morgenpirsch sehen wir dann ein paar Kilometer vor dem Wasserloch Urikaruus unsere ersten Kalahari Löwen.

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Die beiden haben es sich am Straßenrand bequem gemacht und lassen sich von uns auch nicht aus der Ruhe bringen. Nachdem einer von beiden mal für ein paar Minuten ins trockene Flussbett in die Sonne geht, fahren wir an den beiden vorbei und beobachten sie noch eine ganze Weile von der anderen Seite.

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Noch ein paar Kilometer weiter haben wir dann am späten Nachmittag an dem viel beschriebenen Hyänenbau eine kleine Hyäne beobachten können, die sogar ein paar Meter aus dem Bau heraus kam, so das wir sie sehr gut erkennen konnten.

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Ein paar Kilometer vor Dalkeith haben wir dann auf unserer Abendrunde Gepardenbegenung Nr. 2. Etwas weiter von der Pad entfernt erkennen wir eine Gepardin mit 2 Jungen, die sich mit 2 Oryx Antilopen anlegt, mal jagt die Gepardin die Oryx, mal geht das Spiel umgedreht. Die Mama Gepardin mit ihren 2 Jungen sollte uns noch zu unserem Top Tierhighlight der letzten Jahre verhelfen.

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Der nächste Tag war relativ unspektakulär, die Tiere haben sich heute nicht wirklich zeigen wollen, dafür werden wir aber morgen mal so richtig entschädigt.
Ich hoffe ich werde in den nächsten Tagen regelmäßig weiter von unserer Reise durchs südliche Afrika berichten können.

Gruss
Christian
8'731 Beiträge · seit 201012. Sept. 2011 ·
Hallo Christian,

das fängt ja schon toll an - mir war der Größenunterschied zwischen Gepard und Springbock gar nicht so bewusst gewesen!

Danke fürs Schreiben und die wunderschönen Fotos - ich warte auf mehr 😉

Bele

Edit: während ich schreibe, kommt schon der nächste Teil - geht das jetzt in diesem Tempo so weiter?? 😄
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2011
4'451 Beiträge · seit 200812. Sept. 2011 ·
Hallo Chris,
super, das Du Dich hast inspirieren lassen von den Reiseberichte im Forum. 🙂 Was für tolle Erlebnisse in den KTP 🤩 Die Bilder sprechen für sich und sind super gelungen. Danke das Du uns mitnimmst auf Deine Erlebnisreise.
Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
730 Beiträge · seit 200612. Sept. 2011 ·
Hallo Christian,

auch von mir vielen Dank für Deinen Bericht. Bin schon gespannt auf die Fortsetzungen. Mal schauen, was das Top Tierhighlight wird - eine gelungene Jagd??!;)
Ist schon interessant zu hören, wie ortstreu die Hyänen sind. Wir hatten 2008 das Glück und konnten dort die Mutter mit zwei Jungen beobachten.

Viele Grüße
Ina
Unsere Website - Reisen ins südliche Afrika: www.inado.de => SCHWERPUNKT KGALAGADI
zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2011
2'462 Beiträge · seit 200612. Sept. 2011 ·
Hallo Christian,

lieben Dank für diesen spektakulären Auftakt Eures Berichts. Hoffentlich gibts schnell weiteres Futter 😉 Wir haben seinerzeit im KTP leider keine Geparde gesehen, aber vielleicht wird das ja noch was.

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
1'409 Beiträge · seit 201012. Sept. 2011 ·
Hallo Christian,

danke, danke, danke...bitte schreibe schnell weiter, es ist noch so lange bis zu unserem Trip in den KTP und CKGR 🤪

