Swakop52 schrieb:JABULANI schrieb:Der gute Mutharika, seines Zeichens Präsident von Malwi -eines der ärmsten Länder in Afrika- hat sich für 9 Mio Euro einen Flugzeug gekauft. Es ist der einzige Jet im ganzen Land.
http://www.lusakatimes.com/?p=28282
Malawi ist hochgradig von Entwicklungshilfe abhängig. Der Anteil der Entwicklungshilfe am Bruttoinlandsprodukt schwankt um die 20 bis 30%. Für 9 Mio hätten einige Schulen und Spitäler
gebaut werden können.
Dies können ja jetzt die Hilfsorganisationen übernehmen.
Gruss Tom
Zu Zeiten von Hastings Banda war das Land eine Perle Afrikas, heute ist es verarmt wie der Rest rundherum. Weil heruntergewirtschaftet und afrikanisiert mit Subsistenzwirtschaft.
Anbei ein paar Fakten zum Land - wen es interessiert:
https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/mi.htmlUnd was die Landwirtschaft anbetrifft:
a. Gibt es immer mehr Ökonomen, die in Afrika personalintensive Bewirtschaftung für sinnvoller halten als industrialisierte Großfarmen
b. Sollten die Agrarsubventionen der USA und der EU nicht unerwähnt bleiben - sie verhindern die eigenständige Entwicklung des Agrarsektors in etlichen afrikanischen Ländern
c. Was hilft den hungernden Menschen der Anbau von Kaffee, Tabak, Kakao etc., wenn die Wertschöpfung im Ausland stattfindet und wertvolle Anbauflächen "verloren" gehen
Und was den Flieger anbetrifft: ich habe im Hinterkopf, dass in den ursprünglichen Plänen das Teil etwas größer und teurer werden sollte - vielleicht gibt es dafür auch noch eine Quelle. Aber das ist nur ein schwacher Trost...
Ja, viele afrikanische Regenten denken immer noch zuerst an sich. Man schätzt, dass etwa 400 Mrd. USD den afrikanischen Kontinent verlassen haben (Quelle: Volker Seitz - Afrika wird armregiert oder Wie man Afrika wirklich helfen kann - sehr lesenswert)