SHshaThemenstarter119 Beiträge · seit 200925. Juni 2010 · #1Ein herzliches Hallo in die Runde 😎
Wir planen im September/Oktober 2011 u.a. auch nach Sambia zu reisen. Als Grössenordnung haben wir uns dazu zwei Wochen vorgenommen. Folgende Route steht derzeit in groben Zügen zur Diskussion:
Katima - Kafue NP (Lufupa Camp) über Mongu mit einer Zwischenübernachtung
Kafue NP (Lufupa Camp; Gamedrive Busanga Plains)
Kafue NP - Kasanka NP mit einer Zwischenübernachtung
Kasanka NP
Kasanka NP - Mutinondo Wilderness Camp
Mutinondo Wilderness Camp - South Luangwa über Escarpment-Road
3 Tage South Luangwa (ev. mit eintätigiger Walk-Safari)
South Luangwa - Lake Kariba mit einer Zwischenübernachtung; Leopard Hill Road
Lake Kariba - Kasane
Wir sind uns bewusst, dass so die Route allein auf die Nationalparks ausgerichtet ist und Dinge links und rechts am Weg ausser acht gelassen werden.
Daher meine Frage an euch: Wo könnte man die Route ausbauen? Wo lohnen sich nach euren Erfahrungen weitere Zwischenstopps und Abstecher? Was liesse sich allenfalls auch kürzen?
Wobei wir es durchaus auch gewohnt sind, ab und zu lange Strecken zu fahren um ein bestimmtes Ziel zu erreichen (und dabei bewusst anderes Interessantes auszulassen).
Wir werden anschliessend auch noch im Chobe und Moremi unterwegs sein, der Schwerpunkt in Sambia müsste also nicht unbedingt allein auf den NPs liegen.
Ich freue mich auf eure Rückmeldungen!
LG Silvia
Nachtrag 14. Juli: Alles auf den Kopf gestellt 🤪
Für die neue Planung:
http://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/144289-routenplanung-sambia-2011.html?limit=6&start=12#146694
Erika2'338 Beiträge · seit 200725. Juni 2010 · #2Hallo Silvia
Die Reisezeit ist gut, aber ihr habt euch für 14 Tage sehr viel vorgenommen. Da darf unterwegs wirklich keine Panne passieren.
Allein schon auf der Strecke Katima Mulilo - Mongu würde mein Herz bluten, wenn ich nicht mindestens 2 Nächte an den Ufern des Upper Zambezi, z.B. in der Kabula Lodge verbringen dürfte. Dann folgen die sehenswerten Sioma-Fälle und die Fähre, welche auch zeitraubend sein kann. Die Unterkünfte in Senanga und Mongu sind nur Notplätze und haben weder etwas zu bieten noch sind sie schön gelegen. In Mongu müsstet ihr bestimmt auch noch übernachten, da es sonst bis Kafue NP keine andere Unterkunft mehr gibt.
In der Gegend vom Kasanka NP liegt der romantisch gelegene Lake Waka Waka. Es wäre jammerschade, wenn ihr dort nicht auch noch hinfahren würdet, und auch eine Nacht an den Kundalila Falls wäre sehr empfehlenswert. Der Kasanka NP ist landschaftlich sehr schön mit guten Campingmöglichkeiten, hat aber in Sachen Tiefvorkommen nicht besonders viel zu bieten, außer wenn die Flughunde gerade dort sind, was aber in eurer Reisezeit wohl kaum der Fall sein wird. Mutinondo ist zauberhaft gelegen mit schönen Wandermöglichkeiten und deshalb mindestens zwei Übernachtungen wert.
Vom South Luangwa könnt ihr direkt nach Petauke anstatt nach Chipata fahren, beide Strecken sind zeitraubend.
Wenn ihr die Leopard Hill Road fahrt, kommt ihr zum Lower Zambezi, da wäre es fast eine Sünde, wenn ihr dort nicht mindestens 1 Nacht verbringen würdet, z.B. bei Zambezi Breezer mit schöner Lage direkt am Fluss. Und dann erst zum Karibasee.
Das Vernünftigste wäre, wenn ihr den Abstecher zum Lower Zambezi und Karibasee streichen würdet, oder den anschließend geplanten Besuch des Chobe/Moremi auch eine spätere Reise verschiebt.
Ihr habt den Vorteil, dass ihr in Zambia nichts vorbuchen müsst (außer ev. Lufupa im Kafue NP oder dort einfach mal anfragen, ob eine Vorbuchung nötig ist), so seid ihr einigermaßen flexibel.
Ich hoffe doch sehr, dass sich zu diesem Thema noch andere Leute mit Ratschlägen melden. Hallo Zambia-Spezialisten, wo seid ihr?
Grüessli Erika
DUDummiYummi273 Beiträge · seit 200925. Juni 2010 · #3Hallo Silvia,
auch ich würde Euch raten, den gesamten Aufenthalt in Sambia zu verbringe,
alleine schon wegen der Visagebühren, da sind 14 Tage zu wenig.