LG
Fleur
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
Themenstarter382 Beiträge · seit 200613. Sept. 2011 ·
Wow,
vielen Dank für die tollen Kommentare, wir freuen uns sehr über Eure rege Anteilnahme.
Dann geht es auch sofort weiter.
Nach den ersten erfolgreichen 3 Tagen im KTP geht es jetzt weiter für 2 Nächte zum Camp Rooiputs. Wir haben schon viel von dem Camp mit dem Löwenrudel gehört oder gesehen und sind ganz gespannt, wie es uns gefallen wird. Wiebke und Nele haben Bedenken, das die Löwen quer durchs Camp rennen, wir müssen halt alle gut aufpassen, lernen aber unterwegs noch einen Fotografen kennen, der mehrere Monate auf Rooiputs gelebt hat, der erzählt uns, das die Rooiputs Löwen eigentlich ganz entspannt sind und man nichts zu befürchten hat. Ob ihr es glaubt, gerade die Kleinen sind beruhigt nach diesem kurzen Treffen.
Unsere Sachen hatten wir schon gestern Abend ins Auto gepackt, so das wir heute zeitig das Kalahari Tented Camp verlassen können, das war auch ganz gut so.
Wir sind gerade mal 10 km gefahren und kurz hinter dem Craig Lockhardt Wasserloch entdecken wir die Gepardin mit ihren beiden Jungen, gut 100 m von der Pad entfernt im Flussbett liegen. Die Sonne steht für Fotos ein wenig ungünstig aber wir haben Zeit und hoffen darauf, das die 3 vielleicht noch näher zu uns kommen.
Ein paar Minuten später entdecken wir 2 weitere männliche Gepraden, die durchs Flussbett auf die anderen zugelaufen kommen, jetzt wird es spannend.

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Die beiden kleinen laufen von der Mutter weg und verstecken sich im hohen Gras. Als die beiden männlichen bei der Mutter ankommen gibt es großes Gezeter und Gezanke, dabei verschwinden die 3 hinter einem großen Baum, so das wir nur hören können, wie sich die 3 bekämpfen. In der Zwischenzeit sitzen die Jungen im hohen Gras und beobachten genau wie wir, was da so hinter dem Baum abgeht. Wir haben schon die schlimmsten Befürchtungen, doch zum Glück tauchen so nach und nach alle 3 wieder auf, vor dem Baum können wir auch noch einen Riss entdecken, an dem die 3 jetzt sogar gleichzeitig fressen.

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Dann geht einer von den männlichen auf die beiden kleinen los, diese rennen schnell weg, kommen dann so langsam auf unser Auto zu und verstecken sich wieder im Gras.

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Die beiden Angreifer verziehen sich erst einmal in den Schatten, beobachten aber immer die Mutter, das diese nicht zu ihren Jungen kommt. Nachdem das Revier markiert wurde, wird der nächste Angriff auf die kleinen gestartet. Diese befinden sich mittlerweile nur noch 20 m von uns entfernt und ducken sich ganz tief auf den Boden.
Einer von den Geparden achtet immer noch auf die Mutter, die sich etwas näher rangetraut hat, der andere geht zum Angriff über. Wir halten alle die Luft an und hoffen nur, das die kleinen weiter abhauen können. Als der große nur noch wenige Meter entfernt ist, springt einer der kleinen auf und rennt in Richtung Straße und versteckt sich unter dem nächsten Baum

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Der zweite aber stellt sich dem großen entgegen und faucht diesen mutig an, der ist erst einmal beeindruckt und bricht seinen Angriff ab, daraufhin der kleine sogar ein paar Meter hinter dem großen herläuft, jawoll, zeig es dem Bösen Onkel.

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Für ein paar Minuten entspannt sich die Lage, der geflüchtete kleine kommt auch wieder zurück, er kommt direkt auf der Pad auf uns zugelaufen mit seinen kurzen Beinen, peilt kurz die Lage und rennt dann wieder zu seinem Bruder/Schwester. Da wir das erste Auto der beobachtenden Meute sind, haben wir einen unglaublichen Blick und können es gar nicht so richtig fassen.

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109 Beiträge · seit 201013. Sept. 2011 ·
Hallo chris,

schöner Bericht freue mich auf mehr.

LG Arnd
Themenstarter382 Beiträge · seit 200613. Sept. 2011 ·
Dann wird es der Mutter wohl zu bunt und sie versucht ins Geschehen einzugreifen, wird aber von den beiden großen abgefangen und aufgehalten.

