Erste Namibia Reise

18 Antworten · 5'448 Aufrufe · gestartet 14. Juli 2010 von namib-fan
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Themenstarter221 Beiträge · seit 200814. Juli 2010 · #1
hallo liebe Fomis,

ich lese schon seit längerer Zeit sehr interessiert mit und bin dankbar über die vielen Tipps hier in diesem Forum.

Wir (meine Söhne, teilweise mit Freundinnen) waren bisher im nördlichen Afrika (Tunesien + Marokko) unterwegs. Jetzt sind wir alle schon total begeistert von Namibia. Im August werden wir die beiden Autos in Container verladen und so ca. Mitte September möchten wir dann fliegen. Anschliessend soll es dann eine angedachte Rundreise vor allem in den Norden geben. Im groben habe ich mal angedacht:

- Walvis Bay (Autos abholen)
- Sandwich Harbour
- am Kuiseb River entlang (soweit es möglich ist) nach Sesriem /
Soussusvlei
- Blutkuppe - Swakopmund
- Cape Cross
- Brandberg - Twyfelfontain
- Palmwag - Sesfontein
- Ruacana
- Kunene entlang nach Epupa
- van Zyl's Pass
- Marienfluss
- Hartmanntal
- entlang Hoarusib River bis Purros
- dann entlang Tsuxub River
- Hoanib River bis Sesfontain
- Khowarib - Etosha (Galton Gate offen?)
- Okaukuejo - Halali - Namutoni
- dann weiss ich noch nicht weiter 😉 (zeitabhängig!)

Ich werde sicher in nächster noch die eine oder andere "naive" Frage stellen. Aber was meint ihr, ist das in knapp 3 Wochen machbar, ohne viel Streß und nicht immer nur fahren?

Aber sicher habt ihr schon viele Tipps (auch "Geheimtipps") dazu auf der Strecke. Wir möchten auch nicht nur der befestigten Straßen entlang fahren, sondern soweit es möglich ist, etwas abseits.

Dann noch eine Frage nach Unterstellfarm / - möglichkeit für die Autos in der Nähe Windhoek. Es soll dann in 2011 weiter gehen, auch nach Botswana.
Was könnt ihr empfehlen?
Am besten wäre natürlich in Verbindung mit einer schönen Übernachtungsmöglichkeit zum Abschluß der Reise.

So jetzt schon mal sorry und vielen Dank für Antworten.

Liebe Grüße
Georg
33,1k Beiträge · seit 200614. Juli 2010 · #2
Hi Georg,

willkommen im Forum!

Autos könnt ihr z.B. hier unterstellen: http://www.airportfarm-namibia.com/e-vehicle-shelter.html

Grundsätzlich ist Eure Tour fernab der Namibia-Tour für Neulinge, das finde ich schon recht seltsam. Ist es Euer ausdrücklicher Wunsch primär "Sonderziele" anzufahren, denn praktisch alles von Palmwag bis Khowarib zählt dazu.

Und wieso fahrt ihr von Walvis erst nach Süden um dann wieder die gleiche Strecke zurück nach Swakop zu fahren? Für die Strecke am Kuiseb entlang via Wüstenforschungsstation Gobabeb (interessant, Anmeldung nötig) braucht ihr ein Permit; nicht vergessen!

Irgendwie scheint mir das alles nicht so rund zu sein. Vielleicht schreibst Du nochmal was genau hinter dieser Strecke steht, worauf ihr besonders Wert legt etc.!

Sonnige Grüße
Christian
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1'667 Beiträge · seit 200914. Juli 2010 · #3
Hallo Georg
Auch von mir ein Willkommen im Forum.
Mir scheint deine Tour etwas überladen zu sein.
Du schreibst, dass du knappe 3 Wochen Zeit hast, nennst aber 18 Orte, wo du hin möchtest.
Das heisst, dass du überall nur eine Nacht bleiben könntest.
Und wenn man bedenkt, dass du wahrscheinlich immer erst am Nachmittag ankommst, bleibt nicht viel Zeit, die Gegend zu geniessen.
Ich würde einen Teil deiner Ziele streichen,und sie mir für die nächste Reise aufheben, z.B. marienfluss,Hartmanntal, Van Zyl,s Pass.
Ich würde so fahren:
Swakop
Brandberg
Palmwag
Sesfontein ( dort in das Hoanibrivier und dort übernachten)
Epupa
Ruacana
Etosha
Windhoek
So hättest du Zeit, auch mal 2 Tage am selben Ort zu bleiben.

