Skeleton Coast NP

5 Antworten · 1'539 Aufrufe · gestartet 02. Juni 2010 von schoelink
Antworten
Themenstarter1'933 Beiträge · seit 200702. Juni 2010 · #1
Ich bin leider dort noch nie gewesen. Haben andere Fomis erfahrungen dem sie teilen möchten? Wieviel tagen soll man ins Park geniessen?

Hier ein schöne link: www.met.gov.na/dpwm/parkprof/Skeleton%20Coast/Skeleton%20Coast%20Park.pdf

Es grusst, Hans
3'491 Beiträge · seit 200603. Juni 2010 · #2
Hallo Hans,
der Skeleton NP ist ja größtenteils Konzessionsgebiet, d.h. er darf nur von Kunden dort zugelassener Tour-Unternehmen besucht werden. Es entzieht sich meiner Kenntnis, welches Tour-Unternehmen derzeit eine Konzession hat - unsere Besuche dort liegen schon einige Jahre zurück.
Man fährt dort nicht mit dem eigenen Auto ein, sondern mit denen des Unternehmens - oder man fliegt hinein. Es gibt dort mehrere Übernachtungs-Camps, z.T. einfache Zeltcamps, aber auch Holzhütten, von denen aus dann üblicherweise Fahrten in die Umgebung unternommen werden. Oder auch Besuche bei den Himba.Die Landschaft ist sehr vielfältig, aber in jedem Falle atemberaubend.Man bekommt hier die ganze Bandbreite von Wüstenarten geboten - von der klassischen Dünensandwüste im Süden bis zur fast alpinen Felswüste im Norden.Höhepunkte sind m.M. nach die Hartmannberge und die Abfahrt zum Kunene. Aber natürlich auch die "Röhrenden Dünen" im Süden. Auch die Tierwelt ist nicht zu verachten: Wüstenlöwen, Wüstenelefanten, Giraffen, Paviane, Oryx, Springböcke und eine reiche Vogelwelt. Ich kann hier nur Weniges aufzählen, aber das genügt wohl, um zu verdeutlichen, dass die Skelettküste kein Ziel für Tagesbesucher ist - 4-5 Tage sollten es mindestens sein. Leider hat dieses Traumerlebnis auch eine Schattenseite: den exorbitanten Preis. Du musst heute schon mit Preisen von 1.000,-€ pro Person und Tag rechnen. Und wenn ich mir den logistischen Aufwand für einen solchen Aufenthalt vergegenwärtige, dann kann ich noch nicht mal behaupten, dass dieser Preis überhöht wäre.
Gruß Joli
2'338 Beiträge · seit 200703. Juni 2010 · #3
Hallo

Die Firma, welche eine Konzession für den nördlichen Skeleton Park hat, heisst www.skeletoncoastsafaris.com. Wie Joli schon gesagt hat, ist das Gebiet für den Normalsterblichen gesperrt.

Grüessli Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
1'737 Beiträge · seit 201003. Juni 2010 · #5
Hallo Hans,
wir waren im Februar 2009 im Nordwesten Namibias als ein Teil unserer Reise unterwegs. Wir sind von Twyfelfontein die C39 und dann die D3245 über Springbok Gate an die Skeleteon Coast gefahren. Permit kein Problem am Gate. In Torrabaai kannst Du zelten, aber sehr viele Südafrikaner zum Hochseeangeln. Wir haben es doch vorgezogen, in Terrace Bay im Bungalow zu übernachten, da wir zu dieser Zeit die einzigen Besucher waren. Bis Möwebaai kann man glaube ich noch fahren, aber nicht übernachten. Wir sind dann die D3245 zurück bis Wereldsend, dort gibt es links eine Piste nach Palmwag, welche man aber nicht ohne ortskundigen Guide oder mit nur einem Auto befahren sollte (ca. 1 Fahrzeug im Monat nimmt diesen Weg). Wir sind dann im Palmwag Konzessionsgebiet die westlichste Piste bis zum Hoanib gefahren (2 wunderschöne Begegnungen mit Spitzmaulnashörnern). Dann ging es im Hoanib mit herrlichen Wüstenelefanten bis Sesfontein, weiter nach Purros. Mit Hilfe der Einheimischen haben wir dort für ein kleines Honorar Wüstenlöwen gefunden. Weiter führte unser Weg über Orupembe ins Marinenflusstal. Nach Epupa sind wir allerdings über Opuwo gefahren. Für diesen beschriebenen Teil solltest Du 10 Tage einplanen. Landschaftlich traumhaft und es war fast keine Menschenseele außer uns unterwegs. Dies möge an der Jahreszeit gelegen haben, doch wir hatten Glück und sind dem Regen immer vorausgefahren.
Solltest Du diese Ecke noch nicht kennen, es ist eine Reise wert.
Liebe Grüße
Botswanadreams
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
387 Beiträge · seit 200904. Juli 2010 · #6
Hallo!
Wir sind im April an einem Tag im Transit durch den Skeleton Coast NP gefahren, nachzulesen hier.
Durch das südliche Tor mit den Totenschädeln rein (hier muss man bis 15 Uhr eingefahren sein) und durch das nördliche Springbock Gate wieder raus (hier muss man bis 19 Uhr durchgefahren sein).
Das Permit haben wir vor Ort bekommen.
Uns hat die Strecke gut gefallen, war mal ein Erlebnis. Allerdings hätte ich gedacht, dass man näher an den Sanddünen vorbeifährt.

Gruß
Katja
zuletzt bearbeitet 04. Juli 2010