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Beim nächsten Angriff flüchten die beiden kleinen zwischen den Autos über die Pad und verstecken sich so gut, das wir sie auch nicht mehr sehen können. Die beiden großen verlieren wohl langsam die Lust, versuchen noch einmal die beiden zu finden und laufen ebenfalls an den Autos verbei. Auf der anderen Seite ist es aber ein wenig hügeliger und die Büsche sind etwas höher, so das es gute Möglichkeiten zum verstecken gibt und die bösen Angreifer sich so langsam aber sicher aus dem Staub machen.

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Die Mutter wartet dann noch ein paar Minuten und beginnt dann ihre Jungen zu suchen und zu rufen, dabei kommt sie wunderschön zu uns rüber und wir können die verzweifelten Rufe von ihr hören.

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Wir entscheiden uns jetzt dafür die Mutter in Ruhe suchen zu lassen und verlassen nach gut 2 Stunden diesen Ort, der uns ein Erlebnis beschert hat, das wir noch lange lange in Erinnerung behalten werden. Wir haben schon viele tolle Tierbegegnungen gehabt, aber dieses hat alles bisher da gewesene getoppt.
Ob die Mutter ihre Jungen wiedergefunden hat wissen wir nicht, wir hoffen es aber.

Weiter geht es dann über Twee Rivieren, wo wir uns für die beiden Nächte in Rooiputs anmelden, auf der Fahrt zum Camp sehen wir dann noch einen männlichen Löwen unter einem Baum liegen, der sich irgendwann mal dazu entschliesst weiter zu ziehen.

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Wir beobachten ihn ein paar Minuten und fahren dann weiter zum Camp. Das Lustige dabei ist, das die ganze Automeute den Löwen im Gleichschritt folgt auf der Suche nach dem optimalen Bild.

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Vorne rechts fährt dann auch der Fotograf, den wir nachher noch getroffen haben, der hat sich genau wie wir über die komische Szene kaputt gelacht.
Das Camp Rooiputs ist ein toller Ort, genau das was wir für heute gebraucht haben um den spannenden Tag zu verarbeiten.

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Am nächsten Tag waren wir noch ein wenig die Wasserlöcher der Umgebung ab, sind aber ganz entspannt dabei, sehen die üblichen Verdächtigen. Leider müssen wir dann nach 5 Tagen den KTP verlassen, unglaublich welches Glück wir hatten. Wir kamen um die Geparden zu sehen und dann sowas.
Die nächsten Tage müssen wir ein bißchen fahren, es geht in den Krüger NP, zum ersten Mal für uns übrigens.

Bis bald
Christian
Themenstarter382 Beiträge · seit 200615. Sept. 2011 ·
so weiter gehts.

Heute morgen ist es doch tatsächlich bewölkt, nach den letzten heißen Tagen, tagsüber waren es um die 33°C gewesen stört uns das aber nicht wirklich, wir haben ja doch 2 längere Fahrtage vor uns.
Als Route haben wir uns gegen die längere Teerstraße nach Upington entschieden und biegen bei Andriesvale auf die R360 und später dann auf die R31 ab.

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Die Pad ist bis auf wenige kurze Ausnahmen ganz gut zu befahren und wir kommen zügig voran, trotzdem sind wir froh als 20 km nach Hotazel die Teerstraße früher als erwartet anfängt.
Weiter geht es über Kuruman und Vryburg, wo wir mal wieder ein paar Vorräte einkaufen.
Als Tagesziel haben wir uns den kleinen Barberspan NR gesetzt, den wir dann auch am spätern Nachmittag erreichen, irgendwie finden wir nicht den richtigen Weg, fragen an einem etwas renovierungsbedürftigen Hotel nach und erfahren dann, das wir am Campingplatz angekommen sind. Bei näherem Hinsehen erkennen wir den an einem See schön gelegenen Campingplatz. Heute Abend ist es kalt und windig, uns ist das aber egal, wir sind ja nur auf der Durchreise.

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Als nächstes Etappenziel in Richtung Krüger haben wir uns die Umgebung von Waterval Boven an der N4 ausgesucht.
Zur Mittagspause in Johannesburg besuchen wir das Apartheid Museum. Hier wird neben der wirklich beeindruckenden Ausstellung über die Anfänge und das Ende der Apartheid in Südafrika auch noch eine Sonderausstellung über Nelson Mandela gezeigt, die uns natürlich genauso interessiert.
Anschließend geht es noch kurz zum Soccer City und wir versuchen noch einmal die WM Luft von 2010 zu schnuppern.