LG
Birgitt
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323 Beiträge · seit 200714. Juli 2010 · #4
Hallo Georg,

ich gehe mal davon aus, dass bei Euch der Weg das Ziel ist. Ihr seid offenbar 4x4-Semiprofis und sucht die fahrtechnisch anspruchsvollen Strecken und nicht die touristischen Tipps. Sieht jedenfalls so aus. Da sind über 10stündige (z.B. Swartboisdrift - Epupa) Fahrtzeiten dabei!
Habt Ihr Euch schon mal hier eingelesen:
http://www.4x4community.co.za/forum/ ?
Vielleicht für Euren Bedarf genau das Richtige.

Ich habe mir nach der Lektüre dort und einigen Threads hier vieles abgeschminkt. Es ist in drei Wochen wohl "machbar", aber wohl nicht "ohne Stress".

Gruß
Wolfgang
4'140 Beiträge · seit 200914. Juli 2010 · #5
Hallo Georg,
ich weiß nicht so recht, ob ihr die drei Wochen so wirklich genießen wollt. Eine echte Entspannungs-Tour ist es jedenfalls nicht. Besonders der Teil ab Ruacana bis Sesfontain. Da sind etliche Strecken dabei, wo du mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen 10 und 20 kmh maximal rechnen musst. 120 km am Tag da zu schaffen ist schon viel. Das ist dann nur etwas, wenn du nach Namibia kommst, um in erster Linie 4x4 zu fahren. ich würde diesen Teil wesentlich kürzen und dafür ein paar gemütliche Tage in der Etoscha oder in Swakop einzufügen.
Mein Tipp: Lasst es etwas gemütlicher angehen!
Gruß:
BUrschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
3'766 Beiträge · seit 200615. Juli 2010 · #6
Hallo Georg und willkommen im Forum!

Mit dem eigenen Auto durch Afrika ist was wunderbares, gratulation!

Dazu eine Frage aus interesse bzw. um einen Hinweis zu geben.

Ihr Verschifft im August, Anfang oder Ende?

Die Frage deshalb weil ich auch verschifft habe mit einer der wenigen Gesellschaften (MACS) die Europa (Lissabon) Namibia (Walvisbay) non Stopp ansteuern.

Obwohl das Schiff in Antwerpen on Time los fuhr hatte es am ende rund 10 Tage Verspätung (Warten auf Zuladung in Lissabon). Wenn es eine Linie ist die noch westafrikanische Häfen ansteuert könnte es sein das es noch mehr Verspätung geben könnte. Es ist durchaus auch möglich wenn es zu wenig Container hat für Walvisbay dass das Schiff bis nach Kapstadt durchläuft und der Container mit einem Costalservice wieder nach Namibia hochkommt.

Habt ihr diese Dinge geklärt?

Ich wünsch euch eine gute Zeit, Gruss Kurt
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zuletzt bearbeitet 15. Juli 2010
Themenstarter221 Beiträge · seit 200815. Juli 2010 · #7
herzliches Hallo an alle,

erstmal vielen Dank für eure schnellen Antworten und die Tipps.
Es ist vielleicht etwas falsch rüber gekommen, nachdem ich die verschiedenen Orte so in der Reihenfolge genannt habe.

Diese sind nur als Richtwerte/Orte gedacht und nicht so, dass wir diese jeweils etappenweise erreichen wollen und schon garnicht müssen.
Wir wollen in erster die Landschaft, die Weite, die Stille abseits hektischer Orte, die Menschen und die Tiere sehn und erleben. Deshalb wollen wir auch überwiegend wild/frei campen, wo das möglich und auch erlaubt ist.

@Christian: Ziel ist schon, auch einige "speziell touristische Orte" zu sehen. Jedoch soll es keine "typische Touri-Ensteiger Tour" werden. Und wir sind gern auch richtig abseits und für einige Tage fern aller "handy's" unterwegs.
Das mit dem südlichen Teil nach Sesriem hatte ich nur angedacht, um diesen doch sehr typischen Teil von Namibia zu sehen. Evtl. müssen wir den dann doch gleich streichen.