Dann würde ich Euch noch raten, den North Luangwa für Walking Safaris mit einzubauen, lasst die Escarpment Road und fahrt von der Great North in den
NL, von da über den Nsefu Sektor in den SL.
Bei der wenigen Zeit würde ich Lake Waka Waka außen vorlassen.
Viel Spass bei der weitern Planung!
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste.
Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
LUluangwablondes103 Beiträge · seit 200825. Juni 2010 · #4Katima - Kafue NP ( Lufupa Camp)via Mongu
Kafue NP ( Lufupa Camp; Game Drive Busanga Plains)
McBrides Camp ***
Franjillas camping/great butchery
Kafue NP - NP Kasanka with short stopovers
Kasanka NP
Kasanka NP - Mutinondo Wilderness Camp
Mutinondo Wilderness Camp
Kapishya Hot Springs
North Luangwa NP – Buffalo Camp*** or Delia Explorers
Mwanya Camp --- ItsWild ***
South Luangwa three days (possibly with eintätigiger Walk- Safari)
South Luangwa – Petuake via the Petuake Escarpment Route
Lake Kariba with short stopovers , Leopard Hill Road
Mana Pools
Kariba Ferries to Mlibizi
Vic Falls - Kasane
Unfortunately, this will take over 2 weeks.
SHshaThemenstarter119 Beiträge · seit 200925. Juni 2010 · #5Besten Dank für eure Rückmeldungen!
Wie gesagt, es ist einfach eine angedachte Route innerhalb einer mehrwöchigen Reise, insofern haben wir Spielraum, die eine oder andere Nacht mehr einzubauen. Genauso aber haben wir keine Hemmungen etwas auszulassen, wenn uns der Sinn nach anderem ist 😉
Ihr habt interessante Vorschläge und wir nehmen die Ideen gerne auf.
Lower Zambezi / Lake Kariba auszulassen wäre eine Option - zugunsten von einem Aufenthalt am Upper Zambezi. Die Kabula Lodge klingt sehr ansprechend.
Erika, heisst das, dass wir den Kasanka NP aus deiner Sicht allenfalls einfach der schönen Landschaft wegen durchfahren könnten, aber zur Tierbeobachtung nicht unbedingt einen ganzen Tag darin zu verbringen haben?
Yummi, wieso empfiehlst du den NL statt SL für Walking Safaris? Den NL wollten wir eigentlich auslassen, damit es eben gerade nicht noch mehr wird. Und der Weg NL - SL über den Nsefu Sektor ist schon eine Tagesreise, oder?
Luangwablondes, I'm going to check your suggestions as well - thanks.
LG Silvia
DUDummiYummi273 Beiträge · seit 200925. Juni 2010 · #6Hallo Silvia,
ja ich würde dir auf jeden Fall den North Luangwa für Walks empfehlen,
man darf da ja nicht selbst fahren und die Walks sind phantastisch.
2 Nächte sollten es schon sein, erkundige dich bei der Kapishiya Lodge
in Shiwa Ngandu (Mark Harvey) nach dem Preis für das Buffalo Camp.
Er lässt da manchmal mit sich reden. Man macht morgens und abends walks über mehrere Stunden, die Guides sind sehr gut ausgebildet.
Nur durch den North zu fahren bringt rein gar nichts, die Gebühren sind hoch und man darf nur eine uninteressante Straße befahren.
Ja vom North bis kurz vor dem Nsefu Sektor ist es eine Tagesreise,
bei Interesse sende ich dir gerne die Route auf T4A. Man darf die
am Luangwa River entlang führende Straße nämlich nicht nutzen,
das ist eine Hunters Road.
Direkt vor dem Nsefu Sektor befindet sich eines der It's Wild Bushcamps,
wo man campen oder in ein einfaches Chalet gehen kann.
Den Nsefu Sektor kann man in einem Tag sehr gut erkunden, hier ist es wilder, als im anderen Teil und man ist ganz alleine unterwegs.
Ein Traum und ein Geheimtipp!
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste.
Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
Erika2'338 Beiträge · seit 200725. Juni 2010 · #7Hallo Silvia
Wenn du von “Forrest Inn” startest, kannst du rein theoretisch einen Tagesausflug nach Kasanka machen und dann zum nächsten Ziel z.B. Mutinondo fahren, Dann müsst ihr aber sehr früh aufstehen, denn es ist eine sehr lange Strecke Es widerstrebt mir jedoch, so etwas zu empfehlen. Wir sind schon mal von Kasanka nach Lake Waka Waka und dann durch den halb zugewachsenen Lavushi Manda NP gefahren. Diese Strecke sieht am kürzesten aus, ist aber sehr zeitaufwändig und nicht mehr empfehlenswert.
DummiYummi spricht auch die Kapishyia Lodge an. Dieser Campingplatz ist vor allem wegen dem romantischen, warmen See ein Hit. Es gibt nichts Schöneres, als im Mondschein im Adamskostüm in diesem glasklaren Gewässer , welches von einer heissen Quelle gespiesen wird, zu baden. Mark Harvey, der Besitzer betreibt wie gesagt im North Luangwa NP das Buffalo Camp und könnte euch für die Weiterreise dort hin die besten Auskünfte geben.
Grüessli vom Aargau nach Zürich
Erika
mafrot328 Beiträge · seit 200925. Juni 2010 · #8Häng mich mal dran 🙂
helga655 Beiträge · seit 200625. Juni 2010 · #9Liebe Erika,
ich hänge mich da mal dran, das klingt unglaublich verlockend. Wie sieht es denn im Juli/August aus, ist das dann auch machbar?
Lb Gruss von Helga
LUluangwablondes103 Beiträge · seit 200825. Juni 2010 · #10New at Tikondane - Katete - Permanent Camp Site for Eco-Tourists - June 2010 update
An Austrian travel agent based in South Africa and Zambia, has come to Tiko with his team to set up a permanent campsite as he does in the game park! There will be six tents, two beds per tent for Muzungus (westeners) and a renovated ablutions block. One of Tiko's crew member's, wife is to be the camp warden.
The plan is to include a cultural safari to the local village of Kachipu, to see the Gule Wamkule (the sacred dance) performed.
I don't know when they will be ready for clients, but it shouldn't take long to set this up. This is a bit different from a wildlife park.
SHshaThemenstarter119 Beiträge · seit 200928. Juni 2010 · #11Liebe alle
Danke für eure weiteren Inputs! Ich hab das Ganze nun etwas angepasst - und bis in einem Jahr siehts ja dann vielleicht auch wieder völlig anders aus?! 😄 Planen ist einfach etwas Schönes 😛
Caprivi - Kabula Lodge (2 Nächte)
Kabula Lodge - Mongu
Mongu - Kafue NP (mind. 2 Nächte)
Kafue - ... - Mutinondo (2 Nächte)
Mutinondo - ... - North Luangwa (Buffalo Camp kling gut!, mind. 2 Nächte)
North Luangwa über Nsefu Sektor in den South Luangwa (insgesamt mind. 4 Nächte)
South Luangwa - Petauke
Petauke - ... - Kasane
Und die Kapishyia Lodge klingt tatsächlich auch verlocken 😎
LG Silvia
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200628. Juni 2010 · #12DummiYummi schrieb:Hallo Silvia,
Ein Traum und ein Geheimtipp!
Hi, Hii Hiii
ein Traum wie wahr, ein Geheimtipp, Nein, nicht mehr da er ja jetzt im Netz steht 😛
Grüsse Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Erika2'338 Beiträge · seit 200730. Juni 2010 · #13Hallo Silvia
Hier mein Vorschlag für dich:
Kabula Lodge 1 Nacht
Mongu 1 Nacht
Lufupa 2 Nächte
Fringilla 1 Nacht (von Lufupa bis Mutinondo ist es viel zu weit)
Mutinondo 2 Nächte (oder Kapishyia)
North Luangwa 2 Nächte (oder auslassen)
South Luangwa 2 Nächte
Bridge Camp 1 Nacht (oder Lusaka)
Livingstone 1 Nacht
Innerhalb dieser Strecke habt ihr die Möglichkeit, zu “schieben”, da es unterwegs immer wieder Campingplätze gibt.
Es wird bestimmt eine Gewaltstour mit vielen Kilometern, aber rein theoretisch ist es machbar, wenn ihr immer sehr früh losfahrt und keine Panne dazwischen kommt.
Grüessli Erika
SHshaThemenstarter119 Beiträge · seit 200902. Juli 2010 · #14Danke, liebe Erika
Der letzte Stand unserer Planung sieht ja mehr Nächte vor, als du nun quasi als Minimum notiert hast. Insofern denke ich, dass wir auf gutem Weg sind 😉 Lufapa - Mutinondo haben wir von Anfang an mit einer Zwischenübernachtung geplant (mit ... gekennzeichnet).
Livingstone wollten wir eigentlich auslassen 😐
Es ist klar, dass keine Panne dazwischen kommen darf, um es genau so machen zu können. Wenn denn aber etwas dazwischen kommt, wird einfach umgestellt, ausgelassen, abgebrochen... was auch immer dann sein muss. Wir haben genügend Zeit dazu. Aber von Anfang an fix einplanen will ich es tatsächlich nicht, dazu bin ich wohl einfach zu sehr Optimistin 😁
LG Silvia
SHshaThemenstarter119 Beiträge · seit 200915. Juli 2010 · #15So, nun haben wir alles auf den Kopf gestellt und uns entschieden, Sambia zu verlängern 🤪 Rund 4 Wochen sollens dort nun werden.
Geplant ist ein erster Teil im Westen / Nordwesten inkl. Kafue NP. Ein zweiter Teil mit Schwerpunkt Mutinondo sowie North und South Luangwa.
Wer war schon nördlich von Mongu unterwegs?