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Auf der N4 geht es dann weiter in Richtung Osten, alles kein Problem, was nur nervt ( auch später dann auf dem Rückweg in Richtung Botswana ) sind diese Straßengebühren.
In Waterval Boven stellen wir dann fest das unser eingeplanter Campingplatz geschlossen ist, aber ein paar Kilometer weiter finden wir dann das Elangeni Resort, schöner grüner Campingplatz aber ein wenig Verkehrslärm von der Hauptstrasse.
Es ist immer noch bewölkt und als wir dann ins Zelt gehen fängt es an zu regnen.
Auch in der Nacht hat es teils stark geregnet und für kurze Zeit hat es sogar ein Gewitter gegeben.
Am Morgen hat es dann zwar aufgehört zu regnen, aber auf dem Weg nach Nelspruit fängt es wieder an. Über White River und Hazyview kommen wir dann zum Paul Krüger Gate. Auf dem Weg zu unserem ersten Camp in Satara sehen wir dann schon die ersten Tiere.
Als wir dann die Zelte aufgebaut haben fängt es wieder an zu regnen und der Wind wird wieder stärker. Wir versuchen uns unter den Dachzelten mit Planen einen geschützen Platz einzurichten, aber der Wind macht dieses doch fast unmöglich genauso wie das abendliche Lagerfeuer.

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Das Essen verlegen wir dann ins Auto und später geht es dann bei Dauerregen ins Zelt.

Es hat die ganze Nacht geregnet und wir bauen dann bei 10°C und Regen die Zelte ab um mal zu schauen, was die Tiere bei diesem Mistwetter so machen.

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Zur Mittagspause wieder im Camp Satara hört es dann endlich auf mit dem Regen. Wir bauen schnell die Zelte auf, damit diese wieder trocknen und fahren dann noch einmal kurz raus. Wir sehen tolle Wolkenformationen zum Sonnernuntergang und bevor es zurück zum Camp geht biegen wir noch einmal auf die berühmte Katzenstrasse S100 ab.
Von weitem sehen wir ein paar Autos auf uns zu kommen, wir parken am Rand und sehen, das ein großer männlicher Löwe mitten auf der Straße vor den Autos herläuft. Ist das unsere Karawane aus dem KTP die jetzt hier angekommen ist ?
Der Löwe mit Gefolge stolziert an uns vorbei und gibt keinen Meter preis, die Autos alle in Schrittgeschwindigkeit hinterher. Als der 7. oder 8. Wagen an uns vorbeifährt, fragt uns der Fahrer was denn da vorne los ist, er fährt schon 10 Minuten hinterher und kann nichts erkennen. Nachdem wir ihm gesagt haben, das dort vorne ein Löwe läuft versucht er irgendwie einen Blick zu erhaschen, ich glaube aber nicht das es ihm gelungen ist, erst am nächsten Abzweig ist kann man den Löwen auch von weiter hinten erkennen.

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zuletzt bearbeitet 15. Sept. 2011
Themenstarter382 Beiträge · seit 200615. Sept. 2011 ·
Krüger Teil 2

Auch in den nächsten Tagen können wir viele Tiere beobachten, im Bereich Letaba ist aber nicht ganz so viel los, dafür gefällt uns der Campingplatz viel besser weil es doch ein wenig ruhiger zugeht.

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Als nächste Station stehen für uns ein paar Tage am Strand in Mozambique an. Wir sind in den letzten Jahren für jeweils einige Tage durch dieses schöne Land gefahren und da es hier von Letaba nur ca. 400 km bis zum Camp Paradise Magoo, 35 km nördlich von Xai Xai sind, wollen wir uns hier eine kurze Auszeit gönnen.

Auch heute morgen ist es wieder windig und bewölkt, hoffentlich wird es dann in Mozambique besser.
Von Letaba sind es nur 40 km bis zum Grenzposten Giriyondo, die Ausreise aus Südafrika geht schnell über die Bühne und bei den Kollegen in Mozambique müssen wir den üblichen Papierkram in mehrfacher Ausfertigung ausfüllen.
Wir hatten zwar schon von den erhöhten Visagebühren gehört, im letzten Jahr hatten wir noch 170 ZAR pro Person bezahlt, sind dann aber doch erschrocken über die 553 ZAR pro Person.
Wir treffen dann noch Südafrikaner, die uns von Sturm und Regen an der Küste seit einer Wocher erzählen, aber wir brechen trotzdem in Richtung Xai Xai auf.
Zuerst geht es für 2 Stunden durch den Limpopo Park auf ziemlich steiniger Piste, ab Massingir kommt dann so was ähnliches wie eine Teerstraße mit vielen Sand- und Schlaglöchern.
Über Chokue und Macia erreichen wir bei teilweise strömenden Regen die EN1 ( die mittlerweile sehr gut zu befahren ist ) und kommen dann nach insgesamt 6 Stunden in Xai Xai an.

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Hier hat sich auch einiges verändert, es gibt jetzt viele Banken und Tankstellen, einen Shoprite Supermarkt und sogar einen Kentucky Fried Chicken.
Wir halten noch in unserer Lieblingsbäckerei an und decken uns mit Kuchen, frischen Brötchen und leckerem Baguette für die nächsten Tage ein.
Am Camp Paradise Magoo, das wunderschön in den Dünen direkt am Strand liegt sind wir die einzigen Camper und das wird sich in den kommenden 4 Tagen auch nicht ändern.
Die Sonne kommt auch noch kurz hinter den Wolken vor und wir geniessen den ersten Strandspaziergang bei einem herrlich bunten Sonnenuntergang

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Bis bald
Christian
2'462 Beiträge · seit 200615. Sept. 2011 ·
Hallo Christian,

sehr schöne Bilder, für mich könnten es ruhig noch ein paar mehr sein 😉

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Themenstarter382 Beiträge · seit 200617. Sept. 2011 ·
so weiter geht es mit dem Mozambique Teil

Auch in dieser Nacht hat es wieder geregnet, als wir aber aufstehen sehen wir keine einzige Wolke am strahlend blauen Himmel und das sollte sich die nächsten 3 Tage auch nicht ändern.
Wir geniessen diesen wunderbaren Platz, springen in das angenehm warme Wasser des Indischen Ozeans und lassen es uns hier mit auf dem Lagerfeuer gebackener Pizza, Brot und Apfelkuchen so richtig gut gehen.

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Am Strand laufen ab und an mal ein paar Einheimische lang, ansonsten haben wir diesen herrlich langen Sandstrand für uns ganz alleine und wir sind alle froh, das wir diesen kurzen Abstecher gewagt haben und das sich das Wetter doch wieder beguhigt hat. Der viele Regen hat auf jeden Fall bewirkt, das es uns ganz schon grün und bewachsen erscheint.

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Leider vergehen auch diese 4 Tage viel zu schnell und es heißt so langsam aber sicher wieder aufbrechen in Richtung Windhoek. Wir fahren den gleichen Weg wieder zurück, gehen in Giriyondo wieder über die Grenze nach Südafrika und übernachten auf dem Campingplatz in Letaba.

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Themenstarter382 Beiträge · seit 200617. Sept. 2011 ·
Heute finden wir auch einen Platz direkt am Zaun und als die Sonne untergeht und wir unser Fleisch auf den Grill legen, kommen mehrere Hyänen am Zaun entlang gelaufen und versuchen ein paar Reste zu ergattern. Unsere südafrikanischen Nachbarn haben anscheinend etwas über und werfen es zu den Hyänen, kein Wunder das die Tiere hier pünktlich zum Abendessen erscheinen, irgendjemand ist immer da, der was zum fressen rüberwirft. Wir begnügen uns mit dem Beobachten und fotografieren und sind begeistert über die Hyänenshow, die weit über 2 Stunden anhält, besser als jeder Spielfilm im Fernsehen.