@ Birgitt: danke für den Hinweis; es war auch schon mein Gedanke, dass es vielleicht doch schon zuviel ist. Ich habe mir ehrlich gesagt auch noch nicht die Mühe gemacht, die Strecken hinsichtlich km und auch Gelände im Detail anzuschaun. Aber wir sind generell auch sehr flexibel, d.h. wenn wir nach den ersten Tagen schon sehn, dass es dann im Norden zu knapp werden sollte, dann haben wir kein Problem, einfach abzukürzen und vorher schon Richtung Etosha (= ein "Muß" 😉 zu fahren.

Deshalb bin ich auch für die Hinweise und Tipps sehr dankbar.

@ Burschi: Danke für die Tipps. Dann müssen wir auf jeden Fall etwas streichen. Ich habe es mir schon so vorgestellt, dass dort mehrere längere Strecken sind, die langsam vorwärts gehen. Aber ich dachte doch nicht so heftig wie du sagst. und wir wollen vor allem in diesem Gebiet die Landschaft, evtl. die Tiere und auch einige Kontakte mit den Menschen geniessen.

@ Kurt: danke für die Tipps. Ich werde wahrscheinlich in den nächsten Tagen den Flug buchen für 16.9. oder 19.9. Wenn das fest ist, will ich dann die Verschiffung festmachen. Ich hatte allerdings letztes Jahr schon einmal verschiedene Speditionen angefragt (da wir letztes Jahr schon geplant hatten) und es wurden teilweise schon Direktverbindungen angeboten.
Aber wie so oft, angeboten heisst noch lange nicht, dann auch so gefahren 😕
Ich hatte ohne konkrete Infos mal so ca. 4 Wochen von hier bis Walvis Bay gerechnet; d.h. dann ca. Mitte August Verschiffung. Aber danke für den Hinweis. Ich werde bei den Speditionen entsprechend nachfragen.

LG Georg
33,1k Beiträge · seit 200615. Juli 2010 · #8
Hallo Georg,

Sossusvlei und Umgebung ist schon sehr schön und absolut sehenswert, aber es lässt eure Reise etwas "unrund" werden. Aber wenn ihr euer Auto bei Windhoek eh stehen lasst, dann habt ihr wahrscheinlich nächstes Jahr noch die Gelegenheit andere Orte (wie eben Sossusvlei) in Namibia zu sehen.
Ich hatte ohne konkrete Infos mal so ca. 4 Wochen von hier bis Walvis Bay gerechnet; d.h. dann ca. Mitte August Verschiffung.
Ich würde da mit allem drum und dran eher mit mindestens 6 Wochen rechnen. Kann sein, dass es auch in 4 klappt, aber bei 6 seit ihr eher auf der sicheren Seite.

Sonnige Grüße
Christian
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Themenstarter221 Beiträge · seit 200815. Juli 2010 · #9
hallo Christian,

danke für die Infos.
Ja ich seh das schon auch so, dass das ganze durch Sossusvlei unrund wird. Ich dachte nur, dieses Hilight sollten wir mitnehmen. Aber es wird 3 Tage mit Anfahrt, dableiben, Abfahrt in Anspruch nehmen, denke ich. Naja mal sehn, wir müssen wahrscheinlich sowieso straffen. Wie gesagt, es soll nicht ein "Offroad-Rennen" durch Namibia werden 😉

Zur Verschiffung: falls ich so buche, dass die Autos dann z.b. schon ein oder zwei Wochen vorher in Walvis Bay sind, ist das kein Problem?
Wird der Container dann eingelagert?
Das wäre natürlich super, um auf der sicheren Seite zu sein und wir könnten dann nach Abfertigung auch gleich los.

Danke
LG Georg
3'766 Beiträge · seit 200615. Juli 2010 · #10
Hallo Georg,

ich nehem an du fährst auf Carnet de Passage (CdP)?

Dann kommt der Container in das Zollgelände das kostet dann pro Tag etwas - rausholen kannst du die Fahrzeuge m.W. nur mittels eines Hafenagenten der auch die Lizenz für so was hat.