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Wir haben nur noch 5 Nächte, bis wir wieder in Windhoek sein müssen, als nächstes geht es zum Blyde River Canyon, wo wir im Panorama Restcamp übernachten. Den Krüger verlassen wir dann über das Phalaborwa Gate, fahren durch wunderschöne Berglandschaft und kommen dann am späten Vormittag bei den 3 Rondavels am Blyde River Canyon an.

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Vor 2 Jahren waren wir schon einmal hier, da hat es aber geregnet und der Himmel war wolkenverhangen.
Heute ist blauer Himmel und es ist angenehm warm. Der Blick vom Aussichtspunkt ist einfach sensationell, zum Glück sind jetzt auch nicht so viele Leute hier und wir können uns an dieser Ausblick gar nicht satt sehen.

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In einem Reiseführer hatten wir von Harrys Pancake Bar in Graskop gelesen, wir können nur empfehlen, wenn ihr in Graskop seit mal dort vorbeizuschauen und aus der großen Auswahl an verschiedenen Pfannkuchen zu probieren. Empfehlenswert ist der mit Pilzen und Hühnchen, sowie der mit Garnelen und Tintenfischringen, der süße mit Apfelmus und Sahne ist aber auch nicht schlecht.
Abends geht es dann noch mal zum God`s Window und zum Pinacle.

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zuletzt bearbeitet 17. Sept. 2011
Themenstarter382 Beiträge · seit 200617. Sept. 2011 ·
Von Graskop aus geht es dann weiter in Richtung Rustenburg, in Sabie wandern wir noch einmal zum Bridalveil Falls, der für uns schönste in dieser Gegend.

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In der Nähe von Rustenburg gibt es den Mountain Sanctuary Park. Leider wählen wir den schlechteren Anfahrweg, es gibt über eine steinige und bergige Piste in Richtung Park, auf dem Rückweg entdecken wir, das der Weg über Rustenburg viel einfacher und vor allen auch schneller ist.
Es soll hier im Park einige schöne Wanderwege zu Wasserfällen und natürlichen Pools geben, das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen und bleiben gleich 2 Nächte hier.

Ein schönes Wochenende und bis bald
Christian
8'731 Beiträge · seit 201017. Sept. 2011 ·
Was genau haben Eure Nachbarn dieser Hyäne zum Fressen gegeben??? 🤩

Und sahen die Südafrikaner danach auch so aus 😉 ?

Toller Bericht, auch wenn es (bisher) überhaupt noch nicht meine Ecke ist - mal abgesehen vom Indischen Ozean, in dem bin ich auch schon seeeehr gerne geschwommen!! Danke fürs Schreiben!

Gruß Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 17. Sept. 2011
Themenstarter382 Beiträge · seit 200619. Sept. 2011 ·
Heute ist wandern im Mountain Sanctuary Park angesagt.
Nach dem Frühstück brechen wir auf um zu einem kleinen Wasserfall zu laufen, der in einer kleinen Grotte liegt. Der Weg führt vom Campingplatz zuerst durch Buschlandschaft bis wir an einen kleinen Fluss kommen, diesem müssen wir für ca. 2 km folgen . Es geht durch kleine Schluchten direkt am Fluss entlang bis wir an der Grotte ankommen in der wir den kleinen Wasserfall entdecken. Es ist hier schön klühl und wir können soagr in die Grotte hinter den Wasserfall klettern.

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Zur Mittagspause sind wir wieder zurück im Camp, anschließend geht es mit Schwimmsachen bewaffnet zu natürlichen Felsenpools in denen man baden kann.
Wir entdecken zuerst ein paar kleinere Stromschnellen und dann bei den Fountain Pools haben wir den passenden Platz zum planschen entdeckt. Über die glatten Felsen geht es zum kleinen Fluss, der hier ziemlich flach über die Felsen in einen ca. 10 x 5 m großen Pool fließt.
Wir ziehen unsere Schwimmsachen an und rutschen auf dem Hosenboden über die glitschigen Untergrund in den kleinen Felsenpool. Das Wasser ist sogar angenehm warm und wir geniessen diesen herrlichen Platz bei Sonnenschein und blauem Himmel.

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Leider vergeht auch unser letzter Tag in Südafrika viel zu schnell, abends am Camp bereiten wir schon die morgige Weiterfahrt nach Botswana vor.

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Als wir dann den Park wieder verlassen, sehen wir ein Hinweisschild nach Rustenburg, da wir immer noch genervt von der steinharten Bergpiste auf der Hinfahrt sind, versuchen wir diesen Weg und nach 2 km sind wir auf einmal auf einer Teerstraße, hätten wir das gewußt wären wir vor 2 Tagen anders gefahren.
Über Rustenburg geht es dann weiter auf der N4 in Richtung Grenze, die wir dann problemlos überqueren.
Das heutige Tagesziel ist Kang, nachdem wir die Camps an der Kang Lodge und Kang Ultra Stop gesehen haben, entscheiden wir uns doch für die 25 km weiter nördlich gelegene Kalahari Rest Lodge, wo es doch viel ruhiger zugeht als direkt an der Hauptstrasse.
Heute es ist ziemlich warm und wir geniessen unsere vorletzte Nacht auf diesem sehr sandigen aber auch sehr schönen Campingplatz.

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zuletzt bearbeitet 19. Sept. 2011
Themenstarter382 Beiträge · seit 200619. Sept. 2011 ·
So langsam aber sicher kommen wir Windhoek näher, es liegt nur noch 1 Nacht zwischen uns und dem Abflugort. Die verbringen wir wie immer, wenn wir aus Botswana kommend nach Windhoek fahren auf der Zelda Guestfarm, ca. 20 km hinter der Grenze Mamuno/Buitepos gelegen.
Wir haben uns vorgenommen erst morgen früh mit dem Packen anzufangen und faulenzen den ganzen Nachmittag, brutzeln uns ein paar Pommes auf dem Gaskocher und geniessen einfach nur diesen schönen Platz. Wir haben uns wieder den Platz am Gepardengehege ausgesucht und als es auf die Fütterung zugeht, kommen die 4 angelaufen und wir können uns diese schönen Tiere, die uns so ein tolles Erlebnis beschert haben, noch einmal genau ansehen.
Der Abend geht dann mit einem großen letzten Lagerfeuer und unserer unwiderstehlichen Grillpizza zu Ende.

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Der letzte Tag ist schnell erzählt, wir stehen wie immer früh auf, bevor die Kinder aus dem Zelt krabbeln haben wir schon alle Sachen organisiert und brauchen diese dann nur noch in die Rucksäcke zu verpacken.
Die letzten 300 km bis nach Windhoek verlaufen ereignislos und da heute Sonntag ist, ist in Windhoek selbst kaum Menschen auf der Straße. Wir werden noch von 2 ehemaligen "DDR Kindern" angesprochen, die für eine Ausstellung und ein Buch sammeln, wir hatten aber schon vorher in der AZ Online Ausgabe über diese Masche gelesen, und fahren dann zurück zum Hubert Hester.

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Die Abgabe des Autos ist wie immer.
Alles gut gegangen, keine Probleme, wollt ihr selber zum Flughafen fahren ?
Schon sind wir wieder auf dem Weg zum Flughafen, der Flieger geht um 19:30 Uhr und am anderen Morgen landen wir pünktlich um 06:00 Uhr in Frankfurt.

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Wir sind insgesamt 6260 km gefahren, was uns aber auch vorher bewusst war. Hört sich viel an, kam uns aber nicht so vor. Wir hatten ja doch noch einige Ruhetage dazwischen, waren insgesamt 9 Tage in Tierparks unterwegs, wo ja doch immer der ein oder andere Kilometer zusammen kommt.
Da Erlebnis mit dem Geparden war natürlich das Top Highlight, aber auch die anderen kleinen Geschichten haben diese Reise mal wieder zu einem tollen Erlebnis gemacht.
Die Ruhe und die Einsamkeit, die Menschen und die Tiere, das Licht und die Farben Afrikas begeistern uns jedes Mal aufs neue und wir sind wie immer traurig, das wir schon wieder zu Hause sind.
Aber wie heißt es so schön, nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.

Wir hoffen Ihr hattet ein wenig Spass an unseren Reiseerlebnissen und bis bald im südlichen Afrika
Christian