Gruss Kurt
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zuletzt bearbeitet 15. Juli 2010
Themenstarter221 Beiträge · seit 200815. Juli 2010 · #11
hallo Kurt,

ja genau, mit Carnet.
Hast du oder hat jemand eine Adresse eines Hafenagenten? oder sucht man sich den dann am Hafen? Ich denke, es sollte ja schon ein Zuständiger vorhanden sein. Aber ich möchte mich auch nicht darauf verlassen, dass dann nur einer da ist und der dann auch seinen "utopischen Preis" verlangt für das ganze.

Gruss Georg
3'766 Beiträge · seit 200615. Juli 2010 · #12
Hallo bei mir lief es so ab, eventuell geht's auch einfacher.

Spedition gesucht in der Schweiz, diese sucht eine Reederei ihres Vertrauens und macht die Papiere klar.

Dann wenn die Ware auf See ist muss spätestens gezahlt werden.

Die Spedition beauftrag ihren Hafenagenten am Zielort oder den deiner Wahl, der macht die Papiere am Zielort klar zB einstempeln des Carnets das du ihm vor Ort gibst (nicht zusenden).

Walvisbay bzw Namibia ist relativ klein und nicht jede Spedition hat Agenten vor Ort, dann musst du dich selbst bemühen.

So lief das bei mir ab, aber es gibt wahrscheinlich wie immer noch einen zweiten Weg.

Gruss Kurt
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zuletzt bearbeitet 15. Juli 2010
415 Beiträge · seit 200815. Juli 2010 · #13
Also von der Strecke Ruacana-Epupa rate ich Euch ab. Habe in Epupa erlebt, wie eine Frau einen Nervenzusammenbruch hatte und auch Ihr Mann, ein fast-4x4-Profi war fix und fertig. Zudem, wie schon erwähnt, ist es ein ziemlich langer Höllenritt...
www.hafz.ch / Ein Projekt, welches privat finanziert und transparent ist. Informiert Euch. Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung
2'338 Beiträge · seit 200716. Juli 2010 · #14
Hallo Matt

Nana, so grauenhaft tragisch ist diese Strecke nun auch wieder nicht. Wenn man ein zuverlässiges, geländegängiges Fahrzeug hat, welches man gut kennt und es auch beherrscht, macht es sogar Spass. Viele Leute wissen nämlich gar nicht, was so ein Auto überhaupt kann, weil sie es noch nie ausprobieren konnten. Wir sind die Strecke Ruacana-Epupa und umgekehrt schon 5 Mal gefahren und jedes Mal hat es uns besser gefallen, weil wir wussten, was auf uns zu kam. Beim ersten Mal hat man schon ein wenig Herzflattern, weil man ja nicht weiss, wie kniffelig es noch wird.

Gleich einen Nervenzusammenbruch zu bekommen, finde ich schon übertrieben. Es ist aber auch verantwortungslos, mit einem womöglich gemieteten Fahrzeug, welches man überhaupt nicht kennt, gleich eine solche Strecke in Angriff zu nehmen, besonders, wenn man schwache Nerven hat.

Grüessli Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
5'479 Beiträge · seit 200916. Juli 2010 · #15
Ich persönlich hätte bei meiner Art zu Reisen kein Problem damit, die meisten von Dir genannten Ziele in eine dreiwöchige Rundreise zu integrieren. Allerdings würde ich die Strecke etwas runder planen - bei Euch sind viele Schleifen drin.

Da Ihr schon in Nordafrika unterwegs wart, die eigenen Autos mitnehmt und auch mit zwei Fahrzeugen unterwegs sein werdet, denke ich, dass es kein Problem ist, auch auf Eurer ersten Namibia-Tour schon die etwas ausgefalleneren Ziele anzusteuern.

Ich mache mal einen beispielhaften Vorschlag wie ich die Ziele verbinden würde:

1.Tag: Windhoek - Okaukuejo
2.Tag: Okaikuejo - Halali
3.Tag: Halali - Namutoni
4.Tag: Namutoni - Kunene River Lodge (45km westl. Ruacana)
5.Tag: Entlang des Kunene zu den Epupa Falls
6.Tag: Epupa Falls - Opuwo
7.Tag: Opuwo - wildes Camping am Aussichtspunkt oberhalb des van Zyls Pass
8.Tag: van Zyls Pass - campen im Khumib River
9.Tag: Khumib River - Hoarusib - Purros
10.Tag: Purros - Hoanib - Sesfontein
11.Tag: Sesfontein - Khowarib - Palmwag
12.Tag: Palmwag - Twyfelfontein
13.Tag: Twyfelfontein - Doros - Brandberg West
14.Tag: Brandberg - Messum Krater - Swakopmund
15.Tag: Swakopmund
16.Tag: Swakopmund - Kuiseb Canyon
17.Tag: Kuiseb Canyon - Sossusvlei
18.Tag: Sossusvlei
19.Tag: Sossusvlei - Windhoek

Da Ihr bei solch einer Tour nirgends reservieren müsst, könnt Ihr sehr flexibel reisen und die noch übrigen Tage dort einstreuen, wo es Euch am besten gefällt.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter221 Beiträge · seit 200816. Juli 2010 · #16
liebes hallo an alle,

danke für die vielen Infos.
Zu den Autos: wir haben zwei Defender 110 mit Vollausstattung (durch viele Umbauten). Also von dieser Seite habe ich keine Bedenken.
Problem ist sicher die Zeit.
@ Topobär: das Problem ist, dass wir ja in Walvis Bay die Autos erst am Hafen bekommen. Deshalb hatte ich die andere Richtung angedacht.

Ab dem 8. Tag würde dein Vorschlag dein sein, Marienfluss und Hartmannstal wegzulassen, wenn ich es richtig verstehe.

War denn schon mal jemand in Sandwich Harbour? Lohnt es sich über-haupt dorthin? Und kann/darf man dort dann in den Dünen z.b. auch campen?
Da hätte ich auch noch eine generelle Frage: darf man denn überall auch wild campen? Oder ist das in bestimmten Gebieten nicht erlaubt?

Kann man den Kuiseb Canyon ganz durchfahren? Ich habe auf der t4africa gesehen "nur für local touren" oder so ähnlich.

Gruss
Georg
5'479 Beiträge · seit 200916. Juli 2010 · #17
Da hab ich nicht genau aufgepasst und die Tour wie üblich in Windhoek beginnen lassen. Macht aber nix. Der Vorschlag würde ja auch funktionieren, wenn Du in Walvis Bay/Swakopmund startest (16.Tag).

Das Mariental durchquerst Du ja zumindest, wenn Du vom van Zyls Pass kommst. Ich würde Mariental und Hartmanntal weglassen, da diese Abstecher viel Zeit kosten, Du auf Hin- und Rückweg jeweils die identische Strecke fahren mußt, Du im Hartmannstal gar nicht bis an den Kunene kommst, da private Konzession Area und es dort nix zu sehen gibt, was Du nicht auch woanders auf der beschriebenen Tour findest.

In Sandwich Harbour und in den Dünen ist das campen nicht erlaubt.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
33,1k Beiträge · seit 200616. Juli 2010 · #18
Hallo Georg,
War denn schon mal jemand in Sandwich Harbour? Lohnt es sich über-haupt dorthin? Und kann/darf man dort dann in den Dünen z.b. auch campen?
Du kannst da ohnehin nur zur Ebbe hin und brauchst sehr gute Kenntnisse des Gebiets und der Flutzeiten. Ist Nationalpark, campen deshalb verboten.
Offizielle Hinweise dazu: "under NO circumstances should travellers attempt to drive to Sandwich Harbour. The trip should only be done with an experienced local operator." "Even the most experienced offroad drivers may have difficulty reaching Sandwich Harbour. The route includes 20 km of driving through deep sand, over dunes and in the tide lines, with no defined track. [...]Instead, the visit should be made with an experienced local activity operator."
Da hätte ich auch noch eine generelle Frage: darf man denn überall auch wild campen? Oder ist das in bestimmten Gebieten nicht erlaubt?
Grundsätzlich ja, nicht aber in staatlichen Schutzgebieten. Auf privatem Farmland immer vorher um Erlaubnis fragen!
Kann man den Kuiseb Canyon ganz durchfahren?
Nein, nicht mehr, da dort viel Unheil getrieben wurde!

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
415 Beiträge · seit 200816. Juli 2010 · #19
Tja, so hab ichs mitbekommen. Selber wäre ich die Strecke nicht mit unserem Mietfahrzeug gefahren. Wenn man 4x4-Erfahrung hat, gehts sicher. Aber wenn man das 1. mal mit einem solchen Fahrzeug unterwegs ist? Ne...
www.hafz.ch / Ein Projekt, welches privat finanziert und transparent ist. Informiert Euch. Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung